Kleinsatellit der Universität Stuttgart:
Ein “Laptop” fliegt ins All 2/3

Die Universität Stuttgart hat unter dem Namen “Flying Laptop” einen Kleinsatelliten entwickelt, der voraussichtlich nächstes Jahr ins All starten und dann die Erde beobachten soll. Wie funktioniert dies im Einzelnen?

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Um Aufnahmen zu machen stehen drei verschiedene Lagekontrollmodi zur Verfügung: Der Inertial Pointing Mode (Mode 3), der Nadir Pointing Mode (Mode 4) und der Target Pointing Mode (Mode 5).

Im Target Pointing Mode ist der Satellit während des Überfluges auf ein festes Ziel auf der Erdoberfläche ausgerichtet. Die Drehrate ist maximal 1°/s und folgt einer nichtlinearen “Glockenkurve”. Dies ist der anspruchsvollste Modus im Hinblick auf die Kontrollalgoritmik und die geforderte Lagegenauigkeit.

Im Nadir Pointing Mode zeigen die Nutzlastkameras “senkrecht nach unten” (in Nadirrichtung) und im Inertial Pointing Mode können die Kameras (oder jede Seite des Satelliten) auf ein Ziel am Sternenhimmel, beispielsweise einen Stern, die Sonne oder den Mond, ausgerichtet werden. In diesem Modus dreht sich der Flying Laptop nicht, seine Lage wird inertial festgehalten. Die Sternenkameras, faseroptischen Kreisel, das GPS und die Reaktionsräder werden in den Pointing Modes verwendet. Die Magnetometer und Magnetspulen können optional hinzugeschalten werden, um die Reaktionsräder zu entsättigen.

Flying Laptop, Bilder: Universität Stuttgart
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Wishbone im Test:
Das heiß erwartete Thermometer, das sich als Technik-Schrott erwies

Wishbone startete als Crowdfunding-Projekt mit einem Höhenflug, legte aber in meinem Test eine astreine Crash-Landung hin. Mein Ergebnis ist eindeutig: Dieses Gadget ist ein Flop. Warum? Das verrate ich hier.

Wishbone (Bild: Wishbone.cc)

Wishbone (Bild: Wishbone.cc)

Vor ein paar Monaten berichtete ich zum ersten Mal über Wishbone. Damals benötigten die Erfinder 25.000 US-Dollar, um ihren Traum von einem Thermometer-Aufsatz für Smartphones umzusetzen. Die Idee kam so gut an, dass am Ende über Kickstarter 204.188 Dollar durch 4.400 Unterstützer zusammenkamen. Einer dieser sogenannten “Backer” war ich. Leider, muss ich mittlerweile sagen.

Dabei klang das Konzept verheißungsvoll: Das Y-förmige Gadget steckt man in sein modernes Handy, um damit dann verschiedene Arten von Temperaturen zu messen: von der Körper- bis hin zur Umgebungstemperatur. Die zugehörige App zeigt nicht nur die Messdaten an, sondern speichert diese, um sie im zeitlichen Verlauf anzuzeigen. Perfekt für Fieberkurven oder dergleichen.

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Kleinsatellit der Universität Stuttgart:
Ein “Laptop” fliegt ins All 1/3

Große Aufmerksamkeit erzeugte, obwohl er am Ende kaum sendete, ein “aus der Raumstation geworfener Astronaut” – der Suit Sat war ein Amateurfunk-Sender im (leeren) Raumanzug. Nun soll als Nächstes also ein alter Laptop aus der Raumstation geworfen werden? Nein, so verhält es sich nicht ganz…

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Während Satelliten früher eher große Projekte waren, wird in den letzten Jahren versucht, gerade mit kleinen und günstigeren Lösungen zu punkten. So mit den vielen Cube-Sats, Mini-Satelliten, die gleich im Dutzend einer großen, bezahlten Nutzlast beigefügt werden und so viele, unabhängige Kleinexperimente erlauben. Ähnlich war der Gedanke beim Über-Bord-Werfen eines ausgedienten Raumanzugs mit einem Amateurfunksender an Bord, das keine großen Zusatzkosten verursachte. Allerdings können solch kleine Erdtrabanten leicht zu Weltraummüll mutieren, der dann andere Satelliten gefährdet.

Flying Laptop, Bilder: Universität Stuttgart
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Solar Paper:
Hauchdünne Fläche lädt Smartphone in weniger als drei Stunden auf

Ladegeräte mit Solar gibt’s mittlerweile einige – auch gute und leistungsstarke. Das US-Startup Yolk möchte allerdings den Grundgedanken perfektioniert haben.

Dünn, dünner, Solar Paper. (Foto: Yolk)

Dünn, dünner, Solar Paper. (Foto: Yolk)

Hauchdünn, leicht und auch noch flexibel möchte das Solar Paper sein. Der Akku eines Smartphones soll sich im besten Fall in 2,5 Stunden füllen lassen. Die Versprechen kommen bereits jetzt gut bei potentiellen Geldgebern an.

Solar Paper
Mehrere Tablets lassen sich andocken. (Foto: York)Solar Paper mit einem zusätzlichen Panel. (Foto: York)Wasserdicht. (Foto: York)Größenvergleich. (Foto: York)
Am Rucksack einfach zu befestigen. (Foto: York)Passt überall rein. (Foto: York)Dünn, dünner, Solar Paper. (Foto: Yolk)
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Electrified World Record 2015:
Weltrekordfahrt mit Elektroauto geplant

Elektroautos sind zwar schnell, doch etwas für Kurzstrecken. Doch nun soll auf Veranlassung eines Kopfhörerherstellers eine Strecke von Spanien bis zum Nordkap mit einem Elektroauto zurückgelegt werden und damit ins Guiness Buch der Rekorde kommen. Hoffentlich hat der Fahrer eine Reservebatterie dabei…

Ja, elektrisch fahren macht Spaß und ist auch ökologisch, wenn die Versorgung mit Strom aus nicht fossilen Quellen gesichert ist und die Batterieproblematik weitere Fortschritte macht. Bislang allerdings ist es eher etwas für die Kurzstrecke, auch wenn zumindest ein Tesla mehrere 100 km mit einer Akkuladung schafft.

Der Kopfhörerhersteller Ultrasone nutzt bereits einen Tesla S als Firmenwagen und Michael Willberg, Vorstand der Ultrasone AG, hat nun einen Rekordversuch inittiert: Eben solche Tesla S – insgesamt vier Fahrzeuge – sollen ab dem 7. August im spanischen Tarifa starten und nach bereits 96 Stunden am Nordkap ankommen. Dazu müssen die Ladestopps auf den insgesamt 6600 km Fahrstrecke so kurz wie möglich gehalten werden.

Tesla S Weltrekordfahrt, Bilder: Dino Eissele
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Monatsbilanz:
Die 10 meistgeklickten Gadgets im Juli 2015

Man merkt, dass die Urlaubszeit beginnt. Das Thema Reisen ist in Form unterschiedlichster Gadgets auf der Hitliste unserer meistgeklickten Gadgets im Monat Juli gut vertreten. Aber auch diejenigen, die zu Hause bleiben, finden Interessantes in unserer Monatsbilanz.

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Ein smarter Reisekoffer, Ein Ladegerät für Flugreisen und ein Lebensretter für Wasserratten belegen die ersten drei Plätze unserer diesmonatigen Monatsbilanz. Packen, Verreisen und Baden also. Und was bleibt den Zurückgebliebenen? Eine Mini-Klimaanlage für die Hosentasche, Spültischbasteleien, ein neuartiger Mülltütenhalter und eine smarte Nachttischlampe.

Aber auch eine Art Mini-Segway, der auf großes Interesse zu stoßen scheint, wenn man nach den Kommentaren geht. Platz 10 schließlich belegt ein Gadget, was nach Meinung zumindest eines Lesers gar nicht hierher gehört. Aber seht selbst.

Monatsbilanz - unsere Top Ten
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Branto:
Kleine Kugel dient als Alarmanlage, Smart-Home-Steuerung und Kamera für Video-Telefonate

Eine kleine Kugel möchte den Alltag in den eigenen vier Wänden verbessern. Branto ist eine Alarmanlage, Bereicherung fürs Smart Home, Fernbedienung, Kamera und noch vieles mehr.

Eine kleine, schicke Kugel. (Foto: Branto)

Eine kleine, schicke Kugel. (Foto: Branto)

Branto ist ein handliches Gerät, das an einem beliebigen Ort in der Wohnung, aber durchaus auch im Büro Platz finden soll. Doch erst zusammen mit einem Smartphone sollen sich die zahlreichen Möglichkeiten des unscheinbaren Gadgets mit einem LED-Farbrahmen entfalten.

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Passt in die Hand. (Foto: Branto)So viele Möglichkeiten. (Foto: Branto)Attraktiv. Also Branto. (Foto: Branto)Für Wohnzimmer und Büro. (Foto: Branto)
Vielfältig. (Foto: Branto)Eine kleine, schicke Kugel. (Foto: Branto)
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Znaps:
Winziger Adapter mit magnetischem Ladekabel für Smartphones

Znaps besteht aus einem winzigen Znaps Connector für Lightning- und Micro-USB-Anschluss, der ins Smartphone gesteckt wird und einem Znaps Adapter, der auf den Stecker des Kabels kommt. Ist das erledigt, verbinden sich Kabel und Smartphone magnetisch.

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Das Magsafe Ladekabel, das Apple 2006 vorstellte, hat seither einer Menge MacBooks das Leben gerettet. Wenn ein unachtsamer Nutzer über dieses Kabel stolpert, reißt er damit nicht gleich den Rechner vom Tisch. Stattdessen fliegt einfach das Kabel aus dem Anschluss. Smartphones sind in der Regel leichter als Notebooks, es muss sich also erst zeigen, ob dieser Vorteil beim Znaps auch so zum Tragen kommt. Aber so ein Magnetanschluss bietet ja noch mehr Vorteile.

Zum Beispiel muss man nicht mehr beidhändig und sorgfältig Kabel und Smartphone zusammenstecken. Mit einem Magnetanschluss wie dem Znaps sollte es ausreichen, das Kabel in die Nähe des Anschlusses zu führen, damit die Magneten dann den Rest übernehmen und Kabel und Smartphone ordentlich koppeln.

Im folgenden Kickstarter-Video zeigt der Entwickler diese und weitere Situationen, in denen Znaps sich beweist.

Znaps Adapter für eine magnetische Verbindung
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Lumenati CS1 Smartcase:
Das iPhone als Super-8-Kamera

Lumenati CS1 Smartcase: Das iPhone als Super–8-Kamera

Das Lumenati CS1 Smartcase sieht aus wie eine alte Super–8-Kamera. Es handelt sich dabei jedoch um eine Hülle für das iPhone 6 (später sollen auch Versionen für andere Modelle folgen). Diese ermöglicht es, zusätzliche Linsen und anderes Zubehör zu nutzen und das iPhone zu verwenden wie eine Filmkamera.

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Das Lumenati CS1 scheint der Traum eines jeden filmbegeisterten Hipsters zu sein. Filmen wie mit einer Super–8-Kamera, aber ohne das Risiko der Fehlbelichtung, die Ungewissheit, ob eine Szene etwas geworden ist und ohne das Warten auf die Entwicklung beziehungsweise den Kauf neuen Filmmaterials.

Statt einer Filmkassette kommt ein iPhone 6 in das Lumenati CS1 Smartcase. Die dazugehörige App erkennt den ermöglicht es, zwischen verschiedenen Filmtypen zu wechseln und den physikalischen Knopf des Lumenati CS1 Smartcase zu verwenden. Beim Druck auf den Knopf wird gefilmt, so lange der Zeigefinger den Knopf gedrückt hält. Lässt man los, endet das Filmen.

Im folgenden Kickstarter-Video stellt einer der Entwickler das Lumenati CS1 Smartcase genauer vor.

Lumenati CS1 Smartcase
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Lesen lernen:
Die beste Methode – Lesen mit Spaß

Die meisten von uns lesen täglich, ohne groß darüber nachzudenken. Auf Papier, am Smartphone, am Rechner. Diesen Text zum Beispiel. Aber diese Fähigkeit muss erst einmal erlernt werden. Über die beste Methode streiten sich die Experten.

Lustige TaschenBücher

Im Großen und Ganzen werden zwei Methoden angewandt, um Kindern in der Grundschule das Lesen beizubringen.

Bei der neueren Methode „Lesen durch Schreiben“ lernen die Kinder Worte, indem sie sie mit Hilfe einer sogenannten Anlauttabelle schreiben. Fehler werden dabei zunächst nicht korrigiert.

Einige iPad Apps wie Erstes Schreiben, erstes Lesen (Affiliate-Link), die von Apple zur „App der Woche“ gewählt wurde, arbeiten mit dieser Methode und der Anlauttabelle.

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