Alle 59 Artikel zum Thema Designstudie auf neuerdings:
Der Designer Eric Birkhauser hat eine Vision: Er möchte das Fahrrad der Zukunft bauen, das noch mehr Menschen weg vom Auto und hin zum Zweirad bringt. Sein Entwurf eines Liegerads scheint dabei direkt dem Windkanal entsprungen.

Der Entwurf des Zipcycle
Gut 40 km legt der Designer Eric Birkhauser jeden Tag auf seinem Rad zurück, wenn er von seinem Zuhause ins Büro pendelt und zurück. Während dieser Fahrten hat er sich offenbar irgendwann die Frage gestellt, warum ein Fahrrad heute grundsätzlich noch fast genauso konstruiert wird wie vor 100 Jahren, während sich Autos enorm verändert haben. Könnte man Erkenntnisse aus der Aerodynamik und neue Materialien nicht mit einem neuen Designansatz kombinieren, um das Fahrrad effektiver und praktischer zu machen? Das soll Eric Birkhausers Entwurf leisten, den er auf den Namen Zipcycle getauft hat. Jetzt sucht er auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo nach Unterstützern, die an seine Idee glauben. Denn er braucht 18.000 US-Dollar, um einen funktionsfähigen Prototypen zu bauen.
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Wenn Designer einmal ihrer Phantasie freien Lauf lassen dürfen, können interessante Dinge dabei herauskommen – in diesem Fall eine Digitalkamera, die zugleich vertraut und revolutionär scheint. Aber würde sie jemand kaufen wollen?

Durchgucken und knipsen – das Funktionsprinzip ist schnell verstanden.
Die britische TV-Anstalt BBC hatte Designer dazu angeregt, sich ein Produkt ihr Wahl vorzunehmen und es vollkommen neu zu entwerfen. Jared Mankelow von Conran and Partners hat sich dazu den Fotoapparat vorgenommen. Seine Version einer Digitalkamera ist dabei an einigen entscheidenden Punkten anders und doch wird wohl niemand lange rätseln, wie sie denn funktioniert.
Digitalkamera-Designstudie von Conran
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Der Kunstlehrer Thierry Dumaine aus Nizza hat die Macher eines Designwettbewerbs mit dem Konzept eines minimalistischen Autos verblüfft, das fast komplett aus Pappe besteht. Und das ist nicht die einzige überraschende Idee seines Entwurfs.

Minimalistisch und voller interessanter Ideen: das Cardboard Concept von Thierry Dumaine. (Klicken für eine größere Version)
Es kommt immer mal wieder vor, dass Laien mit ihren Ideen und Überlegungen auch Profis überraschen oder sogar überzeugen. Die Sache ist schließlich die: Wer beispielsweise von Berufs wegen mit dem Entwurf von Autos beschäftigt ist, wird nach einigen Jahren Studium und praktischer Erfahrung sehr genau wissen, was realistisch umsetzbar ist und was nicht. Aber manchmal ist eben das, was zunächst unmöglich erscheint, die nächste Revolution… Eine vollkommen absurde Idee führt dann im nächsten Schritt zu etwas vollkommen Neuem.
Ob das beim “Cardboard Concept” von Thierry Dumaine zutrifft, lässt sich schlecht beurteilen. Auf jeden Fall hat er einige Ideen, die man in anderen Entwürfen für ein Auto der Zukunft so noch nicht gesehen hat.
Cardboard Concept, das Auto aus Pappe (8 Bilder)
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Der serbische Designer Milos Jovanovic zeigt mit seinem Entwurf “eCycle” ein E-Bike, das sogar den letzten Skeptiker überzeugen könnte. Es sieht nicht nur schick aus, sondern will auch mit interessanten Details überzeugen.

Elegant und dynamisch kommt das eCycle daher.
E-Bikes sind mit Sicherheit einer der großen Fahrradtrends der letzten Monate, aber Begriffe wie “dynamisch”, “sportlich” oder “elegant” kommen einem bei den meisten Modellen nicht in den Sinn. Oftmals sieht man Standard-Fahrräder, die um Akku und Motor ergänzt werden. Ein paar aufregendere Beispiele hatten wir aber schon für euch parat: das futuristische und faltbare nCycle, Audis “Super-E-Bike” Wörthersee Concept oder natürlich das Bolt Electric Bike Concept, das die Grenzen zwischen E-Bike und Motorrad mal eben niederreißt.
Sie alle haben mit dem eCycle von Milos Jovanovic etwas gemeinsam: Sie sind nur Studien – bislang. Denn die Hoffnung sollte man noch nicht fahren lassen. Wenn das Interesse nur groß genug ist, ist aus solchen Entwürfen durchaus schon einmal Wirklichkeit geworden.
eCycle – durchgestylt bis ins Detail
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Industriedesigner Callil Capuozzo hat eine Designstudie für biegsame Tablets und Smartphones der Zukunft erstellt, die nicht nur realistisch ist, sondern auch die Probleme lösen soll, die mit heutigen Gadgets einher gehen: gefährliche Materialien, Ausbeutung von Arbeitern und geringe Nutzungsdauer. All das soll dank neuartiger Materialien, Herstellungstechniken und lernfähiger Geräte bald der Vergangenheit angehören. Hoffentlich.

Faltbares Tablet
Konzeptstudien biegsamer Smartphones und Tablets haben wir schon einige gesehen. Und wir sind dankbar, dass viele Träumer ihre Ideen mit uns teilten. Zu oft allerdings sah man dem Design schon an, dass es so nicht umsetzbar sein würde. Designer Callil Capuozzo hat sich da an eine realistischere Studie gewagt: Was mag wohl dabei herauskommen, wenn man Materialien und Produktionsverfahren weiter denkt, die heute schon in den Kinderschuhen stecken? Und was, wenn man das ganze auch noch ressourcenschonend herstellen könnte, ohne dass man sich alle zwei Jahre ein neues Gerät kaufen muss? Dabei herausgekommen ist Capuzzos cleveres und gut aussehendes Projekt mit dem Titel “The Future of Mobile Electronics“.
Die Zukunft mobiler Geräte
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Unter dem Namen Equinox haben zwei Südkoreanische Designer das Konzept einer modularen Digitalkamera vorgestellt. Sie könnte sich je nach Nutzer und Aufgabe flexibel verwandeln – von der kleinen Kompakten bis zur Profikamera.

Kern der Equinox ist das Modul mit dem Sensor.
Normalerweise ist es so, dass Fotofreunde und Fotografen darauf angewiesen sind, welche Modelle die Hersteller auf den Markt bringen. Darunter kann man sich dann seine Lieblingskamera aussuchen oder im Zweifel gleich mehrere. Eine für zwischendurch, eine bessere aber leichte für unterwegs und ein großes teures Modell für die wichtigsten Aufgaben – so oder ähnlich wird es bei manchen aussehen. Und wer beispielsweise seine vorhandene Kamera einfach mit einem besseren Sensor aufrüsten will, hat dazu in der Regel keine Chance. Dann wird der Kauf einer neuen Kamera fällig. Oder mal eben von Nikon auf Canon wechseln? Schwer möglich, wenn man seine bisherigen Objektive weiternutzen möchte. Das Designkonzept Equinox will alldem ein Ende bereiten.
Equinox Modular Camera Concept
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Skrekkogle ist der Name des norwegisches Designer-Duos Theo Tveterås and Lars Marcus Vedeler. Plugg ist ihr Prototyp eines DAB-Radios, dessen Ein- und Ausschalter aus einem großen Korken besteht.
Plugg ist ein Radio in Form eines grellgelben Kunststoffwürfels, gekrönt von einem Naturkorken. Das mag sich anhören als passte es gar nicht zueinander, aber wie man sieht, funktioniert das überraschend gut.
Tatsächlich harmonieren diese unterschiedlichen Materialien ganz hervorragend, wie der folgende Clip beweist. Und der Korken macht sich ziemlich gut als Ein- und Ausschalter. Man muss nicht groß Ausschau halten, sondern greift instinktiv zum Korken, um die Töne aus dem Kasten zu lassen.
Plugg Radio mit Korkenschalter
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Dennis Siegel ist ein Bremer Student, der einen "Electronic Harvester" entwickelt hat – ein Gadget, das elektromagnetische Felder anzapfen und deren Energie in einem herkömmlichen AAA-Akku speichern soll.
Wir sind von Unmengen elektromagnetischer Felder umgeben. Jeder kennt zum Beispiel das typische Brummen eines nicht abgeschirmten Radios, wenn ein Handy in der Nähe nach seinem Netz sucht.
Digital Media Student Dennis Siegel berichtet auf seiner Seite von seinem selbst entwickelten "Electromagnetic Harvester", einem Gerät, dass solche Felder anzapft und deren überschüssige Energie in einem ganz normalen AAA-Akku speichert. Kaffeemaschine, Smartphone oder auch die Straßenbahn sollen so als Energiespender herhalten können. Der folgende Clip zeigt eine elektromagnetische Ernte im Alltag.
Dennis Siegel Electromagnetic Harvester
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Flexible Displays geistern schon länger durch Designkonzepte und Patente, aber inzwischen scheinen sie zum Greifen nah. Entwürfe wie das iFlex Concept zeigen, was da auf uns zukommt. Besonders interessante Ideen hatte dabei kürzlich Samsung gezeigt.

Das iFlex Concept aus Italien zeigt, wie ein biegsames Smartphone aussehen könnte. (Bild: De Poorter Design)
Geräte mit gebogenen, faltbaren oder gar rollbaren Displays hat man schon hier und da gesehen. Aber die massenhafte Markteinführung blieb aus. Die Zukunft, auf die wir all die Jahre gewartet haben, scheint nun aber greifbar nahe. Samsung hatte beispielsweise auf der Technikmesse CES 2013 gerade flexible Displays unter dem Namen “Youm” vorgestellt. Das Video am Ende des Posts gibt einen Einblick in die Vorführung auf der CES. Und Samsung ist es auch, die diverse Patente für entsprechende Geräte halten. Wir hatten euch beispielsweise
diese Designstudie auf Basis eines Samsung-Patents gezeigt. Aber wie nützlich ist so ein biegsamer Bildschirm wirklich? Das will das
Mailänder Designstudio De Poorter Design mit dem iFlex Concept zeigen.
iFlex Concept und Samsungs Visionen
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Die Designstudie nCycle beweist vor allem eines: Fahrräder müssen nicht langweilig und verwechselbar aussehen. Aber es geht bei ihr nicht in erster Linie um Äußerlichkeiten. Es ist ein E-Bike-Konzept mit mehreren interessanten Finessen, wie einem integrierten Diebstahlschutz.

Die Designstudie nCycle will zeigen, dass auch ein klappbares E-Bike elegant aussehen kann.
Das Design eines Fahrrades ist beim Optimum angekommen und es geht nur noch um Details? Mitnichten, finden die Designer Marin Myftiu und Skyrill. Sie entwarfen mit dem nCycle nicht nur einen futuristischen Hingucker sondern auch ein Beispiel dafür, wie sich Fahrräder funktional weiterentwickeln könnten. Dabei sind Details wie das auffällige Design der Laufräder auf den zweiten Blick gar nicht mehr so wichtig.
Wir hatten hier auf neuerdings.com schon zukunftsweisende und interessante Entwürfe wie Audis Wörthersee Concept oder das Bolt Electric Bike. Das Mando Footlose oder das Winora Urban E-Bike haben bereits gezeigt, wie praktisch und flexibel Fahrräder mit Elektroantrieb sein können.
nCycle E-Bike Designstudie
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