Alle 14 Artikel zum Thema DIY auf neuerdings:
Am 20. und 21. April dreht sich auf der Make Munich alles ums Selbermachen, ums Basteln, um Do It Yourself. 3D-Druck wird natürlich ein Thema sein, aber längst nicht nur. Wir haben mit Nils Hitze, einem der Organisatoren, über die Messe an sich gesprochen, aber auch über seine ganz persönliche Fasziniation mit dem Thema.

Nils Hitze ist einer der Organisatoren der Make Munich.
Du bist einer der Organisatoren der Make Munich. An wen wendet sich die Messe und was bekommt man dort zu sehen?
Die Messe ist eine Veranstaltung für Bastler aller Themenfelder, also nicht beschränkt auf 3D-Druck, Elektronik oder z.B. Nähen, sondern wirklich offen für alle, die sich für den Bereich Do It Yourself interessieren. Zu sehen gibt es hoffentlich, neben unzähligen 3D-Druckern und Quadcoptern, auch Roboter, ein 1-qm-Haus und die Projekte der teilnehmenden FabLabs und Hackerspaces.
Was macht dich zum “Maker”? Womit beschäftigst du dich gerade und was hast du vielleicht früher schon gemacht?
Ich glaube angefangen hat es, als ich unter der Eisenbahn meines Dads das Löten gelernt habe. Als ich meinen ersten PC bekommen habe, meines Wissens ein 286er, habe ich den gleich aufgemacht und reingeschaut, um zu begreifen, was es mit dem Blinken und dem Klicken auf sich hat. Seitdem bin ich infiziert. Aktuell beschäftige ich mich verstärkt mit dem Thema 3D-Druck.
Ich bezeichne mich als Maker, weil ich nichts als gegeben hinnehme, sondern immer hinterfrage und nach Möglichkeiten suche, den Status Quo zu verbessern. » weiterlesen
Wer kommt denn auf die Idee, sich ans Schlagzeug zu setzen, um eine Mail in den Rechner zu trommeln? Alec Smecher, Schlagzeuger der Elixxirs, fand den Gedanken amüsant und baute sich eine Konstruktion, die genau das möglich macht – mit Midi-Schnittstelle und selbstgeschriebenem Programm.

MIDI-Trommeltastatur (Quelle: Gizmag)
Dass der Software-Entwickler und Musiker Alec Smecher ein echter Geek ist, sollte jedem beim Besuch seiner Website
Cassettepunk klar sein. Und seine Midi-Schlagzeugtastatur ist ein weiteres ausgezeichnetes Beispiel dafür.
Die Impulse, die er auf seinem digitalen Schlagzeug erzeugt, werden über ein Yamaha DTX Drum Trigger Module und einen Midi-to-USB-Adapter an einen Rechner geschickt. Ein selbstgeschriebenes kleines Programm übersetzt die Impulse in Buchstaben.
Das folgende kurze Video zeigt Alec, wie er “This is a test” trommelt.
Alec Smecher Schlagzeugtastatur
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Das Unternehmen proEco behauptet zwar, das Rad nicht neu erfunden zu haben, aber das Elektro-Vorderrad “Roola” ist schon eine ziemlich clevere Idee: Roola verwandelt ein normales Fahrrad im Handumdrehen in ein E-Bike.

Das Roola-Rad mit Motor und Akku gibt es in diversen Farben. (Quelle: proEco)
Aus dem eigenen Fahrrad in ein paar Minuten ein E-Bike zaubern – das soll mit Roola von proEco gehen. Denn Roola wird einfach gegen das alte Vorderrad ausgetauscht.
Motor, Akku und Bremse sind im 8,6 kg schweren Roola-Vorderrad unsichtbar integriert. Das “Motor-Rad” ist in verschiedenen knalligen Farben erhältlich und peppt den alten Drahtesel so auch optisch auf (wenn man das denn mag…).
Als Antrieb dient ein bürstenloser Radnabenmotor mit 24 V und 350 W Leistung. Für die nötige Energie sorgt ein 24-V-Lithium-Akku mit 11 Ah.
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Designerin Sarah Pease bastelt aus ein paar elektronischen Bauteilen und Einmachgläsern Boxen, die sie audioJar nennt. Ob der eingemachte Sound ausgemacht gut klingt, kann man auf den Bildern nicht erkennen. Auf jeden Fall sehen audioJars ziemlich interessant aus und kosten knapp USD 20 – plus ein wenig Zeit.
Boxen selbst bauen? Wenn man gerade mal einen Lötkolben richtig herum halten kann und ansonsten wenig Ahnung davon hat, was man denn zusammenlöten soll, ist das keine leichte Aufgabe. Von der Herstellung des Gehäuses ganz zu schweigen. Das Design der audioJar-Boxen könnte die Lösung sein.
Die audioJar-Boxen basieren auf den Open-Source-Lautsprechern Fab Speakers, die der MIT-Student David A. Mellis entwickelt hat. Die Materialliste und eine Bauanleitung hat er ins Netz gestellt.
Sarah Pease audioJar: Sound im Glas
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Es gibt Texteditoren mit Sound-Sets, welche die Geräusche einer mechanischen Schreibmaschine beim Tippen ausgeben. Der USB Typewriter geht noch weiter: Durch einige elektronische Bauteile verwandelt sich eine alte mechanische Schreibmaschine in eine externe USB-Tastatur

USB Typewriter (Quelle: Etsy)
Wer schon einmal ein paar Seiten Text in eine mechanische Schreibmaschine gehämmert hat, weiss, dass sich das Tippgefühl fundamental von jenem unterschiedet, das eine moderne Chiclet-Tastatur bietet. Bei der Schreibmaschine will jede Taste noch schwungvoll über einen Zentimeter nach unten gedrückt werden, der Aufprall der Typen auf der Walze erzeugt das typische satte Klacken und sendet eine deutliche haptische Rückmeldung bis in die Fingerspitzen.
Wer dieses Gefühl liebt und in entschleunigtem Tippen einen Vorteil sieht, der hilft, die Gedanken beim Schreiben in geordnete Bahnen zu lenken, wird vom USB Typewriter fasziniert sein. Mit Hilfe einiger elektronischer Bauteile wird jede beliebige mechanische Schreibmaschinte in eine externe Tastatur für Mac, PC oder Tablet verwandelt. Sogar das iPad soll die merkwürdige Konstruktion akzeptieren.
Das Demo-Video lässt sich in Deutschland wegen der verwendeten Musik (wieder mal die GEMA-Problematik) leider nicht ohne Proxy ansehen, ich habe es für die Schweizer Leser trotzdem eingebettet.
USB Typewriter: Mechanische Schreibmaschine mit USB-Anschluss als externe Tastatur
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Sonomax ist ein kanadisches Unternehmen, dass mit dem Sonofit ein System entwickelt hat, mit dessen Hilfe sich jeder in fünf Minuten seine In-Ohr-Kopfhörer individuell auf die eigenen Gehörgänge anpassen kann. Auf der CES 2012 hat es dieses System vorgestellt.
Für individuell angepasste Kopfhörer zahlt man (zum Beispiel bei
Etymotics) in der Regel mindestens EUR 100, wenn es überhaupt die Möglichkeit dazu gibt. Mit dem Sonofit System passt man seine Eers Kopfhörer innerhalb von 5 Minuten selbst an die eigenen Gehörgänge an.
Einfach aufsetzen, Kiefer entspannen, zwei Schalter am Sonofit-System umlegen und fünf Minuten warten, ohne zu reden. Das Umlegen der Schalter drückt ein Zweikomponenten-Silikon in die Ohrstücke, die sich daraufhin ausdehnen und sich an die Gehörgänge anpassen, in denen sie stecken. In den fünf Minuten Wartezeit härtet das Silikon aus und behält danach seine Form. Man kann die Kopfhörer aus dem Sonofit-System nehmen und nun ganz normal verwenden. Im folgenden Clip wird das Verfahren demonstriert.
Sonomax Sonofit Eers Kopfhörer
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Matt Keeter ist ein Ingenieur, der während seines Studiums am MIT eine Boombox entworfen hat, die aus lasergeschnittenem Sperrholzteilen besteht, die (fast) ohne Klebstoff halten wie ein dreidimensionales Puzzle.
Wer immer schon mal eine Boombox selber zusammenbasteln wollte, kann jetzt schon einmal den Lötkolben vorwärmen. Der Ingenieur Matt Keeter hat eine Anleitung inklusive Einkaufsliste und CAD-Dateien ins Netz gestellt, die es relativ einfach machen, so ein Projekt anzugehen.
Natürlich muss man schon Zugang zu einem Laser besitzen, den man mit den CAD-Dateien füttern kann. Ausserdem sollte man wissen, was ein Arduino ist und mit einem Lötkolben umgehen können.
Hat man bei all diesen Punkten bejahend genickt, kann man so eine Puzzle-Boombox aus Sperrholz für unter USD 100 (rund EUR 76) basteln.
Matt Keeter Fab Boombox: Sperrholz-Boombox im Eigenbau
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Das schwedische Unternehmen People People hilft nach eigener Aussage Herstellern dabei, Produkte zu gestalten und zu entwickeln, die auf die Wünsche der Verbraucher zugeschnitten sind. Zum Beispiel Glas-Lautsprecher, die in jede Umgebung passen.
Lautsprecher aus Glas? Und dann noch als Bausatz? Laut People People ist genau das ein Produkt, das uns allen noch gefehlt hat. Und die Argumente der Schweden klingen gar nicht mal so unvernünftig.
Glaubt man People People, tobt in den Wohnzimmern der Welt eine immerwährende Schlacht. Die modernen Geräte der Unterhaltungsindustrie bekriegen sich mit der Inneneinrichtung. Kabel ziehen sich von den Lautsprechern durch die Zimmer bis zur Anlage oder der tolle neue Fernseher passt nicht zum antiken Schrank. Nicht jeder kann Alt und Neu so gelungen kombinieren wie The Good Geek Simon.
Andererseits legen viele HiFi-Afficionados Wert darauf, dass ihr Equipment auch schön sichtbar im Blickfeld bleibt. Wie schafft man es also, dass sich zum Beispiel Lautsprecher-Boxen zwar jeder Umgebung anpassen, trotzdem aber als High Tech-Zubehör sichtbar bleiben?
People People: Glas-Lautsprecher als Bausatz
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Bitboard hat ein Herz für kochende Nerds und fertigt Schneidbretter, die aus 13 x 10 px (gleich Holzklötzchen) zusammengesetzt sind. Es gibt viele Motive von Pong über Snake bis zu Space Invaders, die besonders das Herz des Gamers erfreuen. Und es gibt ganz frisch die Möglichkeit, eigene Motive zu gestalten.

Samuel mit erstem Prototypen
Die Open-Beta-Phase bei Bitboard.ch hat begonnen. Nerds, die nicht nur Tiefkühlpizza und Fertiggerichte verzehren, sondern in der Küche auch mal Frisches selbst zubereiten, können sich jetzt ihr eigenes Schneidbrett aus 13 x 10 Holzklötzchen gestalten.
Die Bretter sind 32,5 cm x 25 cm gross und 2,5 cm dick, das entspricht circa einem 13-Zoll-Laptop. Sie sind aus hellem Ahorn und dunklem Nussbaum zusammengesetzt, das aus der Schweiz und dem süddeutschen Raum stammt. Die Bitboards werden von den sozialen Einrichtungen und Betrieben (Holzverarbeitung) der Stadt Zürich verarbeitet und rund 2 Wochen nach Bestellung geliefert.
Bitboard: Pixel-Schneidbrett selbst gestalten
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Pencil Stand ist ein Selbstbausatz-Ständer für das iPad, der aus 10 Gummis, 7 Bleistiften und einer Filztasche besteht.
In einer Welt, in der man beim Stöbern in der Tiefkühltruhe des Supermarktes tatsächlich auf ein tiefgekühltes Rühreibrot für die Mikrowelle stossen kann, sollte einen die Existenz des Pencil Stands für iPad und iPad 2 eigentlich nicht überraschen. Macht sie aber trotzdem.
Schliesslich besteht dieser Selbstbausatz für einen iPad-Ständer – wenn man von der schönen Filztasche einmal absieht – eigentlich nur aus 7 Bleistiften und 10 Haushaltsgummis, also Gegenständen, die man in jeder gutsortierten Schreibwarenhandlung erhält. Oder in der Materialausgabe der Firma. Warum also extra das iPad Pencil Stand im Internet bestellen?
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