iPhone ohne Sim-Lock in Deutschland T-Mobile folgt Gerichtsbeschluss

Von Alexander Cyliax

Update: Der definitive Entscheid der T-Mobile fällt in den nächsten Stunden.

Die Ereignisse der letzten beiden Tage:

- Vodafone erwirkt gegenüber T-Mobile eine einweilige Verfügung hinsichtlich der Kopplung des iPhone an T-Mobile am Landgericht Hamburg

- T-Mobile hat bis zum 21.November Zeit entsprechende Änderungen ihrer Produktpolitik herbeizuführen, sonst könnte theoretische Strafen von bis zu 250’000 Euro für jedes weiterverkaufte iPhone anfallen- pro Gerät!

- Vodafone möchte nicht gegen die Exklusivrecht von T-Mobile als Verkäufer des iPhones vorgehen, sondern gegen die Bindung an einen Vertrag mit T-Mobile

Was heisst das alles?

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gOS im TestDas inoffzielle Google-OS

Billige Linux-Rechner liegen im Trend: Nach dem von uns getesteten Asus EEE PC macht in den USA derzeit ein 200-Dollar-PC Furore, der von der Einzelhandelskette Walmart vertrieben wird und nach zwei Wochen schon ausverkauft war. Das Besondere daran: Der Billigst-PC läuft unter der Linux-Variante gOS. “g” wie “Green” oder … “Google”.

Everexg_pc

Unglaublich, was man heutzutage schon für $200 (137 Euro) bekommt: Walmart verkauft in den USA für diesen Preis einen ausgewachsenen PC, und zwar den “Everex TC2502 Green PC”, der auch noch besonders energiesparend sein soll. Ein Monitor ist keiner dabei, daber der billigste 17-Zoll-LCD-Screen kostet auch nur gerade $135 (92 Euro). Der PC ist mit einem 1.5-GHz-Prozessor von VIA, 512 MB RAM und einer 80-GB-Platte recht sparsam ausgestattet, aber das Angebot richtet sich ja auch klar an preisbewusste Einsteiger.

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Alles schön grün und aufgeräumt: Login zu gOS

Für Aufsehen sorgte aber weniger der günstige Preis als das installierte Betriebssystem: “gOS” ist eine abgespeckte Variante von Ubuntu Linux, die auf einem solchen Einfachst-PC einwandfrei läuft. Auf der Webseite des Projektes (www.thinkgos.com) kann man sich die Distribution auch für eine separate Installation herunterladen.

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TFA Astra plus Funk-Wetterstation Wettervorhersage per Pager

Seit der CeBIT gibt es neben den normalen mehr oder weniger aufwendigen Funkthermometern mit Wettervorhersage aufgrund des Luftdruckverlaufs auch “Satelliten-Wetterstationen”. Wie funktionieren diese eigentlich?

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“Satellitengestützt”? Kippt sie denn ohne um? (Bild: W.D.Roth)

Immer mehr Händler verkaufen sogenannte “Satelliten-Wetterstationen”. Wie sie funktionieren, weiß allerdings keiner der Anbieter. Und auch das Unternehmen, das auf der IFA 2007 das komplette Sortiment vorstellte, hatte keine Ahnung und keine Presseinformationen. Denn soviel ist ja klar: Den Wettersatelliten selbst empfangen können die wie ein elektronischer Bilderrahmen aussehenden Gerätchen nicht.

Man versprach, die Presseinformationen nach der IFA zuzuschicken. Dies ist “natürlich” bis heute nicht passiert. Anscheinend soll die Funktion ein Geheimnis bleiben. Also hat sich Neuerdings.com in Unkosten gestürzt und bei Pearl eine derartige Satellitenwetterstation geordert, die Astra plus für 59,90 Euro. Das Modell Galileo ist dasselbe in schwarz und das Modell ohne plus hat kein Display und keine Feuchtigkeitsanzeige am Außensensor. Das Display ist aber durchaus nützlich, wenn man wissen will, ob die Funkstrecke funktioniert oder das Display noch die Temperatur von vorgestern zeigt.

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Amazon Kindle Ebook-Reader Eine Augenweide

Buchhändler Amazon möchte gern mehr Ebooks verkaufen. Also wirft der Gigant noch einen Datei-Reader mit einem E-Ink-Monitor auf den Markt. Der ist eine Augenweide – der Monitor, nicht das Gerät.

Amazon Kindle auf New York Times
Siehste wohl? Der Amazon Kindle sieht genau aus wie Papier. Oder?

Update: Unsere Testserie zum Amazon Kindle

So ist das also: Wer jetzt bei Amazon ein Ebook kauft (und vorher noch 400 Dollar für dieses formschöne kantenreiche Gerät ausgibt), der kriegt die elektronischen Werke zum Vorzugspreis. Ich hab mich ja bisher immer genervt, dass ich für eine Download-Version mehr bezahlen musste als für die Paperback-Ausgabe – wenn die Bücher auf Amazon denn überhaupt digital verfügbar waren.

Aber jetzt springt Amazon-Gründer Jeff Bezos auf den Digital-Zug auf, den Steve Jobs mit iTunes hat anfahren lassen, und verscherbelt Bücher, Zeitungen und Blogs als Datenstrom oder Dateien, einige davon zum Einheitspreis.

Das Lesegerät dafür heisst Kindle, und nein, es war uns nicht zu hässlich – wir haben tatsächlich die Ankündigung verpasst. Passiert uns auch mal. Wir garantieren dafür einen ausführlichen Test – in allernächster Zukunft.

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Lenovo i909 NES-Handy Konsole und Telefon

Jetzt bringt auch Lenovo mit dem i909 ein Mobiltelefon auf den Markt. Es ist weder Gphone noch iPhone, aber wohl ein Lphone.

Lenovo i909 Gaming Phone
Lenovo i909 NES-Handy in Aktion

Die Optik kann sich sehen lassen, und auch das Funktionsspektrum könnte schlechter sein: 2 Megapixel-Kamera, MicroSD-Speicherkartensteckplatz und ein 2,4-Zoll-Display, MP3- und Video-Player und Bonbonlook.

Aber was ist denn jetzt der grosse Kick am Lphone?

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iPhone sendet Userdaten
Es ist NICHT die IMEI

Von Alexander Cyliax

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Wie die Jungs bei Hackintosh herausgefunden haben wollen, sendet das iPhone die IMEI (eindeutige Identifikationsnummer eines jeden Handys) zumindest bei den Widgets “Wetter” und “Aktien” zusammen mit den angefragten Daten an Apple.

Diese heute durch die Blogosphäre gegangene Meldung stimmt jedoch so nicht.

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GreenHouse Gaudi GHV-DV17SDS Taschengeld-Camcorder

Mit einer Auflösung von 640*480 Pixeln müssen sich die Käufer der Gaudi von GreenHouse zufrieden geben. Dafür kriegen sie den wohl billigsten SD-Camcorder (ohne optisches Zoom).

GreenHouse Gaudi GHV-DV17SDS
Billig-Camcorder Gaudi von Greenhouse (Klick für Vollbild).

Die Gaudi kann beginnen: Wir haben allerdings unsere Zweifel, ob eine als Camcorder verkleidete Low-End Digicam zum grossen Boom der privaten Videokreation führen wird. Ein Aspekt des Rekorders, der über kein Zoom verfügt und nur SD-Karten bis zu 2GB aufnehmen kann, ist der Preis:

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SDHC-Speicherkarten 16 Gigabyte auf einer Briefmarke

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Transcends SD-High Capacity-Karte mit 16 GB Speicherplatz.

Kleiner, dichter, schneller – das ist das Motto der Speicherindustrie. Und Moores Law scheint sich weiter gut zu beweisen, wenn man die Festspeicherentwicklung betrachtet: 16 Gigabyte auf einer briefmarkengrossen SDHC-Karte sind noch nicht alles:

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Digiscribble Scanning PenStift für die “doppelte Buchführung”

 

Die Brücke zwischen Handschrift und Maschinenschrift schlägt mittlerweile die Handschriftenerkennung. Meistens braucht es dafür aber spezielles Papier und Stift. Digiscribble ist da anders.

In Lehranstalten sieht man immer öfter Studenten mit Laptops sitzen, die Vorlesungen mittippen. Digitalisiert sind Mitschriften definitiv praktischer, vor allem was die Weitergabe angeht.

Digiscribble Scanning Pen

DigiScribble kombiniert die Möglichkeit, altmodische Notizen zu haben und diese doch problemlos digitalisieren zu können. Das Set enthält einen kleinen Empfänger, den man auf den Notizblock klemmen kann, und einen Stift, der mit normaler Tinte befüllbar ist. Man kann nicht nur die gemachten Notizen später auf den Rechner übertragen, sondern auch in Echtzeit.

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Google & 23andme Gen-Analysen für Jedermann

Die Firma 23andMe hat sich als Ziel gesetzt, jedem, der etwas über das eigene Erbgut erfahren möchte, eben diese Informationen zu einem moderaten Preis zugänglich zu machen.

Von Alexander Cyliax

ImageHeute geht die Firma 23andMe an den Start. Ziel ist es, jedem x-beliebigen Kunden eine Analyse seiner Gene und der darin enthaltenen Informationen zu liefern.

Dazu kann der Kunde ein 999$ teueres Set bestellen, welches es ihm ermöglicht, DNS-Proben zu entnehmen und diese dann zur umfassenden Analyse an 23andMe zurück zu schicken.

Interessant an der Firma ist vor allem, wer dahintersteckt:

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