Notebook mit Möglichkeit zur Organverpflanzung

Wer schon einmal versucht hat, sein Notebook aufzurüsten, hat schnell einmal bemerkt, dass es zu einem groben logistischen Unterfangen mutieren kann. Zuerst sind dutzende Schrauben zu lösen und richtig aufzubewahren, bevor man sich verschachtelten, dünnen Metallplatten widmen muss, damit man Zugriff auf die Festplatte kriegt, welche durch ein Flachbandkabel mit dem Mainboard verbunden ist. Jede Menge Möglichkeiten, etwas abzubrechen, zu zerreissen oder zu verlieren.

Asus bringt jetzt das C90S-Notebook auf den Markt, welches aus komplett austauschbaren Komponenten besteht. Vom Speicher über die CPU bis hin zum LCD-Bildschirm erhält der Benutzer Zugriff auf jedes Einzelteil, da diese ausgeklügelt unter der Tastatur zu liegen kommen.

Die Basiskonfiguration besteht aus der Intel Conroe-Prozessorarchitektur, einem 15,4-Zoll-Bildschirm, einer 2-Megapixel-Webcam, einem HDMI-Anschluss, integriertem Bluetoothmodul, TV-Tuner, E-SATA-Festplatte, einem 8-in-1-Speicherkartenleser, 802.11n-WLAN-Modul und ist kompatibel zu Blu-ray- oder HD-DVD-Laufwerken.

Diese Grundkonfiguration ist ab 1300$ zu haben

[Via Uneasy Silence]

Ein Monat iPhone:
Hype-Gadget im Dauertest (I/II)

Seit genau einem Monat ist das Apple iPhone jetzt in den USA auf dem Markt. Am Erscheinungswochenende haben wir das viel gehypte Handy bereits ausführlich getestet. Aber wie bewährt sich das iPhone nach einem Monat Nutzung in der realen Welt?

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Es war zu erwarten: Nach der ersten Begeisterung über das iPhone stellt sich an verschiedenen Fronten eine gewisse Ernüchterung oder zumindest realistischere Einschätzung ein. Die von Apple kommunizierten tatsächlichen Verkaufszahlen für das erste Wochenende (270’000 Stück) sind zwar im Vergleich zu anderen Produkten beeindruckend, liegen aber deutlich unter den von einigen Analysten geschätzten Phantasiezahlen. Erste Usabilitytests haben ergeben, dass die Bedienung des iPhone tatsächlich einfacher zu erlernen ist als die anderer Smartphones, und dass die Benutzer darum auch mehr Features nutzen. Aber gleichzeitig bemängelten die User auch viele Schwächen, auf die wir in unseren Tests auch schon hingewiesen hatten.

 

Bekanntlich stellt sich bei den meisten Geräten ja erst nach einiger Zeit heraus, wie gut sie wirklich sind. Die anfangs faszinierenden neuen Features erweisen sich teilweise als doch nicht so relevant, dafür nerven kleine Schwächen im täglichen Einsatz umso mehr. Beim iPhone ist das nicht anders. Im Gegenteil: Da das völlig neuartige Userinterface so faszinierend ist, blickt man erst mit der Zeit wirklich hinter die Fassade der hübschen Oberfläche.

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Hingucker im Vakuum

Ein Lampeneinkauf kann Wunder bewirken. Licht ist ein dominierendes Element der Wohnkultur und kann eine Bruchbude im nu vom Status ?rein männliche Studenten-WG” auf ?faszinierende, indirekt beleuchtete urbane Lounge” anheben. Dies kommt vor allem zur Geltung, wenn das Lichtobjekt so auffällig ist, dass es die Aufmerksamkeit völlig von den Staubmäusen in der Ecke ablenkt.

Ein solches Stück ist Studio Italias ?Blow”-Lampe. Die Glühbirnenfassung ist von einer grossen, luftdichten Glashülle umgeben; der Lampenschirm lässt sich mittels eines Magneten, welcher auf der Glashülle aufliegt, bewegen.

Dann hoffen wir doch, dass die Lampe auch eine Weile hält, denn das Auswechseln der Glühbirne ähnelt bei einem Preis von 1200$ doch dem Aufbrechen eines Sparschweins.

Hier (derzeit grade nicht lieferbar) fliesst der Sparschwein-Inhalt hin.

[via Sci Fi Blog]

Lenovos einzigartiger und stylisher Computer

Man kann ja verschiedene Ansichten darüber haben, was genau ein “unique and stylish black and silver exterior” ist. Die Gehäuse der Lenovo 3000 J200 und J205 sind es in meinen Augen jedenfalls nicht. Und von “excitement and energy of the color silver” kann meiner Meinung nach auch nicht wirklich die Rede sein. Aber es handelt sich halt um Lenovo-Computer, und die waren ja noch nie gerade für ihr ausgefallenes Design bekannt.

Lenovo 3000

Lenovo lanciert den J200 und den J205 exakt ein Jahr bevor die Olympiade in Peking beginnt (also Ende August). Von einer Special Edition kann aber nicht die Rede sein; einziges Element, das an die Olympischen Spiele erinnert, ist das Logo mit den fünf Ringen, welches auf dem Tower angebracht ist. Da gefällt mir das Special Edition Notebook schon deutlich besser. Während der J200 mit einem Intel Celeron ausgerüstet ist, wird der J205 mit einem AMD-Prozessor ausgeliefert. Zudem gibts eine 80GB Festplatte und 512MB RAM, was als Arbeitsspeicher sogar für Business-User etwas gar knapp bemessen ist. Mit ?300 für den J200 und ?350 für den J205 hält sich wenigstens der Preis noch ziemlich in Grenzen.

» Pressemitteilung

[via Engadget]

It’s the final countdown

Countdown-Aschenbecher

Ausnahmsweise gibts nun mal ein eher makaberes Gadget. Dieser Aschenbecher (welcher leider bislang bloss ein Designkonzept ist) hat eine Waage eingebaut, welche anhand der liegen gebliebenen Asche berechnen kann, wieviele Zigaretten man bereits geraucht hat und prognostiziert daraus, wieviele Tage man nun deshalb weniger zu leben hat. Je weiter fortgeschritten der Zähler ist, desto dunkler färbt sicher Aschenbecher. Ich finde das ja eine Superidee, aber so wie ich die Raucher dieser Erde kenne, lassen sie sich durch solche Spielereien nicht von ihrer Sucht abbringen. Schade eigentlich.

[via Yanko]

Eine runde Sache

Wie ein runder Mac Mini: Sonys Vaio TP1 “Living Room PC” wartet mit Multimedia-Eigenschaften der Spitzenklasse auf und kostet das doppelte des kleinsten Macs.

Sony Vaio TP1

In dem runden Gehäuse steckt ein 1,83 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor, 2GB DDR2-RAM und eine 300GB-Festplatte. Außerdem ist der TP1 mit einem Dual-Layer-DVD-Brenner, dem Graphics Media Accelerator 950, HDMI, DVI und VGA-Ausgängen ausgestattet. Ein Kabel-TV-Tuner als Zusatz, laut Datenblatt aktuell nur mit ATSC und NTSC-Unterstützung, bisher ist das Gerät allerdings auchnicht auf dem deutschen Markt zu haben, macht den Rechner zu einem tauglichen Fernseherersatz. Und wenn man mal Fotos zeigen will, ist das auch kein Problem: Integrierte Memory Stick/SD-Karten-Slots machen es möglich. Netzwerkfähig ist der Rechner ebenfalls, sowohl ein Ethernetport als auch 802.11b/g-Wlan ist eingebaut. Der TP1 läuft mit Vista Home Premium.

Die Ausstattung macht das runde Ding sicher nicht zum günstigsten seiner Klasse. Bei einem aktuellen Preis von 1600 Dollar kann man sich auch so gut wie jeden anderen Rechner ins Wohnzimmer stellen.[Direktlink zu SonyStyle]

Kamera meets Bilderrahmen

SS700 Konzept

SS700 Konzept

Es gibt Digitalkameras und es gibt digitale Bilderrahmen. Wieso gibt es nicht beides in einem? Der Designer Jin Woo Han hat sich wohl genau das gedacht, als er die SS700 entworfen hat. Dabei handelt es sich um eine Digicam mit integriertem Standbein, damit man geschossene Fotos auch gleich seinen Freunden vorführen kann. Wenn man mit separaten Akkus arbeitet, könnte man die SS700 wohl auch als digitalen Fotorahmen gebrauchen. Ob das Produkt jemals das Licht der Welt erblicken wird, steht leider noch in den Sternen. Wie so oft bei verblüffenden Ideen handelt es sich nämlich bloss um ein Designkonzept.

[via CrunchGear]

Fujifilms Blogger-Kamera?

Bei Digitalkameras wünschen sich die meisten Leute eigentlich bloss ein Modell, mit welchem man auf einfache Art und Weise Fotos schiessen kann (wer mit seiner Kamera mehr vor hat, möge sich fokussiert.com anschauen). Da man das inzwischen seit mehreren Jahren kann und die User auch nicht mehr so viele Megapixel wie möglich wollen (wer möchte sich auf dem PC schon mit x Megabyte grossen Bildern herumschlagen?), geht der Trend immer mehr in Richtung gut aussehende “Fashion-Cams”.

Fujitsu Finepix Z

Fujitsu Finepix Z

Die Finepix Z10fd von Fujifilm ist genau so eine Fashion-Cam. Mit 7.1 Megapixel und einem 3-fachen optischen Zoom sollte die Z10fd von den Tech Specs her jedem Hobbyknipser genügen. Cool finde ich, dass man sowohl xD- als auch SD-Karten (inkl. SDHC) verwenden kann – so muss man sich nicht unbedingt neue Speicherkarten kaufen, wenn man die Kamera wechselt. Der Blog Modus hat mich natürlich gleich aufhorchen lassen. Dafür war die Enttäuschung um so grösser: Blog Modus = Fotos auf der Kamera auf 640 x 480 Pixel bzw. 320 x 240 Pixel verkleinern, damit man es nicht auf dem Computer machen muss – wow… Die Z10fd wird ab September erhältlich sein, wobei kein Preis für Europa auszumachen war. In den USA soll sie aber für $200 über den Ladentisch gehen.

» Fujifilm Z10fd
» offZhook

Auf und ab mit Logitech

Logitceh leert seine Produktepipeline. Nach diversen neuen Mäusen kommt mit dem Wave Keyboard jetzt mal wieder ein Keyboard und ein Desktopsystem ins Programm.

Cordless Desktop

Das Wave Keyboard soll dank seiner wellenförmigen Tastenanordnung und der dazu passenden Handballenauflage dafür sorgen, dass die Hände bei der Arbeit nicht unnötig belastet werden. Da ergibt vor allem das Auf und Ab der Tasten besonders Sinn, haben doch die fünf Finger der Hand jeweils unterschiedliche Längen.

Das sonstige Funktionsspektrum umfasst spezielle Funktionstasten für Windows Vista, mit denen man beispielsweise Fotogalerien mit einem Tastendruck aufrufen kann. Wie bereits bei vielen Vorgängerkeyboards kann man auch beim Wave Keyboard die F-Tasten je nach Bedarf belegen.

Im Desktopset befindet sich neben der Tastatur eine ergonomische Laser-Funkmaus, die ebenfalls speziell für Vista optimierte Funktionstasten bietet. Kostenpunkt für die Tastatur: 49,99 ?, das Desktopset mit Maus kommt auf 89,99 ?. Zu haben sein soll das Set ab Ende August.

[Quelle: Logitech]

Backe, backe Kuchen

So mancher moderne PC entwickelt in der Tat genug Wärme, um einen kleinen Kuchen zu backen – das werden sich die Jungs von ThinkGeek gesagt haben, als sie dieses Zubehörteil ins Sortiment aufgenommen haben – den Pizza-Ofen für den 5,25-Zoll-Einschub.

 

Das praktische Snackgerät scheint aber ein zusätzlicher Stromfresser zu sein, der am internen Stromnetz angeschlossen wird – und per Software (?) gesteuert wird. Hunderte von Rezepten für den “EzBake” würden mitgeliefert, und nicht nur das – neben zwei kleinen Pfannen und einem praktischen Greifer gegen verbrannte Finger liegen dem Ofen auch sechs Packungen Fertiggericht-Mix bei – Schoko- und Vanillekuchen, Peanut-Butter-Cookie, Schoko-Cookie und “koffeinierter Fleischkloss”, was das ganze Angebot nun langsam als Scherz aussehen lässt.

Dass es sich um einen Witz handelt, vermutet auch unser Lieblings-Onlinemagazin Boingboing:

“Wenn’s Realität ist, dann wäre es einen Schritt näher hin zum Computer, aus dem man essen, in den man Dinge entsorgen und den man pimpern kann – und der damit menschliche Gesellschaft vollständig überflüssig macht.”

Nun, die Geek-denkenden Gadget-Händler bieten das Gerät für 29$ an und behaupten, es an Lager zu haben.

[Via BoingBoing]