USB-Seitenhalter

usb memo

Viel Technik erwartet? Tut mir leid. Nur ein weiteres leicht abstruses USB-Gadget. Der blaue Klotz hier zeichnet sich vor allem durch die raffinierte Krümmung des Schlitzes aus, in welchen der Käufer des knapp 10 Euro teuren Geräts eine (oder vielleicht sogar mehrere, das Manual ist in diesem Punkt nicht ganz eindeutig) Seiten zum Abtippen “stellen” kann. Darüber hinaus handelt es sich noch nicht mal um einen USB-Hub, sondern nur um ein Verlängerungskabel.

Moment – die cleverste Funktion haben wir fast vergessen: Sowie ein Papier im Halter steht, erstrahlt der Techno-Ständer von innen in blauem Licht. Damit niemand vergisst, dass er noch eine Seite drin stehen hat?

[via EverythingUSB]

Ein Herz für Biber?

Kasey McMahon hatte wohl so ziemlich genug von den öden grauen Kisten, die wir Computer nennen und hat sich aus einem ausgestopften Biber selbst einen Computer gebastelt. Da ein Biber bis zu 140cm lang (danke, Wikipedia) werden kann, konnte McMahon ein 17cm x 17cm grosses Mini-ITX Motherboard im Bauch des Tiers unterbringen. Ferner hat er eine 160GB Festplatte sowie einen DVD-Brenner eingebaut. Für ausreichende Kühlung sorgt ein im Rücken eingebauter Lüfter(!).

compuubeaver

Irgendwie sieht dieses Case-Mod ja noch lustig aus, ist aber gleichzeitig auch irgendwie etwas geschmackslos. Ich hätte jedenfalls Mühe damit, eine DVD in ein totes Tier reinzuschieben…

motherboard

Added Value:
Compubeaver
Compubeaver Image Gallery

[via Übergizmo]

Drachen sollen Energie liefern

Das ist keine Märchen aus dem Mittelalter, sondern eine Zukunftsvision aus dem Economist: Ingenieure arbeiten an Methoden, wie mit gigantischen Drachen Windenergie geernetet werden kann.

Eine Idee besteht darin, riesige, mit vier Propellern bestückte Drachen an Aluminium Kabeln bis zu 10 Kilometer hoch steigen zu lassen, wo sie sich dank des Winddrucks im Jetstream selber auf höhe halten und zugleich mit Rekuperation in den Rotor-Motoren Strom gewinnen.

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Türklinke mit “Besetzt”-Anzeige

Als ich mit 17 zum ersten Mal in den USA weilte, benutzte ich bei den Nachbarn meiner Tante in den Wäldern Connecticuts die Toilette. Und als ich rauskam, schloss ich, gut gedrillt durch meinen Vater, der zu Haus “offene Löcher” nicht ausstehen konnte (er meinte die Durchgänge, konnte aber auch ander Löcher nicht ausstehen) die Türe hinter mir.

Meine Tante beobachtet den Vorgang und erklärte mir mit Schalk in den Augen auf Schweizerdeutsch: “Die werden dieses Badezimmer jetzt jahrelang nicht mehr betreten”.

Langer Rede, kurzer Sinn: In den USA bedeutet eine geschlossene Badezimmertür “besetzt”, abgeschlossen wird in Privathäusern nicht.

Die Nachbarn in Connecticut könnten ihren Thronsaal heute noch benutzen, wenn dieses Produkt damals schon verfügbar gewesen wäre: Der “Brighthandle”-Türgriff ist mit einem Infrarot-Sensor ausgestattet, der die Anwesenheit von Personen im Raum misst wechselt seine Farbe durch Drehen des zusätzlichen Türschalters auf der Innenseite von grün (frei) auf rot (reif).

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LG Shine nun auch im “Candybar”-Design

Shine KE770

Shine KE770

Heute hat LG eine neue Variante des jetzt schon populären LG Shine voffiziell orgestellt. Das LG KE770 ist im Gegensatz zu seinem Bruder kein Slider sondern ein “Candybar”, sieht aber durch das Metallgehäuse mindestens gleich elegant aus. Mit knapp 10mm ist es sogar noch etwas dünner als das Ur-Shine und verfügt plusminus über dieselben Features: 2 Megapixel Kamera, 320 x 240 Pixel-Display, 50MB interner Speicher sowie die Möglichkeit, diesen via microSD auf maximal 2GB zu erweitern. Ob das “Shine Bar” über UMTS verfügen wird, ist nicht bekannt, ich tippe aber eher auf: nein. Irgendwie habe ich bislang nicht realisiert gehabt, dass “Shine” keine Modellbezeichnung sondern eine Produktreihe ist – wie dem auch sei, schön sind die Shine-Handys allemal. Ab Mai soll das KE770 in Russland erhältlich sein – ob bzw. wann es den Sprung in den deutschsprachigen Raum schaffen wird, ist noch nicht bekannt.

Mac OS X Leopard kommt doch noch nicht …

X Leopard

X Leopard

Die neueste OS X Version “Leopard” wird nun doch nicht, wie ursprünglich angenommen, bereits im Juni zur WWDC veröffentlicht. Wie Apple angekündigt hat, verschiebt sich der Release bis in den Oktober weil für den iPhone-Launche Softwareentwickler und andere Geeks vom OS X Team abgezogen werden mussten. An der WWDC will Apple jedoch mindestens eine Betaversion präsentieren, an welcher die anwesenden “Developer” dann noch ein bisschen rumschrauben dürfen. Auch wenn Apple-Fanboys die Verspätung als Zeichen dafür sehen, dass Apple gute Software auf den Markt bringen will, wird der “Mythos Apple” mit dieser Meldung doch ein wenig demontiert.

Added Value:
Apple Hot News

[via TUAW & mds-Kommentar]

Wenn man auch unter der Dusche Musik hören will …

Juke Tower

Juke Tower

Im Badezimmer habe ich bislang noch niche Musik gehört. Dies mag aber eventuell auch daran liegen, dass meine “Infrastruktur” in keiner Art und Weise für solche Spässe ausreichen würde (bis heute beneide ich meinen Kollegen Jan um sein wasserdichtes Radio, welches er in seiner Dusche hat). Mit dem Juke Tower wird alles einfacher: der kleine Lautsprecher ist spritzwasserfest (“splash proof”) und kann auf USB Sticks gespeicherte MP3-Files wiedergeben. Über einen eingbauten Speicher verfügt der Juke Tower leider nicht und der Lautsprecher dürfte mit seinen 0.5 Watt wohl auch nicht gerade für ein Klangerlebnis sondergleichen sorgen, aber zum duschen und rasieren sollte es ausreichen. Da der Juke Tower nicht am Stromnetz hängt, sondern mit drei AA-Batterien betrieben wird, muss man auch nicht Angst haben, in der Dusche eines schmerzvollen Stromtodes zu sterben. Für ?99 kann man den Juke Tower ab Ende Monat bei GeekStuff4U kaufen.

Juke Tower back

Juke Tower back

Added Value:
Juke Tower

[via Akihabara]

Ein Terabyte in einer Harddisk

Buffalo HD-H1.0TFBS2/3G: 3,5 Zoll-Harddisk mit einem Terabyte

Zwischen 1994 und 1995 lebt meine Freundin in New York, und ich nahm schamlos jede Gelegenheit und jeden Journi-Rabatt der damals noch existenten Swissair in Anspruch, um in den grossen Apfel zu fliegen.

Dabei drehte sich meine Welt um Fabiana, aber CompUSA in Manhattan kriegte bei jedem Trip ein bisschen was von meiner Zeit und ziemlich viel von meinem Geld. Ich erinnere mich, glückselig eine 500-Megabyte Harddisk aus dem Laden getragen zu haben, die ein paar hundert Franken billiger war als in der Schweiz.

Heute bringt Buffalo einen entfernten Verwandten meines damaligen Superkaufs in Japan auf den Markt. Die HD-H1.0TFBS2/3G weist eine Kapazität von einem Terabyte (1000 Gigabyte oder das 2000fache der Platte, die ich 1996 gekauft habe) für ungefähr den gleichen Preis auf den Markt – schätzungsweise wird das Gerät unter 500 Dollar kosten, wenns in den USA ankommt, also wohl 500 Euro in Europa (denn inzwischen wissen wir, wie die Firmen die Europäer abzocken).

Möglich wird die hohe Dichte durch “perpendicular magnetic recording”, was mir anlässlich des 50. Geburtstages der Harddisk vor ein paar Monaten ein Experte erklärt hat, was ich aber längst wieder vergessen habe. Einfach gesagt werden die magnetischen Ladungen auf der Harddisk nicht mehr horizontal angelegt, sondern vertikal, was Platz spart.

Ich erinnere mich aber auch etwas gelernt zu haben über neue HD-Verfahren mit hoch erhitzten Leseköpfen, welche die Kapazität weiter steigern werden – und da dieser Sumo-Ringer einer Harddisk von Buffalo noch keine heissen Teile aufweist, ist noch weit mehr von der guten, alten Harddisk zu erwarten.

[via Engadget]

Rocky, Robo Cop und Mad Max auf iTunes

MGM bringt eine eigene Kollektion in den Apple-Store

Lieber spät als nie: Hollywood-Filmgigant Metro Goldwyn Mayer (die mit dem Löwen) hat sich endlich überzeugen lassen, eine eigene Kollektion auf iTunes anzubieten.

In den USA sind damit Filme wie “Dances with Wolves”, “Ronin” und die im Titel erwähnten Blockbuster für rund zehn Dollar in “nahe-DVD-Qualität” erhältlich.

Klingender Lippenstift

Sony’s neue Player-Serie NW-E: USB-Sticks mit 3-Zeilen-Display

Von Blau über Pink nach Gold und Schwarz: Die Farben der neuen Sony “Walkman E-Serie” von USB-Stick-Musikplayern sind so ausgefallen wie das Gerät selber: Gar nicht. Spielt aber wohl keine Rolle, denn mit 1,2, oder 4 Gigabyte Kapazität und angeblich bis zu 30 Stunden Laufzeit sind die Lippenstift-Spieler durchaus attraktiv (wir wollen für einmal auf den running gag des iPod-Killers verzichten).

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