Lenovos einzigartiger und stylisher Computer

Man kann ja verschiedene Ansichten darüber haben, was genau ein “unique and stylish black and silver exterior” ist. Die Gehäuse der Lenovo 3000 J200 und J205 sind es in meinen Augen jedenfalls nicht. Und von “excitement and energy of the color silver” kann meiner Meinung nach auch nicht wirklich die Rede sein. Aber es handelt sich halt um Lenovo-Computer, und die waren ja noch nie gerade für ihr ausgefallenes Design bekannt.

Lenovo 3000

Lenovo lanciert den J200 und den J205 exakt ein Jahr bevor die Olympiade in Peking beginnt (also Ende August). Von einer Special Edition kann aber nicht die Rede sein; einziges Element, das an die Olympischen Spiele erinnert, ist das Logo mit den fünf Ringen, welches auf dem Tower angebracht ist. Da gefällt mir das Special Edition Notebook schon deutlich besser. Während der J200 mit einem Intel Celeron ausgerüstet ist, wird der J205 mit einem AMD-Prozessor ausgeliefert. Zudem gibts eine 80GB Festplatte und 512MB RAM, was als Arbeitsspeicher sogar für Business-User etwas gar knapp bemessen ist. Mit ?300 für den J200 und ?350 für den J205 hält sich wenigstens der Preis noch ziemlich in Grenzen.

» Pressemitteilung

[via Engadget]

It’s the final countdown

Countdown-Aschenbecher

Ausnahmsweise gibts nun mal ein eher makaberes Gadget. Dieser Aschenbecher (welcher leider bislang bloss ein Designkonzept ist) hat eine Waage eingebaut, welche anhand der liegen gebliebenen Asche berechnen kann, wieviele Zigaretten man bereits geraucht hat und prognostiziert daraus, wieviele Tage man nun deshalb weniger zu leben hat. Je weiter fortgeschritten der Zähler ist, desto dunkler färbt sicher Aschenbecher. Ich finde das ja eine Superidee, aber so wie ich die Raucher dieser Erde kenne, lassen sie sich durch solche Spielereien nicht von ihrer Sucht abbringen. Schade eigentlich.

[via Yanko]

Eine runde Sache

Wie ein runder Mac Mini: Sonys Vaio TP1 “Living Room PC” wartet mit Multimedia-Eigenschaften der Spitzenklasse auf und kostet das doppelte des kleinsten Macs.

Sony Vaio TP1

In dem runden Gehäuse steckt ein 1,83 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor, 2GB DDR2-RAM und eine 300GB-Festplatte. Außerdem ist der TP1 mit einem Dual-Layer-DVD-Brenner, dem Graphics Media Accelerator 950, HDMI, DVI und VGA-Ausgängen ausgestattet. Ein Kabel-TV-Tuner als Zusatz, laut Datenblatt aktuell nur mit ATSC und NTSC-Unterstützung, bisher ist das Gerät allerdings auchnicht auf dem deutschen Markt zu haben, macht den Rechner zu einem tauglichen Fernseherersatz. Und wenn man mal Fotos zeigen will, ist das auch kein Problem: Integrierte Memory Stick/SD-Karten-Slots machen es möglich. Netzwerkfähig ist der Rechner ebenfalls, sowohl ein Ethernetport als auch 802.11b/g-Wlan ist eingebaut. Der TP1 läuft mit Vista Home Premium.

Die Ausstattung macht das runde Ding sicher nicht zum günstigsten seiner Klasse. Bei einem aktuellen Preis von 1600 Dollar kann man sich auch so gut wie jeden anderen Rechner ins Wohnzimmer stellen.[Direktlink zu SonyStyle]

Kamera meets Bilderrahmen

SS700 Konzept

SS700 Konzept

Es gibt Digitalkameras und es gibt digitale Bilderrahmen. Wieso gibt es nicht beides in einem? Der Designer Jin Woo Han hat sich wohl genau das gedacht, als er die SS700 entworfen hat. Dabei handelt es sich um eine Digicam mit integriertem Standbein, damit man geschossene Fotos auch gleich seinen Freunden vorführen kann. Wenn man mit separaten Akkus arbeitet, könnte man die SS700 wohl auch als digitalen Fotorahmen gebrauchen. Ob das Produkt jemals das Licht der Welt erblicken wird, steht leider noch in den Sternen. Wie so oft bei verblüffenden Ideen handelt es sich nämlich bloss um ein Designkonzept.

[via CrunchGear]

Fujifilms Blogger-Kamera?

Bei Digitalkameras wünschen sich die meisten Leute eigentlich bloss ein Modell, mit welchem man auf einfache Art und Weise Fotos schiessen kann (wer mit seiner Kamera mehr vor hat, möge sich fokussiert.com anschauen). Da man das inzwischen seit mehreren Jahren kann und die User auch nicht mehr so viele Megapixel wie möglich wollen (wer möchte sich auf dem PC schon mit x Megabyte grossen Bildern herumschlagen?), geht der Trend immer mehr in Richtung gut aussehende “Fashion-Cams”.

Fujitsu Finepix Z

Fujitsu Finepix Z

Die Finepix Z10fd von Fujifilm ist genau so eine Fashion-Cam. Mit 7.1 Megapixel und einem 3-fachen optischen Zoom sollte die Z10fd von den Tech Specs her jedem Hobbyknipser genügen. Cool finde ich, dass man sowohl xD- als auch SD-Karten (inkl. SDHC) verwenden kann – so muss man sich nicht unbedingt neue Speicherkarten kaufen, wenn man die Kamera wechselt. Der Blog Modus hat mich natürlich gleich aufhorchen lassen. Dafür war die Enttäuschung um so grösser: Blog Modus = Fotos auf der Kamera auf 640 x 480 Pixel bzw. 320 x 240 Pixel verkleinern, damit man es nicht auf dem Computer machen muss – wow… Die Z10fd wird ab September erhältlich sein, wobei kein Preis für Europa auszumachen war. In den USA soll sie aber für $200 über den Ladentisch gehen.

» Fujifilm Z10fd
» offZhook

Auf und ab mit Logitech

Logitceh leert seine Produktepipeline. Nach diversen neuen Mäusen kommt mit dem Wave Keyboard jetzt mal wieder ein Keyboard und ein Desktopsystem ins Programm.

Cordless Desktop

Das Wave Keyboard soll dank seiner wellenförmigen Tastenanordnung und der dazu passenden Handballenauflage dafür sorgen, dass die Hände bei der Arbeit nicht unnötig belastet werden. Da ergibt vor allem das Auf und Ab der Tasten besonders Sinn, haben doch die fünf Finger der Hand jeweils unterschiedliche Längen.

Das sonstige Funktionsspektrum umfasst spezielle Funktionstasten für Windows Vista, mit denen man beispielsweise Fotogalerien mit einem Tastendruck aufrufen kann. Wie bereits bei vielen Vorgängerkeyboards kann man auch beim Wave Keyboard die F-Tasten je nach Bedarf belegen.

Im Desktopset befindet sich neben der Tastatur eine ergonomische Laser-Funkmaus, die ebenfalls speziell für Vista optimierte Funktionstasten bietet. Kostenpunkt für die Tastatur: 49,99 ?, das Desktopset mit Maus kommt auf 89,99 ?. Zu haben sein soll das Set ab Ende August.

[Quelle: Logitech]

Backe, backe Kuchen

So mancher moderne PC entwickelt in der Tat genug Wärme, um einen kleinen Kuchen zu backen – das werden sich die Jungs von ThinkGeek gesagt haben, als sie dieses Zubehörteil ins Sortiment aufgenommen haben – den Pizza-Ofen für den 5,25-Zoll-Einschub.

 

Das praktische Snackgerät scheint aber ein zusätzlicher Stromfresser zu sein, der am internen Stromnetz angeschlossen wird – und per Software (?) gesteuert wird. Hunderte von Rezepten für den “EzBake” würden mitgeliefert, und nicht nur das – neben zwei kleinen Pfannen und einem praktischen Greifer gegen verbrannte Finger liegen dem Ofen auch sechs Packungen Fertiggericht-Mix bei – Schoko- und Vanillekuchen, Peanut-Butter-Cookie, Schoko-Cookie und “koffeinierter Fleischkloss”, was das ganze Angebot nun langsam als Scherz aussehen lässt.

Dass es sich um einen Witz handelt, vermutet auch unser Lieblings-Onlinemagazin Boingboing:

“Wenn’s Realität ist, dann wäre es einen Schritt näher hin zum Computer, aus dem man essen, in den man Dinge entsorgen und den man pimpern kann – und der damit menschliche Gesellschaft vollständig überflüssig macht.”

Nun, die Geek-denkenden Gadget-Händler bieten das Gerät für 29$ an und behaupten, es an Lager zu haben.

[Via BoingBoing]

Herbe Männlichkeit, solarbetrieben

Tasche, Ladegerät, Radio: Was es mittlerweile nicht alles mit Solarpanels gibt… Für die Herren der Schöpfung gibt es nun einen Rasierer, den man mit Hilfe der Sonne aufladen kann.

Sabeco Solar Rasierer

Es stellt sich sicherlich die Frage, wie praktikabel sowas ist. Wer aber viel Zeit auf Campingplätzen oder an Orten fern ab der Zivilisation ohne verfügbare Steckdosen verbringt, wird die umweltfreundliche Version sicher zu schätzen wissen. Alternativ kann Mann sich natürlich auch einen Bart stehen lassen. Zumal das Gerät derzeit noch nicht im zu finden ist.

[via redferret]

Musik-Schmetterling an der Leine

Mit dem F210 bringt Samsung im September ein Musikhandy der Falter-Klasse in die Schweiz – und mit dem kleinen Bruder F200 (gleiches Modell ohne Kamera) im Herbst auch nach Deutschland.

SGH-F210 Origin Swivel

Es ist so neu, dass die Schweizer PR-Abteilung der Samsung Mobiltelefonabteilung noch keine Tech-Specs des SGH-F210 abgeben konnte. Und bald schon werden die Schweizer sich an noch weit mehr neuen Samsung Handies erfreuen können: Der Hersteller hat heute bekanntgegeben, den grössten Teil des Marketings in Helvetien vom Distributor zu übernehmen und die Modellpalette (insgesamt verfügt Samsung gleichzeitig über jeweils rund 80 Modelle für die ganze Welt) in der Schweiz von bisher zirka 15 auf rund 30 Produkte zu erhöhen.

Jedenfalls haben wir den Musikstick F210 von etwas vollschlanker Kaugummi-Packungsgrösse (31 x 90 x 20 Millimeter ) in den Händen gehalten – respektive uns um den Hals gehängt. Neben dem Klapp-Mechanismus, der den Telefon-Bedienteil wie ein Schweizer Sackmesser seine Klinge freigibt, zeichnet sich das MP3-Telefon nämlich durch eine clevere Idee aus, was man mit den Kopfhörerkabeln anfangen könnte:

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Ein Regenbogen von MP3-Playern

Irgedwannmal wurde mir gesagt, dass eine Firma entweder die Strategie verfolgen kann, ausserordentlich günstig zu produzieren und so besser dazustehen als die Konkurrenz, oder sich aber mit einzigartigen Produkteigenschaften von den Mitstreitern abzuheben versucht. Bei Toshiba lautet die Devise ganz klar: “unser Gigabeat ist einzigartig, weil es ihn in 24 verschiedenen Farben gibt”.

Gigabeat U103

Gigabeat U103

Ich finde ja den eingebauten FM Transmitter (zwecks Übertragung auf das Autoradio) oder die Möglichkeit, direkt vom Radio aus aufzunehmen weitaus interessanter (wobei letzteres hierzulande wegen Urheberrechts-Geschichten eh nicht gehen würde). Umgerechnet ?80 für einen 1GB Player finde ich auch nicht alle Welt, aber irgendetwas sagt mir, dass wir hier nicht den iPod-Killer vor uns sehen.

» Toshiba Gigabeat

[via CrunchGear]