Alle 9 Artikel zum Thema Chromebook auf neuerdings:
Google hat einen Highend-Laptop mit dem eigenen Cloud-Betriebssystem Chrome OS vorgestellt. Die 1.300 US-Dollar, die man für das Chromebook Pixel verlangt, rangieren auf einem Niveau mit aktuellen Windows-Ultrabooks und Apples MacBook-Linie. Es dürfte Google zunächst weniger um hohe Verkaufszahlen, als um ein Schelmenstück gehen. Man provoziert Microsoft bis aufs Blut.

Google Chromebook Pixel
Googles erste Chromebook-Linie löste bei den meisten Beobachtern ein Schulterzucken aus: zu schwach, dafür zu teuer, ein System mit zu vielen Nachteilen in der Praxis. Die aktuelle Chromebook-Generation zeichnet sich vor allem durch günstige Preise und leicht verbesserte Hardware aus. Ein Laptop für Rebellen, hatten auch wir neulich geschrieben. Aber schon wieder so billig, dass Microsoft und seine OEM-Partner nicht um ihre Margen fürchten müssen. Und jetzt das: ein Highend-Notebook von Google, 1.300 US-Dollar schwer, so teuer und technisch ähnlich ausgestattet wie aktuelle Ultrabooks. Also ein Frontalangriff auf Microsoft und Windows 8?
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Tablets und Smartphones verkaufen sich wie geschnitten Brot, während die PC-Hersteller Mühe haben, ihre neue Ultrabook-Generation mit Windows 8 an den Mann zu bringen. Daraus aber abzulesen, dass niemand mehr einen Laptop will, wäre ein Trugschluss. Notebooks sind beliebter als ihr Ruf und wir können noch lange nicht auf sie verzichten.

HP Pavilion Chromebook
Manchmal bringt eine Überschrift am besten auf den Punkt, was viele denken, aber niemand auszusprechen wagt: “Microsoft hätte einen Laptop bauen sollen”. Das schreibt zumindest Kyle Wagner auf Gizmodo. Er spielt damit natürlich auf das Surface Pro an, Microsofts eigenes Tablet, dessen erste Beurteilungen gestern eingingen. Wie fielen diese aus? Äußert gemischt. Viele Tester lobten Verarbeitung und Innenleben des Surface Pro, kritisierten dafür die Akkulaufzeit, das Gewicht und den geringen verfügbaren Speicherplatz.
Und sehr viele können sich nach wie vor nicht mit dem Touch- und Type-Cover anfreunden. Microsofts Experiment, Tablet und Laptop in einem Gerät zu vereinen – bleibt ein Experiment, um es mal positiv auszudrücken. Und der Kunde kann um die tausend US-Dollar investieren, um dieses Spiel mitzuspielen. Warum hat Microsoft nicht einfach ein Tablet und ein Notebook vorgestellt, statt beides irgendwie zusammenzuwurschteln? Das Surface RT ist von Rechenleistung und System ohnehin in der Kategorie Tablet anzusiedeln. Für 1.000 Dollar respektive Euro darf man hingegen schon ein gutes Ultrabook erwarten. Was hätte dagegen gesprochen, das Surface Pro zu einem richtigen Notebook zu machen?
Laptops, Chromebooks und Hybriden
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Nach Samsung, Acer und Lenovo hat nun auch HP ein eigenes Chromebook offiziell vorgestellt. Es ist deutlich größer als bisherige Modelle, allerdings maximal genauso gut ausgestattet. Eine echte Alternative zu einem Windows-Laptop ist das nicht, aber darum scheint es Google und HP auch nicht zu gehen.

HP Pavilion Chromebook
Lange behandelte Google die eigene Chromebook-Reihe wie ein Stiefkind. Doch seit einigen Monaten scheint die Liebe neu entflammt zu sein. Google gibt plötzlich Vollgas bei den Chromebooks, setzt auf Wachstum, niedrige Preise und neue Partner aus der Riege der PC-Hersteller. Die beiden aktuellen Chromebook-Modelle von Samsung und Acer sind in den USA ab 250 US-Dollar respektive 200 US-Dollar zu haben. Samsungs neues Chromebook überzeugt sogar technisch. Nun hat auch HP ein eigenes Chromebook vorgestellt, das günstig zu haben sein wird.
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Der logische Schritt nach Windows 7 sollte Windows 8 sein, aber nicht jeder Anwender und jeder PC-Hersteller ist mit dem System zufrieden. Acer meldet nun erstaunliche Absatzzahlen eigener Laptops mit Chrome OS. Kann Googles Cloudsystem eine Alternative für Windows 8 sein?

Google preist seine Chromebooks "für alle" an. Ist das realistisch?
Die Sympathie des PC-Herstellers Acer gegenüber Microsoft hielt sich zuletzt in Grenzen. Schon im August vergangenen Jahres, knapp drei Monate vor dem Start von Windows 8, kritisierte Acer-Chef J.T. Wang Microsofts eigene Hardware-Pläne mit dem Surface. Hardware sei nichts, was Microsoft gut könne und es habe einen negativen Effekt auf das System und den Markt, sagte Wang.
Aus Acers Sicht haben sich diese Vorahnungen nun bewahrheitet. Unternehmenspräsident Jim Wong sagte in einem Interview, das Bloomberg Businessweek zitiert: “Windows 8 selbst ist nicht erfolgreich. Der ganze Markt hat seit dem Start von Windows 8 noch nicht angezogen. Das ist eine einfache Möglichkeit um zu beurteilen, ob das System erfolgreich ist oder nicht.” Im gleichen Atemzug lobte Wong Googles Chrome OS. Es sei sicherer als Windows 8, koste die PC-Hersteller keine Lizenzgebühren und habe sich auch ohne jegliche Werbemaßnahmen anständig verkauft. Fünf bis zehn Prozent der verschifften Acer-Geräte in den USA seit November seien Chromebooks.
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Google aktualisiert seine Chromebook-Reihe mit einem neuen Notebook und einem Desktop-Computer.

Chromebook und Chromebox (Bilder: Google)
Man kann ja geteilter Meinung sein über das Chromebook – manche sind begeistert, andere eher nicht. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass Chrome bisher noch nicht richtig durchstarten konnte. Mit neuer Hardware und verbessertem Betriebssystem soll sich das jetzt ändern. Das Chromebook wird jetzt von Samsung runderneuert, und es wird eine “Chromebox” geben, die man mit vorhandenem Monitor oder Fernseher verwenden kann.
Fünf ist Trümpf
Das neue Chromebook – ein Samsung Serie 5 550 – unterscheidet sich äußerlich kaum vom bereits verkauften: 12-Zoll Display, die spezielle Google-Chrome-Tastatur, das blieb gleich. Innerlich dagegen gibt es deutliche Steigerungen: statt Dual Core Atom-Prozessor werkelt jetzt ein Intel Core (welcher, darüber schweigt sich Google aus, ich vermute einen i3).
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Gerade haben Samsung und Google ein neues “Chromebook” vorgestellt, also ein Laptop mit Googles Chrome OS. Das Betriebssystem setzt ganz aufs Internet und praktisch alles befindet sich in der Cloud. Aber wie bewährt sich das im Alltag? Darüber berichtet Martin Thielecke im folgenden Gastbeitrag.

Das jetzt vorgestellte neue Chromebook von Samsung. (Foto: Google)
Seit der ersten Ankündigung der
Chromebooks am 7. Juli 2009 stand für mich fest: So ein Ding muss ich haben. Doch halt – geht das überhaupt? Nein. Denn “damals” war man noch an die Leine gekettet. Ich arbeitete lokal und hatte alle meine Daten auf der lokalen Festplatte, das Backup auf einer externen. Die Installation aller Programme nach einem Rechner-Crash dauerte unter Windows oft Tage, unter Linux mehrere Stunden.
Das ist inzwischen Vergangenheit. Ich habe alle meine Daten in die Cloud verlagert, mein Workflow ist auf die Cloud optimiert, ich arbeite in der Cloud, ich lebe sogar dort. Dank des Chromebooks.
Zwei Generationen Chromebooks von Samsung
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Mit neuer Hardware und verbessertem Betriebssystem schickt Google die Chromebooks dieses Jahr erneut ins Rennen. Wir zeigen, was man von den Cloud-Laptops erwarten kann. Die Frage an euch ist dabei: Hat diese Geräteklasse eine Chance?

Die aktuellen Chromebooks von Acer und Samsung setzen auf den Intel "Atom"-Prozessor. (Bild: Google)
Es ist noch nicht einmal ein Jahr her, dass Google die
Chromebooks offiziell vorgestellt hat. Die preisgünstigen Laptops mit dem Cloud-Betriebssystem Chrome OS sollten den Markt revolutionieren. Falls das passiert sein sollte, ist es an mir vorbei gegangen. Das Gesprächsthema Nummer 1 waren letztes Jahr stattdessen Tablets. Und wer Tablets ablehnt, schafft sich eher ein handelsübliches Laptop an. Und die gibt es heutzutage schließlich auch schon in einfachen Varianten für wenige hundert Euro.
Bei den Chromebooks hieß es, wir würden sowieso meistens den Browser benutzen, warum nicht ein Betriebssystem schaffen, das sozusagen der Browser ist? Alle Daten liegen dann in der Cloud und sind damit weitgehend vor Datenverlust sicher und vor allem jederzeit erreichbar. In einer Welt voller Chromebooks könnte man sich bei Bedarf einfach das Gerät eines Freundes schnappen, sich selbst einloggen und würde alles so vorfinden, wie auf dem eigenen Gerät. Auch Updates entfallen und selbst die allgegenwärtige Sicherheitsproblematik sollte nach den Worten von Google-Mitgründer Sergej Brin gelöst werden. Das folgende Video zeigt noch einmal, wie Google damals die Chromebooks erklärt hat.
Schaffen Chromebooks das große Comeback?
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Nach ein paar Wochen Praxistest mussten wir uns vom Google Chromebook wieder trennen – Nun stellt sich die Frage: Wie gross war der Trennungsschmerz?

Chromebook mit simyo-UMTS-Zugang im Test (Bilder: thj)
Für mich stellt sich die Frage nicht, ob ich auf Dauer mit einem Chromebook arbeiten könnte. Ich bin zu sehr auf Windows und seine Werkzeuge angewiesen. Wer davon aber unabhängig sein will oder muss, wer sich bewusst lösen will von den Restriktionen des Lokalen (alle Dateien immer nur auf einem Computer und damit gefährdet, falls der ausfällt), für den bietet das Chromebook beste Voraussetzungen. Google bietet genügend Platz für die eigenen Dateien in den (vermeintlich?) ausfallsicheren Wolken.
Wie aber kommt man an die Daten in der Wolke? Entweder per W-LAN (bis zu 300 MBit schnell) oder über das UMTS-Modul. Dank preiswerter Internet-Flatrates von Anbietern wie simyo, die uns das Chromebook zur Verfügung stellten, sollte unterwegs immer eine Verbindung verfügbar sein. Die Betonung liegt hierbei auf sollte.
Google Samsung Chromebook im Test
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Mobilfunk-Netzbetreiber Simyo hat uns für einen Monat ein Google Chromebook zur Verfügung gestellt. Mit ihm werden wir der spannenden Frage nachgehen: Wie lebt und arbeitet es sich in der Wolke?

Google/Samsung Chromebook mit Simyo Mobilfunkkarte im Test (alle Bilder: thj)
Die Ankunft erfolgte eher unspektakulär: Ein silberner Karton so gross, wie einer für eine Riesenpizza, enthält das 12-Zoll-Netbook. Die simyo-Karte steckt in einem separaten Umschlag, sie soll unterwegs für die Verbindung zur Cloud sorgen. Die erste Herausforderung bestand darin, die SIM-Karte einzusetzen, denn nirgendwo in den Unterlagen findet sich ein Hinweis, wie herum sie in den Schlitz zu fummeln ist. Naja, es gibt ja nur vier Möglichkeiten – im letzten Anlauf klappte es dann auch.
Auch bei der Verbindung mit dem WLAN gab sich das Chromebook etwas störrisch und verlangte nach einem Passwort, wo doch der Schlüssel bereits festgelegt ist. Ist man mit dem WLAN verbunden, kann man das Chromebook einrichten. Hierfür braucht man einen Googlemail-Zugang (mit dem zugehörigen Passwort meldet man sich übrigens nachher auch beim Googlebook an).
Nachdem das Gerät “up and running” ist, beschäftigen wir uns mit den Interna. Basis ist ein Netbook mit 12-Zoll-Display und Intel Dual Core-Atom-Prozessor sowie 2 GB RAM. Das “Betriebssystem” ist eine Linux-Variante, die “Benutzeroberfläche” der Browser Chrome, als “Festplatte” dient ein 16-Gigabyte-SSD.
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