Flic:
Kabelloser kluger Knopf für Smartphones

Flic ist ein einfacher Knopf, der überall befestigt werden kann und kabellos mit dem Smartphone kommuniziert. Über eine App kann man die Aktion festlegen, die ein Knopfdruck auslösen soll. Die einfachste Benutzerschnittstelle der Welt.

Flic {Indiegogo;http://igg.me/at/flic/x}

Flic ist schon der zweite Zauberknopf aus Skandinavien. Im Juni waren es die Finnen mit ihrem Bttn, jetzt ist es ein schwedisches Team, das auf Indiegogo sehr erfolgreich Geld für die Produktion von Flic einsammelt.

Die Magie eines Knopfs, der alle möglichen Aktionen auslösen kann, erschließt sich wohl jedem auf den ersten Blick. Einfacher als „auf Knopfdruck“ kann man Dinge gar nicht ins Rollen bringen. Das charmante Video der Entwickler zeigt einige Anwendungsmöglichkeiten für einen Flic, der sich dank selbsthaftender Rückseite nahezu überall befestigen und wieder lösen lässt.

Flic - Kabelloser kluger Knopf
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Everykey:
Ein Armband als Generalschlüssel für Türen, Smartphones oder Passwort-geschützte Accounts

Dieses Wearable soll einen schnellen Zugang zu abgesicherten Geräten und Webseiten ermöglichen, ohne dass man sich Passwörter merken muss. Klingt gut. Doch das interessante Crowdfunding-Projekt hat auch noch seine Schattenseiten.

Everykey (Bild: Everykey LLC)

Everykey (Bild: Everykey LLC)

Vom Smartphone über das Bankkonto und das Mail-Postfach bis hin zum Facebook und Amazon: Der moderne Mensch benötigt mittlerweile unzählige Passwörter, um Zugang zu seinen vielfältigen Accounts zu erhalten. Da man aus Datenschutzgründen niemals überall das gleiche Passwort verwenden soll, wird das Merken der eigenen Zugangscodes mittlerweile zum Gehirnjogging. Everykey will das ändern.

Everykey ist ein Wearable, also ein smartes Gadget zum Anziehen. Im Gegensatz zu Smartwatches oder Fitness-Trackern sammelt dieses Armband keine Daten, sondern gibt sie bei Bedarf ab. Vereinfacht gesagt, soll Everykey ein tragbarer Generalschlüssel für verschiedene Geräte werden.

Everykey
Everykey (Bild: Everykey LLC)Everykey (Bild: Everykey LLC)Everykey (Bild: Everykey LLC)Everykey (Bild: Everykey LLC)
Everykey (Bild: Everykey LLC)Everykey (Bild: Everykey LLC)

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SanDisk Ultra Fit USB-Stick 3.0:
Schneller Speicherzwerg

SanDisk Ultra Fit ist ein USB-3.0-Stick, der dadurch auffällt, dass er nicht auffällt. Er ist nicht viel größer als der USB-Stecker selbst und steht gerade so weit aus dem USB-Schacht, dass man ihn mit den Fingerspitzen greifen und herausziehen kann. Wir haben ihn ausprobiert.

SanDisk Ultra Fit (Bilder: Frank Müller)

Der SanDisk Ultra Fit ist ähnlich klein wie der PKparis K’1. Statt eines Bändchens mit Minikarabiner verfügt er über eine transparente Schutzkappe, so dass man ihn gut in der Geldbörse aufbewahren kann. Eine kleine Öse besitzt er auch, so dass man ein eigenes Bändchen einfädeln kann, um ihn am Schlüsselbund zu befestigen.

Gegenüber dem K1 kann der SanDisk Ultra Fit allerdings durch eine deutlich höhere Lesegeschwindigkeit punkten. In meinem Test erreichte der kleine SanDisk Ultra Fit eine Lesegeschwindigkeit von knapp 136 MB/s. Das liegt sogar noch über den Angaben, die SanDisk selbst macht.

SanDisk Ultra Fit USB-Stick 3.0
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SanDisk Ultra Fit
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Test Nokia 130:
Das letzte seiner Art

Jemand möchte ein Handy haben und benutzen, aber kein Smartphone. Das gibt es öfter als man glauben mag, und ebenso mag man nicht glauben, dass ausgerechnet Microsoft für diese Klientel das Nokia 130 auf den Markt bringt. Wir haben jemand begleitet und berichten über die Erfahrungen außerhalb der Welt der Apps. Fast jedenfalls, denn ein paar kleine Progrämmchen sind selbst auf diesem Gerät zu finden.

iPhone 6
Wer der Traditionsmarke Nokia anhängt und dieser Tage ein Handy mit diesem Aufdruck im Geschäft sieht, sollte zugreifen, denn lange wird es sie nicht mehr geben. Der neue Eigner Microsoft lässt nach und nach die Erinnerungen an die Traditionsmarke verschwinden, und das dürfte über kurz oder lang auch die Geräte treffen, die man klassischerweise mit “Nokia” verbindet: Solide, einfache, preiswerte, wenn auch nicht zu billige Handys. Das Nokia 130 ist ein solches. Für nur knapp 30 Euro bekommt man es im Handel, und es kann dafür eine ganze Menge.

Nokia 130 - Fotos: Thomas Jungbluth
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Electronica 2014:
The need for more speed

Wie sollen die immer höheren Datenmengen übertragen werden? Diese Frage stellte sich auch auf der Profi-Elektronikmesse Electronica 2014 in München. neuerdings.com hat ein paar interessante Exponate angesehen.

Die immer komplexeren Computer- und Elektronik-Anwendungen mit kontinuierlich steigenden Datenraten fordern ihren Tribut – ob nun immer höhere Auflösungen der Fernsehtechnik oder der Bus im Auto, der mittlerweile nebenbei auch noch Monitorbilder höchster Auflösung übertragen soll.

Die Fraunhofer-Institute zeigten mögliche zukünftige Entwicklungen im Forschungsstadium, wie einen “Wake-up-Receiver”, der mit nur 2 µA Standby-Strom eine Fernsteuerung von Geräten auf 868 MHz oder 2,4 GHz ermöglichen soll, ein Feuchtemess-System, für das eine passive Einheit in Gemäuer eingelassen und dann über Funk wie ein RFID-System ausgelesen wird, oder eine Datenübertragung mit über 10 GBit/s über ein einfaches Twisted-Pair-Telefonkabel von bis zu 15 m Länge mit weniger als einem Watt Leistungsbedarf für Sende- und Empfangseinheiten. Diese Technologie ist dann für Bussysteme im Auto ebenso geeignet wie in der Medizin oder im Broadcasting-Bereich. Vorausgesetzt, die Sache ist stabil und störstrahlungsfest.

Electronica 2014, Bilder: W.D.Roth
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Electronica 2014

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Pip:
Winziger GPS-Tracker mit langer Akku-Kapazität für Hund und Katze

Mittlerweile gibt’s zahllose Lösungen, um sein Haustier zu überwachen, wenn es irgendwo draußen in der Pampa seinen Spaß hat. GPS-Tracker besitzen in der Regel monatliche Grundgebühren, andere Ansätze sind unpräzise oder zählen höchstens die Schritte des Vierbeiners. Pip möchte hier alles besser machen als die Konkurrenten.

Auch für kleinere Haustiere gut geeignet. (Foto: Pip)

Auch für kleinere Haustiere gut geeignet. (Foto: Pip)

Wie es sich für ein Startup gehört, besitzt Pip natürlich eine schöne Hintergrundgeschichte. So entlief namensgebender Pip, der junge Hund des Gründers. Die Familie war erschüttert. Als sie ihn dann müllfressend irgendwann einmal fand und einige Zeit später auch die Katze ausbüchste, stand fest: Ein GPS-Tracker musste her.  Und der wurde – selbstverständlich – selbst entworfen. Herausgekommen ist ein winziges Gerät, das in der Tat einige Vorzüge besitzt.

Pip
Auch für kleinere Haustiere gut geeignet. (Foto: Pip)Activity Tracker fehlt nicht. (Foto: Pip)Genaue GPS-Ortung. (Foto: Pip)Klein und vielseitig. (Foto: Kickstarter)
Mehrere Farben geplant. (Foto: Pip)
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Electronica 2014:
Labor-Ausstattung

neuerdings.com besuchte statt den einschlägig bekannten Consumer- und Anwendungsmessen diesmal eine Messe für elektronische Bauteile und Baugruppen, die Electronica. Dort gab es ebenfalls so einiges Interessantes zu sehen.

Auch mit Digitaltechnik lässt sich nicht alles per Software erledigen. Daher sind Labortische immer noch gefragt, wenn man profesionell entwicklt und repariert. Hier zeigte Hera einige neue Modelle.

Leuchtlupen sind im SMD-Zeitalter ebenfalls eine unverzichtbare Laborausrüstung, wobei am Stand von LICO in Farbwiedergabe der LEDs und Qualität der von 3 bis 5 Dioptrien wählbaren Vergrößerungslinsen deutlich über dem Standard liegende Modelle zu sehen waren – allerdings zu Preisen von knapp über 700 Euro. Diese sind auch in Elektronik-Fertigungen bei der Qualitätskontrolle im Dauereinsatz verwendbar, ohne die Augen der Mitarbeiter zu überanstrengen. Für gelegentliche Reparaturen bei Bastlern (neudeutsch: Makern) sind selbstverständlich auch preisgünstigere Varianten lieferbar.

Electronica 2014, Bilder: W.D.Roth
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Wearables:
zukünftiger Milliardenmarkt oder Spielerei?

Eine Uhr am Handgelenk ist für viele seit Jahren überflüssig geworden. Wenn es nicht gerade um ein wertvolles Familienerbstück geht, hat das Smartphone in der Tasche die Armbanduhr überflüssig gemacht. Wearables wie Smart Watches wollen den frei gewordenen Platz dank neuer Funktionen zurückerobern. Ob das gelingt?

Samsung Gear S (Fotos: Maurizio Pesce)Fotos: Maurizio Pesce

Glaubt man den Medien, liegen Wearables voll im Trend und sind ein potenzieller Milliardenmarkt. Intel schreibt einen Wettbewerb für Entwickler aus mit dem Titel Make it Wearable, bei dem eine tragbare Selfie-Drohne den Hauptpreis erhält.

Apple stellt mit viel Tamtam die Apple Watch vor, die aber weniger in Richtung Innovation als vielmehr Modeartikel geht – genau wie die Samsung Gear S-Modelle. Und die Datenbrille Google Glass verliert zwar laut aktuellen Berichten langsam an Fahrt, hat aber schon jede Menge Aufmerksamkeit erregt. Die Umsatzprognosen für Wearable Technology in Europa sehen ziemlich positiv aus.

Samsung Gear S (Fotos: Maurizio Pesce)
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Samsung Gear S
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Powerlace:
Schuhe schnüren ohne Hände

Powerlace ist ein System zum automatischen, freihändigen Schuhe schnüren. Es soll ohne Batterien, Akkus oder Motoren funktionere, allein durch das Gewicht des Anwenders. Auf Kickstarter sammeln die Entwickler Geld für die Finanzierung der Produktion.

Powerlace-advanced-lacing-shoe-technology-sole-TPU-under {Powerlace;http://www.powerlace.com}

Die meisten von uns lernen im Kindergartenalter, sich die Schu zu binden. Wenn wir in die Schule gehen, beherrschen wir diese Kunst mehr oder minder gut. Für alle, die nicht in der Lage oder zu faul sind, beide Hände zu benutzen, will das kanadische Unternehmen Powerlace jetzt einen Schuh produzieren, der sich selbst bindet.

Das System wird im folgenden Video genau erklärt. Es benötigt keine anfällige Elektronik und keine Batterien, sondern funktioniert rein mechanisch. Ohne Zahnräder oder Sprungfedern, sondern allein durch das Gewicht des Anwenders und ein ausgeklügeltes Seilzugsystem sollen sich die Powerlace-Schuhe von selbst schnüren.

Powerlace
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RHA T10i Im-Ohr-Kopfhörer:
Edelstahl, wechselbare Filter und jede Menge Zubehör

Der schottische Kopfhörerspezialist RHA hat mit dem Modell RHA T10i sein neues Spitzenmodell auf den Markt gebracht. Die Kopfhörer punkten neben ihrem guten, individuell anpassbaren Klang durch weitere interessante Eigenschaften, die nicht jeder Im-Ohr-Kopfhörer bietet.

RHA T10i (Bilder: Frank Müller)

Bei den RHA T10i steht Rot für rechts und Blau für links. Die Kopfhörer sind farbig gekennzeichnet, so dass man nicht lange nach R und L suchen muss, wenn man sie anlegen will. Diese Markierungen finden sich allerdings auch auf den Edelstahlgehäusen, die im Metallspritzgussverfahren hergestellt werden.

Die handgefertigten Treiber dynamischen Treiber (Model 770.1) sollen für alle Genres geeignet sein und über das ganze Klangspektrum klare, naturgetreue Wiedergabe ermöglichen.

Eine Besonderheit der RHA T10i sind die sogenannten Tuning Filter. Diese können einfach abgeschraubt und gegen andere ausgetauscht werden, ein Merkmal, das man ich nur von deutlich teureren Kopfhörern kenne.

Von Haus aus sind die silbernen Refenrenz-Filter eingeschraubt, die mit ihrem flachen Frequenzgang darauf ausgelegt sind, möglichst alle Genres detailreich, ausgewogen und präzise wiederzugeben.

RHA T10i Im-Ohr-Kopfhörer
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