Alle 20 Artikel zum Thema Designstudie auf neuerdings.com:
USB-Sticks und USB-Hubs gibt es in unzähligen Ausführungen, Formen und Farben. Das Design-Studio We play God hat einen USB-Hub mit Sticks gestaltet, der ein bisschen Spass in den Büroalltag bringen soll.
Dass darauf bisher noch niemand gekommen ist: Pigbuddies für den Schreibtisch – wo Schweine im Welta… äh
im Büro doch
heutzutage in sind. Die Kombination aus USB-Hub und 3 dazu passenden USB-Sticks stellt eine säugende Sau mit ihren drei Ferkeln dar, niedlich stilisiert und in bonbonrosa gehalten – so ganz anders als die üblichen Hubs und Sticks. Den drei kleinen Schweinchen fehlt nur noch der Schlitz im Rücken, dann gingen sie als Mini-Sparschweine durch.
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Industriedesigner Shay Carmon hat ein Konzept für einen Toaster entwickelt, der sogar ausgemachten Frühstücksmuffeln das morgendliche Toasten schmackhaft machen könnte: In der Art eines Defibrillators soll dieser Toaster weichen Weissbrotscheiben zu knusprigem neuen Leben verhelfen.
Dass in Weissbrot nicht viel Leben steckt, ist ja allgemein bekannt. Immerhin kann man der pappigen Hefe-Weissmehl-Mischung durch den Vorgang des Aufknusperns, vulgo: «Toasten» geschmacklich neues Leben einhauchen. Besonders, wenn man dazu einen Defibrillator-Toaster verwendet, wie ihn sich Shay Carmon ausgedacht hat.
Bislang handelt es sich beim Defibrillator-Toaster nur um ein Konzept, aber um eines, das so manches Herz schneller schlagen lassen dürfte.
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Das Team von Imerj (gesprochen: “I merge”, also ich verschmelze) hat den Prototyp eines Smartpads entwickelt – eine Art Mittelding zwischen Smartphone und Tablet.
Der doppelte Bildschirm des 2-in-1 Smartpads von Imerj soll erstmals echtes Multitasking auf einem Android-Gerät ermöglichen. Schließlich kann man hier zwei Anwendungen parallel laufen lassen – und jede auf ihrem eigenen Bildschirm betrachten.
Auf der anderen Seiten kann man beide Bildschirme zu einem verbinden und so die Anzeigefläche verdoppeln. Zwar läuft – bedingt durch den Rahmen der beiden Bildschirme – ein schmaler schwarzer Streifen durch das Bild, aber daran dürfte sich das Auge bald gewöhnen und ihn einfach ausblenden. Der folgende Clip zeigt das Imerj 2-in-1 Smartpad in Aktion.
Imerj 2-in-1 Smartpad: Doppel-Smartphone oder Falt-Tablet?
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Helc steht für helpful-electrical-low-tech-companion und ist eine mobile Kombination aus Lampe, Lautsprecher und Mehrfachsteckdose, die der Produktdesign-Student Peter Böckel für häufig umziehende WG-Bewohner entwickelt hat.
Der hilfreiche elektrische und technisch anspruchslose Begleiter helc vereint mehrere praktische Funktionen in sich und sieht dabei noch gut aus. Wie ein übergroßer Helm geschnitten, mit einem hellblauen Kabel und ebensolchen Steckdosen versehen, macht das Lampen-Lautsprecher-Steckdosen-Möbel in jedem Umfeld eine gute Figur.
Wahrscheinlich könnte man es sogar als Nothocker benutzen, auch wenn diese Funktion nicht explizit ausgewiesen ist.
Helc: Lampe, Lautsprecher, (Steckdosen-)Leiste
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Il Tiro ist das Konzept eines Espresso-Revolvers, der es ermöglicht, das beliebte Heißgetränk direkt am am Tisch zuzubereiten und mit einer Grandezza zu kredenzen, die dem kleinen Schwarzen angemessen ist.
Die beste Art einen Espresso zuzubereiten ist für viele Genießer eine Glaubensfrage. Worauf muss man nicht alles achten: Wassertemperatur, Druck, Dauer der Extraktion, Mahlgrad des Kaffees. Und immer wieder werden neue mobile Maschinen zur Zubereitung entwickelt, die mal mit Luftdruck arbeiten, mal mit Gaspatronen, mal mit Akku und sogar mit schierer Muskelkraft
Il Tiro Espressorevolver
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Designer Jamie McMahon hat einen Wecker entworfen, der den Schläfer nicht mit elektronischem Gepiepse aus den Träumen reißt, sondern mit dem Zupfen von 4 Saiten weckt.
Dieser Wecker könnte mir als langjährigem Stümper auf der Gitarre auch gefallen. Zwar gibt es individuell konfigurierbare Wecker wie den Chumby 8, der z.B. mit elektronischen Westminsterklängen auch schon schön sanft weckt, aber so ein echter gezupfter Vierklang von einem Stahlsaiten-Quartett hat doch einen ganz eigenen Reiz.
Der Produkt-Designer Jamie McMahon hat so eine betont analoge Weckapparatur als Studie entworfen und einen Prototypen gebaut.
The Acoustic Alarm Gitarrenwecker
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Der südkoreanische Designer Giha Woo hat sich mit dem Plug-and-Player ein sehr schönes Design für einen MP3-Player einfallen lassen. Der sieht aus wie ein gewöhnlicher Stromstecker und wird auch zum Laden in die Wandsteckdose eingestöpselt.
Im Moment ist der Plug-and-Player nur ein Designkonzept, aber ein ziemlich gelungenes, wie ich finde. Man kreuze einen iPod Shuffle mit einem Stromstecker, und schon hat man einen ungewöhnlichen MP3-Player, der sich an jeder Steckdose innerhalb kurzer Zeit aufladen lässt – mit Hilfe von Adaptern sogar weltweit.
Gerade für Leute, die viel unterwegs sind, sollte das Design des Plug-and-players sehr praktisch sein, schließlich lässt sich auch heutzutage immer noch einfacher irgendwo eine Steckdose auftreiben als ein USB-Anschluss. Und warum sollte man ein zusätzliches Ladegerät für einen MP3-Player mit sich herumschleppen, wenn man den Player dank immer kleiner werdender Bauteile sozusagen ins Ladegerät einbauen kann? Die Frage ist nur: Wie kommt die Musik auf das Gerät?
Giha Woo Plug and Player: Stecker als MP3-Player
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Art du Temps ist der Name einer extrem minimalistischen und extrem teuren Wanduhr, die erst auf Anfrage die aktuelle Zeit preisgibt.
Noch scheint es sich bei Art du Temps um ein Designkonzept zu handeln, allerdings erstens um ein sehr cooles, zweitens um eines, das tatsächlich demnächst umgesetzt werden soll, allerdings drittens zu einem völlig utopischen Preis.
Angeblich funktioniert diese faszinierende Schweizer Wanduhr mechanisch, aber da sie nur auf Kommando die aktuelle Uhrzeit zeigt, kann ich mir nicht vorstellen, das sie wirklich all mechanical ist. Im passiven Modus bewegen sich nur einige der Quadrate, aus denen die Oberfläche besteht, im Sekundentakt.
Aktiviert man die Zeitanzeige (per Stimme oder Fernbedienung?), schieben sich die Quadrate in einem fein choreografierten Ballett zur Seite und enthüllen Stunden und Minuten.
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Das Kickstart-Projekt TikTok und LunaTik sammelt Geld für die Produktion zweier Armbänder, die den iPod Nano in eine Multitouch-Uhr verwandeln, die am Handgelenk getragen wird.
TikTok und LunaTik sind nicht die ersten Versuche, den neuen iPod Nano durch ein zusätzliches Armband in eine Multitouch-Uhr zu verwandeln. Aber es sind bestimmt die schicksten. Kein billiger, bunter Plastik-Look wie beim Griffin Slap, sondern Edelstahl und ein solides Gummi-Armbande, wie man es auch an einer Taucheruhr finden könnte.
Der einzige Haken: Noch kann man weder LunaTik noch TikTok kaufen. Die beiden Design-Ideen werden erst umgesetzt, wenn sich bis zum 16. Dezember über die Plattform Kickstarter genügend Geldgeber für die Produktion gefunden haben. Aber so wie es aussieht, steht dem nichts entgegen.
Das Ziel war, 15.000 US-Dollar bis zu diesem Zeitpunkt zusammenzubekommen. Jetzt, noch fast 4 Wochen vor Ablauf der Frist, sind es bereits über 270.000 US-Dollar. Da hat wohl jemand den Nerv der Zeit getroffen.
TikTok und LunaTik - Uhrenbausätze für den neuen iPod Nano (Bilder: Kickstarter)
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Ein interessantes Konzept – der P&P Office Waste Paper Processor macht aus alten Memos neue Bleistifte.
Eine Entlastung für Büro-Shredder und Altpapiercontainer will der P&P Office Waste Paper Processor sein. Das kleine Gerät verwandelt bedruckte DIN-A4-Bögen in individuelle Bleistifte und lässt sich auch gleich als Spitzer einsetzen.
Der Gedanke der Designer Chengzhu Ruan, Yuanyuan Liu, Xinwei Yuan & Chao Chen ist bestechend schlicht und einfach. Papier besteht schließlich auch nur aus Holz, warum also nicht Bleistiftminen mit gebrauchtem Büropapier ummanteln, um Bleistifte herzustellen? Für diese Idee gab es auch gleich einen Liteon Award.
P&P Office Waste Paper Processor
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