Alle 17 Artikel zum Thema Forschung auf neuerdings.com:
Roboter können inzwischen laufen, fliegen, klettern, kriechen und auf unheimliche Weise einem Menschen ähnlich sehen. Die folgenden 15 Videos zeigen trotz allem nur einen kleinen Ausschnitt dessen, woran derzeit geforscht wird.
Zweibeiner, der sich nach einem Anrempler selbst stabilisiert.
Roboter werden in den nächsten Jahren vermehrt Einzug in unsere Welt und in unser alltägliches Leben halten. Bislang sind sie vor allem in Fabriken zu finden und bauen unermüdlich und präzise andere Maschinen zusammen. Was heute aber in den Forschungslaboren zu sehen ist, geht weit darüber hinaus. Roboter können uns künftig im Alltag unterstützen, Krankenpflegern helfen, gefährliche Missionen auf der Erde oder im Weltraum übernehmen und natürlich (leider) auch: für uns in den Krieg ziehen.
Die folgenden Videos geben einen Einblick in die vielen Forschungsprojekte in diesem Bereich.
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“Octopus Integrating Project” klingt zwar wie aus einem klassischen James-Bond-Film, doch hinter dem Namen verbirgt sich ein außergewöhnliches und interessantes Projekt einiger europäischer und internationaler Institutionen: Sie wollen einen Roboter erschaffen, der einem echten Kraken nachempfunden ist.
Der falsche Oktopus
So schnell, flexibel und geschickt wie ein Oktopus soll sich der Roboter unter Wasser fortbewegen, an dem unter anderem das Weizmann Institute of Science aus Israel, die Universität Zürich, das Italian Institute of Science und die britische University of Reading forschen. Das mechanische Meeresungeheuer soll außerdem Hindernisse selbständig erkennen und generell auf Umgebungseinflüsse reagieren. Das Team aus Roboteringenieuren, Mathematikern, Biologen und Neuro-Wissenschaftlern wird von der Scuola Superiore Sant’Anna (Italien) koordiniert.
Herausforderung “Soft Robotics”
Dass das nicht so einfach ist, liegt bei näherer Betrachtung auf der Hand. Die Arme eines solchen Oktopus werden durch winzige Motoren nachgebildet, trotzdem müssen die Bewegungen flüssig und ruhig sein. Neuartige Sensoren, weiche Baumaterialen und ein ausgeklügeltes Kontrollsystem sind hier vorgesehen. Da die Vorlage aus dem Meer nicht über Knochen verfügt, ist die Nachbildung besonders aufwändig: Die Tentakel müssen schließlich zugleich flexibel und stabil sein und sich auch noch gezielt steuern lassen.
Sichtlich machen die Arbeiten an dem Roboter-Oktopus Fortschritte, trotz der Herausforderungen, die diese “Soft Robotics” mit sich bringen. Im folgenden, unkommentierten Video sind einige Funktionen des Wesens zu erkennen. Es kann bereits laufen – im kühlen Nass, versteht sich.
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Flash-Speicher, wie wir ihn heute aus USB-Sticks, Smartphones und inzwischen auch Laptops kennen, kommt langsam aber sicher an seine Grenzen. Die Zukunft könnte in einer transparenten und flexiblen Folie liegen. Ein Forscherteam präsentierte dazu jetzt seine Ergebnisse.
Speicherfolien könnten ein Nachfolger für die heute üblichen Speicher sein. (Quelle: Rice University)
Verglichen mit den Laptops, Tablets und Smartphones vor zehn Jahren wirken unsere heutigen Geräte wie Science Fiction. Sie sind zugleich dünner und leistungsfähiger geworden. Und man fragt sich: Wohin mag die Reise in weiteren zehn Jahren gehen?
In Zukunftsvisionen sieht man da oft Tablets und Smartphones, die so dünn sind wie ein Stück Papier oder vielleicht noch wie ein Stück Pappe – und dabei am besten noch durchsichtig. Was James M. Tour und sein Team von der Rice University in Houston, Texas, vorgestellt haben, rückt diese Idee ein bisschen näher. Sie haben Speicherchips entwickelt, die transparent und flexibel wie eine Folie sind. Zugleich hält das Material Temperaturen von weit über 500 Grad Celsius aus.
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Die einfallsreichen Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) können um Ecken schauen. Durch das „Echo” eines Laserstrahls werden Gegenstände hinter einer Mauer sichtbar.
Wenn man „jemanden um die Ecke bringt”, heißt das im Normalfall nichts Gutes für die Person. Woran liegt das? Weil hinter der Ecke etwa eine Falle lauert? Eine zweite Person mit einem Knüppel gar? Was auch immer sich hinter der Ecke versteckt: Mit der am
Massachusetts Institute of Technology entwickelten Kamera im Rahmen des
„Camera Culture Research Project” kann man praktisch um Ecken blicken!
Das Prinzip dahinter ähnelt dem Sonar, bekannt aus der Schiffahrt: In diesem Fall wird ein Laserstrahl für Bruchteile einer Sekunde auf eine Wand geschossen. Um genau zu sein sind es 50 Femtosekunden, das sind 15 Nullen hinter dem Komma. Die Strahlen werden reflektiert, treffen auf Hindernisse hinter der Ecke und prallen irgendwann so ab, dass sie wieder zurück zum Laser gelangen. Dort steht ein Sensor, der die Strahlen in Bilder umwandelt, in je zwei Picosekunden ein Bild (eine zwei mit zwölf Nullen vor dem Komma). Die Zeitdifferenz zwischen dem Verschießen des Laserstrahls und dem Auftreffen auf dem Sensor reicht, damit man eine ungefähre Ahnung erhält, was sich hinter der Wand abspielt. Um sich ein umfassenderes Bild von den Objekten hinter der Ecke machen zu können, wechselt der Laser zwischen 60 Positionen und kann dadurch Räumlichkeiten annähernd abbilden.
Das folgende Video zeigt euch dieses Funktionsprinzip:
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Stell dir vor, du kannst dich ab sofort in 26 Sprachen dieser Welt unterhalten – ohne dafür etwas zu lernen. Eine Software übernimmt die Hauptarbeit für dich. Klingt nach Star Treks «Universal Translator»? Microsoft will ihn uns bringen – ein bisschen.
Spracheingabe, -ausgabe und Übersetzungen sind in den letzten Jahren spürbar besser geworden. Was aber passiert, wenn man das alles miteinander kombiniert? Und wie wäre es erst, wenn die akustische Wiedergabe der fremden Sprache dann auch noch mit der eigenen Stimme erfolgen würde?
Genau das ist es, woran Frank Soong von Microsoft Research forscht. In seinen Universal Translator spricht man hinein, er übersetzt und gibt mit der eigenen Stimme das Gesprochene in der gewählten Zielsprache wieder.
Das alles erinnert ein wenig an Star Trek, wo bekanntlich alle Aliens perfektes Englisch sprechen – dank des Computers. Der übersetzt laufend alles, was gesprochen wird. So jedenfalls die «offizielle» Erklärung für den meist problemlosen interstellaren Plausch. Der funktioniert sogar lippensynchron, wofür es keine weitere Erklärung gibt…
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Nachdem die Technische Universität Wien bereits den kleinsten 3D-Drucker der Welt vorzuweisen hatte, stellt sie nun einen Geschwindigkeitsrekord für winzige Strukturen auf. In vier Minuten ist beispielsweise ein Rennwagen erstellt, der nur Bruchteile eines Millimeters gross ist.
Ein Rennauto mit ca. 285 µm Länge - gedruckt an der TU Wien. (Quelle:
TU Wien)
Mit der «Zwei-Photonen-Lithographie» erstellt der 3D-Drucker der TU Wien Objekte mit winzigsten Details in einer bisher nicht dagewesenen Geschwindigkeit. Anwendungsfelder für diese Technik sehen die Forscher vor allem in der Medizin. Um es im doppelten Sinne plastisch zu machen, zeigen die Wissenschaftler das Können ihrer Apparatur aber an ganz anderen Dingen, wie ihr in der Fotogalerie sehen könnt.
Gemessen werden die so erschaffenen Gegenstände in Mikrometern, also einem Tausendstel Millimeter. Um so beeindruckender, wie detailliert die Modelle sind.
Leistungsschau des Wiener Mikro-3D-Druckers
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (7 Bilder)
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Wenn US-Soldaten künftig in den Krieg ziehen, haben sie vielleicht vierbeinige Roboter als Kameraden. Ein Prototyp stellte jetzt einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf.
Ein «Roboter-Gepard» der US-Behörde
Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) hat einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt: Bis zu 18 mph (knapp 30 km/h) ist das Modell schnell, das man unten im Video sehen kann. Damit kann der Prototyp in der Spitze mit den meisten 100-Meter-Läufern mithalten. Der schnellste Roboter auf Beinen hatte bislang 13.1 mph (21 km/h) erreicht.
Auf den ersten Blick scheint der Roboter im Video rückwärts zu laufen, denn die Ingenieure haben auf eine passende Gestaltung der Maschine verzichtet: Den Kopf muss man sich auf der linken Seite dazudenken. Der Bewegungsablauf des Roboters orientiert sich ansonsten tatsächlich an Grosskatzen. So verändert der Roboter wie das Vorbild aus der Natur Beugung und Streckung des künstlichen Körpers, um das Tempo zu erhöhen. Aber seht selbst: » weiterlesen
Sony hat erstmals ein Farbdisplay gezeigt, das ein Video abspielt, während es auf einen Bleistift gerollt wird – im Video sieht das beeindruckend aus.
Es geht also doch: Wenn wir noch ein paar Jahre Geduld haben, werden wir mit dem Fensterrollo auch gleich den Fernseher runterziehen.
Sony hat am internationalen Symposium der Society for Information Display stolz ein rollbares, videofähiges Farbdisplay vorgeführt, das sogar im gerollten Zustand arbeitet.
Dazu mussten die Sony-Techniker nicht nur ein Organisches LED (OLED), sondern auch die nötigen Steuertransistoren auf einen Kunststoffträger bringen. Für die organischen Halbleiter verwendeten sie ein Peri-Xanthenoxanthene(PXX)-Derivat. Das können allerdings nur Japaner ohne Stolpern aussprechen.
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Es gibt Ideen, die die Welt nicht braucht, Erfindungen, die man nicht für möglich hält- und es gibt Dinge, da fragt man sich, wieso man nicht selbst darauf gekommen ist. Wie zum Beispiel ein kaffewärmendes Mouse Pad.
Wer viel im Büro arbeitet, kennt die Überlebenstechniken: Früh ins Büro und früh raus, immer geschäftig aussehen, den Ball flach halten und ganz wichtig: Immer für Kaffenachschub sorgen. Und zwar heissen!
Gerade letzteres ist nicht so einfach zu bewerkstelligen, denn kalter Kaffe schmeckt bekanntlich nicht und die Tränke wird meistens vom Chef bewacht, ausgerechnet da wo man das heisse Gold bekommt.
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Der Alptraum aller Datenschützer und Privatssphären-Phobiker ist wahr geworden: Kleine Roboter werden bald unerkannt alles ausspähen können.
Schwarmintelligenz ist in aller Munde, wenige einfache Regeln, angewendet von vielen einzelnen Individuen kann zu einer komplexen und Arterhaltenden Reaktion führen. Man beobachtet sie bei Fischschwärmen, bei Vogelschwärmen, Insektenschwärmen. Kurzum alles, was sich ein paar simple Regeln “merken” und sich anhäufen kann, kann auf einen Beobachter intelligent wirken – so auch Roboter. Europäische Wissenschaftler, unter anderem auch aus Deutschland, haben ihre Prototypen von weniger als 4 Millimeter großen Robotern vorgestellt.
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