Leselust geht durch die Nase

Ein Digitalbuch-Anbieter will seine Produkte mit einem Kleber ergänzen, der den modrigen Geruch alter Bücher absondert.

Den ganz besonderen Reiz von Büchereien macht für mich schon seit je her dieser eigentümliche Geruch aus, der einem in Regalreihen um die Nase weht. Es ist sicher nicht immer ein schöner Geruch, der von stillem Verfall und historischen Schriften zeugt.

E-Book-Anbieter CaféScribe will künftig jedem E-Book-Käufer einen speziellen Sticker zukommen lassen. Diesen kann man an den Bildschirm kleben, um so zumindest den olfaktorischen Eindruck alter Bücher und endloser Regalzeilen zu haben. Dass das einem Bedürfnis entspricht, hat die Web-Bücherei einer Umfrage des Instituts Zogby International entnommen:

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AT&T-Anwälte stoppenkommerzielle iPhone-Hacks

Die Hacker von iphonesimfree wollen ihre Software-Lösung zur Löschung der iPhone-Fessel “demnächst” kommerziell anbieten. Die andere Gruppe, UniqueiPhone, hat ihren “Softwarerelease” angeblich nach Drohungen der AT&T-Anwälte “verschoben”.

iphone hackDie beiden Gruppen, die beide behaupten, reine Software-Lösungen zur Entfesselung des Apple-Telefons gefunden zu haben (im Gegensatz zum 18jährigen George Hotz, der eine Hardware-Lösung inklusive Kurzschliessen zweier Kontakte auf der iPhone-Platine mittels Lötkolben vorschlägt) wollten beide bereits diese Woche mit dem Verkauf von “Lizenzen” an Einzelkunden “pro Einheit” beginnen.

Bereits am Samstag liess allerdings die Gruppe UniquePhones, die um drei Uhr früh mit der “Auslieferung” ihrer Software für angeblich irgendwas um die 25 Dollar pro iPhone beginnen wollte, auf ihrem Blog verlauten, eine Anwaltsfirma aus dem Silicon Valley habe ihr im Namen von AT&T mitten in der Nacht mit juristischen Schritten gedroht (erstaunlich, nicht wahr? Wer hätte DAMIT gerechnet?). Deshalb lasse man sich jetzt zurerst juristisch beraten und entscheide dann, wies weitergehe. Ob die Gruppe überhaupt eine funktionierende Software in ihre Besitz hat, ist allerdings derzeit noch absolut unbewiesen.

Anders im Fall der zweiten Gruppe, iphonesimfree. Die Hacker wollen nicht nur drei (3!) Medienoutlets mit einem “Gratishack” von iPhones beglücken, um die Funktionalität ihrer Software unter Beweis zu stellen – das gadget-Blog Engadget hatte bereits Gelegenheit, ein auf T-Mobile umgestelltes iPhone zu testen und der Öffentlichkeit im Video zu präsentieren.

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Ein iPhone für ein Auto- Hacker will Jobs treffen

Mit einem Nissan 350Z und drei 8GB-iPhones hat George Hotz sich sein gehacktes 4GB-iPhone bezahlen lassen. In TV-Interviews bat er um ein Treffen mit Steve Jobs.

http://www.youtube.com/watch?v=9Hk-OTqx8hQ

(Klassisches amerikanisches gute-Laune “Interview” mit einigem Unterhaltungs- und sehr geringem Informationsgehalt)

Am Ende dieses Sommers wollte er einfach ein Auto haben, und jetzt hat er eins (und ausserdem nach eigener Aussage eine Praktikumsstelle bei Google im kommenden Sommer): Statt sich Zeit zu nehmen und auf die Verrückten zu warten, die bereit sind, Monsterbeträge für das angeblich zweite simlock-befreite iPhone hinzublättern, das der knapp 18jährige George Hotz aus New Jersey selber als “ein Stück Handy-Geschichte” bezeichnet und zuerst auf Ebay versteigern wollte, hat er sich am Wochenende von einem Interessenten zu einem Tauschhandel bewegen lassen: Einen Nissan 350Z (empfohlener Basis-Verkaufspreis gemäss Nisan USA: 27’900 Dollar – teuerste Version Nismo mit Heckflügel, Brembo Bremssystem und Fuchsschwanz 38’070 Dollar) plus drei 8GB-iPhones rückte ein gewisser Terry Daidone gegen das krakelig signierte iPhone heraus.

Der Käufer dürfte es aber gar nicht so sehr auf das Mobiltelefon abgesehen haben als darauf, etwas vom Rummel rund um den jugendlichen Hacker abzukriegen:

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Schluss mit dem Kabelsalat — CORDhog

Nie wieder verknotete Kabel unter dem Schreibtisch. CORDhog schafft endlich Ordnung.

Obwohl (oder weil?) wir im 21. Jahrhundert leben, gehören Kabel immer noch zu den lästigsten Dingen im Leben. Jedes Gadget bringt eines mit: Sei es zur Stromversorgung oder um die Verbindung zu einerm anderen Gerät herzustellen.

Die kugelähnliche Form von CORDhog erlaubt es, Kabel darum sauber aufzuwickeln. Und somit gehören Kabelsalate der Vergangenheit an. Ganz einfach.

CORDhog

CORDhog ist knappe 5cm im Durchmesser und ‘fasst’ ungefähr 3.5m Kabel, das 6er-Pack kostet schlappe $6.

[via The Uber-Review]

Toshiba setzt auf grosse Karten

Willkommen in der Zukunft. Langsam muss man ernsthaft drüber nachdenken, warum man weiterhin kleine Festplatten mit sich herumschleppt, um Musik zu hören.

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Toshiba präsentiert ihre neueste Generation an SD-Karten, welche die Speicherkapazität auf grosszügige 32 GB hochschrauben. Da gibt’s eigentlich nichts daran zu bemängeln, ausser vielleicht den Preis – sagenhafte 500 Euro wird dieser Spass kosten. Doch Branchenkundige werden wissen, dass jener nicht in Stein gemeisselt ist.

Einen weiteren Haken hat die Geschichte aber. Mit diesen neuen Speichermonstern sind auch neue Geräte nötig, welche mit solch grossen Kapazitäten auch umgehen können. Abwarten empfiehlt sich demnach auf jeden Fall.

Eins ist sicher: In ein paar Jahren werd ich mich kichernd darüber amüsieren, dass ich hier 32-GB-Speicherkarten als “Speichermonster” bezeichnet habe.

Artikel bei Yahoo News UK
[Via Sci Fi Blog]

iPhone-Hacker stoppt Auktion, plant live-Verkauf auf CNN

Nachdem die Ebay-Auktion für “geohot” alias George Hotz’ zweites sim-entfesseltes iPhone aufgrund zahlloser Spass-Gebote geplatzt ist, bietet der Teenager dem Käufer einen Auftritt auf CNN.

Anfangs dürfte er noch mitgefiebert haben, aber dann wird sich der 18jährige George Hotz (im Bild: Ein George Hotz als Finalist der Intel-Wissenschaftsmesse 2005, damals 15jährig, aus NJ – Ident. nicht gesichert) nur noch über seine Ebay-Auktion für sein zweites freigeschaltetes iPhone geärgert haben – gegen 16 Uhr liefen die Gebote am Freitag bis auf 99 Mio Dollar hoch.

Inzwischen bietet der junge Hacker ernsthaften Kaufinteressenten an, ihn telefonisch zu kontaktieren. Das höchste Gebot bis heute Samstag Nachmittag um 15 Uhr (21 Uhr in Europa) erhält den Zuschlag, Hotz bietet zudem an, das Handy vor laufenden Kameras des Nachrichtensenders CNN zu übergeben. Für Bieter aus Kalifornien ist es bereits zu spät, einen Flug an die Ostküste zu buchen…

Er habe nie geglaubt, dass jemand Millionen für das Telefon bezahlen würde, schreibt Hotz in seinem Blog. Aber mit einem ansehlichen Betrag scheint er doch gerechnet zu haben:

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Alternative Waschmethoden, die zweite

Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus: Dass zum idealen umweltschonenden Waschglück die Zugabe von Wasser & Energie weggespart werden sollte, hatten wir ja schon. Nun wird vielleicht schon bald das Element Wasser aus dem Reinigungszyklus fallen.

airwash_thumb.jpg

Im Moment klingt das noch wie Zukunftsmusik. Da Forschungswettbewerbe aber oft tatsächlich einen Blick in künftige Errungenschaften erlauben, könnte sich dies eines Tages als die Waschmethode des 21. Jahrhunderts durchsetzen. An den dänischen INDEX-Design- & Innovationsawards gewann das Studentenprojekt “Airwash” einen der Hauptpreise.

Verständlicherweise mit Electrolux’ Rückendeckung verspricht uns dieses mögliche Modell eines umweltfreundlicheren Trockenreinigungssystems Flecken & Unreinheiten mittels negativ geladenen Ionen & Druckluft zu entfernen.

Sinnigerweise lautet das Motto des Konzepts “Die wasserlose Waschmaschine für das Heim im Jahr 2020″. Eine grosse Frage bleibt da jedoch ungeklärt: Werden wir in 13 Jahren sämtliche tolpatschigen Verhaltensmuster abgelegt haben? Oder kann mir jemand erklären, wie man Kaffeeflecken aus einer rein weissen Garderobe ohne Wasser und Reinigungsmittel entfernen soll?

Die Zukunft wird’s jedenfalls zeigen.

INDEX-Awards
[Via Inhabitat]

Sprayen mit dem Handy

Werbekonzept der Extraklasse, ausgebrütet in der Design Factory International, in Hamburg: In diesem Konzept für eine Werbeaktion des Klamottenladens Ecko können Passanten mit ihren Bluetooth-Handies herumstehende LCD-Bildschirme “besprühen”.

Leider dient dabei aber offensichtlich nicht das Handy selbst als “Spraydose”, sondern es muss der Cursor auf dem Handy-Display benutzt werden.

Aber vielleicht ist das besser so, damit die echten “Tagger” an den Bildschirmen von den virtuellen unterschieden und am echten Zusprayen der teuren Displays gehindert werden können.

Beschreibung Ecko-Kampagne

[Via Engadget]

Rollkabel von Seidio im Test:
Zweite Generation ist solide

Seidios Selbstaufroll-Kabel bewähren sich im Alltag. Das gilt nicht unbedingt für die Kopfhörer und Stecker an ihren Enden.

seidio rollheadset

Es ist eine so naheliegende Idee, dass man nur staunen kann, dass vor dem texanischen Handy-Zubehörhersteller Seidio niemand ein Riesengeschäft mit selbstaufrollenden Kopfhörerkabeln gemacht hat.

Vor rund einem Jahr habe ich mir Seidios System endlich gegönnt, nachdem ich eine ganze Busfahrt lang damit beschäftigt war, die Kabel-Sprechgarnitur zu entwirren. Statt dank Kopfhörern ein etwas weniger öffentliches, hatte ich, bis der Bus an meiner Haltestelle ankam, noch überhaupt kein Gespräch geführt.

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Unlocked iPhone:
Versteigerung auf Ebay
und Hack-Software

Ein siebzehnjähriger Teenager aus New Jersey hat das Simlock des iPhone geknackt. Jetzt versteigert er sein zweites Testgerät auf Ebay – als ein Stück “Handy-Geschichte”. >>Update: Reiner Software-Hack macht US-iPhones europatauglich.

Es sei das zweite gehackte iPhone, sagt George Hotz, ein Teenager aus dem Bundesstaat New Jersey – das erste werde er für sich behalten. Hotz beschreibt in seinem Blog haareklein, wie das iPhone vom ausschliesslichen Gebrauch mit dem amerikanischen GSM-Dienstanbieter At&T befreit werden kann.

Das zweite Telefon, welches er für seine Demonstration auf seinem Blog geknackt hat, bietet er jetzt auf Ebay zum Verkauf an – der Preis steigt im Minutentakt, steht derzeit bei über 10’000 Dollars, und Hotz sagt selber:

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