Individuelle Untertitel in Kino und Oper?

Untertitel

Untertitel

Forscher der Universidad Carlos III in Madrid haben eine Brille entwickelt, welche Untertitel jeglicher Art direkt vor dem Auge einblendet. Die jeweiligen Signale empfängt die Brille (bzw. der Aufsatz) von einem Computer, der im Umkreis von 50m aufgestellt sein muss. Auch wenn diese Technologie auf den ersten Blick etwas sinnlos erscheint, kommen mir schon nach kurzem Überlegen einige Use Cases in den Sinn. In sonst nicht untertitelten Kinofilmen (sprich, in Kinos, die entweder in Deutschland oder den ländlichen Gegenden der Schweiz stehen und die Filme in der synchronisierten Fassung zeigen) könnten sich Gehörlose einen Film problemlos anschauen gehen. Oder der Kinobesucher kann sich die Sprache der Untertitel (bei einem Film im Originalton) selbst auswählen (welcher Stadtberner will schon französische Untertitel und welcher eingewanderte Italiener hätte manchmal nicht gerne italienische Untertitel?). Die dritte Möglichkeit werden manche Leute wohl als Sakrileg anschauen: da meist eh kein Schwein versteht, was in der Oper gesungen wird, könnte man alle Gesangspartien mithilfe dieser Brille mit Untertiteln versehen. Dann könnte man nämlich der Handlung folgen, ohne immer im teuer erstandenen Programm die Szenenbeschreibungen nachlesen zu müssen. Auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass es superbequem ist, so ein Teil auf der Brille montiert zu haben, überwiegen hier die Vorteile meiner Meinung nach deutlich.

[via Übergizmo]

eneloop – der nächste Evolutionsschritt der Batterietechnologie

eneloopeneloop ist in meinen Augen zwar bloss eine wiederaufladbare Batterie, die man in bereits aufgeladenem Zustand kaufen kann – für die Marketingabteilung von Sanyo handelt es sich dabei jedoch um eine “Kombination aus Akku und Batterie und somit der nächste Evolutionsschritt der Batterietechnologie in das 21. Jahrhundert”. Na ja -vielleicht bin ich auch bloss wieder ein Ignorant … Nichtsdestotrotz finde ich eneloop erwähnenswert – nebst einem stinknormalen Ladegerät gibt es nämlich ein USB-Ladegerät (da kommt mal wieder der USB-Fetischist in mir hervor). Um zwei AA Batterien vollständig aufzuladen, benötigt man zwar um die viereinhalb Stunden, muss dafür bei Auslandreisen keine Adapter für die komischen Steckdosen dieser Welt mitnehmen (ausser natürlich einem Adapter für das Laptop-Netzgerät). Das Ladegerät mit zwei AA Batterien gibts zum Beispiel bei Amazon und kostet bloss ?15.

Added Value:
eneloop

[via Übergizmo]

BenQ X725 – die Kamera, die in jede Hosentasche passt

Für mich als einfachen Kunden, der bloss eine “point & shoot” Kamera will, sind Digitalkameras inzwischen schon fast zur Commodity geworden. Irgendwie sind für mich fast alle Kameras gleich – sie unterscheiden sich höchstens durch die Megapixel-Zahl oder den Zoom voneinander (wobei mir ersteres eigentlich egal ist, mehr als 4 Megapixel brauche ich eh nicht). Deshalb kann heutzutage eine Digitalkamera nur selten mein Interese wecken (ich weiss, ich bin ein Ignorant). Die BenQ X725 ist da ein klein wenig anders: sie kann zwar nicht deutlich mehr oder weniger als eine andere, handelsübliche Digicam, ist aber bloss 12.5mm dick. Dazu gehört ein 3x optischer Zoom sowie ein 2.5 Zoll Display. Viel mehr steht lustigerweise nicht in der Pressemitteilung – vor allem den Preis such man vergeblich. Die in schwarz, rot, silber und rosa erhältliche X725 ersetzt die X720 und ist ab sofort erhältlich.

BenQ X 725

[via Engadget]

Ecobook – das Bambus-Notebook von Asus

Asus EcobookSchon vor einiger Zeit habe ich mal gelesen, dass Asus ein Bambus-Notebook auf den Markt bringen will. Damals gab es aber noch keine gescheiten Fotos und die Sache sah auch mehr nach einem Gerücht als nach einem handfesten Produkt aus. Nun kann man in den unendlichen Weiten des Internets lesen, dass Asus im nächsten Jahr das Ecobook lancieren will. Dabei handelt es sich jedoch nicht bloss um ein Notebook mit Bambus-Gehäuse, sondern um einen “ökologisch wertvollen” Laptop, der aus wiederverwertbaren bzw. umweltschonenden Materialien hergestellt wurde. Dies betrifft nicht bloss das oben erwähnte Gehäuse sondern auch die aufgesprühten Farben und die verbauten Schaltkreise. 100%ig “grün” wird das Ecobook wohl nicht sein, zumal Asus bei gewissen Teilen wie zum Beispiel dem Prozessor schlichtweg andere Produzenten angewiesen sein wird – ein Statetment ist das Ecobook aber allemal. Tech Specs und dergleichen gibt es zur Zeit leider noch nicht, aber vielleicht stellt Asus das Notebook ja an der IFA vor.

[via Tech Digest]

Feuerwerk von einer Uhr

PIMP4 Barcode Rubber LED Watch: Raten Sie, wieviel Uhr es ist.

blog3Da gabs doch einst diese stylischen Farb-Zifferblatt-Armbanduhren, auf denen mit einem 12tel-Kuchenausschnitt die Zeit abgelesen werden konnte: «Es ist ungefähr 20 vor Rot», lautete da die Antwort des Trägers auf die Frage nach der Zeit.

Jetzt kommen die smarten Japaner mit einer Geek-Version des bunten Weckers: Die PIMP-Barcode-Uhren haben lediglich ein paar Reihen quietschbunter LEDs, die im Normalfall fröhlich Licht vor sich hinsprühen und erst auf Knopfdruck das Datum oder die Zeit anzeigen – nach Schema Zählrahmen. Ich würde mal davon ausgehen, dass die Antwort auf die Frage, wie spät es ist, in diesem Falle irgendwie so klingt:

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MIDs – UMPCs mit Linux-Power

Intel MID

Intel MID

Prinzipiell kann ich den ganzen Hype um die UMPCs ja überhaupt nicht verstehen. Entweder will ich als User einen richtigen Laptop und bin dann auch bereit, einige Zeit zu warten, bis dieser gebootet hat und es macht mir dann auch nichts aus, einige Kilos in einer Extra-Tasche durch die Gegend zu schleppen oder dann will ich einen wirklich kleinen Handheld, mit dem ich zwischendurch rasch (und hier liegt die Betonung) ein E-Mail schreiben oder meinen Kalender checken kann. Insofern wüsste ich nicht, wieso ich mir zum Beispiel einen dieser Samsung Q1 Ultras (den nota bene alle an der CeBIT so toll fanden – nur Peter und ich nicht), kaufen soll – wenn man unterwegs rasch etwas erledigen will, dreht man ja durch, bis diese Kiste gebootet hat (klar, der UMPC-Markt ist kein Consumer-Markt, aber dennoch …). Die Plattform, die Intel diese Woche unter dem Label Mobile Internet Device (MID) vorstellen will, gefällt mir da schon eher.

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LED-Kerzen für den romantischen Geek

LED Kerzen

LED Kerzen

Mit Kerzen ists ja immer so ne Sache: da benötigt man ein Feuerzeug oder Streichhölzer und Nichtraucher-Geeks sind häufig keine stolzen Besitzer dieser äusserst “analogen” Gadgets (oder können kein Streichholz anzünden – Loser…). Zum Glück gibt es auf dieser Welt innovative Leute, die Sachen wie LED-Kerzen entwickeln. Die LED-Kerzen kann man bequem per Knopfdruck in den Standby-Modus versetzen und muss dann keine Angst davor haben, dass diese die gesamte Wohnung in Brand stecken weil man vor lauter Gamen seine Umgebung total vergisst. Besonders geekig: die LED-Kerzen kann man nicht nur aus-, sondern auch einblasen und wenn sie einmal “brennen”, flackern sie wie normale Kerzen. Betrieben werden sie mit zwei ganz normalen AA-Batterien, wobei man damit für bis zu 300 Stunden Kerzenschein Saft haben soll. Ich persönlich hätte mir natürlich noch einen USB-Port gewünscht, aber vielleicht gibts das ja dann in der Version 2.0. Die Kerzen gibt es in drei verschiedenen Grössen (10cm, 12.5cm und 15cm) und kosten zwischen ?8 und ?12. So sehr ich batteriebetriebene Geräte hasse: diese Kerzen will ich unbedingt haben!

Added Value:
LED Blow On-Off Candles

[via CrunchGear]

Sansa Shaker – geschüttelt, nicht gerührt …

SanDisk Sansa Shaker

SanDisk Sansa Shaker

MP3-Player müssen nicht immer “sexy” und “stylish” aussehen. Jedenfalls nicht, wenn man sie primär an Kinder verkaufen will. Der Sansa Shaker von SanDisk erinnert vom Aussehen her an einen Salzstreuer und wird in blau und pink erhältlich sein. Seinen Namen hat der MP3-Player übrigens nicht bloss wegen seines Aussehens, sondern auch weil man den Shaker bloss zu schütteln braucht, wenn man zum nächsten Song springen will. Der Shaker verfügt nur über 512MB internen Speicher, welcher jedoch, wie bei SanDisk eigentlich üblich, mit SD-Karten erweitert werden kann. Die Tatsache, dass SanDisk einen kleinen Lautsprecher mit eingebaut hat, finde ich eigentlich sinnvoll, aber irgendwie sehe ich mich schon, wie ich mich im Bus wegen Bushido-hörenden Kiddies nerve. Ebenfalls witzig finde ich, dass der Shaker über zwei Kopfhörerbuchsen verfügt. Von mir aus, kann man diese Ideen in Zukunft auch bei MP3-Playern “für Grosse” umsetzen! Deutlich weniger cool ist meiner Meinung nach der fehlende Akku – alle 15h eine neue Batterie einsetzen zu müssen, macht irgendwie nicht wirklich Spass. Der Shaker soll in den nächsten Monaten für umgerechnet circa ?30 auf den Markt kommen.

Added Value:
SanDisk Sansa Shaker

Nokia 6120 classic – ein neuer Klassiker?

Nokia 6120

Nokia 6120

Eine Woche in meinem Leben wäre nicht komplett, wenn Nokia oder Sony Ericsson nicht mindestens ein neues Handy ankündigen würden. Diese Woche werde ich bereits am Dienstag Morgen erlöst: Nokia hat nämlich bekanntgegeben, dass in den nächsten Monaten das 6120 classic auf den Markt kommen soll. In grauer Vorzeit gab es schon mal ein Nokia 6120 – die nun angekündigte “classic”-Version hat jedoch etwas mehr auf Lager als der Vorgänger. Knapp 200 Kontakte, 35 verschiedene Klingeltöne und SMS wären bei einem Gewicht von 180 Gramm irgendwie nicht mehr ganz “state of the art”. Das Nokia 6120 classic (die “Neuaflage” heisst also lustigerweise “classic”…) ist von der Ausstattung her eher den heutigen Bedürfnissen angepasst. Nebst einer 2 Megapixel Kamera mit Blitzlicht auf der Rückseite kann man durch eine etwas kleinere Kamera auf der Vorderseite Videotelefonate führen (angeblich soll dies vor allem bei Leute beliebt sein, welche viel unterwegs sind und zwischendurch ihre Kinder zu Gesicht bekommen wollen). Damit man auch zügig surfen kann, unterstützt das 6120 classic HSDPA. Schön finde ich, dass das neue Nokia-Handy auf S60 läuft – damit hat man die Möglichkeit, auf Tausende verschiedener Applikationen zurückzugreifen (eingeschränkt wird man natürlich nur durch die 35MB Speicher bzw. die microSD-Karte) und so das Handy zu einem regelrechten Powertool zu machen. Das Nokia 6120 classic soll noch in diesem Quartal zu einem Preis von ?260 (ohne Vertrag) auf den Markt kommen. Jedoch glaube ich nicht, dass es zu einem Klassiker wird – das 6120 classic ist einfach zu “normal”.

Added Value:
Nokia 6120 classic

Kabelloses USB-Hub gefällig?

Belkin USB 80211n

Belkin USB 80211n

Du hast in der WG nur einen Drucker oder möchtest mit deiner Familie, Dateien sharen? Normalerweise geht das ja nur über einen Druckerserver bzw. über ein NAS. Dank der immer wieder bei uns auftauchenden Firma Belkin kann der Normalo-User, der sich nicht mit Netzwerkgeschichten herumschlagen will, auch ganz einfach lösen. Ein im Sommer auf den Markt kommendes USB-Hub bietet total fünf USB-Ports (zwei auf der Vorder- und drei auf der Rückseite) und verbindet sich via 802.11n mit dem bzw. den Computer(n). Man kann also zum Beispiel wunderbar von jedem Raum aus etwas drucken oder auf eine USB-Festplatte zugreifen. Wenn man nur einen Scanner oder nur einen Kartenleser besitzt, kann man den natürlich ebenfalls anschliessen – damit sind die Anwendungsbereiche, die mir spontan in den Sinn kommen, jedoch eigentlich schon ausgeschöpft (wobei mir über WLAN angesteuerte Drucker und USB-Festplatten eigentlich schon ausreichen). Ich kann noch nicht mit Sicherheit sagen, ob das Hub auch als WLAN-Accesspoint dienen wird – das zweite Kabel von rechts sieht meiner Meinung nach jedoch nicht wie ein USB-Kabel, sondern eher wie ein (flaches) Ethernet-Kabel aus und überhaupt, es wäre doch irgendwie etwas verschwenderisch, wenn man 802.11n Technologie “nur” für das USB-Hub einbauen würde. Das knapp ?100 teure Hub finde ich prinzipiell eine Super-Idee, jedoch kann es unter Umständen etwas problematisch werden, fünf Geräte am gleichen Ort aufzustellen. Aber sind wir ehrlich, dies ist immer noch besser, als wenn jeder User einen eigenen Drucker oder einen eigenen Cardreader kaufen muss. Im Juni soll das Hub in den USA und einige Zeit später auch hierzulande auf den Markt kommen. Zuerst können nur Windows-User davon profitieren, angeblich soll die Mac-Unterstützung auch schon in der Pipeline sein.

Added Value:
Belkin

[via Tech Digest]