Ein Hobbit von einem Treo

Geheimnisvoll verwaschen sind die Fotos eines neuen Palm Smartphones mit dem Codenamen Gandolf (das “O” dient wohl der Vermeidung von Klagen) , die derzeit im Netz die Runde machen. Nun hat Stefan von IntoMobile angeblich von einer “Person, der er vertraut” die genauen Details erfahren. Demnach wird Palm das Smartphone, welches als Treo 5er-Serie laufen wird, sowohl in einer Version mit Windows Mobile 6 also auch mit Palm OS anbieten. Letzteres wird jedoch ohne (!) Touchscreen-Eigenschaften auskommen müssen, da fortan nur noch die High-End Modelle mit einem berührungssensitiven Bildschirm ausgestattet sein werden. Damit dürfte klar sein, dass Palm mit dem Gandolf auf Smartphone-Einsteiger und nicht auf Poweruser abzielt – der mächtige Zauberer entpuppt sich als Hobbit.

Palm Gandolf

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Es flickert ein Lichtlein der Hoffnung am Horizont

Kaum, dass man irgendwie die Hoffnung schon aufgegeben hat, dass sich bei flickr. noch was tut, passiert plötzlich doch wieder was. Dieses mal ist es aber keine unfreundliche Antwort vom deutschen Support, sondern eine Nachricht des flickr.-Teams.

Ein kleines Update: Wir arbeiten immer noch hart daran, eine Lösung zu finden und befinden uns nach wie vor in Gesprächen. Wir hoffen, innerhalb von 24 Stunden eine Nachricht herausgeben zu können, mit der viele endlich zufriedener werden können. In Anbetracht der bereits vergangenen Zeit ist eine Antwort also nicht mehr allzu weit entfernt: Bitte habt Geduld mit uns.

Was sich sonst noch in dem Kommentar befindet, ist eine Rechtfertigung, warum Informationen nur so vage und sparsam gestreut wurden- sie wollten schlichtweg nicht nur erklären, warum alles so gekommen ist, sondern auch mit Lösungen um die Ecke kommen.

Schön zu lesen ist auf jeden Fall, dass sie nach wie vor die aktuellen Entwicklungen beobachten und alle Kommentare auch lesen. Und wie sie sich selbst eingestehen, dass sie einiges sicher hätten besser und vor allem anders machen können. Und wie der Support selber sagt: “Für alle von euch, die ein wenig Vertrauen in uns haben, sei gesagt: Es ist nicht alle so einfach, wie es von außen aussieht.”

Schnellbloggertasche

timbuktu-blogger-1.png

(Grober Schnitzer: in dieser Tasche sollte ein MacBook stecken. Aussenansicht: weiter unten)

Blogger erkennt man daran, dass sie praktisch immer ein Notebook auf den Knien haben, in das sie wirres Zeug tippen, dass dann von anderen Bloggern kommentiert wird.

Und wie wird dieses essentielle Werkzeug standesgemäß transportiert? Richtig: Auf keinen Fall in einem Rucksack. Wir Blogger müssen nämlich unsere mobilen Rechner immer sofort zur Hand haben, wenn es etwas zu berichten gibt. Und was für den Cowboy der Pistolenhalfter ist für uns die Kuriertasche.

Timbuk2 hat jetzt die Kuriertasche noch weiter an unsere ganz spezielle Zielgruppe angepasst und sie gleich noch großspurig selbstbewusst Blogger genannt.

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Yahoo hat es versemelt

Yahoo hat es in den letzten Tagen aber mal wirklich nicht einfach gehabt. Erst die Zensurdiskussion bei flickr, und nun hat auch noch Yahoo-Chef Terry Semel seinen Hut genommen. Der Konzern rudert frei – und der Kundenservice tut selbst genug dazu, den Ruf noch nachhaltiger zu schädigen.

Terry SemelSemel ging mutmaßlich auf eigenen Wunsch. Doch glaubt man diversen Medienberichten, war sein Abgang eher eine Folge von heftiger Kritik an seiner Arbeit. So ganz wird er Yahoo allerdings nicht verlassen, als Berater soll er der Unternehmensführung weiterhin bestehen bleiben.
Abgelöst wird Semel übrigens durch Jerry Yang, seines Zeichens Mitgründer von Yahoo. Ob der Führungswechsel allerdings wieder zu mehr Vertrauen seitens der Anleger führen wird, ist fraglich. Eines ist klar: Die derzeitige Firmenpolitik sorgt nicht gerade für Stimmung und schürt den Unmut der Yahoo-Gegner zusätzlich.

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Erste iPhone Web-Softwareliste

Wir haben es uns schon gedacht. Wenn das iPhone die Basis für Software sein soll, wird es nicht lange dauern, bis diese auch kommt. Auf die Killer-Apps müssen wir aber wohl noch ein wenig warten.

iphone T-Shirt-Suche

iphone T-Shirt-Suche

Nach Steve Jobs Meinung ist Web 2.0 das neue API. Und viele Webentwickler sind schon ganz betrunken von der Vorstellung, das nächste große Ding zu schaffen. Wie erwartet, schießen deshalb im Vorfeld des großen Tages die Anwendungen aus dem Boden wie Magic Mushrooms auf den Schafweiden von Wales.

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N95 im Test – Teil 2:
Multimedia

Teil 2 des N95-Tests befasst sich mit den vielen Multimedia-Funktionen des Power-Handys. Wichtigstes Element ist sicherlich die 5-Megapixel-Kamera.

Teil 1 des Tests.

Nokia N95 - Player

Nokia N95 - Player

Wie wir im ersten Teil gesehen haben, ist das N95 in Sachen Multimedia sehr gut bestückt. Nun wollen wir uns mal anschauen, ob die Hardware auch wirklich etwas taugt. Kommen wir zuerst zur 5 Megapixel Kamera mit Carl Zeiss Optik.

Für viele Leute dürfte die Kamera heute die wichtigste “Zweitfunktion” eines Handys darstellen. Das Handy hat man schliesslich meistens dabei und kann so zu fast jeder Zeit einige Schnappschüsse machen. Heute wird sich jedoch niemand mehr mit Fotos mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel zufrieden geben. Der moderne Handybesitzer will die Fotos auf den PC übertragen, ins Blog hochladen oder sogar auf Fotopapier ausdrucken. Die 5 Megapixel, welche das N95 maximal bietet, sind für all diese Zwecke mehr als ausreichend. Die grössten Unterschiede zur normalen Digitalkamera sind eigentlich bloss der fehlende optische Zoom sowie der LED-Blitz, welcher von der Leistung her natürlich nicht an einen normalen Blitz herankommt. Ansonsten findet man alles vor, was auch auf Digitalkameras zum Standard gehört: Weissabgleich, Lichtempfindlichkeit, Farbton etc.

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Sony Ericsson knackt die 5 Megapixel-Marke

Mit dem K850 mit 5 Megapixel Kamera präsentiert Sony Ericsson ein vielversprechendes Kamerahandy, welches problemlos an den Erfolg des K800 bzw. K810 anknüpfen könnte.

Vor gar nicht so langer Zeit hat Sony Ericsson mit dem K810 das aktuelle Flaggschiff ihrer Kamera-Handys auf den Markt gebracht und schon kündigt mein Lieblings-Handyhersteller ein noch besseres Kamerahandy an. Das K850 von Sony Ericsson ist wahrlich ein Kraftpaket (und da es erst Ende Jahr erscheinen wird, sollte mein “Neues-Handy-Budget” so etwas bis dann eigentlich auch zulassen…), welches wohl vor allem mit seiner 5 Megapixel Kamera mit Xenon-Blitz die Kunden in die Läden locken will. Wie auch schon das K810, verfügt das K850 übrigens über die BestPic-Funktion, welche in kurzer Folge neun Bilder schiesst. So hat bei einem Gruppenportrait sicherlich niemand die Augen geschlossen und wenn man im 2008 im Finale der Fussball-EM den Sieges-Treffer von Alex Frei fotografiert, hat man vom eigentlichen Kick bis zum im Tor verschwindenden Ball alles “im Kasten”.

Sony Ericsson K850 Kamerahandy

Sony Ericsson K850 Kamerahandy

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Handy, bitte zeig mir den Weg

K530 3G

K530 3G

Schaut man sich den heutigen Handymarkt an, dann erkennt man vor allem einen Trend: Es geht immer stärker um absolute Mobilität, viele Funktionen und schicke Extras, die einem das Leben “on the road” so annehmlich wie möglich machen.

Voll in dieses Konzept passt das letzte Woche offiziell vorgestellte K530 3G von Sony Ericsson. Neben Webfähigkeit kann das Neue mit einem optionalen GPS- Modul (HGE-100) ausgestattet und somit zum mobilen Satellitennavigationsgerät gemacht werden.
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Zwei ausgewachsene Walkmänner

 Sony Ericssons “Walkman”-Handys W910 und W960 überzeugen mit “Schüttel-Steuerung” und Smartphone-Eigenschaften.

Sony Ericsson W910

Sony Ericsson W910

Da hat Sony Ericsson aber ziemlich tief in die Trickkiste gegriffen. Gleich zwei neue Walkman-Handys hat der schwedisch-japanische Handyhersteller in Berlin vorgestellt, und diese stellen gegenüber ihren Vorgängern einen gehörigen Fortschritt dar.

Da hätten wir zum einen das W910 im Slider-Design. Das in rot und schwarz erhältliche Modell (Bild rechts) verfügt zwar bloss über 40MB internen Speicher, wird dafür aber gleich mit einer 1GB Karte ausgeliefert (was eigentlich immer noch ziemlich mickrig ist). Dafür überzeugt es mit einer schnellen Internetverbindung (HSDPA) und einer anständigen Kamera (2 Megapixel – meiner Meinung nach reicht das normalerweise völlig). Die wirklichen Stärkern des W910 liegen jedoch eher in der Software:

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Logbuch und Navigator in einem

Das Qstarz “GPS Data Log BT-Q 1000″ ist mehr als ein Bluetooth-Navigationsempfänger. Es verfügt über einen eingebauten Reiserouten-Rekorder und automatische Ein-Ausschaltung.

Seit rund fünf Jahren nenne ich einen kleinen Noname-Bluetooth-GPS-Empfänger meinen treuen Wegbegleiter, der mich in Kooperation mit der Tomtom-Software auf meinem Palm Treo (früher Tungsten) noch in jedem Fall zielsicher zu jeder Adresse geleitet hat – in der Schweiz genauso wie quer durch die USA.

Der nicht unbedingt formschöne kleine Klotz hier könnte aber durchaus die Ablösung des damals rund 600 Franken teuren Veteranen werden. Nicht nur, weil er mit einem neuen Chipsatz ausgerüstet, deutlich emfpindlicher und vor allem sehr viel billiger ist als sein Opa.

Er hat vor allem ein eingebautes Logbuch, und auf das musste ich bisher verzichten, weil mein Treo entweder Tomtom oder die Wegpunkte-Aufzeichnung ausführen kann, aber nicht beides gleichzeitig.

Das Qstarz Travel Recorder GPS LOG erledigt diesen Job nebenbei gleich selber und kommt mit einer Software, welches die aufgezeichnete Route später direkt in Google Maps überträgt. Für reisende Fotografen, die auch unterwegs auch noch wissen wollen, wo sie sich grade befinden, scheint das ideal. Und bei einem Preis von 119US-$ findet sich das Gerät sofort auf meiner Einkaufsliste wieder.

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