“Bodytalk” für Telefon-Erlebnisse

“Ohmibod” hiess der, ähm, Massagestab als Zubehör für den iPod, von dem frau sich im Rhytmus der abgespielten Musik verzücken lassen konnte. Und die Welt sprach darüber.

Inzwischen hat die Herstellerfirma ihre Idee aufs Naheliegendste weiterentwickelt: “Bodytalk” ist ein ganz ähnliches Gerät, das mit allen Handies und ausdrücklich auch mit dem iPhone “zusammenarbeitet”. Wenn nämlich ein Anruf eingeht, beginnt der kleine Stab in dreifach-Pulsen zu vibrieren. Und er hört erst wieder auf, wenn das Gespräch beendet ist.

Das stellen wir uns ja ganz amüsant vor – aber eigentlich hätten wir erwartet, dass sich die Bewegungen des kleinen Helfers irgendwie doch mehr dem Inhalt des Gesprächs anpassen. Ein vor Wut brüllender Chef hätte dann eine ganz neue Dimension erhalten.

Für 70$ bei ohmibod zu beziehen. Batterien nicht inbegriffen.

neuerdings – der Wochenrückblick Ausgabe 27

Heute im Wochenrückblick: iLife ’08 im Test, Sony Ericssons Trüffelschwein-Handy, Nokia Akku-Rückruf und ein stapelbarer PC.

Woche vom 13. August bis zum 19. August 2007

imovie uebersicht thumb

imovie uebersicht thumb

Nachdem wir vorletzte Woche die aktuellste Version von iWork hier getestet haben, stand vergangene Woche die Multimedia-Suite iLife auf dem Programm (Teil 1 und Teil 2). neuerdings.com-Redaktor Nunzio Mannino hat die neuen Versionen von iPhoto, iMovie, iDVD, iWeb und Garageband genau unter die Lupe genommen und kam zu folgendem Fazit:

Die wichtigsten Produkte des Pakets, iPhoto und iMovie, wurden ohne Zweifel einer Frischzellenkur unterzogen. Die Verbesserungen sind, ausser in ein paar raren Ausnahmen, nicht bahnbrechend, sie vereinfachen und verbessern das Arbeiten mit dem heimischen Mac aber ungemein, und man möchte sie nach kurzer Zeit schon nicht mehr missen.

Gleichzeitig bemängelte er aber auch, wie ressourcenfressend die Programme inzwischen sind. Letzten Endes muss jeder Mac-User für sich selbst entscheiden, ob er die ?79 für iLife 08 hinblättern will oder ob er einfach warten will, bis eh ein neuer Computer fällig ist.

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Die Zahl der Woche:
nur wenige probieren Firefox

25%

Traurige Neuigkeiten aus Mountain View: bloss 50% aller Leute, die unseren Lieblings-Browser runterladen, probieren ihn auch einmal aus und von diesen 50% benutzt danach bloss die Hälfte Firefox regelmässig. Deshalb hat das Mozilla-Team nun einen 12-Punkte-Plan entwickelt, dank welchem die User-Bindung erhöht werden soll. Diese Zahlen finde ich um so schockierender, als dass jeder von uns sicherlich schon mehrere Male den Feuerfuchs runtergeladen hat und die Situation deshalb wohl noch schlimmer ist. Für die schlechte Nutzungsrate dürfte es wohl mehrere Gründe geben. Hauptsächlich sind aber wohl Geek-Freunde “schuld”, welche ihren Kollegen sagen, sie sollen mal Firefox runterladen, weil der so viel besser sei. Nachdem diese den Rat befolgt haben, geht Firefox schnell vergessen und der Internet Explorer wird wie bis anhin genutzt. Schade, schade, schade…

» Mozilla Wiki: Retention

[via Notepad]

Lärmkiller mit Soundboost

Creative, Erfinder der Soundblaster-Karte und anderer Lärmproduzenten für den PC, tut mal was in die andere Richtung: Der Aurvana X-Fi unterdrückt Lärm und spielt Musik im Creative-eigenen Hifi-System X-Fi ab.

Wir haben kürzlich eine ganze Reihe von Noise-Cancelling-Kopfhörern durchgehechelt, und die erreichten Resultate von “brauchbar” bis “exzellent”. Aber keiner der Lärmkiller dürfte irgendwie in die Nähe dessen kommen, was der Creative Aurvana zu leisten vermögen soll: X-FiEr verfügt über das HiFi-System von Creative namens X-Fi, das die in der Kompression verloren gegangenen Höhen und Tiefen von Mp3- und anderen digitalen Musikdateien wiederherstellt und aus normalen Stereo-Signalen einen Raumklang generiert.

Noch sagt die Computersoundbude nicht, wann das Gerät zu haben sein und was es kosten wird – aber zumindest das werden wir noch hören, bevor wir dem Lärm den Garaus und dem Sound den Raum machen.

Creative Aurvana

Zurück in die Steinzeit

Michael Leung Mass Storage StoneDer Designer Michael Leung hat ein interessantes Konzept für einen USB-Stick auf Lager. Statt dem üblichen Rechteck aus Plastik möchte er dem User ein 4GB USB-Drive in Form eines Kieselsteins auf den Schreibtisch rollen lassen. Die Kunstharz-Knolle sieht zwar täuschend echt aus, muss aber leider mit einem Kabel an den PC angeschlossen werden. Ein einziehbarer oder einklappbarer USB-Stecker wäre doch nicht nur praktischer, sondern auch schöner gewesen. Aber wer weiss, vielleicht wird das beim marktreifen Produkt noch geändert: Der Mass Storage Stone ist nämlich seit 2005 “in developmet”, was wohl heisst, dass niemand den USB-Stein produzieren will. Vielleicht nimmt sich ja Thanko der Idee an und führt den Stein in die Marktreife.

» Michael Leung

[via Fashion Funky]

Fashion Statement für Geeks

Gabriel und Schwan StreifenWer regelmässig neuerdings.com liest, wird wissen, dass ich ordinäre, schwarze Laptop-Taschen verabscheue und immer auf der Suche nach toll aussehenden Modellen bin (nur weil man ein Geek ist, muss man ja nicht gezwungenermassen wie einer ausschauen). Das Design-Duo Alex Gabriel und Fenke Schwan (die beiden Designer haben sogar ihr eigenes Blog zum Thema Fashion und Design) hat in der aktuellsten Kollektion drei interessante Modelle auf Lager, welche durch spezielle Schnitte und Farben überzeugen. Mit Massen von 40cm x 26cm x 10cm dürften Notebooks mit Displaygrössen von bis zu 15.4 Zoll (knapp) Platz haben. Leider ist nicht bekannt, wie gut die Taschen gepolstert sind und den edlen Laptop vor Schlägen zu schützen vermögen. Mit einem Preis von sage und schreibe ?170 sind sie wohl auch eher als Fashion Statement gedacht und sollen nicht bloss als profaner Aufbewahrungsort fürs Notebook dienen. Mehr Modelle gibts nach dem Sprung.

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Quadratisch. Praktisch. Wasserdicht.

Sony bringt in Japan drei neue Standard-Fernsteuerungen auf den Markt, die sich durch zwei Dingen auszeichen: Sie sind extrem simpel. Und sie sind wasserdicht.

Offenbar hat sich der Lebenststandard weltweit auf das Niveau erhöht, auf dem man entweder einen Pool mit Fernseher oder zumindest eine Badewanne im Wohnzimmer beitzt – anders ist das neue Feature der Remote-Controls von Sony kaum erklärbar. Natürlich könnte man noch die Tränenströme beim Abspielen romantioscher Filme anführen, aber das scheint uns dann doch etwas läppisch.

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Das Vorhängeschloss für den USB-Stick

Flash Padlock Corsair

Flash Padlock Corsair

Dass man auf USB-Sticks gespeicherte Daten mit einem Passwort schützen kann, ist ja nicht wirklich eine neue Idee. Speicher-Spezialist Corsair bietet nun mit dem Flash Padlock eine Lösung an, welche (gemäss Corsair) anderen passwortgeschützten USB-Sticks überlegen sein soll. Da man seine Daten mit einer PIN schützt bzw. entsperrt, welche man direkt auf dem USB Stick eintippt, funktioniert der Datenschutz unabhängig von OS und System. Man muss also keine Software installieren, um auf die Daten zugreifen zu können und hat auch an “fremden” PCs Zugang zu seinen sicheren Daten. Da man die PIN nicht auf dem Keyboard eintippt, stellen Keylogger auch kein Problem mehr dar. Ich bin ja in Sicherheitsfragen ein ziemlicher Ignorant (was vielleicht auch daran liegt, dass ich nicht wirklich viele heikle Daten besitze), aber beim Flash Padlock könnte ich mir schon vorstellen, dass einige Leute dafür Verwendung haben. Das Padlock gibt es in Kapazitäten von 1GB und 2GB und kostet zwischen ?25 und ?35.

» Corsair Flash Padlock

[via CrunchGear]

Computer stapel dich

Früher hiessen die Computergehäuse noch “Tower” und “Midi-Tower”, heute streben die meisten Menschen nach einem möglichst kleinen Auftritt für die Rechenkiste.

Der Designer Richard Choi hat ein Konzept entwickelt, das mit fertigen Modulen alle zufriedenstellt.

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Logitech Pure-Fi Dream:
Für Siebenschläfer ungeeignet

Pure-Fi Dream

Pure-Fi Dream

Auch wenn es schon tonnenweise iPod Sounddocks gibt, irgendein cooles Feature kann man immer noch hinzuzufügen. Das Pure-Fi Dream von Logitech hat gleich einige spezielle Funktionen auf Lager, zum Beispiel wird die Displaybeleuchtung automatisch heruntergefahren, wenn es im Raum dunkel wird. Stellt man das Pure-Fi Dream also im Schlafzimmer auf (wie es Logitech mit der Bezeichnung “Premium Bedroom Music System” auch nahelegt), beleuchtet die Anlage während der Nacht nicht das gesamte Zimmer und man kann problemlos schlafen. Ebenfalls zu einem ruhigen Schlaf beitragen dürfte die Backup-Batterie, welche sicherstellt, dass der Wecker auch nach einem allfälligen Stromausfall pünktlich klingelt. Paranoide Menschen wie ich können so auch vor wichtigen Terminen ruhigen Gewissens schlafen. Dieser Vorteil wird jedoch durch die “motion sensing” Technologie gleich wieder zunichte gemacht. Morgens kann man nämlich mit einer blossen Handbewegung den Wecker zum Schweigen bringen und in den berühmt-berüchtigten Snooze-Modus versetzen. So würde ich sicherlich nie zur rechten Zeit aus dem Bett kommen! Wecken lassen kann man sich übrigens mit dem Radiosender oder der iPod-Wiedergabeliste seiner Wahl. Schon bald gibt es das Pure-Fi Dream übrigens für ?250 zu kaufen und ist hoffentlich schon voher hier bei neuerdings.com im ausführlichen Test anzutreffen.

» Pure-Fi Dream