Unsensible iPhones

iPhone Display

Nicht sehr häufig, dafür umso lästiger scheinen Probleme zu sein, die einzelne iPhone-Anwender mit dem Touchscreen haben. Er beginnt offenbar, zuerst auf der untern Hälfte und dann flächig “unsensible” Stellen zu entwickeln.

“Nach nur zwanzig Tagen wurde die untere Hälfte meines Bildschirms taub”, reklamierte ein Käufer im Apple Support-Forum. Das Problem scheint Hardware-bezogen zu sein – es lässt sich mit Neustarts und auch mit dem ersten Update der Software auf die Version 1.1 nicht beheben.

Apple reagiert aktiver als auch schon – man will das laut Engadget “wichtigste” Gadget aller Zeiten unter keinen Umständen einem Image-Verlust aussetzen.

Apple scheint Betroffene zwar nicht grade öffentlich aufzurufen, sich zu melden; aber wer es tut, hat die besten Aussichten, ein neues Telefon zu kriegen.

[Via Appleinsider]

Kühlende Nachrichten in der Luft

LED message fan

Nach dem schrecklichen Wetter dieser Woche erscheint dieses Spielzeug als eher unpassend. Welchen Sommer gibt’s denn bitteschön zu lieben, wenn er noch gar nicht eingetreten ist?

Nichtsdestotrotz erweckt StrapYas LED-Ventilator einen kaum zu unterdrückenden Habenwill-Reflex. Träumten wir denn nicht immer schon davon, mitteils eines Ventilators die eigene Meinung der Welt kundzutun? Und das erst quasi magisch in der Luft mit Licht geschrieben?

Na eben. Die Vorstellung, gleichzeitig zu kühlen und mitzuteilen sprengt schon fast die menschliche Vorstellungskraft.

StrapYa erfüllt uns diesen innigsten aller geheimen Wünsche und bietet uns den Ventilator für 8.79$ feil. Dies wird auch der kleinere Teil des Kaufpreises sein. Denn diese Erfindung, die für jeden Haushalt, der was auf sich hält unabdingbar ist, muss aus Japan importiert werden.

StrapYa Online Shop

[Via Shiny Shiny]

Konvergenz der CD-Kreissäge

DMB CD Kreissäge

DMB CD Kreissäge

Was diese Designer immerzu für komische Ideen haben…Yong-Seong Kim hat mit seinem DMP zwar ein cool ausschauendes Design-Konzept geschaffen, aber Aussehen ist auch nicht immer alles. Die Idee, welche hinter dem DMP steckt, ist eigentlich eine ganz simple. Im “Normalzustand” kann man mit dem Teil, wie mit anderen Playern auch, MP3s hören. Möchte man sich jedoch mal eine CD zu Gemüte führen, klappt man den DMP einfach auf und hat dann einen CD-Player zur Verfügung. Dass so ein CD-Player irre gefährlich wäre, dürfte ja wohl auf der Hand liegen. Eine nur wenige Millimeter dicke Scheibe, welche schnell rotiert, möchte ich jedenfalls nicht in meiner Nähe haben. Vielleicht sollte Kim eher die Zusammenarbeit mit Black&Decker oder Hilti suchen und eine Handkreissäge/CD-Player/MP3-Player designen – das wäre wahre Konvergenz.

» Hilti Handkreissägen

[via Yanko]

Bop It Download spricht Schwiizerdütsch

Bopit DownloadIch habe jahrelang ein Spielzeug namens Bop It besessen, das hierzulande leider ziemlich unbekannt ist. Beim Spiel geht es darum, Anweisungen, welche das Spielzeug von sich gibt, möglichst schnell umzusetzen. Sagt das Teil “pull it”, muss man an einem kleinen Plastikhaken ziehen, befiehlt es “twist it”, gilt es einen Knopf zu drehen und so weiter.

Das Bop It gibt man gelegentlich weiter, und wer die Anweisungen nicht schnell genug befolgen kann, fliegt raus (man glaubt es kaum, aber das war aber immer der Hit bei jeder WG-Party, glaubt mir). Was mir bislang gefehlt hat, ist eine schweizerdeutsche Variante – dies könnte sich nun ändern.

Beim Bop It Download kann man dank USB-Port neue Befehle auf das Teil übertragen. Da man diese entweder downloaden (langweilig!) oder selbst aufnehmen (cool!) kann, dürfte sich der Spielspass vervielfachen. Nur Moral und Sitte gilt es wohl (mindestens ein Stück weit) aufrecht zu erhalten. Aber ein Bop It, welches “chumm Peschä, dräih mal dranne” sagt, fände ich schon eine flotte Sache.

Beim Bop It Download handelt es sich wohl um eine Nachahmung, zumal es bei Firebox für rund ?45 erhältlich ist, auf der Homepage des Herstellers Hasbro jedoch mit keinem Wort erwähnt wird. Den Spielspass dürfte das aber jedoch kaum behindern. Die Vermutung hat sich als falsch herausgestellt, das Bop It Download ist nun auch auf der Hasbro-Page aufgeführt (Danke, Marc).

» Hasbro Bop It
» Firebox Online Store

[via Übergizmo]

Sonnenanbeter-Maus

Sole Mio Maus

Und hier wieder mal ein Designkonzept, welches auf den ersten Blick ziemlich cool ausschaut, sich bei näherem Hinsehen jedoch als doch nicht so ausgeklügelt entpuppt. Das Problem bei drahtlosen Mäusen ist ja immer, dass sie wegen des fehlenden Kabels anderswie mit Strom versorgt werden müssen. Ein existierender Lösungsansatz macht sich das Prinzip der Induktion zunutze (wir haben hier darüber berichtet); die an der TU Delft (Niederlande) entwickelte Sole Mio Maus nutzt die in Geek-Kreisen allseits beliebte Solarkraft.

Damit wären wir auch schon beim grossen Problem dieser Maus. Solarkraft = “benötigt Sonne”, was an einigen (Fenster-) Arbeitsplätzen der Fall sein dürfte, bei ziemlich vielen aber auch nicht. Und Kunstlicht hilft auch nur bedingt, schliesslich arbeiten die meisten Menschen den Tag hindurch – und haben demnach auch ihre Hand die grösste Zeit auf der Maus platziert. Zudem scheint nach Feierabend die Sonne häufig nicht mehr. Kurzum: für Leute, welche einen Computer den Tag hindurch nutzen, dürfte eine Sole Mio Maus (sollte sie denn einmal in Serie gehen) nicht wirklich geeignet sein.

» TU Delft: tests first solar-powered mouse

[via Übergizmo]

Leicht zu verstecken

Lasst euch vom Eindruck nicht täuschen! Sonys neuester Wurf der VAIO-Notebook-Familie erweckt ohne Zweifel Assoziationen mit wuchtigen mobilen Workstations. Dem ist aber mitnichten so. Wer will, kann dieses neue Spielzeug gehobener Klasse unter einem DIN-A4-Blatt verstecken, denn es misst läppische 27.7 x 19.8 cm.

sony_tz11_tn.jpg

Wer nun denkt, dass man sich als Abstrich für Sonys neuen VAIO VGN-TZ11XN/B an einen Leistungsumfang gewöhnen muss, der an Windows-CE-Geräte erinnert, der hat sich geschnitten.

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Arbeiten nach Apple-Art iWork 08 im Test

iWork 08 bringt eine ganze Ladung neuer Features und eine neuartige Tabellenkalkulation. Aber unser Test der vor zwei Tagen vorgestellten Office-Suite zeigt: So schön iWork auch ist, Microsoft Office ist im Profi-Bereich nicht gefährdet.

Bisher bestand Apples Office-Suite aus den beiden Programmen Pages (Textverarbeitung) und Keynote (Präsentationen), die beide in der 08er-Version einige neue Features erhalten haben. Neu hinzu kommt nun die Tabellenkalkulation Numbers. Prominent weist Apple in der Werbung darauf hin, dass die iWork-Anwendungen auch die allgegenwärtigen Fileformate von Microsoft Office unterstützt.

Iwork1-1

Iwork1-1

Als Mac-Benutzer wäre man einer Suite von starken neuen Produktivitätsanwendungen nicht abgeneigt, denn die Mac-Version von Microsoft Office ist kein Stabilitäts- und Usability-Wunder, und über die Mac-Portierung von OpenOffice schweigt man lieber ganz. Kann iWork die hohen Erwartungen erfüllen, und ist es ein würdiger Ersatz für die Microsoft-Konkurrenz?

Preiswert ist iWork allemal. Für 79 Euro bekommt man die ganze Suite als Einzellizenz, für 99 Euro gibt es eine Familienlizenz für bis zu fünf Installationen. Kein Vergleich zur Standardversion von Microsoft Office, für die man satte 379 Euro los wird. Dass bei einem so grossen Preisunterschied auch gewisse Abstriche gemacht werden müssen, ist eigentlich nur zu erwarten. Aber wo geht man die Kompromisse ein?

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Die Handy-Uhr kommt

sms technology watch-small

sms technology watch-small

Die M500 galt lange als Vaporware (niemals auf dem Markt erhältliche Ankündigungsware), aber jetzt behauptet die australische Herstellerin SMS Technologies, die wasserdichte Touchscreen-Telefon-Uhr ab Hong Kong in die ganze Welt liefern zu können. Als letztes seien die Antennentests mit Metallarmband für die Uhr abgeschlossen worden.

60 Gramm sind allerdings wohl nur dann federleicht, wenn man sie nicht am Handgelenk trägt wie die M500. Das Quadband-Handy muss wenigstens zum Sprechen nicht an den Kopf gehalten werden:

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Lügendetektor für Wikipedia

Ein Team der University of California Santa Cruz hat eine Software entwickelt, die den Text von Wiki-Seiten nach Glaubwürdigkeit mit einer Farbe unterlegt.

Vorerst funktioniert das Projekt noch in einer Sandbox auf der Homepage des Wiki-Labs der UCSC auf einigen hundert Seiten, die man aus Wikipedia gezogen hat. Das System beruht auf einer Einschätzung der Glaubwürdigkeit sämtlicher Autoren und Redaktoren, die je an dem untersuchten Werk mitgearbeitet haben.

Es analysiert danach den ganzen Text darauf, welcher Abschnitt von wem geschrieben ist und unterlegt die einzelnen Abschnitte – heruntergebrochen bis auf Wort-Ebene – mit einer bei abnehmender Glaubwürdigkeit dunkler werdenden Farbe von Gelb bis Rot.

Die Wiki-Labseiten der UCSC

[Via SF Chronicle]

iLife und iWork, Version 08

Neben neuer Hardware stand bei der gestrigen Apple-Präsentation auch Software auf dem Programm. Neuigkeiten gab es für die Office-Suite iWork und das Programmpaket iLife.

Neben zahlreichen neuen Funktionen und Verbesserungen in Keynote und Pages (wie besserer Unterstützung von Word-Dokumenten) hat Jobs gestern ein komplett neues Programm vorgestellt: Numbers. Dabei handelt es sich um ein Tabellenkalkulationsprogramm, das wohl Excel Konkurrenz machen soll. Dank Importfunktion kann man bereits bestehende Excel-Dokumente einfach importieren. Generell soll man “schick aussehende Tabellenkalkulationen sehr schnell erstellen” können (O-Ton Jobs).

Apple Numbers

Apple Numbers

Praktischerweise hat Apple eine Testversion vom neuen iWork hier online gestellt, so dass man sich vor dem Kauf gründlich von allen neuen Funktionen überzeugen kann.

Das iLife-Update nennt Jobs “den größten Schritt seit wir es eingeführt haben”. Alles in allem sind bei sämtlichen Programmen neue Funktionen hinzugekommen, die ich nicht unbedingt als revolutionär bezeichnen würde, die aber durchaus einen großen Nutzen haben. » weiterlesen