Verbesserter Halt für Wii Remote

Gibt es eigentlich Statistiken, wie viele Wii Remotes und Fernseher bei der sportlichen Betätigung mit der Konsole schon zu Bruch gegangen sind? Schon mehrmals ist mir die Fernbedienung fast aus der Hand geflogen, weil ich etwas zu stürmisch war und der Verstellclip des Handgelenkbändchens nicht gehalten hat. Glaubt man Nintendoworldreport.com, dann hat dieses Problem ein Ende. Forumsbesucher UncleBob hat dort nämlich ein Foto eines neuen Bändchen-Verschlusses präsentiert:

Wii Remote

Sollten die Remotes bald nun wirklich mit richtigem Verschlussclip geliefert werden, wäre das mal ein wirklich sinnvolles Update für die Halterungen. Und würde damit das Spielen mit der Wii ein wenig sicherer und unbeschwerter machen.

ASUS macht auf Lack und Leder

Wer geschäftlich viel unterwegs ist, aber dennoch nicht auf den Komfort eines Laptops verzichten möchte, hat mittlerweile eine eine große Auswahl an Sub-Notebooks vor sich. ASUS tut noch eins zur Auswahl dazu: Das U1F fällt vor allem durch seine Optik auf.
ASUS U1F

Mit einem 11,1-Zoll-Display ist das Notebook handlich, das Gewicht von gerade mal einem Kilo macht es zu einem leichten Wegbegleiter. Das Gehäuse aus Carbon und Aluminium sorgt für eine gute Stabilität. Das U1F ist außerdem als erstes ASUS-Notebook überhaupt mit LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet.
Designtechnisch hat das U1F auch einiges zu bieten. Der Deckel ist mit Klavierlack veredelt, die Handablage unter der Tastatur präsentiert sich in echtem Leder.

Technisch gesehen bietet das Notebook alles relevante: Intel Core 2 Duo Prozessor, den Grafikchip 945GM von Intel, 1,5GB DDR2-RAM, 100 GB Festplatte. Außerdem im Gesamtpaket: WLAN, Bluetoothmodul, eingebaute Kamera und ein Fingerabdrucksensor und das sogenannte Trusted Platform Module, mit Hilfe dessen man hardwareseitig seine sensiblen Daten schützen kann.

Ein echtes Manko allerdings ist die Tatsache, dass ein optisches Laufwerk im Gehäuse keinen Platz mehr hatte und ein externes 8-fach DVD-Super Multi- Laufwerk mitgeliefert wird.

Kostenpunkt für ASUS’ neues Kleine: 2.000 Euro. Stil hat nunmal seinen Preis.

Mehr zum Notebook auf der ASUS-Homepage

Linux nun auch bei Lenovo

suse-logoNach Dell will nun auch Lenovo bei der Betriebssystemwahl Linux als Option anbieten. Dabei wird jedoch nicht etwa Ubuntu, sondern SUSE Linux Enterprise Desktop 10 von Novel zum Zug kommen. Wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist, wird Linux auch, jedoch nicht ausschliesslich, auf den ThinkPads der T-Reihe erhältlich sein. Ab Ende Jahr soll man seine Laptops mit Linux-Power bestellen können. Weitere Details sind zur Zeit noch nicht bekannt.

Ich finde es immer wieder interessant, dass Linux bei immer mehr Computerherstellern als Option angeboten wird. Für Lenovo, eine Firma, welche ja eher bei Businesskunden gut ankommt, finde ich diesen Schritt fast noch erstaunlicher. Solche Kunden wollen doch meistens einfach 100% Zuverlässigkeit und Kompatibilität mit Applikationen und Hardware – beides Eigenschaften, welche ich bei meinem vier Wochen langen Test mit Ubuntu Linux (noch) etwas vermisst habe.

» Lenovo and Novell to Offer Linux Preload on ThinkPad Notebooks

Hackbrett für Zocker

Neben schicken Tastaturen für Poweruser und Dauertipper hat Logitech schon seit längerem eine komplette Gerätelinie speziell für Gamer. Zu dieser gehört auch das G15 Gaming Keyboard, das mit diversen praktischen Funktionen aufwartet.

G15 Neu

Neben den üblichen Tastaturfunktionen bietet das G15 6 programmierbare Tasten, die man auch während des Spiels konfigurieren kann. Über ein eingebautes Display, das sogenannte Game Panel, kann man sich während des Spiels die wichtigsten Spielstatistiken und Systeminformationen anzeigen lassen. Im Gegensatz zum Vorgängermodell kann man beim neuen G15 das Display nicht wegklappen. » weiterlesen

Visual Voicemail für alle Handys

Bei Vodafone kommen Mailboxnachrichten per MMS aufs Handy und befreien ihre Besitzer vom lästigen Anrufzwang.

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Vor etwa einem Monat lobte unser Tester die Visual Voicemail des iPhone als Befreiung aus der Voicemail-Hölle. Jetzt bringt Vodafone in Deutschland einen ähnlichen Dienst, der auf den meisten aktuellen Mobiltelefonen funktioniert. Er heißt Vodafone Visual Mailbox und ist gleichzeitig die erste Anwendung, die mich davon überzeugt, dass MMS nicht vollkommen sinnlos ist.

Die Funktionsweise des neuen Anrufbeantworters klingt so viel versprechend wie einfach: Spricht ein Anrufer eine Nachricht auf die Mailbox eines Vodafone-Kunden, erhält dieser nicht wie bisher eine Benachrichtigung per SMS, sondern gleich die komplette Nachricht als Sprach-MMS direkt auf das Mobiltelefon geschickt.

Die Nachricht kann er sofort mit einem Tipp auf die MMS im Eingangskorb anhören, oder, noch besser, auch später. Das Telefon zeigt ja an, dass er noch eine ungelesene Nachricht hat. Wenn es sich um eine besonders schöne oder wichtige Nachricht handelt (Liebesschwüre oder lange Telefonnummern für den Rückruf) kann er sie auch beliebig oft anhören, ohne sich durch lange Sprachmenüs hangeln zu müssen, nur um dann aus Versehen Nachricht löschen statt Nachricht noch einmal hören auszuwählen.

Es sind eben oft die kleinen Dinge, die das Leben leichter machen.

Zeit, spürbar

Aus der Reihe “Interessante Konzepte” heute: Die Blindenuhr. Gut, Uhren für Blinde gibt es mittlerweile einige, die meisten sprechen dem Benutzer die Uhrzeit vor. Designer Arnaud Lapierre hat in Zusammenarbeit mit Swatch eine Uhr entwickelt, die die Zeit spürbar macht. Passenderweise heißt das Uhrenkonzept “Sens”.

Sens Watch Konzept

Die Uhr besteht aus zwei Keramik-Ringen. Mit Hilfe von Braille-Schrift kann der “Leser” genau erkennen, wo sich die 12-Uhr-Position befindet. Mit Hilfe des Abstands der Ringe zum 12-Uhr-Punkt lässt sich lesen, wie spät es genau ist. Mit Hilfe eines eingebauten Kunststoffrings kann man den Wecker stellen und beim zwischenzeitlichen Aufwachen erkennen, wie viel Zeit man noch bis zum Aufstehen hat.

Ein Konzept nur für Blinde? Finde ich persönlich nicht. Wie oft habe ich nachts schon schmerzverzerrt das Licht angemacht, nur um zu wissen, wie spät es ist…

[via Yanko Design]

Kunterbunte Kleinanlage

Stilbewusste Radiofreunde schwören schon seit Jahren auf das Tivoli Audio, dessen Design mittlerweile schon häufig kopiert wurde. Als Kopie kann man das Sonoro Audio Cubo nicht bezeichnen, auch wenn die Optik eine ähnliche ist.

Sonoro Cubo

Das System bietet Radio, CD-Player und einen Anschluss für Geräte wie MP3-Player. Wem der eingebaute Lautsprecher nicht reicht, der kann dank Line-Out Ausgang auch alternativ normale Lautsprecher anschließen. Besonders interessant finde ich beim Cubo die Farbauswahl. Neben klassischer Holzoptik gibt es das Gerät auch mit lackierten Oberflächen in diversen Farben.

Mit einem Preis von 255 Euro ist der Cubo sicher nichts für jeden Geldbeutel, aber was tut man nicht alles für eine stilvolle Wohnungseinrichtung…

Sonoro Audio [via technabob]

Teletubbies auf Drogen

Booru Booru

Booru Booru

Was krabbelt denn da aus dem Sommerloch?… Bei diesen kleinen Plüschdingern namens BooRu-BooRu handelt es sich nicht etwa um Kuscheltiere, sondern um batterbetriebene Lautsprecher mit eingebautem Radio (oder andersrum). Nebst Musik aus dem Äther kann man via Line-In auch eine Soundquelle seiner Wahl anschliessen.
Wie Paul Strass von Technabob jedoch korrekt bemerkt, sehen die Biester aus wie Teletubbies auf Drogen. Die Tasten befinden sich übrigens in den Ohren und Augen, sowie im Bauch der kleinen Viecher. Für umgerechnet knapp ?30 kann man damit sein Büro ziemlich sicher kinderfrei halten. Mein kleiner Nachbar (3 Jahre alt) jedenfalls hätte garantiert Angst vor den BooRu-BooRu Lautsprechern.

» Story Shop

[via Übergizmo]

Nostalgisches für die Schulter

Space-Invaders-Tasche

Space Invaders war ein Phänomen. Dieses japanisch-amerikanische Game aus dem Jahr 1978 kann ohne Zögern als eins der einflussreichsten Videospiele der Geschichte der Bildschirmunterhaltung genannt werden. Viele können sich sehr lebhaft der langsam herannahenden Pixel-Aliens entsinnen.

Da an Kindheitserinnerungen gemahnendes Zubehör stets umsatzkräftig verkauft wird, steigt jetzt auch die koreanischen DCX Design Complex ins Geschäft mit Andenken an bessere, schönere, farbigere, mit Scanlines durchsetzte Zeiten ein und bieten uns diese Schultertasche – Understatement inklusive.

Geldmacherei? Könnte man meinen. Nichtsdestotrotz juckt?s uns Geeks beim Anblick dieser schwarzen PVC-Schönheit. Die Kreditkarte liegt so nah, und 42000 koreanische Won (ca. 45.50$) sind auch kein unüberwindbares Hindernis, um den Sprung zwischen 2007 und 1978 zu meistern. Wenn man es denn schafft, sich im rein koreanischen Store zurechtzufinden.

DCX Design Complex (koreanisch)
[Via Technabob]

Geräte-Jongleur im Netzwerk

Keyspan liefert einen USB-Netzwerk-Server aus, der für wenig Geld beliebige USB-Geräte (ausser Video/Audio) im Heimnetz verfügbar macht.

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Solche kleinen Helferlein, die namentlich externe Harddisks oder Drucker für alle Rechner am eigenen Heimnetzwerk zur Verfügung stellen (unabhängig davon, ob der “Hauptrechner” läuft), gibts zwar zu Hauf. Aber bisher beherrschen nur wenige von ihnen den Umgang mit verschiedenen Typen von Geräten – es sei denn, man kauft sich den NSLU2 von Linksys und wandelt ihn dank umfangreicher Hacker-Software in einen vollwertigen Linux-Server um. Der Keyspan-Server kann aber vieles bereits von Haus aus:

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