Dreh die Musik lauter

Inmitten der Euphorie um Touchscreens und Scrollpads könnte man glatt meinen, dass “alte Techniken” wie Scrollrädchen und Trackballs keinen Platz mehr haben. MP3-Player mit TrackballGut, Apples Mighty Mouse bildet da schon eine Ausnahme. Im Bereich Mediaplayer muss man da schon etwas länger suchen.

Dieses aktuelle MP3-Player-Konzept baut auf die Kraft des Trackballs. Mit ihm steuert man die Lautstärke und kann schnell zum nächsten Titel schalten. Vorteil des Trackballs: Gerade bei der Lautstärkeregelung kann man ganz fein justieren.

Nur ein Problem sehe ich schon kommen: Was macht man mit dem ganzen Dreck, der sich typischerweise unter dem Ball sammelt?

[via Forever Geek]

Mein Freund, der Baum

Also so langsam nimmt das doch wirklich überhand mit diesem ganzen Holz im Bereich der Technik. USB-Sticks, Laptopgehäuse, alles wird mittlerweile mit Holz ausgestattet.

iPhone Gehäuse HolzWer demnächst ein iPhone erwerben will und dafür noch auf der Suche ist nach einem Schutzgehäuse, sollte mal bei Minion nachsehen: Dort gibt es zu Preisen ab $60 das iWood, ein Gehäuse aus Holz, je nach persönlichem Geschmack in Birke, Eiche, Kirschholz, Walnuss und Sandelholz. Wahlweise kann man auf das Gehäuse auch etwas einschnitzen lassen.
Wer mit dem iPhone nichts am Hute hat, kann sich das Holzgehäuse auch für seinen iPod bestellen. Oder den Bäumen zuliebe vielleicht doch auf Kunststoff zurückgreifen.

[via Gadget Lab]

Die Farben des Regenbogens

LED keyboard thumb

Die propagierte IKEA-Wohnkultur der 90er hat uns dazu gezwungen, unsere Wohnungen in kleinlichstem Minimalismus auszustatten. Das sei zwar schön zu präsentieren, aber entspricht nicht gerade den Vorstellungen von Wohnlichkeit, dachten sich unsere koreanischen Freunde von Luxeed. Da braucht es Leben, da braucht es Herz! Was gibt’s denn besseres, um Wärme in die Bude zu bringen, als eine wild in allen Farben blinkende Tastatur? Gar nichts, nämlich, vielleicht abgesehen von einem pinken Riesenhasen in der Ecke.

Was hat diese kleine Schreibtischdisco nun alles zu bieten? (Video! Weiter unten!)

» weiterlesen

Flink, aber nur scheinbar sicher

Von Balthasar Glaettli

Linksys WRT300N Wireless-N Broadband Router im Test: Von der zusätzlichen Geschwindigkeit profitiert, wer auch einen Wireless-N Adapter hat; die falsche “Security LED” stiftet Verwirrung und provoziert nachgerade ein unsicheres Netzwerk.

Auf der Verpackung des Linksys WRT300N Wireless-N Broadband Routers sind die Hauptargumente für den Kauf klar ersichtlich: Höhere Geschwindigkeit und grössere Reichweite. Verglichen werden diese zwar nicht in absoluten Zahlen, sondern im Verhältnis zum bisherigen 802.11g Standard. Der WRT300N soll “12x schneller” sein und eine “4x grössere Reichweite” haben.

Weil aber der schnellste WLAN-Router nichts nützt, wenn er nicht rasch funktioniert und einfach installiert ist und die grössere Reichweite nur zusätzliche Hacker einlädt, wenn die Sicherheitsfeatures nicht funktionieren, mache ich mich erst mal ans Auspacken.

Als erstes sticht ein Umschlag mit einem grossen “Start Here” Pfeil ins Auge, der eine CD und laut Aufschrift Dokumentation enthält. Die Freude über den benutzerfreundlich vorbildlichen Start schlägt in Ärger um, als mir im Umschlag bloss die Installation über die CD angeboten wird. Ich habe in meinem Lenovo x60 kein CD Laufwerk – und ich habe auch sonst ganz grundsätzlich keine Lust, irgend eine Software zu installieren fürs Benutzen von Geräten, von denen ich weiss, dass sie keine speziellen Treiber brauchen. Auch auf die laut CD-Aufdruck enthaltene 60tägige Versuchsversion von Norton Internet Security verzichte ich dankend.

» weiterlesen

Neuerdings sucht Autor/Autorin

Für neuerdings.com suchen wir eine Autorin, einen Gerätescout oder eine Newslieferantin (Weitere Angebote finden sich hier). Voraussetzung sind Spass an technischen Geräten, Entdeckerdrang und die Fähigkeit, Testgeräte binnen Minuten in ihre Einzelteile zu zerlegen und wieder zusammen zu bauen (letzteres ist fakultativ) – aber vor allem eine Portion ironischer Distanz zu all dem, was uns Geeks bewegt, und eine entsprechende Schreibe.

» weiterlesen

Kabelsalat, hinfort!

Cableyoyo - thumb

Seit der Einführung schneller Peripherieanschlüsse wimmelt es auf unseren Schreibtischen nur so von Kabeln & Hubs. Das von den Werbemedien implizierte Bild eines säuberlich aufgeräumten Arbeitsplatzes ist daher leider weit von der Realität entfernt.

Nun rückt der Traum eines präsentierbaren Büros dank Bluelounges “Cableyoyo” ein kleines Stück näher.

» weiterlesen

Erst ein Update macht die neue Tastatur funktionstüchtig

Zusammen mit dem neuen iMac hat Apple letzte Woche auch ein neues Keyboard auf den Markt geworfen, das man entweder automatisch mit jedem neuen iMac bekommt oder eben auch einzeln kaufen kann. Neu dabei: Die speziellen Steuerungstasten für iTunes, das Dashboard und diverses andere.

Wer bereits so ein Keyboard besitzt und bisher nicht das aktuellste Keyboard Software Update installiert hat, sollte das schnell mal nachholen, denn sonst sind die tollen neuen Funktionstasten unnütz. Veröffentlicht wurde das Update erst am Freitag, also schlappe vier Tage nach der Markteinführung…

Apple macht in Socialnetworking

“My iTunes” ist eine Sammlung von Webseiten-Widgets, mit denen iTunes-Kunden der Welt mitteilen können, was sie an Musik gekauft haben.

Ähnliche Dienste gibts zwar schon zu Hauf , aber die Ursprungsmarke setzt sich mit der Kopie dann ja doch meistens durch. Apple hat eine Serie von Widgets bereitgestellt, mit denen Blogger und andere Webseiten-Inhaber ihren Musikgeschmack, ihre Besprechungen von Alben oder ihre Sammlung von Interpreten mit der Welt teilen können.

Die drei Widgets bedienen sich dabei aus dem Datenbestand des iTunes-Kundenkontos – genau so, wie das diverse andere sogenannte “Social Music Networks” bisher taten.

Wir würden die heatmapartigen Wolken hier gerne vorzeigen – aber als strikte DRM-Verweigerer haben wir alle keine iTunes-Konti mit ausreichend Einkäufen für ein vernünftiges Widget.

Apple: My iTunes Widgets

[via Techcrunch]

Schlankes Shuffle-Ladegerät

iSlim ChargerSobald ich mal für ein paar Tage länger das Haus verlasse, schlage ich immer die Hände über dem Kopf zusammen angesichts der Mengen an Kabel, die in meine Tasche wandern. Dank diverser Gadgets sammelt sich doch immer eine ganze Menge. Aus dem Grund bin ich immer ganz froh, wenn es Alternativen zum Kabel gibt.

Zum verkabelten iPod shuffle-Dock besteht sie im Monster iSlim Shuffle USB Charger. Kompakter hätte dieses Ladegerät wohl nicht ausfallen können: Ein Ende kann man an den USB-Port anschließen, das andere direkt an den Kopfhöreranschluss. So schick kann einfach sein. Kostenpunkt: $14,95. Da ist meine einzige Sorge nur, dass das Ding irgendwo in meiner Tasche verschwindet – definitiv, in irgendeiner Ritze.

[via Crave]

“Cheese” – die Auferstehung des Sofortbildes

Jeder erinnert sich wohl noch an sie, die Polaroid-Kamera. Heute findet man das analoge Stück nur noch auf Flohmärkten oder auf eBay. Zink bringt einen Nachfolger mit dem eingängigen Namen “Integrated Digital Camera and Printer”.

Der Hersteller Zink, Tagline ‘Zero Ink’, verspricht auf Ende 2007 das Revival der Polaroid. Und die Integrated Digital Camara/Printer kann sich von den Features her durchaus sehen lassen:

  • 7 Megapixel CCD
  • 3-fach optischer Zoom
  • unterschiedliche Voreinstellungen für Szenen und Kamera-Blitz
  • 2.0″ Farbdisplay auf der Rückseite
  • SD Memory-Karten Speicher
  • 2″ x 3″ integrierter Drucker (entspricht 5cm x 7.6cm)
  • Zink Papier zum Drucken wird vorausgesetzt

Zink digitale Kamera und Drucker

Wie mit jeder digitalen Kamera können die Fotos zunächst auf dem 2″ Farbbildschirm betrachtet und ggf. gelöscht werden. Am Ende kommen 5cm x 7.6cm grosse, rahmenlose Papierfotos heraus – ganz ähnlich denen, die wir von der Polaroid her kennen.

Zink nennt bisher keinen Preis für den/die Integrated Digital Camera and Printer, sondern lediglich Ende 2007 als Lieferzeitpunkt.