Bose will an den PC

Soundspezialist Bose (Slogan: “Besserer Klang durch Forschung”) betritt mit seinen Computer MusicMonitors den markt für PC-Lautsprechersysteme.

Bose

Die Computer MusicMonitors sind mit ihren 25 Watt Ausgangsleisung zwar nicht gerade “schwach auf der Brust”, bei einem Preis von umgerechnet ?290 hört der Spass dann aber auch auf – Bose hin oder her.

Allerdings betont der Soundhersteller, das die Monitore mit einem speziellen System ausgerüstet sind: “dual internal opposing passive radiators”.

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Der selbstzerstörende Wunder-TV

Viel Wirbel macht seit der Funkausstellung 2006 ein neuartiges TV-Flachdisplay, das dreidimensionale Darstellungen ohne 3D-Brillen ermöglichen soll. Es gilt als PR-Hype – nicht ganz zu Unrecht. Doch das Gerät existiert durchaus. Neuerdings.com konnte in München einen Blick darauf werfen. Aber keinen in das Gerät hinein: Ein Öffnen des Gehäuses aktiviert die Selbstzerstörung.

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Ausgeschaltet unscheinbare graue Luxus-Maus: “Dreidimensionaler” Plasma-Bildschirm von Charisma-TV (Bild: W.D.Roth)

Als der vor mir “eingeteilte” Kollege eines Modemagazins den Vorführraum verlassen hat, muss ich noch einige Minuten warten, bis ich eintreten darf. Doch auch danach sind noch verräterische Flecken auf dem weißen Tischtuch und dem weißen Stuhlüberzug zu sehen, und ich werde gebeten, doch lieber auf der anderen, unbefleckten Seite des Tisches Platz zu nehmen.

Sicherheitshalber stelle ich das gereichte Glas tiefgrünen Kiwisafts ab, als der DVD-Spieler mit dem Film “Apocalypto” von Mel Gibson anläuft, und so passiert kein weiteres Malheur, als nach dem verdächtig lange ruhigen Verharren der Musik ein Tapir aus dem Urwald in Großaufnahme in meine Richtung springt. Zehn Zentimeter zucke jedoch an dieser Stelle jeder Zuschauer mindestens zurück, versichert mir Ralf Lohmann, Geschäftsführer von Charisma TV – aber selbstverständlich nur, wenn der Film auf dem Charisma-Fernseher angesehen wird.

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CH-Fahrprüfung am Handy büffeln

Fahrtheorie

Fahrtheorie

Wie hält man (Schweizer) Teenies davon ab, sinnlos SMS zu verschicken? Man lässt sie büffeln. T-each ist ein interaktives Lernprogramm, mit dem sich die helvetische Auto-Therorieprüfung vorbereiten lässt. Wer bereit ist, insgesamt 40 Franken zu bezahlen und den völlig überflüssigen Anglizismus im Namen der Software in Kauf zu nehmen, kann den gesamten Prüfungsfragenkatalog auf dem Mobiltelefon durchspielen.

Die Software lässt sich kostenlos testen, in dem man “Demo 1″ an die Kurznummer 977 schickt. Neben den 20 Rappen SMS-Gebühr fallen die Volumengebühren für die 333 Kilobyte Democode an.

Webseite: T-each

Video-Harddisk in der Handfläche

Gemäss Panasonic waren die HDC-SD5 und die HDC-SX5 im Juli dieses Jahres die kleinsten Full-HD-Camcorder der Welt – sie sollen angeblich in eine Handfläche passen.

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Der Miniaturisierungswahn macht selbstverständlich auch vor Videokameras nicht Halt. Nichtsdestotrotz scheinen es diese verhältnismässig kleinen Dinger in sich zu haben: Während beide Modelle die Aufnahmen auf SD/SDHC-Karten speichern können, beherrscht das ein wenig beleibtere SX5-Modell ebenfalls das Aufzeichnen auf Mini-DVDs mit 8cm Durchmesser.

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Nokia 6301 mit UMA Internet-Telefonie am Handy

Nokia 6301

Das Nokia 6300 ist ein Renner. Nun hat Nokia das 6301 angekündigt, welches man jedoch nicht als Nachfolgemodell sehen darf. Das 6301 sieht nämlich nicht nur haargenau gleich aus wie das 6300 – es hat auch noch dieselben technischen Daten.

Mit einer Ausnahme: Das 6301 ist UMA-fähig, wodurch man nicht nur über das normale GSM-Netz, sondern auch via WLAN (und damit günstiger) telefonieren kann. Nokia erklärt das hier auf Deutsch, lässt aber dabei ein paar Fragen offen:

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Kleine Platte, stilechter Auftritt

Hersteller externer Festplatten geben sich schon seit geraumer Zeit immer mehr Mühe damit, ihre Geräte auch optisch ansprechend zu gestalten. Vorreiter in Sachen Gehäusedesign ist LaCie , die mittlerweile ein buntes Arrangement an verschiedenen Optiken anbieten.

Little Disk

Möglich ist das oft durch das Arrangement weltweit anerkannter Designer. Diesmal war es Sam Hecht, der Hand angelegt hat an das Design der “Little Disk”-Reihe. Sie sind vielleicht nicht die schnellsten, aber schön anzusehen auf jeden Fall.

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Retro-Gaming für wenig Geld

Das YOBO NEWS Clone System bringt NES-Spiele auf den Bildschirm – für Jäger und Sammler, die wohl die Konsole, aber nicht die Spiele weggeschmissen haben.

Angesichts hochmoderner Technik und aberwitziger Spielekonsolen wünsche ich mir manchmal die Zeiten zurück, als man sich auf C64, NES und Co. mittels Joystick oder einfachem Controller durch simpel programmierte Welten bewegte. Manche brauchen sich diese Zeiten gar nicht zurückwünschen, sie gehen einfach in den Keller und schnappen sich ihre alten Konsolenschätzchen und zocken eine Runde. Oder auch zwei.

Yobo NES

Was aber tun, wenn man im Überschwang irgendwann einmal die alten Geräte verschrottet oder verschenkt hat?

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“Wer Linux nutzt, frisst auch kleine Kinder!”

Mit wenig kann man in Internetforen soviel Aufruhr veranstalten wie der Frage, ob Linux besser als Microsoft Windows sei. Besonders Freitag nachmittags, wenn sich die gelangweilten Admins aufs Wochenende einstimmen, können “Einwürfe” wie “Mit Linux wär das nie passiert!” stundenlange Nonsense-Diskussionen auslösen, bei denen der Normalleser nur erstaunt zuschauen kann.

Jetzt allerdings hat sich die ARD bei den Linux-Fachleuten unbeliebt gemacht. Tatort: Sonntag, 20.15, ebendaselbst, nämlich in der TV-Krimi-Serie “Tatort”:

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Zune 2 kommt am 16. Oktober – aber nicht nach Europa

Microsofts iPod-Killer, der mobile Player Zune, soll am 16. Oktober in einer Version 2 auf den Markt kommen. Den Weg nach Europa findet der Zune aber wohl frühestens nächstes Jahr.

Zune2

Eines haben die Microsoft-Marketingleute von Apple gelernt: Um ein neues Produkt erfolgreich zu launchen, muss man vorgängig einige Spekulationen ins Internet lecken lassen. Es wundert also nicht, dass Gizmodo seit einigen Tagen stolz ein Bild der neuen MS-Musikanten publiziert und Zunescene deren Authentizität von einer “Source”, also einem Insider bestätigen lässt. Dieser plaudert dann in einem subskribierten Interview auch gleich aus, dass Zune 2 am 16. Oktober gelauncht wird. Schamvoll muss er eingestehen, dass maximal 80 Gigabyte in den neuen Zune passen, beim iPod ist es das Doppelte. Dafür beschert Microsoft der Welt ein squircle, eine quadratische Vierwegwippe mit runden Ecken.

Nach Europa wird es de Zune aber vorläufig nicht schaffen. Wie Steve Balmer gegenüber der Wirtschaftswoche erklärte, verliert Microsoft mit dem Zune Geld und weiss nicht, wann ein Europa-Launch stattfindet.

Handies, bitte einreihen!

Micro-USB-Anschlüsse für alle, und wirklich alle Mobiltelefone: Das fordert eine Industrievereinigung – die allerdings vor allem aus Telekom-Firmen besteht.

ImageWas Haben wir uns gefreut, als USB eingeführt wurde: Der Universale Serielle Bus, oder, in Verbrauchersprache: Der Einheitsstecker zum Verbinden elektronischer Geräte. Er liefert Strom und Daten übers Kabel und lässt das jeweilige “Gastgeber”-Gerät den angehängten “Kunden” erkennen. Manchmal funktioniert das sogar. Auf jeden Fall ist die Welt dank dem blechernen Rechteck wieder etwas kleiner geworden. Die Welt der Computer-Geeks, jedenfalls.

Die der Handybenutzer hingegen nicht. Die schlagen sich noch immer mit X verschiedenen Anschlüssen und Ministecker-Adaptern und “Universal-Ladegeräten” mit ganzen Halftern voller Wechselköpfe herum.

“Schluss damit!”, verlangt jetzt eine Industrievereinigung namens “Open Mobile Terminal Plattform” und kommt, nach vielen Sitzungen, Absprachen, Verhandlungen und dem Verfassen eines 15-seitigen Dokuments zum Schluss:

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