GPS führt direkt in Kirschbaum

Ein 37jähriger deutscher Lieferwagenfahrer hat am Samstag gemäss Meldungen der AFP in der Schweiz seinem Routenplaner etwas gar zu sehr vertraut.

Der Mann folgte der Frauenstimme seines GPS, obwohl die ihn in einen Fussgängerweg und an mehreren Fahrverbotsschildern vorbei führte.

Als er schliesslich in der engen Gasse steckenblieb, versuchte der Mann sein Fahrzeug zu wenden, beschädigte dabei Strassenleuchten und blieb schliesslich mit seinem Wagen im Geäst eines Kirschbaumes hängen. Gemeindearbeiter mussten den verkeilten Lieferwagen mit Motorsägen freimachen. Der Fahrer wurde mit 650 Franken (390 Euro) gebüsst. Ausserdem wird er sich wohl ein anderes GPS zulegen.

Merke: Die Prioritätenreihenfolge lautet: Menschen, Tiere, Fahrzeuge (oder Bäume) im Fahrzeugpfad meiden, Verbotsschilder beachten, dem GPS folgen – und nicht umgekehrt.

Klingende Golfbälle mit Gehirn

Das schöne am 5.1-Kanal Multimediasystem Sony DAV-IS10 ist, dass man es kaum sieht: Die fünf Lautsprecher haben die Grösse von Golfbällen. Ausserdem konfiguriert sich das System selber.

Seit Jahren besteht das Kinoerlebnis zu Hause nicht nur aus augenschmeichelnden Grossbildschirmen, sondern auch aus dem Mehrkanal-Surroundsound, der den Kinosaal erzittern lässt. Die Nebenwirkung im eigenheim besteht in überall herumhängenden oder -stehenden mehr oder weniger kleinen Lautsprecherboxen und einem kolossalen Subwoofer, der irgendwo im Designer-Wohnzimmer viel Platz wegnimmt.

Zumindest die fünf Boxen lässt Sony jetzt mit der DAV-IS10 beinahe verschwinden: Die Lautsprecherchen der Anlage sind grade mal etwas grösser als ein Golfball und lassen sich so in den unauffälligsten Winkeln des “Vorführraums” verstecken.

Das auf der ifa Ende August präsentierte System verfügt über eine weitere, mehr als nur kosmetische Neuerung: Es konfiguriert sich selber und sorgt dafür, dass unsachgemässe Lautstärkeregelung den Raum-Effekt nicht zunichte macht, um den es bei der Anschaffung einer solchen Anlage letztendlich geht.

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Windows Vienna = Windows 7

Se7en

Se7en

Der Windows Vista-Nachfolger heisst nicht wie angenommen “Vienna”, sondern “7″ (mindestens ist das die interene Microsoft-Bezeichnung) und soll in zirka drei Jahren auf den Markt kommen. Interessanterweise wird es auch von “Windows 7″ noch 32-bit-Versionen geben – ich war bislang der Meinung, dass fortan alles nur noch auf 64 bit laufen soll. Zudem überlegt sich Microsoft angeblich, im Zusammenspiel mit dem Betriebssystem eine Art Abonnementsdienst anzubieten, wobei jedoch noch keine Details bekanntgegeben wurden (meine Vorahnung: ein Dienst namens “.win”, mit welchem man Online-Backups erstellen, Fotos und Webseiten publizieren kann). Drei Jahre sind ja noch eine lange Zeit – um den Windows-Fans das Warten etwas zu versüssen, soll nun gegen Ende Jahr endlich das erste Service Pack für Vista erscheinen.

[via Engadget]

Klangpüppchen im Retro-Design

Brando Angel Speaker

Brando Angel Speaker

Gadgethersteller Brando ist bei uns bisher eher bekannt geworden für praktische Kühlaggregate, doch die Firma aus Hong Kong hat auch noch etwas mehr zu bieten. Die “Angel Speakers”, zu haben in den aparten 70er-Jahre-Farben rot-orange und grün, lassen sich einfach per USB-Port betreiben und per Klinkenstecker an ein Gerät nach Wahl stöpseln. Kostenpunkt für die “Tanzpüppchen”: 10 Dollar pro Stück. Zu haben bei Brando selbst.

Tivolis Kristallradio

Vor ein paar Jahren hat Tivoli mit hightech-Monoradios im Retro-Look einer totgeglaubten Sparte neues Leben eingehaucht. Das blieb sogar mir nicht verborgen, obwohl ich genau nie Radio höre – deswegen würde ich auch niemals ?189 für ein stinknormales Radio bezahlen.

Tivoli Special Edition

Ich würde aber noch viel weniger ?4’200 für eine Special Edition des Tivoli Number One Radios bezahlen, auch wenn sie mit dem Gehäuse aus handgemachtem Kristall noch so toll ausschaut (ob man damit wohl wahrsagen kann?). Von der Sonderanfertigungen des schwedischen Designers Per Sundberg gibt es bloss 30 Stück, wer eine will, sollte also möglichst schnell zugreifen.

Scandinavian Design: Tivoli Radio

[via Engadget]

Samsungs neuer Slider für Europa

Samsung G600

Woran erkennt man, dass es sich beim obigen Handy um ein neues Gerät für Europa handelt? Genau, statt der sonst (mindestens bei Samsung) üblichen asiatischen Models posiert eine junge Blondine mit dem G600 (und ich will das Handy schon kaufen…). Dabei handelt es sich um ein recht unspektakuläres Slider-Handy, welches jedoch einen Trumpf im Ärmel hat: Eine 5-Megapixel-Kamera (dass zu solch einer Kamera nur ein QVGA-Display passt, sollte auf der Hand liegen). Damit für die Fotos auch genug Speicher vorhanden ist, kann man die mickrigen 40MB internen Speicher via microSD-Slot erweitern (eine 1GB-Karte ist im Lieferumfang enthalten). UMTS sucht man beim G600 vergeblich, aber seit ich bei meinem Handy UMTS ausgeschaltet habe und dennoch ein lebenswertes Leben führe, bin ich nicht mehr so UMTS-geil wie auch schon.

Das G600 soll Mitte August zuerst in Grossbritannien auf den Markt kommen, wobei ein Preis noch nicht feststeht.

Samsung G600

[via Akihabara]

Muss das sein?

Goldene iPods – been there, done that. Xexoo aus Deutschland will es anscheinend jedoch noch besser machen und bietet einen iPod shuffle aus 18K Gold ab ?14’000 an (übrigens: 1kg Gold kostet zur Zeit um die ?16’000). Selbverstänlich hat der Gadget-Veredler aber auch iPod Nanos und -Videos im Angebot. Gold kann sich heute aber ja fast jeder leisten. Diamanten müssen also her. Dank der Signature Edition muss man nicht nur mit ödem Metall Vorlieb nehmen, sondern man kann ein beliebiges iPod-Modell auch mit Glitzersteinen versehen lassen.

Xexoo

Alle Modelle werden per Hochsicherheitstransport ausgeliefert und kommen mit einen 24h-Concierge-Service, welcher einem bei technischen Problemen (iPods sind ja so schwer zu bedienen) zur Seite steht. Was mich am meisten beschäftigt, ist nicht die Tatsache, dass es solche Angebote gibt, sondern, dass es wohl Leute gibt, die sich solche Dinger kaufen werden.

Xexoo

[via BornRich]

SanDisks Rennchips

SanDisk Ducati SD

SanDisk Ducati SD

Dass SanDisk das Ducati Corse MotoGP Team sponsert, ist ja seit Anfang Jahr bekannt. Nun hat der Speicherspezialist aus Milpitas das getan, was zu erwarten gewesen ist: Speicherkarten und USB-Sticks im Ducati-Look lanciert. Da hätten wir einerseits eine CF- (4GB und 8GB) sowie eine SD-Karte (4GB) in Ducati-Rot. Speziell hervorzuheben ist höchstens der eingebaute USB-Adapter bei der SD-Karte, ansonsten handelt es sich um ganz normale Speicherkarten. Während die SD-Karte für $129 über den Ladentisch gehen soll, wird die CF-Karte $165 (4GB) bzw. $315 (8GB) kosten.

Ducati SanDisk

Ducati SanDisk

Der USB-Stick ist da schon etwas ausgefallener, ist er doch dem Chassis der Renn-Motorräder von Ducati nachempfunden – bis hin zum Aufleuchten des Bremslichts, wenn man den Stick in den USB-Port steckt, was allerdings wenig logisch erscheint, zumal er mit Schreib- und Lesegeschwindigkeiten von bis zu 20MB/s der schnellste USB-Stick im Sortiment von SanDisk ist.

$125 für einen 4GB-Stick sind zwar viel Geld, aber wahren Ducati-Fans dürfte dies wohl egal sein. Der USB-Stick soll, wie die beiden Speicherkarten übrigens auch, ab August erhältlich sein, wobei die genauen Preise für Europa noch nicht bekannt sind.

SanDisk Ducati Team

Sitzt wie eine zweite Haut

Heute morgen haben wir bereits das neue Angebot von Colorware präsentiert, über das man sein eventuell bereits vorhandenes iPhone farblich auffrischen lassen kann. Wem das Umlackieren zu unpraktisch (oder zu teuer) ist, der kann sich ab sofort bei SkinIt seinen ganz persönlichen Vinylsticker drucken lassen, den man dann bequem auf das Gerät aufkleben kann. Kostenpunkt: $14.95.

skinit.jpg

Es gibt mittlerweile Tausende Designs für jeden Geschmack und Bedarf, die zur Verfügung stehenden Designs reichen von Comicfiguren wie SpongeBob über Bandlogos bis hin zu grafischen Designs. Und wer sich etwas ganz Einmaliges herstellen lassen will, der kann auch eigene Designs drucken lassen.

SkinIt stellt wohlgemerkt nicht nur Sticker für iPhones, sondern auch für alle gängigen PDAs, MP3-Player, Laptops, Handys und sonstiges elektronische Zubehör her. Da kann man seinen Klappcomputer doch mal richtig schick in Schale schmeißen.

[via forevergeek]

Wer hat die Größte?

Der klare Trend, was Festplattenkapazität angeht, ist klar: Immer mehr für immer weniger Geld. Auch LaCie lässt sich diesen Trend nicht entgehen undbigdiskextreme-1.jpg präsentiert uns die Big Disk Extreme. Insgesamt 2TB Speicherplatz bietet die Platte, die sich per Firewire 800, Firewire 400 und USB 2.0 an jeden Rechner anschließen lässt. RAID 0 macht es außerdem einfacher, mehrere Platten zu einem Volume zu machen – sofern man bei einem Nennwert von 2TB überhaupt noch eine zweite braucht.

Sonstige Fakten: 32MB Cache, 7200rpm, Plug and Play unter Windows 2000, Windows XP, Windows Vista und Mac OS X. Zu kaufen sein wird die Platte ab August zu einem Preis von 849$. Alternativ kann man natürlich auch zwei 1TB-Platten in der gleichen Optik kaufen, die sind dann mit insgesamt rund 700$ auch direkt mal billiger.