Generalüberholtes digitales Leben – iLife ’08 im Test (II/II)

Die überarbeitete Apple-Softwaresuite für Privatanwender im neuerdings.com-Test. Heute: iDVD, iWeb, GarageBand und das Fazit.

Zum Teil 1: iPhoto und iMovie

iMovie ist cool und lässt sogar das Hochladen von Filmen direkt ins web und auf Youtube zu. Doch was tun, wenn das Filmchen an Verwandte geht, die noch nicht mit diesen Technologien umgehen können?

iDVD

Man stelle sich die Situation vor: Die Eltern wohnen weit weg, jedoch möchten sie doch am eigenen Leben teilhaben. Da bietet iDVD die passende Lösung. Im Nu sind solche bewegten und bewegenden Lebensbeweise für die Allerliebsten erstellt.

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Das Auswahlmenü lässt sich dank Drop Zones schnell gestalten.

Schnell sind Drop Zones erstellt und Medien aus der rechts angegliederten Bibliothek hinzugefügt. Alle Menüpunkte lassen sich via Klick umbenennen, die Schrift, deren Grösse und Position verändern. Untermenüs bleiben dank der angebotenen Baumstruktur übersichtlich. Tote Links sind so von Anfang an ausgeschlossen.

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Telefon für Trüffelschweine

Trüffelbraun ist es, elegant und schlank: Das ist das neue K770i Cyber-shot-Handy von Sony Ericsson.

Cybershot K770

Das gerade mal 14,5mm hohe Handy verfügt über eine 3,2 Megapixel-Kamera mit Autofokus und 3-fach digitalem Zoom. Als Speichermedium nutzt das K770i den Memory Stick Micro, im Set enthalten ist eine 256MB-Speicherkarte. Dank eingebauter Bearbeitungssoftware kann man die Fotos direkt auf dem Gerät verändern und ist nicht auf einen Computer angewiesen. Danach kann man die Fotos entweder mit einem PictBridge-fähigen Drucker ausdrucken oder sie direkt ins Blog oder eine Fotogalerie hochladen.

Neben der Fotofunktion hat das K770i auch einen eingebauten Medienplayer und eine FM-Radio-Funktion inklusive RDS. Dank Bluetooth-Unterstützung kann man die Musik mit einem optionalen Bluetooth-Headset dann auch kabellos genießen.

In den Handel kommen soll das K770i im Herbst, ein Preis ist noch nicht bekannt.

Mehr Infos zum Funktionsumfang gibt es hier, mehr Impressionen nach dem Klick.
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Diese Maus macht blau

Schade, dass heute nicht Montag ist, sonst hätte ich den Tag prompt als blauen Montag bezeichnet. Warum? Logitechs neue, kabellose Maus V470 verbindet sich nicht nur per Bluetooth mit dem Rechner, sondern hat auch noch ein blaues Äußeres.

Logitech V470 Cordless

Logitech V470 Cordless

Das Funktionsspektrum umfasst das bei Logitech aktuell fast schon übliche: Laserabtastung anstatt optischem Sensor, Schalter zum Ein- und Ausschalten der Maus. Wer das Logitech Set Point installiert, der kommt außerdem in den Genuss von horizontalem Scrollen mit dem Scrollrad- dieses lässt sich nämlich in vier Richtungen bewegen.

Übrigens: Wer optisch eher auf ein schlichtes weiß steht, bekommt die Maus auch in dieser Farbe.

Zu haben sein soll die Maus ab September zu einem Preis von knapp 50 Euro.

[via Logitech]

Generalüberholtes digitales Leben – iLife ’08 im Test (I/II)

Apple hat die Privat-Anwender-Suite iLife gründlich überarbeitet. Und neuerdings.com hat das Softwarepaket auf Herz & Nieren überprüft. Heute: Installation, iPhoto und iMovie.

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Nach zweieinhalb Jahren Bedenkzeit bringt Apple die Suite zum Management des privaten digitalen Contents. Diese Zeit war ausreichend, um die wichtigsten Elemente des Pakets einer Generalüberholung zu unterziehen. Im Vordergrund stehen die Änderungen an iPhoto und iMovie.
Lohnt sich die Investition 79 Euros für die Einzellizenz, bzw. 99 Euro für die Familienlizenz für den Endbenutzer?

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Ganz schön verspult

In Zeiten, wo CD-Rohlinge noch unsagbar teuer waren, haben Musikbegeisterte Jungs ihren Angebeteten Mixkassetten gemacht, liebevoll mit toller Musik bespielt, keine Kassette war wie die andere. Ein Liebesgeständnis, auf 90 Minuten gerafft.

Schon im Mai orakelte die BBC, dass die gute alte Kassette auf der Welt bald keinen Platz mehr haben würde, Formate kommen und gehen nunmal. Um zumindest den Charme der Mixtapes ein wenig zu bewahren, hat Suck UK ein Mixkassetten-USB-Laufwerk entworfen.

USB Stick Mixtape

USB Stick Mixtape

Na gut, eigentlich ist es nur eine Papphülle in Kassettenform mit einem Fach für den USB-Stick, aber der Gedanke zählt ja bekanntlich.

Herauskommen soll es Ende September. Bis dahin kann man ja noch eventuell vorhandene alte Kassetten mit Musik bespielen, um der Liebsten seine Liebe zu beweisen.

[Shop: Suck UK]

Nokia ruft Akkus zurück

Wer aktuell ein Nokia-Handy sein eigen nennt, der könnte eventuell von dieser Nachricht betroffen sein. Laut Angaben des Handyherstellers sind mittlerweile rund 100 Fälle bekannt, in denen Akkus des Typs BL-5C während des Ladens überhitzten. Aus diesem Grunde werden diese nun zurückgerufen. Betroffen sind alle Akkus, die zwischen Dezember 2005 und November 2006 von Matsushita hergestellt wurden. Ursache für die Überhitzung soll ein Kurzschluss im Innern des Akkus sein.

Wer nun glaubt, betroffen zu sein, der kann sich via untenstehendem Link über Handymodelle und Typenbezeichnungen informieren, für die ein Austausch in Frage kommt.

[Nokia-Infoseite]

Dreh die Musik lauter

Inmitten der Euphorie um Touchscreens und Scrollpads könnte man glatt meinen, dass “alte Techniken” wie Scrollrädchen und Trackballs keinen Platz mehr haben. MP3-Player mit TrackballGut, Apples Mighty Mouse bildet da schon eine Ausnahme. Im Bereich Mediaplayer muss man da schon etwas länger suchen.

Dieses aktuelle MP3-Player-Konzept baut auf die Kraft des Trackballs. Mit ihm steuert man die Lautstärke und kann schnell zum nächsten Titel schalten. Vorteil des Trackballs: Gerade bei der Lautstärkeregelung kann man ganz fein justieren.

Nur ein Problem sehe ich schon kommen: Was macht man mit dem ganzen Dreck, der sich typischerweise unter dem Ball sammelt?

[via Forever Geek]

Mein Freund, der Baum

Also so langsam nimmt das doch wirklich überhand mit diesem ganzen Holz im Bereich der Technik. USB-Sticks, Laptopgehäuse, alles wird mittlerweile mit Holz ausgestattet.

iPhone Gehäuse HolzWer demnächst ein iPhone erwerben will und dafür noch auf der Suche ist nach einem Schutzgehäuse, sollte mal bei Minion nachsehen: Dort gibt es zu Preisen ab $60 das iWood, ein Gehäuse aus Holz, je nach persönlichem Geschmack in Birke, Eiche, Kirschholz, Walnuss und Sandelholz. Wahlweise kann man auf das Gehäuse auch etwas einschnitzen lassen.
Wer mit dem iPhone nichts am Hute hat, kann sich das Holzgehäuse auch für seinen iPod bestellen. Oder den Bäumen zuliebe vielleicht doch auf Kunststoff zurückgreifen.

[via Gadget Lab]

Die Farben des Regenbogens

LED keyboard thumb

Die propagierte IKEA-Wohnkultur der 90er hat uns dazu gezwungen, unsere Wohnungen in kleinlichstem Minimalismus auszustatten. Das sei zwar schön zu präsentieren, aber entspricht nicht gerade den Vorstellungen von Wohnlichkeit, dachten sich unsere koreanischen Freunde von Luxeed. Da braucht es Leben, da braucht es Herz! Was gibt’s denn besseres, um Wärme in die Bude zu bringen, als eine wild in allen Farben blinkende Tastatur? Gar nichts, nämlich, vielleicht abgesehen von einem pinken Riesenhasen in der Ecke.

Was hat diese kleine Schreibtischdisco nun alles zu bieten? (Video! Weiter unten!)

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Flink, aber nur scheinbar sicher

Von Balthasar Glaettli

Linksys WRT300N Wireless-N Broadband Router im Test: Von der zusätzlichen Geschwindigkeit profitiert, wer auch einen Wireless-N Adapter hat; die falsche “Security LED” stiftet Verwirrung und provoziert nachgerade ein unsicheres Netzwerk.

Auf der Verpackung des Linksys WRT300N Wireless-N Broadband Routers sind die Hauptargumente für den Kauf klar ersichtlich: Höhere Geschwindigkeit und grössere Reichweite. Verglichen werden diese zwar nicht in absoluten Zahlen, sondern im Verhältnis zum bisherigen 802.11g Standard. Der WRT300N soll “12x schneller” sein und eine “4x grössere Reichweite” haben.

Weil aber der schnellste WLAN-Router nichts nützt, wenn er nicht rasch funktioniert und einfach installiert ist und die grössere Reichweite nur zusätzliche Hacker einlädt, wenn die Sicherheitsfeatures nicht funktionieren, mache ich mich erst mal ans Auspacken.

Als erstes sticht ein Umschlag mit einem grossen “Start Here” Pfeil ins Auge, der eine CD und laut Aufschrift Dokumentation enthält. Die Freude über den benutzerfreundlich vorbildlichen Start schlägt in Ärger um, als mir im Umschlag bloss die Installation über die CD angeboten wird. Ich habe in meinem Lenovo x60 kein CD Laufwerk – und ich habe auch sonst ganz grundsätzlich keine Lust, irgend eine Software zu installieren fürs Benutzen von Geräten, von denen ich weiss, dass sie keine speziellen Treiber brauchen. Auch auf die laut CD-Aufdruck enthaltene 60tägige Versuchsversion von Norton Internet Security verzichte ich dankend.

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