Kostbare Stille für wenig Geld

Bereits mit kostengünstigen Kopfhörern kann viel Lärm von den Ohren ferngehalten werden. Das zeigt unser (rein subjektiver) Test zweier preiswerter Noise-Canceling-Headphones: Philips “HN050″ und JVC “NA-HC100″. Teil II/III.

Im ersten Teil dieser kurzen Serie über lärmbekämpfende Kopfhörer haben wir uns mit der Technologie der Schallwellen-Neutralisierung befasst. Aber schliesslich wollten wir auch wissen, was die “versetzte Verdoppelung des Lärms” denn im Alltag effektiv bringt.

Teil I: Die Noise-Canceling Technologie
Teil III: Die besten Lärmkiller im Test

jvc

jvc

JVC: Eingebaute Kabelrolle

Die verschiedenen Modelle auf dem Markt unterscheiden sich zwar auch in der Fertigungsqualität und in der Ausstattung – aber im Vordergrund steht ja wohl die Lärmminderung.

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Externer Flashspeicher in Visitenkartengrösse

Ich bin ein grosser Fan von SSD (flashbasiertem Speicher) und freue mich, dass nun auch immer mehr externe Lösungen erscheinen. Die SHD-UH SSD von Buffalo sind mit 5.7cm x 1.4cm x 9cm nicht nur sehr klein, sondern verbrauchen auch so wenig Strom, dass sie problemlos via USB mit Saft versorgt werden können.

Buffalo SHD-UH

Buffalo SHD-UH

Der Spass ist jedoch leider alles andere als billig (wie immer bei SSD). Die 8GB Variante kostet gut ?100 (dafür kauft man sich besser ein oder zwei normale USB-Sticks), während die 56GB Version mit ?560 zu Buche schlägt. Da macht es keinen grossen Unterschied, wenn Buffalo auch noch Acronis True Image beilegt.
In Japan sollen die externen SSD (mit Ausnahme der 56GB Version, deren Releasetermin noch nicht bekannt ist) übrigens ab Ende Juli erhältlich sein.

Buffalo SHD-UH

[via Akihabara]

Neues vom Zune

Gerüchte sind immer was schönes. Vor allem in der Mac-Welt werden Gerüchte gerne gestreut. Aber auch im Bereich Microsoft tut sich da ab und an mal was. Schon seit längerem wurde darüber gemunkelt, ob es bald eine neue Reihe an Zunes geben wird. Whizbyte hat sich damit mal etwas näher beschäftigt und sich zu diesem Zweck an die Pressestelle von Microsoft gewandt. Und siehe da, es kam eine Antwort.

“Wir haben die Gerüchte umhergeistern hören, aber bisher haben wir kein offizielles Datum oder Details für die nächste Zune-Generation bekannt gemacht. Allerdings folgt der Zune dem üblichen Kreislauf der Unterhaltungselektronik, so dass ein Update im Bereich der Weihnachtszeit zu erwarten sein dürfte.”

Es soll vor allem zwei Bereiche geben, in denen Microsoft Veränderungen vornehmen wird. Erstens soll der Zune in neuen Größen, Modellen und Preisdimensionen den Weg zum Kunden finden. Außerdem soll die Funktionaliät an den Konkurrenten iPod angeglichen werden. Darunter fallen Funktionen wie Video, FM-Tuner und Podcasting.
Denkbar wäre auch eine weitere Ausnutzung der WiFi-Funktion.

Was auch immer Microsoft mit dem Zune anstellen wird, man darf gespannt sein, wie viele der Gerüchte und Vermutungen sich bewahrheiten werden.

[Quelle: Whizbyte]

Der Empfänger macht sich dünn

Wer häufiger mal mit dem Laptop unterwegs ist und dabei auf eine echte Maus nicht verzichten kann oder will, der kennt das Problem: Jedes MalNano Receiver wenn man den Laptop auspackt, muss man erstmal Kabel oder Funkempfänger einstöpseln. Mit der VX Nano Cordless Laser Mouse und ihrem winzig kleinen Empfänger will Logitech die Sache vereinfachen- er steht nur 8mm aus der Buchse heraus. So soll man ihn einfach im USB-Port stecken lassen können. An sich eine nette Idee, nur besteht immer die Gefahr, dass bei einem Stoß auf den Empfänger das Innenleben des Laptops in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.

Das Funktionsspektrum der Maus macht einen durchaus anständigen Eindruck. Mit dem Scrollrad kann man je nach Bedarf scrollen, mal schneller und mal langsamer- ein Antippen des Rädchens sorgt für die nötige Feinjustierung. Die fünf Tasten lassen sich per Software auf die persönlichen Bedürfnisse belegen. Dank Lasertechnik ist die VX Nano Cordless außerdem etwas genauer als herkömmliche optische Mäuse.

Logitech VX Nano Cordless

Kostenpunkt: 69,99?. Erhältlich ab August 2007.

Für eine Faust voll Video

JVC hat in den USA einen HD-tauglichen Festplatten-Videorekorder von Handflächengrösse angekündigt. Der GZ-HD3 ist der kleine Bruder des im Juni in Europa lancierten GD-HZ7.

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Bisher hat mich digitales Video nicht zu begeistern vermocht: Zu gross sind die Kompromisse in der Bildqualität, zu hoch ist aber vor allem der Aufwand, um aus dem aufgenommenen Material etwas vorzeigbares Zusammenzuschneiden, zu vertonen etc. – und dabei müssen auch noch ständig riesige Datenmengen hin- und hergeschoben werden. Nichts für ungeduldige Menschen wie mich.

Die neue Generation der hochauflösenden Harddisk-Videocams könnte allerdings für einen Gesinnungswechsel sorgen. Zum einen stimmt hier die Bildqualität, zum andern fällt die Fummelei mit CD und DVD weitgehend weg. Die Verlockung wird zusätzlich gesteigert durch kleine und leichte Geräte wie die grade präsentierte JVC GD-HZ3.

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Kostbare Stille auf Knopfdruck

Neuerdings hat vier Noise-Canceling-Kopfhörer vom billigen Philips “HN050″ über den preiswerten JVC “NA-HC100″, Panasonic “RP-HC500″ bis zum Bose “QuietComfort 3″ getestet. Teil I/III: Die Technologie.

Teil II: Preiswerte NC-Kopfhörer

noise cancelling

Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, den Krach der typischen Alltagsumgebung – im Zug, am Arbeitsplatz gleich neben der Baustelle, auf dem heimischen Balkon in der Abflugschneise des Flughafens – einfach ausblenden zu können?

Nur wenige Leute wissen, dass sie das eigentlich könnten. Ausgerüstet mit dem richtigen Kopfhörer, ist die fast absolute Stille nur einen Knopfdruck entfernt. Wir haben vier der Wundermuscheln ausprobiert und sind von den Resultaten grösstenteils überzeugt.

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neuerdings – der Wochenrückblick Ausgabe 23

Vergangene Woche waren vor allem die neuen Laptops von Asus, aber auch neue Lösungen von Logitech und Keyspan beliebte Themen bei neuerdings.com

Woche vom 16. Juli bis zum 22. Juli 2007

Überraschend kommt es nicht: die neuen, kleinen Laptops von Asus waren letzte Woche bei den neuerdings.com-Lesern hoch im Kurs. Da hätten wir einerseits die ersten Fotos vom Asus Eee, dessen Erscheinen viele Geeks (ich inklusive) kaum mehr erwarten können. Zur Repetition: der Eee ist ein superbilliger Laptop von Asus, welcher mit bis zu 16GB Flashspeicher und einem 7-Zoll-Display ausgeliefert werden soll. Statt Windows läuft jedoch eine für den Eee angepasste Linuxdistro, wodurch nicht nur Boot-Zeiten von circa 10 Sekunden, sondern auch Erweiterungen durch fleissige Programmierer möglich werden sollten.

Asus Eee

Ebenfalls von Asus, jedoch in einer deutlich anderen Preisklasse, ist der Asus U3. Bei diesem Subnotebook haben die taiwanesischen Ingenieure nur die feinsten Zutaten verwendet: Santa Rosa Prozessor, Nvidia Grafikkarte, ExpressCard-Slot, HDMI-Anschluss, sowie ein 13.3 Zoll Display. Im Gegensatz zum Eee soll der U3 jedoch nicht bloss $200, sondern $2’000 kosten.

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Die Zahl der Woche:
Die schnellste Internetverbindung

40 Gigabit pro Sekunde

oder anders ausgedrückt: 5 Gigabyte pro Sekunde (übrigens: normale Festplatten können pro Sekunde zwischen 50MB und 60MB aufzeichnen). Die 75-jährige Sigbritt Löthberg aus Karlstad (Schweden) dürfte mit ihren 40 Gbps wohl mit deutlichem Abstand die schnellste Internetleitung der Welt haben. Ihr Sohn Peter, welcher inzwischen für Cisco arbeitet, hat die Leitung sozusagen zu Demozwecken verlegt, um zu zeigen, dass billige Glasfaserleitungen auch in den eigenen vier Wänden Realität sein können. Wie Löthberg der schwedischen Zeitung “The Local” sagte, sei übrigens der schwierigste Teil der ganzen Übung gewesen, Windows auf dem PC seiner Mutter zu installieren …

The Local: Sigbritt, 75, has world’s fastest broadband

GPS führt direkt in Kirschbaum

Ein 37jähriger deutscher Lieferwagenfahrer hat am Samstag gemäss Meldungen der AFP in der Schweiz seinem Routenplaner etwas gar zu sehr vertraut.

Der Mann folgte der Frauenstimme seines GPS, obwohl die ihn in einen Fussgängerweg und an mehreren Fahrverbotsschildern vorbei führte.

Als er schliesslich in der engen Gasse steckenblieb, versuchte der Mann sein Fahrzeug zu wenden, beschädigte dabei Strassenleuchten und blieb schliesslich mit seinem Wagen im Geäst eines Kirschbaumes hängen. Gemeindearbeiter mussten den verkeilten Lieferwagen mit Motorsägen freimachen. Der Fahrer wurde mit 650 Franken (390 Euro) gebüsst. Ausserdem wird er sich wohl ein anderes GPS zulegen.

Merke: Die Prioritätenreihenfolge lautet: Menschen, Tiere, Fahrzeuge (oder Bäume) im Fahrzeugpfad meiden, Verbotsschilder beachten, dem GPS folgen – und nicht umgekehrt.

Klingende Golfbälle mit Gehirn

Das schöne am 5.1-Kanal Multimediasystem Sony DAV-IS10 ist, dass man es kaum sieht: Die fünf Lautsprecher haben die Grösse von Golfbällen. Ausserdem konfiguriert sich das System selber.

Seit Jahren besteht das Kinoerlebnis zu Hause nicht nur aus augenschmeichelnden Grossbildschirmen, sondern auch aus dem Mehrkanal-Surroundsound, der den Kinosaal erzittern lässt. Die Nebenwirkung im eigenheim besteht in überall herumhängenden oder -stehenden mehr oder weniger kleinen Lautsprecherboxen und einem kolossalen Subwoofer, der irgendwo im Designer-Wohnzimmer viel Platz wegnimmt.

Zumindest die fünf Boxen lässt Sony jetzt mit der DAV-IS10 beinahe verschwinden: Die Lautsprecherchen der Anlage sind grade mal etwas grösser als ein Golfball und lassen sich so in den unauffälligsten Winkeln des “Vorführraums” verstecken.

Das auf der ifa Ende August präsentierte System verfügt über eine weitere, mehr als nur kosmetische Neuerung: Es konfiguriert sich selber und sorgt dafür, dass unsachgemässe Lautstärkeregelung den Raum-Effekt nicht zunichte macht, um den es bei der Anschaffung einer solchen Anlage letztendlich geht.

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