Raspberry Pi B+:
Kleines, aber feines Update des Bastel-Microcomputers

Der beliebte Bastel-Minicomputer Raspberry Pi ist einer verbesserten Version erschienen. Die Unterschiede fallen erst auf den zweiten Blick auf, der Preis ist gleich geblieben. Das sei noch keine Version 2 des Raspberry Pi, beeilen sich die Anbieter zu erwähnen. Aber es sei die vollendete Evolution des ersten Modells.

Die Änderungen auf einen Blick. Bilder: Raspberry Pi Foundation, Element 14

Die Änderungen auf einen Blick. Bilder: Raspberry Pi Foundation, Element 14

Der Raspberry Pi kam in den zwei Jahren seines Bestehens bereits in so vielen Experimenten und schlüsselfertigen Produkten zum Einsatz, wir könnten ein ganzes Blog nur dafür einrichten. Nun hat das Model B, die stärkere der beiden Varianten, von der Raspberry Pi Foundation ein Update spendiert bekommen.

Der Raspberry Pi B+ ist nur eine leichte Weiterentwicklung, aber weiterhin ab Werk für 26 Euro zu haben. Größte Veränderung: bessere Energieeffizienz, vier statt zwei USB-Schnittstellen und ein Micro-SD- statt eines SD-Karten-Slots.

Raspberry Pi Model B+: leicht aufgemotzter Tüftel-Computer
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Alltagserledigungen:
Ich freue mich auf die Automatisierung

Alltägliche Erledigungen erfordern eine Vielzahl Interaktionen mit anderen Menschen. Manche davon sind kaum notwendig. Zeit, dass Technologie übernimmt.

(Bild: Polycart, flickr.com. Lizenz: CC BY 2.0)

(Bild: Polycart, flickr.com. Lizenz: CC BY 2.0)

Mit anderen Menschen zu kommunizieren, kann bereichernd sein und viel Freude bereiten – sofern man dies freiwillig gewählt und sich die Personen selbst ausgesucht hat. Viele Male pro Tag sind wir jedoch zu Interaktionen mit anderen Menschen gezwungen, ohne dass ein Interesse aneinander besteht. Diese Vorgänge bieten keinerlei der Vorteile des sozialen Austauschs, dafür aber viele Nachteile. Meist sind sie zudem hochineffizient und rauben Zeit. Früher oder später wird Technologie diese Aufgaben übernehmen. Ich freue mich darauf. Hier sind vier Beispiele:

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Qhartz:
Drahtlose Ladestation und Zusatzakku für unterwegs

Drahtlosen Strom ganz ohne Kabel – dieses nur scheinbar unsinnige Ziel verfolgt das Kickstarter-Projekt Qhartz. Konkret gesprochen handelt es sich um einen Zusatzakku, der Gadgets nicht nur via USB-Kabel, sondern auch per Qi-Standard aufladen kann.

Qhartz – für den Stromhunger zwischendurch

Qhartz – für den Stromhunger zwischendurch

An sich klingt „drahtloser Strom“ nach einer praktischen Sache und Nikola Teslas Vision wäre heute im kleinen Maßstab sogar technisch machbar – aber wie ich in diesem Marktüberblick aufgezeigt hatte, krankt das Thema vor allem daran, dass es zahlreiche miteinander konkurrierende Standards gibt. So gab die Kaffeehauskette Starbucks kürzlich bekannt, dass sie „Duracell Powermat“ installieren wird, das auf dem Power Matters Consertium aufsetzt. In mobilen Geräten ist hingegen der Qi-Standard sehr viel mehr verbreitet – immerhin über 500 Produkte führt die Website auf. Kein Wunder also, dass es vor allem Zubehör für Qi gibt.

Dazu gehört auch das zungenbrecherisch benannte Kickstarter-Projekt Qhartz. Das folgende Video stellt es euch vor:

Qhartz
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Über ein Dutzend smarte Geräte steuern:
IFTTT wird zur Schaltzentrale für das Internet der Dinge

2011 ging IFTTT als Dienst an den Start, um verschiedene Online-Apps miteinander interagieren zu lassen. Heute unterstützt der Service eine schnell steigende Zahl an smarten, internetfähigen Geräten. IFTTT wird zur zentralen Plattform für das Internet der Dinge.

„Rezepte“-Sammlung zum Internet der Dinge auf IFTTT.

„Rezepte“-Sammlung zum Internet der Dinge auf IFTTT.

Außenstehenden prägnant zu erklären, was genau IFTTT macht, ist nicht leicht. Ich benutze in Artikeln zu dem US-Dienst gerne die Analogie des „digitalen Klebebands“. Dass jemand ohne Vorwissen anhand dessen aber versteht, was man mit IFTTT anstellen kann, erwarte ich natürlich nicht. Womöglich erübrigt sich das Thema jedoch bald. Denn immer deutlicher wird, in welche Richtung sich das Angebot entwickelt: zum Steuerungsorgan aller mit dem Internet verbundenen Geräte; zur zentralen Plattform für das Internet der Dinge (IdD).

Im Laufe der letzten Monate hat das Unternehmen die Zahl der mit dem persönlichen IFTTT-Konto verknüpfbaren Smart Devices und IdD-Produkte kontinuierlich erhöht. Weiterhin lässt sich der Service natürlich auch dafür nutzen, um reine Web- und Smartphone-Apps zusammenzuschalten und automatisiert miteinander interagieren zu lassen. Doch je vielfältiger das in unserem Alltag vorkommende Spektrum an digitalen, mit dem Internet verbundenen Geräten ist, desto stärker rücken bei IFTTT Einsatzszenarien in den Vordergrund, bei denen ausgelöste Aktionen nicht allein die konventionelle Nutzung von PCs, Smartphones oder Tablets betreffen.

Die folgende Zusammenstellung von mit IFTTT steuerbaren und zusammenschließbaren IdD-Produkten verdeutlicht, wie weit die Metamorphose von IFTTT zur Schaltzentrale für das Internet der Dinge bereits vorangeschritten ist.

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Cube:
Ein Aluminiumwürfel und andere revolutionäre Crowdfunding-Projekte

Das müsst ihr einfach gesehen haben: Cube ist die großartigste, wichtigste Erfindung überhaupt. Jetzt auf Kickstarter! Cube ist ein Würfel. Aus Aluminium. Er ist so simpel. Vielseitig. Braucht keinen Akku. Und überhaupt.

Schlicht und einfach: Cube

Schlicht und einfach: Cube

„Schlichtheit ist die höchste Form der Verfeinerung“ – ein solches Zitat wird Leonardo da Vinci zugeschrieben. Vor allem im Zusammenhang mit minimalistischem Design kramen es Marketingabteilungen und Werbeagenturen gern hervor. Fragt sich nur, ob der gute Leonardo dabei so etwas wie den Cube im Sinn hatte. Denn dieses Kickstarter-Projekt ist nichts weiter als ein Würfel aus Aluminium. Jetzt könnte man nur noch darüber streiten, ob eine Kugel nicht schlichter gewesen wäre als ein Würfel. Und wäre es nicht die höchste Form der Schlichtheit, überhaupt gar nichts mehr herzustellen und das dann via Kickstarter vorzufinanzieren? Fast habe ich das Gefühl, das muss es schon gegeben haben…

Aber schaut euch doch mal das Kickstarter-Werbevideo zum Cube an und ich bin mir sicher, ihr wollt dann auch unbedingt dieses Wundergadget haben:

Cube & Co
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paper-planeInternetberühmtheit KartoffelsalatDer Weg zur Quantum Energie...
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Monolyth:
Die Klimaanlage von unterwegs steuern

Das deutsche Projekt Tado Cooling hat Konkurrenz aus Slowenien bekommen: Monolyth lässt die Klimaanlage per Smartphone und über die Cloud steuern. Lernfähig soll sie natürlich auch sein und dabei die Luftqualität messen.

Moderne Klimaanlagen-Steuerung. Alle Bilder: Monolyth

Moderne Klimaanlagen-Steuerung. Alle Bilder: Monolyth

Bald werdet ihr in eurem Zuhause nie mehr frieren oder schwitzen müssen. Denn spätestens (aber nicht erst) seit dem milliardenschweren Kauf des Unternehmens hinter dem lernfähigen Thermostat Nest durch Google kommt Bewegung in den Markt. Der deutsche Anbieter Tado hat nach einer lernfähigen Steuerung für die Heizung kurze Zeit später selbiges für die Klimaanlage vorgestellt.

Und etwas ganz Ähnliches kommt nun aus Slowenien: Monolyth ist eine moderne Steuerung für die Klimaanlage. Sie soll sich von überall unterwegs bedienen lassen, sowie am Wetterbericht und an Kalenderdaten des Nutzers orientieren.

Monolyth: Die Klimaanlage von unterwegs steuern
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Monolyth_AppsMonolyth_Apps2MonolythModerne Klimaanlagen-Steuerung. Alle Bilder: Monolyth
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Freitag F152 Harper ausprobiert:
Messenger Bag mit viel Platz

Die Messenger Bag F152 Harper von Freitag ist laut Unternehmen das Ergebnis von 20 Jahren Erfahrung. Wir haben ausprobiert, wie sich das im Alltag bemerkbar macht.

Freitag F152 Harper Messenger-Bag (Bilder: Frank Müller)

Freitag F152 Harper Messenger-Bag (Bilder: Frank Müller)

Wer sich bei dem sommerlichen Dauerregen der letzten Tage auf sein Fahrrad/Velo schwingt, muss sich gut überlegen, wie er seine Siebensachen trocken von A nach B bringt. Eine Möglichkeit ist die neue Messenger-Tasche F152 Harper von Freitag.

F152 Harper ist wie alle Freitag-Produkte aus Lkw-Plane hergestellt, die ihre Wasserdichtigkeit in fünf bis zehn Jahren auf der Straße bereits ausgiebig unter Beweis gestellt hat. Die Gebrauchsspuren verschwinden auch beim Waschen in der speziellen Industriewaschmaschine nicht komplett. Man sollte also kein blütenreines Weiß erwarten, wenn man eine sehr helle Version bestellt. Durch die Patina, die unterschiedlichen Gebrauchsspuren, Farben und Muster der verwendeten Planen ist jedes Freitag-Produkt ein Unikat.

Das offizielle Video zeigt, was in den Messenger-Bag F152 Harper außer den 20 Jahren Erfahrung noch alle hineinpasst. Und dann schreibe ich etwas darüber, wie sich Harper macht, wenn man keine Steine transportiert.

Freitag Messenger-Bag
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Pavlok:
Armband malträtiert den Träger, wenn er sich nicht bewegt

Besondere Motivation für Fitnessmuffel: Pavlok ist ein Armband, das dem Träger leichte Stromstöße versetzt, wenn er sich nicht bewegt. Statt des Belohnungs- greift hier also das Bestrafungsprinzip. Der Erfinder will damit schon 13 Kilo abgenommen haben.

Fitnessarmband Pavlok. (Alle Bilder: Behavioral Technologies)

Fitnessarmband Pavlok. (Alle Bilder: Behavioral Technologies)

Dass die Technik uns dabei helfen will, endlich mehr Sport zu machen, daran besteht schon lange kein Zweifel mehr. Ob Fitness-Armbänder aber nur mit futuristischem Aussehen und tollen Funktionen dabei helfen, Faulenzer von der Couch zu bekommen, ist fraglich.

Deswegen versucht es eine Firma namens Behavioral Technologies jetzt mit der modernen Form der Peitsche: Das Armband Pavlok malträtiert den Träger mit mehr oder weniger sanften Stromstößen so lange, bis er sich endlich bewegt.

Pavlok, Fitness-Armband auf die brutale Art
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Smart Card:
Etwas größer als eine Kreditkarte, aber mobile Festplatte, Kartenleser und Reserveakku in einem

Wer seine Daten immer dabei haben und ständig auf Empfang sein will, der schleppt vieles mit: tragbare Festplatte, Reserveakku und vielleicht noch einen Kartenleser. Erfinder Gene Aikens will das alles in einem kompakten, kleinen Gerät anbieten, die sogar in die Geldbörse passt: die Smart Card.

SmartCard

SmartCard

Vor wenigen Tagen haben wir euch bereits einen mobilen Fastalleskönner vorgestellt: die Kingston MobileLite Wireless G2, eine Kombination aus Reserveakku, mobilem Router und Kartenleser in einer nicht sonderlich großen Box. In eine ganz ähnliche Richtung geht nun die Smart Card von Gene Aikens.

Die kombiniert einen Reserveakku mit einer tragbaren Festplatte, einem Micro-SD-Kartenleser, einer Taschenlampe, einer GPS-Funktion, einer Batterieanzeige und einem Notfall-Knopf, der im Ernstfall die Rettungsdienste alarmieren kann. Das beste daran: Die Karte soll so dünn und schlank sein, dass sie problemlos in ein Portemonnaie passt.

Smart Card, alles in einem dünnen, kleinen Gadget
9787337_orig20140709135833-bannerJPG2RenderingWas die Smart Card alles können soll
SmartCard
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Back to the Roots mit Dimple:
Zusätzliche Tasten für Android-Geräte zum Ankleben

Smartphones und Tablets zeichnet unter anderem aus, dass sie möglichst wenige Tasten und Knöpfe bieten. Stattdessen werden sie über das Touch-Display bedient. Das Crowdfunding-Projekt Dimple geht quasi zurück zu den Wurzeln der Technik und bietet für mobile Devices zusätzliche Buttons als Klebestreifen an.

Bild: Dimple.io

Zusätzliche, variabel platzierbare Buttons für Android-Smartphones und -Tablets – dank Dimple.

Kann sich noch jemand an die Science-Fiction-Filme der 50er-, 60er- und 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts erinnern? Zukunft war da, wenn Menschen silberne Anzüge trugen (bei Star Trek auch wahlweise bunte Frottee-Pullis), durchs All flogen und an Computern mit ganz vielen Tasten herumdrückten.

Ja, Tasten, am besten noch wild blinkend – das stand damals für Fortschritt! Demnach sind wir mit unseren Smartphones und Tablets ziemlich rückschrittlich, denn die Geräte verzichten weitestgehend auf alles, was nur annähernd nach Drückbarem aussieht. Das kann Dimple ändern.

Dimple
Bild: Dimple.ioBild: Dimple.ioBild: Dimple.ioBild: Dimple.io
Bild: Dimple.io
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