Essen auf die futuristische Art

Ich weiß nicht mehr, wie oft ich mich schon über unfreundliche Kellner in Restaurants geärgert habe. Würde ich in Nürnberg wohnen, müsste ich mich künftig mit dieser Frage allerdings nicht beschäftigen. Dank modernster Technik verzichtet das s’ Baggers auf Bedienungen und lässt alle Speisen vollautomatisch auf den Tisch kommen.

s Baggers

Die Bestellung der Gerichte erfolgt über einen am Tisch befindlichen Touchscreen. Gekocht wird direkt in der angeschlossenen Küche mit Lebensmitteln aus der Region. Über große Spiralschienen werden die Speisen dann mit Hilfe der Schwerkraft auf die Tische befördert. Was bei dieser Art der Nahrungsbeschaffung allerdings nicht machbar ist, sollte auf der Hand liegen: Extrawürste gibt es nicht. Höchstens Exotische Bratwürste mit Curry & Kurkuma oder mit Chilli & Knoblauch.
[Quelle: Spiegel]

Gebrauchte iPhones zum Discount-Preis

Zwei Monate nach dem Verkaufsstart hat Apple angefangen, gebrauchte iPhones mit 100 Dollar Preisnachlass zu verkaufen – Geräte, die jemand nicht mehr wollte. Wenn man dem grössten Gadget-Hype der Geschichte geglaubt hat, sollte es das doch eigentlich gar nicht geben?!

Andrerseits – ich hab meins ja auch nach knapp zwei Wochen (mit Verlust!) verkauft. Schönheit wiegt eben doch nicht die innern Werte auf.

Jetzt können die Europäer also nicht nur iPhones hacken und benutzen, sie können auch die gebrauchten von enttäuschten amerikanischen Vorbesitzern übernehmen. Die Garantie von einem Jahr, die Apple auch auf die Occasionen gewährt, gilt ja wohl in Europa sowieso nicht – da spielt dann der Hacker-Eingriff auch gleich keine Rolle mehr.

Netzlaufwerk für das Zuhause

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Iomega hat gestern ihren neuen Beitrag zum total vernetzten Haus präsentiert. Dieser standortunabhängige Speicher ermöglicht es, in einfachster Weise die Daten für bis zu 4 Workstations via Ethernet verfügbar zu machen.

Der Vorteil dieser Lösung ist der günstige Preis im Vergleich zu andern erhältlichen Netzlaufwerken. So macht auch der integrierte USB-Anschluss für den Einzelplatzanschluss durchaus Sinn, da der geneigte User nicht grossartig mehr Geld als für eine übliche externe Festplatte ausgeben muss. Nicht weiter erklärt wird allerdings in der Pressemitteilung, warum das Network Attached Storage (NAS) – System “Dateien von bis zu vier Computern” speichern kann – denn laut Spezifikationen handelt es sich um ein reines Netzwerk-Laufwerk mit integriertem Fileserver, das sowohl unter Windows (mit einer speziellen Software, die das Laufwerk im Netz findet?!), als auch unter MacOS und Linux betrieben werden kann. Es setzt ausserdem einen Router mit DHCP voraus.

Das “Home Network Hard Drive” wartet in zwei Grössen auf: Es ist als 320- oder 500-GB-Version verfügbar und gemäss Iomegas Information ab sofort für 149, respektive 199 Dollar weltweit erhältlich, auch wenn die europäische Website das Produkt noch nicht aufführt.

Produktewebsite USA
Pressemitteilung
[Via Gadgetizer]

Plantronics Calisto Pro funkt auf allen Kanälen

Heimwerker kriegen einen Helfer, der Telefonate ab Festnetz, Handy und Internet per Bluetooth entgegennimmt. Plantronics Calisto Pro sitzt direkt am Ohr und kostet einen Arm und ein Bein, wie die Amerikaner zu sagen pflegen.

Eins hängt links an meinem “Bünzli”-Schreibpult, das andere rechts und dazwischen liegt mein Treo. Wenn das Festnetz-Telefon klingelt, greif ich nur zu oft nach dem Headset rechts am Pültlein – aber das ist mit dem PC verbunden und dient für Voip-Telefonate; dasjenige links hängt am Festnetz-Funktelefon, und meist klingelt, wenn ich eine der beiden Garnituren über den Kopf gestülpt habe, zugleich noch der Treo.

Angesichts der Preise für Bluetooth-Headsets, die wenigstens Festnetz und VOIP beherrschen, habe ich vor vier Tagen vom Kauf eines dieser Multitalente abgesehen und mir für 36 Dollar ein neues Kabel-Bügel-Set zu meinem hässlichen DECT-Funkknochen gekauft.

Und der Preis ist immer noch erschreckend, aber wenigstens hat Plantronics, der Hersteller von dem meine billig-Garnitur stammt, soeben ein dreifach-Talent angekündigt – und das vereint alle drei Kommunikationsstränge an einem Blauzahn-Bügel. Es passt ausserdem in seiner aufgeräumten Spiessigkeit zu meinem Bünzli-PC-Pult.

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blogscout.de macht dicht

Blogscout LogoVielen Blogbetreibern wird Blogscout sicher ein Begriff sein. Kostenlose Statistiken, Rankings, ein kompakter Überblick über die deutschsprachige Blogosphäre: All das bot blogscout.de bis heute an. Richtig gehört. Bis heute. Was heute morgen anfing mit einem Anmeldestopp für Neunutzer, endete heute nachmittag in einem Blogeintrag.

Ich wollte mit Blogscout einen Wegweiser für die Blogosphäre schaffen. Diesem Anspruch kann ich aber nicht ansatzweise gerecht werden. Die breite Masse – oder auch ?Longtail? – ist entweder gar nicht bei Blogscout vertreten, oder ist unterrepräsentiert.

Macher Dirk Olbertz lag es von Anfang an sehr daran, die gesamte Blogosphäre zu präsentieren, bis zum Schluss hielten sich trotz diverser Umstellungen im Ranking-Algorithmus immer die gleichen Blogs an der Spitze der Toplisten.

Ich möchte außerdem den Blogbetreibern, die wirklich meinen, dass Quantität die Qualität aussticht und mit aller Macht versuchen, SEO mit Blogs machen zu wollen, keine Unterstützung bieten – sei sie auch noch so klein. Ich glaube nicht, dass Blogscout so wichtig ist, dass es als Ziel einer Optimierung gesehen wird, aber durch die Arbeitsweise von Blogscout ist es eben anfällig dafür.

Die Details des traurigen Abgangs:
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Bluetooth-Sicherungs- Papierkorb-Dingens

Schon der Name ist Programm: Tempo. Der papierkorbförmige Zylinder (für mich eher ein Eisbecher der guten alten blauen Frisco Café-Glacé) ist eine gut getarnte externe Harddisk, die via Bluetooth mit dem Rechner verbunden wird und das tut, wozu Papierkörbe gut sind: Müll schlucken.

“Tempo” speichert nämlich – gemäss Konzept-Studie des Teams von Franco Cagnina für Intech – sämtliche Dateien, die der Anwender im virtuellen Papierkorb auf dem Vista- oder Aqua- Desktop entsorgt.

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Nokia 500:
Lotse spricht per Radio

Mit dem Nokia 500 bringt der finnische Handy-Hersteller ein weiteres Navigationssystem nach dem Nokia 330. Das neue Gerät lädt Stau- und POI-Informationen live nach und kann per FM-Sender die Sprachausgabe durchs Autoradio ausgeben. Per Bluetooth wird es zur Freisprecheinrichtung für jedes entsprechend ausgerüstete Handy.

Auffällig an dem neuen Pfadfinder ist einerseits der voluminöse Saugnapf zur Befestigung an der Frontscheibe, aber auch das mit 4,3 Zoll Diagonale recht grossflächige Display.

Das dient unter anderem auch zum Anzeigen von Fotos, denn das 500 bringt auch die gesamten Multimedia-Fähigkeiten des Vorgängermodells mit. Es wird im letzten Quartal dieses Jahres in ausgewählten Regionen Europas mit vorinstallierten Karten für 300 Euro erhältlich sein.

Pressemitteilung Nokia

iPhone-Entsperrungswelle erfasst die Schweiz

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Jetzt geht’s Schlag auf Schlag. Nachdem in den Staaten bereits die Anwälte AT&Ts auf der Lauer liegen, um Software-Crack-Anbietern eine Stolperschnur zu spannen, wagen sich zunehmend auch Leute auf dem europäischen Festland ans muntere iPhone-Freischalten.

Der Zürcher Jonas Schnelli stellt echt schweizerische Beweisfotos und -Videos inklusive Taschenmesser bereit, welche die Echtheit und Simplizität des Hacks beweisen sollen, da anscheinend nicht einmal ein Lötkolben Verwendung findet.

Die dahintersteckende Web-Software-Entwicklerfirma Include7 verspricht in Bälde eine Deutsche Anleitung fürs Freischalten bereitzustellen.

deutschsprachiger Blog-Eintrag

Pressemitteilung Include7

[Via MacTechNews]

Leselust geht durch die Nase

Ein Digitalbuch-Anbieter will seine Produkte mit einem Kleber ergänzen, der den modrigen Geruch alter Bücher absondert.

Den ganz besonderen Reiz von Büchereien macht für mich schon seit je her dieser eigentümliche Geruch aus, der einem in Regalreihen um die Nase weht. Es ist sicher nicht immer ein schöner Geruch, der von stillem Verfall und historischen Schriften zeugt.

E-Book-Anbieter CaféScribe will künftig jedem E-Book-Käufer einen speziellen Sticker zukommen lassen. Diesen kann man an den Bildschirm kleben, um so zumindest den olfaktorischen Eindruck alter Bücher und endloser Regalzeilen zu haben. Dass das einem Bedürfnis entspricht, hat die Web-Bücherei einer Umfrage des Instituts Zogby International entnommen:

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AT&T-Anwälte stoppenkommerzielle iPhone-Hacks

Die Hacker von iphonesimfree wollen ihre Software-Lösung zur Löschung der iPhone-Fessel “demnächst” kommerziell anbieten. Die andere Gruppe, UniqueiPhone, hat ihren “Softwarerelease” angeblich nach Drohungen der AT&T-Anwälte “verschoben”.

iphone hackDie beiden Gruppen, die beide behaupten, reine Software-Lösungen zur Entfesselung des Apple-Telefons gefunden zu haben (im Gegensatz zum 18jährigen George Hotz, der eine Hardware-Lösung inklusive Kurzschliessen zweier Kontakte auf der iPhone-Platine mittels Lötkolben vorschlägt) wollten beide bereits diese Woche mit dem Verkauf von “Lizenzen” an Einzelkunden “pro Einheit” beginnen.

Bereits am Samstag liess allerdings die Gruppe UniquePhones, die um drei Uhr früh mit der “Auslieferung” ihrer Software für angeblich irgendwas um die 25 Dollar pro iPhone beginnen wollte, auf ihrem Blog verlauten, eine Anwaltsfirma aus dem Silicon Valley habe ihr im Namen von AT&T mitten in der Nacht mit juristischen Schritten gedroht (erstaunlich, nicht wahr? Wer hätte DAMIT gerechnet?). Deshalb lasse man sich jetzt zurerst juristisch beraten und entscheide dann, wies weitergehe. Ob die Gruppe überhaupt eine funktionierende Software in ihre Besitz hat, ist allerdings derzeit noch absolut unbewiesen.

Anders im Fall der zweiten Gruppe, iphonesimfree. Die Hacker wollen nicht nur drei (3!) Medienoutlets mit einem “Gratishack” von iPhones beglücken, um die Funktionalität ihrer Software unter Beweis zu stellen – das gadget-Blog Engadget hatte bereits Gelegenheit, ein auf T-Mobile umgestelltes iPhone zu testen und der Öffentlichkeit im Video zu präsentieren.

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