Der Wegweiser, der aufs Wort hört

Neues Flaggschiff aus dem Hause TomTom: Der TomTom Go 920T lässt sich per Sprache steuern. Er soll sich ausserdem in Häuserschluchten und sogar in Tunnels zurechtfinden und bringt umfangreiches Kartenmaterial mit.

TomTom hat den Kunden zugehört, und jetzt tut dies auch das neueste Spitzenprodukt des Herstellers von Nachrüst-Routenplanern: Der Go 920T gibt Sprache nicht nur aus (und kann das via FM-Sender sogar übers Autoradio erledigen), sondern er nimmt Adresseingaben auch als gesprochene Befehle entgegen.

Auffälligerweise wird diese doch bemerkenswerte Feature nicht ganz so prominent beworben wie die übrigen Funktionen, die das Flaggschiff vereint – wir könnten uns vorstellen, dass es noch nicht so reibungslos funktioniert, wie man sich das wünschen möchte: “Königsberger Allee” und “Champs Élysee” klingt doch wohl sehr ähnlich, und die Resultate der Spracheingabe eines Deutschen Geschäftsmannes auf Frankreichs Strassen möchte ich mal sehen…

Aber deswegen bringt das Go 920T ja auch noch weitere Eingabemöglichkeiten und eine Bluetooth-Fernsteuerung mit. Ausserdem:

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IFA 2007 live:
neuerdings.com ist dabei

In Berlin “herrscht” Funkausstellung, und neuerdings.com ist selbstredend mit einem Team dabei. Wir liefern Eindrücke, Berichte und Meldungen über die neusten Neuheiten in Wort und Bild. Hier mal ein Überblick von der “Vorpremière”.

IFA

Die Presse (vor allem die mit den Kameras) erkundet jeden Winkel des Messegeländes.

(Ronnie:) Bin an der IFA, ja, das erste Mal. Das Messegelände ist so gross, dass es einen Bus braucht, um die immobilen Journis rumzufahren, die entweder eine Raucherlunge haben oder viel Material rumzuschleppen. Und in diesem Pressebus sitze ich nun, in Richtung Halle 7. Neben mir wird russisch geredet von Andrew Tsilikow und Andrew Sankow (so steht es auf den Namensschildern). Bei Halle 7 herrscht die übliche Verwirrung (“Vorher haben Sie mir rauf gesagt, jetzt sagen Sie runter – wo ist denn jetzt diese Halle 43?”), denn es gibt nicht nur Hallen mit Nummern, es gibt auch Räume mit Nummern. Und wenn man ankommt, ist erstmal alles unklar.

Noch ist alles im Aufbau. Menschen mit Schlagbohrmaschinen wuseln rum, ein Koreaner vor mir sitzt etwas ratlos am Boden vor einem offenen Werkzeugkoffer. Die Journalisten, trotz strenger Akkreditierung (“Was, ein Blogger? Blogger akzeptieren wir grundsätzlich nicht”) in Hundertschaften da, surfen im Internet, tippen, führen laut Telefongespräche auf französisch, spanisch und y-isch. Oder sie filmen den Aufbau und machen die ersten TV-Interviews.

Peter und ich werden live vor Ort davon schreiben, wenn alles gut geht, morgen und übermorgen x-mal täglich. Bleibt also dran.

Zum Einstieg erstmal ein paar Bilder:

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FON:
Geiz ist eben doch geil

Robert Lang, Chef von FON Europa, hat sich grosse Gedanken über die soziale Lage der kommenden Generation gemacht:

?Studenten verfügen nicht über das großzügige Spesenkonto eines Geschäftsreisenden, dessen Firma die Nutzung von UMTS, teuren Hotspots und Roaminggebühren bereitwillig finanziert. “

Solche Töne können ja nur der Auftakt zu einer “One WLAN-Router Per Student” – Bewegung für die industriealisierte Welt sein, oder eine humanistische Bewegung zur Vernetzung der Universitäten in Europa und der Welt, oder eine sozialistische WLAN-Internationale, eine…

Genau. FON arbeitet ab sofort mit StudiVZ zusammen:

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Pillen portionieren leichtgemacht

Ich scheitere oft mal daran, meine Großeltern mit sinnvollen Geschenken zu Geburtstagen und sonstigen Festivitäten zu beglücken. Geschenkeläden bieten weitestgehend unsinnigen Tand, und bevor ich den verschenke, lasse ich es lieber ganz bleiben.


Poppet

 

Über das Hilfsmittel, über das ich gerade virtuell gestolpert bin, sollte man vielleicht aber mal genauer nachdenken.

Poppet heißt das Ding und hilft bewegungseingeschränkten Menschen dabei, einzunehmende Pillen aus den Blisterverpackungen zu befreien. Da Poppet über einen Behälter verfügt, können auch direkt mehrere Sorten gleichzeitig ausgepackt und direkt in die Hand oder eine Pillenbox geschüttet werden.

Zu einem Preis von rund 5 Euro eine kostengünstige, aber hilfreiche Idee und hier zu haben.

Handgewebte Nostalgie

 

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Ein Traum wird wahr, oder besser ein Albtraum? Wer jedenfalls, wie viele andere auch, viel zu viele Stunden in der lokalen Spielhölle verbracht hat, wird mit ziemlicher Sicherheit auch nachts von Gespenstern gejagt worden sein.

 

Nun, wem die eigene Traumwelt zu wenig Nervenkitzel geboten hat, oder aber auch sonst das Gefühl der Omnipräsenz Pac-Mans vermisst, für den ist dieser handgewobene Wollteppich genau das richtige Schnäppchen. Wobei “Schnäppchen” in diesem Zusammenhang eher unpassend ist:

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Fußbodenheizung im Kleinformat

So langsam beginnt es draußen ja doch wieder kälter zu werden, der Sommer sagt Auf Wiedersehen, und mitunter sehnt man sich nach etwas Wärme und Geborgenheit. Nun kann man sich nicht täglich stundenlang im Bett oder der Badewanne aufhalten, und dicke Socken sind nicht immer hilfreich.

Beheizbarer Teppich

Beheizbarer Teppich

Fußbodenheizung wäre da eine Lösung, ist aber teuer und nicht überall zu realisieren. Wie wäre es da mit dem beheizbaren Teppich, den Panasonic bald auf den Markt wirft?

Er funktioniert wie ein überdimensionales Heizkissen und wärmt so die Füße. Die Temperatur ist regelbar, maximal erreicht der Heizteppich rund 46°C. Die Elektronik selbst ist wasserfest und die Oberfläche schmutzabweisend.

Dennoch sollte man wohl besser aufpassen, dass man nicht mal aus Versehen eine Tafel Schokolade darauf liegen lässt…

 

[Panasonic via technabob]

Saft für unterwegs

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Vielbeschäftigte Kosmopoliten kennen das Problem neuer Handys: Bei einem vollen Terminplan wird häufiges Nutzen des portablen Kommunikationsgeräts zum Wettlauf gegen die Batterie. Der Energievorrat geht, schneller als einem lieb ist, vor die Hunde.

Da die Akkuentwicklung dem Stromverbrauch unserer energiehungrigen Gadgets leider hinterherhinkt, muss man zu kreativeren Lösungen greifen, um das Energieproblem in den Griff zu kriegen. Nokia springt da in die Bresche und präsentiert uns den DC-1, ein portables “Powerpack” für den mobilen Handynutzer.

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Asus eee:
Ein bisschen teurer

Zwischen 150 und 220 Dollar sollte der Asus eee kosten – jetzt hat Asustek die Preise bekanntgegeben. In der “Premium”-Version kostet das Rechnerlein deutlich mehr.

Asus eee Pc 710

 

Eigentlich sollte es ja dem OLPC Konkurrenz machen und ist für die Dritte Welt bestimmt – aber auch in den Industrienationen des Westens hat das Einsteiger-Notebook-Projekt von Intel und Asustek Begeisterung geweckt.

Dennoch befremdet in diesem Zusammenhang die Produktseite (eine praktisch informationsfreie Flash-Fotoshow), die als erstes Feature des Drittwelt-Rechners Unterhaltung On-The-Go und als zweites Online-Shopping bei Target, Amazon und – eLuxury (?!) anpreist.

Wenigstens hat jetzt der CEO des taiwanesischen Herstellers den Verkaufsstart des kleinen Wunders bekannt gegeben.

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UMTS- Smartphone mit GPS

Von HTC kommt mit dem TyTN II ein UMTS-Smartphone mit PocketWindows 6, Quertz-Tastatur, W-Lan Anbindung und GPS.

In geschlossenem Zustand ist es ein Touch-Screen-Smartphone mit einem angenehm grossen 240 x 320 Pixel-Bildschirm und Pocket-Windows 6. HTC hat dazu seine Telefon-Oberfläche in Pocket Windows integriert. Sie zeigt eine grosse Uhr und laufend Wetter-Updates.

Der Bildschirmteil lässt sich nach hinten-oben aufklappen und gibt dann eine Tastatur mit QWERTZ-Layoout und grossen Tasten im Querformat frei.

Das neue Modell bringt neben Bluetooth, WiFi (802.11b/g), Quad-Band GSM, GPRS, EDGE und Tri-Band UMTS auch einen GPS-Empfänger für ein vollwertiges Routingsystem mit.

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Sonys iMac iVaio sieht gut aus

Apple hat den iMac, Sony hat den Vaio LT HD PC/TV VGC-LT19U: Das neuste Modell der Vaio-Desktop-Linie ist nicht nur ein vollintegrierter Rechner, sondern ein HD-TV und ein BluRay-Brenner.

Vaio LT HD VGC-LT19UAlles ein bisschen kantiger als bei Apple, aber so war Sony schon immer: Die japanische Version des vollintegrierten PC sieht dennoch deutlich besser aus, als der Name “Vaio LT HD PC/TV VGC-LT19U” vermuten liesse.

Es handelt sich um einen echten Desktop-Rechner mit 22 Zoll-Bildsschirm, 2,2 GHz Core 2 Duo, 2 Gb Ram und integrierter Webcam, Mikrofon, BluRay-Brenner und HDTV-Tuner.

Zwei abgespeckte Versionen des Rechners müssen ohne BluRay und TV auskommen. Sie haben ausserdem nicht wie das Spitzenmodell ein volles Gigabyte Grafikspeicher. Aber auch die weiteren technischen Daten und die Aussenansichten des “iVaio” lassen sich sehen:

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