Alle 24 Artikel zum Thema Forschung auf neuerdings:
Biegsame Displays werden kommen, also warum nicht die Besonderheit des flexiblen Materials ausnutzen? Gleich zwei Forschungsprojekte arbeiten derzeit an Displays, die sich verformen, wenn eine bestimmte Anwendung gestartet wird oder ein Anruf eingeht.

MorePhone – das flexible Display, das sich verformt, wenn eine Nachricht eingeht
Vielen Nutzern entgehen Anrufe oder eingehende Nachrichten, wenn sie ihr Telefon auf lautlos gestellt haben. Die Entwickler des Morephones wollen deswegen eine weitere Komponente in Benachrichtigungs-Systeme einbringen: ein Display, das sich in einem solchen Moment verformt. Technisch gesehen sorgt für diesen Effekt eine Spannung, die durch verbundene Elektroden angelegt wird.
Noch ist das Morephone in einem sehr frühen Entwicklungsstadium. Das Team vom Human Media Lab der Queens University in Kingston, Kanada, rechnet damit, dass es noch fünf bis zehn Jahre dauern soll, bis das Display-Patent marktreif wird. An anderer Stelle aber arbeiten bereits weitere Forscher an einem ähnlichen Projekt: Morphees.
Morephone und Morphees, biegsame Displays
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Das NASA-Teleskop Kepler ist dem “Goldilocks-Planeten” dicht auf den Fersen. So nennen Astronomen bisweilen den gesuchten Doppelgänger unserer Erde. Inzwischen wurden zahlreiche Kandidaten ausgemacht, aber noch war kein perfekter Treffer darunter. Ein künftiges Teleskop könnte das ändern – und sogar Anzeichen für Leben auf fremden Planeten finden.

Die bisher kleinsten Planeten, die in einer Habitablen Zone entdeckt wurden. Rechts zum Vergleich: die Erde. Wie die Planeten tatsächlich aussehen, ist (noch) nicht bekannt. (Bild: NASA)
Normalerweise befassen wir uns hier bei neuerdings.com mit sehr irdischen Dingen: Smartphones, Tablets, Digitalkameras und allerlei Kuriosem. Aber wahrscheinlich geht es vielen von euch so wie mir und ihr seid fasziniert von oder zumindest interessiert an Weltraumforschung. Das ist ein Grund für dieses kleine Spezial und den Ausflug in ferne Welten. Ein anderer: Die Technik hinter Forschungsinstrumenten wie dem Kepler-Teleskop ist schlichtweg verblüffend.
Ferne Welten, entdeckt von der Kepler-Mission (Quelle: NASA)
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Das Automobil macht derzeit eine umfassende Wandlung durch und es ist spannend zu sehen, woran bei Herstellern, an Universitäten und andernorts geforscht wird. Wir fassen für euch interessante aktuelle Projekte und Entwicklungen der vergangenen Jahre zusammen – von Smartphone-Integration bis Gedankensteuerung.

Zukunftsweisende Drive-by-wire-Technologie ermöglicht die Lenkung des Fahrzeugs mittels Side-Stick in der Mittelkonsole.
Carl Benz setzte in seiner Motorkutsche einen Verbrennungsmotor als Antrieb ein und meldete dieses Gefährt 1886 zum Patent an. Dies gilt vielen als die Geburtsstunde des modernen Automobils. In den letzten knapp 130 Jahren hat sich das Auto zu dem entwickelt, was wir heute kennen. Doch bereits früh gab es beispielsweise Überlegungen zur Automatisierung von Fahrzeugen.
In Comics, Trickfilmen und Visionen der 1960er Jahre wurden immer wieder Fahrzeuge gezeigt, die mehr oder weniger autonom ein vorher eingegebenes Ziel ansteuerten. Erst seit den 1990er Jahren konnten durch die Fortschritte der Computertechnologie erste Konzepte für autonome Fahrzeuge ernsthaft angegangen werden. » weiterlesen
Bislang scheint ausgerechnet Google als branchenfremdes Unternehmen einen Vorsprung zu haben, wenn es um selbstfahrende Autos geht, aber Audi und Toyota machen dieser Tage klar, dass sie sich nicht abhängen lassen. In beiden Fällen ist das Ziel dabei nicht, dass das Fahrzeug vollkommen autonom agiert. Vielmehr soll es vor Unfällen schützen, in kniffligen Situationen helfen und das Fahren angenehmer machen.

Noch sieht die Technik am selbstfahrenden Lexus sehr klobig aus.
Der umgerüstete Toyota Prius von Google war das erste Auto, das eine Lizenz fürs selbstständige Fahren auf öffentlichen Straßen im US-Bundesstaat Nevada bekommen hat. Seit 2010 forscht das Internetunternehmen in diesem Bereich. Warum Google neben Suchmaschinen und einem Handy-Betriebssystem auch in diesem Gebiet tätig werden will? Die Frage kann man sich wohl stellen, immerhin dürften die Ausgaben für die Grundlagenforschung immens sein. Also muss sich das Unternehmen einiges davon in Zukunft versprechen.
Audi und Toyota haben da als Autohersteller viel einleuchtendere Motive. Und wie es scheint, wollen sie nicht irgendwann davon abhängig sein, eine solche Technologie extern einkaufen zu müssen und forschen selbst – wie viele ihrer Mitbewerber. Audi und Toyota nutzen die aktuell laufende Technikmesse CES in Las Vegas, um auf ihre Projekte aufmerksam zu machen. Audi hat dazu einen TTS-Roadster aufgerüstet und Toyota zeigte das Modell LS der hauseigenen Premium-Marke Lexus. Noch ist die Technik allerdings ein gutes Stück vom Ziel der Marktreife entfernt.
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“Pinokio” nennt sich eine Schreibtischlampe, die mit Menschen interagieren kann. Sie erinnert sicher nicht von ungefähr an jene inzwischen weltweit bekannte Pixar-Lampe “Luxo, Jr”. Allerdings ist Pinokio nicht die erste ihrer Art.

So much more than just a lamp...
Dass Menschen persönliche Bindungen zu technischen Gegenständen aufbauen, ist ein schon lange bekanntes Phänomen. In Zukunft könnte aus dieser einseitigen Beziehung ein Austausch werden. Das zeigt jetzt beispielhaft die Schreibtischlampe “Pinokio”, die drei Studenten der Victoria University of Wellington in Neuseeland gebaut haben. Sie erinnert in vielerlei Hinsicht an das ähnliche Projekt “Gertie” von Studenten der Technischen Universität München, das bereits im September 2012 gezeigt wurde.
Pinokio und Gertie, die lebenden Lampen
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Werden wir in Zukunft Geräte so selbstverständlich steuern wie heute unsere Hände? Weltweit wird daran geforscht und ein interessantes neues Beispiel kommt aus China. Ein Team der Universität von Zhejiang zeigt ein System, bei dem der Proband eine Parrot AR.Drone allein mit der Kraft seiner Gedanken steuert.

Schau mir ins Gehirn, Drohne...
Das ultimative User Interface zwischen Mensch und Maschine wäre eine direkte Anbindung ans Gehirn. Eine Welt, in der wir Maschinen allein per Gedanken steuern, würde uns allen vollkommen neue Möglichkeiten eröffnen. Vor allem aber würde es Menschen helfen, die nicht die motorischen Fähigkeiten haben, Geräte auf die vorgesehene Weise zu steuern.
Was wir in einem aktuellen Beispiel der chinesischen Universität Zhejiang sehen, ist noch ein gutes Stück von dieser Vision entfernt. Aber wenn man den technischen Fortschritt der letzten Jahre und Jahrzehnte sieht, zeichnet sich ab, wohin die Reise geht. In diesem Fall haben die Forscher für ihren “Flying Buddy 2″ drei vorhandene Geräte auf neue Weise miteinander verknüpft: ein für jedermann erhältliches EEG-Headset, ein Laptop und eine Parrot AR.Drone. Das folgende Video zeigt es in Aktion.
Flying Buddy 2: Drohne per Gedanken gesteuert
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Selbstfahrende Autos sind schon seit Jahrzehnten eine Zukunftsvisionen und inzwischen ist die Technik so weit, dass dieses Ziel greifbar nah scheint. Tatsächlich aber sind noch einige Fragen zu klären. Eine entscheidende davon ist: Wollen wir wirklich das Steuer den Computern überlassen?

Selbstständig fahrender Toyota Prius von Google. Foto: Google
Google gehört zu den prominentesten Vertretern, wenn es um selbstfahrende, autonom agierende Fahrzeuge geht.
300.000 Meilen (etwa 482.000 Kilometer) haben sie bereits zurückgelegt.
Google hat das „self-driving project“ im Jahr 2010 ins Leben gerufen und ist mittlerweile mit der Forschung und Erprobung weit gekommen. Durch Einwirken von Google hat sogar der US-Bundesstaat Nevada die Gesetzgebung dahingehend geändert, dass „robotic cars“ uneingeschränkt im Straßenverkehr fahren dürfen. Mit Steve Mahan ließ man dieses Jahr eine Privatperson das System testen. Der stark sehbehinderte Mann durfte das System in einem Toyota Prius testen. Wie bereits bei allen vorangegangenen Tests ist auch bei diesem kein Unfall oder Systemausfall aufgetreten. Es zeigt sehr gut, dass durch autonom agierende Fahrzeuge auch Personen am Straßenverkehr teilnehmen können, die durch ihre Behinderung nicht alleine in der Lage wären, ein Fahrzeug zu führen.
Googles selbstfahrende Autos
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Roboter können inzwischen laufen, fliegen, klettern, kriechen und auf unheimliche Weise einem Menschen ähnlich sehen. Die folgenden 15 Videos zeigen trotz allem nur einen kleinen Ausschnitt dessen, woran derzeit geforscht wird.
Roboter werden in den nächsten Jahren vermehrt Einzug in unsere Welt und in unser alltägliches Leben halten. Bislang sind sie vor allem in Fabriken zu finden und bauen unermüdlich und präzise andere Maschinen zusammen. Was heute aber in den Forschungslaboren zu sehen ist, geht weit darüber hinaus. Roboter können uns künftig im Alltag unterstützen, Krankenpflegern helfen, gefährliche Missionen auf der Erde oder im Weltraum übernehmen und natürlich (leider) auch: für uns in den Krieg ziehen.
Die folgenden Videos geben einen Einblick in die vielen Forschungsprojekte in diesem Bereich.
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“Octopus Integrating Project” klingt zwar wie aus einem klassischen James-Bond-Film, doch hinter dem Namen verbirgt sich ein außergewöhnliches und interessantes Projekt einiger europäischer und internationaler Institutionen: Sie wollen einen Roboter erschaffen, der einem echten Kraken nachempfunden ist.

Der falsche Oktopus
So schnell, flexibel und geschickt wie ein Oktopus soll sich der Roboter unter Wasser fortbewegen, an dem unter anderem das Weizmann Institute of Science aus Israel, die Universität Zürich, das Italian Institute of Science und die britische University of Reading forschen. Das mechanische Meeresungeheuer soll außerdem Hindernisse selbständig erkennen und generell auf Umgebungseinflüsse reagieren. Das Team aus Roboteringenieuren, Mathematikern, Biologen und Neuro-Wissenschaftlern wird von der Scuola Superiore Sant’Anna (Italien) koordiniert.
Herausforderung “Soft Robotics”
Dass das nicht so einfach ist, liegt bei näherer Betrachtung auf der Hand. Die Arme eines solchen Oktopus werden durch winzige Motoren nachgebildet, trotzdem müssen die Bewegungen flüssig und ruhig sein. Neuartige Sensoren, weiche Baumaterialen und ein ausgeklügeltes Kontrollsystem sind hier vorgesehen. Da die Vorlage aus dem Meer nicht über Knochen verfügt, ist die Nachbildung besonders aufwändig: Die Tentakel müssen schließlich zugleich flexibel und stabil sein und sich auch noch gezielt steuern lassen.
Sichtlich machen die Arbeiten an dem Roboter-Oktopus Fortschritte, trotz der Herausforderungen, die diese “Soft Robotics” mit sich bringen. Im folgenden, unkommentierten Video sind einige Funktionen des Wesens zu erkennen. Es kann bereits laufen – im kühlen Nass, versteht sich.
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Flash-Speicher, wie wir ihn heute aus USB-Sticks, Smartphones und inzwischen auch Laptops kennen, kommt langsam aber sicher an seine Grenzen. Die Zukunft könnte in einer transparenten und flexiblen Folie liegen. Ein Forscherteam präsentierte dazu jetzt seine Ergebnisse.
Verglichen mit den Laptops, Tablets und Smartphones vor zehn Jahren wirken unsere heutigen Geräte wie Science Fiction. Sie sind zugleich dünner und leistungsfähiger geworden. Und man fragt sich: Wohin mag die Reise in weiteren zehn Jahren gehen?
In Zukunftsvisionen sieht man da oft Tablets und Smartphones, die so dünn sind wie ein Stück Papier oder vielleicht noch wie ein Stück Pappe – und dabei am besten noch durchsichtig. Was James M. Tour und sein Team von der Rice University in Houston, Texas, vorgestellt haben, rückt diese Idee ein bisschen näher. Sie haben Speicherchips entwickelt, die transparent und flexibel wie eine Folie sind. Zugleich hält das Material Temperaturen von weit über 500 Grad Celsius aus.
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