Parrot Flower Power:
Der Pflanzensensor im Praxistest

Wer keinen grünen Daumen besitzt, wird sich womöglich an gelbe Blätter, faulig riechenden Boden und den regelmäßigen Weg zur Biotonne gewöhnt haben. Mit Parrot Flower Power soll das Wegwerfen der geliebten Wohnzimmerpflanzen ein Ende haben. Nur taugt der smarte Sensor für den Blumentopf wirklich etwas? Wir haben das gute Stück getestet.

Herrlich witzige Verpackung. (Foto: Sven Wernicke)

Herrlich witzige Verpackung. (Foto: Sven Wernicke)

Etwas erschreckend ist eines: Ein Exemplar von Flower Power kostet rund 50 Euro. Mit der Peripherie ist es zwar möglich, mehrere voneinander getrennte Pflanzen in der Wohnung oder gar auf dem Balkon zu überwachen – nur leider nicht gleichzeitig. Denn das witzig anmutende Gerät wird in die Erde gesteckt und prüft fortan regelmäßig und auf Wunsch sogar in Echtzeit die aktuellen Bedingungen, denen die Pflanze ausgesetzt ist. Würde man das Gadget woanders platzieren, würde dies die Ergebnisse verfälschen, vor allem wenn eine gänzlich andere Pflanze geprüft werden soll. Aus diesem Grund ist das Verwalten mehrere Gewächse möglich, für aussagekräftige Ergebnisse muss man aber eine Pflanze mindestens einen Tag, besser eine Woche mit Flower Power „verbinden“. Selbst konzentrierte ich mich auf ein Bäumchen in meiner Wohnung – eine Clivia. Stichprobenmäßig probierte ich auch zwei weitere aus. Hinweis: Befinden sich zum Beispiel in einem Blumenkasten mehrere verschiedene Pflanzen, können diese mit einem Flower Power gleichzeitig analysiert werden, wenn sie sich nah beieinander befinden und die gleichen Umgebungseinflüsse, also Sonneneinstrahlung oder Bodenbeschaffenheit, „teilen“.

Und wie funktioniert das jetzt nun?

Parrot Flower Power
Alles in Ordnung. (Foto: Sven Wernicke)Infos gibt es teils in Echtzeit. (Foto: Sven Wernicke)Oh. Hier muss nachgebessert werden. (Foto: Sven Wernicke)Details zu den Pflanzen erhält man auch. (Foto: Sven Wernicke)
Welche Pflanze besitze ich? Tja... (Foto: Sven Wernicke)Was habe ich da eigentlich für eine Pflanze? (Foto: Sven Wernicke)Statistiken. (Foto: Sven Wernicke)Eine regelmäßige Synchronisation ist nötig. (Foto: Sven Wernicke)
Temperatur? Die gefällt der Pflanze. (Foto: Sven Wernicke)App-Version. (Foto: Sven Wernicke)Herrlich witzige Verpackung. (Foto: Sven Wernicke)Der Sensor ist recht groß, für kleine Pflanzen ist er ungeeignet. (Foto: Sven Wernicke)
Batterieeinschub. (Foto: Sven Wernicke)Parrot Flower Power
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Logitech K830:
Beleuchtete Tastatur fürs Wohnzimmer

Wer auf der Suche nach einer bequemen Lösung ist, seinen Wohnzimmer-PC von der Couch aus zu bedienen, sollte sich einmal die neue Tastatur K830 von Logitech anschauen. Sie will mit einem eingebauten Trackpad und beleuchteten Tasten überzeugen.

Logitech K830

Logitech K830

Tastaturen erobern die Wohnzimmer vielerorts. Vor gut einem Monat hatte ich euch bereits das Logitech Harmony Smart Keyboard vorgestellt – sozusagen eine Universalfernbedienung in Form einer Tastatur. Mit der K830 bekommt man es von den Schweizern nun auch eine Nummer kleiner. Es ist die neueste Generation einer Tastatur für Home Theater PCs.

Logitech K830
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Werbung Mit frischem Druck an die Fussball-WM

Der Anpfiff zur Fussball-WM in Brasilien steht in wenigen Monaten an. Zu einem grossen Teil bereits bedruckt ist die Bekleidung der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Seit rund 20 Jahren ist die Garantex AG aus Pratteln für die Veredelung der Trikots der Spieler und Fans zuständig. Um den vielen Anfragen zeitgerecht nachzukommen, setzt das Unternehmen auf eine durchdachte, minutengenaue Ablauforganisation.

Garantex - Fussball WM

Garantex - Fussball WM

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft startet am 15. Juni in Brasília gegen Ekuador ins Weltmeisterschaftsturnier. Mit von der Partie sind dann auch die Tenüs mit dem Aufdruck des Spielernamens und der Nummer. Für diese Textilveredelung verantwortlich ist die Pratteler Firma Garantex AG. Was ist neu an den Trikots für die diesjährige WM? Geschäftsführer Hans Hübscher: «Für die WM in Brasilien ist die Beschriftung im modernen Design gehalten. Alle Spielernamen werden in Grossbuchstaben gedruckt und in den Rückennummern sind Streifen im Negativverfahren integriert. Dies erhöht die Atmungsaktivität und den Tragekomfort.» Das Unternehmen setzt dabei auf den Transferdruck, da mit ihm ganz spezifisch auf die Eigenschaften des zu bedruckenden Textils eingegangen werden kann, beispielsweise garantiert dieses Verfahren eine erhöhte Dehnbarkeit, Migrationsfestigkeit und Schweissechtheit. «Zudem genügt der Transferdruck auch nach 100 Waschgängen höchsten Qualitätsansprüchen», ergänzt Hans Hübscher. » weiterlesen

Dash:
Was ein Lebensmittel-Onlinekäufer von Amazons neuem Handscanner hält

Mit Dash hat Amazon in den USA einen Handscanner für die einfache Onlinebestellung von Lebensmitteln veröffentlicht. Ob Kunden von dem Gadget tatsächlich Gebrauch machen, ist für den Konzern aber zweitrangig.

Amazon Dash

Amazon Dash

Ende der vergangenen Woche präsentierte Amazon für die Kunden seines in den USA angebotenen Online-Lebensmittel-Angebots Fresh einen WLAN-fähigen Handscanner namens Dash. Zu Anfang war ich unentschlossen, ob es sich bei dem kostenfrei über eine Einladungsliste angebotenen Gadget um eine kleine Revolution oder ein überflüssiges Stück Plastik handelt. Mittlerweile glaube ich, dass nichts davon zutrifft.

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Elephant Wallet:
Minimalistische iPhone-Hülle, Geld- und Kartenbörsen

Das polnische Familienunternehmen Elephant Wallet produziert verschiedene minimalistische Geld- und Kartenbörsen. Wir haben uns die „S Wallet“ für iPhone 4 und 5 sowie die „P Wallet“ angesehen.

Elephant Wallets {Elephant Wallets;http://elephantwallet.com} + Frank Müller

Elephant Wallets (Quelle: Elephant Wallets) + Frank Müller

Die Elephant Wallet Geldbörsen sind wirklich minimalistisch: Zum größten Teil bestehen sie aus stabilen elastischen Bändern, die auf raffinierte Art zu Karten- und Geldbörsen zusammengeschweißt sind. Durch die Dehnbarkeit der Bänder kann man zum Beispiel die S Wallet nicht nur für das iPhone 4(S), sondern auch für das iPhone 5(S) verwenden. Kredit- Geld- und Visitenkarten halten in den Fächern sicher, ohne herauszufallen. Einige dieser minimalistischen Geldbörsen besitzen sogar Münzfächer. Aber schauen wir uns doch zunächst die beiden an, die mir zum Test vorlagen.

Elephant Wallet: Minimalistische iPhone-Hülle
Elephant Wallet SElephant Wallet SElephant Wallet SElephant Wallet S
Elephant Wallet SElephant Wallet SElephant Wallet SElephant Wallet S
Elephant Wallet PElephant Wallet PElephant Wallet PElephant Wallet P
Elephant Wallet PElephant Wallets
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Sonnenrepublik Clicc und ClicLite:
Modularer Sonnenstrom für unterwegs

Das Berliner Startup-Unternehmen Sonnenrepublik produziert Clicc – eine kleine, effiziente Solarzelle, um die herum ein ganzes System modularer Solargadgets entstehen soll. Momentan ist Clicc vor allem mit ClicLite benutzbar, einem Akku mit LED für das Schlüsselbund.

Clicc Solarmodul {pd Clicc;http://www.clicc.de/presse/}

Clicc Solarmodul (Quelle: pd Clicc)

Die Zahl vier spielt bei Clicc im Augenblick eine zentrale Rolle. Das Team des Herstellers Sonnenrepublik besteht zur Zeit aus vier Menschen, und die Solarzelle Clicc ist 4 x 4 cm groß. Außerdem lassen sich weitere Clicc-Module an alle vier Seiten anklicken, um so die Sonnenstromausbeute zu vergrößern und die Ladedauer zu verkürzen.

Clicc kann per Klick mit dem ClicLite verbunden werden, das laut Sonnenkollektiv das “weltweit kleinste Handy-Ladegerät” mit einem 45-mAh-Akku ist. Außerdem sollen die monokristallinen Solarzellen eine Effizienz von 22 Prozent besitzen und damit Weltmeister in ihrer Kategorie sein.

Den Reserveakku ClicLite kann man am Schlüsselbund tragen und er dient dank einer dreistufigen weißen LED auch als Taschenlampe.

Der folgende Clip zeigt, wie sich Clicc mit ClicLite verwenden und ausbauen lässt.

Solarenergie Clicc und ClicLite
Clicc mit ClicLiteClicc SolarmodulClicc SolarmodulClicc Solarmodul
Clicc SolarmodulClicc SolarmodulClicc SolarmodulClicc Solarmodul
Clicc Solarmodul
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Gamebuino:
Retro-Handheldkonsole auf Arduino-Basis

Der „Gamebuino“ klingt nicht nur dem Namen nach verdächtig nach „Gameboy“, er sieht auch ganz ähnlich aus, funktioniert aber auf Basis von Arduino und richtet sich vor allem an solche Interessenten, die gern selbst Spiele entwickeln wollen. Das soll auf der Handheldkonsole im 8-Bit-Retrostyle nämlich ganz einfach sein.

Der finale Gamebuino hat ein durchsichtiges Case.

Der finale Gamebuino hat ein durchsichtiges Case.

Eigentlich hatte der Franzose Aurélien Rodot nur für sich selbst eine Handheld-Spielkonsole gebaut, die ihren klassischen Vorbildern à la Gameboy nachempfunden war. Es war ein Wochenendprojekt ohne weitere Ambitionen. Er bekam allerdings viele Rückfragen dazu von Leuten, die es nachbauen wollten und dabei Schwierigkeiten hatten. So kam er schließlich darauf, die Idee noch zu verbessern und ein Crowdfunding-Projekt daraus zu machen – der „Gamebuino“ war geboren. Das ist nun inzwischen online und für ein solches Nischenprojekt ziemlich erfolgreich: Über 13.000 Euro sind bereits zusammengekommen, weit mehr als die erhofften 3.141 Euro. Auch das erweiterte Ziel von 6.666 Euro wurde überschritten, weshalb nun jeder Gamebuino mit einer SD-Karte kommt. Thereotisch könne man von der sogar einen Film auf dem Schwarz-Weiß-Display des Gamebuino abspielen, erklärt Aurélien Rodot. Wobei man diese Idee nicht zu ernst nehmen sollte…

Gamebuino
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gamebuino-13gamebuino-14Der finale Gamebuino hat ein durchsichtiges Case.
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TV-Streaming:
Zattoo-Konkurrent Wilmaa veröffentlicht eigene Hardware-Box

Mit Wilmaa bringt der erste reine TV-Streaming-Anbieter eine Hardwarelösung auf den Markt. Der auch in Deutschland verfügbare Konkurrent Zattoo will sich lieber auf die Erschließung existierender Plattformen konzentrieren.

Wilmaa Box

Wilmaa Box

In diesem Jahr werden eine Reihe von neuen, rein internetbasierten TV-Boxen für Furore sorgen. Gerade erst hat Amazon in den USA mit Fire TV eine Allround-Lösung vorgestellt, die Videoinhalte des Onlinehändlers sowie Content zahlreicher anderer Dienste streamt. Googles Antwort lässt nicht lange auf sich warten, glaubt man diesem Exklusivbericht von The Verge: Mit Android TV will der Internetgigant nach dem gefloppten Google-TV-Projekt erneut versuchen, der Fernsehlandschaft näher zu kommen. Angesichts dieser Vorstöße wäre es kein Wunder, wenn auch Apple seine Settop-Box Apple TV in den nächsten Monaten erneuert. Immerhin hat sich das Gadget für das Unternehmen nach und nach zu einem Milliardengeschäft entwickelt.

Aus der Schweiz kommt nun eine Meldung, die zum Trend separater Settop-Boxen von IT- und Webfirmen passt, aber dennoch aus dem Rahmen fällt: Denn der Zattoo-Konkurrent Wilmaa hat in der Alpenrepublik nach einiger Verzögerung eine eigene Hardware-Lösung auf den Markt gebracht.

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Smart Wallet:
Wocket will die erste wirklich digitale Geldbörse sein

Bargeldloses Bezahlen soll zum Trend werden und mehrere Hersteller arbeiten an Systemen, damit wir bald mit dem Smartphone bezahlen können. Aber was ist mit Kunden- und Bankkarten? Hier soll Wocket ins Spiel kommen. Die Smartphone-ähnliche Erfindung will die erste digitale Geldbörse der Welt sein.

Statt Kunden- und Stempelkarten alles elektronisch: Wocket. Bilder: NXT-ID

Statt Kunden- und Stempelkarten alles elektronisch: Wocket. Bilder: NXT-ID

Wenn ich euch richtig einschätze, dann ist auch euer Portemonnaie nicht nur wegen der vielen Geldscheine und Münzen gefüllt, die ihr zu Recht besitzt, sondern auch mit Kassenzetteln, Stempel-, Kunden- und Kreditkarten.

Um ein solches Chaos zu beseitigen, will der US-Spezialist für Sicherheitslösungen NXT-ID in wenigen Wochen Wocket offiziell vorstellen, das erste gänzlich digitale Portemonnaie. Dies soll die Informationen von bis zu 20.000 Plastikkarten speichern können, die klassische Brieftasche ersetzen, sicher sein und dabei gut aussehen. Doch es bleiben Zweifel, wie das in der Praxis funktionieren kann. » weiterlesen

Novena:
Geekiger Open-Source-Computer startet Crowdfunding-Aktion

Novena ist ein Open-Source-Computer, den zwei Tüftler aus Singapur selbst zusammenstecken und der dank einer Vielfalt an Komponenten verschiedener Hersteller vom Radar der Geheimdienste verschwinden soll. Nur ganz billig wird der Spaß leider nicht.

Novena in der edlen Holz-Version mit zahlreichen Anschlüssen. Bilder: Novena

Novena in der edlen Holz-Version mit zahlreichen Anschlüssen. Bilder: Novena

Über Novena haben wir im Januar schon einmal berichtet. Damals hatten die beiden Gründer nicht viel mehr vorzuweisen als den ersten, sehr klobigen Prototypen des Open-Source-Laptops, der nerdig ohne Gehäuse daherkam. So weit waren die beiden Entwickler Andie „Bunnie“ Huang und Sean „Xobs“ Cross zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht.

Seitdem hat sich aber einiges getan und der Status des Novena dürfte von nerdig auf geekig gestiegen sein: Denn es gibt nur ansprechende Gehäuse für das Projekt, die Wahl zwischen einer Laptop- und einer Desktop-Version und die Möglichkeit, eins der Geräte via Crowdfunding zu unterstützen und vorzubestellen.

Novena Open-Source-Computer
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novena-917-edit_project-bodynovena-922-edit_project-bodyNovenaNovena in der edlen Holz-Version mit zahlreichen Anschlüssen. Bilder: Novena
novena-1089_project-bodynovena-1114_project-bodyBlick auf das Innenlebennovena-enclosure-panel_project-body
Novena-PrototypSONY DSC
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