Thema: 3D-Druck

 

Alle 22 Artikel zum Thema 3D-Druck auf neuerdings:

Amsterdam:
Komplettes Kanalhaus entsteht per 3D-Druck

In Amsterdam entsteht derzeit ein Kanalhaus, dessen Bauteile alle aus einem 3D-Drucker namens “Kamer Maker” kommen. Dieses Gerät ist mit 3,5 m Höhe allerdings etwas größer als das, was der eine oder andere von uns auf dem Schreibtisch stehen hat…

So könnte das Kanalhaus aus dem 3D-Drucker letztlich aussehen.

So könnte das Kanalhaus aus dem 3D-Drucker letztlich aussehen.

Ein Haus aus dem 3D-Drucker ist keine so ganz neue Idee, vor etwas über einem Jahr hatte ich hier über das Landscape House geschrieben. Der niederländische Architekt Janjaap Ruijssenaars hatte hier nicht nur einen interessanten Entwurf abgeliefert, sondern wollte das Gebäude zudem mit dem “D-Shape” des Italieners Enrico Dini herstellen, also Bauteil für Bauteil direkt vor Ort ausdrucken. Zu diesen Plänen gibt es allerdings noch keine Neuigkeiten.

Und irgendwie scheint es, als hätten Niederländer eine besondere Affinität zu Häusern aus dem 3D-Drucker. In Amsterdam wird nun tatsächlich eines auf diese Weise gebaut. Allerdings unterscheiden sich sowohl Architektur als auch Umsetzung grundlegend. Das folgende Video stellt das Projekt vor:

3D Print Canal House, das Kanalhaus aus dem 3D-Drucker
3d-druck-kanalhaus-013d-druck-kanalhaus-043d-druck-kanalhaus-05Der Testdruck eines Elements wird begutachtet.
3d-druck-kanalhaus-073d-druck-kanalhaus-083d-druck-kanalhaus-09So könnte das Kanalhaus aus dem 3D-Drucker letztlich aussehen.
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KeyMe:
Der Zweitschlüssel aus dem 3D-Drucker

In den USA ist ein Dienst an den Start gegangen, der Zweitschlüssel einfach ausdruckt. KeyMe will überteuerten Schlüsseldiensten damit das Ende bereiten, doch es bleiben Sicherheitsbedenken.

KeyMe: Schlüssel aus dem 3D-Drucker. Alle Bilder: KeyMe

KeyMe: Schlüssel aus dem 3D-Drucker. Alle Bilder: KeyMe

Wenn man sich aussperrt oder den Schlüssel in der Wohnung vergisst, dann passiert das zumeist spätabends, wenn sonst keiner Zuhause ist, und schlimmstenfalls noch am Wochenende. Rückt dann ein Schlüsselnotdienst aus, kassieren findige Geschäftsleute hier oftmals hunderte Euro.

Das US-Startup KeyMe will dieser überteuerten Praxis ein Ende bereiten, indem es seinen Kunden erlaubt, personalisierte Zweitschlüssel in der Cloud zu speichern und per 3D-Druck zu ordern. Zuhause ausdrucken lassen sich die Schlüssel bislang nicht, aber der New Yorker Dienst liefert sie per Post, am Automaten oder per Kurier – im Notfall binnen einer Stunde.

KeyMe - Schlüssel aus dem 3D-Drucker
Bottle Opening Key In ActionFlaschenöffner-SchlüsselDuke KW1Miami Heat KW1
New York Yankees KW1PrincessKeyMe LogoMonkey 3D KW1
Rockin' Key KW1KeyMe_KioskKioskDelivery
KeyMe: Schlüssel aus dem 3D-Drucker. Alle Bilder: KeyMeKioskLocksmithMail Order 2
Mail OrderScanShare
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Projekt der ETH Zürich:
Das Smartphone als 3D-Scanner

Forscher der ETH Zürich haben eine App vorgestellt, mit der das Smartphone zum 3D-Scanner wird. Damit wären die Schweizer nicht die ersten auf dem Weltmarkt, die Lösung wirkt im Vergleich zu Konkurrenzprojekten aber recht fortschrittlich.

3D-Scan mit dem Smartphone. Alle Bilder: Institut für Visual Computing / ETH Zürich

3D-Scan mit dem Smartphone. Alle Bilder: Institut für Visual Computing / ETH Zürich

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und eins der Trendthemen des ersten Halbjahres war eindeutig 3D-Druck und die auch “Replikatoren” genannten 3D-Drucker. In der zweiten Jahreshälfte wurde es verdächtig ruhig um die ganze 3D-Druck-Geschichte. Mein Eindruck: Wir alle erstarren in Ehrfurcht vor dem, was mit Replikatoren erst möglich wird. Aber jetzt wissen wir für den Hausgebrauch einfach noch nichts damit anzufangen.

Dennoch: Da wird sicher noch etwas kommen. Und weil es dazu gehört, Objekte erst zu vermessen, die reproduziert werden sollen, brauchen wir einen 3D-Scanner dazu. Forscher der ETH Zürich arbeiten an einer Lösung, mit der wir das 3D-Scannen ganz einfach per Smartphone erledigen können. Kein Zubehör mehr notwendig.

3D-Scanner-App
3D-Scan mit dem Smartphone. Alle Bilder: Institut für Visual Computing / ETH Zürich3D_Scanner_App13D_Scanner_App23D_Scanner_App3
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Presse-Trash der Woche:
Der Prinz mit dem 3D-Scanner

Woche für Woche erhält die Redaktion von neuerdings.com hunderte E-Mails von Pressestellen und E-Mail-Verteilern. Viele Meldungen passen so gar nicht zu unserem redaktionellen Schwerpunkt, andere sind so interessant, dass sie uns in Staunen versetzen. Wir stellen euch samstags die Pressemeldung der Woche vor. Heute haben wir hohen Besuch für euch.

Prinz Andrew bei Artec. Bild: Artec.

Prinz Andrew bei Artec. Bild: Artec.

Jaja, die Royals! Wusstet ihr, dass Prinzessin Mette-Marit von Norwegen vermisst wird? Dass Prinzessin Haya zu einer dritten Amtszeit gebeten wurde – für die Internationale Reiterliche Vereinigung? Breido Graf zu Rantzau ist damit übrigens nicht einverstanden. Und Prinzessin Madeleine hat sich verraten: Ja, es wird ein Mädchen und es kommt im Februar.

Das interessiert euch alles einen feuchten Kehricht? Ihr seid schließlich hier, weil ihr was über Technik lesen wollt? Nun, so leicht ist das nicht immer zu trennen. Denn in unserem heutigen Beitrag geht es um Seine Königliche Hoheit Prinz Andrew. Denn dem erging es “wie jedem, der zum ersten Mal sieht, wie mit einem 3D-Scanner in Echtzeit ein 3D-Modell entsteht”, heißt es in einer Pressemeldung von Artec: “Er reagierte erstaunt und neugierig.”
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Zim:
Einsteigerfreundlicher 3D-Drucker im schicken Design

Einfach zu bedienen für 3D-Druck-Neulinge und vielseitig für Experten – so positionieren die Macher des “Zim” ihr Gerät. Er fällt mit seinen zwei Druckköpfen, dem eleganten Outfit und einem vergleichsweise niedrigen Preis gegenüber der Konkurrenz auf.

Eine Espressomaschine? Nein! Ein 3D-Drucker.

Eine Espressomaschine? Nein! Ein 3D-Drucker.

Ob 3D-Drucker jemals zu einem Massenprodukt werden, ist bislang vollkommen offen, aber es gibt immer wieder Versuche, besonders massentaugliche Geräte auf den Markt zu bringen. Man denke da an den Buccaneer in der Optik des gefloppten PowerMac G4 Cube von Apple. Und in diese Richtung geht auch der Zim: Allein schon sein schlichtes, elegantes Design soll Interessenten überzeugen.

Zim 3D-Drucker
zim-3d-drucker-01Eine Espressomaschine? Nein! Ein 3D-Drucker.zim-3d-drucker-03zim-3d-drucker-04
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Fabtotum:
Die multifunktionale Maker-Maschine

3D-Drucker und -Scanner in einem Gerät zu kombinieren, ist bereits eine Besonderheit, aber der Fabtotum geht sogar noch eine Stufe weiter: Mit ihm kann man darüber hinaus auch fräsen und gravieren. Dabei ist er so konstruiert, dass sich Werkzeuge von Drittherstellern mit ihm einsetzen ließen. Und das alles zu einem günstigen Preis.

Im kompakten Gehäuse des Fabtotum steckt ein Multitalent.

Im kompakten Gehäuse des Fabtotum steckt ein Multitalent.

Letzte Woche erst hatte ich euch den AIO Zeus vorgestellt. Er kombiniert 3D-Drucker und -Scanner, so dass sich mit ihm Gegenstände auch auf Knopfdruck kopieren lassen. Man kann sie sogar “faxen”, wobei dabei der AIO Zeus einfach die Scandaten an einen anderen AIO Zeus via Internet schickt, dessen Besitzer dann den Gegenstand ausdrucken kann. Mit über 2.000 Euro ist der Zeus nicht gerade preisgünstig, sieht sich aber auch eher in einer Liga mit dem kaum günstigeren MakerBot Replicator, der “nur” 3D-Drucken kann, aber nicht scannen.

Ein neuer, mächtiger Konkurrent ist das Fabtotum getaufte Multifunktionsgerät, das gerade auf Indiegogo nach Unterstützern sucht.

Fabtotum
fabtotum-01fabtotum-02fabtotum-03Im kompakten Gehäuse des Fabtotum steckt ein Multitalent.
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3D-Multifunktionsgerät AIO Zeus:
Gegenstände drucken, scannen, kopieren und faxen

Der AIO Zeus ist nach eigenen Angaben das erste 3D-Multifunktionsgerät: Mit ihm kann man nicht nur Gegenstände ausdrucken, sondern sie auch einscannen, kopieren oder sogar faxen. Seine Macher suchen auf Kickstarter nach Unterstützern und sind damit überaus erfolgreich.

Der AIO Zeus druckt, scannt, kopiert und faxt Gegenstände.

Der AIO Zeus druckt, scannt, kopiert und faxt Gegenstände.

Ein Multifunktionsgerät mit Drucker, Scanner, Kopierer und bisweilen auch noch Fax ist heute kaum aus einem Büro wegzudenken. Im Bereich des 3D-Drucks aber fehlt das bislang und darin sehen die Macher des AIO Zeus offenbar eine Marktlücke. Zwei Doktoranden der Computerwissenschaft an der University of Southern California stecken dahinter: Der Kalifornier Kai Chang und der Münchner Jens Windau. Fünf Jahre Entwicklungsarbeit haben sie investiert. Um den AIO Zeus zu bedienen, muss man aber kein Informatiker sein, versprechen die beiden. Tatsächlich soll er leichter zu verstehen sein, als unsere handelsüblichen Multifunktionsgeräte für die 2D-Aufgaben.

AIO Zeus 3D-Multifunktionsgerät
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SwissPen:
3D-Druck-Stift aus der Schweiz

Der 3D-Drucker in Stiftform “3Doodler” war ein großer Hit auf Kickstarter, ist noch nicht auf dem Markt und bekommt schon Konkurrenz aus der Schweiz: SwissPen heißt das Gerät und es soll noch im Oktober erhältlich sein.

SwissPen 3D-Druck-Stift

SwissPen 3D-Druck-Stift

Wichtiger Hinweis: Mehrere Leser berichten in den Kommentaren zu diesem Beitrag, dass sie keinen Swisspen erhalten haben. Das Unternehmen hat auf meine Nachfragen nicht reagiert. Ich kann daher momentan nicht empfehlen, dieses Gerät zu bestellen.

Die Idee ist so simpel wie bestechend: Man nehme einen 3D-Druckkopf und verpflanze ihn in einen handlichen Stift. Schon kann man für wenig Geld aus geschmolzenen Kunstofffäden kleine Kunstwerke schaffen – entsprechendes Talent und Geschick vorausgesetzt. Geduld wird am Anfang auch nicht verkehrt sein. So oder so: Über 2,3 Millionen US-Dollar haben die Macher des Kickstarter-Projekts “3Doodler” damit eingenommen. Die ersten 100 sollen im September ausgeliefert werden. Wer nicht via Kickstarter zugeschlagen hat, wird dagegen auf den Februar 2014 vertröstet.

Hier fährt ihnen nun das Schweizer Unternehmen Swiss 3D Print in die Parade. Ihr Konkurrenzprodukt SwissPen soll jeder schon ab Oktober bekommen können.

SwissPen 3D-Druck-Stift
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swisspen-02swisspen-06swisspen-05SwissPen 3D-Druck-Stift
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Accord Kopfhörer:
Maßgeschneiderte Kopfhörer aus dem 3D-Drucker

Designer Julian Goulding entwickelt mit den Accord-Kopfhörern eine preiswerte Art der persönlichen Anpassung der Ohr-Elemente. Die genaue Passform beider Ohren wird anhand eines Abdrucks beim Hörgeräte-Akustiker bestimmt. Anpassungen und Anfertigungen dieser Art waren für Normalverbraucher bislang nicht erschwinglich.

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Accord Kopfhörer aus dem 3D-Drucker

Schluss mit unbequemen Kopfhörern: Die Accord-Kopfhörer werden für jeden Kunden persönlich angepasst. Die Idee hierzu ist nicht neu und hat sich im professionellen Musikbereich bereits etabliert. Eine preiswertere Lösung stammt von dem Designer Julian Goulding. Wer personalisierte, bezahlbare In-Ear-Kopfhörer haben möchte, kann sich diese anhand seiner individuellen Ohrform anfertigen lassen.

Die Produktion individualisierter Kopfhörer
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Designkonzept:
Der Schuh aus dem 3D-Drucker

Keine passenden Schuhe zur Abendgarderobe? Dann ran an den 3D-Drucker und noch schnell einen ausdrucken. Zumindest so ähnlich wird die Zukunft aussehen, wenn es nach dem Designer Alex Diener geht. In einer Konzeptstudie stellt der Kreativdirektor von Pensar Development vor, wie die Zukunft maßgeschneiderter Schuhe aussehen könnte.

Der Schuh der Zukunft könnte aus dem 3D-Drucker kommen.

Der Schuh der Zukunft könnte aus dem 3D-Drucker kommen.

Klingt zunächst verrückt, ist auch auf jeden Fall noch Zukunftsmusik, aber in nicht all zu ferner Zukunft könnte er kommen, der 3D-Schuh. Diener und Pensar haben das Konzept für Sportler entworfen. Der Läufer geht zunächst in einem herkömmlichen Laufschuh auf die Piste – darin befestigte Beschleunigungs- und Drucksensoren messen dabei die Füße aus. Zurück im Schuhgeschäft wertet der Rechner die Daten aus, ermittelt das Laufverhalten, die Form des Fußes und seine möglichen Fehlstellungen. Und dann geht es in den Druck.

3D-Schuh
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dna_Behance_formatdna_Behance_formatdna_Behance_formatDer Schuh der Zukunft könnte aus dem 3D-Drucker kommen.
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