Nanopad:
Keine Haftungsrisiken im Auto

Nano-Pad

Nano-Pad

Heutzutage hat man ja eigentlich immer eines, wenn nicht mehrere Gadgets im Auto herumliegen – um nicht zu sagen herumrutschen, -rollen, -klappern: Handy, iPod, Navi etc sind aber nun mal nicht für den Becherhalter gemacht und finden auch sonst nur in neueren Fahrzeugmodellen massgeschneiderte Ablageflächen. Das Nano-Pad von Inotec verspricht allen Besitzern älterer Jahrgänge mit abgerundeten Dashboard-Flächen Abhilfe.

Die Kunststoffmatte mit einer via Nano-Technik gepimpten Oberfläche “saugt” sich auf jedem festen Material fest und hält Gadgets, aber auch Sonnenbrillen, CDs oder Lippenpomaden (ja, ich bin süchtig) an Ort und Stelle. Gemäss Pressemitteilung sollen die Dinge auch bei “abrupten Bremsmanövern oder sportlichen Kurvenfahrten” fixiert bleiben, was wohl eine Frage der Ausgeprägtheit des “sportlichen” Fahrstils sein dürfte. Ich werde es mangels Auto nicht testen können, aber vielleicht kann sich der VW-Fahrer Peter mal dieser Sache annehmen. Das Nano-Pad (Affiliate-Link) gibts in der Schweiz zum Beispiel bei Brack und sonst fast überall für knapp 10 Euro

Nano-Pad

Wii-Zahnputzbecher-Partystation

Sieht aus wie eine Familien-Station für die elektrische Zahnbürste.

Ist aber Nykos’ “Wii Party Station” – ähnlich den vollintegrierten Sitzflächen mit Bowling-Ball-Rücklaufsystem, Zählertischchen und eingebautem Aschenbecher Bierdosenhalter aus den sechziger Jahren, die man in amerikanischen Bowling-Alleys auf dem Lande noch findet.

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WLAN-Router mit Tachometer

Designer-WLAN-Router kannte man bislang ja eigentlich fast nur von Apple. Belkin (meiner Meinung nach eine der inovativeren Firmen der Szene) will nun Ende Monat zuerst in Amerika, später auch hierzulande den N1 Vision Wireless Router lancieren.

Er sieht nicht nur gut aus, sondern wartet auch mit einem grossen LCD auf, welches nebst der Downloadgeschwindigkeit andere Informationen über das Netzwerk, wie zum Beispiel eingeklinkte Geräte, anzeigt.

Belkin N1 Vision

Belkin N1 Vision

Natürlich ist der N1 Vision sowohl mit 802.11 b/g als auch mit dem schnellen n-Draft kompatibel und hat verschiedene Verschlüsselungsmethoden im Angebot. Auch wenn der Mehrwert eines Displays auf den ersten Blick nicht wirklich ersichtlich ist, schön ist der N1 Vision allemal. Einmal mehr gilt das Schweizerische Sprichwort “nützts nüt, so schadts nüt”. Der schicke Router soll wie gesagt ab Ende Monat für umgerechnet ?150 erhältlich sein.

Belkin: N1 Vision Wireless Router

Sakku nun auch für Anzugträger

sakku worker

sakku worker

Bislang gab es die Solartaschen von Sakku ja nur im Modell “weisses Segeltuch” und in der Grösse “gross”. Nun wird Sakku Teppichetagen-tauglich und lanciert mit der sakku.worker sozusagen die “kleine Schwarze” unter den Sakku-Taschen (welche gemäss Pressemitteilung zu jedem Anzug passt). Zur Erinnerung: Sakku produziert Taschen mit eingebautem Solarpanel, womit man Handys und dergleichen, Sonnenlicht vorausgesetzt, aufladen kann. Im Gegensatz zur “normalen” sakku.traveller, ist die sakku.worker aus schwarzem Cordura gefertigt, fällt etwas kleiner aus, verfügt dafür aber über einen extrabreiten Umhängegurt. Mit Massen von 35cm x 25cm x 12cm (BxHxT) hat gemäss dem Hersteller 5212 GmbH problemlos ein Laptop oder ein Aktenordner Platz, was für die meisten Leute eigentlich ausreichen dürfte.

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Leuchtschlangen ohne Batterie

“Lunabrite” nennt sich die Technologie einer gleichnamigen Firma aus New Jersey in den USA, die mit “Lichtschlangen” alle erdenklichen Anwendungen vertreiben will.

Lunabrite

Von der Betonung architektonischer Wahrzeichen bis zur Sicherheitsbeleuchtung von Skikleidung reicht das Anwendungspotential der Leuchtmodule. Die Prominenteste Anwendung ist natürlich die Markierung der Kanten des Bootsstegs, damit die Partygäste spätnachts wissen, wo sie hinko.. wo sie langgehen müssen.

Die Lichtsschlangen brauchen angeblich keinerlei Batterie oder Stromzufuhr, weshalb von einer Art fluoreszierender Kunststoffröhren auszugehen ist.

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iPhone als Flash-Speicher

Es gibt USB-Sticks mit 8 GB Speicher schon für unter 100 EURO. Mit iPhoneDrive wird das iPhone zum tragbaren Speicher.

 Mac Iphonedrive

Mit dem neuen Wundertool iPhoneDrive kann man den Speicher des iPhone als Flash-Drive für Daten am Mac nutzen.

Super. Wir sind ja grundsätzlich allem Neuen gegenüber aufgeschlossen. Aber warum soll ich Bilder, Excel-Sheets und PDFs auf mein iPhone laden, wenn ich sie dort nicht einmal anschauen kann. Und wenn ich sie vom iPhone runterladen möchte, brauche ich das iPhone-Dock und die Software für den Mac.

Wäre da ein USB-Stick mit ähnlicher Speicherkapazität nicht schlauer?

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Gestöpselte Speichervermehrung

Memory Infinite ist leider erst eine Designstudie. Der Memorystick ist ein Zwitter: Weiblein am einen, Männlein am anderen Ende. Damit lässt sich die Kapazität des Sticks oder der zusammengestöpselten Sticks beliebig erweitern.

Fragezeichen müsste man hier unserer Meinung nach noch hinter die Flexibilität der Flash- oder Nand-Module setzen. Ausserdem wird wohl die Weiterleitung der Stromversorgung durch den Host ab einer gewissen Anzahl der Sticks zum Problem.

Trotzdem, sowie Vicky Wei einen Hersteller gefunden hat, möchten wir etwa drei Dutzend der flexiblen Gesellen auf der Redaktion sehen.

[via Idealist]

Mini-MacBook noch dieses Jahr?

Ultra Thin Mock-Up

Für Apple wird es jetzt mal wieder Zeit, sich der Macs anzunehmen. Viele Anhänger, Analysten und Gerüchteköche wünschen sich so sehr ein kleines MacBook als Nachfolger für das selige 12-Zoll-PowerBook, dass sie den trusted sources an den Lippen hängen, wenn diese flüstern, wie extrem dünn (15 bis 18mm) oder ultraleicht (unter 1,36 Kg) das Teil sein werde, oder dass es eben mit 12”-Display komme. Ob in diese dünne Schale ein optisches Laufwerk reinpasst, und ob die Festplatte durch Festspeicher ersetzt wird, haben sie allerdings noch nicht herausfinden können.

Der Apple eMate hatte übrigens kein optisches Laufwerk, keine Festplatte und wog knapp 1,8 Kilo. Seine Daten zeigte er auf einem 480 Pixel breiten Graustufen-LCD.

Via fscklog

Olympisches Gold von Samsung

Samsung P318+

Samsung P318+

Nächsten Sommer werden wir Schweizer ja nicht nur im eigenen Land, sondern auch im “Reich der Mitte” brillieren. Nebst der EM steht ja schliesslich wieder mal eine Sommerolympiade an, was natürlich auch bedeutet, dass die Hersteller hier und da “Special Editions” ihrer Geräte lancieren (Lenovo hatten wir ja schon mal). Samsung will nun mit dem P318+ eine Gold-Variante des “Kreditkarten-Handys” P310 auf den Markt bringen (da es sich um 18 Karat Gold handelt, macht die Produktbezeichnung so auch Sinn). Was die Tech Specs betrifft, ist es dem P310 ebenbürtig (2-Megapixel-Kamera, EDGE, microSD-Slot), kommt aber mit einigen “Beijing 2008″ Wallpapers und Klingeltönen. Über den Preis kann man noch nichts sagen, aber wie mir Luca Roncoroni von Samsung auf Anfrage mitteilte, soll das P318+ nur in China auf den Markt kommen und auch nur im asiatischen Raum funktionieren (ich nehme an, dass das heisst, dass es sich um kein GSM-Handy handelt. In einigen Ländern Asiens dürfte es aber dennoch funktionieren). Schade eigentlich…

Vorgezogene Kopier-Abgabe auf MP3-Playern in der Schweiz

Unschöne Nachrichten aus Lausanne: das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde von Konsumentenorganisationen nicht eingetreten. Die vorgezogene Abgabe auf MP3-Player kann demnach eingeführt werden.

MP3 Player werden in der Schweiz ab September wohl bis zu CHF 38.- teurer. Das Bundesgericht hat heute bekanntgegeben, auf eine Beschwerde von Konsumentenorganisationen nicht einzutreten und hat (zum Glück) eine Beschwerde der Verwertungsgesellschaften (SUISA etc.) abgewiesen. Doch um was geht es eigentlich? Hersteller und Importeure von MP3-Playern und Harddisk-Recordern sollen gemäss den Verwertungsgesellschaften fortan auf diesen Produkten eine Abgabe entrichten müssen. Was es mit dieser Vergütung auf sich hat, kann man im publizierten Entscheid nachlesen:

Der neue Tarif sieht eine Vergütung auf digitalen Speichermedien wie Microchips oder Harddiscs und ähnlichen digitalen Leerträgern für das private Kopieren von Werken und Leistungen mit reinen Tonaufnahmegeräten und kombinierten audiovisuellen Aufnahmegeräten vor.

Im Prinzip sollen mit der Abgabe Künstler für ihre Tätigkeit entschädigt werden. Die Tarife werden einerseits nach Speicherart (Flash vs. Festplatte) und andererseits nach Verwendung (Audioplayer vs. “Audiovisions-Aufnahmegerät”) unterschieden. Für eine Festplatte in einem iPod muss man zum Beispiel 46.9 Rappen pro Gigabyte bezahlen (80GB * CHF 0.469 = CHF 37.52). Tolle Sache. Interessanterweise sind PC-Festplatten von diesem Tarif ausgenommen.

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