Google holt die Daten aus seinen Spezial-Silos

Der Suchmaschinengigant bringt eine Reihe kleiner, grosser Neuerungen: Herausragend ist die Umstellung auf die «universale» Suche in allen Datenkategorien (Web, Video, Bilder etc) zugleich.

PS vom 18. Mai: Weiterführende Analyse auf medienlese.com

google (1 of 1)

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Google hat seine Homepage vollständig umgekrempelt. Jedenfalls nach Google-Standard: Beim wohl berühmtesten Internet-Brand mit der anorexischen Startseite braucht es ja offenbar drei Jahre Planung, um einen neuen Link – zum Beispiel den auf den nach der Suche meistgenutzten Dienst, Gmail – zu plazieren.

Diesen Eindruck erweckten jedenfalls heute die Ausführungen von Marissa Mayer, der vorzeige-Vizepräsidentin für Suche und Benutzererfahrung. Sie zeigte, dass es bisher rund ein halbes Dutzend Klicks brauchte, bis ein Benutzer von der Google-Homepage via Untermenu “Mehr” zu seinem Gmail-Konto gelangte. Das war auf die gnadenlos auf Tempo und Schlankheit ausgereichtete Homepage zurückzuführen, die mit keinerlei Schnörkeln überladen werden soll. Daran hat sich nichts geändert, aber immerhin sind die bisher hinter dem «mehr»-Link versteckten Zusatzdienste jetzt in einem Navigationsmenu im Seitenkopf in beinahe allen Google-Diensten ausklappbar – und Gmail hat einen eigenen Link.

Sehr viel mehr Aufwand hat der Suchmaschinenfirma allerdings die grösste Neuerung abverlangt, die heute vorgestellt wurde: Die integrale oder nach Google-Wording «universale» Suche: Ab sofort werden bei Suchanfragen nicht mehr nur Webseiten oder Bilder oder Videos oder Bücher oder eine der andern Kategorien von Daten durchsucht, sondern alle. Die Ausgabe erfolgt kunterbunt gemischt, aber nach Relevanz absteigend. Wer “I have a dream” sucht, erhält bereits an fünfter Stelle einen Link auf ein Video der berühmten Rede von Martin Luther King.

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“Bamboo” erfindet den Stift neu

Werden wir alle unsere Computer mit dem Stift bedienen? Werden wir die versteckten Möglichkeiten nutzen, die Microsoft in Windows eingebaut hat? Werde ich nach Jahren wieder Freudentränen weinen über jedes Wort, das die Handschrifterkennung erkennt?

wacom-bamboo.jpg
(Kunststoff ist das neue Bambus)

Wenn es nach Wacom geht schon, denn Wacom nennt das Gerät mit Absicht nicht Grafiktablett, sondern Stifttablett und hat auch eine Erklärung für den Namen parat.

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Aktuellster meebo-Release:
Chaträume für alle und überall!

Chatten, Kontakte pflegen, kurzfristig Termine abklären- über Instant Messenger geht das schnell. meebo bietet insgesamt sechs auf einen Schlag und geht seit heute noch einen Schritt weiter.

Für mich als Mensch, der viel unterwegs ist und gerne auch mal zwischen verschiedenen Orten pendelt, stellte sich oft schon nach kürzester Zeit eine Frage: Wie bekomme ich möglichst einfach all meine Instant Messenger unter einen Hut, ohne diverse und vor allem zumeist unpraktische Webapplets benutzen zu müssen? Vor allem in Bereichen, wo Firewalls oder geblockte Ports den Weg versperren oder keine Programme installiert werden dürfen (z.B. Uninetzwerke oder Bibliotheken), hat man oft keine andere Wahl, als auf die Messenger zu verzichten.
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Der Memory Stick-Toaster

Kartenleser gibts wie Sand am Meer (eventuell gibts sogar noch mehr davon…), insofern finde ich neue Geräte dieser Art nicht mehr wirklich eine Sensation. Den Toastit von boynq finde ich jedoch wirklich witzig: statt im normalen IT-Design sieht dieser Cardreader wie ein Toaster aus. Nebst den populären SD/MMC-Karten kann der Toastit auch Memory Sticks, xD-Karten und Compact Flash-Cards lesen. Irgendwie schick, andererseits ist der Cardreader so klein, dass der Toasterlook gar nicht richtig rüberkommt … Na ja, für knapp ?25 gibts den Toastit und wer an solchem Design Gefallen findet, muss sich unbedingt mal die anderen Produkte von boynq anschauen – alles sehr stylisch!

boynq toastot

Added Value:
boynq
Toastit @ Megagadgets

[via Tech Digest]

Apple:
Neue MacBooks noch ohne Santa Rosa

neue MacBooks schwarz und weiß

Apple hat seine MacBooks erneuert, wie von den einschlägigen Gerüchteseiten erwartet. Schnellere Prozessoren, mehr Speicher und niedrigere Preise aber noch kein Santa Rosa.

Hier die Details:

  • MacBook, weiß mit 2GHz (80GB Festplatte) oder 2,16GHz Core 2 Duo-Prozessor (mit 120GB Festplatte).
  • MacBook, schwarz mit 2,16GHz und 160GB Festplatte.
  • Alle MacBooks jetzt mit 1GB RAM (2×512MB).
  • Alle MacBooks ab sofort zum gleichen Preis verfügbar (noch nicht überprüft, AppleStore ist noch nicht online).

Na, aufregend ist was anderes.

Update: Eben ist der Store wieder online gegangen. Dort hat das _kleine_ MacBook (2,0 GHZ) immer noch 512 MB Arbeitsspeicher. Mal abwarten, ob sich da noch etwas ändert.

Inspiration für Apple:
Dieter Rams und Jonathan Ive

 Braun Radio Apple iPod
(Links: Braun T3 Taschenradio von 1958-1960, rechts Apple iPod, zusammengestellt von Flankenlauf)

Jan Moryson hat das gemacht, was jeder designinteressierte Betrachter wahrscheinlich schon vor seinem inneren Auge getan hat: Er hat Designentwürfe von Dieter Rams und Jonathan Ive nebeneinander gestellt. Mein Fazit: Herr Ive hätte sich wahrlich schlechtere Vorbilder aussuchen können.

Jan erklärt die Inspiration folgendermaßen (ist das ein Zitat oder eine Mutmaßung?):

Irgendwann in den 70ern hat sich der kleine Jonathan mal dermaßen das Knie wund geschlagen an einem dieser kantigen Bauhaus-Design-Dinger seiner Eltern. Aber anstatt Trost zu bekommen, hörte er seinen Vater nur rufen ?Nicht der teure Rams!?.

Das blieb ihm irgendwie im Kopf.

[Via Flankenlauf]

Vorsicht Alpha:
NetNewsWire jetzt mit Twitter-Support

NetNewsWire Twitterific

(Dies ist kein Beitrag zu OmniFocus)

Nie lagen Produktivitität und Abschweifung so nah beieinander:

  • NetNewsWire steigert unsere Produktivität, weil es uns erlaubt, Inhalte vieler Blogs und Websites schnell und übersichtlich zu scannen und zu lesen.
  • Twitterific erstickt jegliche Produktivität im Keim, indem es uns zeigt, was andere (Freunde, Bekannte, alle möglichen Leute) gerade tun und uns erlaubt, permanent auszuplaudern, was wir gerade tun.

netnewswire icon

In der neuen Alpha-Version (Vorsicht, buggy) kann man geöffnete Artikel direkt an Twitterific schicken, so den Freunden sofort mitteilen, was man gerade liest und sie sofort von ihrer Arbeit ablenken.

Mehr zum Thema Feed-Reader drüben bei imgriff.com

Hat Nokia das N81 und N82 am Start?

N81

N81

Was Gerüchte betrifft bin ich ja immer etwas skeptisch. Dies ist auch bei der Meldung, Nokia wolle diesen Winter das N81 bzw. N82 auf den Markt bringen, nicht anders. Wie Stefan von RingNokia nämlich von einem gewissen Ricky weiss, soll Nokia im vierten Quartal mit dem N81 einen Slider und mit dem N82 ein Multimedia-Handy im “Candybar”-Design lancieren. Das N81 verfügt angeblich nebst dem QVGA-Screen über 8GB Speicher sowie über eine 2 Megapixel-Kamera. Wirklich attraktiv wird das N81 jedoch erst dank der WiFi-Unterstützung – immer nur auf UMTS angewiesen zu sein, wird auf Dauer halt etwas teuer.

N82

Deutlich weiter oben auf meiner Wunschliste würde das N82 rangieren: QVGA-Display, 5 Megapixel Kamera (mit Blitz), GPS und TV-Out tönen meiner Ansicht nach überhaupt nicht schlecht. Zudem sind Candybars in meinen Augen die einzig wahren Handys (Klapphandys sind auch noch halbwegs akzeptabel). Natürlich muss man auch hier nicht auf WLAN verzichten und kann, wenn mal kein drahtloses Netwerk in der Nähe ist, via HSDPA blitzschnell ins Internet. Wie gesagt – um viel mehr als Gerüchte handelt es sich in meinen Augen nicht, hoffen darf man aber immer …

[via Tech Digest]

Strom sparen mit Nokia

nokia.jpg

nokia.jpg

Wie Nokia angekündigt hat, soll in Zukunft ein Alarm ertönen, sobald das Handy fertig aufgeladen ist. Stöpselt der stolze Handy-Besitzer dann nicht bloss das Handy sondern auch noch gleich das Ladegerät aus, könnte man mit der weltweit eingesparten Energie angeblich bis zu 85’000 Haushalte mit Strom versorgen. Also: immer schön das Handy ausstecken wenn es komplett aufgeladen ist und das Ladegerät nicht die ganze Zeit in der Steckdose lassen! Zuerst will Nokia diese Technologie übrigens in den eben erst vorgestellten Modellen 1200, 1206 und 1650 implentieren, später jedoch bei allen Modellen einbauen.

Added Value:
Nokia becomes first phone maker …

Die Post warnt:
Taschentelefone sind gefährlich

Telefone ohne Anschlussschnut können abgehört werden und werden zu den (nota bene bewilligungspflichtigen) Funkgeräten gezählt:

Taschentelefone

[via Ronnie welcher es aus dem Tagesspiegel hat]