Thema: Crowdfunding

 

Alle 59 Artikel zum Thema Crowdfunding auf neuerdings:

Neuer Kickstarter-Rekord:
The Coolest Cooler sammelt 13,2 Millionen US-Dollar ein

Eine Kühlbox schreibt Geschichte: The Coolest Cooler hat auf Kickstarter von mehr als 60.000 Förderern unglaubliche 13,2 Millionen US-Dollar eingesammelt. Damit übertrifft sie den bisherigen Rekord um satte drei Millionen Dollar. Könnte das sogar einen Trend bedeuten?

The Coolest Cooler: Kühlbox mit integriertem Mixer, Ladeakku und Bluetooth-Lautsprechern. Bilder: Ryan Grepper

The Coolest Cooler: Kühlbox mit integriertem Mixer, Ladeakku und Bluetooth-Lautsprechern. Bilder: Ryan Grepper

Sie kann nicht nur kühlen, sie kann auch Cocktails mixen, Flaschen öffnen, Smartphones aufladen, lässt sich leicht transportieren oder als Tisch und als Ghettoblaster benutzen. Das ist die clevere Kühlbox “The Coolest Cooler” von Ryan Grepper, die wir euch vor sechs Wochen hier vorgestellt haben.

Damals orakelten wir bereits, dass die Box auf einem guten Weg sei, einen neuen Kickstarter-Rekord aufzustellen. Und nun hat sie das geschafft: 13,2 Millionen US-Dollar kamen bei der Crowdfunding-Aktion zusammen. Das sind rund drei Millionen Dollar mehr als beim bisherigen Spitzenreiter, der Smartwatch Pebble.

Neuer Kickstarter-Rekordhalter The Coolest Cooler
1d261f1ae7821b52441323054c3e2483_large06e7afcb0b2283bcffb877cd8ce48adc_large9f472dcef77caaaf87a2398c93da2f3a_large98b9ce459c6d0bdc33b24eb739c2c271_large
The Coolest Cooler: Kühlbox mit integriertem Mixer, Ladeakku und Bluetooth-Lautsprechern. Bilder: Ryan Grepper067422a4d229347a573c07d2c4d5079f_largea4b882f533894507675063b87ff34ae2_largeb0c802af80a71a196e037377b5a42022_large
c3d7122b8d4e05bf481d35f05c52bd5e_largephoto-main (5)
» weiterlesen

Spoony:
Dieser Kinderlöffel lächelt bei der richtigen Essenstemperatur

Crowdfunding-Projekte bieten meist außergewöhnliche Ideen wie beispielsweise eine Reise zum Mond oder intelligente Uhren. Dass es nicht immer spektakulär sein muss, wenn man die Unterstützung der Masse haben will, zeigt der Kinderlöffel Spoony. Der hat einen guten Ansatz, aber auch ein paar Mängel im Konzept.

Spoony (Bild: manugoo)

Spoony (Bild: manugoo)

Kinder sind noch nicht so abgehärtet und abgestumpft wie wir Erwachsenen. Wenn das Essen zu heiß, zu kalt, zu klumpig, zu flüssig, zu qualmend, zu salzig, zu bitter, zu farbarm oder was weiß ich ist, wird gemotzt und geheult, aber nicht gegessen. Um wenigstens ein paar der Scherereien zu umschiffen, wird gerade über „Spoony“ nachgedacht.

Bei Spoony handelt es sich um einen Kinderlöffel. Aber um keinen gewöhnlichen: Das Utensil misst die Temperatur des Essens, in das es gesteckt wird. Passt die Temperatur, dann lächelt am Stilende ein Smiley. Klingt simpel. Aber für Kinder könnte die einfache Idee spannend sein. So erfahren sie leicht verständlich, ob ihre Mahlzeit die passende Temperatur hat.

Spoony
Spoony (Bild: manugoo)Spoony (Bild: manugoo)Spoony (Bild: manugoo)Spoony (Bild: manugoo)
» weiterlesen

bleep Smart Charging Cable:
Ein Ladekabel, das auch Smartphone-Backups anlegt

Uhren, Schmuckstücke oder Klamotten: Dank Vernetzung und zusätzlichen Funktionen werden heutzutage immer mehr Gegenstände zu „Smart Devices“. Mit dem besonderen Konzept von „bleep“ wird plötzlich sogar ein simpel aussehendes Ladekabel zum schlauen Helferlein, indem es die Daten von iPhone & Co. automatisch sichert.

bleep (Bild: Indiegogo)

bleep (Bild: Indiegogo)

Ladekabel gehören zu unserem Alltag. Und sie dienen nur einem Zweck – eben dem Laden von elektronischen Geräten. Meist stecken wir hier unsere energiehungrigen Tablets und Smartphones an. Mehr geht nicht. Wie wäre es, wenn ein Ladekabel mehr könnte, also nur den Strom durchzuleiten? Eine gute Frage. Aber was sollen ein bis zwei Meter Kupfer schon Besonderes können? Der isrealische Student Maayan Goren hat darauf eine Antwort: Er hat ein smartes Ladekabel namens „bleep“ erfunden, das zusätzlich auch Backups von Smartphone-Daten anlegen kann.

bleep Ladekabel
bleep (Bild: Indiegogo)bleep (Bild: Indiegogo)bleep (Bild: Indiegogo)bleep (Bild: Indiegogo)
bleep (Bild: Indiegogo)bleep (Bild: Indiegogo)bleep (Bild: Indiegogo)
» weiterlesen

Lego Brick Drone:
Quadrocopter aus Bauklötzen mag nicht abheben

So recht kommt die Lego Brick Drone nicht in Schwung: Schon zum dritten Mal versuchen die Macher, ihre Idee bei Kickstarter unter die Leute zu bringen.

Fliegende Bauklötze. Hier ein Prototyp aus dem Jahr 2012. (Foto: GenCode Systems)

Fliegende Bauklötze. Hier ein Prototyp aus dem Jahr 2012. (Foto: GenCode Systems)

Ed Scott und Nick Margarone arbeiten bereits seit geraumer Zeit an einem Quadrocopter, der zu großen Teilen aus regulären Lego-Klötzen besteht. Einzig spezielle Komponenten, darunter die Halterung für die Motoren, sollen aus dem 3D-Drucker kommen. Weiterhin werden noch zusätzliche Elektronikbauteile, eine Fernsteuerung und ein Akku benötigt. Das große Ziel ist eine flugfähige Drohne, die auch eine GoPro-Actioncam transportieren kann. Aber wozu die Mühe? Offenbar will niemand ein solches Fluggerät.

LEGO Brick Drone
Fliegende Bauklötze. Hier ein Prototyp aus dem Jahr 2012. (Foto: GenCode Systems)Trotz LEGO nicht schwer. (Foto: GenCode Systems)Flugaufnahme. (Foto: GenCode Systems)LEGO trifft auf Quadrocopter. (Foto: GenCode Systems)
Mit Halterung für eine GoPro-Cam. (Foto: GenCode Systems)Die Drohne entstand im Editor. (Foto: GenCode Systems)
» weiterlesen

TouchPico:
Mini-Projektor verwandelt Wand in riesigen Touchscreen

Eigentlich ein naheliegender Gedanke: Wie wäre es mit einem Mini-Projektor, der Wände in einen großen Touchscreen verwandelt? TouchPico möchte dies möglich machen – auf gar nicht mal so außergewöhnliche Art und Weise.

Beamer plus Stift... (Foto: TouchPico)

Beamer plus Stift… (Foto: TouchPico)

Beamer auf kleinstem Raum – heutzutage gibt es diverse Hersteller, die solche Geräte anbieten. Pico-Projektoren, exemplarisch sei hier der Rollei Innocube erwähnt, bringen (bewegte) Bilder zum Beispiel vom Smartphone direkt auf eine Wand, an die Decke oder Projektionsfläche – das ist im Jahr 2014 wirklich keine Sensation mehr und bezahlbar. Beim TouchPico ist aber einiges anders. Denn ganz so winzig ist dieses Gerät nicht, da in dem Gehäuse noch ein Android-basierter Rechner steckt. Der dient beispielsweise dazu, der Wand, auf dem beispielsweise ein Spiel läuft, Interaktion zu spendieren.

TouchPico
Auch das Streamen vom Smartphone ist möglich. (Foto: TouchPico)Für Präsentationen? (Foto: TouchPico)Mehr als nur zum Spielen. (Foto: TouchPico)Für Kinder und die Ausbildung. (Foto: TouchPico)
Beamer plus Stift... (Foto: TouchPico)Der Beamer soll so groß wie ein Samsung Galaxy S4 sein. (Foto: TouchPico)Film am Strand gucken? Nunja.. (Foto: TouchPico)Malen an der Wand hat keine Konsequenzen. (Foto: TouchPico)
Ob das Zeichnen auch korrekt funktioniert? (Foto: TouchPico)
» weiterlesen

PopPet:
Arduino-Roboter-Baukasten für Einsteiger

Kleine, süße Roboter gehen immer! Das dachte sich wohl auch der Australier Jaidyn Edwards. Herausgekommen ist PopPet – eine winzige Maschine, die die Kreativität anregen und den Einstieg in die Robotik erleichtern möchte.

Kleiner Kerl. Halt! Es ist ja ein Mädel... (Foto: Jaidyn Edwards)

Kleiner Kerl. Halt! Es ist ja ein Mädel… (Foto: Jaidyn Edwards)

PopPet ist streng genommen keine Sensation mehr, wurden ähnliche Konzepte doch schon in anderen Kickstarter-Projekten vorgestellt sowie erfolgreich finanziert. Aber der winzige Roboter von der Länge und Breite einer Kreditkarte möchte dennoch einige Besonderheiten bieten. Unter anderem legt der Schöpfer sehr viel Wert darauf, dass ihn jeder bauen kann. Löten ist nicht erforderlich, stattdessen schraubt man das Gehäuse und die einzelnen Komponenten schnell zusammen bzw. steckt die Teile ineinander . Gerade für Einsteiger und Kinder eignet sich PopPet daher sehr. Für Jaidyn Edwards ist PopPet übrigens weiblich…

PopPet
Das steckt drin. (Foto: Jaidyn Edwards)Kleiner Kerl. Halt! Es ist ja ein Mädel... (Foto: Jaidyn Edwards)Er kann Hindernisse erkennen. (Foto: Jaidyn Edwards)Seitenansicht. (Foto: Jaidyn Edwards)
Vorderansicht. (Foto: Jaidyn Edwards)Vorderansicht. (Foto: Jaidyn Edwards)Ein Prototyp aus dem 3D-Drucker. (Foto: Jaidyn Edwards)
» weiterlesen

The Fantastic Lamp:
Eine gute Idee, die das lästige Stromstecker-Problem löst

Ist das nur ein Scherz? Oder ein ernst gemeintes Projekt? Das wird bei „The Fantastic Lamp“ nicht ganz klar. Aber der Lösungsansatz eines altbekannten Problems („Wo ist hier die nächste Steckdose?“) kann gefallen.

Die erste Konzeptzeichnung von „The Fantastic Lamp“ (Bild: Connor)

Die erste Konzeptzeichnung von “The Fantastic Lamp” (Bild: Connor)

Man sitzt gemütlich auf der Couch, surft auf seinem Tablet, telefoniert mit seinem Handy oder erstellt auf seinem Notebook eine wichtige Präsentation – und plötzlich ist der Akku leer. Wo ist jetzt die nächste Steckdose? Was, am anderen Ende des Zimmers? Muss ich jetzt wirklich aufstehen? Och nö!

Diese ernüchternde Situation kennt jeder. Und der Erfinder der „Fantastic Lamp“ will sie lösen. Wie? Ganz einfach: Indem er eine Stehlampe erfand, in der mehrere Steckdosen integriert sind.

The Fantastic Lamp
Der erste Prototyp von "The Fantastic Lamp". Das sieht nicht wirklich überzeugend aus! (Bild: Connor)Der erste Prototyp von "The Fantastic Lamp". Das sieht nicht wirklich überzeugend aus! (Bild: Connor)Die erste Konzeptzeichnung von "The Fantastic Lamp" (Bild: Connor)
» weiterlesen

Bistro:
Die smarte Futterstation für Katzen

Nicht nur Menschen benötigen eine ausgewogene Ernährung, sondern auch unsere heimischen Vierbeiner. Die Futterstation Bistro misst mit verschiedenen Sensoren das Fressverhalten von Katzen und schickt die Daten ans Smartphone.

Bistro (Bild: 42ark.com)

Bistro (Bild: 42ark.com)

Wir lesen Diät-Bücher, treiben Sport mit Fitness-Armbändern und achten mittels Medizin-Apps auf unsere Gesundheit. Und was machen Tiere? Sie folgen in der Regel ihren Instinkten. Das kann gelegentlich dazu führen, dass sie sich falsch ernähren und überfressen – gerade bei Haustieren wie beispielsweise Katzen. Also müssen wir Menschen auf unsere Liebsten aufpassen. Zum Glück gibt es dafür Unterstützung durch moderne Technik.

Bistro Indiegogo
Bistro (Bild: 42ark.com)Bistro (Bild: 42ark.com)Bistro (Bild: 42ark.com)Bistro (Bild: 42ark.com)
Bistro (Bild: 42ark.com)Bistro (Bild: 42ark.com)Bistro (Bild: 42ark.com)Bistro (Bild: 42ark.com)
Bistro (Bild: 42ark.com)
» weiterlesen

Cube:
Ein Aluminiumwürfel und andere revolutionäre Crowdfunding-Projekte

Das müsst ihr einfach gesehen haben: Cube ist die großartigste, wichtigste Erfindung überhaupt. Jetzt auf Kickstarter! Cube ist ein Würfel. Aus Aluminium. Er ist so simpel. Vielseitig. Braucht keinen Akku. Und überhaupt.

Schlicht und einfach: Cube

Schlicht und einfach: Cube

„Schlichtheit ist die höchste Form der Verfeinerung“ – ein solches Zitat wird Leonardo da Vinci zugeschrieben. Vor allem im Zusammenhang mit minimalistischem Design kramen es Marketingabteilungen und Werbeagenturen gern hervor. Fragt sich nur, ob der gute Leonardo dabei so etwas wie den Cube im Sinn hatte. Denn dieses Kickstarter-Projekt ist nichts weiter als ein Würfel aus Aluminium. Jetzt könnte man nur noch darüber streiten, ob eine Kugel nicht schlichter gewesen wäre als ein Würfel. Und wäre es nicht die höchste Form der Schlichtheit, überhaupt gar nichts mehr herzustellen und das dann via Kickstarter vorzufinanzieren? Fast habe ich das Gefühl, das muss es schon gegeben haben…

Aber schaut euch doch mal das Kickstarter-Werbevideo zum Cube an und ich bin mir sicher, ihr wollt dann auch unbedingt dieses Wundergadget haben:

Cube & Co
cube-01cube-02Schlicht und einfach: Cubecube-04
paper-planeInternetberühmtheit KartoffelsalatDer Weg zur Quantum Energie...
» weiterlesen

Back to the Roots mit Dimple:
Zusätzliche Tasten für Android-Geräte zum Ankleben

Smartphones und Tablets zeichnet unter anderem aus, dass sie möglichst wenige Tasten und Knöpfe bieten. Stattdessen werden sie über das Touch-Display bedient. Das Crowdfunding-Projekt Dimple geht quasi zurück zu den Wurzeln der Technik und bietet für mobile Devices zusätzliche Buttons als Klebestreifen an.

Bild: Dimple.io

Zusätzliche, variabel platzierbare Buttons für Android-Smartphones und -Tablets – dank Dimple.

Kann sich noch jemand an die Science-Fiction-Filme der 50er-, 60er- und 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts erinnern? Zukunft war da, wenn Menschen silberne Anzüge trugen (bei Star Trek auch wahlweise bunte Frottee-Pullis), durchs All flogen und an Computern mit ganz vielen Tasten herumdrückten.

Ja, Tasten, am besten noch wild blinkend – das stand damals für Fortschritt! Demnach sind wir mit unseren Smartphones und Tablets ziemlich rückschrittlich, denn die Geräte verzichten weitestgehend auf alles, was nur annähernd nach Drückbarem aussieht. Das kann Dimple ändern.

Dimple
Bild: Dimple.ioBild: Dimple.ioBild: Dimple.ioBild: Dimple.io
Bild: Dimple.io
» weiterlesen