Alle 370 Artikel zum Thema Design auf neuerdings.com:
Die QLOCKTWO ist eine schicke, originelle, doch auch nicht billige Wand- und Tischuhr. Im Herbst soll nun auch eine Armbanduhrvariante kommen.
QLOCKTWO W (Bild: Biegert & Funk)
Das Thema “originelle Uhr” und speziell “originelle Armbanduhr” ist unerschöpflich – und wieder top aktuell seitdem “originelles Handy” als Thema eigentlich durch ist – von überformatigen Senioren- oder Retromodellen mal abgesehen.
Bei der Armbanduhr ist mir persönlich eigentlich nur wichtig, dass sie genau geht und einfach abzulesen ist – schließlich muss ich sie beim Sprint zum Zug ablesen können, ohne dabei gegen irgendwelche Hindernisse zu laufen. Die zahlreichen “Binärcode-Rätseluhren” sind da weniger mein Fall und Funksteuerung ist sehr sinnvoll.
» weiterlesen
Boombotix aus San Francisco stellt diese beiden Lautsprecher mit Charakter vor, die zudem auch sehr vielseitig sind: Boombot 1 und Boombot 2, genannt BB1 und BB2.
Boombots sind Boxen, die aussehen wie außerirdische Kopffüßler. Ihre beiden Lautsprecher, einer mit 50 mm Durchmesser und ein kleiner Hochtöner, sehen aus wie ein riesiges und ein winziges Auge. Die Boombots haben einen ungefähren Durchmesser von 10 cm und können mit einem rückseitigen Clip an Jacke, Rucksack oder Gürtel befestigt werden. Ihre “Augen” (also die Lautsprechergitter) lassen sich austauschen.
Die Gehäuse von Boombot 1 und Boombot 2 besitzen nicht nur die gleichen Abmessungen, beide sind auch stoßfest und spritzwassergeschützt (IP53). Schließlich sind die Boombots dazu gebaut, den Misshandlungen zu widerstehen, die der mobile Lebensstil der jungen urbanen Bevölkerung für Immer-dabei-Gadgets so mit sich bringt.
Der Clip demonstriert, wie vielseitig Boombots im Alltag einsetzen lassen.
Boombotix Boombot 1 und Boombot 2: Spielt für mich, kleine Roboter
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (10 Bilder)
» weiterlesen
Das Kickstarter-Projekt Day Maker kombiniert eine iPhone-Ladestation mit dem Prinzip des Toasters und will so den Start in den Tag angenehmer machen.
Gibt man das Stichwort “Wecker” im Appstore ein, erhält man über 200 Einträge. Offensichtlich besteht ein Bedarf, das iPhone als Wecker einzusetzen. Und ebenso offensichtlich sind alle diese Apps noch nicht die optimale Lösung. Darum gibt es das Kickstarter-Projekt Day Maker.
Egal, von welcher App man sich mit seinem iPhone wecken lässt, man kann den nervenden Ton nicht mit einem blinden Herumtasten abschalten oder indem man mit der Hand auf das iPhone haut wie auf seinen Wecker. Day Maker soll das ändern. Es handelt sich dabei um eine Ladestation im Toaster-Design, kombiniert mit einer Wecker-App. Der Prototyp im folgenden Clip veranschaulicht das Prinzip, das schon recht vielversprechend aussieht.
Kickstarter Day Maker: Mit dem iPhone-Toaster in den Tag
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (9 Bilder)
» weiterlesen
Vor Kurzem haben wir über das Kickstarter-Projekt “Cordcruncher” berichtet: Kopfhörer, die sich nicht in der Tasche in ein Kabelknäuel verwandeln. Jetzt brachte uns der Kurier ein Vorabmodell für einen Kurztest.
Gerade bei den Alltagskopfhörern, die man eben mal schnell in die Tasche stopft, nervt es ungeheuer, dass man sie jedes Mal entwirren muss, wenn man sie wieder hervorzieht. Das
Kickstarter-Projekt Cordcruncher verspricht, das zu ändern. Aber es ist eine Sache, darüber zu lesen, und eine andere, Cordcruncher tatsächlich auszuprobieren. Deshalb folgt hier dieser Kurztest.
Idee und grundlegende Mechanik sind so einfach wie genial: Das dünne Kopfhörerkabel, das sich so gerne verheddert, wird bei Cordcruncher von einer sehr elastischen Gummihülle gebändigt. Das eine Ende ist am Stecker befestigt, das andere ist frei beweglich.
Die kurze Gummihülle lässt sich über die gesamte Länge der Kabel ausdehnen und fängt sie beim Zusammenziehen wieder ein. Das ist das ideale Spielzeug für Musikliebhaber, die ihre Hände nicht stillhalten können. Der folgende Clip zeigt die Cordcruncher und ihren Mechanismus aus der Nähe.
Kickstarter Cordcruncher im Kurztest: Kopfhörer, fantastisch elastisch
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (8 Bilder)
» weiterlesen
Joe Doucets Designstudie OneSense ist ein Kopfhörer wie aus einem Marvel Comic. Im April ist er auf der Ausstellung "Meet my Project" in Mailand zu besichtigen, auf der sich noch viele weitere interessante, schöne oder auch kuriose Designideen entdecken lassen.
Kopfhörer sind heute meist klein und auf den ersten Blick nicht zu entdecken, so dass ihr Träger häufiger gezwungen ist, sie aus den Ohren zu nehmen, um Konversation zu betreiben. Dabei möchte man doch in der Regel seine Ruhe haben, wenn man Kopfhörer aufsetzt oder ins Ohr steckt. Man will störende Geräusche ausblenden, sich in Musik oder Hörbuch vertiefen. OneSense ist ein Kopfhörer-Designkonzept, das diese Absicht schon rein optisch unterstreicht.
Punkt 1 ist die Signalfarbe Rot, in der Tierwelt eine Warnfarbe. So bietet zum Beispiel die Rotbauchunke Fressfeinden gezielt ihre rot gefärbte Unterseite, um damit zu signalisieren: ungenießbar, giftig. Das Stacheldesign ist ein zweiter Hinweis darauf, dass der Träger grantig reagiert, wenn er gezwungen ist, One Sense abzunehmen. Darüber hinaus muss man erst einmal Köperkontakt zu ihm aufnehmen, denn der Name ist bei OneSense Programm: Die Kopfhörer dienen dazu, sich ganz auf den einen Sinn, das Hören, zu konzentrieren und blockieren die Sicht.
Alle Teilnehmer der Ausstellung "Meet my Project"
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (35 Bilder)
» weiterlesen
Seit den Sechzigerjahren ist Marshall für den Klang seiner Gitarrenverstärker berühmt, und auch der Look ist unverkennbar. Die schwarzen Boxen sind seit über 40 Jahren auf den Bühnen der Welt zu Hause – und bald auch in der Küche. Denn der Marshall Fridge sieht aus wie eine klassische Kombination aus Verstärker und Box.
Ein im wahrsten Sinne des Wortes coole Idee hatten die Jungs von Marshall da. Sie machen aus einem Haushaltsgegenstand, der üblicherweise nicht als überwältigend sexy gilt, einen echten Rockstar. Der Marshall Fridge ist ein Kühlschrank im Look eines Gitarrenverstärkers, wie man ihn aus unzähligen Musiker-Dokus, von Konzerten und aus Filmen kennt.
Wie im Film This is Spinal Tap besitzt der Marshall Fridge sogar (natürlich nicht funktionierende) Lautstärkeregler, die nicht bis 10, sondern bis 11 gehen. Weil das lauter ist.
Der Kühlschrank trägt die Signatur Jim Marshalls sowie echte Marshall-Logos und ist eben tatsächlich mit authentischen Marshall-Teilen hergestellt. Der folgende Clip führt den Marshal Fridge standesgemäß vor.
Marshall Fridge: Die wohl coolste Art, sein Bier zu kühlen
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (5 Bilder)
» weiterlesen
AMG steht für Analog Manufaktur Germany, und diese hat jetzt einen Plattenspieler vorgestellt, der zum größten Teil aus patentierten Eigenentwicklungen besteht – und so viel kostet wie ein Kleinwagen.
In Zeiten, in denen selbst CDs schon von gestern scheinen, outet man sich als Besitzer eines Plattenspielers entweder als unbelehrbarer Technikmuffel oder als audiophiler Hi-Fi-Fan.
Für die zweite Gruppe hat Werner Röschlau seinen AMG Viella 12 Plattenspieler entworfen. Tonarm, Tellerlager und bürstenloser Antriebsmotor des analogen Plattenspielers sind patentierte Eigenentwicklungen. Große Teile sind computergesteuert aus Aluminium gefräst.
Der Plattenteller liegt auf einem hydrodynamisch geschmierten Gleitlager mit 16 Millimeter starker Achse, das laut Hersteller nur 16 Mikrometer Spiel hat. Und auch das Lager des Tonarms wurde komplett neu entwickelt.
AMG Viella 12: High-End-Plattenspieler made in Bayern
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (5 Bilder)
» weiterlesen
Klangspezialist Beyerdynamic stellt mit seiner neuen Custom-Reihe die erste Kopfhörer-Serie mit «interaktivem Sound» vor, die zudem vom Benutzer immer wieder neu gestaltet werden kann.
«Interaktiven Sound» kündigt Beyerdynamic für seine neuen Kopfhörer an, aber wie hat man sich das überhaupt vorzustellen? Die Rede ist hier nicht allein von einer Veränderung der Lautstärke, der Höhen oder Tiefen. Vielmehr soll der Nutzer bei Kopfhörern der «Custom»-Serie die gesamte Klangcharakteristik je nach Lust, Laune und Genre ändern können.
Der Trick dahinter: Der Sound ändert sich durch vierfach schaltbare Bassreflexöffnungen an den Ohrmuscheln. In der U-Bahn zum Beispiel kann man sie schliessen und Umweltgeräusche dadurch dämpfen. Umgekehrt belästigt man so die Mitreisenden nicht durch wummernde Töne, die aus den Kopfhörern dringen.
» weiterlesen
Das österreichische Design-Studio «breaded Escalope» will mit seiner Uhr «Your Clock» die Zeit anhalten – jedenfalls so lange, bis man an der Kette zieht.
An einer Flip-Uhr ist eigentlich nichts Besonderes. Auf Amazon bekommt man diese erste erschwingliche
Digitaluhr mit Umklappziffern (Affiliate-Link) schon für weniger als EUR 15. Aber «Your Clock» ist eine Flip-Uhr der besonderen Art.
Denn die Your Clock des Wiener Design-Studios breaded Escalope (Wiener Schnitzel) unterscheidet sich von den herkömmlichen Vertretern ihrer Art durch eine kleine Kette. Und erst wenn man an dieser Kette zieht, zeigt die Uhr nur die aktuelle Zeit an. Im folgenden Clip seht ihr, wie ihr euch das vorzustellen habt.
breaded Escalope Your Clock: Die Zeit an die Kette gelegt
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (7 Bilder)
» weiterlesen
Designerin Sarah Pease bastelt aus ein paar elektronischen Bauteilen und Einmachgläsern Boxen, die sie audioJar nennt. Ob der eingemachte Sound ausgemacht gut klingt, kann man auf den Bildern nicht erkennen. Auf jeden Fall sehen audioJars ziemlich interessant aus und kosten knapp USD 20 – plus ein wenig Zeit.
Boxen selbst bauen? Wenn man gerade mal einen Lötkolben richtig herum halten kann und ansonsten wenig Ahnung davon hat, was man denn zusammenlöten soll, ist das keine leichte Aufgabe. Von der Herstellung des Gehäuses ganz zu schweigen. Das Design der audioJar-Boxen könnte die Lösung sein.
Die audioJar-Boxen basieren auf den Open-Source-Lautsprechern Fab Speakers, die der MIT-Student David A. Mellis entwickelt hat. Die Materialliste und eine Bauanleitung hat er ins Netz gestellt.
Sarah Pease audioJar: Sound im Glas
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (4 Bilder)
» weiterlesen