Palm Treo 750 mit Windows Mobile 6

WinMoWie Palm angekündigt hat, werden Treo 750 User ihren Palm im Verlauf dieses Jahres auf Windows Mobile 6 upgraden können. Dies dürfte besonders im Zusammenhang mit Exchange 2007 einige Vorteile wie zum Beispiel HTML-E-Mails mit sich bringen. Zudem kann man mit Windows Mobile 6 auch unterwegs auf Files zugreifen, die auf einem SharePoint Server abgelegt sind. Wie mir Theo Froelich auf Anfrage bestätigte, werden natürlich auch Besitzer eines Treo 750v von diesem Angebot profitieren können. Obwohl das Upgrade an sich gratis ist, kann es nicht ausgeschlossen werden, dass einige Mobilfunkbetreiber dennoch eine Gebühr erheben werden. Sobald das Upgrade zur Verfügung steht, werden natürlich alle neuen Geräte gleich direkt mit Windows Mobile 6 ausgeliefert.

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Added Value:
Windows Mobile 6
Palm Treo 750v im Test
Palm Treo 750 Produktpage

Sigma USB Hub – magnetisch und schick

Sigma Hub 4er

Sigma Hub 4er

Seit ich am Belkin-Stand erleuchtet wurde, will ich nur noch wunderschöne USB-Hubs auf meinem Schreibtisch haben. Das neue USB-Hub von Sigma APO ist zwar nicht gerade wunderschön, jedoch mindestens schick und praktisch. Einerseits ist ein bzw. zwei Ports etwas versetzt angebracht, wodurch man auch problemlos einen USB-Stick einstecken kann, ohne gleich die Nebenports nicht mehr verwenden zu können. Andererseits ist das USB-Hub magnetisch und kann somit an vielen Orten bequem befestigt werden. Sigma APO schlägt hierfür einen Schreibtisch aus Stahl vor, ich würde eher ein Schreibtischbein oder so vorziehen (wer hat schon einen Schreibtisch aus Stahl?). Zudem liefert Sigma APO das Hub mit einen einem Befestigungsgel aus, wodurch man das Teil auch auf nichtmagnetischen Oberflächen festmachen kann. Das 7er-Hub kostet ?25 und die kleinere 4er-Variante ?13. Beide Versionen sind sowohl in schwarz als auch weiss erhältlich.

sigma Hub

Added Value:
Sigma APO Magnetic Hub

Pantech PN-810 – ein Doppelslider für den US-Markt

Pantech PN810

Pantech PN810

Bislang hatte ich den Eindruck, dass die USA in Sachen Handys eher ein bisschen rückständig sind (als ich 2002 in den USA war, wurde zum Beispiel SMS gerade als die grosse Sensation angekündigt). Auf das Pantech PN-810, welches der Provider Helio bald unter dem Namen Ocean auf den Markt bringen wird, bin ich aber schon etwas neidisch. Der Doppelslider sieht nämlich nicht nur cool aus sondern hat auch gleich zwei verschiedene Keyboards auf Lager. Schiebt man das PN-810 der Längsseite entlang auf, kommt ein normales Keypad zum Vorschein. Macht man dasselbe der Breitseite entlang, entblösst das PN-810 ein QWERTY-Keyboard. So werden SMS oder E-Mails noch rascher getippt.

Ferner verfügt das Ocean über eine 2 Megapixel Kamera und 200MB eingebauten Speicher, der via microSD erweitert werden kann. Da der eingebaute Mediaplayer nebst Sounds (MP3, AAC, WMA) auch Videos (MPEG4, H.264, VOD) unterstützt, dürfte eine Speichererweiterung auch bald mal fällig sein. Cool ist die Anbindung von GoogleMaps via GPS sowie die Möglichkeit, sowohl POP als auch IMAP E-Mail Konten abzufragen. Da die Internetanbindung jedoch über EV-DO läuft, dürften wir dieses Modell im deutschsprachigen Raum nicht so schnell zu Gesicht bekommen. Schade eigentlich.

Pantech PN810 quer

Pantech PN810 quer

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Helio Ocean

[via CrunchGear]

Sony Ericsson lanciert zwei neue Handys und ich bin verwirrt

Sony Ericsson hat heute ihr Sortiment wieder einmal mehr um zwei Geräte erweitert. Mit dem W580 und dem Z610 bietet Sony Ericsson sicherlich zwei schicke Handys an, ob der Kunde jedoch die Übersicht behalten kann, sei dahingestellt.

z750 vorne

z750 vorne

Wieder einmal mehr hat mein bevorzugter Handy-Hersteller zwei neue Modelle vom Stapel gelassen. Da hätten wir zum einen das W580 im Slider-Design (Bild ganz unten) und zum anderen das Klapphandy Z750 (Bild rechts). Letzteres sieht fast genau gleich aus wie das Z610, unterscheidet sich jedoch etwas in Bezug auf die Tech Specs: 2.2 Zoll Display (320 x 240 Pixel), 2 Megapixel Kamera und 32 MB interner Speicher (plus eine 128MB Karte, die fix zum Lieferumfang gehört). Das wohl “augenfälligste” Feature ist jedoch die HSDPA-Unterstützung, womit das Z750 das erste Handy von Sony Ericsson ist, das mit diesem schnellen Übertragungsstandard aufwarten kann (zugleich ist es angeblich auch das erste HSDPA-Handy überhaupt auf dem amerikanischen Markt). Ferner verfügt es nicht bloss über Push E-Mail Funktionalität sondern unterstützt auch explizit Microsofts Exchange ActiveSync Protokoll, wodurch nicht nur E-Mails sondern auch Kontakte und Kalendereinträge laufend aktualisiert werden können. Sowohl HSDPA als auch die ActiveSync-Unterstützung finde ich erstaunlich, zumal das Z750 ja ein eher extravagantes Handy ist und Firmenkunden (welcher Privatuser benutzt schon einen Exchange Server?) meist auf schlichtere Handys (ohne Kameras) stehen. Zudem glaube ich nicht, dass auf einem 2.2 Zoll Display der Unterschied zwischen “normalem” UMTS und HSDPA sehr deutlich sein wird, da man auf solch einem Screen eh nicht gross durch die Gegend surfen wird. Insofern ist das Z750 meiner Meinung nach ein eher komischer Wurf. Das Z750 kommt in der zweiten Jahreshälfte zuerst in den USA und dann auch in anderen Ländern auf den Markt.

z750 vorne

z750 vorne

Aber auch das W580 vermag mich nicht wirklich aus den Socken zu hauen. Nebst dem W850 ist es zwar das einzige Handy im schicken Slider-Design, hat aber sonst nicht viele Neuigkeiten auf Lager. 2 Megapixel Kamera sowie eine 512MB Speicherkarte sind ja inzwischen auch bei den anderen Handys der W-Linie Standard. Einzig die Fitness-Funktionen wie Schritt- und Kalorienzähler sind bei diesen Modellen eine kleine Neuheit, dürften die Kunden aber nicht gleich in Heerscharen in die Läden locken. Dennoch muss ich eingestehen, dass 14mm eine absolut angenehme Dicke für solch ein Handy darstellen.

w580

w580

Ich beobachte den Handy-Markt nun seit längerer Zeit und kenne mich inzwischen nicht schlecht aus. Aber langsam bin ich vom Sony Ericsson Sortiment (speziell von der Walkman Linie) ziemlich verwirrt. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich nur noch geringfügig voneinander (hauptsächlich durch das Design) und die Tech Specs sind bei vielen Modellen fast kongruent. Ich möchte gerne einmal in einem Handy-Shop stehen, wenn ein Durchschnittskunde das Verkaufspersonal fragt: “Was ist jetzt eigentlich der Unterschied zwischen dem W580, dem W610 und dem W660 und welches würden Sie mir empfehlen?”. Ich glaube nämlich ehrlich gesagt nicht, dass man die Unterschiede (UMTS vs. EDGE, Bildschirmgrösse/Auflösung, digitaler Zoom und Autofokus) einfach so dek Kunden wird vermitteln können. Ich könnte mir vorstellen, dass Sony Ericsson einfach versucht, möglichst viele Geschmäcker gleichzeitig anzusprechen, ohne viel Innovation bieten zu müssen (“gleiche Technologie – anderes Gehäuse” sozusagen). Aber irgendwie glaube ich nicht, dass so viele ähnliche Modelle bei den Kunden gut ankommen werden, da sie sich dann überfordert fühlen und verwirrt sind. Mit je drei bis fünf Geräten in den verschiedenen Linien (Walkman, Cyber-shot und Low-End) würde Sony Ericsson meiner Meinung nach deutlich besser fahren. Was sagt ihr? Könnt ihr den Überblick noch behalten oder wirds euch auch langsam zu viel?

Added Value:
Meet the W580
Sony Ericsson Announces First HSDPA Handset

Apple TV im Test, Teil 4:
Das Fazit

Links zu den Teilen 1, 2, 3

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Kein Zweifel, der Apple TV ist ein typisches Apple-Produkt: Er bietet exzellentes Design, eine ausgezeichnete Benutzerführung und insgesamt ein stets problemloses und anregendes Multimedia-Erlebnis. Genauso deutlich sind die Schattenseiten: Man muss sich voll auf die iTunes-Welt einlassen, wenn man den Apple TV nutzen will, sollte sich nicht an Kompatibiltätsmängeln zu anderen Formaten stören und muss akzeptieren, dass die Konfigurationsmöglichkeiten sehr begrenzt sind.

Mit anderen Worten: Der Apple TV ist unter den Multimedia-Set-Top-Boxen das, was der iPod bei den MP3-Playern ist. Es gibt zweifelsfrei leistungsfähigere und flexiblere MP3-Spieler als den iPod. Aber die Marktanteile sprechen eine klare Sprache: Die meisten Käufer finden Einfachheit und gutes Design wichtiger. Und genau dieses Erfolgsrezept will auch der Apple TV verfolgen.

Ganz klar, die vergleichbaren Produkte von Netgear, D-Link oder Pinnacle bieten umfangreichere Features und vor allem mehr Offenheit zu vergleichbaren Preisen. Auch die Xbox 360 als Connector zu einem Media-Center-PC hat einiges mehr zu bieten. Aber all diese Produkte sind für eine andere Zielgruppe gemacht, nämlich für Leute, die Spass an Netzwerkkonfiguration haben und sich nicht an stotternden Videostreams stören (weil ja schliesslich die Technik so cool ist).

Der Apple TV hingegen ist tatsächlich ein iPod fürs Wohnzimmer. Ganz offensichtlich hat Apple viel darüber nachgedacht, was normale User gern hätten. Der Apple TV funktioniert sofort und ohne Probleme. Dank der eingebauten Harddisk ist die Wiedergabe von Videos und Musik stets störungsfrei. Ein weiteres cleveres Feature ist, dass andere Maschinen (zum Beispiel ein mitgebrachter Laptop von Freunden) sich temporär mit dem Apple TV verbinden lassen, so dass auch gemeinsames Filmgucken oder Musikhören spontan möglich ist.

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Apple TV im Test, Teil 3:
Multimedia nach Apple-Art

Links zu Teil 1 und Teil 2.

In den ersten beiden Teilen unseres Tests konnten wir feststellen, dass der Apple TV ein schönes Gerät ist und keine Mühe bei der Installation macht. Wie bewährt sich der jüngste Apple-Spross aber im täglichen Einsatz als Multimedia-Center?

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Im Prinzip ist der Apple TV nichts anderes als eine Verlängerung für iTunes ins Wohnzimmer, und demenstsprechend bringt die kleine Box alle Vor- und Nachteile von iTunes mit. Als Vorzug wäre da sicher die einfache Bedienung zu nennen. Wer mit einem iPod umgehen kann (und wer kann das nicht?) kommt auch mit dem Apple TV sofort zurecht. Die Benutzeroberfläche sieht nicht nur super aus, sondern ist auch logisch strukturiert. Schöne 3D-Animationen an jeder Ecke machen Lust aufs Erforschen der Möglichkeiten.

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Apple TV im Test, Teil 2:
Anschliessen und Konfigurieren

Link zu Teil 1: Die Hardware.

Apple will mit dem Apple TV den Multimedia-Konsum am heimischen Fernseher simpler machen, und darum wird Wert auf Einfachheit gelegt. Während man bei vielen Konkurrenzprodukten besser ein Diplom in Netzwerk-Engineering mitbringt, ist die Inbetriebnahme des Apple TV auch für Nichttechniker problemlos.

Voraussetzung und Einschränkung ist allerdings, dass man iTunes auf dem PC bzw. Mac benutzen muss, denn nur mit dieser Apple-eigenen Software kann der Apple TV zusammenarbeiten. iPod-User werden mit dieser Tatsache wohl gut leben können, aber Besitzer anderer MP3-Player werden damit Steine in den Weg gelegt. Auch wer Musik oder Filme in anderen Formaten als dem Apple-eigenen gekauft hat, guckt in die Röhre: Das anderswo verwendete Windows-DRM unterstützt der Apple TV nicht.

Aber schreiten wir zur Inbetriebnahme: Zwei Kabel reichen eigentlich zum Anschluss an den Fernseher: Strom und das digitale HDMI, das von den meisten HD-fähigen Fernsehern unterstützt wird. Wenn das analoge Component-Signal genutzt werden soll, sind hingegen gleich fünf Chinch-Stecker nötig.

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Zwei Kabel, und schon ist der Kleine zufrieden.

Ebenso flott geht der Anschluss ans Internet von der Hand. Falls man sich über WLAN verbinden will (heutzutage wohl der Normalfall) wählt man einfach das richtige Netz aus den empfangbaren aus

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Zur Verbindung mit dem richtigen PC bzw. Mac muss nun noch auf beiden Geräten ein Sicherheitscode eingegeben werden, und das war’s auch schon. iTunes behandelt den Apple TV genau wie einen iPod. Auch die Einstellmöglichkeiten sind identisch: Man kann festlegen, welche Playlisten, Podcasts, Filme, Bilder usw. auf den Apple TV übertragen werden sollen. Und schon läuft die Synchronisierung an.

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Apple TV im Test, Teil 1:
Die Hardware

Bei der spektakulären Steve-Jobs-Show im Januar ging vor lauter iPhone-Hysterie das zweite neue Apple-Produkt fast etwas unter: Apple TV, die Multimedia-Box, die den PC bzw. Mac mit dem Fernseher verbindet. Auf das iPhone müssen wir noch ein paar Monate warten, aber den Apple TV gibt es seit letzter Woche zu kaufen. Zeit also für einen ausführlichen Test des multimedialen Wunderkästchens.

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Auf den ersten Blick ist die Funktionalität dieser kleinen Set-Top-Box recht begrenzt. Sie hat eigentlich keine andere Aufgabe, als Content (Video, Audio, Bilder) vom PC auf den Fernsehschirm bzw. die Stereoanlage zu bringen. Damit soll sie also nicht einen vollwertigen Media-Center-PC ersetzen, sondern stellt eine Kompromisslösung für multimedialen Mediengenuss dar.

Ähnliche Produkte gibt es ja nun von anderen Herstellern schon länger. Aber wer sich schon mal mit einer dieser Lösungen herumgeärgert hat, weiss: Da ist noch viel Raum für Verbesserungen. Und Apple wäre nicht Apple, wenn bei dieser neuen Set-Top-Box nicht alles etwas einfacher gehen würde als bei der Konkurrenz.

Wie immer bei Apple kommt auch dieses Produkt in stilvoller Verpackung daher.

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Heute zu gewinnen:
Palm Treo 750v

GEWINNSPIEL – Preis vom Hersteller gesponsert. Testbericht nicht.

Palm Treo 750vGEWINN
Zu gewinnen ist heute ein Palm Treo 750v, zur Verfügung gestellt von Palm, im Wert von ca. EUR 600 / CHF 900 ohne Vertrag, vodafone-gebranded (dafür steht das “v”), aber nicht SIM-locked.

ÜBER
Siehe Damians neuerdings-Testbericht vom 15. März.

Ich habe ihn nur kurz getestet und fand vor allem den Konversationsmodus beim SMSen toll. Alle Nachrichten von und an dieselbe Person stehen untereinander, und wenn man eine SMS schickt, wird das Gerät dadurch nicht blockiert.

GEWINN-MECHANISMUS
Um nicht wieder so einen Stress zu machen wie am Freitag (obwohl es lustig war), verlosen wir heute den Gewinner wieder einfach aus allen Kommentaren, die bis heute um 23.59 Uhr auf diesen Beitrag eingehen. Bitte nur einen Kommentar pro Person.

GEWINNER
Nach Aussortieren der Doppelten, Minderjährigen und Internen (Damian und ich) bleiben 105 Personen. Habe wie üblich in Excel mit einer Formel gelost, die Zahlen zwischen 1 und 105 ausgibt. Dann zehnmal F9 gedrückt, dann wieder hingeschaut. Es war die Nummer 45, die gewonnen hat: Marc Hitzmann aus Hamburg Ort weiss ich noch nicht. Zufällig hat sich Marc letztes Mal zu einer missglückten Verlosung kritisch geäussert; das darf er auch weiterhin machen. Allerdings können auch Leute gewinnen, die sich positiv äussern – so geht’s mit dem Zufall. :-) Herzlichen Glückwunsch!

CeBIT 2007 – Mein persönlicher Rückblick

Die CeBIT 2007 – gemäss eigener Tagline “The leading business event for the digital world” – ist inzwischen Vergangenheit. Rund 480’000 Besucher konnte die Messe dieses Jahr anziehen. Ich war einer davon.

Auf einem riesigen Messegelände haben während einer Woche die insgesamt 6’153 Aussteller ihre neuen Produkte und Dienstleistungen präsentiert. Ich war zum ersten Mal an der CeBIT und habe mir natürlich hauptsächlich die Angebot im Consumer-Bereich angeschaut. Ein Grossteil der Ausstellungfläche war jedoch B2B-Lösungen gewidmet, welche ich natürlich überhaupt nicht einschätzen kann. Nichtsdestotrotz konnte ich mir einige interessante Sachen anschauen und allgemeine Trends erkennen – die Hammerneuigkeit gabs an der CeBIT jedoch nicht. In diesem Beitrag möchte ich auf die CeBIT zurückblicken und einige der oben genannten Themen aufgreifen.

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Wohl das grösste Problem der CeBIT ist die etwas schwammige Positionierung irgendwo zwischen Fachmesse für Unternehmenskunden und Consumer-Event. Da mit 380’000 von 480’000 Besuchern der Grossteil zur Gruppe “Fachbesucher” gezählt wird, ist es eigentlich erstaunlich, dass noch so viele Firmen mit Endusern als Zielgruppe an der CeBIT ausstellen. Klar – Nokia, Apple, HP und Co. waren nicht mehr an der CeBIT präsent aber im Prinzip gäbe es für den Privatanwender immer noch viel zu sehen. “Gäbe” weils schlichtweg nicht so viele coole Neuigkeiten zu sehen gab. Zu den grossen Neuigkeiten gehörten die USB-Bildschirme von Samsung (bzw. DisplayLink), der UMPC Q1, welcher meiner Meinung nach massloss überschätzt wird (entweder will man einen richtigen Laptop und ist dann auch bereit, den extra mitzuschleppen oder man will einen Handheld, der bequem in die Jackentasche passt – ein UMPC ist weder Fisch noch Vogel) sowie das Sony Ericsson W660. Alle anderen Sachen kannte man bereits von der CES oder der 3GSM. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass man an der CeBIT nicht viel Neues gesehen hat, wenn man regelmässig neuerdings.com oder ein anderes aktuelles Gadgetblog liest. Dennoch war es interessant, mal auf dem LG Mobile PRADA Handy herumzudrücken oder einen ego-Laptop aus der Nähe zu sehen. Als normaler Messebesucher hätte ich dafür einfach nicht die ?38 Eintritt bezahlt.

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