Schreibmaschine für E-Mails

Ja nee, so langsam ist es dann aber doch mal gut mit Retrowelle. Klar ist es durchaus stilvoll, anstatt eines schnöden modernen Telefons einen Bakelit-Hörer ans Ohr zu halten. Doch eine Schreibmaschine, mit der man E-Mails verschicken kann? Am Anfang war ich skeptisch, doch mittlerweile finde ich die Idee der 22 Pop-Schreibmaschine ganz gut.

22 Pop Schreibmaschine

Die 22 Pop funktioniert relativ simpel: Man tippt Empfänger, Betreff und die Nachricht auf ein spezielles Vorlagenblatt, und die Nachricht wird geschickt, sobald man die fertige Seite aus der Schreibmaschine zieht. Angeblich kann die Schreibmaschine auch E-Mails empfangen, so ganz ist mir aber noch nicht aufgegangen, wie das funktionieren soll.

Der Name der 22 Pop setzt sich übrigens zusammen aus dem Namen der Schreibmaschine Olivetti Lettera 22 und dem Mailprotokoll POP. Die Idee für das Gerät kam dem Designer beim Anblick seiner Mutter, die regelmäßig an Computern, Eingabegeräten und dem Medium E-Mail an sich verzweifelte, während sie mit einer Schreibmaschine sehr wohl vertraut war. Aus alt mach neu, nur eben neu interpretiert.

[via Gizmodo/Interaction-Ivrea]

Freche USB-Früchtchen

Fruity USBIm Schreibwarenladen stieß ich schon vor einiger Zeit auf Gelstifte, in denen sich verschiedene Aromen versteckten. So rochen die grünen Stifte nach Apfel, die roten nach Erdbeere. Ähnlich ist es mit dem Flash-Key-Fruit-A-Roma USB-Stick. Fast.

Den USB-Stick gibt es in vier “Geschmackrichtungen”: Grüner Apfel, Erdbeere, Weintraube und Orange. Wie viel Mehrwert die Sticks dadurch haben, ist irgendwie fraglich, vermutlich riechen die kleinen Speicher eher künstlich als nach tatsächlichen Früchten. Ein Preis ist momentan noch nicht bekannt, im Zweifelsfall dürfte er allerdings etwas über dem Preis für einen normalen Flash-USB-Stick liegen.

[micromedia via Gearlog]

neuerdings – der Wochenrückblick Ausgabe 24

Den größten Diskussionanlass gab in dieser Woche ohne Frage das neue Low-Cost-Notebook der schwedischen Firma Medison. Vor allem eine Frage stellte sich: Echt oder Fake?

Woche vom 23. Juli bis zum 29. Juli

medisoncelebrity.jpgKann man für 150 Dollar ein Notebook bauen, das zwar nicht ganz auf dem neuesten Stand der Technik, aber dennoch ausreichend ausgestattet ist? Das Medison Celebrity ließ uns im Laufe der Zeit immer mehr daran zweifeln, ob das Angebot ernst gemeint oder doch nur ein Fake war. Weder die Website noch das Blog des Firmenchefs machten einen vertrauenserweckenden Eindruck. Mittlerweile hat Medison selbst das Angebot gemacht, dass alle, die ihren Rechner nicht innerhalb von 3 Monaten bekommen, ihr Geld zurückbekommen. Wer weiß, was die so lange mit dem Geld machen. Alles in allem wohl doch eher eine Marketing-Idee, die sich vermutlich nicht mit dem Angebot von Asus oder dem OLPC messen lassen kann. » weiterlesen

Die Zahl der Woche:
Blackberrys sparen doch Zeit

60 Minuten pro Tag

Blackberry

Blackberry

Wie eine (von Blackberry bzw. RIM in Auftrag gegebene) Studie ergeben hat, sparen Blackberry-User pro Jahr circa 250 Stunden an Arbeitszeit ein, wenn sie eines dieser bei Businesskaspars so beliebten Smartphones verwenden (die Zahl müsste bei anderen Smartphones mit Push-Mail auch stimmen, aber eben, RIM hat die Studie in Auftrag gegeben). Gemäss der Studie erledigen Blackberry-Besitzer pro Jahr 2’500 (dringende) E-Mails und 1’200 Anrufe, während sie gerade unterwegs sind, was dann irgendwie 250 Stunden entspricht. Rechnet man dies auf einen Arbeitstag hinunter (bei 48 Arbeitswochen und 5-Tage-Woche), kommt man auf gut 60 Minuten eingesparter Zeit pro Tag. Auch wenn ich die ganze Berechnung nicht ganz nachvollziehen kann (2’500 Mails und 1’200 Telefonate = 250 Stunden?), könnte ich mir schon vorstellen, dass ein Fünkchen Wahrheit dabei ist. Wer oft mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reist, kann Warte- und Reisezeiten mit einem Smartphone sicherlich produktiv nutzen. Andererseits hält einem ein dauernd piepsender Blackberry auch von anderer produktiver Arbeit ab.

[via Tech Digest]

Ein Monat iPhoneDauertest – das Fazit (II/II)

Seit genau einem Monat ist das Apple iPhone jetzt in den USA auf dem Markt. Am Erscheinungswochenende haben wir das gehypte Handy bereits ausführlich getestet. Aber wie bewährt sich das iPhone nach einem Monat Nutzung in der realen Welt?

Zum Teil I von II

Die Anwendungen sind stabil und reichen für den Alltag, aber Poweruser werden viele Funktionen vermissen; die Kamera ist kein grosser Wurf und ihre Bilder höchstens als Doku-Schnappschüsse zu gebrauchen. Die Tastatur wird nach einer Eingewöhnungsphase zum schnellen Hackbrett (allerdings nur für eine Hand), aber die fehlende Fremdsprachen-Unterstützung nervt ebenso wie die Absenz der Copy/Paste Funktionalität.

Im Fazit kommen wir aber dennoch zum Schluss, dass es sich wie erwartet um ein herausragendes Gerät mit umwerfendem Design und vielen Hingucker-effekten handelt, das in Punkto Surfen und Mailen, aber auch Bedienung Massstäbe setzt.

Die Details:

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Kuscheln mit dem Lichtschalter

Wir stellen hier ja immer mal wieder interessante Gerätekonzepte vor. Oft genug bleibt es beim reinen Gedankenspiel. Doch manchmal finden sich Ideen, die umgesetzt werden – wie der Essential Wall Dimmer.

Filzschalter

Dieser kuschelige Dimmer besteht aus einem Mix aus stromleitenden Garnen, Neopren und Acryl und ist sicher um einiges anschmiegsamer als ein schlichter Plastikschalter.
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Sony macht HD-Videos tragbar

 

Das Guckfenster für HD-Videos unterwegs heisst GV-HD700E Video-WALKMAN und soll die Vor-Schnitt-Visierung bequemer machen.

Sony HD Walkman

Im digitalen Zeitalter sind wir uns gewohnt, die produzierten Medien, ob Fotos oder Videos, auf unseren Gadgets quasi live & direkt nach der Aufnahme begutachten zu können. Die Miniaturisierung unserer Gerätschaften bringt leider beschränkte Ansichtsmöglichkeiten mit sich, was oftmals zu Menschentrauben vor 2-Zoll-Bildschirmchen führt. Diese Gruppendynamik erinnert eher an verbissene Briefmarkensammler, die sich um die “Blaue Mauritius” scharen, als an dynamische, junge Persönlichkeiten, die gerade ihren neuesten multimedialen Wurf begutachten.

 

Sony hat für uns die passende Lösung parat: Im September werden wir in den Genuss des GV-HD700E Video-WALKMANS kommen.

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Notebook mit Möglichkeit zur Organverpflanzung

Wer schon einmal versucht hat, sein Notebook aufzurüsten, hat schnell einmal bemerkt, dass es zu einem groben logistischen Unterfangen mutieren kann. Zuerst sind dutzende Schrauben zu lösen und richtig aufzubewahren, bevor man sich verschachtelten, dünnen Metallplatten widmen muss, damit man Zugriff auf die Festplatte kriegt, welche durch ein Flachbandkabel mit dem Mainboard verbunden ist. Jede Menge Möglichkeiten, etwas abzubrechen, zu zerreissen oder zu verlieren.

Asus bringt jetzt das C90S-Notebook auf den Markt, welches aus komplett austauschbaren Komponenten besteht. Vom Speicher über die CPU bis hin zum LCD-Bildschirm erhält der Benutzer Zugriff auf jedes Einzelteil, da diese ausgeklügelt unter der Tastatur zu liegen kommen.

Die Basiskonfiguration besteht aus der Intel Conroe-Prozessorarchitektur, einem 15,4-Zoll-Bildschirm, einer 2-Megapixel-Webcam, einem HDMI-Anschluss, integriertem Bluetoothmodul, TV-Tuner, E-SATA-Festplatte, einem 8-in-1-Speicherkartenleser, 802.11n-WLAN-Modul und ist kompatibel zu Blu-ray- oder HD-DVD-Laufwerken.

Diese Grundkonfiguration ist ab 1300$ zu haben

[Via Uneasy Silence]

Ein Monat iPhone:
Hype-Gadget im Dauertest (I/II)

Seit genau einem Monat ist das Apple iPhone jetzt in den USA auf dem Markt. Am Erscheinungswochenende haben wir das viel gehypte Handy bereits ausführlich getestet. Aber wie bewährt sich das iPhone nach einem Monat Nutzung in der realen Welt?

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Es war zu erwarten: Nach der ersten Begeisterung über das iPhone stellt sich an verschiedenen Fronten eine gewisse Ernüchterung oder zumindest realistischere Einschätzung ein. Die von Apple kommunizierten tatsächlichen Verkaufszahlen für das erste Wochenende (270’000 Stück) sind zwar im Vergleich zu anderen Produkten beeindruckend, liegen aber deutlich unter den von einigen Analysten geschätzten Phantasiezahlen. Erste Usabilitytests haben ergeben, dass die Bedienung des iPhone tatsächlich einfacher zu erlernen ist als die anderer Smartphones, und dass die Benutzer darum auch mehr Features nutzen. Aber gleichzeitig bemängelten die User auch viele Schwächen, auf die wir in unseren Tests auch schon hingewiesen hatten.

 

Bekanntlich stellt sich bei den meisten Geräten ja erst nach einiger Zeit heraus, wie gut sie wirklich sind. Die anfangs faszinierenden neuen Features erweisen sich teilweise als doch nicht so relevant, dafür nerven kleine Schwächen im täglichen Einsatz umso mehr. Beim iPhone ist das nicht anders. Im Gegenteil: Da das völlig neuartige Userinterface so faszinierend ist, blickt man erst mit der Zeit wirklich hinter die Fassade der hübschen Oberfläche.

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Hingucker im Vakuum

Ein Lampeneinkauf kann Wunder bewirken. Licht ist ein dominierendes Element der Wohnkultur und kann eine Bruchbude im nu vom Status ?rein männliche Studenten-WG” auf ?faszinierende, indirekt beleuchtete urbane Lounge” anheben. Dies kommt vor allem zur Geltung, wenn das Lichtobjekt so auffällig ist, dass es die Aufmerksamkeit völlig von den Staubmäusen in der Ecke ablenkt.

Ein solches Stück ist Studio Italias ?Blow”-Lampe. Die Glühbirnenfassung ist von einer grossen, luftdichten Glashülle umgeben; der Lampenschirm lässt sich mittels eines Magneten, welcher auf der Glashülle aufliegt, bewegen.

Dann hoffen wir doch, dass die Lampe auch eine Weile hält, denn das Auswechseln der Glühbirne ähnelt bei einem Preis von 1200$ doch dem Aufbrechen eines Sparschweins.

Hier (derzeit grade nicht lieferbar) fliesst der Sparschwein-Inhalt hin.

[via Sci Fi Blog]