Multi Touch-Pad für einen Euro

Mit Hilfe eines Plasticksacks, seiner iSight-webcam und einem kleinen Programm hat Erling Ellingsen ein funktionierendes Multi-Touch Interface gebaut. Beeindruckendes Bastel-Experiment.

http://www.youtube.com/watch?v=yzNh31q61gc

Die vollkommen intuitive Steuerung von Computern via berührungssensitiven Bildschirmen, auf denen mit beiden Händen Inhalte herumgeschoben, gedreht und bearbeitet werden können, ist seit der Demonstration von Jeff Han an der TED-Konferenz in Monterey einem breiten Publikum bekannt (Video hier)

Apple hat eine simple Version der Technologie im iPhone verbaut, Microsoft ein eigenes Grossystem vorgestellt. Und Erling Ellingsen hat mit Kosten von rund einem Euro seine MacBook mit Webcam zu einem Mutlitouch-gesteuerten Rechner umgebaut.

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Eisgekühltes Tagebuch

Es gibt viele Konzepte zum führen eines Tagebuchs. Eher klassisch orientierte Menschen bevorzugen ein schlichtes Notizbuch, während der moderne Mensch von heute seine täglichen Erlebnisse in Form von Livejournals oder Blogs verarbeitet. Manche gehen dabei so weit und machen jeden Tag ein Foto von sich selbst, um die eigene Entwicklung nachverfolgen zu können. Ryuuichi Terada aus Sapporo, Japan geht noch einen Schritt weiter und knipst jeden Tag einen bestimmten Getränkeautomaten.

Colaautomat

Damit das Ganze nicht zu langweilig wird, notiert er jede Veränderung nach dem Neubefüllen des Automaten ganz genau und dokumentiert sie auch in seinem Blog:

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Es werde Licht … dank Muskelkraft

aufziehbare Lampe

Es soll Leute geben, welche Licht benötigen, um einschlafen zu können (wenn ich nicht selber jemanden kennen würde, könnte ichs auch nicht glauben). Designerin Yuko Taguchi hat nun eine simple und sehr stylishe Lösung für solche Leute entwickelt (welche jedoch, wie so häufig bei simplen und stylishen Dingen, zur Zeit bloss ein Designkonzept ist).

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Optimus Prime für den USB-Port

Transformers USB

Auch wenn Transformers überhaupt nicht meine Welt sind (und es wohl auch nie sein werden), irgendwie stehen die sich in Autos verwandelnden Roboter zur Zeit ziemlich hoch im Kurs. Insofern ist es überhaupt nicht erstaunlich, dass nun Transformers-USB-Sticks auf den Markt kommen. Der geneigte Fan hat dabei die Wahl zwischen dem Insigne der “guten” Autobots mit einer Kapazität von 1GB (links im Bild) und demjenigen der “bösen” Decepticons mit total 2GB Speicher (rechts im Bild). Die kleiner Variante kostet umgerechnet ?35, während man für die grössere ?42 berappen muss. Erhältlich sind die Dinger bislang nur bei Amazon UK.

Amazon: Autobots USB Drive
Amazon: Decepticons USB Drive

[via EverythingUSB]

Geschmackvoll im Schneckentempo

Oft berichten wir hier von interessanten Gerätekonzepten, die häufig genug im Konzeptstatus verharren bis ans Ende aller Tage. Entsprechend selten sieht man Prototypen, die einem schlichten Konzept eine greifbare Form geben.

Blue Label SnailBlue Label Snail

Der Espressokocher “Snail” von blue label ist momentan der einzige seiner Art und macht mit 19 bar der für den Brühvorgang nötigen Nespresso-Kapsel ordentlich Druck.

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Musik aus der Steckdose

Mit “Music Tap” hat Pioneer die Idee von Musik aus der Steckdose perfektioniert. An die Basisstation werden bis zu fünf Musikquellen angeschlossen, in den Zimmern muss nur noch ein Lautsprecher direkt an die Stromdose gestöpselt werden. Die Audiosignale werden über das Stromkabel transportiert.

MusicTap Starterkit2

MusicTap Starterkit2

“Music Tap” ist schon seit mehreren Monaten in den USA und in Österreich verfügbar und kommt nun zumindest auch nach Deutschland und in die Schweiz. Die Musikvernetzung von Pioneer verbindet Audiokomponenten via Power-Line-Communication und ergänzt die Lösung mit drahtlosen Fernbedienungen und Bewegungssensoren.

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Gehalt bitte mit Excel berechnen

ImageMicrosoft hat sich in Excel 2007 wohl den Rechenfehler des Jahres geleistet. Oder aber in Redmond ist man zu grosszügigen Rundungen übergegangen. Die simple Multiplikation 850 mal 77.1 (das ist die, die wir alle täglich brauchen, für, nun, für, ähm…) ergibt in der Tabellenkalkulation nämlich 100’000.

Gut geschätzt, liebe Microsoft, aber leider falsch. Das korrekte Ergebnis wäre 65535.

Laut Microsoft “arbeitet man an dem Problem”. Erstmals aufgetaucht ist die Meldung übrigens in der Excel-Newsgroup.

“Modische” Gadget-Präser

“Fashionable protection cases” nennt die Firma zCover ihre Silikonüberzieher für Gadgets aller Art- von Handy bis Kamera sind diverse Modelle zu haben. Wie fashionable sie tatsächlich sind, das bleibt dem Geschmack jedes einzelnen überlassen.

zCover Case

Wer ein Handy, einen MP3-Player oder ein anderes portables Gerät hat, der wird das kennen: Kaum dass man es einmal benutzt hat, hat die hochglanzpolierte Hülle Kratzer und wird unansehnlich. Schutzfolien und Geräteschutzhüllen helfen dann nicht unerheblich dabei, den Neuzustand des Gehäuses länger beizubehalten. das gilt wohl nicht zuletzt für die wohlgestalteten Apfel-Geräte:

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Im Vorbeigehen bezahlen

Visa hat sein “PayWave”-System lanciert, einen Zusatz zur Kreditkarte, mit dem Kleinbeträge kontaktfei überwiesen werden können.

Image

Es wird immer bequemer, seine Kröten loszuwerden. Jetzt schon fast buchstäblich im Vorbeigehen: Mit Visas “PayWave”-Schlüsselanhänger können Inhaber von Visa-Karten in den USA ihr Sixpack Bier im Cornerstore künftig bezahlen, ohne eine Unterschrift oder eine PIN abzuliefern oder auch nur ein Gerät anzufassen. In Europa wird das System zunächst getestet, unter anderem in Frankfurt durch das Verkehrsverbundsprojekt RMV2go.

Ganz freihändig gehts aber nicht:

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Apple vs. Hacker:
1:1

Einen Monat hielt die Freiheit von bindenden AT&T-Verträgen und Software von Drittanbietern. Durch Apples neues iPhone-Firmware-Update wird das Gerät wieder in den verriegelten Urzustand versetzt – im besten Fall.

iphone_home.jpg
Gespannt wurde letzte Nacht vielerorts die neue Software geladen, getestet und untersucht. Wie zu erwarten war, wurden alle Modifikationen, welche von Endnutzern auf dem iPhone angewendet wurden, durch die neue Firmware wieder neutralisiert.

Im Klartext heisst dies:

  • - Installer.App, die Software zur Ausführung von Homebrew-Programmen, funktioniert nicht mehr.
  • - Allgemein werden keine Drittprogramme mehr ausgeführt.
  • - Entsperrte iPhones akzeptieren die “fremde” Sim-Karte nicht mehr, eine nachträgliche Aktivierung ist ebenfalls nicht möglich.
  • Insofern ist allen internationalen Benutzern an dieser Stelle zu empfehlen, die Firmware nicht zu aktualisieren, da es momentan keinen Weg zurück gibt, ausser man hätte Freude an einem glänzenden, teuren Briefbeschwerer.

    [Via Gizmodo]