6000 Sender im Biederlook

Tangent Quattro

Tangent Quattro

Je mehr ich mich hier bei neuerdings.com mit DAB und Internetradio beschäftige, desto eher kann ich mir vorstellen, wieder ins Lager der Radiohörer zu wechseln bzw. überhaupt erst damit zu beginnen – ich war bislang nämlich noch nie ein wirklich grosser Radiohörer. Das Tangent quattro vermag mich zwar nicht mit seinem prüden Bieder-Retrolook zu verzücken; was es so auf dem Kasten hat, finde ich aber umso interessanter.

Das kleine Ding, welches in mehreren Farben erhältlich ist, kann via WLAN bis zu 6’000 Sender empfangen, wodurch sicherlich jede und jeder eine Station finden sollte, die ihm oder ihr genehm ist. Zudem kann es auch MP3-Files direkt vom PC streamen (via uPnP), was aber sehr wahrscheinlich in der Produktbeschreibung einfacher und bequemer tönt, als es in Tat und Wahrheit ist.

Zudem stelle ich mir die Verbindung mit einem verschlüsselten WLAN auch nicht gerade einfach vor – irgendwo muss man ja schliesslich den Netzwerkschlüssel eintippen.

Ein Lautsprecher mit 5 Watt Ausgangsleistung ist übrigens eingebaut, zudem besteht die Möglichkeit, auch externe Lautsprecher anzuschliessen, bzw. das Tangent quattro an eine Stereoanlage anzuhängen. Für 200 Euro gibt es das WLAN-Radio bei Amazon und für 490 Schweizer Franken bei K55 in Zürich.

Amazon.de: Tangent quattro

K55: Tangent quattro

[via geeksugar]

Das neue Nokia 6555 – Designerstück für wenig Geld

Und einmal mehr dürfen wir Nokia für eine weitere Schönheit aus Skandinavien danken. Das gestern angekündigte 6555, in Sachen Tech Specs zwar keine Sensation, vermag aber in Sachen Design kräftig zu punkten.

Nokia 6555

Nokia 6555

Vor allem die analoge Uhr auf der Kamera-Seite kommt einem Trend der Zeit entgegen: Immer weniger Menschen tragen eine Uhr am Handgelenk und nutzen als Zeitzeiger ihr Mobiltelefon. Das können sie jetzt mit Stil tun.

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Äussere Bildschirm-Werte

Swarovski Viewsonic

Manchmal hat man den Eindruck, als gäbe es im Unterhaltungs-Elektronik-Business zwei goldene Regeln. Eine lautet: “Biete dein Produkt in Pink an und es wird erfolgreich sein”, die andere “Dekoriere dein Produkt mit Swarovski-Steinen und es wird erfolgreich sein” (man kann die beiden Regeln übrigens auch kombinieren).
Display-Hersteller ViewSonic befolgt letztere. Das High-End Display VX2255wmb (schwarz) bzw. VX2255wmh (weiss) wird auf Wunsch (und natürlich gegen Aufpreis) mit Swarovski-Steinen veredelt, wobei man sowohl auf vorgefertigte Designs als auch auf Eigenkreationen zurückgreifen kann. Ein Richtpreis steht noch nicht fest, aber billig dürfte es kaum sein.

» Viewsonic VX2255

[via Tech Digest]

Ich packe in meinen Rucksack …mein Keyboard!

Keyboard Quiver

Keyboard Quiver

Ich will ja niemanden mit trockener Theorie nerven, aber ich habe irgendwann mal gelernt, dass im Geschäftsleben zuallererst eine Chance bzw. ein Markt existieren muss bevor man sich in die Hände spucken und damit Geld scheffeln kann. Mir scheint es, als hätte Dust-Off diesen Schritt irgendwie übersprungen. Denn dass die Welt nur darauf gewartet hat, mit einer Keyboard-Umhängetasche durch die Gegend zu flanieren, kann ich mir nämlich irgendwie nicht vorstellen (aber vielleicht bin ich auch einfach nur ignorant). Keyboard Quiver fasst nicht nur eine Tastatur, sondern auch Zubehör wie Kabel, Kopfhörer und Energy Drinks (wohl für die LAN-Party), womit der mobile Gamer, bis auf den eigentlichen Computer, immer das nötigste dabei haben sollte. Da die Tasche erst ab Oktober erhältlich sein wird, muss sich der geneigte Geek jedoch noch etwas gedulden. Die Keyboard Quiver soll dereinst für circa ?55 in den Regalen stehen.

Keyboard Quiver inside

[via Engadget]

Lego erobert den Kühlschrank

Lego Eiswuerfel

Wir alle haben in unserer Kindheit mit LEGO-Steinen gespielt (einige von uns wohl auch über ihre Kindheit hinaus). Und nun, wo wir schon etwas älter sind und Bacardi Havana-Cola schlürfen dürfen, kommt ein LEGO-Revival in Form von Eiswürfeln doch mehr als gelegen. Dank dieser Form fürs Gefrierfach kann sich das Kind im Geek so richtig austoben.
Kostenpunkt: $8.
Haken: nur in den USA erhältlich …

» LEGO Store

[via geeksugar]

Windows schuld am Skype-Ausfall

Am Donnerstag fühlten sich sicher viele Menschen weltweit ihrem liebsten Kommunikationsmedium beraubt: Aus unerklärlichen Gründen war das Netzwerk mehr als 1 1/2 Tage unerreichbar oder nur rudimentär zu benutzen.
Gestern kam endlich der Grund zu Tage, warum Millionen von Usern der Zugang zum Netzwerk verwehrt wurde: Die Windows-User waren schuld.

Eine große Anzahl an Neustarts zwang den Anmeldeserver in die Knie. Jeden zweiten Dienstag im Monat ist im Normalfall bei Windows der “Patch Tuesday”, an dem Softwareupdates veröffentlicht werden. Nach diesen Software-Updates ist normalerweise ein Neustart vorgesehen, der zeitlich gesehen bei den meisten dann am Donnerstag stattfindet. Diese Umstände haben in Anbetracht des kurzen Zeitabstands das Skype-Anmeldesystem in die Knie gezwungen.

Normalerweise hat das Peer-to-Peer-Netzwerk von Skype eine eingebaute Selbstheilungsfunktion, durch dieses Ereignis trat jedoch ein bisher unbekannter Softwarefehler innerhalb des Algorithmus zur Verteilung der Netzwerkressourcen zu Tage. Dieser verhinderte eine schnelle Selbstheilung.

Ich bin schon überrascht, wie massiv der Einfluss von Software-Updates auf ein Anmeldesystem sein kann. Allerdings bin ich auch überrascht, wie viele Menschen mittlerweile nicht mehr ohne Skype leben können: In meinem Freundeskreis waren es nämlich nicht wenige, die wie Junkies auf Entzug frustriert vor ihrem Rechner saßen…

[Quelle: Skype-Blog]

Ambilight fürs Wohnen

Philips Living Color

Update: Testbericht hier!

Unsere lieben Freunde von Philips scheinen im Moment die Schöner-Wohnen-Welle zu reiten. Durch ihre Ambilight-Technologie euphorisiert, wagen sie den Schritt, die farbigen LEDs von hinter-dem-TV in den unmittelbaren Vordergrund zu rücken.

Ab September ist Philips’ Living Color-Lichtsystem erhältlich, welches es uns ermöglicht, in stundenlanger Arbeit die perfekte Farbe für die angestrebte Stimmungsbeleuchtung einzustellen. Dank zwei roten, einer grünen und einer blauen Leuchtdiode sind so 16.7 millionen Einstellmöglichkeiten verfügbar.

Diese Lampe ist mit ihrem durchsichtigen Finish so unglaublich stylish, dass man sich die Idee eines Versteckens zwecks Erschaffung stimmigen Ambientes aus dem Kopf schlagen muss. Technisch möglich wärs jedenfalls, dieses Objekt irgendwo hinter einem Sofa zu verstauen und trotzdem zu bedienen, da die mitgelieferte Fernbedienung nicht wie üblich mit Infrarot, sondern per Funk mit der Lampe kommuniziert.

Erhältlich ist die Philips Living Color-Lampe ab September bei red5.co.uk für 120£.

[Via Popgadget]

Knopflose Touchscreen-Kamera

Sony Canada kündet mit der Cybershot DSC T200 eine kompakte Digitalkamera fast ohne Bedienknöpfe an – sie wird mittels Berührungen des 3,5-Zoll-Bildschirms bedient.

Diese Kamera will zugleich ein digitaler Bilderrahmen sein: Sonys DSC T200 – vorerst nur gerade auf der Webseite von Sony Canada angekündigt – trägt einen geradezu gigantischen 3,5-Zoll Bildschirm auf dem Rücken – und sonst nichts.

Der Monitor im 16:9 Format dient auch gleich als Userinterface für sämtliche Funktionen des 8-Megapixel, 5-fach optisch-bezoomten Fotoapparats. Gesteuert wird er durch das berührungssensitive Display, auf dem die Bedienelemente eingeblendet werden.

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Go, go Power Rangers…

Lenovo Power Ranger

Lenovo Power Ranger

Nun hat sich Lenovo wohl eindeutig von IBMs Erbe losgelöst. IBM-Computer waren für mich ja immer der Inbegriff businesskasperner Langweiligkeit. Mit der “Power Rangers Mystic Force” Limited Edition schwingt das Pendel jedoch komplett in die andere Richtung. Wie es der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei um einen PC im Power Rangers-Look (ich wusste gar nicht, dass die noch aktuell sind), welcher auf der 3000er Linie von Lenovo basiert. Für umgerechnet knapp ?750 kriegt man einen Computer mit 2GHz Core 2 Duo Prozessor, 1GB RAM, 250GB Festplatte und einem 17-Zoll-Display. Hiesige Power Rangers-Fans werden aber enttäuscht sein: die Special Edition gibt es nur in Indien zu kaufen.

[via Fashionfunky]

Kauf Licht, gib Licht

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Schon von klein auf wurden wir von liebenden Elternteilen genötigt, unseren Spinat aufzuessen. Immer wieder fiel da das Argument “andere wären froh darüber”. Gleichzeitig fragten wir uns, wie es hungrigen Kindern in Afrika helfen sollte, wenn wir unseren Spinat aufessen. Die Rechnung geht irgendwie auch heute noch nicht auf.

Das Kind in uns kann jetzt endlich rebellieren, denn nun haben Bedürftige sogar die Chance, einen humanen Profit aus unserer Konsumwut zu schlagen, nämlich beim Kauf eines BoGo Lights. So ulkig der Name scheint, er steht für “Buy one, give one”, und damit für das humanitäre Konzept des 21. Jahrhunderts. Wer eine BoGo-Taschenlampe kauft, finanziert damit einen ebensolchen Lichtspender für Menschen in Not, die nicht über eine künstliche Lichtquelle verfügen. » weiterlesen