Kleinster Bluetooth-Adapter

Diesen offensichtlich winzigen Bluetooth-Kurzstrecken-Funkadapter für Notebooks und PC hat Newton Peripherals an der CES angekündigt. Das Miniaturgerät namens “Mogo Dapter” soll das kleinste seiner Klasse sein – wofür wir den Hersteller laut Engadget beim Wort nehmen müssen, weil er in der Pressemitteilung keine Abmessungen bekanntgibt.

Dafür den Preis: Knapp 50 Dollar werden für das schnell irgendwo in der Notebook-Tasche verlorene Schmuckstück fällig, wenn es im zweiten Quartal 2007 auf den Markt kommt.

7 Megapixel-Winzkamera mit Multimedia-Fähigkeiten

Samsung präsentiert an der CES das i70: Winzige Digitalkamera mit heftigen Neuerungen.

Es kann losgehen: In Las Vegas ist die Consumer Electronics Show (CES) eröffnet worden, und die Meldungen über neue Gadgets wabern durchs Netz wie eine Tsunami.

Mir ist zunächst mal diese nette kleine Digicam von Samsung aufgefallen – nicht, weil die i70 Text-files anzeigt und MP3 und Video auf ihrem 3-Zoll-Bildschirm abspielt oder selber Videos in 720*480 Pixeln bei 15 Bildern pro Sekunden aufnimmt, sondern wegen des cleveren Gehäuses, aus dem das Bedienteil herausgezogen wird. Mit 7 Megapixeln und 3fach Zoom (obwohl ich den Verdacht habe, dass es sich dabei nicht um ein optisches handelt – und Digitalzoom ist schlicht gesagt unbrauchbar) hat sich der Winzling im “Sub-Compactformat” sogleich auf meine Testliste für Alltags-Schnappsschusskameras plaziert. Laut Engadet ist weder Preis noch Markteinführung bekannt.

Staubsaugen im Vorbeigehen

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Der Staubsauger-Roboter Roomba kriegt Konkurrenz: Zwei Spanische Design-Studenten haben diese grünlichen Pantoffeln für den jährlichen Design-Wettbewerb der Firma Electrolux entworfen. Ihre Dicke Sohle bringt nicht nur dem Träger mehr Komfort: Die Dinger dienen als Staubbeutel, denn in die Laufflächen sind flache Turbinen mit Batterie-Antrieb eingebaut, die jeden Schritt zur eigentlichen Hausarbeit werden lassen.

Noch hat Electrolux nicht entschieden, ob und wann diese neuste Errungenschaft aus der Klasse der Hightech-Schuhe auf den Markt gebracht wird.

Aber falls dies je geschehen sollte – dürfte ich eine Ergänzung in Form seitlicher Sockelleisten-Bürsten und den Einbau einer Geomapping-Software vorschlagen, damit der Träger nicht ständig nur die eigenen Trampelpfade im Teppich sauber hält?

Asus W5Fe – wohl das erste SideShow-fähige Notebook

Mit dem Launch von Windows Vista werden auch immer mehr SideShow-fähige Geräte auf den Markt kommen. Asus hat jetzt schon mal das W5Fe vorgestellt.

SideShow ist eine in Vista verarbeitete Technologie, welche es ermöglicht, auf einem Zweitbildschirm Daten anzeigen zu lassen, auch wenn der Computer ausgeschaltet oder im Ruhemodus ist. So ist es z.B. möglich, auf dem Zweitbildschirm E-Mails zu lesen oder die Outlook Tagesübersicht geöffnet zu haben. Der Asus W5Fe verfügt nebst dem normalen 12 Zoll Bildschirm eben über solch ein 2.8 Zoll Zweitdisplay mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel. Dieses Display ist mit einem 1GB grossen Flash-Speicher gekoppelt, womit eigentlich genug Platz für Daten vorhanden sein dürfte (wie das genau in der Folderstruktur ausschaut, würde mich aber schon noch interessieren). SideShow bzw. das externe Display kann man über einen Fünf-Wege-Button steuern. Ausser der Tatsache, dass eine 1.3 Megapixel Kamera im W5Fe eingebaut ist, sind vorerst noch keine weitere technischen Daten bekannt. Mit SideShow kann man sicherlich einige coole Sachen anstellen und da das Zweitdisplay angeblich fast keinen Strom benötigt, soll man dieses für mehrere hundert Stunden eingeschaltet lassen können. Was die Softwarehersteller damit anfangen, wird sich zeigen, aber so wies zur Zeit ausschaut, wird sich die ganze Geschichte plusminus in Richtung “PDA im Laptopdeckel” entwickeln, was eigentlich nicht gerade benutzerfreundlich ist zumal man den Laptop ja nicht die ganze Zeit mit sich herumschleppen will. Dennoch, wenn man einfach schnell ein E-Mail anschauen kann, ohne gleich den ganzen Laptop hochfahren zu müssen, ist das sicher eine bequeme Sache. Ich bin jedenfalls gespannt darauf, was die Softwareentwickler auf Lager haben.

Asus W5Fe

[via Fareastgizmos]

LaCie stellt sechs neue Produkte vor

Der für Speicherlösungen bekannte Hersteller LaCie hat sechs neue Produkte vorgestellt, darunter ein Blu-ray Brenner und eine externe Fesplatte mit Fingerabdruckleser.

LaCie d2 Blu-rayDa schon bald die MacWorld und die CES ihre Tore öffnen, kündigen Firmen fast jeden Tag neue Produkte an. LaCie hat nun fünf neue Storagelösungen und ein Paar neue Lautsprecher vorgestellt. Zum einen wäre da das externe d2 Blu-ray Drive, welches 25GB und 50GB Blu-ray Discs lesen, beschreiben und wiederbeschreiben kann. Die Abwärtskompatibilität zu DVDs und CDs bleibt dabei natürlich gewährleistet und da das d2 Blu-ray Drive via USB oder FireWire angeschlossen werden kann, dürfte jeder an seinem Computer einen freien Port finden. Einzig der Preis von umgerechnet knapp ?900 dürfte etwas schmerzen.

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1TB Festplatten von Hitachi und Seagate angekündigt

Fast gleichzeitig kündigen die beiden Firmen Festplatten mit einer Kapazität von 1TB an.

Auch wenn sich die Festplatten wohl langsam auf dem absteigendem Ast befinden, in Sachen Kapazität kommt zur Zeit noch kein anderes Speichermedium an sie heran. Storage-Lösungen mit 1TB (theoretisch 1024GB, in der Praxis wohl eher 1000GB) gibt es zwar schon, jedoch bestehen die jeweils aus zwei einzelnen 500GB Festplatten. Nun haben Seagate und Hitachi unabhängig voneinander Festplatten mit einer Kapazität von 1TB angekündigt (vorgestellt werden sie, wie könnte es anders sein, an der CES in Las Vegas). Bei Seagate gibt es noch nicht viele Informationen bezüglich der Festplatte. Sie soll mit dem neuen Verfahren PMR funktionieren und mit einem stossfesten Gehäuse ausgestattet sein. Ein Preis wurde noch nicht bekannt gegeben, die Platte soll aber in der ersten Jahreshälfte auf den Markt kommen.

HD

Die Festplatte von Hitachi namens Deskstar 7K1000 wird die Daten ebenfalls mit PMR aufzeichnen und mit 7200 Umdrehungen pro Minute rotieren. Die 7K1000 wird man entweder via SATA II oder via IDE (bzw. ATA/ATAPI-7) anschliessen können, wobei SATA II wohl dank einer Schreibgeschwindigkeit von 300MB/s vorzuziehen ist. Die Festplatte soll $400 kosten und noch in diesem Quartal auf den Markt kommen.

[via CrunchGear & Engadget]

32 GB Flashdrive:
Sind die Tage der Harddisk gezählt?

Sandisk präsentiert eine preisgünstige Festspeicherkarte als Harddisk-Ersatz für Notebooks

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Halber Stromverbrauch und bis zu viermal schnellere Zugriffszeiten: Festspeicher, heute vor allem in Form der diversen Speicherkärtchen für Digitalkameras und dergleichen bekannt, bietet etliche Vorteile gegenüber der guten, 50 Jahre alten Harddisk. Die ist aber immer noch das billigste Speichermedium und deshalb kaum aus unserem Leben wegzudenken.

Bis heute: Sandisk, Weltgrösster Hersteller von Flash-Speichermedien, hat soeben eine 32 Gigabyte-Festspeicherkarte (SSD, Solid State Drive) als Ersatz für Notebook-Harddisks angekündigt. Das gleiche hat Samsung vor genau einem Jahr getan und dabei auch gleich den “Tod der Harddisk” verkündet, aber angesichts des Preises ihres Produkts damals ziemlich heftige Kritik geerntet (und inzwischen zwei Notebookmodelle ohne Harddisk, aber mit 32 GB SSD vorgestellt).

Im Falle von Sandisk beeindruckt neben der Speicherkapazität des kreditkartengrossen (1,8 Zoll-Format) Geräts vor allem der Preis, “den ich Ihnen hier aber nicht bekanntgeben kann”, wie Ken Castle von Sandisk mir grad erklärte, “aber wir gehen davon aus, dass die damit ausgerüsteten Notebooks 600 Dollar teurer als konventionelle Rechner sein werden.” Also kostet das Teil rund 650$ (gemäss HD-Preis weiter unten im Text).

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Samsung präsentiert zweiseitiges Display – und jetzt?

SamsungHeute morgen um 8 Uhr hat Akihabara die Meldung gepostet, dass Samsung ein zweiseitiges Display auf den Markt bringen wird. Sprich, ein Display mit zwei autonomen Seiten. Danach hat diese Neuigkeit die übliche Runde durch die Technikwelt gemacht. Ein zweiseitiges Display ist vor allem bei Handys und Konsorten von Vorteil, da nun nicht mehr zwei einzelne Displays verbaut werden müssen (z.B. für den Fall dass man bei einem Klapphandy ein Hauptdisplay und ein externes Display hat). Dadurch, dass eine Displayseite, die Beleuchtung der anderen Seite reflektiert, kommt das zweiseitige Display auch mit bloss einer Hintergrundbeleuchtung aus, was sich sicherlich positiv auf die Akkulaufzeit niederschlagen wird. Samsung wird das 2.2 Zoll Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel ausliefern. So weit, so gut – Akku sparen finde ich immer ein gutes Argument. Jedoch finde ich es nicht so revolutionär, wenn diese neuen Displays die Dicke von Geräten um 1mm reduzieren – ich würde es jedenfalls nicht merken, wenn mein Handy 1mm dünner wäre. Na ja, wir werden sehen, was die Elektronikbranche mit dieser Innovation anzufangen weiss. Samsung will die Displays in der ersten Jahreshälfte (sprich: wohl Ende Juni) ausliefern.

[via Akihabara]

Logitech X-240:
PC-Lautsprecher und iPod-Dock

Logitech X-240

Logitech X-240

Logitech hat heute diese Lautsprecher angekündigt und wird sie an der CES in Las Vegas der Öffentlichkeit vorstellen. Beim X-240 Soundsystem sorgen nebst einem 15 Watt Subwoofer zwei 5 Watt Lautsprecher für angebliche “superior audio quality”. Ein kleines “Control Center” dient dabei der Steuerung der Lautstärke und verfügt über einen kleinen Clou: dank verschiedenen Aufsätzen, kann man verschiedene MP3-Player (eigentlich nur verschiedene iPod Modelle zumal der Zune in Europa gar nicht erhältlich ist) direkt an die Lautsprecher anschliessen und das Control Center auch gleich als Dock verwenden. Sprich, im Control Center kann man den iPod laden und mit iTunes synchronisieren. So wies in der Pressemitteilung tönt, kann man die Lautsprecher gleichzeitig an den PC und an den iPod anhängen, was sicherlich eine flotte Sache wäre. Schade nur, dass das X-240 ohne Fernbedienung kommt, aber für knapp 40 Euro kann das wohl auch nicht erwarten. In Europa wird das X-240 im Mai auf den Markt kommen.

Weiterführende Links:
Logitech X-240 (Affiliate-Link)

[via Engadget]

GPS-Schuhe mit Alarmknopf

Anziehen und vergessen – bis die Polizei einfährt…

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Der New Yorker Unternehmer Isaac Daniel bringt in den nächsten Monaten eine Linie von Turnschuhen auf den Markt, die immer wissen, wo sie sich befinden: In der Sohle der “Compass Global 1000(TM)-Inventor’s Limited Edition” befindet sich ein GPS-Empfänger.

Ortsbewusste Schuhe allein sind natürlich noch zu nichts nütze. Die futuristischen Schlappen weisen auch einen Alarmschalter auf – einen Panic-Button: Wenn sich der Schuhträger in Schwierigkeiten befindet, braucht er bloss diesen Knopf zu drücken, und ein Transmitter übermittelt seine exakte Position via Alarmzentrale des Schuhherstellers an einen vorbestimmten Empfänger oder die nächste Polizeistation.

Das Patent des Erfinder erwähnt zudem einen “versteckten Zehenauslöser”, der im Schuhinnern mittels einer speziellen Zehenbewegung unauffällig betätigt werden kann (zweimal hoch- und dreimal hintereinander die mittlere Zehe gewippt, und schon kommt die Kavallerie. Wie toll das funktioniert, wissen wir seit den “Mausgesten” des Internet-Browsers Opera). Damit ist jedes Entführungsopfer schnell gefunden – ausser die Kidnapper entledigen ihre Opfer der Schuhe, bevor sie sie in den Kofferraum werfen, wie Engadget bemerkt.

Für satte 350$ Verkaufspreis gibts die Hightech-Sohlen demnächst in den USA zu haben. Angesichts dieser Preislage fehlt uns eigentlich nur ein Feature: Eine Fernauslösung des Alarms, um Schuhdiebe auf der Flucht zu lokalisieren.