Türklinke mit “Besetzt”-Anzeige

Als ich mit 17 zum ersten Mal in den USA weilte, benutzte ich bei den Nachbarn meiner Tante in den Wäldern Connecticuts die Toilette. Und als ich rauskam, schloss ich, gut gedrillt durch meinen Vater, der zu Haus “offene Löcher” nicht ausstehen konnte (er meinte die Durchgänge, konnte aber auch ander Löcher nicht ausstehen) die Türe hinter mir.

Meine Tante beobachtet den Vorgang und erklärte mir mit Schalk in den Augen auf Schweizerdeutsch: “Die werden dieses Badezimmer jetzt jahrelang nicht mehr betreten”.

Langer Rede, kurzer Sinn: In den USA bedeutet eine geschlossene Badezimmertür “besetzt”, abgeschlossen wird in Privathäusern nicht.

Die Nachbarn in Connecticut könnten ihren Thronsaal heute noch benutzen, wenn dieses Produkt damals schon verfügbar gewesen wäre: Der “Brighthandle”-Türgriff ist mit einem Infrarot-Sensor ausgestattet, der die Anwesenheit von Personen im Raum misst wechselt seine Farbe durch Drehen des zusätzlichen Türschalters auf der Innenseite von grün (frei) auf rot (reif).

» weiterlesen

LG Shine nun auch im “Candybar”-Design

Shine KE770

Shine KE770

Heute hat LG eine neue Variante des jetzt schon populären LG Shine voffiziell orgestellt. Das LG KE770 ist im Gegensatz zu seinem Bruder kein Slider sondern ein “Candybar”, sieht aber durch das Metallgehäuse mindestens gleich elegant aus. Mit knapp 10mm ist es sogar noch etwas dünner als das Ur-Shine und verfügt plusminus über dieselben Features: 2 Megapixel Kamera, 320 x 240 Pixel-Display, 50MB interner Speicher sowie die Möglichkeit, diesen via microSD auf maximal 2GB zu erweitern. Ob das “Shine Bar” über UMTS verfügen wird, ist nicht bekannt, ich tippe aber eher auf: nein. Irgendwie habe ich bislang nicht realisiert gehabt, dass “Shine” keine Modellbezeichnung sondern eine Produktreihe ist – wie dem auch sei, schön sind die Shine-Handys allemal. Ab Mai soll das KE770 in Russland erhältlich sein – ob bzw. wann es den Sprung in den deutschsprachigen Raum schaffen wird, ist noch nicht bekannt.

Mac OS X Leopard kommt doch noch nicht …

X Leopard

X Leopard

Die neueste OS X Version “Leopard” wird nun doch nicht, wie ursprünglich angenommen, bereits im Juni zur WWDC veröffentlicht. Wie Apple angekündigt hat, verschiebt sich der Release bis in den Oktober weil für den iPhone-Launche Softwareentwickler und andere Geeks vom OS X Team abgezogen werden mussten. An der WWDC will Apple jedoch mindestens eine Betaversion präsentieren, an welcher die anwesenden “Developer” dann noch ein bisschen rumschrauben dürfen. Auch wenn Apple-Fanboys die Verspätung als Zeichen dafür sehen, dass Apple gute Software auf den Markt bringen will, wird der “Mythos Apple” mit dieser Meldung doch ein wenig demontiert.

Added Value:
Apple Hot News

[via TUAW & mds-Kommentar]

Wenn man auch unter der Dusche Musik hören will …

Juke Tower

Juke Tower

Im Badezimmer habe ich bislang noch niche Musik gehört. Dies mag aber eventuell auch daran liegen, dass meine “Infrastruktur” in keiner Art und Weise für solche Spässe ausreichen würde (bis heute beneide ich meinen Kollegen Jan um sein wasserdichtes Radio, welches er in seiner Dusche hat). Mit dem Juke Tower wird alles einfacher: der kleine Lautsprecher ist spritzwasserfest (“splash proof”) und kann auf USB Sticks gespeicherte MP3-Files wiedergeben. Über einen eingbauten Speicher verfügt der Juke Tower leider nicht und der Lautsprecher dürfte mit seinen 0.5 Watt wohl auch nicht gerade für ein Klangerlebnis sondergleichen sorgen, aber zum duschen und rasieren sollte es ausreichen. Da der Juke Tower nicht am Stromnetz hängt, sondern mit drei AA-Batterien betrieben wird, muss man auch nicht Angst haben, in der Dusche eines schmerzvollen Stromtodes zu sterben. Für ?99 kann man den Juke Tower ab Ende Monat bei GeekStuff4U kaufen.

Juke Tower back

Juke Tower back

Added Value:
Juke Tower

[via Akihabara]

Ein Terabyte in einer Harddisk

Buffalo HD-H1.0TFBS2/3G: 3,5 Zoll-Harddisk mit einem Terabyte

Zwischen 1994 und 1995 lebt meine Freundin in New York, und ich nahm schamlos jede Gelegenheit und jeden Journi-Rabatt der damals noch existenten Swissair in Anspruch, um in den grossen Apfel zu fliegen.

Dabei drehte sich meine Welt um Fabiana, aber CompUSA in Manhattan kriegte bei jedem Trip ein bisschen was von meiner Zeit und ziemlich viel von meinem Geld. Ich erinnere mich, glückselig eine 500-Megabyte Harddisk aus dem Laden getragen zu haben, die ein paar hundert Franken billiger war als in der Schweiz.

Heute bringt Buffalo einen entfernten Verwandten meines damaligen Superkaufs in Japan auf den Markt. Die HD-H1.0TFBS2/3G weist eine Kapazität von einem Terabyte (1000 Gigabyte oder das 2000fache der Platte, die ich 1996 gekauft habe) für ungefähr den gleichen Preis auf den Markt – schätzungsweise wird das Gerät unter 500 Dollar kosten, wenns in den USA ankommt, also wohl 500 Euro in Europa (denn inzwischen wissen wir, wie die Firmen die Europäer abzocken).

Möglich wird die hohe Dichte durch “perpendicular magnetic recording”, was mir anlässlich des 50. Geburtstages der Harddisk vor ein paar Monaten ein Experte erklärt hat, was ich aber längst wieder vergessen habe. Einfach gesagt werden die magnetischen Ladungen auf der Harddisk nicht mehr horizontal angelegt, sondern vertikal, was Platz spart.

Ich erinnere mich aber auch etwas gelernt zu haben über neue HD-Verfahren mit hoch erhitzten Leseköpfen, welche die Kapazität weiter steigern werden – und da dieser Sumo-Ringer einer Harddisk von Buffalo noch keine heissen Teile aufweist, ist noch weit mehr von der guten, alten Harddisk zu erwarten.

[via Engadget]

Rocky, Robo Cop und Mad Max auf iTunes

MGM bringt eine eigene Kollektion in den Apple-Store

Lieber spät als nie: Hollywood-Filmgigant Metro Goldwyn Mayer (die mit dem Löwen) hat sich endlich überzeugen lassen, eine eigene Kollektion auf iTunes anzubieten.

In den USA sind damit Filme wie “Dances with Wolves”, “Ronin” und die im Titel erwähnten Blockbuster für rund zehn Dollar in “nahe-DVD-Qualität” erhältlich.

Klingender Lippenstift

Sony’s neue Player-Serie NW-E: USB-Sticks mit 3-Zeilen-Display

Von Blau über Pink nach Gold und Schwarz: Die Farben der neuen Sony “Walkman E-Serie” von USB-Stick-Musikplayern sind so ausgefallen wie das Gerät selber: Gar nicht. Spielt aber wohl keine Rolle, denn mit 1,2, oder 4 Gigabyte Kapazität und angeblich bis zu 30 Stunden Laufzeit sind die Lippenstift-Spieler durchaus attraktiv (wir wollen für einmal auf den running gag des iPod-Killers verzichten).

» weiterlesen

Endlich erschrecke ich nicht mehr wegen SMS

SIGNAL

SIGNAL

Mein Job kann es mit sich bringen, dass ich abends spät noch vor dem Computer sitze und wahllos durchs Netz surfe seriös für neuerdings-Beiträge recherchieren muss. Da kann es durchaus mal passieren, dass mir jemand ein SMS schreibt und ich deshalb furchtbar erschrecke. Auch (bzw. gerade wenn) ich das Handy auf “Lautlos” habe, vibriert mein Nokia-Knochen nämlich vor sich hin und dies macht auf meinem Glasschreibtisch ziemlich viel Krach (und nein, wenn ich zu Hause bin, will ich mein Handy nicht in der Hosentasche rumtragen). Eine Alternative wäre ja, das Handy nicht auf “Lautlos” zu stellen aber dann kriege ich Probleme mit meiner Mitbewohnerin. Insofern finde ich SIGNAL ein gar nicht so schlechtes Produkt (die Kollegen von Übergizmo finden es ja das Hinterletzte). Wenn man nämlich sein Handy in das Plastikgefäss stellt, beginnt dieses (das Plastikdings, nicht das Handy) zu blinken. Genug dezent um keine “innocent bystanders” zu stören, jedoch immer noch auffällig genug, um vom Bildschirm aufzuschauen. Ebenfalls gut eignen dürfte sich SIGNAL in Bibliotheken (hinter die Bücher liebe Kommilitonen!) oder überall dort, wo Leute konzentriert am arbeiten sind. Für umgerechnet ?15 gäbe es SIGNAL bei puremodern – dummerweise muss man sich zur Zeit acht bis zehn Wochen gedulden. puremodern muss nämlich zuerst neue Geräte aus Europa nachbestellen …

Added Value:
SIGNAL

Vaio G meets SSD

Vaio G

Vaio G

Die VAIO Notebooks von Sony sind ja seit jeher dafür bekannt, viel Leistung und gutes Design zu bieten (dass sie dafür auch nicht ganz billig sind, ist daher eigentlich meistens auch zu verkraften). Die neuen VAIO G Modelle finde ich speziell cool weil man (als Option) statt einer Festplatte auch einen SSD mit einer Kapazität von 32GB einbauen kann. Die VAIO G’s (mit Carbongehäuse!) laufen zwar nur auf einem Core Solo Prozessor mit 1.33GHz, verfügen dafür aber standardmässig über mindestens 1GB RAM. Spart man beim Gewicht, wo’s nur geht, wiegt das VAIO G knapp 900g. Greift man auf den grösseren Akku sowie ein DVD-Laufwerk zurück, wiegt das Notebook um die 1150g – dafür kriegt man angeblich eine Akkulaufzeit von bis zu 12h! In Anbetracht des bloss 12 Zoll grossen Screens dürfte jedenfalls nicht viel Strom für das Display draufgehen. Will man ein VAIO G mit DVD-Laufwerk, grossem Akku sowie einem 32GB SSD, muss man umgerechnet knapp ?2000 zahlen. Vorerst sind die schicken Subnotebooks mit SSD jedoch nur in Japan zu haben.

Added Value:
VAIO G1ABNS

[via Übergizmo]

iPod war nicht der Lebensretter

Und wieder wird eine Internet-Legende demontiert: iPods taugen nicht als Schutz vor Kugeln.

Der perfekte PR-Anlass für Apple zum 100-Millionsten iPod-Jubiläum: ein US-Soldat in Tikrit überlebt, weil sein treuer (HP-) iPod die Gewehrkugel schluckt, auf der sein Name stand.

So wurde die Geschichte jedenfalls rumgeboten.

Jetzt korrigiert Wired und beruft sich auf eine Bloggerin, die mit dem Soldaten gesprochen haben will, dem das Missgeschick passiert ist:

«Die schussichere Weste hat Kevin gerettet. Dank dem iPod hat Kevin überhaupt erst gemerkt, dass er angeschossen worden war. Er berichtet, dass er in ein Scharmützel geraten sei und danach nicht einmal bemerkte, dass er eine Kugel abgekriegt hatte.

» weiterlesen