Thema: eBook

 

Alle 13 Artikel zum Thema eBook auf neuerdings:

Amazon Kindle im Test (3/3):
Futter für den Leser

Hardware und Handhabung des deutschen Amazon Kindle E-Book-Readers haben wir in Teil 1 und 2 dieses Tests besprochen. Doch nützlich wird so ein Gerät erst mit der passenden Software, sprich: E-Books oder anderem Lesestoff. Wie bekommt man den elegant ins Gerät? Und tut es nicht auch eine Smartphone-App?

Kindle Webbrowser zeigt ein bekanntes Gadget-Magazin (Bild: wor)

Kindle Webbrowser zeigt ein bekanntes Gadget-Magazin (Bild: wor)

Toll, da hat man nun EUR 99 für ein elektronisches Buchlesegerät gezahlt, doch wird kein einziges Buch mitgeliefert, das muss man sich auch noch extra anschaffen. Und eventuell sogar noch ein zweites, damit man etwas mehr Auswahl beim Lesen hat. Irgendwie doof, oder?

Nein, nicht wirklich: Amazon hat selbst bereits ein umfangreiches Sortiment kostenloser, gemeinfreier Bücher im Angebot, auch außerhalb der Feiertage. In deutscher Sprache gibt es bereits etliche 100 Werke, in englischer gar Tausende. Unter den deutschen Gratis-Büchern finden sich neben Tolstois Krieg & Frieden, Lena Christs Erinnerungen einer Überflüssigen oder den Gedichten von Rainer Maria Rilke auch die Expeditionsberichte der Südseereisen von James Cook, aufgeschrieben von Georg Forster. Gedruckt nicht billig, als Kindle-E-Book gratis, da die Urheberrechte abgelaufen sind.

Ebenso kann man dem Kindle aber auch andere Buchdateien per USB-Port unterschieben. Am besten natürlich im Kindle-Format Mobipocket (.mobi, .prc oder auch .azw), Textdateien (.txt) gehen aber auch, ebenso HTML-Dateien, wenn man sie in .txt umbenennt – und auch die allgegenwärtigen PDFs. Diese sind allerdings nicht so gut zu lesen, wie bereits in Teil 1 und 2 erläutert.

Doch hat man mit dem Kindle von Amazon auch einen Datenspeicher in der Cloud und einen Konvertierungsdienst erworben:

Surfen und PDF lesen auf dem Kindle (Bilder: wor)
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Amazon Kindle im Test (2/3):
Einfach – tolles Gerät!

Der Kollege Roth widmete den ersten Teil des Tests der Hardware, doch ohne entsprechendes Interface nutzt das beste Stück Elektronik nichts. Ist der neue Kindle für Leser jeden Alters geeignet?


Amazon Kindle (Bild: kaz)

Amazon Kindle (Bild: kaz)

Der Amazon Kindle begeistert die Leser seit geraumer Zeit und mausert sich zu einem Verkaufsschlager. Nicht umsonst legt Amazon seinen EBook-Reader immer wieder neu auf. Und als Antwort für die eingangs gestellte Frage gibt es ein kurzes, aber überzeugtes: Ja!

Einfach

Ein Gerät, das ein Buch ersetzen soll, muss zuerst einmal eines sein: Einfach. Dem unbedarften Papierkrieger muss sich die Bedienung sofort erschließen. Und das tut sie.

Amazon Kindle
Amazon Kindle -  PDF-Darstellung, Schrift ist recht klein (Bild: kaz)Amazon Kindle -  Einstellungsmenü (Bild: kaz)Amazon Kindle -  Verschiedene Schriftgrößen (Bild: kaz)Amazon Kindle - (Bild: kaz)
Amazon Kindle - (Bild: kaz)Amazon Kindle - (Bild: kaz)Amazon Kindle - Vergleich Buchseite und E-Ink (Bild: kaz)Amazon Kindle (Bild: kaz)
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Amazon Kindle im Test (1/3):
Bücher lesen neu definiert

Den E-Book-Leser Kindle von Amazon gibt es nun schon eine Weile – doch erst das aktuelle Modell ist auch in einer deutschen Version erhältlich und mit seinem Preis knapp unter EUR 100,00 gerutscht. Ist er damit nun auch für Nicht-Geeks interessant geworden?

E-Books? Sparen Holz und Geld, können vom Ingenieurgrad aufwärts ohne Probleme am Computer gelesen werden und sind nur ein anderes Wort für PDF-Dateien.

E-Book-Reader? Sind so sinnvoll, unentbehrlich und ganzjährig vielseitig verwendbar wie Waffeleisen oder elektrische Eiswürfelcrusher.

So die gängigen – und falschen – Vorurteile zum Thema.

Kindle mit Bildschirmschoner (Bild: wor)

Kindle mit Bildschirmschoner (Bild: wor)

Am Computer liest natürlich niemand gerne ganze Bücher, nicht mal, wenn es ein handliches Notebook ist und das E-Book gratis ergattert wurde.

Auch ein iPad als Lesegerät ist nur bedingt beliebt: Es wird in der Hand auf Dauer einfach zu schwer – ganz abgesehen davon, dass es auch zu wertvoll ist, um es in den Urlaub zum Lesen an den Strand mitzunehmen.

Ein Smartphone ist dagegen eigentlich viel zu klein, um darauf “Krieg & Frieden” zu lesen, doch man hat es halt sowieso schon dabei. Und die E-Book-Lese-App gibt es umsonst dazu. Also wozu noch einen extra Reader?

Erste Versuche mit E-Book-Readern riefen bei mir ohnehin keine Begeisterung hervor: Die üblichen, wie ein gedrucktes Buch und auch auf dessen Grösse hin gelayouteten PDF-Dateien mutieren auf dem E-Book-Reader zum Mäusekino: Es ist in Ganzseitenansicht nichts mehr zu erkennen und wer zwecks vernünftiger Schriftgröße ins Bild zoomt, scrollt sich beim Lesen in den Wahnsinn.

Das allerdings ist ein Fehler des statischen Print-Formates PDF. Nicht ohne Grund sind Webseiten in HTML. So passt sich das Layout der Bildschirmgrösse an – Okay, nur bei gut designten Webseiten, versteht sich. Doch ebenso etwas benötigt man für E-Books: Die beiden wichtigsten Formate heissen Epub und Kindle. Sie kann man sogar noch auf dem Smartphone lesen. Wenn auch nicht perfekt.

Grund, sich deshalb nun den «richtigen» E-Book-Reader von Amazon vorzuknöpfen:

Amazon Kindle (Bilder: wor)
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Sony Reader Club Adventskalender:
Lesestoff für lau

Sony stellt in seinem «Reader Club» jeden Tag eine Kurzgeschichte vor, die man kostenlos herunterladen und auf jedem Lesegerät konsumieren kann, das EPUB-Dateien verarbeitet.


Sony Reader Club Weihnachtsgeschichte {thj/Reader Club Website;http://reader-club.sony.de}

Sony Reader Club Weihnachtsgeschichte (Quelle: thj/Reader Club Website)

Wer ein Tablet oder einen e-Book-Reader mitnimmt, um lesend die Wartezeit etwa beim Arzt zu verkürzen, will nicht immer einen ganzen Roman verschlingen müssen. Da kommt das «Geschenk» vom Sony Reader Club genau richtig: jeden Tag im Dezember bis einschliesslich Heiligabend gibt es eine neue Kurzgeschichte zum Download. Die Geschichten sind im EPUB-Format, bedingen aber nicht notwendigerweise einen Sony-Reader oder ein sonstiges lesefähiges Tablet des japanischen Herstellers. Alles, was der Hersteller verlangt, ist eine kurze Registrierung. Man kann dann sogar angeben, dass man ein anderes Gerät benutzt.

Die Dateien lädt man herunter, speichert sie auf einem Datenträger der eigenen Wahl, und überträgt sie dann auf das Lesegerät. Auf einem Asus Transformer beispielsweise funktionieren die heruntergeladenen Bücher auch; ich habe sie dort über die MyLibrary-App angeschaut. Sie erscheinen automatisch in der Liste, sobald man den microSD-Chip mit den EPUB-Dateien einsteckt (so einfach hatte ich mir das gar nicht vorgestellt). Ein DRM-Schutz scheint nicht vorhanden zu sein.

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Somikon SC-420 USB:
Futterbeschaffer für eBook-Reader

Pearl präsentiert einen Scanner, der vor allem für das Einlesen von Büchern geeignet sein soll.


Pearl Somikon SC-420 USB (Quelle: pd Pearl)

Pearl Somikon SC-420 USB (Quelle: pd Pearl)

Ohne Lesestoff wird das bunteste E-Book-Lesegerät auf die Dauer langweilig. Aber woher nehmen, wenn nicht (via illegalem Download) stehlen? Wer will schon seine ganze Bibliothek nochmal kaufen, um sie als legales E-Book zu besitzen? Da hilft nur Eins: die bestehende Büchersammlung selbst auf den PC bringen. Doch wer das schon mal mit einem herkömmlichen Flachbettscanner probiert hat, weiss um die Mühe und vor allem den Zeitaufwand.

Besser ist da der USB-Scanner von Pearl: Der Somikon SC-420 bringt den ganzen Stoff im Nullkommanix auf den Computer. Stichwort «Nullkommanix»: Über die Zeit, die der Scanner benötigt, um eine Seite zu scannen schweigt sich Pearl leider aus. Interessierte müssen sich mit einem lapidaren «fünf mal schneller» zufrieden geben. Aber da es sich um Digitalkameratechnik handelt, dürfte der Scan Knopfdruckschnell erledigt sein. Eine Matte hilft dabei, die Vorlage richtig auszurichten.

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Ectaco jetBook Color:
Bunter Lese- und Lernspass mit E-Ink

Die eReader sollen endlich farbige Bildschirme erhalten. Erster Vertreter dieser Sorte neuen Generation will der Ectaco jetBook Color werden.


Es gibt auch einen persönlichen Homescreen

Es gibt auch einen persönlichen Homescreen

Der Kampf zwischen eReader und Taschenbuch geht in die nächste Runde. Nicht nur soll man eine ganze Bücherei in einem kleinen Gerät speichern können, ausreichend Strom haben um sich nicht um das Laden sorgen zu müssen, jetzt wird es wohl auch endlich farbige E-Ink Displays geben. Die Technologie war ja schon lange angekündigt, doch marktreife Geräte gab es bisher nicht. Der auf den schulischen Bereich spezialisierte Hersteller Ectaco dürfte im kommenden Herbst 2011 der erste sein, der solche Gerät auf dem US-amerikanischen Markt vertreibt – sie werden den treffenden Namen Ectaco jetBook Color tragen.

Ectaco jetBook Color: Lesen und Lernen in Farbe
Ectaco jetBook Color - Durch die Farbe sieht das Periodensystem gleich viel netter aus (Bild: Ectaco)Ectaco jetBook Color - Gerade für Schulen interessant sind die Anpassungen für Tests (Bild: Ectaco)Ectaco jetBook Color - Die Farbdarstellung bringt viele Vorteile mit sich (Bild: Ectaco)Ectaco jetBook Color - Es gibt auch einen persönlichen Homescreen (Bild: Ectaco)
Ectaco jetBook Color - Die Bedienung erfolgt mit einem Stift über Penabled (Bild: Ectaco)Ectaco jetBook Color (Bild: Ectaco)

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Weltbild Aluratek Libre im Test:
Mehr eBook braucht kein Mensch?

Weltbild stellt einen kleinen eBook-Reader für kleines Geld vor: der Aluratek Libre. Wir haben ihn getestet und waren zufrieden.

Weltbild Aluratek Libre eBook-Reader

Weltbild Aluratek Libre eBook-Reader

Im Leben muss man viel warten: beim Zahnarzt, an der Bushaltestelle oder beim Frisör. Um die Zeit nicht mit geistigem Kaugummi wie den ausliegenden Illustrierten totschlagen zu müssen, empfiehlt es sich, ein gutes Buch mitzunehmen – nur daran denkt erstens nicht immer jemand, außerdem ist einem nicht immer nach dem gleichen Lesestoff – perfekte Gelegenheit für einen eBook-Reader wie den Libre von Aluratek, den wir versuchsweise mitnahmen.

Der beim «Buch-Discounter» Weltbild angebotene Reader zeichnet sich durch zwei Eigenschaften aus: Er ist kompakt genug auch für die Manteltasche (da scheiden z.B. ein iPad oder Kindle aus – wie auch Bücher, die über ein schmales Taschenbuchformat hinaus gehen) und er kostet unter hundert Euro (da scheidet der Rest aller Geräte aus, bis auf die Billigteile mit TFT-Display, doch die wollen dauernd an die Steckdose). Den Wermutstropfen muss man jedoch auch kennen: der Libre agiert mit Monochrom-LCD-Technik («ePaper») statt der in Kindle & Co verwendeten e-Ink. » weiterlesen

Dateiformat WWF:
Aus PDF kann auch WWF werden

Der WWF versucht mit der .wwf Datei ein Format zu etablieren, das man nicht ausdrucken kann und Papier sparen hilft.

Die Erfolgsstory von PDF ist ein Klassiker und jeder, der ein Dokument heute verschickt, kann sich sicher sein, dass der Empfänger .pdf öffnen, das originale Layout sehen und es ausdrucken kann. Seit Mitte 2008 ist PDF ein ISO-Standard und frei von Lizenzgebühren. Doch der World Wide Fund For Nature (WWF) sieht in diesem Dateiformat ein Problem: Zuviele Dokumente werden nach ihrer Ansicht unnötig ausgedruckt – und jeder Ausdruck ist zum Teil verantwortlich für einen abgeholzten Baum. Diese Organisation setzt sich «für den Schutz der biologischen Vielfalt und der natürlichen Umwelt ein», ein abgeholzter Baum steht dem entgegen. » weiterlesen

Hanvon Color E-Ink:
E-Book-Reader mit bunten Seiten

Der chinesische Display-Produzent Hanvon wird auf einer Messe die ersten farbigen E-Book-Reader zeigen, die mit “Color-E-Ink”-Display ausgestattet sind.

HHanvon E-Book mit Color E-InkE-Book-Reader mit buntem Bildschirm sind ja nichts neues, doch die aktuellen Geräte agieren alle mit TFT-Displays. Die stromsparenden E-Ink-Leser von Amazon, Thalia & Co. können alle höchstens ein paar Graustufen darstellen. Doch Hanvon, dessen Windows-7-Tablet wir jüngst zeigten , präsentiert ab morgen auf der FPD International 2010 Trade Show in Tokyo einen elektronischen Leser mit farbigem E-Ink-Bildschirm.

Das wird zwei Vorteile bieten: geringerer Stromverbrauch und bessere Lesbarkeit im direkten Sonnenlicht. Allerdings ist das Bild nicht so scharf und farbenfroh wie die (selbst leuchtenden) LCD-Schirme, die Farben wirken etwas verblasst. Und für bewegte Bilder ist die Darstellung zu langsam, höchstens kurze Animationen sind denkbar.

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Entourage Pocket Edge:
Symbiose von Reader und Netbook

Der neue Entourage Pocket Edge ist ein 7 Zoll großer Tablet/Ebookreader und soll die Mängel des Vorgängers beseitigen.

Entourage Pocket Edge

Entourage Pocket Edge

Es gibt Netbooks und es gibt Ebookreader – und dann gibt es noch eDGe. Diesen Zwitter, aber nicht der Funkstandard zwischen GPRS und UMTS, sondern DEN Zwitter, der Netbook und E-Reader zusammenführt: Den Entourage Edge.

Der Kollege Sennhauser prophezeite schon in seinem Vorab-Berichtvon der CES zum Entourage Edge, wir würden darauf noch mal zu sprechen kommen: » weiterlesen