Thema: 3D-Druck

 

Alle 12 Artikel zum Thema 3D-Druck auf neuerdings:

Doodle 3D:
3D-Drucke aus simplen Freihand-Skizzen

Das niederländische Projekt Doodle 3D will eine große Hürde beim 3D-Druck wegnehmen: den Entwurf eines zu druckenden Objekts in einer entsprechenden 3D-Software. Stattdessen wird dieser Schritt (fast) so einfach, wie auf einem Blatt Papier zu zeichnen.

Doodle-3D-Erfinder Rick Companje

Doodle-3D-Erfinder Rick Companje

Kritiker des 3D-Druck-Hypes führen vor allem einen Punkt immer wieder an und das auch zu Recht: Es ist für einen durchschnittlichen Computernutzer schlichtweg zu komplex, ein Objekt selbst zu entwerfen oder auch nur ein bereits vorhandenes anzupassen. Man kann eben nicht mal eben ein 3D-Objekt zeichnen. Ein Ausweg wird für manche ein 3D-Scanner wie der preisgünstige Photon sein. Mit ihm kann man manuell erstellte oder bereits real vorhandene Objekte in 3D-Daten verwandeln. Ein anderes Projekt, das sich dem annimmt, ist der überaus erfolgreiche 3Doodler-Stift, mit dem man mit geschmolzenen Kunststofffäden in drei Dimensionen freihandzeichnen kann.

Aus den Niederlanden kommt mit dem Doodle 3D nun eine weitere Idee. Es ist eine Verbindung aus einem sehr simplen Zeichenprogramm und einer kleinen Box, die die Verbindung zum 3D-Drucker herstellt.

Doodle 3D (18 Bilder)
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Maki Robot:
Einen eigenen Roboter per 3D-Drucker erstellen

Maki ist ein Roboter, der sich beinahe vollständig mit einem 3D-Drucker herstellen lässt. Lediglich für die Elektronik muss man auf einen Drittanbieter zurückgreifen.

Maki ist ein humanoider Roboter, der sich zuhause drucken lässt

Maki ist ein humanoider Roboter, der sich zuhause drucken lässt

Der humanoide Roboter Maki ist ein Open-Source-Projekt, sodass jeder Programme für ihn entwickeln kann. In einer Kickstarter-Kampagne kann man nun für umgerechnet rund 23 Euro die nötigen Dateien erwerben, mit denen sich der Maki-Roboter drucken lässt. Für einen Höchstbetrag von knapp 2.450 Euro bekommt man sogar einen fertigen und funktionsfähigen Maki-Roboter.

Was kann Maki? Das hängt ganz davon ab mit welchem Programm man ihn füttert. Er soll allerdings auf Menschen reagieren können. Mittels Mikrofon und Webcam “hört” und “sieht” er. Denkbar wären zum Beispiel Anwendungen bei denen er auf Gesprochenes reagieren und antworten kann. Er kann außerdem Objekte mit seinem Kopf verfolgen und filmen.

Maki Robot (4 Bilder)
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Low Fi High Tech Headphones:
Kopfhörer aus dem 3D-Drucker

Kann man einen Kopfhörer komplett selbst bauen, ohne auf vorproduzierte Spezialkomponenten zurückzugreifen? Die “Low Fi High Tech Headphones” des Designers J. C. Karich sollen genau das sein. Wer sie nachbauen will, braucht einen 3D-Drucker und einige Basismaterialien.

Die Kopfhörer von J. C. Karich kommen ohne vorproduzierte Spezialkomponenten aus.

Die Kopfhörer von J. C. Karich kommen ohne vorproduzierte Spezialkomponenten aus.

Der in Chile geborene und in Frankreich lebende Industriedesigner J. C. Karich ist im Bereich 3D-Druck schon einigen bekannt. 2011 hatte er seinen “Ear Adapter” vorgestellt. In ihn steckt man Apples Standardkopfhörer ein und macht sie so zum Over-Ear-Kopfhörer. Hergestellt wurde der Adapter per 3D-Drucker. 2012 hatte er den verbesserten “Ear Adapter v2″ gezeigt. Und nun meldet er sich mit den “Low Fi High Tech Headphones” zurück, die noch viel weiter gehen. Diesmal wollte er den Kopfhörer von Grund auf selbst bauen.

Low Fi High Tech Headphones (7 Fotos)
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B9Creator 1.1:
Hochauflösender 3D-Drucker für Heimanwender

Der 3D-Drucker B9Creator 1.1 bietet für seinen verhältnismäßig niedrigen Preis eine hohen Auflösung und damit eine hohe Druckqualität. Er ist ein Upgrade des letztjährig über Kickstarter finanzierten B9Creator und wirbt wiederum über diese Plattform um Unterstützer.

B9Creator, ein 3D-Drucker mit hoher Auflöung

B9Creator, ein 3D-Drucker mit hoher Auflöung

Wer im letzten Jahr den B9Creator über Kickstarter erworben hat, konnte bereits hochauflösende 3D-Druckstücke erstellen. Das aktuell über Kickstarter angebotene Modell ist eine Verbesserung dieses Modells. Die Macher haben die Hardware an vielen Stellen überarbeitet. So wurden nach ihren Worten die Präzision, die Genauigkeit und die Druckauflösung verbessert. Wer letzten Jahr bereits den B9Creator erworben hat, muss auf diese Verbesserung nicht verzichten: Da es ein DIY-3D-Drucker ist, kann man gegen eine relativ niedrige Gebühr nicht nur das Projekt finanzieren und unterstützen, sondern auch ein Upgrade-Pack erwerben. Damit bringt man sein Vorjahresmodell auf den Stand des aktuellen Modells.

Ergebnisse des B9Creators
7be5a89a0adc6e7dd69d25b54a4c08a9_large18bc5e257839134d9c5f07062c802da9_largeB9Creator, ein 3D-Drucker mit hoher Auflöung7149903093_a6a73c6a73_b
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3D-Druck-Automat und 3D-Scanner vorgestellt:
Das Klonen von Objekten steht vor der Tür

Wer sich zwar für 3D-Druck interessiert, aber nicht so viel Geld für ein solches Gerät ausgeben will, sollte aufhorchen: 3D-Druck-Automaten kommen. Aber nicht nur das treibt diese neue Technologie mit großen Schritten voran, sondern auch andere neue Entwicklungen.

3D-gedruckte 'Cthulhu'-FigurMan stelle sich einmal vor, man könne jedes beliebige Objekt zu Hause einfach klonen. Man legt es in einen Scanner, dort wird es abgetastet und vermessen und dann käme aus dem 3D-Drucker nebenan direkt das identische Objekt heraus. Davon sind wir nicht mehr weit entfernt, denn die Technik dazu ist bereits vorhanden. Nur ist sie noch nicht massenkompatibel.

3D-Drucker haben schlichtweg noch enge Grenzen. Sind sie vormontiert, kosten sie eine Menge, sind sie als Bausatz vorhanden, erfordert es einiges an Kenntnissen und Geschick, um sie zusammenzubauen. Dann müssen sie justiert werden, damit sie auch genau drucken. Die Feinheit des Druckbildes ist abhängig von der Düse und diese ist bei günstigeren Modellen eher grob, sodass man jede Druckschicht erkennt.

Die 3D-Printing-Revolution
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Kickstarter-Hit 3Doodler:
3D-Drucker in Stiftform für unter 60 Euro

Mit dem “3Doodler”-Stift treffen sich 3D-Druck und Freihandzeichnen auf neuem Gebiet. Die Macher Peter Dilworth und Max Bogue haben mit dieser Idee einen großen Hit auf Kickstarter gelandet. Ihr ursprüngliches Finanzierungsziel haben sie bereits um das 20-Fache übertroffen und noch ist ein Monat Zeit.

3Doodler 3D-Druck-Stift

3Doodler 3D-Druck-Stift

“Ein Stift, der in der Luft zeichnen kann” – so beschreiben die Macher des 3Doodler ihr Produkt. Technisch gesehen ist es ein stiftförmiges Gerät, in dem sich jene Einheit befindet, die bei einem 3D-Drucker den Kunststofffaden schmilzt und aufträgt. Man schließt ihn an den Strom an, versorgt ihn mit einem Stück ABS-Kunststoff im passenden Format und legt los. Man benötigt keinen Computer, keine Software, keine Dateien. Was man allerdings benötigt: Talent und eine ruhige Hand.

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Landscape House:
Niederländer will erstes Haus per 3D-Drucker bauen

Das erste Gebäude der Welt aus einem 3D-Drucker will der niederländische Architekt Janjaap Ruijssenaars im nächsten Jahr bauen. Er hat es gemeinsam mit dem Künstler und Mathematiker Rinus Roelofs entworfen. Und nicht nur die geplante Bautechnik, auch die Form des Gebäudes ist bemerkenswert.

Das "Landscape House" soll mithilfe des 3D-Druckers eines italienischen Erfinders gebaut werden.

Das "Landscape House" soll mithilfe des 3D-Druckers eines italienischen Erfinders gebaut werden.

Wer bei 3D-Druckern nur an Plastikgegenstände denkt, ist nicht ganz auf dem aktuellen Stand der Dinge. Im industriellen Maßstab gibt es längst Geräte, die mit ganz anderen Materialien arbeiten und bei denen die Ergebnisse nicht nur die Größe eines Spielzeugs haben. Gerade vor ein paar Tagen konnte man beispielsweise Bilder eines 3 m langen Flugzeugteils aus Titan sehen. Der italienische Erfinder Enrico Dini wiederum hat eine Maschine namens D-Shape konstruiert, die Häuser “drucken” kann. Und genau diese Apparatur möchte der niederländische Architekt Janjaap Ruijssenaars nun für sein “Landscape House” nutzen. Dessen Form erinnert an ein Möbiusband und so werden Decken zu Fußböden und wieder zu Decken, während man durch das Gebäude wandert.

Landscape House
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Filabot Reclaimer:
3D-Druck-Material aus Plastikmüll selbst herstellen

Der Filabot Reclaimer will 3D-Druck-Enthusiasten an einer wichtigen und vor allem teuren Stelle unterstützen: beim Druckmaterial, dem Filament. Das nämlich wird auf Dauer sehr teuer. Der Filabot soll es aus Plastikmüll wie PET-Flaschen und Fehldrucken herstellen.

Filabot Reclaimer (Bild: Whitney Trudo)

Filabot Reclaimer (Bild: Whitney Trudo)

Tyler McNaney ist Student am Vermont Technical College kann sich zwar ebenso wie so manche andere für 3D-Druck begeistern, aber er hatte zunächst ein Problem: Es war für ihn viel zu teuer. Denn während bei den 3D-Druckern inzwischen ein Preisverfall klar zu erkennen ist, ist das Druckmaterial selbst teuer. Fehldrucke können da dem Portmonee schon sehr weh tun und die Experimentierlust bleibt logischerweise auf der Strecke.

Während industrielle 3D-Drucker bereits zahlreiche Materialien verarbeiten können, ist es bei ihren Pendants im unteren Preissegment derzeit in der Regel Kunststoff: Das Filament (“Faden”) wird auf Rollen geliefert, der 3D-Drucker schmilzt es und erstellt damit Schicht für Schicht das gewünschte Objekt. Tyler McNaneys Idee: Könnte man nicht Geld sparen, in dem man etwas von dem Plastik in 3D-Druck-Material verwandelt, das man sowieso bereits im Haushalt hat?

Filabot Reclaimer
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Amanda Ghassaei 3D Printed Records:
Audiodateien als Platten ausdrucken

Die Physikerin Amanda Ghassaei hat einen Arbeitsablauf entwickelt, mit dessen Hilfe sie eine Audiodatei in das 3D-Modell einer Platte umwandelt, das auf einem 3D-Drucker ausgedruckt werden kann. Diese Platte spielt dann die entsprechende Audiodatei auf einem beliebigen Plattenspieler mit 33 Umdrehungen pro Minute ab.

Amanda Ghassaei 3D Printed Record {Instructables;http://www.instructables.com/id/3D-Printed-Record/}

Amanda Ghassaei 3D Printed Record (Quelle: Instructables)

Vor ein paar Jahren machte man sich höchstens Gedanken darüber, wie man seine Plattensammlung in digitale Form bekommen sollte. Die Physikerin Amanda Ghassaei schwimmt mit ihrem Projekt gegen den Strom.

Für ihren Arbeitgeber Instructables stellt sie einen Arbeitsablauf vor, um digitale Audiodateien in analoge Schallplatten zu konvertieren. Auf der Instructables-Seite der 3D Printed Record finden Nerds Links zu allen nötigen Komponenten, um die eigene digitale Audiothek in eine Plattensammlung zu verwandeln.

Amanda Ghassaei 3D Printed Records
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Disruptive Technologie:
3D-Druck als Chance für Startups

3D-Drucker verändern weltweit die Produktionsbedingungen – höchste Zeit für Startups, Anwendungen für die neue Technologie zu finden. Erste Ideen gibts es schon, darunter: personalisierte Sportschuhe, Steaks ohne Schlachthaus oder neue Zähne auf Bestellung.

(Bild:  keepitsurreal, flickr.com. Lizenz: CC BY-SA 2.0)

(Bild: keepitsurreal, flickr.com. Lizenz: CC BY-SA 2.0)

3D-Druck ist eine disruptive Technologie, wie sie im Buche steht. Hier schickt sich ein Verfahren an, bestehende Produktionsprozesse umzuschmeißen und damit die Karten ganz neu zu mischen.

Typisch für neue, bahnbrechende Erfindungen: Sie sind zunächst unerschwinglich und schwer zu bedienen, treten dann aber in den Mainstream ein. 3D-Druck ist unterwegs dorthin. Web-Vordenker Clay Shirky sagt dazu: Etwas Neues wird sozial interessant, wenn es technologisch langweilig geworden ist.

In der Industrie ist 3D-Druck bereits seit Jahren im Einsatz. In den vergangenen zwölf Monaten hat aber eine Reihe von 3D-Druckermodellen eine Preisgrenze geknackt, die sie für Privatnutzer erschwinglich macht (z.B. MakiBox, Form 1, Ultimaker). Diese Verfügbarkeit lädt dazu ein, mit den wunderlichen Geräten zu experimentieren. Höchste Zeit also, dass wir erste Startups mit Geschäftsideen rund um die neue Technologie sehen. Was ist zu erwarten?

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