Kahlschlag:
Microsoft streicht 18.000 Stellen, stellt Nokia X und Asha ein

Microsoft macht Kleinholz aus dem, was einst Nokia war, und beendet dabei das Experiment Nokia X sowie auch die Feature-Phone-Plattform Asha. Künftig will sich der Konzern nur noch auf Windows Phone konzentrieren.

Nokia X: Ende eines kurzen Experiments. Alle Bilder: Microsoft/Nokia

Nokia X: Ende eines kurzen Experiments. Alle Bilder: Microsoft/Nokia

Die Meldung an sich kommt nicht überraschend, wohl aber der Zeitpunkt: Mitten im Sommer, kurz nach einschwörenden Worten des neuen Chefs Satya Nadella und vor dem Start des geplanten X2 hat Microsoft die Kürzung von 18.000 Stellen verkündet, davon 12.500 beim übernommenen finnischen Mobilfunk-Urgestein Nokia.

Damit beendet der IT-Riese auch alle Experimente abseits des Kerngeschäfts. Nokias Ausflug in die Androidwelt mit dem Nokia X und dem X2 sollen ebenso enden wie die Lowcost-Plattform S40, die Asha-Telefone vor allem in Entwicklungsländer gebracht hat.

Auf Wiedersehen, Asha und Nokia X
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Bunt und mit einzelnen Smartphone-Apps ausgestattet: Nokia Asha700-nokia_asha_230_dual_sim_red_front_motion_lock700-nokia_asha_230_dual_sim_red-front_lock_screen700-nokia_asha_230_dual_sim_yellow_front_fastlane
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Logitech G502 Gaming-Mouse ausprobiert:
Nichts für zu kurze Finger

Linke Mousetaste, rechte Mousetaste und vielleicht noch ein Scrollrad – das sind die Ansprüche, die man normalerweise an eine Mouse stellen würde. Die G502 Gaming-Mouse von Logitech ist dagegen mit vielen Tasten bestückt, die während des Gamings nützlich sind. Seit einigen Wochen ist sie bei mir im Einsatz und daher möchte ich meine Eindrücke einmal zusammenfassen.

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Viele Tasten sind für Gamer ausgelegt

Als die Mouse bei mir ankam, war ich zuerst recht skeptisch. Sie schaut sehr kantig aus und hat zudem auch zwischen den einzelnen Bereichen große Spalten. Alles in allem konnte ich mir nicht vorstellen, dass sie sonderlich gut dazu geeignet ist, lang und viel zu Spielen. Ich sollte eines Besseren belehrt werden.

Es befinden sich neben den beiden Mousetasten noch sieben weitere Tasten an der Mouse. Sie alle sind schon mit einer Funktion vorbelegt, können aber über die Logitech-Software noch einmal neu belegt werden. Für das normale Arbeiten ergeben diese Tastenbelegungen wenig Sinn, im Spiel sind sie allerdings sehr nützlich.

Mouse und Software zusammen erleichtern die Anpassung
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The Coolest Cooler:
Diese Kühlbox ist eine Lebenseinstellung und auf dem Weg zu einem Kickstarter-Rekord

Ryan Grepper aus Portland im US-Bundesstaat Oregon will die coolste Kühlbox der Welt erfunden haben. Und nachdem der Betrachter seine Kampagne gesehen hat, muss er zweifellos feststellen: Der Mann hat Recht. Und das honorieren seine Fans gerade mit einer rekordverdächtigen Summe auf Kickstarter.

Kühlbox mit integriertem Mixer und vielem mehr: The Coolest Cooler

Kühlbox mit integriertem Mixer und vielem mehr: The Coolest Cooler

Vielleicht haben die meisten von euch nicht einmal eine Kühlbox zu Hause, weil die Dinger einfach keinen Spaß machen. Sie sind schwer, unhandlich, einfach von gestern. Greppers Coolest Cooler soll nun eine Kühlbox sein, die Spaß macht, zum Mittelpunkt der Party wird und die man einfach gerne mitnimmt.

Was genau aber macht Greppers Kühlbox zur coolsten unter dem Firmament? Ein integrierter Mixer, ein eingebauter, wasserfester Bluetooth-Lautsprecher, eine Ladetankstelle für Smartphones und Tablets, ein Flaschenöffner und vieles mehr.

The Coolest Cooler, die coolste Kühlbox auf der Erde
Geschirr, Besteck, alles dabei.06e7afcb0b2283bcffb877cd8ce48adc_large9f472dcef77caaaf87a2398c93da2f3a_largeLautsprecher und Flaschenöffner sind mit drin.
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Jibo:
Diesen verblüffenden „Familienroboter“ muss man in Aktion gesehen haben

Unter dem Namen „Jibo“ haben eine Professorin des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und ihr Team einen interaktiven Assistenten vorgestellt – oder wie sie sagen: den ersten „Familienroboter“ der Welt. Die ersten Exemplare sollen Ende 2015 ausgeliefert werden, via Indiegogo kann man jetzt zum Sonderpreis vorbestellen.

Gestatten: Jibo

Gestatten: Jibo

Technologie allein ist nichts ohne die richtige Verpackung und die passende Schnittstelle zum Nutzer – das ist einer der Punkte, die beispielsweise Unternehmen wie Apple oder Nest von ihren Konkurrenten unterscheidet. Und Jibo möchte in diesem Sinne den Durchbruch für den Haushaltsroboter schaffen. Die Macher um die MIT-Professorin und „Social Robotics“-Spezialistin Cynthia Breazeal verzichten dabei u.a. auf den Versuch, optisch einen Menschen nachzuahmen. Das führt schließlich sehr viel schneller zu Grusel vor der Maschine als zum erhofften emotionalen Bund. Stattdessen ist Jibo ein Gerät mit ganz eigenem, dabei freundlichem Charakter. Das folgende Video zeigt ihn in Aktion:

Jibo
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Wie sicher sind die eigenen Daten wohl in der „Jibo Cloud“?jibo-06jibo-07jibo-08
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Balmuda GreeFan Cirq ausprobiert:
Schicke kleine Windmaschine

Der GreenFan Cirq des japanischen Herstellers Balmuda ist ein Ventilator, der nicht nur im Sommer nützlich ist, sondern als modern designter Luftzirkulator auch im Winter die Heizrechnung positiv beeinflussen soll.

Balmuda GreenFan Cirq (Bilder: Frank Müller)

Balmuda GreenFan Cirq (Bilder: Frank Müller)

Der GreenFan Cirq ist ein Ventilator, laut Wikipedia also eine „fremd angetriebene Strömungsmaschine, die meist mittels eines in einem Gehäuse rotierenden Laufrads ein gasförmiges Medium fördert und verdichtet“. Hersteller Balmuda nennt seinem GreenFan Cirq einen Luftzirkulierer, denn er soll nicht nur im Sommer die Luft bewegen und für Abkühlung sorgen, sondern auch im Winter die Heizungsluft besser im Raum verteilen und so für eine niedrigere Stromrechnung sorgen. Das Video zeigt, wie sich das auswirkt.

Balmuda GreeFan Cirq
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Ritot:
Smartwatch projiziert Uhrzeit und Tweets auf euren Handrücken

Es war klar, dass der aktuelle Smartwatch-Trend sich mit Displays nicht zufrieden geben würde. Ritot geht einen Schritt weiter und projiziert alle wichtigen Informationen auf eure Hand: Uhrzeit, Statusupdates, eingehende Anrufe. Wir werden uns in wenigen Jahren dafür schämen.

Schöner Lächeln dank einer Smartwatch mit Uhrzeit-Projektor. Alle Bilder: Ritot

Schöner Lächeln dank einer Smartwatch mit Uhrzeit-Projektor. Alle Bilder: Ritot

Die deutsche Nationalmannschaft ist ja „neulich“ nach 24 Jahren wieder Weltmeister geworden, und die Medien machen sich deswegen einen Spaß daraus, uns daran zu erinnern, wie die Welt beim Titelgewinn 1990 ausgesehen hat. Wisst ihr noch, damals? Diese geschmacklosen Frisuren, hässlichen Leggins, kastenförmigen Computer, schreibmaschinengroßen Handys, David Hasselhoff?

Was das alles mit einer Smartwatch zu tun hat, die statt eines Displays einen Projektor verwendet? Dass wir uns, meiner Prognose nach, irgendwann dafür schämen werden, so etwas hergestellt zu haben. Und zwar nicht erst in 24 Jahren.

Ritot: Armband mit Projektor
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InkCase Plus:
Second Screen für das Smartphone startet Crowdfunding-Kampagne

Das neue Oaxis InkCase Plus ist ein zusätzlicher Bildschirm für das Smartphone auf E-Ink-Basis. Nachdem das Projekt bereits im Frühjahr als Schutzhülle an den Start ging, hat Oaxis dem Gerät nun mehr Autonomie eingehaucht und eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.

E-Ink-Display als zweiter Smartphone-Bildschirm. Alle Bilder: Oaxis

E-Ink-Display als zweiter Smartphone-Bildschirm. Alle Bilder: Oaxis

Ein wenig schwingt bei diesem Projekt auch Kritik mit: Da baut jemand ein energiesparendes E-Ink-Display als Zusatz für ein Smartphone, weil das eigentliche Display den Nutzer nicht immer über den Tag bringt.

Doch InkCase Plus kann noch mehr als Akku sparen: Es kann etwa Fotos anzeigen, als E-Book-Reader oder als Fernbedienung für das Smartphone dienen. Das Ganze geht so weit, dass man das Smartphone fast gar nicht mehr in die Hand nehmen müsste.

Oaxis InkCase+: Wenn ein Smartphone-Display nicht reicht
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Mojoe:
Die mobile Kaffeemaschine im Becher

Für alle, die viel unterwegs sind und dabei immer frischen Kaffee genießen wollen, gibt es gerade eine spannende Crowdfunding-Kampagne: mojoe ist eine mobile Kaffemaschine im Becher.

The Personal Mobile Coffee Maker (Bild: MoJoe Brewing Company)

The Personal Mobile Coffee Maker (Bild: MoJoe Brewing Company)

294.100 Tonnen Filterkaffee, 31.800 Tonnen Kaffeepads und 10.000 Tonnen Kaffeekapseln wurden laut Wikipedia im Jahr 2012 alleine in Deutschland abgesetzt. Eine beeindruckende Menge. Genauso interessant sind die Schätzungen der MoJoe Brewing Company, wonach jeder US-Amerikaner 1.100 Euro pro Jahr in Coffeeshops ausgibt und insgesamt 120 Stunden auf seine Kaffees wartet.

Zusammengefasst: Kaffee ist ein Big Business. Und eines, dessen Konsum sich aufgrund der zunehmenden Mobilität der Menschen verändert. Hierbei kommt wieder die bereits genannte MoJoe Brewing Company ins Spiel. Die hat nämlich eine mobile Kaffeemaschine erfunden, die direkt im Kaffeebecher Platz findet. Der Name der Erfindung: mojoe.

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The Personal Mobile Coffee Maker (Bild: MoJoe Brewing Company)
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Wer hat Angst vor Chromebooks:
Wie Microsoft sich auf einem Nebenkriegsschauplatz verzettelt

Microsoft will nach Aussage des neuen Chefs Satya Nadella künftig in einer Cloud- und Mobile-First-Welt als Innovationstreiber mitmischen. Dass sich der erste Offensivschlag da gegen Chromebooks richtet, überrascht. Der Konzern hat sich viel auf die Schultern geladen und er dürfte so noch weiter hinterher laufen.

Microsofts CEO Satya Nadella spricht zu Mitarbeitern. Alle Bilder: Microsoft

Microsofts CEO Satya Nadella spricht zu Mitarbeitern. Alle Bilder: Microsoft

Es ist eigentlich nicht ganz gerecht, dass zwei Unternehmen, die sich mittlerweile so ähnlich sind wie Google und Microsoft, mit zweierlei Maß gemessen werden. Beide vermarkten Betriebssysteme und Services, treten aber nur sporadisch als eigene Hardware-Hersteller auf. Beide wollen eine gewichtige Rolle beim Thema Cloud mitsprechen, beide wollen “Mobile first” sein und es dabei nicht belassen. Beide wollen am liebsten auf jedes elektronische Gerät, das wir täglich nutzen: auf Smartphones, Tablets, PCs, Smartwatches, Fitness-Gadgets, Fernseher, Autos oder das Zuhause der Nutzer.

Unterschiedlich sind nur die Herangehensweisen und die Startpunkte: Google ist die treibende Kraft für mobile Geräte und will Microsoft bei Laptops ein wenig des 90-prozentigen Marktanteils abjagen. Bei Microsoft ist es anders herum: das dominierende Geschäft in der PC-Sparte ist nicht mehr lukrativ, doch bei mobilen Betriebssystemen kommt man nicht über einen mageren Marktanteil von 4 Prozent heraus. Google liegt hier bei 80 Prozent. Und nun gilt die erste Amtshandlung der neuen Strategie, die Microsoft-Chef Satya Nadella vorgestellt hat, erst einmal dem Machterhalt bei den Laptops: Er will Googles Chromebooks angreifen.

Microsofts Lowcost-Laptops
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MS-Nadella-Day1-C-468-RMicrosofts CEO Satya Nadella spricht zu Mitarbeitern. Alle Bilder: Microsoftms-nadella-satya-2014-02-The-Garage-484TheCore
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Raspberry Pi B+:
Kleines, aber feines Update des Bastel-Microcomputers

Der beliebte Bastel-Minicomputer Raspberry Pi ist einer verbesserten Version erschienen. Die Unterschiede fallen erst auf den zweiten Blick auf, der Preis ist gleich geblieben. Das sei noch keine Version 2 des Raspberry Pi, beeilen sich die Anbieter zu erwähnen. Aber es sei die vollendete Evolution des ersten Modells.

Die Änderungen auf einen Blick. Bilder: Raspberry Pi Foundation, Element 14

Die Änderungen auf einen Blick. Bilder: Raspberry Pi Foundation, Element 14

Der Raspberry Pi kam in den zwei Jahren seines Bestehens bereits in so vielen Experimenten und schlüsselfertigen Produkten zum Einsatz, wir könnten ein ganzes Blog nur dafür einrichten. Nun hat das Model B, die stärkere der beiden Varianten, von der Raspberry Pi Foundation ein Update spendiert bekommen.

Der Raspberry Pi B+ ist nur eine leichte Weiterentwicklung, aber weiterhin ab Werk für 26 Euro zu haben. Größte Veränderung: bessere Energieeffizienz, vier statt zwei USB-Schnittstellen und ein Micro-SD- statt eines SD-Karten-Slots.

Raspberry Pi Model B+: leicht aufgemotzter Tüftel-Computer
Die Änderungen auf einen Blick. Bilder: Raspberry Pi Foundation, Element 14BplusLESIMG_20140714_080142684IMG_20140714_080641851
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