TomTom Runner Cardio und Multi-Sport Cardio:
Pulsmessung jetzt auch ohne Gurt

TomTom hat seine GPS-Sportuhren „Runner“ und „Multi-Sport“ um Modelle mit dem Zusatz „Cardio“ ergänzt. Ihre Spezialität: Sie können nun auch den Puls messen und das ganz ohne den von manchen als lästig empfundenen Brustgurt. Damit reagiert TomTom zugleich auf verschärfte Konkurrenz von Smartwatches.

Das grüne Licht auf der Rückseite gehört zum neuen Pulssensor.

Das grüne Licht auf der Rückseite gehört zum neuen Pulssensor.

Alle balgen sich inzwischen um unsere Fitness, könnte man fast meinen. Nicht nur das „Wearables“ eines der Topthemen des Jahres sind, auch schon auf der Consumer Electronics Show im Januar in Las Vegas waren Dienste und Hardware rund um die Gesundheit prominent vertreten. Große Namen wie Samsung und Sony sind inzwischen dabei. Sie bieten Fitnessarmbänder an oder statten ihre Smartwatches mit entsprechenden Features aus. Da kommt die neue „Cardio“-Sportuhrenreihe von TomTom gerade rechtzeitig, um sich hier technisch nicht abhängen zu lassen.

TomTom Runner Cardio und Multi-Sport Cardio
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tomtom-runner-cardio-06tomtom-runner-cardio-07Das grüne Licht auf der Rückseite gehört zum neuen Pulssensor.
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Lumia 930:
Nokia geht den Trend zur Größe mit

Fast nur eine Randnotiz der Keynote von Microsofts Entwicklerkonferenz “Build”: Nokia hat drei neue Smartphones vorgestellt. Das teuerste darunter, das Lumia 930, soll das neue Flaggschiff sein.

Nokia Lumia 930

Nokia Lumia 930

Das Tempo ist für gewöhnlich hoch, mit dem Nokia neue Spitzensmartphones vorstellt. Doch diesmal hat es fast schon lange gedauert, bis wir das Lumia 930 zu Gesicht bekamen. Den bisherigen Favoriten, das Lumia 1020, hatte Nokia tatsächlich schon im vergangenen Juli gezeigt. Davor betrug die Differenz zwischen Lumia 920 und 925 nur wenige Monate.

Das neue Lumia 930 jedenfalls ähnelt dem kürzlich nur für die USA vorgestellten Lumia Icon (Arbeitstitel: Lumia 929). Nokia selbst nennt es in einer Pressemeldung “das neue Flaggschiff” und liefert es ab Juni mit dem neuen Windows Phone 8.1 und damit auch der Sprachassistentin Cortana aus.

Nokia Lumia 930
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Wenn ein Rückschritt ein Fortschritt ist:
Microsoft gesteht das Desaster Windows 8 indirekt ein

Windows 8 und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr. Das jüngste Update der Redmonder ist eine notwendige Rückkehr zu längst etablierten Funktionen und sie ist das Eingeständnis, dass das neue System eine komplette Fehlentwicklung war.

Stärkung der Taskleiste: Auch Metro-Apps können nun angepinnt und im Desktop gestartet werden. Alle Bilder: Microsoft

Stärkung der Taskleiste: Auch Metro-Apps können nun angepinnt und im Desktop gestartet werden. Alle Bilder: Microsoft

Es ist bezeichnend, dass die wichtigsten Neuerungen, die Microsoft gestern für Windows 8.1 vorgestellt hat, einen Schritt zurück bedeuten: Der Boot zum alten Desktop wird Standard, das Startmenü aus Windows 7, das doch eigentlich so passé sein sollte, wird wiederbelebt. Auf der Taskleiste im Desktop kann man nun – haltet euch fest – alle Apps des Betriebssystems anpinnen und öffnen. Damit wären wir dann fast wieder bei dem, was Windows 7 auch konnte.

Und die Modern UI oder Metro UI – es weiß immer noch niemand, wie sie offiziell heißt – erhält nun Kontextmenüs, wenn man mit der rechten Maustaste auf einem App-Icon klickt. Das ist pragmatisch, aber hässlich. Und, ach ja, man kann eine App nun mit dem Klick auf das x-Symbol am oberen rechten Bildschirmrand schließen. Hat man so natürlich auch noch nirgendwo gesehen, abgesehen von allen früheren Windows-Versionen.

Windows 8.1: Ein Zurück in die richtige Richtung
mouse_controls_update_36F26621new-apps-update_5B916FD6Stärkung der Taskleiste: Auch Metro-Apps können nun angepinnt und im Desktop gestartet werden. Alle Bilder: MicrosoftDas Kontextmenü: Jetzt auch für die Modern/Metro UI
Windows_8_1_Startmenu
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AngelBlocks:
Umfassendes System fürs Smart Home

Während sich viele Systeme fürs Smart Home vor allem um Geräte drehen, die einen Schalter haben oder ans Stromnetz angeschlossen sind, will AngelBlocks noch einen Schritt weiter gehen. Je nach Anwendungsfall lässt sich das System so für mehr Sicherheit oder für mehr Automatisierung einsetzen.

Mit zahlreichem Zubehör und Dritthersteller-Integration will AngelBlocks überzeugen.

Mit zahlreichem Zubehör und Dritthersteller-Integration will AngelBlocks überzeugen.

Wer bei uns nach den Stichworten Home Automation oder Smart Home sucht, wird bereits zahlreiche Beispiele finden. Und immerhin lässt sich feststellen: Ja, wir sind der ursprünglichen Idee schon ein gutes Stück näher gekommen. Im Rahmen einer „IFA Preview“ in Hamburg hatte ich drei Beispiele gesehen und hier vorgestellt. Auch die Kommentare unter meinem damaligen Post sind sehr lesenswert. Die Hauptfrage ist: Inwiefern wird das Haus wirklich automatisiert und „smart“? Denn zwar kann es praktisch sein, Geräte- und Lampengruppen per App zu steuern. Aber richtig interessant wird es doch erst, wenn das Haus tatsächlich selbststätig reagiert, ohne dass man selbst eingreifen müsste.

AngelBlocks
angelblocks-01angelblocks-02angelblocks-05Mit zahlreichem Zubehör und Dritthersteller-Integration will AngelBlocks überzeugen.
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Cerevo EneBrick:
Tablet-Workstation für unterwegs

Cerevo EneBrick aus Japan will gleich drei Dinge auf einmal sein: Tablet-Ständer, externer Zusatzakku sowie Adapter für USB-Tastaturen. Vor allem für reisende Vielschreiber könnte das interessant sein.

Cerevo EneBrick ist externer Akku, Halterung und Tastatur-Adapter in einem.

Cerevo EneBrick ist externer Akku, Halterung und Tastatur-Adapter in einem.

Ob Tablet nun wirklich ein Ersatz für Laptops sein können? Wir haben auch schon mehrfach darüber berichtet. Kollege Jürgen beispielsweise war von Android als Laptop-Betriebssystem sehr begeistert. Und auch das Android-Laptop IdeaPad A10 von Lenovo konnte gefallen – wenn es auch nicht alles perfekt ist. Was aber, wenn man vor allem ein Tablet haben möchte und nur gelegentlich ein Laptop braucht, zum Beispiel um etwas zu schreiben? Hier will nun Cerevo aus Japan eine Lösung für Tablet-Arbeiter anbieten: Ihr Produkt EneBrick ist zum einen ein externer Akku, ist aber zugleich so designt, dass man auch ein Tablet, Phablet oder Smartphone in einem angenehmen Winkel vor sich platzieren kann: Im Gehäuse findet sich eine passende Lücke, die man aber auch schließen kann, wenn man EneBrick gerade nicht als Halterung braucht. Und nicht zuletzt dient EneBrick als Adapter, um USB-Tastaturen aller Art anschließen zu können.

Cerevo EneBrick
cerevo-enebrick-01cerevo-enebrick-02cerevo-enebrick-03Cerevo EneBrick ist externer Akku, Halterung und Tastatur-Adapter in einem.
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Amazon Fire TV:
Kombinierte TV-Box und Spielkonsole soll besser sein als Apple TV & Co.

Apple und Google mischen sich seit geraumer Zeit ins Fernseh-Geschäft ein. Da kann es für einen Medienrevolutionär wie Jeff Bezos nicht sein, dass Amazon nicht dabei ist. So stellte der Online-Händler heute seine eigene Fernsehbox Fire TV vor. Und die soll alles besser machen als die Konkurrenz. Das könnte sogar stimmen.

Amazon Fire TV mit Fernbedienung

Amazon Fire TV mit Fernbedienung

Feuer für den Fernseher: Lineares Fernsehen alleine lockt heute niemanden mehr ins Wohnzimmer. Attraktiv wird es erst, wenn wir Mediatheken dazuschalten können, sprich: eigene Aufzeichnungen oder Spielfilme und Serien on demand. Apple hat das Potenzial bereits vor Jahren erkannt und bietet hier die Streaming-Box Apple TV an. Google kontert seit wenigen Monaten mit dem spartanischen Smart-TV-Stick Chromecast.

Und nun also auch Amazon. Peter Larsen, Vizepräsident des Konzerns, stellte Fire TV heute in den USA vor. Die Details sind noch spärlich, aber Fire TV ist eine kleine Box, die sich ähnlich wie Apple TV mit einem Fernsehgerät koppeln und Medieninhalte via WLAN darauf streamen lässt. Natürlich sollen dies vor allem eigene Inhalte aus der Mediathek Prime Instant Video sein, aber auch Drittanbieter wie Netflix sollen die Plattform betreten dürfen.

Amazon Fire TV: TV-Box und Spielkonsole in einem
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Sonoro Radio im Test:
Kleine, klangvolle Schlafzimmeranlage mit Radiowecker

Das Unternehmen Sonoro sitzt ausnahmsweise mal nicht in Fernost, sondern in der Kölner Innenstadt. Es produziert hauptsächlich Musiksysteme, die auf die Anforderungen in den unterschiedlichen Wohnräumen ausgerichtet sind. Das Sonoro Radio, das wir getestet haben, soll seinen Platz im Schlafzimmer finden.

Sonoro Radio  (Bilder: Frank Müller)

Sonoro Radio (Bilder: Frank Müller)

Das Sonoro Radio lässt sich schon beim Auspacken die Chance nicht entgehen, einen guten ersten Eindruck zu machen. Die Sonoro-Handschuhe sind wohl eher ein Gag als Notwendigkeit, aber sie signalisieren, dass man es mit einem Gerät zu tun hat, das es wert ist, mit Sorgfalt behandelt zu werden.

Was sonst noch so im Paket ist, zeigt das folgende kleine Auspackvideo, das ich gedreht habe. Sowohl in die umfangreiche Fernbedienung als auch in das Sonoro Radio selbst muss zunächst eine Batterie eingelegt werden, die zum Glück beigelegt ist.

Sonoro Radio Schlafzimmeranlage mit Radiowecker
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Haushaltsgerät mit Gefühlen:
Brad, der eifersüchtige Toaster

Der italienische Produktdesigner Simone Rebaudengo hat einen smarten Toaster erfunden, der sich über das Netz mit anderen Toastern verbindet und damit feststellt, ob er viel oder wenig im Einsatz ist. Die Freude oder den Frust darüber kann er äußern, und wenn er zu wenig benutzt wird, kann er einen neuen Besitzer bestimmen.

Connected Toaster Brad

Connected Toaster Brad

Smarte Haushaltsgegenstände brechen gerade wie eine Flutwelle über uns herein. Wir haben über den selbständigen Kochtopf EveryCook geschrieben oder Foodini, den 3D-Drucker, der Essen ausdruckt.

Ein Absolvent der Technischen Universität Delft hat derweil einen smarten Toaster erfunden. Doch der ist anders smart, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Der Addicted Toaster ist zwar mit dem Internet verbunden, hat aber nicht den Zweck, dass man ihn vom Bett aus mit dem Smartphone verbindet. Vielmehr stellt er fest, ob er oft genug benutzt wird, und wenn nicht, sucht er nach einem neuen Besitzer. Denn einen Addicted Toaster kauft man nicht, man besitzt ihn nur.

Addicted Toaster: Haushaltsgeräte im Verbund
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Fuz Designs EverDock Go:
Kfz-Ladedock für alle Smartphones

Fuz Designs sammelt nach dem Erfolg seines EverDock nun auf Kickstarter Geld für die Finanzierung eines Ladedocks, das nicht auf dem Schreibtisch, sondern im Auto seinen Platz finden soll. EverDock Go wird im Becherhalter platziert und soll mit nahezu jedem Smartphone kompatibel sein.

EverDock Go KFZ-Dock {pd Fuz Designs;https://www.kickstarter.com/projects/fuzdesigns/everdock-go-universal-car-dock-for-iphone-android}

EverDock Go KFZ-Dock (Quelle: pd Fuz Designs)

Ob Lightning-, 30-Pin- oder Micro-USB-Anschluss ist dem EverDock Go ganz egal. Wie sein Vorgänger EverDock kann auch EverDock Go mit Originalkabeln von Apple oder dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel verwendet werden. Dadurch ist das EverDock Go vergleichsweise zukunftssicher und universell einsetzbar.

Befestigt wird es im Becherhalter des Fahrzeugs. Die Hersteller gehen wohl zu Recht davon aus, dass heutzutage eigentlich jeder Wagen mit einem gut erreichbaren Becherhalter ausgestattet ist.

Das folgende Kickstarter-Video stellt EverDock Go genauer vor.

Fuz Designs EverDock Go
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Bruns Acoustic Timbre:
Wunderschöne, leider teure Bluetooth-Lautsprecher

Bruns Acoustic ist ein Zusammenschluss von Designern und Audio-Profis im Brunswick Valley in Australien. Das Unternehmen baut wunderhübsche Bluetooth-Lautsprecher in Handarbeit, die allerdings auch ziemlich teuer sind.

Bruns Acoustic Timbre Lautsprecher {Bruns Acoustic;http://www.brunsacoustics.com}

Bruns Acoustic Timbre Lautsprecher (Quelle: Bruns Acoustic)

Der Produktname Timbre spielt ein wenig mit der Ähnlichkeit der Begriffe Timber (Bauholz) und Timbre (Klangfarbe). Denn die handgearbeiteten Gehäuse der verschiedenen Timbre-Modelle bestehen allesamt aus Australischem Timber, das den Lautsprechern ein besonderes Timbre verleihen soll.

Zunächst aber sehen die Timbre Bluetooth-Lautsprecher sehr schön aus. Einige wie die „Relic“-Modelle sind speziell auf Retro getrimmt und erinnern ein bisschen an alte Gitarrenverstärker. Andere sind einfach sehr gut gearbeitete, schlichte Kästen, die sehr schön die Maserung des verwendeten Holzes zeigen. Unter anderem verwenden die Australier Kampferlorbeer oder Durian (auf dem die Stinkfrucht wächst).

Bruns Acoustic Timbre
Bruns Acoustic Timbre LautsprecherBruns Acoustic Timbre LautsprecherBruns Acoustic Timbre LautsprecherBruns Acoustic Timbre Lautsprecher
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