Alle 339 Artikel zum Thema Apple / Mac auf neuerdings.com:
Bilder von Steve Jobs’ Triumph über die Smartphone-Industrie

Ich habs bis zuletzt nicht geglaubt: ein iPhone macht Apple von der Qualität der Telkos abhängig. Aber die Demo des Geräts, der ich heute morgen zusammen mit 4000 andern beigwohnt habe, hat mich überzeugt – Apple hat mal wieder ein Gerät zusammengestellt, das nicht nur in sämtlichen Belangen besser ist als alle andern. Die Zusammenarbeit mit dem US-Mobilnetzanbieter Cingular beweist auch, dass Steve sich den Dienstleistern nicht ausliefern will.
Der ins iPhone eingebaute “Visual-Voicemail”-Service ist nämlich keine Geräte-eigenschaft, sondern ein neuer Service, den Cingular für das iPhone aufschaltn muss – Voicemails können einzeln per Klick auf den Bildschirm abgerufen werden und müssen nicht mehr mühsam eine nach der andern angehört werden.
Das beweist, dass Jobs der Telekom-Industrie sogar Verbesserungen aufzwingen kann, welche diese nicht gern hat. Umgekehrt scheint Cingular auch seinen Standpunkt klargemacht zu haben: Die wollen wohl ihren eigenen Musikdienst auch auf dem iPhone implementieren, ansonsten hätte Jobs sicher auf die nahtlose Integration des iTunes-Shop auf dem iPhone hingewiesen – davon war aber bisher keine Rede. Weitere Bildlein von Steve Jobs auf der Bühne nach der Pause.
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Schon seit einiger Zeit wurde gerätselt und gemunkelt – nun ist es definitiv da: Apples iPhone.
Ich glaube, dass es schon lange her ist, seit es im Vorfeld einer Keynote Speech von Steve Jobs einen so grossen Hype gegeben hat. Kommt das iPhone? Kommt es nicht? Nun steht fest: es kommt – und wie … Ich gebe einfach mal schnell einige Fakten durch und lasse die Bilder für sich sprechen:
- das iPhone ist Handy, MP3-Player iPod und “Surf-Gerät” in einem
- gesteuert wird es über einen 3.5 Zoll Touchscreen im Format 16:10 (nach etwas Pythagoras und etwas Trigonometrie zwecks Verifizierung komme ich zum Schluss, dass das Display 7.5cm x 4.5cm gross ist). Mit 160ppi (!) sollte somit eine Auflösung von 480 x 270 Pixel resultieren (aber eventuell sind meine Mathe-Künste auch nicht mehr die besten)
- der Touchscreen schaltet sich automatisch aus, wenn er in die Nähe des Gesichts kommt (z.B. wenn man telefoniert)
- mit einer Dicke von 1.16cm ist es dünn, sehr dünn
- als OS dient Mac OS X (!), wodurch auch iTunes, Safari und Konsorten auf dem iPhone laufen
- ins Internet gelangt man via WLAN oder via EDGE
- bis zu 8GB Speicher sorgen für genügend Platz für Soundfiles usw.
- in den USA ist es ab Juni erhältlich (4GB für $499 und 8GB für $599, beide mit einem Zweijahresvertrag bei Cingular), hierzulande gegen Ende 2007

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Unsere sechsteilige Serie MacBook Pro mit Core 2 Duo im Test – Bekenntnisse eines Umsteigers von Andreas Göldi ist die meistgelesene in der bisher achtmonatigen neuerdings-Geschichte. Um einen einheitlichen Einstiegspunkt zu haben, hier alle sechs Teile im Überblick.
Teil 1, Bekenntnisse eines Umsteigers, schildert die Ausgangslage:
Wieso steigt jemand nach 18 Jahren in der PC-Welt auf Mac um – und wie schwierig ist es derzeit, in den USA ein MacBookPro zu bekommen?
Teil 2, die Hardware, beschreibt die Geräteausstattung im Vergleich zum Windows-Laptop:
Ist schon die Verpackung Kult wie beim iPod? Was macht Apple bei der Hardware besser? Eine wichtige Frage für den Windows-Modus: Wo ist beim Mac die rechte Maustaste?
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Apples Umstieg auf Intel-Prozessoren bringt nicht nur Geschwindigkeitsgewinne für die Mac-Welt, sondern vor allem auch grosse Flexibilität, was Betriebssysteme angeht. Das MacBook Pro ist diesbezüglich vermutlich derzeit das universellste Notebook auf dem Markt. Nicht nur Mac OS, sondern auch Windows und Linux laufen auf der Maschine.
Mit anderen Worten: Es gibt mit dieser Maschine keinen Grund mehr für Betriebssystem-Religionskriege. Alle Systeme können coexistieren, jedes kann das Beste aus seiner Welt einbringen, die perfekte Harmonie der Betriebssysteme wird endlich Wirklichkeit (hier jetzt gedanklich bitte Harmoniemusik einspielen, “Ebony and Ivory” oder so).
Um das MacBook Pro unter Windows laufen zu lassen, gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Varianten.
Die Software Boot Camp von Apple (offiziell immer noch in der Beta-Phase) erlaubt die native Installation von Windows XP. Boot Camp sorgt für die Harddisk-Partitionierung, liefert die nötigen Treiber mit und installiert das Bootmenü, mit dem der User auswählen kann, welches Betriebssystem es denn heute bitte sein darf. Gesorgt wird auch für die Anpassung der alten BIOS-Schnittstelle von Windows auf den modernen EFI-Standard, den das MacBook Pro verwendet. Das eigentliche Windows-Betriebssystem muss man allerdings selber mitbringen, das gibt es nicht von Apple.
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Wie im ersten Teil beschrieben, bin ich ein Umsteiger vom Windows-PC auf den Mac. Was sind nun die grössten Vor- und Nachteile dieser anderen Welt?Fangen wir mit dem Positiven an. Da wäre zum Beispiel die Qualität der Hardware. Zwar werden in Macs inzwischen auch nur die mehr oder weniger gleichen Grundkomponenten verbaut wie in Windows-PCs auch, aber das Gesamtpaket kann mehr überzeugen, und das nicht nur wegen dem schönen Design. Es gibt viele gelungene Details, die die tägliche Arbeit erleichtern. Auch der Formfaktor ist angenehm. Der Kompromiss zwischen Leistung und Portabilität ist durchaus gelungen. Das 15-Zoll-MacBook Pro ist sicher kein ultraportables Subnotebook, aber weist doch noch brauchbare Dimensionen auf.
Mac OS X ist eins der modernsten Betriebssysteme überhaupt, und da es jetzt schon im vierten Release vorliegt (und bald im fünften) auch eines der ausgereiftesten und stabilsten. Man lernt als Windows-Nutzer sehr schnell die Vorteile der etwas andersartigen Benutzeroberfläche schätzen. Auch hier zeigt sich wieder die Liebe zum Detail. Schriften werden beispielsweise durchgängig mit Anti-Aliasing (Entfernung der “Pixel-Treppchen”) dargestellt, was die Lesbarkeit von Text erheblich verbessert. Das beherrscht die PC-Welt längst nicht in vergleichbarer Form.
Die mitgelieferten Applikationen decken als Teil des Gesamtpakets viele der wichtigsten Funktionalitäten ab, und damit spart man unter dem Strich gegenüber einer vergleichbar ausgerüsteten Windows-Maschine vielleicht sogar Geld, sicher aber viel Installationsaufwand. Überhaupt ist es schön, wie sorgfältig die Mac-Welt mit der Zeit der User umgeht. Wenn ich bedenke, wie viel Zeit ich schon mit Installationsprogrammen unter Windows verschwendet habe, wirkt die Drag & Drop-Installation von kompletten Applikationen auf dem Mac geradezu als Erlösung.
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Ein neuer Mac wird mit einer recht beeindruckenden Palette an vorinstallierter Software geliefert. Gerade für den Einsatz als Heimcomputer ist das ein schöner Vorteil. Gleich aus der Schachtel hat man sehr vernünftige Applikationen für praktisch alle wesentlichen Einsatzbereiche. Windows macht da vergleichsweise eine schwächere Figur, aber fairerweise muss man auch sagen, dass Microsoft immer gleich verklagt wird, wenn man dort mal ein paar Applikationen mit dem Betriebssystem bündeln will.
Legen wir also los mit einem Überblick über die Mac-Applikationswelt: Zunächst mal gibt es da das Programm Mail für, na ja, e-Mail halt, iCal für die Kalenderverwaltung und Address Book für die Kontakte. Alles recht gelungene Applikationen, die für den Hausgebrauch allemal reichen. Wer mehr Integration und Power will, muss zum Outlook-Äquivalent Entourage von Microsoft greifen (mehr dazu weiter unten).

Für die Fotoverwaltung und -bearbeitung gibt es iPhoto. Dieses Programm geht erheblich über die in Windows eingebauten Fotofunktionalitäten hinaus und ist am ehesten mit der neuen Version von Picasa vergleichbar. iPhoto hat in der Mac-Szene keinen besonders guten Ruf, weil es in den ersten Versionen arg langsam war. Das hat sich in der aktuellen Fassung stark gebessert, aber für grössere Fotosammlungen sollte man trotzdem reichlich RAM haben. Oder viel Geduld. Die Applikation enthält die wichtigsten Bearbeitungsfunktionen und eine Vielzahl von Verwertungsfunktionalitäten: Schöne Slideshows, Glückwunschkarten, Kalender und Fotobücher lassen sich mit iPhoto produzieren. Interessant ist die Photocast-Funktion: Damit werden neue Fotos automatisch auf dem Web publiziert, und interessierte (Familien-)Kreise können sich per RSS abonnieren. iPhoto sieht ausserdem Plug-ins vor, so dass auch Funktionalitäten von Drittherstellern eingebunden werden können. Die Publikation von Fotos auf Diensten wie Flickr wird so elegant gelöst.
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Langsam. Unübersichtlich. Bevormundend. Überladen mit albernen Kunti-Bunti-Grafikeffekten. So ist das Mac-Betriebssystem.
Das war zumindest jahrelang mein Vorurteil. Vielleicht stimmte das alles ja sogar auch, als ich zum letzten Mal einen Mac für mehr als zwei Minuten benutzte — vor etwa 15 Jahren… Ähnliches hört man von vielen PC-Benutzern, die zumeist eins gemeinsam haben: Sie haben noch nie einen Mac der neuen Generation mit OS X ausprobiert.
OS X basiert auf der Unix-Variante OPENSTEP, die ursprünglich von Steve Jobs’ alter Firma NeXT entwickelt wurde. Das resultierende Betriebssystem “Darwin” wird allgemein als eines der modernsten und leistungsfähigsten Betriebssysteme überhaupt angesehen. Beispielsweise unterstützt es Executables, die auf mehreren Prozessorarchitekturen funktionieren, was Apple bei der kürzlichen Umstellung auf Intel-Prozessoren sehr entgegenkam. Aber nicht nur unter der Haube, sondern auch im Userinterface hat sich Mac OS dramatisch weiterentwickelt. Die “Aqua” genannte Oberfläche ist schnell und effizient zu bedienen. Grafikeffekte gibt es zwar reichlich, aber sie werden in meist sehr subtiler Art eingesetzt.
Geradezu schockierend für einen Windows-User ist, wie wenig “Babysitting” Mac OS im Vergleich zu Windows braucht. Dinge funktionieren einfach. Apple ist extrem gut darin, intelligente Annahmen über Defaults und Automatismen zu treffen. Wenn die Maschine beispielsweise WLANs in der Umgebung findet, verbindet sie sich einfach ohne weiteres mit dem bevorzugten Netz oder mit einem anderen offenen Netz — keine albernen Sprechblasen und Freigabedialoge wie bei Windows.
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Anders als etwa bei den früheren iPods ist das Auspacken eines MacBooks kein besonders kultiger Akt. Gut, die Verpackung ist deutlich netter als die üblichen braunen Boxen anderer PC-Hersteller, aber doch auch recht pragmatisch.
Das Gerät selbst ist aber einfach schön und vor allem auch gut ausgestattet. In meinem Fall handelt es sich um ein MacBook Pro, 15-Zoll-Version, mit dem neuen Intel Core 2 Duo-Prozessor, getaktet mit 2.33 GHz. Das Notebook kommt in dieser Version mit 2 GB RAM und einer 120GB-Festplatte mit 5400 rpm (optional gibt es auch andere Platten). Mit einem Kampfgewicht von 2.54 kg ist das MacBook Pro kein Leichtgewicht, aber doch ausreichend mobil.
Der 15.4-Zoll-Bildschirm stellt eine Auflösung von 1440×900 Pixeln dar. Wer mehr will, muss zur etwas grösseren 17-Zoll-Variante greifen, die 1680×1050 Pixel schafft. Als Grafikprozessor tut ein ATI Mobility Radeon X1600 Dienst, versorgt je nach Produktvariante mit 128 oder 256 MB Video-RAM. Externe Displays können per eingebauter DVI-Schnittstelle oder per VGA-Adapter angeschlossen werden und werden mit bis zu 2560×1600 Pixeln beliefert.
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Seit etwa 18 Jahren bin ich Windows- (bzw. vormals MS-DOS-)-User. Das weniger aus Begeisterung denn aus Notwendigkeit. Was gab es schon für Alternativen, wenn man ?ernsthafte? Applikationen benutzen wollte? Als richtiger Freak (der ich mal war) schreckt man auch nicht vor umfangreichen Treiberinstallationen oder dem gelegentlichen Registry-Hack zurück. Benutzerfreundlichkeit ist was für Anfänger. Dachte ich.
In letzter Zeit war ich allerdings mit Windows aber immer weniger glücklich. XP ist sicher kein schlechtes Betriebssystem, aber mit all den für vernünftige Funktionalität nötigen Zusatzprogrammen, Virenkillern und Updateautomatismen wurde die PC-Benutzung immer mehr zum Alptraum und Zeitfresser. Bei jedem Neustart konnte man sich bequem nicht einen, sondern zwei oder drei Kaffees gönnen. Irgendwie wurde man das Gefühl nicht los, dass trotz der Fortschritte der letzten Jahre immer noch viel zu viel Babysitting nötig ist, wenn man seinen PC intensiv benutzt.
Was Microsoft mit Windows Vista demnächst auf den Markt bringen will, lässt auch nicht gross hoffen. Die neuen Funktionalitäten erzeugen bei mir nur einen Gähnreiz (wirklich nichts, was man nicht schon längst mit etwas kostenloser Zusatzsoftware machen kann), und die Ressourcenanforderungen sind eine ziemliche Frechheit. Wenn man schon eine neue Maschine braucht für die nächste Betriebssystemgeneration, lohnt sich da nicht vielleicht mal ein Blick über den Gartenzaun?
Schliesslich hörte man in letzter Zeit immer mehr Gutes über Apples Mac-Familie. Seit dem Unix-basierten OS X kann keiner mehr behaupten, dass die Mac-Software altersschwach ist, und die neue Gerätegeneration mit Intel-Prozessoren macht den Mac vermutlich zum universellsten Computer: Mac OS X, Windows, Linux, und das alles gleichzeitig, kein Problem. Gut, die aktuelle Werbekampagne von Apple ist stellenweise etwas albern und zementiert wieder mal die alten Vorurteile “Mac für Kreatives, PC für Arbeit”. Aber trotzdem.
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