Der Uhrenbeweger

Uhrenbeweger halten Chronographen am Laufen – wenn ihre Besitzer das gerade mal nicht tun.

 Uhrenbeweger Big

Uhrenbeweger Big

Nach Aristoteles geozentrischem Weltbild braucht es einen Ersten Beweger , um die 56 kristallene Sphären in Bewegung zu versetzen, auf denen sich Sonne, Sterne und Planeten auf idealen Kreisbahnen um die Erde drehen.

Für Liebhaber wertvoller Uhren, also Anhänger des chronographozentrischen Weltbildes, ist völlig klar, wer ihre kristallglasbedeckten Feinmechanikschätze in Bewegung bringt: Der Uhrenbeweger.

Dieses Modell kann 12 beziehungsweise 24 Uhren gleichzeitig in Schwunghalten. Durch die massive Bauart ziehen dabei auch schwere Uhren gleichmäßig und ruhig ihre Bahnen.

Diesen und andere Uhrenbeweger gibt es hier.

Google Desktop goes Linux

Knapp drei Jahre nach dem Start von Google Desktop für Windows bietet Google seine Desktopsuche auch für Linux-Benutzer an. Wer Großes erwartet, wird allerdings enttäuscht: Google Desktop ist bisher nur in der Beta-Phase und es fehlen einige entscheidende Funktionen.
Google Desktop Beta

Die neue Linux-Ausgabe von Google Desktop beherrscht die klassischen Suchfunktionen und hilft beim Auffinden von Textdateien, PDF-Dokumenten, Bildern und Musik. Ebenso durchsucht es E-Mail-Postfächer im Thunderbird und Dokumente aus OpenOffice.

Bisher fehlen einige der Standard-Funktionen, die die Windows-Version hat: Es gibt bisher keine Sidebar und auch Google Gadgets, kleine Programme, die auf dem Desktop des Betriebssystems abgelegt werden können, können bisher nicht eingebunden werden.

Heruntergeladen werden kann Google Desktop hier, angeboten werden die Formate RPM und DEB.

Private Vogelschau-Lösung

Dank der Firma Pict’Earth und deren N95-Bundle kann jedermann in Eigenregie Luftaufnahmen machen – vorausgesetzt, er hat nichts dagegen, ein Nokia N95 an einem Modellflugzeug den Lüften anzuvertrauen.

PictEarth BeispielErst letzte Woche haben wir hier das N95 mit seinen vielen Features vorgestellt. Dank Pict’Earth kommt jetzt noch das Feature “Luftfotografie” hinzu. Die Idee ist simpel: Man befestige ein N95 an einem Modellflugzeug – und schon hat man ein Gadget für Luftaufnahmen. Die US-Firma bietet ein aus einem Nokia N95, einem ferngesteuerten Modellfllugzeug sowie der Pict’Earth-Software bestehendes Bundle an, das den Bau eines eigenen virtuellen Erdballs ermöglicht. Die geschossenen Luftbilder kann man nämlich in Google Earth einspeisen und sie mit anderen Usern teilen. DAzu sind aber mehr als eine Runde übers Haus nötig. Wie oben und weiter unten erkennbar ist, kann sich das Resultat durchaus sehen lassen (weitere Bilder gibt es übrigens in der Flickr-Sammlung von Pict’Earth).

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Eine ganz harte Nuss

Nusskubus

Nusskubus

Im Moment scheint wohl die Zeit der Holzaccessoires zu sein. Nach Holz-USB-Sticks und -Tastaturen führt der Nusskubus zurück zu den wilden Wurzeln des Menschen.
Einfach Nüsse knacken, und sich dabei noch Stil in die Wohnung holen geht bestens mit dem Nusskubus. Das Knacksystem (übrigens Made in Germany) besteht aus zwei Holzklötzen. Einer bietet drei Mulden in verschiedenen Größen, der andere wird benutzt, um der Nuss einen Schlag zu versetzen.

Mit 20 Euro ist der Nussknacker sicher nicht der günstigste, aber eine gute Alternative zum schlichten Fausthieb.

[via Gizmodo]

Nokia 7500 – Ein Handy mit Ecken und Kanten?

Nokia 7500

Vor einigen Tagen sind im Internet angebliche Fotos eines Nokia 7900 aufgetaucht, welche so sehr nach Fälschung aussahen, dass ich gar nichts darüber schreiben mochte. Inzwischen sind weitere Bilder eines angeblichen Nokia Modells 7500 zu finden, und irgendwie könnte es sein, dass ich meine Meinung werde revidieren müssen. Einerseits sieht das Handy auf dem Foto sehr echt aus, andererseits hat anscheinend die US-Kommunikationsbehörde FCC das Nokia 7500 bereits zugelassen (ich konnte dies auf die Schnelle leider nicht verifizieren).

Jedenfalls sieht das Teil recht Nokia-atypisch aus (was ja nicht unbedingt schlecht sein muss). Weitere Vermutungen, was die Tech Specs betrifft, gibt es leider eben so wenig wie einen Release-Termin oder einen Preis für den Edelstein. Wir bleiben jedoch dran…

[via EngadgetMobile]

Den USB-Hub mal einen Gang höher schalten

Und hier wieder einmal mehr ein Beitrag der Katergorie “Dinge, welche die Welt eigentlich nicht braucht”. SolidAlliance aus Japan ist in etwa die logische (?) Weiterführung dessen, was Brando so macht (und ist meiner Meinung nach auch noch ein Spürchen verrückter als Thanko). Dieser wunderbare Nachbau eines Motorrad-Motors erfüllt nämlich nicht bloss einen rein dekorativen Zweck, sondern dient gleichzeitig auch noch als 3-fach USB-Hub. Die Tatsache, dass der Hub nicht bloss still dasteht, sondern auch “echte” Motorgeräusche von sich gibt, dürfte einem weder in den eigenen vier Wänden noch in einem Grossraumbüro neue Freunde bescheren. Wer fortan trotz USB2.0 noch mehr Gas geben will, muss ?35 aus dem Sparschwein nehmen.

SolidAlliance USB Hub Motor

[via Akihabara]

iPhone
– Schmuckstück mit beschränktem Nutzwert

Die “New York Times” hat schon eins – seit zwei Wochen. Ebenso das “Wall Street Journal”. Heute haben die beiden Blätter das iPhone nach ihrem Test öffentlich unter die Lupe genommen. Und beide sind begeistert. Wir hingegen sehen in ihren Berichten ein paar arge Kratzer an dem Schmuckstück.

Man könne fast sagen, der Hype um das iPhone sei vielleicht gar keiner. Sagt David Pogue von der “New York Times”, der das begehrte Objekt seit bereits zwei Wochen mit sich herumträgt, und vom Design, der Software und dem Handling ganz begeistert ist.

In all diesen Belangen erfüllt Job’s Neuerfindung des Mobiltelefons die Erwartungen, sagt Pogue. Und nicht nur in diesen. Apples Wahl ist auf den Telekom-Partner At&T gefallen, weil die der Computerfirma volle Freiheit gegeben hat, sich über Konventionen hinwegzusetzen. Zum Beispiel müssen Voicemails nicht abgerufen werden, sondern werden auf dem iPhone angezeigt und können einzeln angehört werden.

Und wer sich am Freitag oder vorher in die Schlange stellt (ich bin dabei, freue mich aber nicht besonders darauf) und sich ein iPhone kauft, wird nicht im Laden die mühsame Anmeldeprozedur für den (Zweijahres-)Vertrag über sich ergehen lassen müssen. Er kann das Abo nämlich bequem zu Hause via iTunes kaufen.

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Erhebendes Gefühl für Laptops

Alto ExpressLogitech wirft zwei Neuerungen in Sachen Laptopzubehör auf den Markt. Wo der Laptopständer Logitech Alto aus dem letzten Jahr etwas klobig wirkte, hat der neue im schlankeren Design deutlich abgespeckt.

Für knapp 30 Euro ist der Laptopständer Alto Express zu haben. Er ist aus schlichtem Plastik und Gummi gemacht und erinnert im Design an das iCurve (jetzt: Elevator) von Griffin. Ein gutes Zubehörteil, um den Laptop vor Überhitzung zu schützen.

Alto Connect

Alto Connect

Der mit rund 70 Euro um einiges teurere Alto Connect hebt nicht nur den Laptop in luftige Höhen, sondern ist zusätzlich auch noch ein USB-Hub.

[via engadget]

Die dritte Dimension ist da

Philips beginnt die Vermarktung von Bildschirmen, die dem Betrachter eine dritte Dimension vorgaukeln, ohne dass er eine Brille tragen muss. Das Geheimnis heisst WOWvx Technologie.

Auf der Infocomm in Anaheim, Kalifornien, hat der europäische Grosskonzern die ersten 20-Zoll-3D-Displays vorgestellt, die zunächst als Eyecatcher in Ladenlokalitäten vermarktet werden sollen – was durchaus auch mit dem Preis zusammen hängen dürfte.

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Das iPhone der Neunziger:
Psion

Vor zehn Jahren brachte Psion einen neuen Handheldcomputer auf den Markt: Die Serie 5 – und wäre damit beinahe eine Weltmarke geworden.

Psion Serie 5

Psion Serie 5

Zwischendurch ein wenig Gadget-Geschichte:

Vor zehn Jahren war Psion eine feste Größe im Handheld-Markt. Geschäftsleute, die heute einen Blackberry besitzen, hatten damals einen kleinen Psion-Computer in der Tasche. Erst die Serie 3 und später – viel zu selten – den Nachfolger, die Serie 5.

Was die wenigsten wissen: Die Serie 5 war eine vollständige Neuentwicklung. Neue Chips, ein neues Betriebssystem, neue Middleware (integrierte Software) und komplett neue Software.

Die Geschichte dieses Produkts ist auch die Geschichte eines furchtlosen britischen Computerherstellers, der es beinahe geschafft hätte, eine weltweit erfolgreiche Marke zu werden. Diese Geschichte von Psion ist Andrew Orlowski, Redakteur bei The Register, den längsten Artikel wert, der je in diesem Fachorgan erschienen ist.

Mit knapp 40 Druckseiten fast schon ein Buch. Auf jeden Fall ein lesenswertes Stück Technikgeschichte: Psion: the last computer.