Thema: Forschung

 

Alle 26 Artikel zum Thema Forschung auf neuerdings:

Cubli Roboter:
Die Würfel rollen nun von allein

Cubli ist ein Würfel aus der Schweiz und kann mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Völlig ohne Fremdeinwirkung stellt er sich selbst auf die Spitze, balanciert und rollt über den Untergrund.

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Cubli steht von allein auf

Cubli ist zunächst nur ein Forschungsobjekt und erfüllt keinen konkreten Zweck. Es ist aber sehr interessant zu sehen, wie die Wissenschaftler der ETH Zürich es durch Motoren und Gewichte geschafft haben, den Würfel quasi zum Leben zu erwecken.

Der Cubli hat 15 cm Kantenlänge und bringt im aktuellen Forschungszustand drei Fähigkeiten mit. Er kann sich selbst aufrichten, auf einer Kante oder sogar auf einer Spitze balancieren und kontrolliert fallen. Damit ist er in der Lage, über Oberflächen zu gehen. Wie genau das Ausbalancieren funktioniert, sieht man in folgendem Video:

Cubli in der Entwicklung
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Interaxon Muse:
Gedankenlesendes Stirnband

Geräte schlichtweg mit den eigenen Gedanken zu steuern, ist realistischer und näher an der Verwirklichung, als mancher meinen würde. Ein Beispiel ist das Interaxon Muse: Was aussieht wie ein Stirnband, ist ein High-Tech-Gedankenleser.

Ariel Garten

Interaxon-CEO Ariel Garten mit dem “Muse”. (Bild: LeWeb13, flickr.com. Lizenz: CC BY 2.0)

Gerade erst am Wochenende hatte ich darüber geschrieben, wie wir wohl übermorgen unsere Computer bedienen und natürlich spielt das Thema “Gedankensteuerung” dabei eine Rolle. Dass wir Geräte genauso selbstverständlich benutzen wie beispielsweise unsere Hände, ist da tatsächlich noch Zukunftsmusik. Sehr viel realistischer ist, dass Geräte auf unseren Gemütszustand reagieren. Und zumindest einfache Aktionen können wir heute bereits damit auslösen, indem wir daran denken.

Intraxon Muse
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Morephone und Morphees:
Displays verbiegen sich, wenn ein Anruf eingeht

Biegsame Displays werden kommen, also warum nicht die Besonderheit des flexiblen Materials ausnutzen? Gleich zwei Forschungsprojekte arbeiten derzeit an Displays, die sich verformen, wenn eine bestimmte Anwendung gestartet wird oder ein Anruf eingeht.

MorePhone - das flexible Display, das sich verformt, wenn eine Nachricht eingeht

MorePhone – das flexible Display, das sich verformt, wenn eine Nachricht eingeht

Vielen Nutzern entgehen Anrufe oder eingehende Nachrichten, wenn sie ihr Telefon auf lautlos gestellt haben. Die Entwickler des Morephones wollen deswegen eine weitere Komponente in Benachrichtigungs-Systeme einbringen: ein Display, das sich in einem solchen Moment verformt. Technisch gesehen sorgt für diesen Effekt eine Spannung, die durch verbundene Elektroden angelegt wird.

Noch ist das Morephone in einem sehr frühen Entwicklungsstadium. Das Team vom Human Media Lab der Queens University in Kingston, Kanada, rechnet damit, dass es noch fünf bis zehn Jahre dauern soll, bis das Display-Patent marktreif wird. An anderer Stelle aber arbeiten bereits weitere Forscher an einem ähnlichen Projekt: Morphees.

Morephone und Morphees, biegsame Displays
MorePhone - das flexible Display, das sich verformt, wenn eine Nachricht eingehtMorephone2Morephone3Morphee1
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neuerdings.com Spezial:
Auf der Suche nach dem Doppelgänger der Erde

Das NASA-Teleskop Kepler ist dem “Goldilocks-Planeten” dicht auf den Fersen. So nennen Astronomen bisweilen den gesuchten Doppelgänger unserer Erde. Inzwischen wurden zahlreiche Kandidaten ausgemacht, aber noch war kein perfekter Treffer darunter. Ein künftiges Teleskop könnte das ändern – und sogar Anzeichen für Leben auf fremden Planeten finden.

Die bisher kleinsten Planeten, die in einer Habitablen Zone entdeckt wurden. Rechts zum Vergleich: die Erde. Wie die Planeten tatsächlich aussehen, ist (noch) nicht bekannt. (Bild: NASA)

Die bisher kleinsten Planeten, die in einer Habitablen Zone entdeckt wurden. Rechts zum Vergleich: die Erde. Wie die Planeten tatsächlich aussehen, ist (noch) nicht bekannt. (Bild: NASA)

Normalerweise befassen wir uns hier bei neuerdings.com mit sehr irdischen Dingen: Smartphones, Tablets, Digitalkameras und allerlei Kuriosem. Aber wahrscheinlich geht es vielen von euch so wie mir und ihr seid fasziniert von oder zumindest interessiert an Weltraumforschung. Das ist ein Grund für dieses kleine Spezial und den Ausflug in ferne Welten. Ein anderer: Die Technik hinter Forschungsinstrumenten wie dem Kepler-Teleskop ist schlichtweg verblüffend.

Ferne Welten, entdeckt von der Kepler-Mission (Quelle: NASA)
Die bisher kleinsten Planeten, die in einer Habitablen Zone entdeckt wurden. Rechts zum Vergleich: die Erde. Wie die Planeten tatsächlich aussehen, ist (noch) nicht bekannt. (Bild: NASA)Zieht ein Planet an einem Stern vorbei, verringert sich dessen Helligkeit – zwar nur gering, aber stark genug für ein Instrument wie Kepler.Auch Planeten in Doppelsternsystemen sind möglich, wie hier die zwei bisher im System Kepler 47 gefundenen. (Bild: NASA)Kepler 47
Größenverteilung der bisher von Kepler entdeckten Planetenkandidaten. (Bild: NASA)724904main_Red Dwarf planet cfa_4x3_946-710Kepler 62Kepler 62
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Forschung:
Ausblick auf die Autos der Zukunft

Das Automobil macht derzeit eine umfassende Wandlung durch und es ist spannend zu sehen, woran bei Herstellern, an Universitäten und andernorts geforscht wird. Wir fassen für euch interessante aktuelle Projekte und Entwicklungen der vergangenen Jahre zusammen – von Smartphone-Integration bis Gedankensteuerung.

Zukunftsweisende Drive-by-wire-Technologie ermöglicht die Lenkung des Fahrzeugs mittels Side-Stick in der Mittelkonsole.

Zukunftsweisende Drive-by-wire-Technologie ermöglicht die Lenkung des Fahrzeugs mittels Side-Stick in der Mittelkonsole.

Carl Benz setzte in seiner Motorkutsche einen Verbrennungsmotor als Antrieb ein und meldete dieses Gefährt 1886 zum Patent an. Dies gilt vielen als die Geburtsstunde des modernen Automobils. In den letzten knapp 130 Jahren hat sich das Auto zu dem entwickelt, was wir heute kennen. Doch bereits früh gab es beispielsweise Überlegungen zur Automatisierung von Fahrzeugen.

In Comics, Trickfilmen und Visionen der 1960er Jahre wurden immer wieder Fahrzeuge gezeigt, die mehr oder weniger autonom ein vorher eingegebenes Ziel ansteuerten. Erst seit den 1990er Jahren konnten durch die Fortschritte der Computertechnologie erste Konzepte für autonome Fahrzeuge ernsthaft angegangen werden. » weiterlesen

Forschung:
Audi und Toyota zeigen ihre selbstfahrenden Autos

Bislang scheint ausgerechnet Google als branchenfremdes Unternehmen einen Vorsprung zu haben, wenn es um selbstfahrende Autos geht, aber Audi und Toyota machen dieser Tage klar, dass sie sich nicht abhängen lassen. In beiden Fällen ist das Ziel dabei nicht, dass das Fahrzeug vollkommen autonom agiert. Vielmehr soll es vor Unfällen schützen, in kniffligen Situationen helfen und das Fahren angenehmer machen.

Noch sieht die Technik am selbstfahrenden Lexus sehr klobig aus.

Noch sieht die Technik am selbstfahrenden Lexus sehr klobig aus.

Der umgerüstete Toyota Prius von Google war das erste Auto, das eine Lizenz fürs selbstständige Fahren auf öffentlichen Straßen im US-Bundesstaat Nevada bekommen hat. Seit 2010 forscht das Internetunternehmen in diesem Bereich. Warum Google neben Suchmaschinen und einem Handy-Betriebssystem auch in diesem Gebiet tätig werden will? Die Frage kann man sich wohl stellen, immerhin dürften die Ausgaben für die Grundlagenforschung immens sein. Also muss sich das Unternehmen einiges davon in Zukunft versprechen.

Audi und Toyota haben da als Autohersteller viel einleuchtendere Motive. Und wie es scheint, wollen sie nicht irgendwann davon abhängig sein, eine solche Technologie extern einkaufen zu müssen und forschen selbst – wie viele ihrer Mitbewerber. Audi und Toyota nutzen die aktuell laufende Technikmesse CES in Las Vegas, um auf ihre Projekte aufmerksam zu machen. Audi hat dazu einen TTS-Roadster aufgerüstet und Toyota zeigte das Modell LS der hauseigenen Premium-Marke Lexus. Noch ist die Technik allerdings ein gutes Stück vom Ziel der Marktreife entfernt.

Selbstfahrende Autos
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Pinokio und Gertie:
Pixars lebende Lampe nachgebaut

“Pinokio” nennt sich eine Schreibtischlampe, die mit Menschen interagieren kann. Sie erinnert sicher nicht von ungefähr an jene inzwischen weltweit bekannte Pixar-Lampe “Luxo, Jr”. Allerdings ist Pinokio nicht die erste ihrer Art.

So much more than just a lamp...

So much more than just a lamp...

Dass Menschen persönliche Bindungen zu technischen Gegenständen aufbauen, ist ein schon lange bekanntes Phänomen. In Zukunft könnte aus dieser einseitigen Beziehung ein Austausch werden. Das zeigt jetzt beispielhaft die Schreibtischlampe “Pinokio”, die drei Studenten der Victoria University of Wellington in Neuseeland gebaut haben. Sie erinnert in vielerlei Hinsicht an das ähnliche Projekt “Gertie” von Studenten der Technischen Universität München, das bereits im September 2012 gezeigt wurde.

Pinokio und Gertie, die lebenden Lampen
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Forschung:
Quadcopter-Drohne per Gedanken steuern

Werden wir in Zukunft Geräte so selbstverständlich steuern wie heute unsere Hände? Weltweit wird daran geforscht und ein interessantes neues Beispiel kommt aus China. Ein Team der Universität von Zhejiang zeigt ein System, bei dem der Proband eine Parrot AR.Drone allein mit der Kraft seiner Gedanken steuert.

Schau mir ins Gehirn, Drohne...

Schau mir ins Gehirn, Drohne...

Das ultimative User Interface zwischen Mensch und Maschine wäre eine direkte Anbindung ans Gehirn. Eine Welt, in der wir Maschinen allein per Gedanken steuern, würde uns allen vollkommen neue Möglichkeiten eröffnen. Vor allem aber würde es Menschen helfen, die nicht die motorischen Fähigkeiten haben, Geräte auf die vorgesehene Weise zu steuern.

Was wir in einem aktuellen Beispiel der chinesischen Universität Zhejiang sehen, ist noch ein gutes Stück von dieser Vision entfernt. Aber wenn man den technischen Fortschritt der letzten Jahre und Jahrzehnte sieht, zeichnet sich ab, wohin die Reise geht. In diesem Fall haben die Forscher für ihren “Flying Buddy 2″ drei vorhandene Geräte auf neue Weise miteinander verknüpft: ein für jedermann erhältliches EEG-Headset, ein Laptop und eine Parrot AR.Drone. Das folgende Video zeigt es in Aktion.

Flying Buddy 2: Drohne per Gedanken gesteuert
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Forschung:
Wann kommen die selbstfahrenden Autos?

Selbstfahrende Autos sind schon seit Jahrzehnten eine Zukunftsvisionen und inzwischen ist die Technik so weit, dass dieses Ziel greifbar nah scheint. Tatsächlich aber sind noch einige Fragen zu klären. Eine entscheidende davon ist: Wollen wir wirklich das Steuer den Computern überlassen?

Selbstständig fahrender Toyota Prius von Google. Foto: Google

Selbstständig fahrender Toyota Prius von Google. Foto: Google

Google gehört zu den prominentesten Vertretern, wenn es um selbstfahrende, autonom agierende Fahrzeuge geht. 300.000 Meilen (etwa 482.000 Kilometer) haben sie bereits zurückgelegt.

Google hat das „self-driving project“ im Jahr 2010 ins Leben gerufen und ist mittlerweile mit der Forschung und Erprobung weit gekommen. Durch Einwirken von Google hat sogar der US-Bundesstaat Nevada die Gesetzgebung dahingehend geändert, dass „robotic cars“ uneingeschränkt im Straßenverkehr fahren dürfen. Mit Steve Mahan ließ man dieses Jahr eine Privatperson das System testen. Der stark sehbehinderte Mann durfte das System in einem Toyota Prius testen. Wie bereits bei allen vorangegangenen Tests ist auch bei diesem kein Unfall oder Systemausfall aufgetreten. Es zeigt sehr gut, dass durch autonom agierende Fahrzeuge auch Personen am Straßenverkehr teilnehmen können, die durch ihre Behinderung nicht alleine in der Lage wären, ein Fahrzeug zu führen.

Googles selbstfahrende Autos
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Forschung:
Sehenswerte und verblüffende Roboter im Video

Roboter können inzwischen laufen, fliegen, klettern, kriechen und auf unheimliche Weise einem Menschen ähnlich sehen. Die folgenden 15 Videos zeigen trotz allem nur einen kleinen Ausschnitt dessen, woran derzeit geforscht wird.

Zweibeiner, der sich nach einem Anrempler selbst stabilisiert.Roboter werden in den nächsten Jahren vermehrt Einzug in unsere Welt und in unser alltägliches Leben halten. Bislang sind sie vor allem in Fabriken zu finden und bauen unermüdlich und präzise andere Maschinen zusammen. Was heute aber in den Forschungslaboren zu sehen ist, geht weit darüber hinaus. Roboter können uns künftig im Alltag unterstützen, Krankenpflegern helfen, gefährliche Missionen auf der Erde oder im Weltraum übernehmen und natürlich (leider) auch: für uns in den Krieg ziehen.

Die folgenden Videos geben einen Einblick in die vielen Forschungsprojekte in diesem Bereich.

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