Zwischen Hoffnung und Ernüchterung:
Die neuen Blackberrys sind da
Die Firma hinter den Blackberrys wird künftig “Blackberry” heißen. Volle Konzentration also auf die letzte Hoffnung Blackberry 10 – die man heute in einer eigentümlichen Show vorgestellt hat. Die Software hinterlässt einen guten Eindruck, an der Hardware haben erste Tester etwas zu bemängeln.
RIM, die Marke hinter den Business-Smartphones Blackberry, fiel mir bisher immer schwer einzuordnen. Ein bisschen spießig vielleicht, aber keinesfalls bürokratisch. Modern sicher nicht, aber auch nicht komplett von gestern. Heute erlebten die Zuschauer bei der Präsentation der neuen Plattform Blackberry 10 zunächst eine sonderbare Vorstellung. Ein fies grinsender, junger George-Clooney-Verschnitt moderierte durch eine seltsame Sammlung anbiedernden Promo-Videos der neuen Plattform von Blackberry-Fans aus aller Welt. “Crackberry Kevin” ließ sich seinen Zopf abschneiden. Allerorten wurde gelobt, wie toll das neue Blackberry 10 doch sei.
Den Zuschauern indes wurde zunächst wenig Neues gezeigt. Es war eine Zusammenfassung der Details, die schon in den vergangenen Tagen und Wochen mehr oder weniger inoffiziell an die Oberfläche gesickert waren. Zwei neue Smartphones wird es geben: Das Z10 mit Touchdisplay und das Q10 mit physischer Tastatur zusätzlich zum Touchscreen. Die bekannten Funktionen, die das neue System Blackberry 10 ausmachen, wurden ebenfalls genannt: Die Schaltzentrale Blackberry Hub, das Bedienkonzept aus Blackberry Peek and Flow, die Trennung zwischen Beruflichem und Geschäftlichem, Blackberry Balance.
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