Der 188-Dollar Laptop

Tja, war nichts mit dem 100-Dollar-Laptop. Die One-Laptop-Per-Child-Gruppe hat eine weitere Preiserhöhung von 176 auf 188 Dollar und, abhängig vom Land, in das geliefert wird, allenfalls sogar noch mehr bekanntgegeben. In Uruguay zum Beispiel soll das Notebook für Kinder schon über 200 Dollar kosten, aufgrund einer exklusiven Zusammenarbeit mit einer lokalen Firma.

Vielleicht müssen die Entwicklungsländer eben doch auf den EEE von Asus warten…

Reuters UK – Story

Die Zahl der Woche MIDs auf dem Vormarsch

90’000’000

In unregelmässigen Abständen tauchen UMPCs in den Medien auf und werden uns als DIE Geräte der Zukunft angepriesen (ich habe übrigens erst einen UMPC “im Feldeinsatz” gesehen und das war in einer S-Bahn in Hannover – während der CeBIT …). Wie nun aber ABIresearch prognostiziert, werden sogenannte Mobile Internet Devices (MID), also Geräte à la Nokia N800 oder auch Multimedia-Smartphones wie das iPhone, die wahren Gewinner sein. In den nächsten fünf Jahren sollen nämlich über 90 Millionen dieser MIDs über die Ladentische gehen – bei den UMPCs rechnet ABIresearch “bloss” mit knapp 5 Millionen Stück. Ich bin ja mal gespannt …

Mobile Internet Devices and UMPCs

Auf Schritt und Tritt verfolgen

USB Pedometer

In Zeiten von Büroarbeit sollte sich jeder man Gedanken machen um seine Gesundheit und vor allem die Fitness. Auch ich nehme mich da nicht aus: Berufsbedingt verbringe ich viel Zeit vor dem Rechner, da hilft auch der beste Gymnastik-Sitzball nichts. Ein Schrittzähler bringt praktisch gesehen nichts, aber ein Ansporn zu mehr Bewegung könnte er vielleicht doch sein.

Mit dem USB Pedometer kann man nicht nur die Schritte zählen, sondern die entsprechenden Werte auch direkt in ein entsprechendes Analyseprogramm speisen lassen. Dieses zeigt nicht nur an, wie viele Schritte man getätigt hat, sondern teilt dem Nutzer auch noch mit, wie viele Kalorien er mit seinen Aktivitäten verbrannt hat.

Die Beurteilung, ob der Zielscheibenlook etwas damit zu tun hat, dass man mit dem Gerät seine Ziele besser erreicht, bleibt jedem selbst überlassen.

[Brando via Übergizmo]

Der größte Hot-Spot Europas

Etliche Städte weltweit haben schon ernst gemacht mit dem flächendeckenden, offenen Wlan. Wenn alle Pläne so aufgehen, wie es sich ein Zusammenschluss von Vereinen und Wirtschaftsförderern vorstellt, wird das Ruhrgebiet unter dem Decknamen “HotSpotRuhr” bis zum Jahr 2010 zum größten Wlan-Hot-Spot Europas gemacht.

Warum gerade 2010? Für alle Nichtwissenden: In eben diesem Jahr ist das Ruhrgebiet Europas Kulturhauptstadt. Entsprechend groß ist der Aufwand, der innerhalb der nächsten Jahre betrieben wird. HotSpotRuhr greift an der Stelle an, die vor allem für die zahlreichen Besucher eine Rolle spielen dürfte: Beim Internetzugang. Der Verein “pro Ruhrgebiet”, die “Ruhr.2010″ GmbH und die Wirtschaftsförderung “metropoleruhr” wollen deshalb mit FON zusammen arbeiten. Letztere stellt zu diesem Zweck insgesamt 1000 Router, die weiträumig in Städte, Gemeinden, Restaurants und sonstigen gutbesuchten Gegenden verteilt werden sollen.

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Billig-HD-Camcorder

Aufregend am A-HD 720P von Aiptek ist vor allem eines: Der Preis. Es dürfte sich um den billigsten preisgünstigsten HD-Camcorder auf dem Markt handeln.

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Foto AIPTEK

Für 169 Dollar oder, wenn ich einigermassen richtig informiert bin, etwas mehr als hundert Euro, gibts diese Pocket-Kamera mit 1280 x 720 H.264 Video bei 30 Frames pro Sekunde. Alles andere ist wirklich nicht sehr aufregend: Kein optisches Zoom, “bis zu 8MP” Digifotos bedeutet interpolierte 5MP-Fotos, magere 6MB interner Speicher, SD-Karten bis 8 Gigabyte werden unterstützt – für den Notfall unterwegs mag das reichen, aber einen Spielfilm wird damit niemand drehen wollen.

Aber wer weiss, vielleicht wird der A-HD 720P ja zur “Lomo” des Videos?

AIPTEK-Shop

Asus bringt Notebook mit (halbem) Orientierungssinn

Asus’ U3S (schon wieder ein Flugzeugersatzteil) ist angeblich das erste “Mainstream”-Notebook mit integrierter GPS-Funktionalität. Frage: Was heisst “Mainstream”?

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Nichts besonderes an diesem Notebook, wenn man die generellen technischen Daten anguckt: 13-Zoll Breitschirm, 1280*800; Intel Centrino Duo; Nvidia GeForce 8400GM Chip mit 128MB Speicher, HDMI-Anschluss. Optisches Laufwerk nur als USB-Aussenanlage, standardmässige 512 MB RAM, Windows Vista, 8-in-1 Speicherkartenleser. Wifi, aber Bluetooth ist nur als Option inbegriffen.

Wieso also soll das für ziemlich happige 2335 Euro über den Ladentisch gehen?

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Mäusepolizei:
Ihre Hand bitte

Eine Maus mit eingebautem Handflächen-Leser will Fujitsu auf den Markt bringen. Das Gerät soll sicherer sein als die Fingerabdruckscanner – es liest nur den Abdruck einer Hand aus Fleisch und Blut. Frage: Muss ein Mensch dran hängen? Antwort: Wahrscheinlich. Oder eine Pumpe.

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Die Maus beruht auf einem Scansystem, das Fujitsu in Japan bereits in vielen anderen Geräten verbaut haben soll: Es nimmt mit einer infrarot-nahen Wellenlänge ein Bild der Hand auf, wobei die Venen sich dunkel gegen die Haut abzeichnen. Voraussetzung ist allerdings, dass sie mit roten Blutkörperchen inklusive deoxidiertem Haemoglobin angefüllt sein müssen. Denn das absorbiert die Infrarot-beleuchtung und ermöglicht erst das Bild.
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MP3-Abgabe in der Schweiz Wer wieviel verdient

Die MP3-Abgabe in der Schweiz ist nun seit zwei Wochen in Kraft (wir haben bereits darüber berichtet und auch schon zum Kampf aufgerufen) und dank David Bauer von 78s.ch wird nun klar, wer eigentlich wieviel von der Abgabe abkriegt. Die CHF81.- , welche auf einen 160GB iPod Classic fällig werden, werden wie folgt verteilt:

Verwaltungsaufwand SUISA

17.-

Ausland

26.-

Grossverleger in der Schweiz

25.-

Urheber/Künstler in der Schweiz

13.-

TOTAL

81.-

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Wer suchet, der findet

Obwohl ich mittlerweile diverse Fernbedienungen für meinen Fernseher habe, passiert es mir regelmäßig, dass ich keine einzige von ihnen auftreiben kann, wenn ich eine brauche. Ebenso habe ich schon ein paar Mal darüber nachgedacht, mir einen Schlüsselfinder zu kaufen, weil mir mein Schlüsselbund abhanden gekommen ist.

Find It Remote

General Electrics kombiniert jetzt die Funktionen Schlüsselfinder und Fernbedienung in einem Paket: Das eine Gerät ist eine Universalfernbedienung für Fernseher und diverse andere fernbedienbare Abspielgeräte, das andere ein Schlüsselanhänger.

Klingt jetzt noch nicht so spannend? Stimmt. Das Interessante an der Sache ist, dass die beiden Teile sich gegenseitig finden können. Vermisst man also künftig mal irgendwann seine Fernbedienung, reicht ein Druck auf den Schlüsselanhänger, um sie auffindbar zu machen, oder vice versa.

Wenn allerdings beides abhanden kommen sollte, müsste man sich doch mal Gedanken um seinen Ordnungssinn machen oder über die Anschaffung eines Schlüsselbrettes nachdenken…

 

[Skymall via Übergizmo]

Eine grosse Tasse iPod, bitte

BTCUP

BTCUP

iPod und Getränkehalter hatten wir schon mal. Macally geht nun noch einen Schritt weiter als Elecom und baut beim BTCUP auch noch gleich einen FM-Transmitter und ein Bluetooth-Modul ein. Einmal an den Zigarrettenanzünder angeschlossen, versorgt das BTCUP den iPod mit Strom und überträgt die Musik via Funkwellen ans Autoradio. Die Docking-Adapter, welche man jeweils zusammen mit dem iPod erhält, passen allesamt auf das Teil, wodurch es mit eigentlich allen iPods kompatibel ist (wobei ich bei den allerneusten Modellen etwas skeptisch bin).

Dank Bluetooth kann man sein Handy mit dem BTCUP verbinden, welches so zu Freisprecheinrichtung wird. Coole Sache. Auch wenn das BTCUP vielleicht nicht gerade der schönste FM-Transmitter auf dem Markt ist – seinen Zweck erfüllt er allemal, und das “Bonus-Feature” Freisprecheinrichtung ist auch nicht ohne. BTCUP kostet umgerechnet knapp ?90, einen Händler im deutschsprachigen Raum konnte ich leider (noch) nicht finden.

BTCUP

[via Engadget]