Dell & Ubuntu – Hier sind die Details

Wie bereits seit längerer Zeit bekannt, wird Dell Rechner mit vorinstalliertem Linux ausliefern. Heute hat Dell die Details der Kooperation mit Ubuntu veröffentlicht.

Powered by UbuntuAnfang Mai haben wir darüber berichtet, dass Dell in Zukunft die Linux-Distribution Ubuntu als Betriebssystem-Option anbieten wird. Nun hat Dell die Details bekannt gegeben. So wird Dell die Rechner mit der Ubuntu-Standardkonfiguration auslieferen und vom Umfang her sollen die mitgelieferten Treiber für Peripheriegeräte zumindest teilweise demjenigen einer Windows-Konfiguration entsprechen. Ferner wird Dell wann immer möglich auf Open Source-Treiber zurückgreifen (wenn keine verfügbar sind jedoch auch mit Closed Source-Treibern vorlieb nehmen). Ferner emfpiehlt Dell, Drucker der Marke … Dell einzusetzen (es geht jedoch vor allem darum, dass die Drucker Postscript-fähig sind). Lustigerweise hatte ich, inzwischen seit gut zwei Wochen Linux-User, noch nie Probleme mit irgendwelchen Druckern. Ubuntu hat sowohl meinen via USB angeschlossenen Canon als auch den HP-Netzwerkdrucker im Büro problemlos erkannt und installiert. » weiterlesen

Pimp my Nespresso

Kaffeemaschinen sind ja eigentlich keine wirklich geekigen Gadgets (die haben meistens ja nicht mal einen USB-Anschluss!). Andererseits ist es erst früh am Morgen und wir könnten alle einen starken Kaffee gebrauchen. Zudem findet unsere weibliche Leserschaft meistens Gefallen an glitzernden Geräten. Nespresso (ja genau, das Kaffeesystem, wo ein Kilogramm Kaffe sozusagen um die ?50 kostet) hat nämlich heute zwei Sondereditionen der Essenza-Nespressomaschine vorgestellt. Die Besonderheiten: a) nur je 100 Stück werden verkauft b) Swarovski-Kristalle verzieren das Gehäuse und c) der Spass kostet $1000. Die Variante in Schwarz und Silber sieht ja nicht mal so schlecht aus aber um am Modell in Pink Gefallen zu finden, muss man wohl schon ein Pink-Fetischist sein (was auf mich definitiv nicht zutrifft). Übrigens, so wies ausschaut, sind diese edlen Geräte nur in New York erhältlich. In St. Moritz solls die edlen Nespressemoschinen zu kaufen geben.

Nespresso pink

Nespresso pink

Nespresso silber

Nespresso silber

[via Gizmodo]

Blue Q lässt das Handgelenk erzittern

Blue Q

Blue Q

Du rufst einer Kollegin aufs Handy an, doch nach sieben Mal “tuuuut” hörst du bloss die Stimme des Anrufbeantworters weil ihr Handy in der Handtasche ist und sie nichts merkt? Mit Blue Q wäre das nicht passiert. Hätte sich die Kollegin das kleine Armband angezogen, hätte es an ihrem Handgelenk vibriert und sie hätte gemerkt, dass das Handy klingelt. Die Idee ist gut – wird sich jedoch die Durchschnittsfrau (Männer haben ihr Handy ja meistens in der Hosentasche) wirklich ein Blue Q ums Handgelenk binden wollen, nur damit sie merkt, wenn ihr Handy klingelt? Ich wage das irgendwie (trotz der Möglichkeit, das Blue Q mit Skins zu “customizen”) zu bezweifeln aber vielleicht schätze ich hier die Damenwelt total falsch ein. Wie dem auch sei , das Blue Q wird knapp ?20 kosten und schon bald auf den Markt kommen.

Added Value:
Blue Q

[via Übergizmo]

Das Kühlschränkchen

USB Mini KühlschrankBesser hätte Brando den Zeitpunkt nicht wählen können: weil es so heiss ist, brate ich im Büro munter vor mich hin, bin aber zu faul um zum Kühlschrank zu gehen (jaja, so gehts …). Hätte ich doch nur eine kühle Dose Dr. Pepper gleich in Griffnähe! Wie beim Gadgethändler aus Hongkong üblich, wird besagtes Problem mit der 1. Brando’schen Formel gelöst: normales Gerät + Strom via USB = perfektes Produkt für das Brando-Sortiment. Kurz: Brando hat seit neuestem einen USB-Mini-Kühlschrank im Angebot. “Mini” ist in dem Fall tatsächlich Programm, denn mehr als eine 33cl Dose hat im kleinen Kühlschrank nicht Platz. Soweit ich das beurteilen kann, handelt es sich beim Mini-Kühlschrank vom Prinzip her einfach um den bereits bekannten USB Chiller welcher einfach durch ein schickes Plastikgehäuse ergänzt wurde. Dies muss nicht unbedingt schlecht sein, da die Dose so sicherlich geräuscharmer gekühlt wird als mit meinem kleinen Kühlschrank für die Steckdose. Dieser lüftete nämlich immer wie laut vor sich hin, so dass ich ihn die Nacht hindurch immer habe ausschalten müssen. Der USB-Mini-Kühlschrank kostet umgerechnet knapp ?25 und kühlt eine Dose innerhalb von fünf Minuten auf gut 8 Grad herunter.

Added Value:
USB Mini Fridge

China zeigt neuerdings.com die kalte Schulter

Das Reich der Mitte scheint etwas gegen Gadgets und persönliche Produktivität zu haben (und wohl spätestens mit diesem Satz existiert nun in Peking irgendwo eine Fiche mit dem Titel “Damian Amherd”…). Wie Blogwerker Andreas Göldi (zur Zeit in Shanghai) herausgefunden hat, kann man von China aus weder auf neuerdings.com noch auf imgriff.com zugreifen (man wird stattdessen einfach auf eine Portalseite umgeleitet – Screenshot siehe unten). medienlese.com sowie blogwerk.com gehen jedoch (sogar Peter Hogenkamps persönliches Blog ist aufrufbar). Für was die Chinesen wohl uns und imgriff.com halten? Konspirativ-systemkritisch geht’s bei uns ja eigentlich eher selten zu und her und auch imgriff.com sollte für das Regime eigentlich keine Gefahr darstellen. Lustig ist ja, dass einige auch bei neuerdings.com immer wieder auftauchende westliche Firmen für China die Netzwerke aufgebaut haben und nun das Filtering betreiben. Nebst 3Com, Nortel, Sun und Juniper ist vor allem Cisco der Key Player wenn es um das Blockieren von unerwünschten Seiten geht. Zu Cisco gehört wiederum Linksys, ein Unternehmen, welches vor allem dank dem iPhone eine Zeit lang recht häufig bei uns anzutreffen war. Da schneidet sich Cisco ja schon fast ins eigene Fleisch… :-) Wir werden natürlich schnellstmöglich Kontakt mit der Chinesischen Botschaft aufnehmen und abklären, was es mit der Blockierung auf sich hat. To be continued …

neuerdings in China

neuerdings in China

Added Value:
Empirical Analysis of Internet Filtering in China
Internet Filtering in China in 2004-2005
Chinas Internet: Let a Thousand Filters Bloom

neuerdings – der Wochenrückblick

Jeden Sonntag picken wir einige der interessantesten Posts der vergangenen Woche heraus und lassen die News der letzten Tage Revue passieren.

Woche vom 14. Mai 2007 bis zum 20. Mai 2007

Wenn es in der letzten Woche einen beliebten Beitrag gegeben hat, dann ist es mit Abstand der über die Updates auf Googles Website. Neben kleineren “Schönheitskorrekturen” wie dem von vielen langersehnten GMail- Link auf der Startseite hat der Suchmaschinen- Gigant die “universale” Suche vorgestellt und damit alle bisher einzeln dastehenden Suchen in einer einzigen zusammengefasst.

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Die Zahl der Woche

 

82%

Bei 82% aller im chinesischen Geschäftsleben eingsetzter Software handelt es sich um Raubkopien bzw. gefälschte Software (2003 waren es sogar 92%). Der Rückgang ist nicht zuletzt durch staatliches Einlenken zu erklären. So hat Chinas Regierung nicht nur Massnahmen zur Bekämpfung von Software-Piraterie erlassen, sondern sich auch dazu verpflichtet, selbst nur noch lizenzierte Software zu verwenden (!). In Europa beträgt der Anteil von nicht-lizenzierter Software (immer noch im Business-Segment!) übrigens 36%. So lange Software so teuer bleibt, wird sich wohl auch nicht viel daran ändern.

[via Tech Digest]

Wochenende im Silicon Valley

Die Bastler-Messe “Maker Faire” in San Mateo ist ein stilechter Geek-Anlass. 40’000 Siliziumtal-Bewohner lassen sich von den Werken anderer inspirieren: Bastler, Hacker, Erfinder und Spinner. Eine Bildstrecke.

Maker Faire (1 of 26)

Maker Faire (1 of 26)

Roboter, wohin das Auge schaut: In der Bot-Halle des San Mateo-Event-Geländes liefern sich Kids an Ständen mit kommerziellen Robotern und halbprofessionelle Teams in der Plexiglas-Arena mit ihren Eigenbauten Zweikämpfe der ferngesteuerten Homunkuli.

In einer andern Halle stellen die Raketen-Modellbauer ihre Werke aus, in einer dritten präsentieren Erfinder ihre computergesteuerten Fräsen für den Hobbykeller und die inzwischen allgegenwärtigen “3D-Printer”, die aus flüssigem Kunststoff (oder Käse, siehe unten) Millimetergenaue Protoypen aus CAD-Modellen herstellen.

Draussen präsentieren Tüftler allerlei neumodische Fahrzeuge, vom Rasenmäher- bis zum Gitarrenvelo, vom Elektro-Rollbrett bis zum iPod-Fahrrad. An der “Maker Faire”, dem “Macher-Markt”, ist ein Hauch vom Geist des Silicon Valley zu spüren, wie er mal vorgeherrscht haben muss, bevor die Dotcom-Ära die Energie in eine einzige Richtung drückte und die Venture Capitalists Einzug hielten. Ich habe mir einen Rundgang gegönnt und einen Haufen Bilder geschossen.

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Plazes 2.0:
Wenn Menschen sich freiwillig selbst verfolgen

Ich möchte an dieser Stelle lieber erst gar nicht davon anfangen, wie viele Web 2.0-Startups es mittlerweile so weltweit gibt, dessen Nutzen eher gering oderPlazes Logo gar nicht vorhanden ist- es wären schlichtweg zu viele. Bisher gehörte zu diesen auch Plazes. Plazes ist ein Webdienst, bei dem man entweder manuell oder per Mobiltelefon ein komplettes Geotracking des eigenen Lebens erstellen und anderen seinen aktuellen Standort auch mitteilen kann.

Es mag in den Momenten praktisch sein, an denen Freunde oder Kollegen sich fragen, wo man gerade steckt, wird aber in dem Moment bedenklich, wenn man über aktuelle Überwachungsstaat- Phantasien diverse Politiker nachdenkt. Ich muss der Ehrlichkeit halber dazu erwähnen, dass man seinen Standort bei plazes durchaus auch für die Öffentlichkeit sperren kann, aber man weiß ja nie, was mit seinen vertraulichen Daten so gemacht wird…

Auch in Berlin gibt es zahlreiche Plazes- Nutzer, einer der berühmtesten wohl der amtierende Bürgermeister Klaus Wowereit. Wie viel Einfluss er darauf hatte, dass dort gestern zur “Plazes First-Live Extravaganza” geladen wurde (die er übrigens leider nicht besuchen konnte), weiß ich gerade nicht. Nur, dass dort, zusätzlich zu einem ausgewählten Pool an Testern (insgesamt 250 weltweit), ein erster Blick auf das geworfen werden konnte, was demnächst dann auch dem Otto- Normal- User zur Verfügung stehen wird. Interessanterweise hieß es schon vor dem Start der Betaphase aus offiziellen Kreisen, dass alles “Blog-bar” ist, was mir direkt mal zeigt, dass es keinesfalls um Heimlichtuerei ging, sondern eher um eine Beschränkung eventueller Serverlasten.
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Ein Latitude auf dem Silbertablet(t)

Nun hats Dell doch noch gepackt – viele Jahre lang fragte sich die Geek-Community, wann der texanische Computerhersteller wohl endlich einen Tablet-PC auf den Markt bringen würde. Gestern Abend kam dann die grosse Überraschung: Dell kündigte im Firmen-Blog Direct2Dell an, später in diesem Jahr einen auf der Latitude-Reihe basierenden Tablet-PC zu lancieren. Gemäss Jeff Clarke, Senior Vice President der Business Product Group, soll es sich beim Latitude Tablet um einen der leichtesten Tablets auf dem Markt handeln. Zielgruppen sind nebst den Business-Kunden vor allem User im Gesundheits- und Bildungswesen. Mehr Details sind zur Zeit leider noch nicht bekannt.

Da nun sogar Dell im Tablet-Business mitmischen will, ist anzunehmen, dass es für solche Geräte tatsächlich einen Markt gibt. Es wird spannend sein, zu sehen, in welche Richtung sich dieses Geschäftsfeld entwickelt. Die UMPCs zielen ja eigentlich ein Stück weit auf dasselbe Kundensegment ab und dürften unter Umständen zu einer grossen Konkurrenz für Tablet-PCs werden.

http://www.youtube.com/watch?v=j8tP2Pf9Bdg
Video via Gizmodo

Ach ja, steht einem als Senior VP bei Dell eigentlich kein Stilberater zur Verfügung? :-)

Added Value:
Direct2Dell: Dell Tablet PC