DoCoMo Handy mit Solarzellen

Der japanische Hersteller DoCoMo hat einen Handy-Prototyp entwickelt, welcher über Solarzellen aufgeladen wird.

DoCoMo Solar 2

DoCoMo Solar 2

Das quadratische Klapphandy ist zwar noch ein Prototyp, könnte aber in naher Zukunft schon Realität werden (und dann hoffentlich auch irgendwie den Sprung nach Europa schaffen). Jedoch wird DoCoMo hoffentlich trotzdem einen normalen Akku und ein Ladegerät “für Notfälle” einbauen bzw. mitliefern. Die Idee an sich finde ich super, aber auch mit meinen 22 Jahren habe ich bereits genug Lebenserfahrung, um zu wissen, dass die Sonne nicht immer scheint. Und wenn die Sonne dann mal scheint, müsste man das Handy in kürzester Zeit laden können. Schliesslich kann man, je nach Arbeitsort, nicht einfach das Handy einige Stunden zwecks Aufladen auf dem Fenstersims deponieren. Aber eben – es ist noch ein Prototyp.

DoCoMo Solar 1

DoCoMo Solar 1


Fotos von T3

[via T3 & Übergizmo]

BOMU-W24A – it’s magic …

Die Maus BOMU-W24A von Buffalo kann man entweder auf dem Schreibtisch oder in der Hand haltend benutzen.

Buffalo BOMU-W24A

Buffalo BOMU-W24A

Wie man eine Maus auf einem Schreibtisch benutzt, dürfte den meisten unter uns bekannt sein. Nun eröffnen sich mit der BOMU-W24A jedoch neue Wege zur Steuerung des Mauscursors. Dank eines eingebauten “Gyro Sensors” werden Bewegungen des Handgelenks in Mausbewegungen umgewandlet (man kann die Maus aber natürlich auch “klassisch” auf dem Schreibtisch einsetzen). Sinnvoll ist dies, wenn man bei einer Präsentation vor einer Leinwand steht und auf dem Computer mehr als bloss Slides durchclicken will. Die Signale werden via Funk auf einen kleinen Receiver übetragen, welcher in den USB-Port eingesteckt wird. Dies funktioniert auf bis zu 10m Entfernung. Ich wage aber auch zu vermuten, dass diese Art der Steuerung a) nicht so präzis wie die traditionelle Maussteuerung ist und b) einiges an Übung erfordert. Einsatzgebiete gibt es sicherlich viele (z.B. Vorstellung einer Software auf einem Beamer etc.), aber damit der relativ hohe Preis von umgerechnet ?130 gerechtfertigt wird, muss das Teil meiner Meinung nach schon sehr gut funktionieren.

Gyro-Sensor

Weiterführende Links:
Buffalo BOMU-W24A

[via Gizmodo]

Buffalo RSDU-S – SD-Karten ohne Cardreader lesen

Buffalo hat in Japan SD-Karten in Kapazitäten von 256MB bis 2GB vorgestellt, welche direkt an den USB-Port angeschlossen werden können.

Buffalo RSDU-S

Buffalo RSDU-S

Viele Digitalkameras und auch einige PDAs (z.B. Palm) verwenden ja SD-Karten als Speichermedium. Nur ist es z.T. ja so, dass nicht alle Leute einen Cardreader in ihren Computer eingebaut haben und sich auch gar nicht einen externen Reader kaufen wollen. Ferner bin ich meistens froh, wenn ich ein Gerät auch ohne zusätzliches Kabel betreiben bzw. mit Daten füllen kann. Deshalb sind die RSDU-S Karten von Buffalo meiner Meinung nach eine tolle (wenn auch nicht ganz neue) Idee. Inzwischen gibt es die Karten in Kapazitäten von bis zu 2GB. In normalem Zustand ist die RSDU-S Karte eine ganz normale SD-Karte. Nimmt man jedoch die Plastikkappe ab, kann man sie an einen USB-Port anschliessen. Dank USB 2.0 geschieht der Datentransfer in angenehm hoher Geschwindigkeit. Die Buffalo RSDU-S Karten kommen Ende November in Japan auf den Markt und sollten dann auch bald einmal bei uns erhältlich sein.

Weiterführende Links:
Buffalo RSDU-S

[via Akihabara]

Auspacken:
Der 100-Dollar PC läuft!

Quanta hat die ersten zehn Exemplare des OLPC ausgeliefert.

Wow. Vor etwas weniger als einem Monat hatte ich das Vergnügen, das definitive Modell für den 100-Dollar-PC oder OLPC (One Laptop Per Child) in Händen zu halten – und jetzt sind die ersten zehn Stück davon produziert und ausgeliefert. Mich hat schon das Design des Winzlings (siehe Bild über den Grössenvergleich weiter unten) überzeugt. Verantwortlich dafür zeichnet der Schweizer Yves Behar, der mit seiner Firma Fuseproject in den USA zum Superstar avanciert ist und mir im September das Modell vorgeführt und zugleich seinen Standpunkt zu dem Projekt erläutert hat: «Es geht hier nicht um Technik. es geht um Würde.» Der kleine Tausendsassa von Computer, dessen Technik in vielen Belangen einzigartig ist, soll die Kinder in den ärmeren Gegenden der Welt ermächtigen, an der digitalen Revolution teilzunehmen, Zugang zu Wissen zu haben, zu lernen und mit andern zu kommunizieren. «Und ganz einfach den Stolz zu verspüren, ein solches Stück Hightech besitzen und anwenden zu können», sagt Yves.

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I’m currently at Mobile Unlimited, Erwitte

Welcher Wahnsinnige hat sich mit seiner Mobile-Unlimited-Karte von Swisscom in der Bruchstrasse 5 in Erwitte eingeloggt und das bei “Plazes” eingegeben? (Es gibt 40’000 Verdächtige = Abonnenten, die vermutlich nicht alle neuerdings.com lesen. Aber wir arbeiten dran.)

Plazer MobileUnlimited Erwitte 2006-11-15

Bin jetzt schon dreimal von jemandem gefragt worden, was um alles in der Welt ich in Erwitte mache (ist ein paar Kilometer von Lippstadt entfernt, wo meine Mutter geboren ist; meine Grossmutter wohnte an der “Erwitter Strasse 54″; nur darum kenne ich es überhaupt).

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Bella DV Keyboard 3.0

Mit dem eingebauten Jog/Shuttle-Controller ist das DV Keyboard von Bella vor allem auf Video-Editing ausgerichtet.

Bella DV Keyboard

Bella DV Keyboard

Das sowohl mit Windows als auch mit Mac OS funktionierende Keyboard verfügt nebst dem normalen Tastaturlayout über ein Jog-Rad, einen Shuttle-Controller sowie über 14 frei programmierbare Buttons. Die Jog/Shuttle-Controller dienen während des Video-Editing zum vor- oder zurückspulen bzw. zur exakten Frame-Positionierung. Das DV Keyboard 3.0 unterstützt mehrere verbreitete Editing-Programme wie z.B. Apple Final Cut, Pinnacle Studio und sogar den MS Movie Maker. Für Pinnacle Liquid und Sony Vegas sind Modelle mit speziell eingefärbten und an das Programm angepassten Tasten erhältlich. Damit man nicht im Dunklen arbeiten muss, sind insgesamt drei Stromanschlüsse für die separat erhältiche NeoLite-Lampe auf dem DV Keyboard angebracht. Ferner verfügt das Keyboard über zwei USB Ports. Das knapp $130 teure Keyboard gibt es ab Ende November z.B. direkt bei Bella.

Weiterführende Links:
Bella DV Keyboard 3.0

[via CrunchGear]

Den Ausfluss zur Aussenseite verhindern

Der Pocket-CD-Shredder SCR-CD001 und sein Weg durch die Blogs: Eine Recherche

Mit wunderschönen Ring-Schnörkeln verziert diese praktische Maschine auf Knopfdruck jede CD oder DVD – binnen nur fünf Sekunden. Und zwar die Datenseite, denn es handelt sich um ein kostengünstiges Gerät zum “Erzwingen der private Informationen schützenden Methode”. Nein, das ist keine Gebrauchsanweisung aus dem Übersetzungsbüro von Borat.

Wir kommen gleich darauf zurück.

shredded-small

shredded-small

Zunächst: Der Pocket-Datenschützer der Firma Elecom wird am USB-Anschluss betrieben, kostet rund 26 Dollar, ist in Japan verfügbar und ziemlich überflüssig, denn jede Mikrowelle erledigt den Job in zwei Sekunden.

(WARNUNG: Wir raten dringend von beiden Methoden ab. Wer unbedingt Mikrowellen-Unfug sehen will, soll sich den auf dieser Videoseite risikolos reinziehen.)

Aber es gibt Hinweise, dass die Produktbeschreibung ein einziges Missverständnis ist:

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Demnächst:
Lokale WordPress-Gratisblogs

“Meinblog.wordpress.de” oder “~.at” bald verfügbar – noch wenig Hoffnung auf “heidi.wordpress.ch”

Aufregende News für WordPress-Blogger und alle, die es werden wollen: Automattic, der Hersteller der bedienerfreundlichen Blogging-Software und Hoster für wordpress-Blogs, wird demnächst Subdomains auf wordpress.de und wordpress.at anbieten, dazu natürlich ein Ranking der deutschsprachigen Blogs und vieles mehr. Das hat mir gestern Toni Schneider, erfolgreicher Zürcher Expat in San Francisco, Autosammler und CEO von Automattic, beim Lunch verraten. Nur die Schweizer müssen sich noch etwas gedulden: Die Domain “wordpress.ch” ist von einem westschweizer Blogger-Kollegium besetzt, das laut Toni allen Bemühungen zum Trotz bisher nicht kontaktiert werden konnte – deren letzter Blog ist fünf Wochen alt, und die Seite besagt, dass das Team im “Urlaubs-Modus” ist.

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Getarnte Dusch-Funkkamera

“Sicherheitsdevice” mit hohem Erklärungsbedarf

Es sieht aus wie ein Videorekorder/ein Wecker/eine Schraube, aber es ist in Tat und Wahrheit eine Kamera: In den USA erfreuen sich getarnte Videoaufzeichnungsgeräte einer grossen Nachfrage, und sie sind auch bekannt als “Nannycams”. Üblicherweise dienen die Dinger der Überwachung/ Überführung von unehrlichen Babysittern.

Damit stellt sich die Frage, wessen Überwachung dieses Gerät dient, das der “Spycamman” für knapp 280 Dollar anbietet:

Es handelt sich um ein Duschradio mit eingebautem Spiegel – hinter dem sich allerdings eine hochauflösende Videokamera mit 2,4Ghz-Funkverbindung zu einem USB-Empfänger verbirgt, der ebenso an PC wie an Videorekorder angeschlossen werden kann.

Es gibt hier nur eine Interpretation, warum das Ding “Dusch-Spiegel Sicherheitskamera” genannt wird: Es gibt mit Sicherheit extremen Ärger, wenn die ersten jungen Damen herausfinden, was ihnen ihr freundlicher Nachbar da zu Weihnachten geschenkt hat.

Gizmodo wertet das Gadget als eine 10 auf der Perversionsskala, und Neuerdings.com macht darauf aufmerksam, dass der Einsatz solcher Geräte ohne das Wissen der Beteiligten in Europa illegal sein dürfte.

CyberDrive NMD 35 im Test

An der IFA haben wir das NMD 35 von CyberDrive kurz getestet. Da damals das Gerät von einem Vornutzer verstellt war, konnte kein faires Testurteil gefällt werden. Nun hat neuerdings den Test mit einem Testgerät wiederholen können.

CyberDrive NMD 35

CyberDrive NMD 35

Der erste Post zum NMD 35 (inzwischen geändert) sorgte ja für einige heisse Köpfe. Da uns die Firma CyberDrive nun ein jungfräuliches resp. nicht von einem Vornutzer verstelltes Gerät zur Verfügung gestellt hat, können wir nun einen sachlichen Test durchführen und das Gerät evaluieren. Ich war weder an der IFA noch habe ich sonst schon mal mit Geräten von CyberDrive zu tun gehabt. Ich bin kein Navi-Spezialist (was ich für einen Test in Sachen Bedienungsfreundlichkeit als Vorteil erachte), habe aber auch schon Navis benutzt (TomTom und das Navigationssystem von Audi). Insofern erachte ich mich als kompetent und neutral genug, diesen Test durchzuführen. Genug Disclaimer – kommen wir zum Test.

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