Alle 3 Artikel zum Thema Chrome OS auf neuerdings:
Google hat einen Highend-Laptop mit dem eigenen Cloud-Betriebssystem Chrome OS vorgestellt. Die 1.300 US-Dollar, die man für das Chromebook Pixel verlangt, rangieren auf einem Niveau mit aktuellen Windows-Ultrabooks und Apples MacBook-Linie. Es dürfte Google zunächst weniger um hohe Verkaufszahlen, als um ein Schelmenstück gehen. Man provoziert Microsoft bis aufs Blut.

Google Chromebook Pixel
Googles erste Chromebook-Linie löste bei den meisten Beobachtern ein Schulterzucken aus: zu schwach, dafür zu teuer, ein System mit zu vielen Nachteilen in der Praxis. Die aktuelle Chromebook-Generation zeichnet sich vor allem durch günstige Preise und leicht verbesserte Hardware aus. Ein Laptop für Rebellen, hatten auch wir neulich geschrieben. Aber schon wieder so billig, dass Microsoft und seine OEM-Partner nicht um ihre Margen fürchten müssen. Und jetzt das: ein Highend-Notebook von Google, 1.300 US-Dollar schwer, so teuer und technisch ähnlich ausgestattet wie aktuelle Ultrabooks. Also ein Frontalangriff auf Microsoft und Windows 8?
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Nach Samsung, Acer und Lenovo hat nun auch HP ein eigenes Chromebook offiziell vorgestellt. Es ist deutlich größer als bisherige Modelle, allerdings maximal genauso gut ausgestattet. Eine echte Alternative zu einem Windows-Laptop ist das nicht, aber darum scheint es Google und HP auch nicht zu gehen.

HP Pavilion Chromebook
Lange behandelte Google die eigene Chromebook-Reihe wie ein Stiefkind. Doch seit einigen Monaten scheint die Liebe neu entflammt zu sein. Google gibt plötzlich Vollgas bei den Chromebooks, setzt auf Wachstum, niedrige Preise und neue Partner aus der Riege der PC-Hersteller. Die beiden aktuellen Chromebook-Modelle von Samsung und Acer sind in den USA ab 250 US-Dollar respektive 200 US-Dollar zu haben. Samsungs neues Chromebook überzeugt sogar technisch. Nun hat auch HP ein eigenes Chromebook vorgestellt, das günstig zu haben sein wird.
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Der logische Schritt nach Windows 7 sollte Windows 8 sein, aber nicht jeder Anwender und jeder PC-Hersteller ist mit dem System zufrieden. Acer meldet nun erstaunliche Absatzzahlen eigener Laptops mit Chrome OS. Kann Googles Cloudsystem eine Alternative für Windows 8 sein?

Google preist seine Chromebooks "für alle" an. Ist das realistisch?
Die Sympathie des PC-Herstellers Acer gegenüber Microsoft hielt sich zuletzt in Grenzen. Schon im August vergangenen Jahres, knapp drei Monate vor dem Start von Windows 8, kritisierte Acer-Chef J.T. Wang Microsofts eigene Hardware-Pläne mit dem Surface. Hardware sei nichts, was Microsoft gut könne und es habe einen negativen Effekt auf das System und den Markt, sagte Wang.
Aus Acers Sicht haben sich diese Vorahnungen nun bewahrheitet. Unternehmenspräsident Jim Wong sagte in einem Interview, das Bloomberg Businessweek zitiert: “Windows 8 selbst ist nicht erfolgreich. Der ganze Markt hat seit dem Start von Windows 8 noch nicht angezogen. Das ist eine einfache Möglichkeit um zu beurteilen, ob das System erfolgreich ist oder nicht.” Im gleichen Atemzug lobte Wong Googles Chrome OS. Es sei sicherer als Windows 8, koste die PC-Hersteller keine Lizenzgebühren und habe sich auch ohne jegliche Werbemaßnahmen anständig verkauft. Fünf bis zehn Prozent der verschifften Acer-Geräte in den USA seit November seien Chromebooks.
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