Razer glaubt, Spieler bräuchten ein Gamingtablet, auf dem anspruchsvolle PC-Spiele hezockt werden können. Project Fiona soll den heimischen PC unterwegs ersetzen.
— C36daily — Der tägliche Newsletter für die Schweizer ICT-Community. Schnell, aktuell und auf den Punkt. Jetzt abonnieren und immer up-to-date sein. — Textanzeige —
Der auf Spiele-Zubehör spezialisierte Hersteller Razer will es wissen! Die perfekt ergonomische Maus und die Tastatur mit gefühlten drei Millionen Hotkeys zur Seite gelegt, jetzt kommt das Tablet für Gamer. Das auf den vorläufigen Namen Project Fiona getaufte Gerät richtet sich explizit an anspruchsvolle Spieler, die auch bereit sind, an die 1000 Dollar beziehungsweise Euro auszugeben und keine Kompromisse eingehen wollen.
Razer Project Fiona: PC-Spiele auf dem Tablet
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (8 Bilder)
» weiterlesen
Sonomax ist ein kanadisches Unternehmen, dass mit dem Sonofit ein System entwickelt hat, mit dessen Hilfe sich jeder in fünf Minuten seine In-Ohr-Kopfhörer individuell auf die eigenen Gehörgänge anpassen kann. Auf der CES 2012 hat es dieses System vorgestellt.
Für individuell angepasste Kopfhörer zahlt man (zum Beispiel bei
Etymotics) in der Regel mindestens EUR 100, wenn es überhaupt die Möglichkeit dazu gibt. Mit dem Sonofit System passt man seine Eers Kopfhörer innerhalb von 5 Minuten selbst an die eigenen Gehörgänge an.
Einfach aufsetzen, Kiefer entspannen, zwei Schalter am Sonofit-System umlegen und fünf Minuten warten, ohne zu reden. Das Umlegen der Schalter drückt ein Zweikomponenten-Silikon in die Ohrstücke, die sich daraufhin ausdehnen und sich an die Gehörgänge anpassen, in denen sie stecken. In den fünf Minuten Wartezeit härtet das Silikon aus und behält danach seine Form. Man kann die Kopfhörer aus dem Sonofit-System nehmen und nun ganz normal verwenden. Im folgenden Clip wird das Verfahren demonstriert.
Sonomax Sonofit Eers Kopfhörer
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (5 Bilder)
» weiterlesen
Wer den Schaden hat muss für den Spott nicht sorgen. Und wer Liquipel einsetzt, soll sich angeblich um Wasserschäden keine Sorgen mehr machen müssen.
Bei den Smartphones entwickelt sich der Akku immer mehr zur Achillesferse, doch dafür machen wir in anderen Bereichen große Fortschritte. Das kürzlich vorgestellte Motorola Razr (Test folgt demnächst) zeugt mit seiner wasserfesten Beschichtung davon. Nun muss es nicht ein Motorola sein, um in den Genuss wasserresistenter Elektronik zu gelangen. Auch die vielen Schutzboxen dürfen getrost in ihren Regalen verstauben. «Liquipel» verspricht einen Schutzfilm gegen Feuchtigkeit und soll das Smartphone gegen Wasser schützen.
» weiterlesen
Der Wecker Chirp ist mit einem Vibrationsclip ausgestattet, der an das Kissen oder den Schlaganzug Schlafanzug geheftet werden kann, um zuerst stumm zu wecken, bevor es laut wird.
Quirky Chirp Vibrationswecker (Quelle:
Quirky)
Viele Menschen, die morgens später rausmüssen, wälzen sich in der Frühe fluchend auf die andere Seite, weil sie vom Wecker ihres Partners aus dem Schlaf gerissen werden. Das Quirky-Projekt Chirp soll damit Schluss machen.
Rücksichtsvolle Frühausteher stecken den Clip einfach an ihr Kopfkissen oder an ihren Schlafanzug. Zur eingestellten Weckzeit gellt dann kein Alarm, der den schlummernden Lebensgefährten in seinen Träumen stört. Stattdessen vibriert der Clip und weckt allein denjenigen, der wirklich aufstehen muss.
Nur wenn dieser weiter durchschläft, anstatt den Vibrationsclip auf seinen Platz zurückzustecken, geht ein Backup Alarm los, der dann wirklich jeden wecken soll (auf der Produktseite wird er als «the annoying one» beschrieben.)
Quirky Chirp: Wecker mit Vibrationsclip
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (6 Bilder)
» weiterlesen
B&O Play, die auf der CES 2012 präsentierte «Outdoor»-Tochter des dänischen Audiospezialisten, hat sich auf tragbare Geräte spezialisiert. Erstes Produkt ist die Airplay-Anlage Beoplay 12, die aus dem Format eines Schminkköfferchens 120 Watt herausholt.
Beoplay 12, das scheinbare Schminkköfferchen in dänischem Design mit einem Trageriemen aus italienischem Leder entpuppt sich auf den zweiten Blick als mobile 2.1-Anlage. Wie von Bang&Olufsen gewohnt, treffen im Beoplay 12 beste Technik, edles Design und ein saftiger Preis aufeinander.
In nur 23 x 15 x 18,8 cm ist die Technik untergebracht: ein Class D Verstärker mit 120 Watt Leistung, zwei Hochtöner und ein Tieftöner, sowie diverse Anschlüsse und natürlich das AirPlay-Modul. Steuert man Beoplay 12 darüber an, hält der integrierte Akku rund 4 Stunden, nutzt man ein Kabel, verdoppelt sich die Spieldauer. Das Video nach dem Klick stellt Beoplay 12 vor.
Bang & Olufsen Beoplay 12: Airplay-Köfferchen mit 120 Watt
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (6 Bilder)
» weiterlesen
Die nächsthöhere Stufe der Geschwindigkeit bei WLAN steht bevor, die entsprechende Norm nennt sich IEEE802.11ac – Trendnet stellt auf der CES 2012 erste Geräte dafür vor.
Trendnet TEW 811DR mit 1,3 Gigabit/s (Quelle:
pd Trendnet)
Für das bisschen Surfen oder das eine oder andere HD-Video mag WLAN nach IEEE 802.11n mit theoretischen 300 MBit je Sekunde ausreichen, aber wenn die Großfamilie einmal in jedem Zimmer einen Fernseher mit 4K-Auflösung stehen hat, der per IP-TV mit HD-Filmen in 3D gefüttert werden soll, dann dürfte es eng werden.
Deswegen steht auch schon die nächste Steigerung der Funkgeschwindigkeit an: bei IEEE802.11ac sollen die Daten mit bis zu 6,8 Gigabit je Sekunde «durch den Äther» flitzen können. Erste Geräte gibt es auf der CES 2012 schon zu sehen: Trendnet zeigt den Dual Band Wireless Router TEW-811DR und die Media-Funkbrücke TEW-800B. Beide reizen die Geschwindigkeit allerdings noch nicht voll aus,
» weiterlesen
Manche microUSB-Geräte zicken am Ladeport herum, mit dem Hama USB Travel Charger Set umgeht man dieses Problem elegant.
Strom braucht jedes Smartphone einmal – manche mehr, andere weniger. Doch wenn es dann so weit ist, muss es schnell gehen. Mit dem
Energizer Duo Lader habe ich bereits eine ausgefeilte Lösung vorgestellt. Doch manche Smartphones waren außen vor: Blackberrys und Nokias sind bekannt dafür, dass sie spezielle Ladegeräte benötigen. Mit dem Hama USB Travel Charger Set gehören solche Anforderungen der Vergangenheit an.
Packungsinhalt
Hinter der Hama Artikelnummer 00 104826 versteckt sich eine Perle für alle leidgeplagten Smartphone-Nutzer. Nicht nur enthält die Verpackung ein Ladegerät mit 1A-Output, als auch ein normales USB-zu-microUSB-Kabel. Es findet sich auch ein unscheinbarer Adapter, der weder auf der Packung erwähnt wird, noch von außen gleich ersichtlich wäre. Das Ladegerät als solches hebt sich wohlwollend vom Einheitsbrei anderer Netzstecker ab, indem es eine silberfarbene Umrandung erhält. Auf mich wirkt das ungewohnt billig. Meine stilsichere Sekretärin fand es «superschick» – Geschmäcker sind eben verschieden. » weiterlesen
Ein Heimatmuseum, das für Technikfreaks interessant ist? Doch, das gibt es – das Zuse-Museum Hünfeld. Es hat zwar nur zwei Räume voller Computertechnik – doch die haben es in sich.
Konrad Zuses Rechenmaschinen stehen in Hünfeld nicht nur kommentarlos in der Gegend herum, wie in anderen Museen, sondern werden von den Mitarbeitern mitunter – zumindest teilweise – in Betrieb genommen. Vorsicht, dann wird es teils ziemlich laut, auch wenn keine Computer mit Dampfantrieb darunter sind! Ausserdem werden einige der Röhren- und Transistor-Schaltelemente einzeln erklärt.
Die Sammlung beginnt bei einem von Horst Zuse, dem Sohn Konrad Zuses erstellten funktionsfähigen Nachbau des Z3. Leider wurde das Original dieses ersten funktionsfähigen Computers im zweiten Weltkrieg vernichtet. Ausserdem ist der noch mit Schrittschaltern und Relais aufgebaute Z11 zu sehen, von dem immerhin 48 Stück hergestellt wurden. Des Weiteren sind der erste Zuse-Röhrenrechner Z22 und der erste Zuse-Transistorrechner Z23 zu sehen. Schliesslich noch ein Z25 und ein Z31.
Die Rechner von Konrad Zuse (Bilder: wor)
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (29 Bilder)
» weiterlesen
Schon manchem ist auf der A7 bei der Durchfahrt der Rhön das grosse +Z- aufgefallen, das zu einem Abstecher ins Zuse-Museum nach Hünfeld locken soll. neuerdings.com war neugierig, ob sich ein Besuch lohnt.
Die Maschinen des Computererfinders Konrad Zuse sind an verschiedenen Orten ausgestellt, unter anderem in Berlin, wo Zuse seine ersten Rechner entwickelte und im
Deutschen Museum München.
Seine Firma hatte Zuse jedoch in der Rhön aufgebaut, dort verbrachte er auch seine letzten Lebensjahre. Sein Lebenswerk wird deshalb in zwei großen Räumen im Heimatmuseum Hünfeld gewürdigt, das sich deshalb auch «Konrad-Zuse-Museum» nennt und, was Nichttechnisches betrifft, unter anderem Fundstücke aus der Steinzeit sowie aus der Zeit zwischen 1933 und 45 ausstellt.
Hünfeld war ebenso «Grenzgebiet», weshalb das Museum auch Ausstellungsstücke technischer und nicht-technischer Natur zum Thema deutsch-deutsche Grenze zeigt.
Gemütliches und Grusliges: Alte Technik im Konrad-Zuse-Museum (Bilder: wor)
Fotostrecke starten: Klick auf ein Bild (11 Bilder)
» weiterlesen
Ab sofort ist von den Finnen auch das zweite Windows Phone 7-Handy erhältlich. Mit kostenloser Navigation und enger Microsoft-Partnerschaft ist man der Konkurrenz ein klein wenig voraus.
Was lange währt, wird endlich gut. Schon Ende Oktober angekündigt und nun im Handel: Lumia 710, das zweite Nokia Windows Phone, ist ab sofort erhältlich. Über die technischen Spezifikationen war bei uns bereits
an dieser Stelle zu lesen. Wer beim Nokia Lumia 800 noch etwas zögerlich war, da der Preis zu hoch angesetzt schien, erhält beim Lumia 710 eine zweite Chance für etwas mehr als 300 Euro zuzuschlagen.
Neben dem Preis distinguiert sich der kleinere Bruder durch eine breite Palette an Wechselcovern, die das Smartphone den individuellen Farbbedürfnissen anpassen. Beim Farbdisplay macht man mit 3,7 Zoll TFT-Diagonale nichts falsch, denn die Clear-Black-Beschichtung garantiert knackige Farben selbst bei direkter Sonneneinstrahlung. Entgegen meiner Befürchtung erhält auch das billigere Lumia 710 eine echte Autofokuskamera mit 5 MP-Auflösung. » weiterlesen