Thema: Auto

 

Alle 80 Artikel zum Thema Auto auf neuerdings:

Open Automotive Alliance:
Googles cleverer Schachzug für Android im vernetzten Auto

Google hat heute auf der Technikmesse CES zusammen mit den ersten fünf Partnern die Open Automotive Alliance vorgestellt. Die Chancen auf einen ähnlich durchschlagenden Erfolg wie Android sind ungewiss, der Marketingschachzug ist aber definitiv clever.

Open Automotive Alliance. Bild: Google

Open Automotive Alliance. Bild: Google

In dieser Woche steigt in Las Vegas die Technikmesse CES, die meist bereits einen guten Ausblick auf das gibt, was im laufenden Technikjahr zu erwarten ist. Google nutzte die Bühne, um eine neue Marschrichtung auszugeben: Das Auto soll vernetzt werden – und zwar nach Googles eigenen Vorstellungen.

Deswegen stellte der Datenexperte heute zusammen mit den ersten fünf Partnern Audi, General Motors, Honda, Hyundai sowie Nvidia die Open Automotive Alliance (OAA) vor. KFZ-Hersteller sollen an Wegen arbeiten, um Android ins Auto zu bringen, Connected Cars oder sogar Smart Cars ins Leben zu rufen. Wenn Google damit ein ähnlich durchschlagender Erfolg gelingt wie mit Android auf Smartphones, dann dürfte in Neuwagen in einigen Jahren nichts mehr so sein, wie es mal war. Doch wir müssen hier leise Zweifel anmelden.
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Kenu Airframe:
Universal-Autohalterung für Smartphones

Kenu Airframe ist eine kleine, aber ungemein praktische mobile Smartphonehalterung, die jedes Smartphone mit einer Bildschirmdiagonale bis 4,8 Zoll in so ziemlich jedem Auto sicher befestigen soll.

Kenu Airframe Universal-Autohalterung {pd mstore;http://www.amazon.de/Kenu-Airframe-Tragbare-Kfz-halterung-Smartphone/dp/B00D901B4W/ref=sr_1_1}

Kenu Airframe Universal-Autohalterung (Quelle: pd mstore)

Beim Autofahren hört die Smartphonenutzung nicht unbedingt auf. Mit entsprechender Freisprecheinrichtung kann man telefonieren, man kann es als Navi nutzen oder die Autoanlage mit Songs aus dem Smartphone versorgen. Das Problem ist meist nur die Halterung.

Fest eingebaute Halterungen sind in der Regel teuer und können beim Wagenwechsel nicht weiterverwendet werden. Saugnapfhalterungen hängen im Sichtfeld und lassen sich nicht in jedem Fahrzeug optimal anbringen (in meinem VW-Bus zum Beispiel kommt man dann nicht mehr gut ans Smartphone heran).

Dann gibt es noch Halterungen für die Lüftungsschlitze. Kenu Airframe ist ein besonders vielseitiges Exemplar dieser Gattung. Die Vorzüge werden im folgenden kleinen Video zusammengefasst.

Kenu Airframe Universal-Autohalterung
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Volvo Automatic Drive:
Auto sucht sich selbst einen Parkplatz

Volvo hat den Prototypen eines selbst parkenden Autos vorgestellt. Es geht über bekannte Einparkhilfen hinaus und nimmt auf Befehl Kurs auf einen freien Parkplatz, vorwärts wie rückwärts und ohne die Hilfe eines Fahrers.

Volvo Automatic Drive: Selbst parkendes Auto. Alle Bilder: Volvo

Volvo Automatic Drive: Selbst parkendes Auto. Alle Bilder: Volvo

Gewerkschaften schlagen Alarm: Die moderne Technik gefährdet einen weiteren Job des traditionellen Dienstleistungsgewerbes – den Parkdiener. Jenes Personal, das Gästen nobler Hotels oder Restaurants am Empfang den Autoschlüssel abnimmt, die Wagen einparkt und später wieder abholt, könnte in Zukunft nicht mehr gebraucht werden.

Denn Volvo hat den Prototypen eines Autos vorgestellt, das sich auf Befehl selbst einparkt. Anders als das Konzept vermuten lässt, hat der schwedische Autobauer damit aber nicht in erster Linie Autofahrer im Visier, die Schwierigkeiten mit dem Einparken haben. Es geht vielmehr darum, den Volvo-Fahrern Zeit zu sparen. Der Geschäftsmann etwa, der direkt vor dem Konferenzhotel vorfährt, müsste nicht erst nach einem Parkplatz suchen, er lässt das Auto per Smartphone-App selbständig einparken.

Volvos selbst parkendes Auto
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49677_1_5Volvo Automatic Drive: Selbst parkendes Auto. Alle Bilder: Volvo49679_1_549680_1_5
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Drohne als Lieferdienst:
Heute Pizza, und was kommt morgen?

Es ist als Werbegag der Firma “Domino’s” gedacht: Eine Drohne liefert Pizza aus. Doch dieser Gag könnte eines Tages Realität werden, denn die Technik haben wir.

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Octocopter mit Pizzalieferung

Wir sehen im Video, wie ein Mann eine Drohne, an die ein Termobehälter befestigt ist, mit zwei Pizzakartons bestückt. Danach macht sich der Octocopter, nachdem er gestartet wurde, scheinbar selbstständig auf den Weg zum Kunden und liefert dort die Pizza aus. Selbstständig fliegt sie wieder zurück.

Drohnen, selbstfahrende Autos - Die Zukunft?
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Cardboard Concept:
Auto aus Pappe mit Dreifach-Hybrid-Antrieb

Der Kunstlehrer Thierry Dumaine aus Nizza hat die Macher eines Designwettbewerbs mit dem Konzept eines minimalistischen Autos verblüfft, das fast komplett aus Pappe besteht. Und das ist nicht die einzige überraschende Idee seines Entwurfs.

Minimalistisch und voller interessanter Ideen: das Cardboard Concept von Thierry Dumaine.

Minimalistisch und voller interessanter Ideen: das Cardboard Concept von Thierry Dumaine. (Klicken für eine größere Version)

Es kommt immer mal wieder vor, dass Laien mit ihren Ideen und Überlegungen auch Profis überraschen oder sogar überzeugen. Die Sache ist schließlich die: Wer beispielsweise von Berufs wegen mit dem Entwurf von Autos beschäftigt ist, wird nach einigen Jahren Studium und praktischer Erfahrung sehr genau wissen, was realistisch umsetzbar ist und was nicht. Aber manchmal ist eben das, was zunächst unmöglich erscheint, die nächste Revolution… Eine vollkommen absurde Idee führt dann im nächsten Schritt zu etwas vollkommen Neuem.

Ob das beim “Cardboard Concept” von Thierry Dumaine zutrifft, lässt sich schlecht beurteilen. Auf jeden Fall hat er einige Ideen, die man in anderen Entwürfen für ein Auto der Zukunft so noch nicht gesehen hat.

Cardboard Concept, das Auto aus Pappe (8 Bilder)
cardboard-concept-01cardboard-concept-02Minimalistisch und voller interessanter Ideen: das Cardboard Concept von Thierry Dumaine.cardboard-concept-04
Aufbau des Papp-Autos und seiner Räder.cardboard-concept-06cardboard-concept-07cardboard-concept-08
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Smack Attack RITW:
Trommel aufs Lenkrad ein

RITW steht für “Reinventing The Wheel”, und beim Rad, das hier neu erfunden wird, handelt es sich um das Lenkrad des Autos. Denn die Hülle RITW des kleinen Unternehmens Smack Attack wird einfach über das Lenkrad gezogen und verwandelt es in ein elektronisches Schlagzeug.

Smack Attack RITW - Trommeln am Steuer

Smack Attack RITW - Trommeln am Steuer

Bald beginnt wieder die Urlaubszeit, gerade in den ersten Tagen kann man sich auf der Autobahn auf längere Wartezeiten gefasst machen. Wenn gar nichts mehr geht, heißt es, Ruhe bewahren. Oder aber, sich trommelnd abreagieren – mit Smack Attack, einem Gadget, das jedes Lenkrad in ein elektronisches Schlagzeug verwandeln soll.

Man zieht Smack Attack über das Lenkrad, startet eine dazugehörige App auf seinem iPhone und trommelt zu einem iTunes-Song seiner Wahl. Wie sich das anhören könnte, zeigt das folgende Video des Entwicklers.

Smack Attack RITW (11 Bilder)
Smack Attack RITW - Trommeln am SteuerSmack Attack RITW - Trommeln am SteuerSmack Attack RITW - Trommeln am SteuerSmack Attack RITW - Trommeln am Steuer
Smack Attack RITW - Trommeln am SteuerSmack Attack RITW - Trommeln am SteuerSmack Attack RITW - Trommeln am SteuerSmack Attack RITW - Trommeln am Steuer
Smack Attack RITW - Trommeln am SteuerSmack Attack RITW - Trommeln am SteuerSmack Attack RITW - Trommeln am Steuer
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RobotCar:
Steuerung für selbstfahrende Autos soll nur 115 Euro kosten

Forscher der Universität Cambridge arbeiten an einer massentauglichen Steuerung für ein selbstfahrendes Auto. Gelingt die Fertigung mit einfachen Bauteilen, soll die Steuerung später nur 115 Euro kosten.

RobotCar: Foto: Department of Engineering Science, Uni Oxford

Google weist von Zeit zu Zeit gerne auf sein “Self-driving Car Project” hin. Es meisterte 500.000 Kilometer in einem Lexus RX450h unfallfrei. Bis eine solche Steuerung aber derart ausgereift ist, dass wir sie in unserem Auto einbauen oder einen Neuwagen damit werden kaufen können, wird noch einige Zeit vergehen. Klar ist natürlich, dass nicht nur Google an etwas derartigem arbeitet. Auf der CES in Las Vegas im Januar zeigten etwa auch Audi und Toyota erste Prototypen ihrer selbstfahrenden Autos. Und nun wollen auch Forscher der Universität Oxford mitmischen: Ihre Steuerung für das RobotCar soll nach Ende der Entwicklung später nur 115 Euro kosten. Werden Steuerungen für selbstfahrende Autos dann so billig und zahlreich wie heute Navis?

Robotcar - selbst fahrendes Auto
RobotCarTeamRobotCarLogoRobotCarNightdriveRobotCarConsole
RobotCarElectricRobotCarCarRobotCarRobotCar2_DptEngineeringScience
Electric

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Urbee:
Das Sprit sparende Hybridauto aus dem 3D-Drucker

Der Ingenieur Jim Kor aus dem kanadischen Winnipeg baut ein dreiräderiges Auto, dessen Karosserie fast komplett aus einem 3D-Drucker stammt. Ein Urbee ist noch teuer und schwerfällig in der Produktion, seine Karosserie besteht allerdings aus nur 50 passgenau hergestellten Bauteilen. Dazu soll er äußerst energiesparend sein.

Der Urbee auf einem Messestand von Stratasys. Bilder: KOR Electronics, Urbee, Stratasys

Der Urbee auf einem Messestand von Stratasys. Bilder: KOR Electronics, Urbee, Stratasys

Kor hatte den Prototypen bereits 2010 vorgestellt. Zusammen mit dem Dienstleister Redeye on Demand geht der Urbee jetzt in Produktion. 2.500 Stunden (oder 104 Tage) dauert allein der Druck eines Exemplars. Allerdings wird sich die Technik mit höheren Geschwindigkeiten von 3D-Druckern beschleunigen. Ein Vorteil ist die kürzere Zeit des Zusammenbaus dank der nur 50 Bauteile. Redeye und Kor wünschen sich außerdem eine industrielle Fertigung für das Stadtauto, was Kosten und Gesamtdruckzeit verringern würde. Das Auslagern und Liefern der Komponenten würde bis auf wenige Teile wegfallen.

Urbee, das Auto aus dem 3D-Drucker
UrbeeSchildUrbeePromoUrbeeLineUrbeeCar
UrbeeUrbee_ZusammenbauUrbee_LayoutUrbee_Konzept
JimKorFortus900mc
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Forschung:
Ausblick auf die Autos der Zukunft

Das Automobil macht derzeit eine umfassende Wandlung durch und es ist spannend zu sehen, woran bei Herstellern, an Universitäten und andernorts geforscht wird. Wir fassen für euch interessante aktuelle Projekte und Entwicklungen der vergangenen Jahre zusammen – von Smartphone-Integration bis Gedankensteuerung.

Zukunftsweisende Drive-by-wire-Technologie ermöglicht die Lenkung des Fahrzeugs mittels Side-Stick in der Mittelkonsole.

Zukunftsweisende Drive-by-wire-Technologie ermöglicht die Lenkung des Fahrzeugs mittels Side-Stick in der Mittelkonsole.

Carl Benz setzte in seiner Motorkutsche einen Verbrennungsmotor als Antrieb ein und meldete dieses Gefährt 1886 zum Patent an. Dies gilt vielen als die Geburtsstunde des modernen Automobils. In den letzten knapp 130 Jahren hat sich das Auto zu dem entwickelt, was wir heute kennen. Doch bereits früh gab es beispielsweise Überlegungen zur Automatisierung von Fahrzeugen.

In Comics, Trickfilmen und Visionen der 1960er Jahre wurden immer wieder Fahrzeuge gezeigt, die mehr oder weniger autonom ein vorher eingegebenes Ziel ansteuerten. Erst seit den 1990er Jahren konnten durch die Fortschritte der Computertechnologie erste Konzepte für autonome Fahrzeuge ernsthaft angegangen werden. » weiterlesen

Forschung:
Audi und Toyota zeigen ihre selbstfahrenden Autos

Bislang scheint ausgerechnet Google als branchenfremdes Unternehmen einen Vorsprung zu haben, wenn es um selbstfahrende Autos geht, aber Audi und Toyota machen dieser Tage klar, dass sie sich nicht abhängen lassen. In beiden Fällen ist das Ziel dabei nicht, dass das Fahrzeug vollkommen autonom agiert. Vielmehr soll es vor Unfällen schützen, in kniffligen Situationen helfen und das Fahren angenehmer machen.

Noch sieht die Technik am selbstfahrenden Lexus sehr klobig aus.

Noch sieht die Technik am selbstfahrenden Lexus sehr klobig aus.

Der umgerüstete Toyota Prius von Google war das erste Auto, das eine Lizenz fürs selbstständige Fahren auf öffentlichen Straßen im US-Bundesstaat Nevada bekommen hat. Seit 2010 forscht das Internetunternehmen in diesem Bereich. Warum Google neben Suchmaschinen und einem Handy-Betriebssystem auch in diesem Gebiet tätig werden will? Die Frage kann man sich wohl stellen, immerhin dürften die Ausgaben für die Grundlagenforschung immens sein. Also muss sich das Unternehmen einiges davon in Zukunft versprechen.

Audi und Toyota haben da als Autohersteller viel einleuchtendere Motive. Und wie es scheint, wollen sie nicht irgendwann davon abhängig sein, eine solche Technologie extern einkaufen zu müssen und forschen selbst – wie viele ihrer Mitbewerber. Audi und Toyota nutzen die aktuell laufende Technikmesse CES in Las Vegas, um auf ihre Projekte aufmerksam zu machen. Audi hat dazu einen TTS-Roadster aufgerüstet und Toyota zeigte das Modell LS der hauseigenen Premium-Marke Lexus. Noch ist die Technik allerdings ein gutes Stück vom Ziel der Marktreife entfernt.

Selbstfahrende Autos
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