BMW i3 im Test 2/5:
Lautlos mit Raketenantrieb

14 Tage elektrisch fahren, das klang verlockend. Tatsächlich war es sogar noch viel interessanter als erwartet.

BMW i3

Mit Kupplung und Gangschaltung konnte ich mich nie wirklich anfreunden – klar kann man damit irgendwann auto-matisch umgehen, nur spätestens im allgegenwärtigen Stau bei der Ausfahrt aus dem Brudermühltunnel in München nervt es einfach saumäßig, 20 x hintereinander “Fahrschule, Stunde 4: Anfahren am Berg” üben zu müssen…und das womöglich noch mit einem Fahrzeug, dessen Motor sich beim Gasgeben gerne mal verschluckt und auch ohne Kommenlassen der Kupplung bereits abstirbt.

Automatik muss man ebenso mögen – dass ein Automatikauto “kriecht”, wenn man im Leerlauf nicht die Handbremse anzieht oder die Parkstellung einlegt, ist noch das kleinere Problem. Blöder sind die Verzögerungen aus dem Stand beim Gasgeben – eine Lücke im Kreisverkehr, man will einfahren, es tut sich nichts, nichts und immer noch nichts – und dann macht der Wagen einen Satz… – und die Macht der Gewohnheit, bei anschwellendem Motorengeräusch und steigender Drehzahl schalten zu wollen, also auf die Kupplung zu treten, die nun aber die Bremse ist…

All diese Probleme hat ein Elektroauto nicht. Dafür gilt es als Rentnerfahrzeug – “mit so einem Opa-Auto fahre ich nicht mit”, tönte die eigentlich zur Probefahrt eingeladene Dame. Klar, ein Elektroauto röhrt nicht, qualmt nicht, knallt nicht, stinkt nicht – das ist nichts für richtige Männer.

Aber andererseits – es war ein BMW…eine Automarke, die mir zugegeben eher suspekt ist, weil kaum mal ein solches Fabrikat “normal” fährt. Ja nicht einmal normal parkt – es muss schon mindestens im absoluten Halteverbot stehen, am besten auch noch so, dass dabei die Schienen der Straßenbahn blockiert werden. Andererseits richtet sich der i3 ja gerade nicht an typische BMW-Fahrer, sondern solche, die normal nicht BMW fahren würden…

Test BMW i3, Bilder: W.D.Roth
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Besser Fernsehen:
So findet man den richtigen Receiver

Der Receiver bildet zusammen mit dem TV-Gerät das Herzstück der heimischen Multimedia-Installation. Aber es gibt gewaltige Unterschiede zwischen den Geräten, die Preisspanne reicht von knapp 30 Euro bis hin zu über 900 Euro. Wie findet man den richtigen Receiver für seine Ansprüche und worauf muss man achten?

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Das TV-Gerät ist längst smart geworden und kann selbständig ins Internet. Streaming-Dienste wie Watchever, Netflix und Amazon Instant Video gewinnen an Zulauf, und sowohl Apple als auch Google und Amazon bieten kleine Begleiter, die TV-Streaming ermöglichen. Trotzdem ist und bleibt der Receiver in der Regel immer noch das wichtigste Zubehör für das TV-Gerät.

Die Frage lautet: wie findet man den richtigen Receiver, worauf muss man beim Kauf achten?

Wie wird empfangen? Über Satellit, Kabel oder Antenne?

Welchen Receiver man benötigt, hängt davon ab, wie das TV-Programm empfangen wird. Viele Mehrfamilienhäuser haben eine große Satellitenschüssel auf dem Dach oder sind an das Kabelnetz angeschlossen, die Mieter zahlen meist mit der Miete bereits ihren Beitrag.

  • DVB-S – für den Empfang über Satellit
  • DVB-C – für den Empfang über Kabelanschluss
  • DVB-T – für den Empfang über Antenne

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StoryHome:
Dieses Gadget wird zum Cloud-basierten Geschichten-Erzähler

Geschichten, die Eltern und Großeltern erzählten, für die Ewigkeit aufbewahren und jederzeit aus der Cloud abrufen. Das ist die Idee von StoryHome.

Ein kleines Gerät für die ganze Familie. (Foto: StoryHome)

Ein kleines Gerät für die ganze Familie. (Foto: StoryHome)

StoryHome ist ein niedlich aussehendes Gerät mit leuchtenden LEDs und einem robusten Gehäuse. Es ermöglicht das Abspielen und Speichern von Storys, die man sonst nur erzählt und vielleicht wieder vergessen hätte. Wie bitte?

StoryHome
Ein kleines Gerät für die ganze Familie. (Foto: StoryHome)Auch Großeltern sollen es verstehen. (Foto: StoryHome)Kinderleicht zu bedienen. (Foto: StoryHome)Für die ganze Familie. (Foto: StoryHome)
Geschichten für Groß und Klein. (Foto: StoryHome)Wenig Technik. (Foto: StoryHome)
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Monatsbilanz:
Die 10 meistgeklickten Gadgets im Mai 2015

Der letzte Frühlingsmonat ist vergangen, jetzt steht der Sommer vor der Tür. Die meisten der Gadgets, die auf unserer Hitliste für den Mai gelandet sind, haben allerdings nichts mit den Jahreszeiten zu tun, sondern eher mit zeitlosem Design und zukunftsträchtiger Steuerung des Smart Homes. Hier sind unsere meistgeklickten Gadgets des letzten Monats.

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Neben den bewährten Gadgets haben diesmal besonders viele den Sprung in unsere Hitliste geschafft, die man unter dem Oberbegriff "Smart Home" zusammenfassen könnte. Auch ein interessanter Wasserkocher war dabei, angesichts des teilweise noch recht kühlen Mais genau richtig, um sich eine schöne Tasse Tee zu machen. Aber mit einem Grill, der die Kraft der Sonne nutzen soll, deutet sich schon an, das bald heißere Tage kommen.

Des weiteren hat es eine Festplatte unter die Top Ten geschafft, die eine Augenweide und Zier für jeden Schreibtisch ist sowie eine Diva, ein Universal-Hub für das neue MacBook und eine Adapter in der Art eines Schweizer Taschenmessers.

Monatsbilanz - unsere Top Ten
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BMW i3 im Test 1/5:
Bahnpendler-Projekt “E Plan B”

“Elektroautos sind noch nicht marktreif” – das hört man seit Jahren. Dabei gab es Elektroautos doch schon vor über 100 Jahren, und sie waren damals die Schnellsten. Wie fährt es sich heute elektrisch – und wo?

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Für einen Stromversorger ist es natürlich interessant, wenn sich die Elektroautos vermehren. Es wurde auch bereits darüber nachgedacht, die Akkus von Elektroautos als Zusatzpuffer im Stromnetz einzusetzen, die nachts, wenn das Auto in der Garage steht und geladen wird, den Strom aufnehmen, der ansonsten gerade wenig verbraucht wird, so wie früher die Nachtspeicherheizungen.

Im Gegensatz zum Atomkraft-Zeitalter ist inzwischen allerdings gar nicht mehr nachts zuviel Strom in der Dose, der dann billiger verkauft werden muss, sondern tagsüber: Wenn die Sonne strahlt, wird zwar viel Solarstrom erzeugt, aber außerhalb der Mittagszeit in Privathaushalten eher wenig verbraucht: Entweder ist sowieso niemand zuhause oder derjenige kommt zumindest ohne künstliches Licht aus. Da steht aber das Elektroauto gar nicht in der heimischen Garage, sondern vor dem Arbeitsplatz – oder bei Bahnpendlern am Bahnhof. Gerade für diese ist ein Elektroauto nämlich sehr praktisch: Ein Benziner wird auf Kurzstrecken gar nicht warm, verbraucht viel Sprit und hat im Winter auch noch eiskalte Scheiben, die nach dem Freikratzen unter der Fahrt wieder zufrieren

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Calculator Power Bank:
Der Taschenrechner mit der extra großen Portion Power

Was hier auf den ersten und zweiten Blick wie ein klassischer Taschenrechner aussieht, bietet unter der klassischen Haube viel mehr: In dem Retro-Calculator steckt eine leistungsstarke Powerbank.

Calculator Power Bank (Bild: Brando.com)

Calculator Power Bank (Bild: Brando.com)

In Zeiten von Smartphones benötigt eigentlich kein Mensch mehr einen Taschenrechner. Die mobilen Begleiter besitzen die millionenfache Rechenpower und dank verschiedener Apps kann man damit selbst komplizierteste Formel blitzschnell lösen.

Somit erscheint es fast sinnlos, einen Taschenrechner als Gadget vorzustellen. Wenn da nicht eine ganz spezielle Eigenschaft unter der Haube stecken würde. Bei diesem Zubehör ist der Name Programm: Die Calculator Power Bank stellt nur vordergründig einen digitalen Rechenschieber dar, denn unter der dicken Hülle steckt ein Ersatzakku mit extra viel Leistung.

Die Taschenrechner Powerbank
Calculator Power Bank (Bild: Brando.com)Calculator Power Bank (Bild: Brando.com)Calculator Power Bank (Bild: Brando.com)Calculator Power Bank (Bild: Brando.com)

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“Gedächtnis der Nation”:
Der “alte Ami” erzählt von AFN und RIAS

Gespräche mit Zeitzeugen als Videoaufnahmen sammelt das Projekt “Unsere Geschichte: Das Gedächtnis der Nation”. Dazu werden einerseits bereits bekannte “Gesichter” gefilmt, andererseits kann man auch selbst Videos einreichen.

Rik de Lisle ist ein amerikanischer Radio-DJ, dessen Karriere beim AFN begann. Dort machte er auch den Spruch “Rock’n Roll is just a state of mind” bekannt, mit dem seine Show “Old Gold Retold” endete. Später wechselte er zum RIAS und erlebte dort den Fall der Mauer.

In den Folgejahren arbeitete er als DJ bei Privatsendern und als Rundfunkberater.

Von den “Ami-Jahren”, der damals ebenso wie heute vorhandenen Diskriminierung, den unangenehmen, aber auch den lustigen Erlebnissen erzählt er nun in 18 Youtube-Videoclips. » weiterlesen

ReVault Smartwatch:
Kabelloser Datenspeicher für das Handgelenk

Die ReVault ist eine Smartwatch aus Schweden, die nicht nur die Zeit anzeigt, sondern zusätzlich bis zu 128 GB Speicherplatz zur Verfügung stellt, auf den kabellos mit allen möglichen Geräten zugegriffen werden kann. Eine Art private Cloud am Handgelenk.

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Revault ist eine weitere Smartwatch, allerdings deutlich günstiger als die Apple Watch. Und kompatibel mit einer Vielzahl von Geräten und Betriebssystemen. Neben der Zeitanzeige erfüllt die ReVault Smartwatch vor allem eine Aufgabe: Sie dient als kabelloser Datenträger, als eine Art private Cloud, auf die man via WiFi und Bluetooth zugreifen kann. ReVault Smartwatch soll mit Kapazitäten von 32 GB oder 128 GB produziert werden und am Handgelenk, an einer Kette um den Hals oder in der Hosentasche getragen werden können.

So ganz neu ist die Idee des kabellosen Speichers nicht, schließlich gibt es schon Geräte wie den HyperDrive iUSBport 2 oder den SanDisk Connect Wireless Flash Drive. Aber die Idee, den kabellosen Speicher in einer Smartwatch unterzubringen, die man ja sowieso immer bei sich trägt, hat schon etwas.

ReVault Smartwatch
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Darkfinity Gamepad:
Controller für nahezu alle Smartphones und Tablets lässt sich ausziehen

Gaming-Controller für Smartphones und Tablets gibt’s mittlerweile zahlreiche. Aus Deutschland kommt nun eine noch recht frische Idee, die Spielern sehr viele Freiheiten gibt.

Er lässt sich aufziehen. (Foto: Darkfinity GmbH)

Er lässt sich aufziehen. (Foto: Darkfinity GmbH)

Die Besonderheit des Darkfinity Gamepad ist der Schiebe-Mechanismus. So kann man den Controller in der Mittel teilen und auseinander ziehen, um so in dem geschaffenen Zwischenraum das eigene Smartphone oder Tablet zu stecken. Im besten Fall entsteht so eine Handheld-Konsole für optimalen Spielgenuss.

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Er lässt sich aufziehen. (Foto: Darkfinity GmbH)Im Einsatz. (Foto: Darkfinity GmbH)Der Mechanismus. (Foto: Darkfinity GmbH)
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High End 2015:
Panasonic macht krumme Sachen und Nubert Verstärker

Zum guten Ton gehört auch ein gutes Bild. Und wenn schon die Lautsprecher mitunter sehr eigenwillig gebogen sind, so dürfen die Fernseher dem natürlich nicht nachstehen.

High End 2015

Panasonic präsentierte deshalb auf der High End 2015 seine neueste 4K-UHD-TV-Linie, darunter mit dem TX-55CRW434 das erste gebogene 4K-Gerät mit 55 Zoll Bildschirmgröße und 400 Hz Bildverarbeitung. Die Empfangsvielfalt mit HD Triple Tuner bietet Flexibilität, während das integrierte WLAN einen schnellen Zugriff auf vorinstallierte Apps, Webbrowser (Firefox) und HbbTV ermöglicht. Das Gerät soll samt Subwoofern knapp 1800 € kosten.

Weitere Modelle bieten mit Accurate Colour Drive durch die Verwendung von 8.000 Referenzfarbpunkten, die nicht nur die Grundfarben Rot, Grün und Blau kontrollieren, sondern ebenso Cyan, Magenta und Gelb mit einbeziehen, eine natürlichere Farbdarstellung und -reinheit mit brillanten und lebendigen Bildern. Der Prozessor mit 10 Bit Rechentiefe erzeugt 1024 Helligkeitsabstufungen und der 4K Studio Master Prozessor kann auch HDR (High Dynamic Range)-Content wiedergeben.

High End 2015, Bilder: W.D.Roth
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    • Gestern, 0 KommentareDie (R)evolution des Klanges

      Für das Kino wird es immer schwieriger, mit den Neuerungen, die es im Bereich Heimkino gibt, mitzuhalten. Immer hochauflösendere Fernsehgeräte kommen auf den Markt, 3D-Fernseher sind schon längst keine Rarität mehr. Doch vor allem auch der Klang hat sich durch die Verbesserung der Surroundsysteme zu einem immer realistischeren Raumklang entwickelt. Seit 2012 gibt es jedoch eine Neuerung, die das Kino revolutionieren könnte » weiterlesen

    • 05.07.2015, 0 KommentareRoost Laptop Stand:
      Bessere Haltung am Laptop

      Roost Laptop Stand ist ein Accessoire für alle, die hauptsächlich am Laptop arbeiten. Der Ständer lässt sich in der Höhe verstellen und hervorragend in der Tasche transportieren, denn er ist zusammenfaltbar. Der Roost Laptop Stand soll Laptops jeder Marke auf die Höhe bringen, die für den jeweiligen Nutzer ideal ist und so Nacken- und Rückenschmerzen vermeiden helfen » weiterlesen

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