iTunes ohne Kopierschutz, dafür mit Benutzer-ID

Apples kleines Geheimnis: Kopierschutz-freie iTunes-Songs sind “personalisiert” und rückverfolgbar: Wer sie online tauscht, dürfte rasch Post von den EMI-Anwälten kriegen.

iTunesPlus

Für deutlich höhere Preise als die DRM-geschützten Titel sind ab sofort auf Apples “iTunes Plus” die Songs von EMI Music ohne Digital Rights Management (Kopierschutz) auch in Europa zu beziehen. Apple Schweiz verkündet zudem den Start von “iTunes U”, einem Zusatzangebot im iTunes-Store für Bildungsinhalte wie Sprachkurse etc.

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Das neue Palm Foléo:
Schreibtisch für Smartphones

Das «Foléo» von Palm ist eine Art Tastatur- und Bildschirmerweiterung für Smartphones: Ein Linux-Subnotebook, auf Festspeicher-Basis mit Wifi und Bluetooth.

palmfoleo1.jpg

Liveblogging zur Online-Pressekonferenz von Palm-Gründer Jeff Hawkins: Das neue Palm-Produkt Foléo bringt eine Standard-Tastatur bei sehr kleinen Abmessungen des ganzen Geräts und einen Farbbildschirm.

Es ist nicht als eigenständiges Gerät konzipiert (obwohl es als solches genutzt werden kann), sondern als Begleiter eines Smartphones. Hawkins sagt, es gehe nicht um einen Ersatz des Laptop-PCs, sondern es handle sich hierbei um das erste Gerät mit einem Vollbildschirm, das innerhalb einer Sekunde einsatzbereit sei (instant-on, kein Booten) und für Email, Web und die wichtigsten Business-Funktionen nutzbar ist.
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Gizmo für s60

Nokia Beta Labs bringen einen VoIP-Client für ausgewählte s60-Telefone.
Gizmo s60

Wer sich an kostenloses Telefonieren am PC gewöhnt hat, möchte darauf nicht mehr verzichten, auch nicht unterwegs. Nokias Abteilung für unerschrockene Early-Adopter hat deshalb einen Client für den Skype-Konkurrenten Gizmo veröffentlicht.
Laut Hersteller läuft die Software nur auf N80 und N95, aber mutige User haben sie auch schon auf anderen Geräten zum Laufen gebracht.

Wie Gizmo funktioniert und was man alles damit machen kann, zeigt der folgende verwirrende Screenshot.

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Die neue Palm-Klasse

Heute Abend um 20:30 Uhr (11:30 Ortszeit USA/Pazifik) wird Jeff Hawkins, einer der Gründer von Palm, Inc, eine neue Klasse mobiler Geräte vorstellen.

 Apple eMate
(Apples eMate, 1997 eine neue Art mobiler Geräte)

Palm hat sich die Konferenz D: All Things Digital ausgesucht, um nach langer Zeit ein wirklich neues Produkt vorzustellen. Da können also auch Bill Gates und Steve Jobs sehen, woran die Firma in den letzten Jahren gearbeitet haben.

Ich bin jedenfalls gespannt und kann es kaum erwarten. Und morgen um diese Zeit werden wir wissen, ob wir dieses Ding unbedingt haben müssen oder ob Palm damit endgültig in die Geschichte eingehen wird als noch eine Firma, die Windows-Mobile-Smartphones verkauft.

Natürlich gibt es Gerüchte: Angeblich wird das Gerät Palm Foleo heißen und als ein smartphone companion positioniert sein. Es wird unter Palms neuentwickeltem Linux OS laufen und zirka 500 Dollar kosten.

Links:

Geht’s ein bisschen puristischer?

Wir bei neuerdings lieben Neuigkeiten, manche von uns lieben Autos und alle lieben wir unsere Sprache. Aber bei Audi wird zur Zeit das Fahrzeugdesign und die Sprache mit Füßen getreten.
audi tt clubsport

audi tt clubsport

Von diesem Schock müssen wir uns erst einmal erholen. Audi fährt zum Tunerfestival an den Wörthersee, präsentiert einen TT mit abgeschnittenem Dach und Macho-Accessoires und schreibt dazu:

Der Audi TT clubsport quattro vereint Fahrleistungen eines Sportwagens mit einer einzigartigen Designsprache. Der aufgeladene Vierzylinder leistet über 300 PS, die permanent auf alle vier Räder übertragen werden. Domstrebe und Rennluftfilter prägen den Motorraum, aus der Abgasanlage erklingt echter Rennsportsound. Eine Fahrmaschine reinsten Wassers.

Wird Audi jetzt die Aufsteigermarke für Leute, denen GTIs zu schlicht sind? Und werden wir auf der Audi-Website mehr Texte im Stil bunter Stadtrand-Möbelmärkte lesen müssen?

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Google lanciert Streetview

Suchmaschinengigant Google bietet ab sofort 3D-Foto-Strassenansichten von ausgewählten Städten – zu betrachten ohne Zusatzsoftware direkt im Browser.

Blick von den Twin Peaks auf Downtown San Francisco

John Hanke, Gründer von keyhole (heute Google Earth), hat soeben den Start des neuen Dienstes an der Where 2.0 – Konferenz in San Jose bekanntgegeben. Demnach wird der Suchgigant seine Kartenanwendung Google Maps nach und nach mit lückenlosen, also 360-Grad betrachtbaren Strassenansichten aller wichtigen Quartiere grösserer Städte der Erde ausstatten.

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Tonlandschaften im Internet

Mit “Soundscapes” schafft es eine dritte Dimension in die Flache Welt des Internets: Google Earth wird mit Tausenden von geographisch korrekten Sounddateien angereichert.

Der Klang eines Ortes hängt von drei Schichten ab, sagt Bernie Krause von “Wild Sanctuary”: Den Klang der Landschaft, den Klang der Tierwelt an diesem Ort, und die Lärmkulisse der Menschen an diesem Ort. Krause besitzt nach eigenen Angaben die grösste Sammlung von “Ortsklängen” der Welt: 3500 Klangproben von verschiedenen Orten. Er nennt sie Soundscapes, und sie sind als neue Dimension der virtuellen Welt von Google, Google Earth, abrufbar – jeweils am Ort, wo sie aufgenommen wurden.
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Ein simples, pures Handy

Die Koreaner von LG geben sich ja meistens nicht mit einer einfachen Seriennummer zufrieden, sondern suchen sich gerne ziemlich attraktive Bezeichnungen für ihre Handys aus: Chocolate, Shine, Wine. Die Handys sehen dann auch meist dementsprechend sexy aus. Beim Simpure L2 vermag mich aber weder der Name noch das Design aus den Socken zu hauen. Dass Simpure eine Mischung zwischen “simple” und “pure” sein könnte, leuchtet in Anbetracht des recht simplen Design eigentlich sein, aber hatten wir solche Handys nicht schon mal in den 80er90er-Jahren? Zu den Specs: UMTS, ein 2.2 Zoll Display mit einer Auflösung von 220 x 176 Pixel und eine 1.3 Megapixel Kamera gehören zum Lieferumfang. Da das Simpure L2 aber primär in Japan auf den Markt kommen soll, wird uns dieser Backstein (das Simpure ist auch in weiss und gold erhältlich) aber wohl eher selten begegnen.

LG Simpure

LG Simpure

Pressemitteilung mit Fact-Sheet

[via CrunchGear]

Fujitsu Fab PC:
Ein MacBook-Herausforderer?

Fujitsu Fab PCAuch hier wieder eine Warnung vor dem eigentlichen Post: es handelt sich leider bloss um ein Designkonzept! Der Fab PC von Fujitsu wird also, genau so wie der Intel Mobile Metro, in näherer Zukunft sicher nicht in dieser Form in den Regalen stehen (irgendwie werde ich aber das Gefühl nicht los, dass sich die beiden Entwürfe ziemlich ähneln). Cool und vor allem schön ist der Fab PC aber dennoch. Der Clou an der Sache: das Display soll, im Gegensatz zu heutigen Modellen, biegbar sein. Dadurch kann man das Notebook wie eine Aktenmappe zuklappen (siehe unten). Auch wenn dies dem User nicht unbedingt einen grossen Mehrnutzen bringt – eine schicke Idee ists allemal.

Fujitsu Fab PC 2

[via Tech Digest]

Segway-Mamma

Segway-Mamma
Irgendwie hört man in letzter Zeit nicht mehr viel vom famosen Weltverbesserungsvehikel Segway.
Es ist ja auch nicht so, dass irgendjemand dieses Fahrzeug wirklich braucht. Aber wenn man den Elektroroller dann mal besitzt, versucht man wahrscheinlich auch, ihn für alle möglichen Anlässe zu nutzen. Zum Beispiel, um das Kind in den Kindergarten zu bringen, so wie diese Mutter in Seattle.

Unsere Bitte an mögliche Segway-Besitzer unter den Lesern: Bitte nicht nachmachen.

Via: cycleliciou.us
Via: Crunchgear