Digitalradio DAB Der iPod der Rundfunktechnik

Fünfkanal-Surround-Sound in Dolby Digital, Standbilder oder gar Handy-TV wären mit dem DAB-Digitalradio-Standard möglich. Die Zukunftstechnik aus der Vergangenheit hat einiges zu bieten.

Teil I: Wer dem Zukunftsradio auf der Leitung stand

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Seit 12 Jahren digital “hart auf Sendung”: Die Rockantenne aus Bayern, hier mit Armand Presser und Frank Stängle in “Headset” (Bild: W.D.Roth)

Momentan gibt es in jedem deutschen Bundesland ein landesweites DAB-Programmpaketmit sieben bis acht Programmen, zum größeren Teil öffentlich-rechtlich. Hinzu kommen einzelne Stadtpakete. In der Schweiz bringt ein Programmpaket der SRG alle öffentlich-rechtlichen Programme. Kommerzielle Sender sind in der Schweiz nicht auf DAB vertreten. In Österreich gibt es bislang nur ein Pilotprojekt im Raum Wien und Tirol.

Aber die Technik bietet einen Haufen weiterer Möglichkeiten und Anwendungen – jetzt, wo die politischen Probleme teilweise überwunden scheinen.

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Farbige DVDs fürs Volk

Der Dymo DiscPainter erlaubt das einfache Bedrucken von Silberscheiben in hoher Auflösung

DiscPrint

DiscPrint

CDs und DVDs zu bedrucken wäre ja eigentlich eine coole Sache, nur besitzt nicht jeder einen Drucker, welcher auch mit Silberlingen klarkommt. Dymo will nun mit dem bald erscheinenden DiscPainter ambitionierten Hobby-Brutzlern oder Halb-Profis eine saubere Lösung für besagtes Problem bieten.

Wenn es um CDs für den Musikverein oder die Fotos vom Junggesellenabschied geht, kann es nämlich nicht schaden, wenn die Scheibe etwas professioneller daherkommt (der neuerdings.com-Stammleser wird wissen: “nützts nüt, so schadts nüt”).

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Spitzentechnik aus der Vergangenheit

Die einen begeistern sich für die allerneueste, die anderen für mittlerweile historische Technik, die aber auch einmal “nagelneu” war. Einmal im Jahr kann man diese in Berlin besichtigen.

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Restaurierter Fernseher “E1″ von 1939 (Bilder: W.D.Roth)

Während der gesamten Dauer der IFA war dieser “Einheitsempfänger” aus den Anfängen der TV-Technik (und der Nazi-Propagandamaschinerie, die ihn als Ergänzung des “Volksempfängers” für ihre Zwecke einsetzen wollte) in Berlin zu sehen. Und zwar im Dauerbetrieb: Den ehrenamtlichen Kuratoren des Deutschen Rundfunkmuseums Berlin ist damit eine erstklassige Restaurierung gelungen, denn im ursprünglichen Zustand hätte der Non-Stop-Betrieb nach wenigen Stunden in einer Rauchwolke geendet.

Aber nicht nur der gezeigte E1, das ganze Museum ist ein bemerkenswertes Unikum:

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Asus eee PC 701 Ausgereifter Mittel-Zwerg

Details aus dem ersten Analysebericht über den Asus eee PC 701 von der russischen Gadget-Blog-Site 3dnews.ru. Übersetzt via Englisch ins Deutsche.

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Sie haben ganze Arbeit geleistet, die Kollegen von 3dnews.ru: Kein Bauteil ihres Ausus eee PC 701 – Testexemplars (ohne Software, betrieben deshalb mit windows) haben sie unbeachtet gelassen. Wir versuchen an dieser Stelle, Ihre Arbeit mit Auszügen ihres Testberichts in Deutscher Übersetzung zu würdigen.

“Der Asus eee PC 701 ist ein klassisches “Book”-Design ohne Verschlussmechanismus. Der Deckel schliesst dermassen dicht am Gehäuse, dass nicht die geringste Bewegung festgestellt werden kann. Gehäuse und Deckel sind aus schwarzem Hartplastik gefertigt, das sich sehr gut (etwas rauh) anfühlt. … Der Computer wirkt durchaus teuer und stylish und kann sich neben den attraktiven gehobenen Modellen von Asus duchaus sehen lassen.”

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Erster Asus eee PC 701 im Test

Die russischen Kollegen von “3Dnews” haben es irgendwie geschafft, Ihre Finger an einen Asus eee zu legen. Auf der Webseite sind zahlreiche Bilder zu finden.

UPDATE: Unsere eigene Testreihe:

  • Test Asus EEE PC Teil I: Auspacken
  • Test Asus EEE PC Teil II: Die Hardware
  • Test Asus EEE PC Teil III: Die Software

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    In einem äusserst ausführlichen Posting in mehreren Teilen und leider auf russisch nehmen die Kollegen den heisserwarteten Subnotebook-Rechner nicht nur genaustens unter die Lupe, sondern auch vollständig auseinander, und sie unterziehen ihn etlichen Benchmarktests.

    Uns ist sofort ein Resultat speziell aufgefallen (ganz einfach auch deshalb, weil es selbst mit absolut festgerosteten Russischkenntnissen verständlich ist): Die Laufzeit des Winzlings beträgt knapp 150 Minuten – nicht grade ein Rekordergebnis.

    Wir haben uns aber, um Missverständnissen vozubeugen, der Übersetzungsseite von Google (leider nur Russisch-Englisch, dafür aber mit ansprechenden Resultaten) bedient:

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  • Die Zahl der Woche Internet statt Sex?

    15%

    Eine bei gut tausend Amerikanern durchgeführte Studie hat etwas ans Tageslicht gebracht, was zwar nicht wirklich erstaunlich, deswegen aber dennoch nicht weniger erschreckend ist. Rund 15% der Befragten gaben nämlich an, dass sie es bloss einen Tag oder weniger ohne Internet aushalten würden. Insgesamt hätten bloss 45% aller Befragten kein Problem damit, länger als einige Tage keinen Zugang zum Internet zu haben. Nettes Detail: jede/r Fünfte hat wegen den Streifzügen durchs Internet weniger Zeit für Sex. Na ja – ich verbringe zwar auch viel (zu viel?) Zeit im Internet, aber ich weiss trotzdem noch, Prioritäten zu setzen.

    [via Geeksugar ]

    Videocam gegen Narzissmus

    Selbstporträts à la Vlogging werden mit dem GR-DA20 von JVC ein problematisches Unterfangen: Die Cam hat einen Slider-statt einen Klapp-Monitor. Dafür filmt sie auf MiniDV-Kassetten und kostet fast nix.

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    Totgesagte leben länger: Angesichts all der Harddisc-, DVD- und Flash-Videocams, die unsere Elektronikmärkte erobern, glaubte wohl kaum jemand an das Überleben der digitalen Rekorder der ersten Generation mit ihren winzigen Tape-Kassetten.

    Nun, falsch gedacht: JVC lässt nicht nur die MiniDV weiterleben, sondern verbaut sie auch noch in einem sehr eigenwilligen Gerät, das ein dummes neues Bildschirmkonzept aufweist: Der Monitor lässt sich in der Vertikalen hoch- und runterschieben.

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    Virtuelle Schuhanprobe

    Der Nachteil des Online-Einkaufs ist bislang bei Kleidung, dass man nicht weiß, wie sie später an einem aussehen wird. Erste Versuche, dies zu ändern, präsentierte das Fraunhofer-Institut im Technisch-Wissenschaftlichen Zentrum auf der IFA 2007.

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    “Miss IFA” bei der virtuellen Turnschuhprobe (Bilder: W.D.Roth)

    An dem von Adidas gesponsorten und deshalb auch mit den Turnschuhmodellen dieses Unternehmens gefütterten “virtuellen Spiegel” konnte ein potentieller Schuhkäufer nun also ausprobieren, wie die von ihm ins Auge gefassten Treter wohl an seinen Füßen aussehen würden.

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    Subwoofer entfesselt

    Mit dem PS212W bringt die HiFi-Fabrik Infinity in den USA einen (fast) kabelfreien Subwoofer auf den Markt.

    ImageNa bitte: Grade eben haben wir uns drüber beklagt, dass Bose beim PC-Zubehör mit einem kleinen Lautsprechersystem ohne Subwoofer mitmischen will – und schon wird das Gegenteil verfügbar: Eine entfesselte Bass-Kiste mit ebenso entfesselten 400W.

    Von Infinity stammt der Kübel, den man nur an ans Stromnetz anschliessen, ansonsten aber plazieren kann, wo man will.

    Das Soundsignal bezieht er nämlich über ein eigenes Funksystem. Ein paar Fragen wirft das allerdings auch gleich wieder auf:

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    Digitalradio DAB “Streaming” über den Äther

    Die bewegte Geschichte des digitalen terrestrischen Radios ist noch längst nicht abgeschlossen. Der einstige Hoffnungsträger als rauschfreier Nachfolger für UKW wird zwar aus politischen Gründen vielfach totgesagt. Aber er ist – deutschland- und schweizweit – noch immer auf Sendung.

    Teil I: Wer dem Zukunftsradio auf der Leitung stand

    DAB-Pure-Digital-Evoke-3-wdroth

    Auch ohne Online-Mediathek kann man bei diesem Gerät, dem Pure Digital Evoke 3, die letzten 20 Minuten der digitalen Sendung zurückspulen oder das gerade gehörte Lied auf einer Speicherkarte ablegen (Bild: W.D.Roth)

    DAB – Digital Audio Broadcast – startete in Deutschland als Pilotprojekt: Ende April 1995 gingen in Bayern neue Stationen wie BR mobil und Rockantenne auf Sendung, für 600 DM baute eine Werkstatt ein Autoradio mit einer zusätzlichen Box im Kofferraum und einer zweiten Antenne betriebsfertig ein. Der eigentliche Wert der Anlage lag damals (ohne Einbau) bei 3000 DM, als Gegenleistung waren lediglich einige Fragebögen auszufüllen. Die Vorteile des geschenkten Gauls waren dennoch verhältnismässig gering – Rundfunkanstalten, die Politik und sogar das Militär standen senderseitig auf der Leitung.

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