Thema: CeBIT

 

Alle 101 Artikel zum Thema CeBIT auf neuerdings.com:

Picture Frames:
drei neue von Samsung

Digitale Bilderrahmen, über die neuerdings.com schon mehrfach berichtet hat, scheinen inzwischen bei diversen Herstellern in der Pipeline. Sie wurden von Startups wie eStarling erfunden, aber alle haben wohl im Businessplan bei Eintrittshürden für Konkurrenten nicht lange genug überlegt. Die scheinen zwar höher zu sein, als unsereins denken würde – fast allen Angeboten der grossen Hersteller gemeinsam ist, dass man sie noch nicht kaufen kann – aber mittelfristig scheint abzusehen, dass die Grossen das Rennen unter sich ausmachen werden.

Samsung Electronics zeigt drei neue Varianten seines “Digital Photo Frame”. Sehen in dem Silber ganz schön aus.

16032007701

» weiterlesen

Exklusiv bei O2:
LG Mobile PRADA

Am Stand des Mobilfunkbetreibers O2 durfte ich das LG Mobile PRADA unter die Lupe nehmen.

Über das PRADA-Handy haben wir ja schon einiges gehört – bald schon wird es auch in Deutschland erhältlich sein. Da O2 in Deutschland der exklusive Distrubutionspartner des PRADA-Handys ist, konnte ich am grossen O2-Stand zusammen mit Toni Suppmair, Product Manager bei O2, das Luxus-Handy unter die Lupe nehmen. So viel schon mal vorab: vom Aussehen her ist das PRADA-Handy top.

LG Mobile PRADA

» weiterlesen

CeBIT-Standtour:
Polycom – High-End Videoconferencing

Polycom präsentiert an der CeBIT eine Videokonferenzlösung in High-Definition.

CIMG2865Mir persönlich ist Polycom ja eigentlich erst seit dem Communicator ein Begriff. Im professionellen Voice- und vor allem Videoconferencing-Bereich hat sich Polycom jedoch schon längst als Key Player etabliert. Hier an der CeBIT hat Polycom einen verhältnismässig kleinen Stand und präsentiert eigentlich auch nur ein einziges Produkt – dieses hat es dafür aber wirklich in sich. Mit dem HDX 9002 bzw. 9004 Videoconferencing-Setup kann man Videokonferenzen in HD-Qualität (maximale Auflösung von 1280 x 720 Pixel) durchführen. Prinzipiell besteht das System (pro Konferenzzimmer) aus einem oder zwei Flatscreens, einer HD-Kamera, einem 360°-Mikrofon sowie einem Computer, welcher die ganze Sache steuert (dieser läuft zur Zeit noch auf einem UNIX-Derivat, spätere Versionen werden auf einem “anderen Betriebssystem” laufen). Die Kamera kann man natürlich per Fernbedienung steuern und zoomen (auch bei maximalem Zoom sind die Bilder noch gestochen scharf – echt beeindruckend). Auf den Flatscreens kann man dann wahlweise das eigene Bild, die Aufnahme der Kollegen im Konferenzzimmer in Übersee oder einen anderen Bildinput (zum Beispiel eine Powerpoint-Präsentation via VGA-Kabel) anzeigen lassen. Je nachdem erfolgt die ganze Sache dann in Splitscreens oder auf den Flatscreens im Vollbildmodus. Um das System halbwegs gescheit zu nutzen, benötigt man einfach mindestens einen Datendurchsatz von 1Mbit/s, bei grösseren Vorhaben gar 4Mbit/s. Kostenpunkt pro Konferenzzimmer: circa ?20’000. Dies mag zwar auf den ersten Blick teuer erscheinen, wenn aber dafür fünf Businesskaspers nicht mehrmals von Frankfurt nach London fliegen müssen, hat sich das System rasch amortisiert.

CIMG2862
Die beiden Plasmas sind sogar zu breit für meine Digicam

Und was hat Polycom für uns Privatuser im Angebot? Leider nicht sehr viel. Gemäss Pressedame will sich Polycom wieder vollumfänglich den Geschäftskunden widmen und Lösungen für Privatanwender und Small-Office-Kunden, wie eben zum Beispiel den Communicator, in Zukunft nicht mehr entwickeln. Der Communicator soll aber nicht aus dem Angebot verschwinden und bald auch schon mit MSN und anderen IM/VoIP-Anbietern kompatibel sein (zur Zeit ist er ja “nur” Skype-zertifiziert). Die Kooperation mit Microsoft sei diesbezüglich schon am laufen.

CIMG2866

CeBIT-Standtour freenet, Teil II und III

Im ersten Teil der freenet-Standtour ging es um das neue Angebot freenetMobile Mail & Surf – BlackBerry Pearl 8100 mit Daten-Flatrate. Hier folgen die anderen beiden Teile.

CIMG1413“IP1″ (sprich: IP-one)

IP1 ist das freenet-Angebot für VoIP-Telefonieren auf dem Handy, zuhaus und unterwegs. Mit einem Nokia N80 IE (steht für Internet Edition), von freenet mit einem Client ausgeliefert (den man auch selbst installieren kann, aber das scheinen sie nicht vielen Leuten zuzutrauen, daher das Bundle).

Man hat also zuhaus einen VoIP-Account von freenet (man muss nicht auch freenet-DSL-Kunde sein, wurde betont) und kann dann mit dem Client mit dem Handy von unterwegs wie von zuhaus per Festnetz telefonieren – wobei die Einsparungen natürlich massiv sind.

Natürlich kann man das freenet-IP1-Setup auch auf jedem SIP-kompatiblen Handy einrichten, von denen es ja immer mehr gibt, aber mit zwei entscheidenden Unterschieden: Erstens ist der Setup nicht ganz ohne, wie ich selbst schon herausfinden durfte, und zweitens muss man natürlich dann immer bewusst sagen, dass man nun mit SIP telefonieren will.

freenet N80-IP1

Der Client von IP1 dagegen “hackt” sich so ins N80, dass man ganz normal wählen kann – wenn IP1 via WLAN angemeldet hat, gehen die Anrufe automatisch darüber raus. (Wer es sich ganz genau anschauen will, bitte oben klicken – ich habe den Screenshot dahinter extra gross gelassen; “IP1 aktiv” ist das Icon rechts oben neben der Batterieanzeige: eine Weltkugel mit einem Telefonhörer.)

freenet IP1 Anruf auf MobileDas ganze scheint mir eine recht gute Lösung zu sein für alle Leute, die regelmässig in offenen WLANs sitzen, zu denen sie Zugang haben. Zum Beispiel im Büro. Wer in der Firma bereits mit VoIP telefoniert und am Telefon herumkonfigurieren darf, kann sich natürlich seinen privaten SIP-Account auch dort installieren – das dürften in dieser Kombination allerdings die wenigsten sein. Dagegen dürften viele ein für sie offenes, schnelles WLAN haben. Mit IP1 kann man dort prima privat telefonieren, ohne dass es irgendjemand merkt und vielleicht sogar doofe Fragen zur Telefonrechnung stellt. Der Case “Ich bin unterwegs soo oft in WLANs eingeloggt”, der immer hauptsächlich angeführt wird (von freenet am Stand, aber etwa auch von truphone), ist für mich dagegen noch nicht plausibel. Wenn das stimmen würde, brauchte ich keine UMTS-Karte mehr.

Das Foto zeigt einen Anruf vom IP1-N80 (rechts) auf das Handy des Standmitarbeiters. Man sieht die Hannoveraner VoIP-Festnetznummer im Display.

CIMG1405freenet-Standmitarbeiter Florian (glaube ich) liess keine Fragen offen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

freenet Samsung SGH-P900

DMB

DMB (Digital Multimedia Broadcasting) ist in Deutschland bisher eine eher traurige Geschichte. Eigentlich wäre es, meinem Verständnis nach, das bessere Mobile-TV, weil es eben ein Broadcasting-Standard ist und nicht Punkt-zu-Punkt-Verbindungen macht wie UMTS. Aber ich war letztes Jahr schon bei T-Systems am Start (die in Deutschland DMB-Netze aufgebaut haben), und die konnten sich zwar nicht offen aufregen, aber doch etwas zwischen den Zeilen beklagen über ihre Konzernkollegen von T-Mobile, die leider voll auf UMTS-TV setzen – die Lizenzgebühren müssen halt irgendwie wieder reinkommen.

Daher sehr schön, dass nun freenet ein Angebot hat, das vorerst mal in den Ballungsräumen funktionieren soll. Leider sind bisher nur vier Sender im Angebot: ZDF, N24, Sat.1-Pro7 mobile (ein Zusammenschnitt von Inhalten von Pro7, Sat.1 und Kabel Eins), MTV und irgendein Radio mit Bild. Die drei DMB-Anbieter haben zusammen die Website mit dem albernen Titel watcha.de aufgesetzt, um die PR-Anstrengungen zu bündeln. Toi, toi, toi.

freenet LG-V9000Auch die Handys sind seit letztem Jahr nicht attraktiver geworden. freenet zeigt das Samsung SGH-P900D (siehe oben; gab’s ohne “D” auch schon letztes Jahr) und das LG V9000 (links; noch nicht auf der freenet Website).

Fazit DMB: Es wäre toll, wenn sich das stärker durchsetzen würde. Muss ja nicht der dominante Standard sein, sondern nur populär genug, dass es an vielen Orten verfügbar ist und viele Sender mitmachen. Leider bin ich immer noch skeptisch.

 

 

 

 

CIMG1395
Innovationen versus Attraktionen: etwas traurig, aber auch nichts Neues – ein etwas alberner “Wer-wird-Millionär”-Klon zieht mehr Zuschauer an als alle drei neuen Produkte zusammen

Fazit freenet

freenet, frisch fusioniert mit der ehemaligen Mutter mobilcom, mit neuem Logo/Corporate Design macht einen sehr dynamischen Eindruck. Schön ist vor allem das gut geschulte Messepersonal. Nicht ein einziges Mal hiess es auf unsere Fragen: “Da muss ich erst meinen Kollegen fragen” – sonst ein Satz, den man leider oft zu hören bekommt, wenn man es etwas genauer wissen will. Als Herausforderer achtet freenet offenbar darauf, dass man seine Angebote auch nutzen kann, wenn man zugleich bei anderen Anbietern Kunde bleibt – konträr zum Verhalten der grossen Player, die einen mit Haut und Haaren wollen. Allerdings bedeutet das auch, dass die einzelnen Angebote im Moment noch etwas fragmentiert sind; eine Gesamtvision, wie der Nur-freenet-Kunde kommuniziert, fehlt noch. Aber vielleicht braucht man die auch gar nicht.

CeBIT:
Impressionen von Tag 1

Was sonst noch so anfiel am ersten Tag der CeBIT:

CIMG1375
Kartensucher. Nur die wenigsten sind arme Schlucker, die sich sonst den Eintritt nicht leisten könnten, sondern die meisten verkaufen die Karte postwendend weiter, wenn sie eine haben. Und weil das so ist, hält sich dieser vermutlich auch seinen Zettel vors Gesicht, als ich ihn fotografiere.

» weiterlesen

MyGuide-Navi mit verschwindenden Tasten

Man hat das Gefühl, die Anzahl ausgestellter Navigationsgeräte und Aussteller in Halle 11 wächst weiterhin exponenziell (unseren Beitrag “Die grosse Navi-Welle” von letztem Jahr könnte man in dieser Hinsicht gleich noch mal bringen).

MyGuide 3300

Bevor wir zum grossen Navi-Rundumschlag ausholen, hier etwas vorab aus dem Bereich Gadget-Usability – am Beispiel des Produkts “Mobiler Navigator 3300″ von MyGuide (noch nicht auf der Website; am Stand liegen Flyer, auf denen steht: “in Kürze im Handel”).

Bei den meisten fest im Auto eingebauten Navigationssystemen funktioniert die Eingabe nicht mit einer alphabetischen Tastatur, sondern mit dem Autoradio-üblichen Drehknopf. Dazu ist es praktisch, dass das Betriebssystem des Navi alle Buchstaben ausblendet, die sowieso nicht möglich sind. Wenn ich als ersten Buchstaben “H” eintippe, verschwinden alle Buchstaben ausser A-E-I-O-U-Y, weil es keinen Städtenamen in der Datenbank gibt, in der auf H ein anderer Buchstabe folgt. Das ist praktisch, weil ich dadurch weniger weit drehen muss, was im Auto ganz praktisch ist, insbesondere wenn jemand die Eingabe während der Fahrt vornehmen würde (was ja niemand macht, weil es verboten ist).

Das 3330 – laut Werbung “in Zusammenarbeit mit dem ADAC entwickelt” – hat eine alphabetische Tastatur, macht das aber genauso. Hier das kurze Video, bei dem ich als Stadt “HANNOVER” und als Strasse “MESSE” eingebe (jeweils so weit wie nötig).

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=YIUGLYfhTck[/flash]

Ich hatte das so noch nie gesehen und fand das Geblinke überraschend und irritierend. Natürlich, kann man argumentieren, funktioniert doch wie jedes andere Navi auch – ja, aber eben auch ganz anders als jede klassische Tastatur, bei der ja auch nicht die Tasten verschwinden, und ich würde sagen, dass das hier doch eher das dominante Modell ist – nicht die Anwendung, sondern die Art der Eingabe.

AirLaser macht 300 Mbit/s, mit Nebel-Backup

Das Lustige an der CeBIT ist immer, dass sich niemand gross Gedanken zu machen scheint, wie man die Aussteller nach Themen auf die Hallen verteilt. Zwar gibt es die grossen Überthemen wie “Communications” oder “Digital Equipment and Systems”, aber beide umfassen jeweils knapp zehn Hallen, also hunderte von Ausstellern.

So steht die Münsteraner Geek-Firma “CBL – Communication by Light Gesellschaft für optische Kommunikationssysteme mbH” in derselben Halle wie die consumer-lastige freenet, wenige Meter neben Zyxel und netlink.

Die Geräte sehen aber auch schon beeindruckend aus:

» weiterlesen

Erstes neuerdings-Community Sighting an der CeBIT!

Da schlendere ich gemütlich die enge Wendeltreppe des Pressezentrums herunter und höre plötzlich: “Hallo! Sie! Entschuldigung?!” Ist es wohl ein Aufpasser der Messe Deutschland, der meinen Presseausweis sehen will? Nein! Es ist ein neuerdings-Leser, welcher uns gemäss eigenen Angaben im Feed abonniert hat und uns immer gerne liest. Hendrik Hartz von inside-blog.de (der auch schon im Adventskalender die Aurvana Kopfhörer gewonnen hat) hat mich dank der neuerdings-”Uniform” erkannt und direkt angesprochen. Die neuerdings-Community lebt! Da gilt “Ehre, wem Ehre gebührt”, hier noch ein Foto von Hendrik (die Freude steht im wahrlich ins Gesicht geschrieben):

Bild004 1

Damian von hinten

So sieht übrigens Damian aus (gar nicht mehr so krank, oder?) – und ist im Pressezentrum schon heimlich von einer Inderin von hinten fotografiert worden.

Damian von hinten 2007-03-15

(Post nicht gesponsored von Zyxel!)

Tags: , ,

CeBIT-Standtour freenet, Teil I:
Blackberry flatrate für 9,95

freenet-Logofreenet (soeben auch juristisch verschmolzen mit mobilcom), die zur CeBIT Werbung unter dem Motto “Willkommen im grünen Bereich!” schalten, in der etwa das Brandenburger Tor grün eingefärbt ist, haben einen recht grossen, hübsch in Grün-Weiss gehaltenen Stand mit rund zehn verschiedenen “Inseln” und Dutzenden von grün gekleideten Mitarbeitenden. Sieht einladend aus.

CIMG1383

Alle Inseln sind gleich gross und gleich aufgemacht, egal ob völlig banales Zeug gezeigt wird (“Sie können bei uns Musik herunterladen und die auch auf Ihr Handy kopieren!” – ich verstehe allerdings nicht ganz, wieso auf den Flyern www.musik.freenet.de aufgedruckt ist, wenn es sowieso an musikdownload.freenet.de weiterleitet) oder wirklich innovative Sachen.

Hier haben sie einiges zu bieten – freenet launcht zur CeBIT immerhin drei neue interessante Produkte (Nr. 2, “DMB”, und 3, “IP1″ (sprich “IP-One”), folgen in einem separaten Post).

» weiterlesen

  • Neuerdings auf Twitter

  • Über neuerdings.com

    Die tägliche Dosis Technik. Wir melden nicht nur das Erscheinen neuer Gadgets, sondern testen sie aus Anwendersicht.

  • Autoren