Thema: Forschung

 

Alle 10 Artikel zum Thema Forschung auf neuerdings.com:

Sony “Rollable” OTFT:
Roll mir das Display auf den Bleistift

Sony hat erstmals ein Farbdisplay gezeigt, das ein Video abspielt, während es auf einen Bleistift gerollt wird – im Video sieht das beeindruckend aus.


Es geht also doch: Wenn wir noch ein paar Jahre Geduld haben, werden wir mit dem Fensterrollo auch gleich den Fernseher runterziehen. Sony hat am internationalen Symposium der Society for Information Display stolz ein rollbares, videofähiges Farbdisplay vorgeführt, das sogar im gerollten Zustand arbeitet.

Dazu mussten die Sony-Techniker nicht nur ein Organisches LED (OLED), sondern auch die nötigen Steuertransistoren auf einen Kunststoffträger bringen. Für die organischen Halbleiter verwendeten sie ein Peri-Xanthenoxanthene(PXX)-Derivat. Das können allerdings nur Japaner ohne Stolpern aussprechen.

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Induktions Mousepad:
Sinnvoll die Maus rumschubsen

Es gibt Ideen, die die Welt nicht braucht, Erfindungen, die man nicht für möglich hält- und es gibt Dinge, da fragt man sich, wieso man nicht selbst darauf gekommen ist. Wie zum Beispiel ein kaffewärmendes Mouse Pad.

Wer viel im Büro arbeitet, kennt die Überlebenstechniken: Früh ins Büro und früh raus, immer geschäftig aussehen, den Ball flach halten und ganz wichtig: Immer für Kaffenachschub sorgen. Und zwar heissen!

Gerade letzteres ist nicht so einfach zu bewerkstelligen, denn kalter Kaffe schmeckt bekanntlich nicht und die Tränke wird meistens vom Chef bewacht, ausgerechnet da wo man das heisse Gold bekommt.

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Solarbetriebene Microbots:
Invasion der Miniroboter

Der Alptraum aller Datenschützer und Privatssphären-Phobiker ist wahr geworden: Kleine Roboter werden bald unerkannt alles ausspähen können.

Schwarmintelligenz ist in aller Munde, wenige einfache Regeln, angewendet von vielen einzelnen Individuen kann zu einer komplexen und Arterhaltenden Reaktion führen. Man beobachtet sie bei Fischschwärmen, bei Vogelschwärmen, Insektenschwärmen. Kurzum alles, was sich ein paar simple Regeln “merken” und sich anhäufen kann, kann auf einen Beobachter intelligent wirken – so auch Roboter. Europäische Wissenschaftler, unter anderem auch aus Deutschland, haben ihre Prototypen von weniger als 4 Millimeter großen Robotern vorgestellt.

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transtec CUDA-Supercomputer:
Rechne, Knecht!

transtec stellt zwei Computersysteme vor, in denen die eigentliche Rechenarbeit durch die Grafikkarte übernommen werden.

Von außen sieht man dem CUDA-Boliden seine außerordentlichen mathematischen Fähigkeiten gar nicht an (Bild: transtec)
Von außen sieht man dem CUDA-Boliden seine außerordentlichen mathematischen Fähigkeiten gar nicht an (Bild: transtec)
Die Rechenleistung vieler Grafikkarten sind inzwischen deutlich höher als die der Prozessoren, denen sie dienen. Das machen sich Anwender zunutze, indem sie Programme schreiben, die bestimmte Operationen in den Grafikprozessor (GPU) auslagern. Die hierzu verwendete Programmiermethode nennt sich CUDA (für Compute Unified Device Architecture). transtec bietet jetzt speziell mit CUDA-Karten ausgestattete Computer an, die für besonders rechenintensive Arbeiten die GPU beanspruchen, und bei denen die eigentlichen CPUs mehr oder weniger nur die Aufsicht führen. Es gibt eine Workstation-Variante mit maximal zwei Teraflops und eine Rackmount-Version mit maximal vier Teraflops Rechenleistung. Zum Einsatz kommen im transtec 1000W CUDA Supercomputing PC TESLA 1060 Computingkarten, im 1000R CUDA Supercomputer die noch leistungsfähigeren TESLA 1070-Systeme. Beide Systeme sind mit Linux und Windows kompatibel. Mit Preisen ab ca. 7.400 Euro sind CUDA-Systeme allerdings weniger für den “Normalanwender”, sondern vor allem für Unternehmen oder Institutionen wie Universitäten oder Forschungsinstitute interessant.

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GPS-Inhalator:
Wo ist das Asthma?

Der GPS-Inhalator soll Quellen aufspüren, die ein tödliches Asthma auslösen können.

Ich persönlich bin kein Asthmatiker, stelle mir aber ein solches Leben als sehr schwer vor. Der Inhalator muss immer dabei sein, und man muss sich immer über seine Umwelt informieren. Zum Glück gibt es aber auch Technik, die nicht nur unser Bedürfnis nach Spaß deckt, sondern auch Technik, die einem Kranken hilft. Wissenschaftler möchten nun des Asthmatikern helfen, indem sie den Inhalatoren GPS Chips einbauen.
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Supraleitende FETs:
Eiskalte Elektronik

Physiker der Universität Augsburg haben Feldeffekttransistoren entwickelt, die nahe dem absoluten Nullpunkt verlustfrei arbeiten.

Bei Supraleitung denkt man eigentlich an Überlandleitungen, die Energie verlustfrei durchs ganze Land transportieren sollen. Doch mit dieser Art Supraleitung, die bei normalen Umgebungstemperaturen funktionieren sollte, klappt es bislang noch nicht. Zudem sind supraleitende Materialien bislang zu spröde für Kabel.

Weiter ist man mit der klassischen Supraleitung bei tiefen Temperaturen: Sowhl im Großen – bei starken Magneten – als auch im Kleinen:

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BamGoo:
Das Bambus-Flecht-Auto

BamGoo ist ein Elektrogefährt aus Bambusmaterial mit elektrischem Antrieb.

Vom Aussehen her ein fahrendes Vogelnest, soll “BamGoo”, eine Kooperation der Universität Kyoto und der Stadt Kyoto, schon bald in Japans Strassen für besser Luft sorgen:

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Sony Ericsson Laborbesuch:
Stecker für Klimaretter

Ich habe mich kürzlich ein bisschen in den Forschungsstätten von Sony Ericsson in Lund rumgetrieben. Und jede Menge cooler Sachen entdeckt.

Wir sind faul. Und das killt die Welt. Beispielsweise stöpseln wir alle unsere Ladegeräte irgendwann in eine Dose und lassen sie dort drin. Handy, Kamera und sonstige Helfer des Alltags wollen schließlich alle paar Stunden oder Tage aufgeladen werden. Und weil diese Dinger aus teils fernöstlicher Billigfertigung einen schlechten Wirkungsgrad haben, saufen sie auch Strom beim Nichtstun. Und das nicht zu knapp. Mit einem ebenso einfachen wie genialen Trick will man bei Sony Ericsson diese Sache ändern:

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Abenteuer Forschung:
Dr. Harald Lesch im ZDF

Während in den USA Wissenschaftler durchaus angesehen sind und im Fernsehen auftreten, ist dies im “Land der Dichter und Denker” eher selten. Mittwoch um 22.15 ist eine der raren Ausnahmen: Astrophysiker Dr. Harald Lesch spricht über höchst irdische Probleme.

Professor Harald Lesch ist ein Erlebnis; er gehört zu den Menschen, die nicht nur Ahnung haben von dem, über das sie berichten, sie können sie auch wunderbar vermitteln. Über das Weltall, die schwarzen Löcher und den ganzen Rest hat Dr. Harald Lesch dies jahrelang auf dem leider kaum beachteten Bildungskanal BR alpha gemacht. Nur mit der Minimalausrüstung wie alten Schulbänken und einer Kreidetafel als (leerem) Hörsaal – eigentlich ein Patentrezept zum schnellen Einschlafen. Doch nicht so bei Dr. Lesch:

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ReWalk:
Hoffnung für Querschnittgelähmte

ReWalk ist eines der beeindruckensten Entwicklungen, die ich seit langer Zeit gesehen. Die Technologie hilft Querschnittgelähmten, wieder gehen zu können.

Rund 1.000 Menschen erleiden alleine in Deutschland pro Jahr eine Querschnittlähmung. Meist ist man den Rest seines Lebens an einen Rollstuhl gefesselt, kann keine Treppen benutzen und am alltäglichen Leben nur unter bestimmten Umständen teil nehmen. Doch was da eine israelische Firma entwickelt hat, gibt vielen Gelähmten die Hoffnung auf ein “normales” Leben. Mittels eines Exoskelettes und viel Technologie sollen Paraplegiker wieder gehen können. Das wirklich bemerkenswerte an der Erfindung: sie ist fast serienreif und kostet vergleichsweise wenig, wenn man bedenkt, welchen Gewinn an Lebensfreude man mit dem Exoskelett wieder erhält.

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