Echtzeit-Verfolgung im Telefon

Kaum noch Wünsche offen lässt Falcom’s Mambo 2 – ausser dem nach einem dezenteren Design. Das Quadband GSM/GPRS-Telefon ist ein hochsensibler GPS-Empfänger und -Standortfunker.

Die Deutsche Falcom stellt diesen “Advanced Personal Tracker” namens Mambo II vor – ein GPS-Gerät von hoher empfindlichkeit, das zugleich ein Mobiltelefon ist.

Die Hauptfunktion des Geräts besteht allerdings im Tracking/Tracing, das heisst, in der Verfolgung jener Person, welche den Mambo mit sich rumschleppt. Dazu kann das Gerät die ermittelten Koordinaten via Mobiltelefon-Datendienst GPRS in Echtzeit an eine Zentrale oder den eigenen Webserver übermitteln. Zugleich dient es dem Träger als Telefon, aber beispielsweise via Blueetooth oder USB-Kabel in Verbindung mit einem PDA oder einem Notebook-Computer auch als Routenplaner.

Die Helix-Antenne im schwarzen Knopf verstärkt die Empfindlichkeit des SirfStar III GPS-Empfängers und macht das Gerät indoor-tauglich. Der 1300 mAh Li-Ion-Akku wird via Mini-USB-Buchse aufgeladen, der Energiehaushalt mit einem 3D-Bewegungssensor optimiert (sprich, der Empfänger schaltet sich ein, sobald er bewegt wird). Die Position des Geräts kann auch via SMS oder Email von einer Zentrale aus angefordert werden.

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Get up, stand up

Wer regelmässig neuerdings.com liest, wird wissen, dass ich ein ausgesprochen grosser Fan von ausgefallenen Weckern bin. Wieder einmal mehr habe ich nun das Vergnügen, ein Modell mit Weckgarantie vorzustellen und wieder einmal mehr handelt es sich erst um ein Designkonzept, und nicht um ein fertiges Produkt.

Das Prinzip der “Carpet Alarm Clock” von Sofie Collin und Gustav Lanberg ist äusserst simpel: wenn der in der Fussmatte eingebaute Wecker zu klingeln beginnt, muss man mit beiden Füssen auf die Matte stehen (also aufstehen), um ihn wieder auszuschalten. Die “Variante Damian” (Handy in die Hand nehmen, Handywecker ausschalten und weiterschlafen) dürfte somit der Vergangenheit angehören (zumindest in der Theorie). Wie gesagt, zur Zeit handelt es sich bloss um ein Konzept, aber wer weiss, vielleicht kan man diesen Wecker ja schon bald bei Sharper Image kaufen?

Carpet Alarm Clock

[via CrunchGear]

Mit Stil gegen den Mac-Hitzetod

Im Sommer haben Notebooks Probleme. Sie werden einfach zu heiß. Dagegen hilft die vielleicht teuerste Notebookstütze der Welt.

 Balmuda-Images Products X-Base X17M X17M 1 W400

Ok, teuer ist die Balmuda X-Base schon. 345 Dollar/258 EUR/426,8 SFr sind schon viel Geld für einen Notebookständer. Aber stell dir mal vor, wie die Leute von Balmuda in ihrer Werkstatt stehen, in der es so schön nach gefrästem Metall riecht. Und wie sie einen massiven Block Aluminium unter Vernachlässigung aller Effizienz- und Produktivitätsüberlegungen in ein MacBook-Accessoire verwandeln, das man am liebsten permanent anfassen möchte.

Wenn dich das nicht überzeugt, hier alle Vorteile als Liste:

  • Aus massivem Aluminium gefräst
  • 7° weniger Hitze im MacBook durch Aluminium-Heatsink
  • Kabelhalter auf der Rückseite
  • Verstellbarer Tastaturwinkel von 2° bis 8°
  • Rutschfeste Füße vorne und Gleiter hinten für leichteres Bewegen

Die folgenden Bilder lassen das Herz eines jeden Technikfreundes übergehen vor Freude.

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irivers “Unit2″ im B&O-Design

“Einheit 2″ heisst irivers Multimediacenter fürs Heim: “UNIT2″. Ein modulares Mediacenter mit automatischer Schiebetür.

UNIT2 iriver-small

UNIT2 iriver-small

Auch wenn uns noch nicht ganz klar ist, um was genau es sich da handelt (das scheint die Absicht von iriver zu sein, den zerstückelten Bildern auf der koreanischen Webseite zu schliessen jedenfalls): Es hat einen Haufen Features.

Wenn sich die automatischen Schiebetüren öffnen, wird die Einheit zu einem Triptychon mit Bildschirm in der Mitte. Er ist nicht nur berührungssensitiv, sondern abnehmbar. Wir stellen uns vor, dies dient dazu, die aufgezeichneten “desperate housewifes” auch an Orten gucken zu können, wo man normalerweise liest (im Bett).

Denn die Basis ist TV-Empfänger, Harddisk-Recorder, Hifi-Center, DVD-Player, Ladestation und WLAN-Accesspoint in einem.

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Wegwerfnummer gegen Telefonspam

Was es gegen Spam schon lange gibt, nämlich eine Einmal-/Wegwerf-Adressen, gibt es jetzt auch zum Telefonieren.

Unter einmalnummer.de kann man sich mit einer einfachen Webmaske eine zufallsgenerierte Nummer zuteilen lassen, die wahlweise zwischen einer Stunde und einem Monat lang gültig ist. Schliesslich gibt man seine eigene Nummer für die Weiterleitung ein (geht nur mit deutschen Festnetznummern).

einmalnummer 2007-06-22

einmalnummer 2007-06-22

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Wie man ein iPhone schrumpft

Apple empfindet offenbar das iPhone als etwas zu vollschlank. Lars jedenfalls ist aufgefallen, dass das hype-Teil auf der Webseite von Apple geschrumpft ist. Alles eine Frage der Perspektive.

Oder der Handgrösse.

[via BoingBoing, Lars.org]

flickr – The story continues

Wie bereits vor zwei Tagen angekündigt kam heute Nacht eine weitere Meldung des flickr-Supports zum Thema Zensur von Fotos.

Wer allerdings große Überraschungen erwartet, der wird enttäuscht.

Soeben haben wir die Einstellung unseres Filtersystems für deutsche Mitglieder unserer Community geändert. Ab sofort können Nutzer mit deutscher Flickr-ID auch Fotos sehen, die als ?Mittel? eingestuft sind. Wie schon mehrmals betont, geht es hier keinesfalls um Zensur, sondern darum, den gesetzlichen Vorschriften in Deutschland zu entsprechen. Diese Vorschriften erlauben zum Beispiel gemäß dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) keine öffentliche Darstellung sogenannter jugendgefährdender Inhalte.

Eine Lösung, “die dennoch die gesetzlichen Bestimmungen für den Jugendschutz erfüllt”. Kurios genug, dass Friedemann Schindler, seines Zeichens Leiter von jugendschutz.net, diese Begründung zurückweist.

Ihm zufolge gehe die Lösung “über die gesetzliche Verpflichtung hinaus”, da flickr rein rechtlich als Host-Provider gilt, der nur dann Inhalte sperren muss, wenn er darauf hingewiesen wird. Viel mehr sei die Filterlösung Teil des Familienfreundlichkeits-Konzepts von Yahoo.

Wir sind auch weiterhin aktiv dabei, verschiedene technische Möglichkeiten und Ansätze zu prüfen, die unter anderem auch dahin gehen, ob und wie wir innerhalb der hohen Anforderungen des deutschen Gesetzgebers das Alter von Nutzern verifizieren können. Denn das würde Euch als Nutzer zusätzliche Möglichkeiten bieten.

Zusätzliche Möglichkeiten, die den mittlerweile zahlreichen Um- und Aussteigern egal sein dürften.

N95 im Test – Teil 4:
Das Fazit

Nokias Multimedia-Superhandy N95 erweist sich im Test als Multitalent mit einigen Schwächen. Als Business-Gerät taugt es kaum.

Der erste Teil unseres Tests befasste sich mit Äusserlichkeiten und technischen Daten. Die Hardware-Ausstattung des N95 kann sich sehen lassen: HSDPA, UMTS, WLAN, 5-Megapixel-Kamera, GPS und und und… Abstriche muss man “bloss” bei der Akkulaufzeit machen: auch bei Anwendung aller Stromspartricks bleibt das Display spätestens nach drei Tagen dunkel.

Test Nokia N95

Test Nokia N95

Im zweiten Durchgang prüften wir die Multimedia- und vor allem die Kamerafunktionen. Die 5-Megapixel-Kamera machte mir riesigen Spass. Sie liefert vor allem im Freien respektable Resultate (der fotoaffinere Peter Sennhauser wendete sich allerdings entsetzt von den geschossenen Fotos ab).

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Hip teens don’t wear blue jeans

Nachdem Autohersteller, Luxusmarken und Frauenmagazine ihre eigenen Handys vorgestellt haben, zieht nun auch die Jeansmarke Levi’s nach und will angeblich im Herbst ein Levi’s Handy vorstellen. Wie Überphones berichtet, soll das Jeans-Handy über eine 2-Megapixel-Kamera und ein 1.8 Zoll Display verfügen und mit Bluetooth-Funktionalität sowie einem MP3-Player ausgestattet sein (nichts weltbewegendes, also).

levis

Auf den ersten Blick scheint es, als ob die Welt nicht wirklich ein weiteres Mode-Handy benötigen würde. In einer Zeit, in welcher sich die Handys in Sachen Tech Specs jedoch immer wie mehr ähneln, können sich gewisse Firmen eventuell mit ihren etablierten Marken von den “Handy Profis” abheben. Ich weiss jedoch nicht so recht, ob Levi’s wirklich eine genügend starke Marke hat, um die Leute dazu zu bewegen, ihr Handy zu kaufen. Die Nietenhosen des bayrischen Auswanderers sind doch eher out, oder nicht?

Singender Wa(h)lfisch

Der Schweizer Online-PC-Händler STEG verkündet, gemeinsam mit Toshiba einen Fünftel des Erlöses aus dem Verkauf des “Pala-Chan” USB-Stick-Musikplayers dem Zürcher Kinderspital zukommen zu lassen.

Steve Jobs hat durchaus recht, wenn er die Palette von MP3-Playern auf dem Markt als “Zoo” bezeichnet.

Ganz speziell in diesem Fall: Der besagte Player ist angeblich einem Walfisch (mit Schnurrbart?) nachempfunden.

Die Spendenaktion macht aus dem Wal- dann ja wohl einen “Wahlfisch”, und für einmal gibt es einen Grund, für nur 1 Gigabyte Speicher 99 Franken oder 62.44? hinzublättern.

Mit der vier Monate andauernden Aktion wolle man einen ansehlichen Betrag für das Kinderspital einspielen, lässt Steg verlauten. Man darf gespannt sein aufs Ergebnis.

Wir lassen uns ausnahmsweise von der PR- und Werbe-Aktion instrumentalisieren, nur fragen wir uns, weshalb für den Steg-Newsletter ein Bild gewählt wurde, auf dem der Player weniger einem Walfisch als einer fetten Bombe aus Weltkriegszeiten ähnelt.