Hacker-Programm fürs iPhone

Den Hackern vom iPhone IRC-Channel ist es offenbar gelungen, ein eigenes Programm zu schreiben und auf ein iPhone zu laden.

Natürlich tut das Testprogramm vorerst noch nicht mehr als “Hello world” zu sagen, wie das alle ersten Programmierversuche tun – aber es läuft, behaupten jetzt jedenfalls namhafte Stellen reihum in der amerikanischen Blogosphäre.

Die Binardatei steht ausserdem für Leute zur Verfügung, die sich selbst davon überzeugen wollen, dass das iPhone wirklich ein vollwertiger OSX-Computer ist, der eigentlich all die netten Dinge tun könnte, die jeder Mac Computer beherrscht – und sei es nur, Text an einer Stelle zu kopieren und an einer andern einzufügen…

Damit ist das Katz- und Maus-Spiel zwischen AT&T, Apple und den Hackern eröffnet. Die Telefongesellschaft jedenfalls wird nicht gern sehen, dass jetzt plötzlich theoretisch auch Software auf das von Apple mühsam vernagelte Telefon gespielt werden kann, mit der beispielsweise Instant Messaging (statt teurer SMS) und allenfalls sogar Internet-Telefonate möglich sein könnten.

Hier findet sich (angeblich) der Binär-Code des Programms.

Die dreifach genurbte Wäsche

Die WASH2O ist die erste Waschmaschine, die kein Seifenpulver mehr braucht. An dessen Stelle setzt sie elektrolytisch gespaltenes Wasser ein.

Haier hat einen weiten Weg zurückgelegt: Der chinesische Haushaltapparate-Konzern wurde 1984 gegründet und stellte damals genau ein Modell eines Kühlschranks her.

Und jetzt das: Die erste Waschmaschine, die keine Seife mehr braucht. Wenn man jetzt noch das Wasser und die Energie weglassen könnte, wär das ganze wirklich umweltschonend.

» weiterlesen

Tasten schweben wie auf Wolken

Wer gerne mal über längere Zeit in die Tasten haut, hat sich gesehnt nach einer empfindsamen Tastatur, die sich an die eigenen Bedürfnisse und Tippgewohnheiten anpasst. Embotec geht einen Schritt in diese Richtung: Ihr Konzept vom “Magnet Keyboard” unterstützt eine natürlicheres und konstantes Tippgefühl durch den Einsatz von – Magnetfeldern.

Magnet Keyboard

Während die üblichen Tasten einer Tastatur entweder mittels Gummi- bzw Kunststoffkontakten arbeiten, schweben die Tasten des Magnet-Keyboards auf einem kleinen Magnetfeld, das sich je nach Anschlagstärke unterschiedlich verhält. Die Ansprachegeschwindigkeit soll sogar tauglich sein für Gamer.

Weder ein Preis noch ein konkretes Datum für die Marktreife ist bisher bekannt, angepeilt ist der Marktstart in Korea gegen Ende des Jahres.[via Aving]

Wii will mitgenommen werden

Wii-Monitor

 

Nintendos Wii wurde bisher dank ihrem eher geringen Preis und der neuartigen Steuerung überraschenderweise über 9 Millionen Mal verkauft (Quelle: VGchartz). Was passiert, wenn Unterhaltungselektronik millionenfach über die Theke geht? Es entsteht ein riesiger Markt an Peripheriegeräten, welche fast alle Wünsche befriedigen, die uns der Hersteller nicht erfüllen kann.

Unsere japanischen Freunde von Century Direct (so japanisch wie die Firma ist ihre Website) springen für all jene in die Bresche, die sich auf ihren Reisen nicht von ihrer Lieblingskonsole trennen wollen und bieten uns die Wii Converter Box an. Damit kann der begeisterte Gamer seine Hotelbuchung getrost dem Zufall überlassen, denn der CY-997 bietet alles, was das mobile Spielerherz begehrt.

» weiterlesen

Schreibmaschine für E-Mails

Ja nee, so langsam ist es dann aber doch mal gut mit Retrowelle. Klar ist es durchaus stilvoll, anstatt eines schnöden modernen Telefons einen Bakelit-Hörer ans Ohr zu halten. Doch eine Schreibmaschine, mit der man E-Mails verschicken kann? Am Anfang war ich skeptisch, doch mittlerweile finde ich die Idee der 22 Pop-Schreibmaschine ganz gut.

22 Pop Schreibmaschine

Die 22 Pop funktioniert relativ simpel: Man tippt Empfänger, Betreff und die Nachricht auf ein spezielles Vorlagenblatt, und die Nachricht wird geschickt, sobald man die fertige Seite aus der Schreibmaschine zieht. Angeblich kann die Schreibmaschine auch E-Mails empfangen, so ganz ist mir aber noch nicht aufgegangen, wie das funktionieren soll.

Der Name der 22 Pop setzt sich übrigens zusammen aus dem Namen der Schreibmaschine Olivetti Lettera 22 und dem Mailprotokoll POP. Die Idee für das Gerät kam dem Designer beim Anblick seiner Mutter, die regelmäßig an Computern, Eingabegeräten und dem Medium E-Mail an sich verzweifelte, während sie mit einer Schreibmaschine sehr wohl vertraut war. Aus alt mach neu, nur eben neu interpretiert.

[via Gizmodo/Interaction-Ivrea]

Freche USB-Früchtchen

Fruity USBIm Schreibwarenladen stieß ich schon vor einiger Zeit auf Gelstifte, in denen sich verschiedene Aromen versteckten. So rochen die grünen Stifte nach Apfel, die roten nach Erdbeere. Ähnlich ist es mit dem Flash-Key-Fruit-A-Roma USB-Stick. Fast.

Den USB-Stick gibt es in vier “Geschmackrichtungen”: Grüner Apfel, Erdbeere, Weintraube und Orange. Wie viel Mehrwert die Sticks dadurch haben, ist irgendwie fraglich, vermutlich riechen die kleinen Speicher eher künstlich als nach tatsächlichen Früchten. Ein Preis ist momentan noch nicht bekannt, im Zweifelsfall dürfte er allerdings etwas über dem Preis für einen normalen Flash-USB-Stick liegen.

[micromedia via Gearlog]

neuerdings – der Wochenrückblick Ausgabe 24

Den größten Diskussionanlass gab in dieser Woche ohne Frage das neue Low-Cost-Notebook der schwedischen Firma Medison. Vor allem eine Frage stellte sich: Echt oder Fake?

Woche vom 23. Juli bis zum 29. Juli

medisoncelebrity.jpgKann man für 150 Dollar ein Notebook bauen, das zwar nicht ganz auf dem neuesten Stand der Technik, aber dennoch ausreichend ausgestattet ist? Das Medison Celebrity ließ uns im Laufe der Zeit immer mehr daran zweifeln, ob das Angebot ernst gemeint oder doch nur ein Fake war. Weder die Website noch das Blog des Firmenchefs machten einen vertrauenserweckenden Eindruck. Mittlerweile hat Medison selbst das Angebot gemacht, dass alle, die ihren Rechner nicht innerhalb von 3 Monaten bekommen, ihr Geld zurückbekommen. Wer weiß, was die so lange mit dem Geld machen. Alles in allem wohl doch eher eine Marketing-Idee, die sich vermutlich nicht mit dem Angebot von Asus oder dem OLPC messen lassen kann. » weiterlesen

Die Zahl der Woche:
Blackberrys sparen doch Zeit

60 Minuten pro Tag

Blackberry

Blackberry

Wie eine (von Blackberry bzw. RIM in Auftrag gegebene) Studie ergeben hat, sparen Blackberry-User pro Jahr circa 250 Stunden an Arbeitszeit ein, wenn sie eines dieser bei Businesskaspars so beliebten Smartphones verwenden (die Zahl müsste bei anderen Smartphones mit Push-Mail auch stimmen, aber eben, RIM hat die Studie in Auftrag gegeben). Gemäss der Studie erledigen Blackberry-Besitzer pro Jahr 2’500 (dringende) E-Mails und 1’200 Anrufe, während sie gerade unterwegs sind, was dann irgendwie 250 Stunden entspricht. Rechnet man dies auf einen Arbeitstag hinunter (bei 48 Arbeitswochen und 5-Tage-Woche), kommt man auf gut 60 Minuten eingesparter Zeit pro Tag. Auch wenn ich die ganze Berechnung nicht ganz nachvollziehen kann (2’500 Mails und 1’200 Telefonate = 250 Stunden?), könnte ich mir schon vorstellen, dass ein Fünkchen Wahrheit dabei ist. Wer oft mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reist, kann Warte- und Reisezeiten mit einem Smartphone sicherlich produktiv nutzen. Andererseits hält einem ein dauernd piepsender Blackberry auch von anderer produktiver Arbeit ab.

[via Tech Digest]

Ein Monat iPhoneDauertest – das Fazit (II/II)

Seit genau einem Monat ist das Apple iPhone jetzt in den USA auf dem Markt. Am Erscheinungswochenende haben wir das gehypte Handy bereits ausführlich getestet. Aber wie bewährt sich das iPhone nach einem Monat Nutzung in der realen Welt?

Zum Teil I von II

Die Anwendungen sind stabil und reichen für den Alltag, aber Poweruser werden viele Funktionen vermissen; die Kamera ist kein grosser Wurf und ihre Bilder höchstens als Doku-Schnappschüsse zu gebrauchen. Die Tastatur wird nach einer Eingewöhnungsphase zum schnellen Hackbrett (allerdings nur für eine Hand), aber die fehlende Fremdsprachen-Unterstützung nervt ebenso wie die Absenz der Copy/Paste Funktionalität.

Im Fazit kommen wir aber dennoch zum Schluss, dass es sich wie erwartet um ein herausragendes Gerät mit umwerfendem Design und vielen Hingucker-effekten handelt, das in Punkto Surfen und Mailen, aber auch Bedienung Massstäbe setzt.

Die Details:

» weiterlesen

Kuscheln mit dem Lichtschalter

Wir stellen hier ja immer mal wieder interessante Gerätekonzepte vor. Oft genug bleibt es beim reinen Gedankenspiel. Doch manchmal finden sich Ideen, die umgesetzt werden – wie der Essential Wall Dimmer.

Filzschalter

Dieser kuschelige Dimmer besteht aus einem Mix aus stromleitenden Garnen, Neopren und Acryl und ist sicher um einiges anschmiegsamer als ein schlichter Plastikschalter.
» weiterlesen