Ein wahres Faltrad

“One” des britischen Designers Thomas Owen: Das nächste grosse kleine Ding nach dem Micro-Scooter?

Wenn demnächst in den Pendler-Zügen Europas Männer auftauchen, die etwas mit sich rumschleppen, das den Hutschachteln reisender Damen aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts gleicht, dann dürfte dies den Durchbruch von “one” bedeuten.

 

Die Hutschachtel lässt sich nämlich mit wenigen Handgriffen in ein etwas exotisch gestyltes, aber angeblich sehr bequemes Fahrrad auseinanderklappen. Das Konzept des Briten Thomas J Owen kann mit einigen cleveren Details aufwarten.

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Das Skype-UFO von Buffalo

BuffaloSkype-Freisprecheinrichtungen (“Speakerphones”) sind ja schon seit längerer Zeit auf meiner Favoritenliste. Bislang führt der Communicator von Polycom meine inoffizielle Rangliste immer noch mit deutlichem Abstand an. Das BSKP-CU202/SV von Buffalo (was für ein wohlklingender Name) sieht zwar auf den ersten Blick nicht so aus, als ob es den Communicator vom Thron stossen könnte, hat aber einen deutlichen Vorteil. Im Gegensatz zum äusserst teuren Communicator kostet es nämlich bloss ?60. Dafür sieht es meiner Meinung nach nicht wirklich stylish aus und irgendwie habe ich das Gefühl, dass Buffalo nicht über dasselbe Know-How in Sachen Speakerphones verfügt wie der Branchspezialist Polycom. Das BSKP-CU202/SV ist mit Skype kompatibel und wird via USB an den Computer angeschlossen, eine separate Stromzufuhr ist nicht notwendig. Auch wenn es auf der Herstellerseite heisst, dass keine Treiberinstallation notwendig sei, ist das BSKP-CU202/SV leider nur mit Windows kompatibel. Mal schauen, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass man für so wenig Geld ein wirklich gutes Speakerphone erhält.

Added Value:
Buffalo BSKP-CU202/SV

[via EverythingUSB]

Bringt Sony Ericsson ein Ferrari-Handy?

Ich glaube eher nicht – beginnen wir aber von vorne. Wieder einmal mehr kursieren im Internet Fotos von einem angeblich neuen Handy. Ganz neu wäre es in diesem Fall nicht, da es sich um eine Ferrari Special Edition des Sony Ericsson K800 handeln soll. Matt Hickey von CrunchGear regt sich schon tödlich über den moralischen Zerfall der Firma Sony Ericsson auf, vergisst dabei aber einige wichtige Dinge. Erstens gab es nie eine Pressemitteilung von Sony Ericsson – dies schliesst zwar nicht automatisch aus, dass es das Telefon nicht geben könnte, ist aber dennoch etwas dubios. Zweitens existieren komischerweise nur Fotos von der Handy-Rückseite – auch das macht mich etwas skeptisch. Zu guter letzt das wohl wichtigste Indiz dafür, dass es sich um ein Fake handelt: bald schon kommt das Sony Ericsson K810 auf den Markt – wieso sollte Sony Ericsson also jetzt noch eine Special Edition eines “Auslaufmodells” präsentieren? Vielleicht liege ich ja falsch aber irgendwie kann das nicht echt sein …

SE Ferrari 810

Philips präsentiert Mäuse für User mit Sauberkeitsfimmel

Philips DirtfreeIch weiss haargenau, wieso ich eine dunkle Maus besitze: lange Zeit hatte ich eine weisse Microsoft-Maus und diese sah schnell mal äusserst eklig aus (ich würde diese Behauptung gerne fotografisch belegen, doch leider habe ich besagte weisse Maus schon fortgeworfen). Den Entwickler-Geeks von Philips muss es ähnlich ergangen sein, denn nun präsentiert Philips gleich vier Mäuse, welche “schmutzresistent” sind. Eine davon ist zwar eine stinknormale Kabelmaus, die anderen drei Modelle sind jedoch schnurlos und benötigen bloss alle sieben bzw. zwölf Monate eine neue Batterie. Die spezielle Oberfläche sorgt bei den Mäusn dafür, dass sich kein Schmutz ansammelt und die Mäuse auch nach einiger Zeit noch schön weiss sind. Ab Mail sollen die kleinen Nager erhältlich sein, ein Preis steht noch nicht fest.

[via Tech Digest]

I’m a Barbie Girl …

Wieder einmal mehr wird Konvergenz zum Thema. Heute lautet das Motto: “Barbie meets MP3″. Mattel, Hersteller der wohl bekanntesten Blondine der Welt, hat nämlich heute angekündigt, eine “hybrid fashion doll” auf den Markt zu bringen: halb Barbie, halb MP3-Player. Die Player werden unter dem Namen “Barbie Girls” vermarktet und können sowohl MP3s als auch WMAs abspielen. Die 512MB Speicher hauen einen zwar nicht gleich aus den Socken, können aber via miniSD-Slot erweitert werden. Der Player selbst kostet ?45, kann aber mit ?7 teuren “accessory packs” erweitert werden. Diese Packs umfassen weitere Kleidungsstücke, Haustiere etc – süss, oder??

Barbie Girls

Added Value:
BarbieGirls

[via Übergizmo]

Die Moleskine-Festplatte

Nebenan bei imgriff.com hatten wir gerade einen Text über die Renaissance des Notizbuchs. Was ich aber via Trackback im bellobene-Blog gefunden habe, passt noch besser hierher:

moleskinefestplatte_big1.jpg

Früher haben wir uns geheime Tresore fürs Taschengeld in dicke Bücher geschnitzt, heute versteckt Sebastian Delmont eine externe Festplatte in einem Moleskine. Die genaue Anleitung gibt es im Blog des Bastlers. Viel Spaß beim Nachbauen, aber Vorsicht: Für den Dauerbetrieb könnte das möglicherweise nicht so gut geeignet sein.

(Foto von Sebastian Delmont)

Taschenmesser-MP3-Player

Victorinox “s.beat MP3″: Das Schweizer Taschenmesser mit Musik

blog1

Es dürfte sich um einen der schärfsten MP-Player auf dem Markt handeln: Der Schweizer Taschenmesser-Hersteller Victorinox führt in seiner immer breiter werdenden Palette von Sondermodellen auch das s.beat an – ein Basis-Klappmesser mit 2 Klingen, Schere, Nagelfeile und Schraubendreher – und eingebautem Musikplayer.

Das lässt sich glücklicherweise mit einem Knopfdruck aus dem Messer herauslösen und kann so auch auf Flugreisen mitgeführt werden – das Messer selber bleibt dabei im eingecheckten Koffer.

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Konvergenz:
Flaschenöffner meets USB-Stick

Das Thema Konvergenz geht in die zweite Runde: USB-Stick meets Flaschenöffner. Auch das ist wieder eine Idee der Sorte “wieso bin ich da nicht drauf gekommen?”. Das Prinzip ist schnell erklärt: man nehme einen Flaschenöffer, kreuze diesen mit einem 1GB USB-Stick und vermarkte ihn unter dem Namen Popdrive. Und hey, umgerechnet ?22 ist ja nun wirklich nicht viel Geld! Zudem dürfte die Mischung Bier und USB in Geekkreisen ziemlich gut ankommen. Ich bin mir absolut sicher, dass es den Popdrive eines Tages als Blogwerk-Werbegeschenk geben wird…

Popdrive

Added Value:
Popdrive

[via CrunchGear]

Spieglen, Spieglein am Display …

Und wieder einmal mehr ein Gadget der Kategorie “wieso bin ich da nicht drauf gekommen?!”. Der Etsumi Display Mirror ist zwar bloss ein Spiegel, den man beim Kameradisplay anbringen kann, die Idee vermag aber irgendwie trotzdem zu überzeugen. Sollte man mal aus einer etwas speziellen Perspektive ein Foto schiessen müssen (zum Beispiel weil vor einem eine Menschenmenge steht), kann man dank dem kleinen Spiegel dennoch aufs Display blicken. Logischerweise sieht man dann alles spiegelverkehrt, was am Anfang sicherlich nicht ganz einfach sein dürfte. Wie gesagt, die Idee finde ich gut. Wenn ich mir aber die Bilder so anschaue, sieht die ganze Sache etwas fummelig aus. Wie immer gilt: besser als nichts ist es allemal. Der Display Mirror gibts für ?17 direkt bei Etsumi.

Etsumi Spiegel

Added Value:
Etsumi

Abwechslungsweise ein Foto von der Frau und der Freundin in der Brieftasche haben

Digital Photo Wallet

Digital Photo Wallet

Auch wenn ich persönlich kein Ahnhänger dieses Brauchs bin: viele Leute tragen gerne ein Portrait ihrer Liebsten im Portemonnaie in der Brieftasche mit sich herum. Je nach Lebensabschnitt kann dies die Freundin, das Auto, die Ehefrau, das Kind oder sonst eine liebe Person sein. Dabei kann es jedoch zum Problem werden, wenn man keine ausgedruckten Fotos hat (und wer hat das in der Zeit von digitalen Fotorahmen schon noch?) oder man gerne etwas Abwechslung hätte. Die Brieftaschen von Brookstone versuchen, hier Abhilfe zu schaffen, indem sie ein kleines 3.5cm Display eingebaut haben. Fotos kann man via USB auf den Speicher laden, wobei um die 50 Fotos Platz haben sollen (eine genauere Angabe über die Speicherkapazität gibts leider nicht). Somit kann man sich verschiedene Bilder anzeigen lassen und wenn man mehrere Kinder hat, ist keines benachteiligt, weil immer der grosse Bruder zuvorderst in der Brieftasche steckt. Bei einem Preis von gut ?35 kann man sich zwar sagen: “wieso eigentlich nicht?” aber irgendwie vermute ich, dass man die Brieftasche besser aus der Hosentasche nimmt, bevor man sich setzt. So stabil sieht das kleine Display nun auch wieder nicht aus…

Added Value:
Brookstone Men’s Digital Photo Wallet
Brookstone Women’s Digital Photo Wallet

[via CrunchGear]