Fujifilms Blogger-Kamera?

Bei Digitalkameras wünschen sich die meisten Leute eigentlich bloss ein Modell, mit welchem man auf einfache Art und Weise Fotos schiessen kann (wer mit seiner Kamera mehr vor hat, möge sich fokussiert.com anschauen). Da man das inzwischen seit mehreren Jahren kann und die User auch nicht mehr so viele Megapixel wie möglich wollen (wer möchte sich auf dem PC schon mit x Megabyte grossen Bildern herumschlagen?), geht der Trend immer mehr in Richtung gut aussehende “Fashion-Cams”.

Fujitsu Finepix Z

Fujitsu Finepix Z

Die Finepix Z10fd von Fujifilm ist genau so eine Fashion-Cam. Mit 7.1 Megapixel und einem 3-fachen optischen Zoom sollte die Z10fd von den Tech Specs her jedem Hobbyknipser genügen. Cool finde ich, dass man sowohl xD- als auch SD-Karten (inkl. SDHC) verwenden kann – so muss man sich nicht unbedingt neue Speicherkarten kaufen, wenn man die Kamera wechselt. Der Blog Modus hat mich natürlich gleich aufhorchen lassen. Dafür war die Enttäuschung um so grösser: Blog Modus = Fotos auf der Kamera auf 640 x 480 Pixel bzw. 320 x 240 Pixel verkleinern, damit man es nicht auf dem Computer machen muss – wow… Die Z10fd wird ab September erhältlich sein, wobei kein Preis für Europa auszumachen war. In den USA soll sie aber für $200 über den Ladentisch gehen.

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Auf und ab mit Logitech

Logitceh leert seine Produktepipeline. Nach diversen neuen Mäusen kommt mit dem Wave Keyboard jetzt mal wieder ein Keyboard und ein Desktopsystem ins Programm.

Cordless Desktop

Das Wave Keyboard soll dank seiner wellenförmigen Tastenanordnung und der dazu passenden Handballenauflage dafür sorgen, dass die Hände bei der Arbeit nicht unnötig belastet werden. Da ergibt vor allem das Auf und Ab der Tasten besonders Sinn, haben doch die fünf Finger der Hand jeweils unterschiedliche Längen.

Das sonstige Funktionsspektrum umfasst spezielle Funktionstasten für Windows Vista, mit denen man beispielsweise Fotogalerien mit einem Tastendruck aufrufen kann. Wie bereits bei vielen Vorgängerkeyboards kann man auch beim Wave Keyboard die F-Tasten je nach Bedarf belegen.

Im Desktopset befindet sich neben der Tastatur eine ergonomische Laser-Funkmaus, die ebenfalls speziell für Vista optimierte Funktionstasten bietet. Kostenpunkt für die Tastatur: 49,99 ?, das Desktopset mit Maus kommt auf 89,99 ?. Zu haben sein soll das Set ab Ende August.

[Quelle: Logitech]

Backe, backe Kuchen

So mancher moderne PC entwickelt in der Tat genug Wärme, um einen kleinen Kuchen zu backen – das werden sich die Jungs von ThinkGeek gesagt haben, als sie dieses Zubehörteil ins Sortiment aufgenommen haben – den Pizza-Ofen für den 5,25-Zoll-Einschub.

 

Das praktische Snackgerät scheint aber ein zusätzlicher Stromfresser zu sein, der am internen Stromnetz angeschlossen wird – und per Software (?) gesteuert wird. Hunderte von Rezepten für den “EzBake” würden mitgeliefert, und nicht nur das – neben zwei kleinen Pfannen und einem praktischen Greifer gegen verbrannte Finger liegen dem Ofen auch sechs Packungen Fertiggericht-Mix bei – Schoko- und Vanillekuchen, Peanut-Butter-Cookie, Schoko-Cookie und “koffeinierter Fleischkloss”, was das ganze Angebot nun langsam als Scherz aussehen lässt.

Dass es sich um einen Witz handelt, vermutet auch unser Lieblings-Onlinemagazin Boingboing:

“Wenn’s Realität ist, dann wäre es einen Schritt näher hin zum Computer, aus dem man essen, in den man Dinge entsorgen und den man pimpern kann – und der damit menschliche Gesellschaft vollständig überflüssig macht.”

Nun, die Geek-denkenden Gadget-Händler bieten das Gerät für 29$ an und behaupten, es an Lager zu haben.

[Via BoingBoing]

Herbe Männlichkeit, solarbetrieben

Tasche, Ladegerät, Radio: Was es mittlerweile nicht alles mit Solarpanels gibt… Für die Herren der Schöpfung gibt es nun einen Rasierer, den man mit Hilfe der Sonne aufladen kann.

Sabeco Solar Rasierer

Es stellt sich sicherlich die Frage, wie praktikabel sowas ist. Wer aber viel Zeit auf Campingplätzen oder an Orten fern ab der Zivilisation ohne verfügbare Steckdosen verbringt, wird die umweltfreundliche Version sicher zu schätzen wissen. Alternativ kann Mann sich natürlich auch einen Bart stehen lassen. Zumal das Gerät derzeit noch nicht im zu finden ist.

[via redferret]

Musik-Schmetterling an der Leine

Mit dem F210 bringt Samsung im September ein Musikhandy der Falter-Klasse in die Schweiz – und mit dem kleinen Bruder F200 (gleiches Modell ohne Kamera) im Herbst auch nach Deutschland.

SGH-F210 Origin Swivel

Es ist so neu, dass die Schweizer PR-Abteilung der Samsung Mobiltelefonabteilung noch keine Tech-Specs des SGH-F210 abgeben konnte. Und bald schon werden die Schweizer sich an noch weit mehr neuen Samsung Handies erfreuen können: Der Hersteller hat heute bekanntgegeben, den grössten Teil des Marketings in Helvetien vom Distributor zu übernehmen und die Modellpalette (insgesamt verfügt Samsung gleichzeitig über jeweils rund 80 Modelle für die ganze Welt) in der Schweiz von bisher zirka 15 auf rund 30 Produkte zu erhöhen.

Jedenfalls haben wir den Musikstick F210 von etwas vollschlanker Kaugummi-Packungsgrösse (31 x 90 x 20 Millimeter ) in den Händen gehalten – respektive uns um den Hals gehängt. Neben dem Klapp-Mechanismus, der den Telefon-Bedienteil wie ein Schweizer Sackmesser seine Klinge freigibt, zeichnet sich das MP3-Telefon nämlich durch eine clevere Idee aus, was man mit den Kopfhörerkabeln anfangen könnte:

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Ein Regenbogen von MP3-Playern

Irgedwannmal wurde mir gesagt, dass eine Firma entweder die Strategie verfolgen kann, ausserordentlich günstig zu produzieren und so besser dazustehen als die Konkurrenz, oder sich aber mit einzigartigen Produkteigenschaften von den Mitstreitern abzuheben versucht. Bei Toshiba lautet die Devise ganz klar: “unser Gigabeat ist einzigartig, weil es ihn in 24 verschiedenen Farben gibt”.

Gigabeat U103

Gigabeat U103

Ich finde ja den eingebauten FM Transmitter (zwecks Übertragung auf das Autoradio) oder die Möglichkeit, direkt vom Radio aus aufzunehmen weitaus interessanter (wobei letzteres hierzulande wegen Urheberrechts-Geschichten eh nicht gehen würde). Umgerechnet ?80 für einen 1GB Player finde ich auch nicht alle Welt, aber irgendetwas sagt mir, dass wir hier nicht den iPod-Killer vor uns sehen.

» Toshiba Gigabeat

[via CrunchGear]

Akkudefekt hat Folgen für Sony

Fehlerhafte oder defekte Notebook-Akkus sind schon seit längerer Zeit ein echtes Problem für Hersteller wie Sony. Vor allem Apple hatte so seine Probleme damit, diverse MacBooks gingen dank defektem Akku einfach mal so in Flammen auf.

So auch das eines japanischen Pärchens, das nun, Berichten des japanischen Fernsehsenders NHK zufolge, Sony und Apple Japan auf 2 Millonen Yen (ca. 12 000 Euro) Schadensersatz verklagt. Grund: Bei der Benutzung des MacBooks ging der Akku in Flammen auf, der Ehemann verbrannte sich dabei die Hand. Doch damit nicht genug, auch die Ehefrau trug einen Schaden davon, der allerdings seelischer Art war. Sie hatte die Verletzung ihres Mannes seelisch so zugesetzt, dass sie medizinische Hilfe in Anspruch nehmen musste.

Da können Sony und Apple nur von Glück sagen, dass dieser Prozess nicht in den USA ausgetragen wird. Dort wäre die Klagesumme sicher um einiges höher ausgefallen.

[Quelle: Herald Tribune]

Die Farbe Lila

Samsung hat nicht nur coole Touchscreen-Handys, sondern auch modische Mobiltelefone auf Lager. Ob das L600 bei den “fashion conscious women” tatsächlich so gut ankommt, kann ich persönlich leider nicht beurteilen, für mich kommt Lila als Handy-Farbe nicht in Frage.

Samsung L600

Was die Tech Specs betrifft, haut einem das L600 nicht aus den Socken, aber wahrscheinlich will die Zielgruppe des lilafarbenen Sliders auch wirklich “nur” SMS schreiben und telefonieren. Seien wir ehrlich: eine 2-Megapixel-Kamera, ein 176 x 200 Pixel Display, ein MP3-Player sowie ein Radio sind für viele Leute absolut ausreichend. Noch diesen Herbst soll das L600 übrigens in den Regal stehen.

[via Engadget Mobile]

Konkurrenz für OLPC und Eee?

Medison CelebrityAus dem Heimatland der billigen Möbel gibt es nun einen mehr als billigen Laptop, welcher Projekte wie OLPC und Asus’ Eee mindestens ein klein wenig alt aussehen lässt. Ohne viel Tamtam hat Medison, eine IT-Firma aus Schweden, nämlich den Medison Celebrity lanciert. Der Laptop mit 14-Zoll Display kostet sagenhafte $150 (ca. ?115) und glänzt mit Fedora Linux als Betriebssystem. Wer jetzt aber denkt, dass ansonsten nur absoluter Ramsch verbaut wurde, irrt gewaltig: 1.5GHz Celeron Prozessor, 256MB RAM, 40GB Festplatte, CD/DVD Laufwerk, WLAN (802.11g) sowie drei USB-Ports sind zwar nicht gerade “state of the art”, reichen aber a) den meisten Leuten völlig aus und kommen b) bei diesem Preis ja schon fast einem kleinen Wunder gleich (ich frage mich aber auch ernsthaft, ob Medison wirklich kostendeckend produzieren kann).

Den Medison Celebrity kann man direkt online bestellen (innerhalb Europas ist die Lieferung scheinbar sogar gratis). Medison spricht von Lieferzeiten zwischen vier und sechs Wochen. Mal schauen, irgendwie sieht das Angebot zu gut und die Website zu schlecht aus, um wahr zu sein. Und auch das Blog des CEOs hat nicht wirklich einen vertrauenserweckenden Touch.

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» Medison

[via Engadget]

Update: Das Angebot sieht immer wie mehr nach Abzocke aus (siehe z.B. die Diskussion bei Engadget – Link oben). Wir raten deshalb davon ab, den Medison Celebrity zu bestellen.

Western Digital bringt Update für die My Book-Linie

WB My Book 2GB

LaCie hat es vorgemacht, Western Digital zieht nun nach und hat die komplette My Book Dual Drive-Serie einem Größen-Update unterzogen. So stecken in den Gehäusen künftig nicht mehr zweimal 750GB, sondern zwei 1TB-Laufwerke.

Erweitert wurden sowohl die USB/Firewire-Platten My Book Pro Edition II und My Book Premium Edition II als auch die Gigabit Ethernet-Variante My Book World Edition II.

Letztere gefällt duch ihre NAS-Architektur (Network-Attached Storage – hängt am Heimnetz, nicht am PC) und den Zugriff auf die Datenbestände von überall aus der Welt. WD liefert dazu eine Spezialsoftware mit, die das Durchsuchen der Daten auf der heimischen Festplatte aus dem Internet Explorer (kein Wort über die Unterstützung anderer Browser) von auswärts erlaubt. Ausserdem bieten die MyBooks RAID1 Datenspiegelung.

Erhältlich sind sie ab sofort zu einem Preis von etwa 750 bis 799 Euro.

[Produktseite: Western Digital]