Samsung macht das Dutzend voll

Die Orgie geht weiter: 12 Megapixel in einer Kompaktkamera? Grade geliefert von Samsung in Form der NV20, NV15 und NV8. Uns gefallen zwar die Modelle dieser Reihe von Samsung rein optisch, aber irgendwie erübrigt sich eine ausführliche Kritik vorerst: Bevor wir die Dinger nicht ausprobiert haben, enthalten wir uns jeglichen Kommentars.

Ausser dessen, dass wir uns statt mehr Megapixeln eigentlich sehnlicher Kompakte mit einer brauchbaren Optik und einem vernünftig grossen Sensor wünschen würden.

Aber so ist das kaum etwas, das wir jetzt auf fokussiert.com behandeln würden.

Rosen und Minze dank USB

Was fünf Volt alles bewerkstelligen können! Sie kühlen Bierdosen, bringen Motoren zum schnurren oder lassen den virtuellen Freund flotte Sprüche klopfen.

Und jetzt sorgen sie auch noch dafür, dass Gamers’ Zimmer statt nach alten Pizzakartons, kaltem Rauch und gebrauchten Socken nach Rosen oder Pfefferminze duften. Kein Treiber erforderlich! Funktioniert mit jedem Betriebssystem (ausser an nicht-stromversorgten USB-Ports). Einfach einstecken, Duftöl ins Kreuz träufeln und stundenland das herrlich artifizielle Aroma geniessen.

Sieben Dollar kostet der Lufterfrischer pro Aroma. Feuerlöscher nicht inklusive.

Vertrieb durch USB GEEK

[Via Engagdet]

Der SMARTe TH!NK kommt

Die norwegische Elektromobil-Herstellerin TH!NK unternnimmt einen neuen Anlauf, um einen kohlenstoffneutralen Zweiplätzer zu verkaufen. Der wahre SMARTcar heisst THINK City: Der kleine soll dank Vollvernetzung smarter sein als alles zuvor.

2003 gab Ford auf und stellte die Produktion des kleinen Kunststoffwagens “TH!NK” ein. Jetzt erlebt die norwegische Herstellerin eine Renaissance – wohl nicht zuletzt dank der verzweifelten Risikokapitalgeber im Silicon Valley, die ihre Milliarden nicht mehr in der Webindustrie loswerden und deshalb auf “Greentech” setzen.

Mit den 85 Millionen US$, die sie aufgenommen hat, will die skandinavische Firma jetzt den “City” neu auflegen. Ganz neu – das Konzept ist bestechend:

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Audiokassette meets PC – Teil 2

Plusdeck EX

Plusdeck EX

Fandest du das im letzten Dezember hier vorgestellte Plusdeck 2c wahnsinnig cool, hast dich aber grün und blau geärgert, weil du keinen freien 5.25 Zoll Schacht mehr hast (bzw. gar keinen Desktop-PC, sondern ein Notebook besitzt)? BTO hat deine Gebete erhört und bringt bald das Plusdeck EX auf den Markt. Das EX wird im Gegensatz zum 2c nicht fix in den Computer eingebaut, sondern via USB angeschlossen. Einmal in den USB-Port eingestöpselt, kann man seine alten Kassetten auf den Computer überspielen und dort als MP3-, OGG- oder WAVE-Datei abspeichern. Und jetzt kommt der Knüller: das Ganze funktioniert auch rückwärts! Man kann also auch seine MP3s auf Kassetten überspielen (sofern man irgendwo noch bespielbare Kassetten findet). Zudem kann man vom Radio aus aufzeichnen (auf dem Computer) oder via Line-In andere Geräte anschliessen. Ferner gibt es auf der Rückseite verschiedenste Lautsprecheranschlüsse (bis zu 7.1 Kanälen), womit das Plusdeck EX nicht bloss ein Gag-Gimmick sein dürfte. Der Spass kostet gut ?250 und soll plusminus im Herbst erhältlich sein.

» BTO
» Plusdeck EX @ BTO South Korea

[via Tech Digest]

Die Kamera zeigt den Weg

Wer glaubt, dass Digitalkameras immer nur zum fotografieren gemacht sind, der täuscht sich ganz gewaltig. Samsung macht es jetzt vor: Die neue i85 fungiert nicht nur als vielseitige Kamera, sondern auch als MP3- und Mediaplayer.

Samsung i85

Im Gehäuse der Kamera versteckt sich ein 8,1-Megapixel-Sensor, 5-fach optischer Zoom und eine Gesichtserkennungsfunktion. Auf dem 3-Zoll-Display kann man nicht nur die gemachten Fotos betrachten, sondern auch die zur Kamera gehörende Tour Guide-Funktion. Mit dieser kann man Reiseinformationen zu insgesamt 2600 Regionen in 30 Ländern direkt abrufen. Wer mehr braucht, kann sich zusätzliche Pakete aus dem Netz herunterladen und diese auf den 450MB internen Speicher unterbringen.

Was den Preis angeht, liegt die i85 im Mittelfeld. In Großbritannien, wo die Kamera Ende August auf den Markt kommt, kostet sie 229 Pfund, also rund 340 Euro.

Schade, dass bei all dieser Reisefunktionalität eines fehlt: Ein GPS-Modul, mit dem man seine Bilder geotaggen kann. Damit man auch nach der Reise noch weiß, an welcher Stelle der Tour man auf den Auslöser gedrückt hat.

[via Photographyblog]

Flower Power fürs Notebook

E Square Old Brick Red

Laptoptaschen sind schwarz, hässlich und es gibt sie nur in “männlichen” Ausführungen? Denkste! Blumenkinder (und hier liegt die Betonung wohl eher auf “Kinder”), die einen Laptop besitzen und diesen gerne in einer farbenfrohen Tasche mit sich herumschleppen möchten, könnten an den Taschen von E.square Gefallen finden. Farbenfroh und flippig sind die Dinger jedenfalls, und ein Preis von umgerechnet ?40 ist ja auch nicht alle Welt (E.square liefert übrigens auch nach Europa). Schade ist jedoch, dass maximal Notebooks mit 14-Zoll-Display Platz haben (MacBooks und Subnotebooks passen also gerade noch, drüber wirds eng).

» E.square

USB-Aschenbecher sorgt für saubere Luft

Während die einen an ausgeklügelten Methoden werkeln, um die verbleibende Restlebenszeit auszurechnen, versuchen andere den suchtvollen Aufenthalt auf diesem Planeten zumindest olfaktorisch etwas angenehmer zu gestalten.

USB-Aschenbecher

Der USB-Anschluss ist wirklich praktisch. Klein im Mass, bringt er immer wieder kompakt die benötigten 5 Volt, um die ausgeklügeltsten Maschinerien zu betreiben. Ob die angepriesenen niedervoltigen Geräte unser Leben immer so erleichtern, dass ein “Wie konnte ich nur jemals ohne?”-Effekt entsteht, sei jetzt dahingestellt.

Fakt ist: der Rare Mono Shop, welcher uns “herausragende, preiswerte Produkte” verspricht, preist dieses Wunderwerk der Technik aus dem 21. Jahrhundert mit vielen Ausrufezeichen an. Grund genug sich zu überlegen, einen weiteren freien USB-Steckplatz auf intelligente Art & Weise zu nutzen. Wofür sonst hat man sich auch einen zweiten 7-Port-USB-Hub gekauft?

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Das Handicap am Handgelenk

Wenn ich die Zeichen in meinem Umfeld korrekt lese, dann wird der eigentliche Elitensport Golfen mehr und mehr zum Sport für Jedermann. Auch in Korea scheint das der Fall zu sein, jedenfalls gemessen an einer GPS-Uhr für Golfer (und andere Sportler).

Golferuhr

Auf die Pyxis RGPS-3000 kann man seinen Lieblingsgolfkurs laden, um während des Spiels immer ganz genau über seine Position Bescheid zu wissen. Außerdem kann man mit der Uhr auch die aktuellen Spielstände notieren und hat immer einen guten Überblick, wie es gerade mit dem Handicap steht.
Dank vorinstallierter Programme lässt sich die Uhr auch für andere Sportarten wie Laufen, Wandern oder Rad fahren nutzen.Im Moment gibt es die Uhr nur in Korea für rund 215 Dollar. Ein stolzer Preis, denn generell dürfte man für das gleiche Geld ein vergleichbares GPS-Gerät plus einen Taschenrechner bekommen. Damit man wenigstens die Endresultate nicht im Kopf rechnen muss.

[via Navigadget]

Hacker-Programm fürs iPhone

Den Hackern vom iPhone IRC-Channel ist es offenbar gelungen, ein eigenes Programm zu schreiben und auf ein iPhone zu laden.

Natürlich tut das Testprogramm vorerst noch nicht mehr als “Hello world” zu sagen, wie das alle ersten Programmierversuche tun – aber es läuft, behaupten jetzt jedenfalls namhafte Stellen reihum in der amerikanischen Blogosphäre.

Die Binardatei steht ausserdem für Leute zur Verfügung, die sich selbst davon überzeugen wollen, dass das iPhone wirklich ein vollwertiger OSX-Computer ist, der eigentlich all die netten Dinge tun könnte, die jeder Mac Computer beherrscht – und sei es nur, Text an einer Stelle zu kopieren und an einer andern einzufügen…

Damit ist das Katz- und Maus-Spiel zwischen AT&T, Apple und den Hackern eröffnet. Die Telefongesellschaft jedenfalls wird nicht gern sehen, dass jetzt plötzlich theoretisch auch Software auf das von Apple mühsam vernagelte Telefon gespielt werden kann, mit der beispielsweise Instant Messaging (statt teurer SMS) und allenfalls sogar Internet-Telefonate möglich sein könnten.

Hier findet sich (angeblich) der Binär-Code des Programms.

Die dreifach genurbte Wäsche

Die WASH2O ist die erste Waschmaschine, die kein Seifenpulver mehr braucht. An dessen Stelle setzt sie elektrolytisch gespaltenes Wasser ein.

Haier hat einen weiten Weg zurückgelegt: Der chinesische Haushaltapparate-Konzern wurde 1984 gegründet und stellte damals genau ein Modell eines Kühlschranks her.

Und jetzt das: Die erste Waschmaschine, die keine Seife mehr braucht. Wenn man jetzt noch das Wasser und die Energie weglassen könnte, wär das ganze wirklich umweltschonend.

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