Lügendetektor für Wikipedia

Ein Team der University of California Santa Cruz hat eine Software entwickelt, die den Text von Wiki-Seiten nach Glaubwürdigkeit mit einer Farbe unterlegt.

Vorerst funktioniert das Projekt noch in einer Sandbox auf der Homepage des Wiki-Labs der UCSC auf einigen hundert Seiten, die man aus Wikipedia gezogen hat. Das System beruht auf einer Einschätzung der Glaubwürdigkeit sämtlicher Autoren und Redaktoren, die je an dem untersuchten Werk mitgearbeitet haben.

Es analysiert danach den ganzen Text darauf, welcher Abschnitt von wem geschrieben ist und unterlegt die einzelnen Abschnitte – heruntergebrochen bis auf Wort-Ebene – mit einer bei abnehmender Glaubwürdigkeit dunkler werdenden Farbe von Gelb bis Rot.

Die Wiki-Labseiten der UCSC

[Via SF Chronicle]

iLife und iWork, Version 08

Neben neuer Hardware stand bei der gestrigen Apple-Präsentation auch Software auf dem Programm. Neuigkeiten gab es für die Office-Suite iWork und das Programmpaket iLife.

Neben zahlreichen neuen Funktionen und Verbesserungen in Keynote und Pages (wie besserer Unterstützung von Word-Dokumenten) hat Jobs gestern ein komplett neues Programm vorgestellt: Numbers. Dabei handelt es sich um ein Tabellenkalkulationsprogramm, das wohl Excel Konkurrenz machen soll. Dank Importfunktion kann man bereits bestehende Excel-Dokumente einfach importieren. Generell soll man “schick aussehende Tabellenkalkulationen sehr schnell erstellen” können (O-Ton Jobs).

Apple Numbers

Apple Numbers

Praktischerweise hat Apple eine Testversion vom neuen iWork hier online gestellt, so dass man sich vor dem Kauf gründlich von allen neuen Funktionen überzeugen kann.

Das iLife-Update nennt Jobs “den größten Schritt seit wir es eingeführt haben”. Alles in allem sind bei sämtlichen Programmen neue Funktionen hinzugekommen, die ich nicht unbedingt als revolutionär bezeichnen würde, die aber durchaus einen großen Nutzen haben. » weiterlesen

Wii erhält frische Software

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Es ist immer wieder eine Freude, nach einem ereignisreichen Arbeitstag nach hause zu kommen und ein sanft blau pulsierendes Licht im Wii-Laufwerk zu erblicken. Wann sonst sieht die Konsole so aus wie auf allen Werbebildern? Selten genug, denn die Wahrscheinlichkeit, dass uns ein Buddy eine mühsam “getippte” Message hinterlassen hat, grenzt an einen Lotteriegewinn.

Dieses Mal nimmt Nintendo direkt mit uns Kontakt auf und will uns mitteilen, dass ein Software-Update für den kleinen weissen Kasten bereitsteht.

Die Verbesserungen sind – wie leider üblich – eher unspektakulärer Natur:

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Handys mit Diamant-Look

Vor rund 1 1/2 Monaten haben wir an dieser Stelle schon vom Nokia 7500 berichtet, und versprochen, dass wir am Thema dran bleiben. Gesagt, getan: Hier ist die neue Prism Linie von Nokia.

Nokia 7500

Nokia 7500

Das Nokia 7500 präsentiert sich als Handy mit den üblichen Standardfunktionen, die die meisten neuen Handys momentan mitbringen. Eine 2 Megapixel-Kamera steht zur Verfügung für Schnappschüsse und kleinere Videoaufnahmen, dank MP3-Player kann man sich unterwegs auch Musik anhören. Dazu empfiehlt es sich allerdings, eine größere Speicherkarte zu kaufen, mit der dazugehörigen 512 MB-MicroSD-Karte kommt man nicht allzu weit. Dank drei austauschbaren und im Paket enthaltenen Covern kann man sich das Telefon ganz nach dem eigenen Geschmack gestalten.

Interessanter und vor allem farbenfroher wird es mit dem Nokia 7900.
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iMac nun im Aluminium-Look

Wie üblich haben sich um das heute abgehaltene Apple Media Event mal wieder zahlreiche Gerüchte gesponnen, nicht zuletzt angeheizt durch die Ankündigung, dass Steve Jobs der Veranstaltung beiwohnen würde. Als relativ wahrscheinlich schien ein Update der iMac-Linie. Und so kam es dann auch.

Anstatt des bisher strahlend weißen Gehäuses erstrahlt der neue iMac nun in Aluminium und schwarzem Kunststoff. Auch die Optik des bisher stets matten Displays ändert sich und erstrahlt ab sofort in Hochglanz. Die Silhouette des neuen Modells ist im Vergleich zum Vorgänger um einiges schlanker. Insgesamt wirkt das neue Äußere des Komplettrechners wie eine Annäherung an das Äußere des iPhones.

Apple iMac Präsentation

Auch die inneren Werte des iMacs wurden einem kleinen Update unterzogen. Prozessorseitig reicht die Spanne von einem 2,0 GHz Intel Core 2 Duo bis hin zum 2,8 GHz Intel Core 2 Extreme.

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Verbesserter Halt für Wii Remote

Gibt es eigentlich Statistiken, wie viele Wii Remotes und Fernseher bei der sportlichen Betätigung mit der Konsole schon zu Bruch gegangen sind? Schon mehrmals ist mir die Fernbedienung fast aus der Hand geflogen, weil ich etwas zu stürmisch war und der Verstellclip des Handgelenkbändchens nicht gehalten hat. Glaubt man Nintendoworldreport.com, dann hat dieses Problem ein Ende. Forumsbesucher UncleBob hat dort nämlich ein Foto eines neuen Bändchen-Verschlusses präsentiert:

Wii Remote

Sollten die Remotes bald nun wirklich mit richtigem Verschlussclip geliefert werden, wäre das mal ein wirklich sinnvolles Update für die Halterungen. Und würde damit das Spielen mit der Wii ein wenig sicherer und unbeschwerter machen.

ASUS macht auf Lack und Leder

Wer geschäftlich viel unterwegs ist, aber dennoch nicht auf den Komfort eines Laptops verzichten möchte, hat mittlerweile eine eine große Auswahl an Sub-Notebooks vor sich. ASUS tut noch eins zur Auswahl dazu: Das U1F fällt vor allem durch seine Optik auf.
ASUS U1F

Mit einem 11,1-Zoll-Display ist das Notebook handlich, das Gewicht von gerade mal einem Kilo macht es zu einem leichten Wegbegleiter. Das Gehäuse aus Carbon und Aluminium sorgt für eine gute Stabilität. Das U1F ist außerdem als erstes ASUS-Notebook überhaupt mit LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet.
Designtechnisch hat das U1F auch einiges zu bieten. Der Deckel ist mit Klavierlack veredelt, die Handablage unter der Tastatur präsentiert sich in echtem Leder.

Technisch gesehen bietet das Notebook alles relevante: Intel Core 2 Duo Prozessor, den Grafikchip 945GM von Intel, 1,5GB DDR2-RAM, 100 GB Festplatte. Außerdem im Gesamtpaket: WLAN, Bluetoothmodul, eingebaute Kamera und ein Fingerabdrucksensor und das sogenannte Trusted Platform Module, mit Hilfe dessen man hardwareseitig seine sensiblen Daten schützen kann.

Ein echtes Manko allerdings ist die Tatsache, dass ein optisches Laufwerk im Gehäuse keinen Platz mehr hatte und ein externes 8-fach DVD-Super Multi- Laufwerk mitgeliefert wird.

Kostenpunkt für ASUS’ neues Kleine: 2.000 Euro. Stil hat nunmal seinen Preis.

Mehr zum Notebook auf der ASUS-Homepage

Linux nun auch bei Lenovo

suse-logoNach Dell will nun auch Lenovo bei der Betriebssystemwahl Linux als Option anbieten. Dabei wird jedoch nicht etwa Ubuntu, sondern SUSE Linux Enterprise Desktop 10 von Novel zum Zug kommen. Wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist, wird Linux auch, jedoch nicht ausschliesslich, auf den ThinkPads der T-Reihe erhältlich sein. Ab Ende Jahr soll man seine Laptops mit Linux-Power bestellen können. Weitere Details sind zur Zeit noch nicht bekannt.

Ich finde es immer wieder interessant, dass Linux bei immer mehr Computerherstellern als Option angeboten wird. Für Lenovo, eine Firma, welche ja eher bei Businesskunden gut ankommt, finde ich diesen Schritt fast noch erstaunlicher. Solche Kunden wollen doch meistens einfach 100% Zuverlässigkeit und Kompatibilität mit Applikationen und Hardware – beides Eigenschaften, welche ich bei meinem vier Wochen langen Test mit Ubuntu Linux (noch) etwas vermisst habe.

» Lenovo and Novell to Offer Linux Preload on ThinkPad Notebooks

Hackbrett für Zocker

Neben schicken Tastaturen für Poweruser und Dauertipper hat Logitech schon seit längerem eine komplette Gerätelinie speziell für Gamer. Zu dieser gehört auch das G15 Gaming Keyboard, das mit diversen praktischen Funktionen aufwartet.

G15 Neu

Neben den üblichen Tastaturfunktionen bietet das G15 6 programmierbare Tasten, die man auch während des Spiels konfigurieren kann. Über ein eingebautes Display, das sogenannte Game Panel, kann man sich während des Spiels die wichtigsten Spielstatistiken und Systeminformationen anzeigen lassen. Im Gegensatz zum Vorgängermodell kann man beim neuen G15 das Display nicht wegklappen. » weiterlesen

Visual Voicemail für alle Handys

Bei Vodafone kommen Mailboxnachrichten per MMS aufs Handy und befreien ihre Besitzer vom lästigen Anrufzwang.

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Vor etwa einem Monat lobte unser Tester die Visual Voicemail des iPhone als Befreiung aus der Voicemail-Hölle. Jetzt bringt Vodafone in Deutschland einen ähnlichen Dienst, der auf den meisten aktuellen Mobiltelefonen funktioniert. Er heißt Vodafone Visual Mailbox und ist gleichzeitig die erste Anwendung, die mich davon überzeugt, dass MMS nicht vollkommen sinnlos ist.

Die Funktionsweise des neuen Anrufbeantworters klingt so viel versprechend wie einfach: Spricht ein Anrufer eine Nachricht auf die Mailbox eines Vodafone-Kunden, erhält dieser nicht wie bisher eine Benachrichtigung per SMS, sondern gleich die komplette Nachricht als Sprach-MMS direkt auf das Mobiltelefon geschickt.

Die Nachricht kann er sofort mit einem Tipp auf die MMS im Eingangskorb anhören, oder, noch besser, auch später. Das Telefon zeigt ja an, dass er noch eine ungelesene Nachricht hat. Wenn es sich um eine besonders schöne oder wichtige Nachricht handelt (Liebesschwüre oder lange Telefonnummern für den Rückruf) kann er sie auch beliebig oft anhören, ohne sich durch lange Sprachmenüs hangeln zu müssen, nur um dann aus Versehen Nachricht löschen statt Nachricht noch einmal hören auszuwählen.

Es sind eben oft die kleinen Dinge, die das Leben leichter machen.