Kostbare Stille auf Knopfdruck

Neuerdings hat vier Noise-Canceling-Kopfhörer vom billigen Philips “HN050″ über den preiswerten JVC “NA-HC100″, Panasonic “RP-HC500″ bis zum Bose “QuietComfort 3″ getestet. Teil I/III: Die Technologie.

Teil II: Preiswerte NC-Kopfhörer

noise cancelling

Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, den Krach der typischen Alltagsumgebung – im Zug, am Arbeitsplatz gleich neben der Baustelle, auf dem heimischen Balkon in der Abflugschneise des Flughafens – einfach ausblenden zu können?

Nur wenige Leute wissen, dass sie das eigentlich könnten. Ausgerüstet mit dem richtigen Kopfhörer, ist die fast absolute Stille nur einen Knopfdruck entfernt. Wir haben vier der Wundermuscheln ausprobiert und sind von den Resultaten grösstenteils überzeugt.

» weiterlesen

neuerdings – der Wochenrückblick Ausgabe 23

Vergangene Woche waren vor allem die neuen Laptops von Asus, aber auch neue Lösungen von Logitech und Keyspan beliebte Themen bei neuerdings.com

Woche vom 16. Juli bis zum 22. Juli 2007

Überraschend kommt es nicht: die neuen, kleinen Laptops von Asus waren letzte Woche bei den neuerdings.com-Lesern hoch im Kurs. Da hätten wir einerseits die ersten Fotos vom Asus Eee, dessen Erscheinen viele Geeks (ich inklusive) kaum mehr erwarten können. Zur Repetition: der Eee ist ein superbilliger Laptop von Asus, welcher mit bis zu 16GB Flashspeicher und einem 7-Zoll-Display ausgeliefert werden soll. Statt Windows läuft jedoch eine für den Eee angepasste Linuxdistro, wodurch nicht nur Boot-Zeiten von circa 10 Sekunden, sondern auch Erweiterungen durch fleissige Programmierer möglich werden sollten.

Asus Eee

Ebenfalls von Asus, jedoch in einer deutlich anderen Preisklasse, ist der Asus U3. Bei diesem Subnotebook haben die taiwanesischen Ingenieure nur die feinsten Zutaten verwendet: Santa Rosa Prozessor, Nvidia Grafikkarte, ExpressCard-Slot, HDMI-Anschluss, sowie ein 13.3 Zoll Display. Im Gegensatz zum Eee soll der U3 jedoch nicht bloss $200, sondern $2’000 kosten.

» weiterlesen

Die Zahl der Woche:
Die schnellste Internetverbindung

40 Gigabit pro Sekunde

oder anders ausgedrückt: 5 Gigabyte pro Sekunde (übrigens: normale Festplatten können pro Sekunde zwischen 50MB und 60MB aufzeichnen). Die 75-jährige Sigbritt Löthberg aus Karlstad (Schweden) dürfte mit ihren 40 Gbps wohl mit deutlichem Abstand die schnellste Internetleitung der Welt haben. Ihr Sohn Peter, welcher inzwischen für Cisco arbeitet, hat die Leitung sozusagen zu Demozwecken verlegt, um zu zeigen, dass billige Glasfaserleitungen auch in den eigenen vier Wänden Realität sein können. Wie Löthberg der schwedischen Zeitung “The Local” sagte, sei übrigens der schwierigste Teil der ganzen Übung gewesen, Windows auf dem PC seiner Mutter zu installieren …

The Local: Sigbritt, 75, has world’s fastest broadband

GPS führt direkt in Kirschbaum

Ein 37jähriger deutscher Lieferwagenfahrer hat am Samstag gemäss Meldungen der AFP in der Schweiz seinem Routenplaner etwas gar zu sehr vertraut.

Der Mann folgte der Frauenstimme seines GPS, obwohl die ihn in einen Fussgängerweg und an mehreren Fahrverbotsschildern vorbei führte.

Als er schliesslich in der engen Gasse steckenblieb, versuchte der Mann sein Fahrzeug zu wenden, beschädigte dabei Strassenleuchten und blieb schliesslich mit seinem Wagen im Geäst eines Kirschbaumes hängen. Gemeindearbeiter mussten den verkeilten Lieferwagen mit Motorsägen freimachen. Der Fahrer wurde mit 650 Franken (390 Euro) gebüsst. Ausserdem wird er sich wohl ein anderes GPS zulegen.

Merke: Die Prioritätenreihenfolge lautet: Menschen, Tiere, Fahrzeuge (oder Bäume) im Fahrzeugpfad meiden, Verbotsschilder beachten, dem GPS folgen – und nicht umgekehrt.

Klingende Golfbälle mit Gehirn

Das schöne am 5.1-Kanal Multimediasystem Sony DAV-IS10 ist, dass man es kaum sieht: Die fünf Lautsprecher haben die Grösse von Golfbällen. Ausserdem konfiguriert sich das System selber.

Seit Jahren besteht das Kinoerlebnis zu Hause nicht nur aus augenschmeichelnden Grossbildschirmen, sondern auch aus dem Mehrkanal-Surroundsound, der den Kinosaal erzittern lässt. Die Nebenwirkung im eigenheim besteht in überall herumhängenden oder -stehenden mehr oder weniger kleinen Lautsprecherboxen und einem kolossalen Subwoofer, der irgendwo im Designer-Wohnzimmer viel Platz wegnimmt.

Zumindest die fünf Boxen lässt Sony jetzt mit der DAV-IS10 beinahe verschwinden: Die Lautsprecherchen der Anlage sind grade mal etwas grösser als ein Golfball und lassen sich so in den unauffälligsten Winkeln des “Vorführraums” verstecken.

Das auf der ifa Ende August präsentierte System verfügt über eine weitere, mehr als nur kosmetische Neuerung: Es konfiguriert sich selber und sorgt dafür, dass unsachgemässe Lautstärkeregelung den Raum-Effekt nicht zunichte macht, um den es bei der Anschaffung einer solchen Anlage letztendlich geht.

» weiterlesen

Windows Vienna = Windows 7

Se7en

Se7en

Der Windows Vista-Nachfolger heisst nicht wie angenommen “Vienna”, sondern “7″ (mindestens ist das die interene Microsoft-Bezeichnung) und soll in zirka drei Jahren auf den Markt kommen. Interessanterweise wird es auch von “Windows 7″ noch 32-bit-Versionen geben – ich war bislang der Meinung, dass fortan alles nur noch auf 64 bit laufen soll. Zudem überlegt sich Microsoft angeblich, im Zusammenspiel mit dem Betriebssystem eine Art Abonnementsdienst anzubieten, wobei jedoch noch keine Details bekanntgegeben wurden (meine Vorahnung: ein Dienst namens “.win”, mit welchem man Online-Backups erstellen, Fotos und Webseiten publizieren kann). Drei Jahre sind ja noch eine lange Zeit – um den Windows-Fans das Warten etwas zu versüssen, soll nun gegen Ende Jahr endlich das erste Service Pack für Vista erscheinen.

[via Engadget]

Klangpüppchen im Retro-Design

Brando Angel Speaker

Brando Angel Speaker

Gadgethersteller Brando ist bei uns bisher eher bekannt geworden für praktische Kühlaggregate, doch die Firma aus Hong Kong hat auch noch etwas mehr zu bieten. Die “Angel Speakers”, zu haben in den aparten 70er-Jahre-Farben rot-orange und grün, lassen sich einfach per USB-Port betreiben und per Klinkenstecker an ein Gerät nach Wahl stöpseln. Kostenpunkt für die “Tanzpüppchen”: 10 Dollar pro Stück. Zu haben bei Brando selbst.

Tivolis Kristallradio

Vor ein paar Jahren hat Tivoli mit hightech-Monoradios im Retro-Look einer totgeglaubten Sparte neues Leben eingehaucht. Das blieb sogar mir nicht verborgen, obwohl ich genau nie Radio höre – deswegen würde ich auch niemals ?189 für ein stinknormales Radio bezahlen.

Tivoli Special Edition

Ich würde aber noch viel weniger ?4’200 für eine Special Edition des Tivoli Number One Radios bezahlen, auch wenn sie mit dem Gehäuse aus handgemachtem Kristall noch so toll ausschaut (ob man damit wohl wahrsagen kann?). Von der Sonderanfertigungen des schwedischen Designers Per Sundberg gibt es bloss 30 Stück, wer eine will, sollte also möglichst schnell zugreifen.

Scandinavian Design: Tivoli Radio

[via Engadget]

Samsungs neuer Slider für Europa

Samsung G600

Woran erkennt man, dass es sich beim obigen Handy um ein neues Gerät für Europa handelt? Genau, statt der sonst (mindestens bei Samsung) üblichen asiatischen Models posiert eine junge Blondine mit dem G600 (und ich will das Handy schon kaufen…). Dabei handelt es sich um ein recht unspektakuläres Slider-Handy, welches jedoch einen Trumpf im Ärmel hat: Eine 5-Megapixel-Kamera (dass zu solch einer Kamera nur ein QVGA-Display passt, sollte auf der Hand liegen). Damit für die Fotos auch genug Speicher vorhanden ist, kann man die mickrigen 40MB internen Speicher via microSD-Slot erweitern (eine 1GB-Karte ist im Lieferumfang enthalten). UMTS sucht man beim G600 vergeblich, aber seit ich bei meinem Handy UMTS ausgeschaltet habe und dennoch ein lebenswertes Leben führe, bin ich nicht mehr so UMTS-geil wie auch schon.

Das G600 soll Mitte August zuerst in Grossbritannien auf den Markt kommen, wobei ein Preis noch nicht feststeht.

Samsung G600

[via Akihabara]

Muss das sein?

Goldene iPods – been there, done that. Xexoo aus Deutschland will es anscheinend jedoch noch besser machen und bietet einen iPod shuffle aus 18K Gold ab ?14’000 an (übrigens: 1kg Gold kostet zur Zeit um die ?16’000). Selbverstänlich hat der Gadget-Veredler aber auch iPod Nanos und -Videos im Angebot. Gold kann sich heute aber ja fast jeder leisten. Diamanten müssen also her. Dank der Signature Edition muss man nicht nur mit ödem Metall Vorlieb nehmen, sondern man kann ein beliebiges iPod-Modell auch mit Glitzersteinen versehen lassen.

Xexoo

Alle Modelle werden per Hochsicherheitstransport ausgeliefert und kommen mit einen 24h-Concierge-Service, welcher einem bei technischen Problemen (iPods sind ja so schwer zu bedienen) zur Seite steht. Was mich am meisten beschäftigt, ist nicht die Tatsache, dass es solche Angebote gibt, sondern, dass es wohl Leute gibt, die sich solche Dinger kaufen werden.

Xexoo

[via BornRich]