Feuerwerk von einer Uhr

PIMP4 Barcode Rubber LED Watch: Raten Sie, wieviel Uhr es ist.

blog3Da gabs doch einst diese stylischen Farb-Zifferblatt-Armbanduhren, auf denen mit einem 12tel-Kuchenausschnitt die Zeit abgelesen werden konnte: «Es ist ungefähr 20 vor Rot», lautete da die Antwort des Trägers auf die Frage nach der Zeit.

Jetzt kommen die smarten Japaner mit einer Geek-Version des bunten Weckers: Die PIMP-Barcode-Uhren haben lediglich ein paar Reihen quietschbunter LEDs, die im Normalfall fröhlich Licht vor sich hinsprühen und erst auf Knopfdruck das Datum oder die Zeit anzeigen – nach Schema Zählrahmen. Ich würde mal davon ausgehen, dass die Antwort auf die Frage, wie spät es ist, in diesem Falle irgendwie so klingt:

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MIDs – UMPCs mit Linux-Power

Intel MID

Intel MID

Prinzipiell kann ich den ganzen Hype um die UMPCs ja überhaupt nicht verstehen. Entweder will ich als User einen richtigen Laptop und bin dann auch bereit, einige Zeit zu warten, bis dieser gebootet hat und es macht mir dann auch nichts aus, einige Kilos in einer Extra-Tasche durch die Gegend zu schleppen oder dann will ich einen wirklich kleinen Handheld, mit dem ich zwischendurch rasch (und hier liegt die Betonung) ein E-Mail schreiben oder meinen Kalender checken kann. Insofern wüsste ich nicht, wieso ich mir zum Beispiel einen dieser Samsung Q1 Ultras (den nota bene alle an der CeBIT so toll fanden – nur Peter und ich nicht), kaufen soll – wenn man unterwegs rasch etwas erledigen will, dreht man ja durch, bis diese Kiste gebootet hat (klar, der UMPC-Markt ist kein Consumer-Markt, aber dennoch …). Die Plattform, die Intel diese Woche unter dem Label Mobile Internet Device (MID) vorstellen will, gefällt mir da schon eher.

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LED-Kerzen für den romantischen Geek

LED Kerzen

LED Kerzen

Mit Kerzen ists ja immer so ne Sache: da benötigt man ein Feuerzeug oder Streichhölzer und Nichtraucher-Geeks sind häufig keine stolzen Besitzer dieser äusserst “analogen” Gadgets (oder können kein Streichholz anzünden – Loser…). Zum Glück gibt es auf dieser Welt innovative Leute, die Sachen wie LED-Kerzen entwickeln. Die LED-Kerzen kann man bequem per Knopfdruck in den Standby-Modus versetzen und muss dann keine Angst davor haben, dass diese die gesamte Wohnung in Brand stecken weil man vor lauter Gamen seine Umgebung total vergisst. Besonders geekig: die LED-Kerzen kann man nicht nur aus-, sondern auch einblasen und wenn sie einmal “brennen”, flackern sie wie normale Kerzen. Betrieben werden sie mit zwei ganz normalen AA-Batterien, wobei man damit für bis zu 300 Stunden Kerzenschein Saft haben soll. Ich persönlich hätte mir natürlich noch einen USB-Port gewünscht, aber vielleicht gibts das ja dann in der Version 2.0. Die Kerzen gibt es in drei verschiedenen Grössen (10cm, 12.5cm und 15cm) und kosten zwischen ?8 und ?12. So sehr ich batteriebetriebene Geräte hasse: diese Kerzen will ich unbedingt haben!

Added Value:
LED Blow On-Off Candles

[via CrunchGear]

Sansa Shaker – geschüttelt, nicht gerührt …

SanDisk Sansa Shaker

SanDisk Sansa Shaker

MP3-Player müssen nicht immer “sexy” und “stylish” aussehen. Jedenfalls nicht, wenn man sie primär an Kinder verkaufen will. Der Sansa Shaker von SanDisk erinnert vom Aussehen her an einen Salzstreuer und wird in blau und pink erhältlich sein. Seinen Namen hat der MP3-Player übrigens nicht bloss wegen seines Aussehens, sondern auch weil man den Shaker bloss zu schütteln braucht, wenn man zum nächsten Song springen will. Der Shaker verfügt nur über 512MB internen Speicher, welcher jedoch, wie bei SanDisk eigentlich üblich, mit SD-Karten erweitert werden kann. Die Tatsache, dass SanDisk einen kleinen Lautsprecher mit eingebaut hat, finde ich eigentlich sinnvoll, aber irgendwie sehe ich mich schon, wie ich mich im Bus wegen Bushido-hörenden Kiddies nerve. Ebenfalls witzig finde ich, dass der Shaker über zwei Kopfhörerbuchsen verfügt. Von mir aus, kann man diese Ideen in Zukunft auch bei MP3-Playern “für Grosse” umsetzen! Deutlich weniger cool ist meiner Meinung nach der fehlende Akku – alle 15h eine neue Batterie einsetzen zu müssen, macht irgendwie nicht wirklich Spass. Der Shaker soll in den nächsten Monaten für umgerechnet circa ?30 auf den Markt kommen.

Added Value:
SanDisk Sansa Shaker

Nokia 6120 classic – ein neuer Klassiker?

Nokia 6120

Nokia 6120

Eine Woche in meinem Leben wäre nicht komplett, wenn Nokia oder Sony Ericsson nicht mindestens ein neues Handy ankündigen würden. Diese Woche werde ich bereits am Dienstag Morgen erlöst: Nokia hat nämlich bekanntgegeben, dass in den nächsten Monaten das 6120 classic auf den Markt kommen soll. In grauer Vorzeit gab es schon mal ein Nokia 6120 – die nun angekündigte “classic”-Version hat jedoch etwas mehr auf Lager als der Vorgänger. Knapp 200 Kontakte, 35 verschiedene Klingeltöne und SMS wären bei einem Gewicht von 180 Gramm irgendwie nicht mehr ganz “state of the art”. Das Nokia 6120 classic (die “Neuaflage” heisst also lustigerweise “classic”…) ist von der Ausstattung her eher den heutigen Bedürfnissen angepasst. Nebst einer 2 Megapixel Kamera mit Blitzlicht auf der Rückseite kann man durch eine etwas kleinere Kamera auf der Vorderseite Videotelefonate führen (angeblich soll dies vor allem bei Leute beliebt sein, welche viel unterwegs sind und zwischendurch ihre Kinder zu Gesicht bekommen wollen). Damit man auch zügig surfen kann, unterstützt das 6120 classic HSDPA. Schön finde ich, dass das neue Nokia-Handy auf S60 läuft – damit hat man die Möglichkeit, auf Tausende verschiedener Applikationen zurückzugreifen (eingeschränkt wird man natürlich nur durch die 35MB Speicher bzw. die microSD-Karte) und so das Handy zu einem regelrechten Powertool zu machen. Das Nokia 6120 classic soll noch in diesem Quartal zu einem Preis von ?260 (ohne Vertrag) auf den Markt kommen. Jedoch glaube ich nicht, dass es zu einem Klassiker wird – das 6120 classic ist einfach zu “normal”.

Added Value:
Nokia 6120 classic

Kabelloses USB-Hub gefällig?

Belkin USB 80211n

Belkin USB 80211n

Du hast in der WG nur einen Drucker oder möchtest mit deiner Familie, Dateien sharen? Normalerweise geht das ja nur über einen Druckerserver bzw. über ein NAS. Dank der immer wieder bei uns auftauchenden Firma Belkin kann der Normalo-User, der sich nicht mit Netzwerkgeschichten herumschlagen will, auch ganz einfach lösen. Ein im Sommer auf den Markt kommendes USB-Hub bietet total fünf USB-Ports (zwei auf der Vorder- und drei auf der Rückseite) und verbindet sich via 802.11n mit dem bzw. den Computer(n). Man kann also zum Beispiel wunderbar von jedem Raum aus etwas drucken oder auf eine USB-Festplatte zugreifen. Wenn man nur einen Scanner oder nur einen Kartenleser besitzt, kann man den natürlich ebenfalls anschliessen – damit sind die Anwendungsbereiche, die mir spontan in den Sinn kommen, jedoch eigentlich schon ausgeschöpft (wobei mir über WLAN angesteuerte Drucker und USB-Festplatten eigentlich schon ausreichen). Ich kann noch nicht mit Sicherheit sagen, ob das Hub auch als WLAN-Accesspoint dienen wird – das zweite Kabel von rechts sieht meiner Meinung nach jedoch nicht wie ein USB-Kabel, sondern eher wie ein (flaches) Ethernet-Kabel aus und überhaupt, es wäre doch irgendwie etwas verschwenderisch, wenn man 802.11n Technologie “nur” für das USB-Hub einbauen würde. Das knapp ?100 teure Hub finde ich prinzipiell eine Super-Idee, jedoch kann es unter Umständen etwas problematisch werden, fünf Geräte am gleichen Ort aufzustellen. Aber sind wir ehrlich, dies ist immer noch besser, als wenn jeder User einen eigenen Drucker oder einen eigenen Cardreader kaufen muss. Im Juni soll das Hub in den USA und einige Zeit später auch hierzulande auf den Markt kommen. Zuerst können nur Windows-User davon profitieren, angeblich soll die Mac-Unterstützung auch schon in der Pipeline sein.

Added Value:
Belkin

[via Tech Digest]

Per Knopfdruck das Internet ausschalten

Best Netguard

Best Netguard

Und hier ausnahmsweise mal ein Gadget, das sogar meine Eltern supergut finden würden: installiert man Best NetGuard am Computer, kann man per Knopfdruck nämlich die Verbindung zum Internet unterbrechen und damit den PC-User sozusagen vor sich selbst schützen. Oder anders ausgedrückt: drückt man den ON-Button, kann der Sohnemann nicht mehr auf Porno-Pages der Seite des FC Bayern München herumsurfen und der MSN Chat der Lieblingstochter funzt auch nicht mehr (lustigerweise ist ON=keine Verbindung mit dem Internet und OFF=Verbindung). Best NetGuard geht sogar so weit, das Gerät als “Produktivitätssteigerungsmittel” für Firmenmitarbeiter anzupreisen (in dem Fall müsste man Best NetGuard eigentlich mal bei imgriff.com testen…).

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Auric Goldfingers Handy?

Das Nokia 8800 Sirocco – Nokias Edelhandy mit eher durchschnittlicher Ausstattung (2 Megapixel Kamera, EDGE, 64MB interner Speicher ohne Kartenslot, Farbdisplay mit einer Auflösung von 208 x 208 Pixel) scheint bei der Zielgruppe gut anzukommen. Schliesslich präsentierte der Handyriese heute eine weitere Special Edition:

sirocco gold

sirocco gold

Das Nokia 8800 Sirocco Gold ist – wie es der Name erahnen lässt – ein vergoldetes Handy und dürfte somit auf der Wunschliste von Auric Goldfinger weit oben stehen. Nokia lässt sich dabei natürlich nicht lumpen und verwendet bei dem nach einem Sahara-Wind benannten Handy 18K-Gold und nicht etwa Plastik mit Goldlook. Damit hat sichs aber auch schon in Sachen “Special Features”. Wer auf Dekadenz steht und ?1000 auf der hohen Kante hat, kann sich ab sofort dieses irgendwie nicht wirklich überzeugende Handy kaufen.

Konvergenz:
Nachttisch und iPod-Dock in einem

geneva sound system XL

geneva sound system XL

iPod Docks bzw. Lautsprechersysteme stellen wir von neuerdings ja noch des öfteren vor. So etwas wie das Geneva Sound System ist mir aber noch nie vor die Augen gekommen. Die Variante L ist 45cm x 30cm gross während das Modell XL mit seinen 55cm x 60cm wohl auch als kleines Nachttischchen dienen könnte – beide Modelle sind um die 37cm tief. Natürlich sind beide Auführungen mit allen bisher produzierten iPods mit DockConnector kompatibel. Wers lieber etwas “klassischer” mag (oder keinen iPod besitzt), kann mit dem Geneva Sound System aber auch CDs oder Radio hören. Natürlich steckt bei dieser Grösse auch einiges an Leistung im Gehäuse: 2 x 300 Watt (XL) bzw. 2 x 50 Watt (L). Natürlich ist solch ein Soundsystem nicht ganz billig – während das kleinere Modell ?450 kostet, muss man für die Variante XL knapp ?800 liegen lassen. Mir persönlich wäre das jetzt zu viel Geld – da würde ich mir eher ein Surround Sound System und ein TuneCast von Belkin kaufen (und Nachttische gibts bei IKEA ja schon für ziemlich wenig Geld).

geneva sound system L

Added Value:
Geneva Sound System

[via Gizmodo]

Internet-Kaltstart?

Führende Netzwissenschafter, darunter auch Internet-”Vater” Vint Cerf, denken nicht nur laut über einen “Neustart” des globalen Info-Highways nach – an diversen Instituten und Universitäten wie Stanford wird bereits daran gearbeitet, wie Heise heute unter Bezugnahme auf einen Artikel von Physorg berichtet.

Denn das Internet ist als Netzwerk von Wissenschaftern entstanden und nie im Hinblick auf heutige Probleme wie Spam, Viren und dergleichen entworfen worden. Professor Dipankar Raychaudhuri von der Rutgers-Universität empfindet es deshalb geradezu als Wunder, dass das Netz heute noch funktioniere.

Eine vollständig neue Architektur und ein “Kaltstart” des neuen Netzwerks würde sich nach ansicht einiger der Vordenker selbst angesichts der Milliarden lohnen, welche in den Ersatz der IP-Hardware und die Überarbeitung von Milliarden zeilen von Programmcode gesteckt werden müssten.

Persönlich fürchte ich allerdings, dass jede solche Initiative an den Begehrlichkeiten von Politikern, Wirtschaft und Geheimdiensten ersticken wird. Aber es ist jedenfalls eine spannende Idee.

Der ganze Bericht steht bei Heise news.