Den USB-Hub mal einen Gang höher schalten

Und hier wieder einmal mehr ein Beitrag der Katergorie “Dinge, welche die Welt eigentlich nicht braucht”. SolidAlliance aus Japan ist in etwa die logische (?) Weiterführung dessen, was Brando so macht (und ist meiner Meinung nach auch noch ein Spürchen verrückter als Thanko). Dieser wunderbare Nachbau eines Motorrad-Motors erfüllt nämlich nicht bloss einen rein dekorativen Zweck, sondern dient gleichzeitig auch noch als 3-fach USB-Hub. Die Tatsache, dass der Hub nicht bloss still dasteht, sondern auch “echte” Motorgeräusche von sich gibt, dürfte einem weder in den eigenen vier Wänden noch in einem Grossraumbüro neue Freunde bescheren. Wer fortan trotz USB2.0 noch mehr Gas geben will, muss ?35 aus dem Sparschwein nehmen.

SolidAlliance USB Hub Motor

[via Akihabara]

iPhone
– Schmuckstück mit beschränktem Nutzwert

Die “New York Times” hat schon eins – seit zwei Wochen. Ebenso das “Wall Street Journal”. Heute haben die beiden Blätter das iPhone nach ihrem Test öffentlich unter die Lupe genommen. Und beide sind begeistert. Wir hingegen sehen in ihren Berichten ein paar arge Kratzer an dem Schmuckstück.

Man könne fast sagen, der Hype um das iPhone sei vielleicht gar keiner. Sagt David Pogue von der “New York Times”, der das begehrte Objekt seit bereits zwei Wochen mit sich herumträgt, und vom Design, der Software und dem Handling ganz begeistert ist.

In all diesen Belangen erfüllt Job’s Neuerfindung des Mobiltelefons die Erwartungen, sagt Pogue. Und nicht nur in diesen. Apples Wahl ist auf den Telekom-Partner At&T gefallen, weil die der Computerfirma volle Freiheit gegeben hat, sich über Konventionen hinwegzusetzen. Zum Beispiel müssen Voicemails nicht abgerufen werden, sondern werden auf dem iPhone angezeigt und können einzeln angehört werden.

Und wer sich am Freitag oder vorher in die Schlange stellt (ich bin dabei, freue mich aber nicht besonders darauf) und sich ein iPhone kauft, wird nicht im Laden die mühsame Anmeldeprozedur für den (Zweijahres-)Vertrag über sich ergehen lassen müssen. Er kann das Abo nämlich bequem zu Hause via iTunes kaufen.

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Erhebendes Gefühl für Laptops

Alto ExpressLogitech wirft zwei Neuerungen in Sachen Laptopzubehör auf den Markt. Wo der Laptopständer Logitech Alto aus dem letzten Jahr etwas klobig wirkte, hat der neue im schlankeren Design deutlich abgespeckt.

Für knapp 30 Euro ist der Laptopständer Alto Express zu haben. Er ist aus schlichtem Plastik und Gummi gemacht und erinnert im Design an das iCurve (jetzt: Elevator) von Griffin. Ein gutes Zubehörteil, um den Laptop vor Überhitzung zu schützen.

Alto Connect

Alto Connect

Der mit rund 70 Euro um einiges teurere Alto Connect hebt nicht nur den Laptop in luftige Höhen, sondern ist zusätzlich auch noch ein USB-Hub.

[via engadget]

Die dritte Dimension ist da

Philips beginnt die Vermarktung von Bildschirmen, die dem Betrachter eine dritte Dimension vorgaukeln, ohne dass er eine Brille tragen muss. Das Geheimnis heisst WOWvx Technologie.

Auf der Infocomm in Anaheim, Kalifornien, hat der europäische Grosskonzern die ersten 20-Zoll-3D-Displays vorgestellt, die zunächst als Eyecatcher in Ladenlokalitäten vermarktet werden sollen – was durchaus auch mit dem Preis zusammen hängen dürfte.

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Das iPhone der Neunziger:
Psion

Vor zehn Jahren brachte Psion einen neuen Handheldcomputer auf den Markt: Die Serie 5 – und wäre damit beinahe eine Weltmarke geworden.

Psion Serie 5

Psion Serie 5

Zwischendurch ein wenig Gadget-Geschichte:

Vor zehn Jahren war Psion eine feste Größe im Handheld-Markt. Geschäftsleute, die heute einen Blackberry besitzen, hatten damals einen kleinen Psion-Computer in der Tasche. Erst die Serie 3 und später – viel zu selten – den Nachfolger, die Serie 5.

Was die wenigsten wissen: Die Serie 5 war eine vollständige Neuentwicklung. Neue Chips, ein neues Betriebssystem, neue Middleware (integrierte Software) und komplett neue Software.

Die Geschichte dieses Produkts ist auch die Geschichte eines furchtlosen britischen Computerherstellers, der es beinahe geschafft hätte, eine weltweit erfolgreiche Marke zu werden. Diese Geschichte von Psion ist Andrew Orlowski, Redakteur bei The Register, den längsten Artikel wert, der je in diesem Fachorgan erschienen ist.

Mit knapp 40 Druckseiten fast schon ein Buch. Auf jeden Fall ein lesenswertes Stück Technikgeschichte: Psion: the last computer.

Viele neue bunte Inspirons

Dell hat in den USA die neuen Modelle der Laptop-Reihe Inspiron veröffentlicht. Sie bestechen nicht nur durch ein frisches Design, sondern auch durch die Features bis hin zum Blu-Ray-Laufwerk.

Dell Inspiron

Ich schwöre inzwischen seit bald vier Jahren auf Dell, also eigentlich seit ich von der Desktop- in die Laptop-Welt gewechselt habe, und obwohl ich gelegentlich mit einem MacBook liebäugle, schafft es Dell immer wieder, mich zu überzeugen. In den USA hat der Computergigant soeben die Inspiron-Reihe aufgefrischt. Was ich da auf der Dell-Seite zu sehen bekomme, lässt das Macbook wieder ein bisschen in den Hintergrund rücken. Einerseits hat Dell den Notebooks ein neues Design verpasst und bietet die Dinger nun in acht verschiedenen Farben (inklusive Pink) an, andererseits hat sich bei den Tech Specs auch einiges getan:

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iPhone-Schlangesitzen

Welche Züge der iPhone-Wahn mittlerweile annimmt, ist gestern besonders offensichtlich zu Tage gekommen: Um fünf Uhr früh New Yorker Zeit wurden die ersten iPhone- Süchtigen vor dem Applestore an der Fifth Avenue gesichtet.

Die Plätze in der ersten Reihe kann man aktuell noch nicht als harterkämpft bezeichnen, und doch scheinen sich die beiden Wartenden als echte Helden zu fühlen. Sie wollen auch tatsächlich bis Freitag abend bleiben und sind mit allem nötigen angereist: Beide sind ausgestattet mit Sitzkissen, Getränken und Nahrungsmitteln.

Der erste in der Schlange, namentlich bisher bekannt als Greg, ist nach eigenen Angaben ein bereits im Ruhestand befindlicher Single, was ihm alle Zeit der Welt gibt, ‘sein iPhone’ zu bekommen. Was Greg mit dem iPhone will: “Anschauen und sehen, wie es funktioniert.”

iPhone Waiter

[via AppleInsider/Vicarious Music]

Kabelloses Internetradio mit Stil

Tivoli Audio war bisher eher bekannt für stilvolle, aber zumeist altmodische Radios, die nicht viel mehr können als normalen Antennenempfang. Nun aber präsentieren sie mit dem NetWorksGo und dem NetWorks Table Radio auch Produkte, die sich in die digitale Richtung begeben.

Was von den alten Funktionen der Tivoli-Radios übrig bleibt ist übrigens lediglich der FM-Empfänger. Dazu kommt allerdings die Streamingfähigkeit für Formate wie MP3, WMA und Real Audio-Streams ohne zusätzliche Technik.

Tivoli NetWorksGo

Tivoli NetWorksGo


Bisher ist die Liste der empfangbaren Internetradios begrenzt, da Tivoli selbst eine Liste vorgibt. Dennoch soll es dem User möglich sein, eine Mail an Tivoli zu schicken und seinen Lieblingssender in die Liste hinzufügen zu lassen. Ein einfaches Firmwareupdate liefert dann die dafür nötigen informationen.

Beide Radios lassen sich sowohl per Ethernet als auch per WiFi betreiben. Während das NetWorks Table Radio ein klassisches stationäres Modell darstellt, lässt sich das NetWorksGo mittels Batterien auch perfekt von Raum zu Raum tragen.

Auf den Markt kommen sollen die beiden Radios im Herbst, ein Preis ist bisher noch nicht bekannt.

[via SlipperyBrick]

Auch Multifunktionsdrucker können Gadgets sein

Drucker zu verkaufen muss eine echt langweilige Sache sein. Was soll man als Argument sagen? “Druckt jetzt 22 Seiten pro Minute statt vorher 18?” Interessiert nur Nerds. “Das neue Modell verbraucht 3% weniger Toner aus der Konkurrent”? Interessiert nur Controller. Die meisten Drucker qualifizieren sich nun mal nicht als Gadgets und lösen nicht diesen direkten “Haben will!”-Reflex aus, der uns alle antreibt.

Als ich letzte Woche bei einem Lexmark-Pressetermin war, erschlugen einen denn auch die meisten Slides mit je 2000 Zeichen Text. So musste man sich bei den Präsentationen auf kleine Details konzentieren, etwa dass alle Präsentatoren immer “Street Price” sagten, aber “Unverbindliche Preisempfehlung” meinten.

Doch halt. Es gab auch ein Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax) namens Lexmark X850e MFP , das mit integrierter Festplatte und Monitor einige nette Features auf Lager hatte – wie die vielen, grossen, bunten Bilder beweisen:

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Das Rätsel des neuerdings-Phantoms

Kleine Erklärung in eigener Sache: Wer sich über das nette Porträtbild eines überaus sympathischen Herrn im Neuerdings-Feed heute Morgen gewundert hat, wie beispielsweise leu, den wollen wir nicht zu lange auf die Folter spannen.

Ich hab grad mal wieder gelernt, dass man in der Blog-Client-Software nicht das wichtigste Erzeugnis als Standard-Blog vordefinieren sollte. Sonst rutschen eben die Bilder für die private Webseite schnell mal in den Gadget-Newsdienst.