Thema: Android

 

Alle 532 Artikel zum Thema Android auf neuerdings:

Tonino Lamborghini 88 Tauri:
6.000 Dollar teures Smartphone für Sportwagen-Enthusiasten

Unter dem Familiennamen Lamborghini entstehen nicht nur sündteure Super-Sportwagen, sondern auch Smartphones. Ein kürzlich enthülltes Modell spaltet die Meinungen und wirft Fragen auf.

Tonino Lamborghini 88 Tauri (Quelle: Mhi-tech.mail.ru)

Tonino Lamborghini 88 Tauri (Quelle: Mhi-tech.mail.ru)

Wer wohlhabend ist, der greift gerne zu bekannten Marken, die nach Reichtum, aber auch Sportlichkeit klingen. Das nutzen beispielsweise einige Autohersteller aus, um ihr Angebot in andere Segmente zu verlängern: Porsche-Sonnenbrillen, Mountainbikes von BMW oder Parfüms mit Ferrari-Logo. Und was seit ein paar Jahren ebenso „en vogue“ ist: Handys von Sportwagenherstellern.

Nachdem wir kürzlich das „Vertu for Bentley“ vorgestellt haben, geistert nun ein Smartphone von einer italienischen Schmiede durch die Presse: das Tonino Lamborghini 88 Tauri. Jenes richtet sich verständlicherweise auch nur an reiche Kunden. Wobei der Preis recht moderat ausfällt: Es soll „nur“ 6.000 US-Dollar (umgerechnet 4.850 Euro kosten). Das mag für den Otto-Normal-Verdiener extrem teuer klingen, ist aber in der Riege der Luxus-Handys fast schon ein Schnäppchen.

Lamborghini Smartphone
Tonino Lamborghini 88 Tauri (Quelle: Mhi-tech.mail.ru)Tonino Lamborghini 88 Tauri (Quelle: Mhi-tech.mail.ru)Tonino Lamborghini 88 Tauri (Quelle: Mhi-tech.mail.ru)Tonino Lamborghini 88 Tauri (Quelle: Mhi-tech.mail.ru)
Tonino Lamborghini 88 Tauri (Quelle: Mhi-tech.mail.ru)Tonino Lamborghini 88 Tauri (Quelle: Mhi-tech.mail.ru)Tonino Lamborghini 88 Tauri (Quelle: Mhi-tech.mail.ru)Tonino Lamborghini 88 Tauri (Quelle: Mhi-tech.mail.ru)
Tonino Lamborghini 88 Tauri (Quelle: Mhi-tech.mail.ru)

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Vertu for Bentley:
Nicht für den Normalverbraucher geeignet – Ein edles Android-Smartphones für 12.500 Euro

Wer viel Geld besitzt, der möchte sich von der Masse abheben. Von teuren Uhren über Sportwagen bis hin zur Yacht – es gibt viele Möglichkeiten, seinen Reichtum zu zeigen. Natürlich darf hier auch ein exklusives Handy nicht fehlen. Die englische Manufaktur Vertu hat ein passendes Modell vorgestellt, das nur gut betuchte Kunden im Fokus hat.

Vertu for Bentley (Bild: Vertu)

Vertu for Bentley (Bild: Vertu)

 

Wer ein eifriger neuerdings.com-Leser ist, dürfte schon etwas von Vertu gehört haben. Über deren edlen Mobiltelefone, wie beispielsweise das Vertu Ti oder das Vertu Constellation Ayxta, haben wir bereits berichtet. Nun hat die Edelschmiede von der Insel ihr neues Spitzenmodell vorgestellt: das „Vertu for Bentley“.

Wie es der Name besagt, entstand das Smartphone in Zusammenarbeit mit dem traditionsreichen Autohersteller Bentley Motors. Dessen Zielgruppe soll mit dem edlen Handy angesprochen werden. Sicherlich können sich auch Nicht-Bentley-Fans für das Design-Smartphone begeistern. Das größte Hindernis dürfte das benötigte Kleingeld sein: mindestens 12.500 Euro kostet das Vertu for Bentley.

Vertu for Bentley
Vertu for Bentley (Bild: Vertu)Vertu for Bentley (Bild: Vertu)Vertu for Bentley (Bild: Vertu)Vertu for Bentley (Bild: Vertu)
Vertu for Bentley (Bild: Vertu)Vertu for Bentley (Bild: Vertu)

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Genius DX-7020 OTG Mouse:
Diese Maus funktioniert auch mit Android

Genius stellt seine neue Maus mit dem schönen Namen DX-7020 OTG Mouse vor. Das Besondere daran: Sie lässt sich mit einem Kabel an den Micro-USB-Port von Android-Tablets oder Smartphone anschließen und tatsächlich als Maus verwenden.

Genius DX-7020 OTG Mouse {pd Genius}

Genius DX-7020 OTG Mouse {pd Genius}

USB-OTG steht für On-The-Go. Android-Tablets und Smartphones, die USB-OTG unterstützen, können als Host – also Gastgeber – für angeschlossene Geräte dienen. Das heißt im Fall der Genius DX-7020 OTG Mouse, dass man sie nicht nur mit einem solchen Tablet verbinden kann, sie lässt sich auch tatsächlich als Maus nutzen. Bedingung ist allerdings Android OS 4.0 oder höher.

Genius liefert die DX-7020 mit einem USB-OTG Kabel zum Anschließen an solche Android-Geräte aus. Am Rechner mit Windows® 7/Vista/XP oder Mac OSX ab Version 10.4 ersetzt Funk das Kabel. Dafür liegt ein sehr kleiner Pico-Receiver bei, den man in einen USB-Anschluss stecken und dort belassen kann.

Genius DX-7020 OTG Mouse
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Genius DX-7020 OTG Mouse

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Alcatel OneTouch Idol 2 mini S im Test:
Langer Name, kleiner Preis, gutes Smartphone

Das Alcatel OneTouch Idol 2 mini S offenbarte bei uns im Test, dass die Einstiegsklasse mittlerweile alles bietet, was ein Smartphone-Fan braucht. Er muss dabei nur auf einige Spielereien verzichten – und mit einem etwas altbackenen Design Vorlieb nehmen.

Langer Name für ein gar nicht so großes Telefon. Alcatel OneTouch Idol 2 Mini S. Bilder: Alcatel, neuerdings.com

Langer Name für ein gar nicht so großes Telefon. Alcatel OneTouch Idol 2 Mini S. Bilder: Alcatel, neuerdings.com

Was muss man heute für ein Top-Smartphone auf den Tresen legen? 400 Euro, 500 oder gar 600? Die meisten Topgeräte in der höchsten Preisklasse haben immer noch etwas mehr zu bieten, doch rechtfertigt das einen Preis um mehrere hundert Euro über der Einstiegklasse?

Nicht, wenn man auf Spielereien keinen Wert legt und nur ein solides Telefon will. Ein solches ist das Alcatel OneTouch Idol 2 mini S, das eigentlich alles bietet, was man von einem guten Smartphone erwartet und dabei kaum mehr als 200 Euro kostet. “Solide” heißt in diesem Falle allerdings auch: kleine Schwächen hier und da und eine recht langweilige Oberfläche.

Alcatel OneTouch Idol 2 mini S
Langer Name für ein gar nicht so großes Telefon. Alcatel OneTouch Idol 2 Mini S. Bilder: Alcatel, neuerdings.comSONY DSCSONY DSCqHD tut's auch: Das Display des OneTouch macht Spaß.
SONY DSCHandlich und griffigSONY DSCSONY DSC
SONY DSCDesign erinnert an das HTC One M7.SONY DSCidol-2-mini-s-01
IMG_20140908_194540IMG_20140908_194922_1Beispielbild: Nicht gerade ein Farbwunder.IMG_20140908_195034_1
IMG_20140908_195045_1Nah dran, dann aber doch leicht verwackelt: Der Makro-Modus erfordert eine sehr ruhige Hand.IMG_20140908_195121Nicht gerade eine Augenweide: Die Standard-Oberfläche links. Die omnipräsenten Bedienungshilfen nerven ein wenig.
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Q-Pic:
Der stylische Fernauslöser für wackelfreie Selfies

Wer perfekte Selfies schießen will, benötigt eine ruhige Hand und den richtigen Abstand. Wer das mit seinen Armen nicht leisten kann, der kann zum neuen Smartphone-Fernauslöser Q-Pic greifen.

Q-Pic (Bild: QDOS)

Q-Pic (Bild: QDOS)

Profi-Fotografen haben es nicht leicht: Wenn sie Bilder schießen wollen, dann schleppen sie meist jede Menge Ausrüstung mit sich herum. Von verschiedenen Objektiven über Blitzgeräte bis hin zum Stativ. Darüber können Handy-Knipser nur lächeln. Sie holen ihr Smartphone heraus und drücken auf den Auslöser – fertig.

Okay, ich vergleiche hier Äpfel mit Birnen. Warum ich diese zwei verschiedenen Welten erwähne? Weil einige „Phoneografen“ immer anspruchsvoller werden und in die semiprofessionelle Fotografie tendieren. Sie kaufen sich beispielsweise Makro-Linsen oder gar ein ganzes Mini-Objektiv-Set für iPhone & Co.

Selbst bei Selfies, die oft als spontane Gruppenfotos auf Partys entstehen, steigen mittlerweile die Erwartungen. Typische Probleme: Der Bildausschnitt fällt zu schräg aus, es sind nicht alle Personen zu sehen, das Foto wirkt zu dunkel oder durch den Blitz zu hell und die Schärfe lässt auch zu wünschen übrig. Eine gute Lösung ist hier, wenn man das Smartphone mit etwas Abstand auf einen stabilen Untergrund stellt.

Doch dann stellt sich ein weiteres Problem: Wie löst man aus? Da hilft nur der Timer … falls man weiß, wo sich die Option versteckt hat. Oder man greift zu einem Zubehör, das Profi-Fotografen einsetzen: einen Fernauslöser. Q-Pic ist genau solch einer.

Q-Pic
Q-Pic (Bild: QDOS)Q-Pic (Bild: QDOS)Q-Pic (Bild: QDOS)Q-Pic (Bild: QDOS)
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IFA 2014:
Sony Xperia Z3 Tablet Compact im Video

Wer sich für ein besonders leichtes und dünnes Tablet interessiert, sollte sich einmal das neue Sony Xperia Z3 Tablet Compact anschauen. Johannes hat das für euch auf der IFA 2014 in Berlin getan und ein Video mitgebracht.

Sony Xperia Z3 Tablet Compact

Sony Xperia Z3 Tablet Compact

Bei Tablets bin ich persönlich vom 8-Zoll-Format am meisten begeistert – die Geräte sind so handlich und leicht, dass es manchmal kaum zu fassen ist. Sie sind für mich das vielleicht eindeutigste Zeichen, dass wir alle in der Zukunft leben… Zugleich hat man erheblich mehr Freiraum auf dem Display als bei den Riesen-Smartphones à la Phablet. Wer in dieser Geräteklasse gerade etwas Neues sucht und außerdem auf Android steht, bekommt mit dem nagelneuen Sony Xperia Z3 Tablet Compact ein interessantes neues Modell zur Auswahl. Nach Sonys Worten ist es das leistungsstärkste und leichteste Tablet, das zugleich noch gegen Staub und Wasser geschützt ist (IP65 und IP68).

Johannes Knapp hat es für euch auf der IFA 2014 in Berlin in die Hand genommen:

Sony Xperia Z3 Tablet Compact
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IFA 2014:
Samsung Galaxy Note 4 im Hands-on-Video

Auf der IFA 2014 in Berlin hatten wir Gelegenheit, Samsungs neuestes Phablet Galaxy Note 4 in die Hand zu nehmen. In einem Video geben wir euch einige Eindrücke davon.

Samsung Galaxy Note 4

Samsung Galaxy Note 4

Das Galaxy Note 4 mag nicht so spektakulär sein wie das Note Edge mit seinem um die Ecke gehenden Display. Dafür muss man beim „klassischen“ Galaxy Note aber auch nicht rätseln, was sich die Ingenieure dabei gedacht haben: Es ist schlichtweg ein Phablet mit Stift. Samsung hat es gegenüber dem Vorgänger an diversen Stellen verbessert und die technischen Daten lesen sich beeindruckend. Johannes Knapp ist für uns mit Videokamera vor Ort und hat euch mal ein paar Eindrücke mitgebracht:

Samsung Galaxy Note 4
Das offizielle Pressefoto zeigt die verfügbaren Farben.003_detail007_detail009_detail
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049_detail052_detail056_detailSamsung Galaxy Note 4
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Smartwatches mit Android Wear:
Was die Uhrzeit-Androiden können

Zur Elektronikmesse IFA 2014 in Berlin stellen etliche weitere Hersteller ihre Smartwatches mit Googles Android Wear vor. Ein guter Zeitpunkt, sich die Sinnfrage bei diesen schlauen Armbanduhren zu stellen. Ist ihre Zeit gekommen? Und falls ja: Warum sollte mich das überhaupt interessieren?

Sorgte für den Fall der Berliner Mauer und nutzt schon seit den 80ern Smartwatches: David Hasselhoff.

Sorgte für den Fall der Berliner Mauer und nutzt schon seit den 80ern Smartwatches: David Hasselhoff.

Wenn von Smartwatches die Rede ist, geht es im Prinzip um den Urenkel der Taschenrechner-Armbanduhr: Wir haben etwas am Handgelenk, das auch die Uhrzeit anzeigen kann – so wie man mit einem Smartphone eben auch telefonieren kann. Hauptmerkmal einer Smartwatch: Was die Uhr kann, lässt sich per Apps erweitern. Wie man sie nutzt, legt man also selbst fest.

Dabei gibt es im Wesentlichen zwei Stoßrichtungen: Erstens Smartwatches als Zubehör zu einem Smartphone oder Tablet. Sie sind als zweiter Bildschirm des Hauptgeräts gedacht, den man am Handgelenk trägt. Zweitens gibt es Smartwatches wie beispielsweise die gerade vorgestellt Gear S von Samsung, die ein kleines Smartphone sind. Ich würde sie am ehesten als Zweithandy ansehen – eben für alle Situationen, in denen man zwar erreichbar sein möchte, aber nicht zwingend sein komplettes Hauptgerät braucht. Beispiele: Man ertüchtigt sich beim Sport oder ist am Samstag Abend auf der Suche nach dem Sinn des Lebens auf den Tanzflächen der Stadt.

Bislang gab es für Smartwatches aber kein einheitliches System, auf das alle interessierten Hersteller setzen konnten. Das hat sich mit Googles Android Wear nun geändert.

Smartwatches mit Android Wear
Motorola Moto 360Motorola Moto 360Motorola Moto 360Motorola Moto 360
Motorola Moto 360Motorola Moto 360Motorola Moto 360Samsung Gear Live
Samsung Gear LiveSamsung Gear LiveSamsung Gear LiveSamsung Gear Live
Samsung Gear LiveSamsung Gear LiveSamsung Gear LiveSamsung Gear Live
Samsung Gear LiveSamsung Gear LiveSamsung Gear LiveSamsung Gear Live
Samsung Gear LiveLG G WatchLG G WatchLG G Watch
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LG G Watch RSony SmartWatch 3Sony SmartWatch 3Sony SmartWatch 3
Sony SmartWatch 3Sony SmartWatch 3Asus ZenWatchAsus ZenWatch
Asus ZenWatch
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LG G Watch R offiziell vorgestellt:
Jetzt geht’s rund

Da ist LG im Vorfeld der IFA 2014 in Berlin aber ein schöner Coup gelungen: Ihre neue Android-Smartwatch „G Watch R“ ist ein Traum für Liebhaber klassischen Uhrendesigns. Im Gegensatz zur vielbestaunten Moto 360 ist sie dabei perfekt rund – ohne „Platten“.

LG G Watch R (Alle Bilder: LG)

LG G Watch R (Alle Bilder: LG)

Schaut man auf die offiziellen Produktfotos von LG mag man es kaum glauben: Doch, das ist eine Smartwatch. Die G Watch R sieht zumindest darauf aus wie eine klassisch gestaltete, analoge Uhr. Aber was ein Zifferblatt mit Zeigern zu sein scheint, ist in Wirklichkeit ein kreisrundes Display. In seinem Teaservideo hatte das Unternehmen diesen Punkt besonders betont und dabei mal eben gegen den Konkurrenten Motorola mit seiner Moto 360 gestänkert. Diese Android-Wear-Smartwatch hatte im Rahmen der Google I/O zunächst die meiste Begeisterung hervorgerufen. Aber das Display mit dem hauchdünnen Rand hat einen Schönheitsfehler: unten ist es eben nicht perfekt rund. „Moto 270“ spötteln manche und reden von einem „platten Reifen“.

Hier weitere Fotos der G Watch R und das ursprüngliche Teaservideo:

LG G Watch R
Zumindest auf den offiziellen Pressefotos sieht die G Watch R sehr edel aus.Eine wichtige Frage, die man nur durch einen Praxistest herausfinden kann: Wie gut ist das Display im Alltag wirklich ablesbar?LG_G_WATCH_R_06LG_G_WATCH_R_04
LG G Watch R (Alle Bilder: LG)
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Google nimmt den Markt auseinander:
Ein absichtlich verfrühter Nachruf auf alles, was nicht Android ist

Laut jüngsten Zahlen der Marktforscher von IDC vereint Android bei den mobilen Betriebssystemen 85 Prozent Marktanteil auf sich; bis auf Apple fällt der Rest unter ferner liefen. Einige Alternativen dürften bald vom Markt verschwinden. Um ihre Innovationen ist es schade. Ein Nachruf, teilweise absichtlich verfrüht.

Android L: Google hat den Kampf gewonnen. Alle Bilder: Anbieter

Android L: Google hat den Kampf gewonnen. Alle Bilder: Anbieter

Wie viele Anbieter können langfristig auf einem Markt nebeneinander existieren? Schaut man sich die Zahl der Netzbetreiber des deutschen Mobilfunksektors an, dann lautet die Antwort hier: vier, bald nur noch drei. Bei den Brauseherstellern zwei große und viele kleine. Und bei den mobilen Betriebssystemen?

Hier ist Marktführer Android laut neuesten Zahlen von IDC im 2. Quartal bei 84,7 Prozent angelangt (vor einem Jahr: 79,6 Prozent) und damit allen enteilt. Apples iOS fällt von 13 auf 11,7 Prozent. Sogar für Windows Phone geht es trotz allen Bemühungen runter von 3,4 auf 2,5 Prozent, für Blackberry von 2,5 auf 0,5 Prozent. Der Rest: 0,6 Prozent.

Wichtig ist: Es geht hierbei um Neuverkäufe, die Verteilung der aktiven Geräte stellt sich anders dar, deutlich besser etwa zu Apples Gunsten. Trotzdem messen Anbieter ihren Erfolg natürlich an Neuverkäufen und viele werden angesichts dieser Zahlen ernüchtert sein und überlegen, ihre Systeme einzustellen. Schade ist das, weil deswegen einige Innovationen bald vom Markt verschwinden dürften. Andere sind es schon.

Mobile Betriebssystem: Android und dann lange nichts
Android auf allen Geräten heißt auch: Apps für alle Systeme anpassen. Entwickler haben dann weniger Zeit, andere Systeme zu bedienen.Android_PhonesBlackberry10Scheuer Fuchs: Firefox OS hat die Nische bisher nicht verlassen. Für immer wird Mozilla das Projekt nicht aufrecht erhalten wollen.
Noch immer online: HPs WebOS-Seite, obwohl das System längst verkauft bzw. Open Source gestellt wurde.Anders sein reicht nicht: Jolla Sailfish OSNokia X, ein völlig anderer Ansatz, Android zu genießen.Alles, aber wo zu finden? Samsungs Tizen OS
Ubuntu on Phones, bislang auf keinem Gerät exklusiv erschienen.Lebt und kämpft: Windows PhoneAndroid L: Google hat den Kampf gewonnen.
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