Byebye Palm, es war eine schöne Zeit…

Das iPhone macht den glücklosen König der Handhelds endgültig platt.

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Rot: Apple Aktie. Grün: Blackberry- (Rim) Aktie. Blau: Palm-Aktie…

Ich denks mir jedes Mal, wenn Jobs auf der Bühne so tut, als ob Apple was erfunden habe: das gibts doch längst. Und ich denk auch jedesmal: Und wieso haben die Vorgänger es nicht geschafft, es so cool und funktionell zu machen?

Zum Beispiel das iPhone: Seit mehr als zehn Jahren hat die ehemalige 3Com und spätere Palm die Nase vor allen andern, wenn es um PDA geht. Apple war zwar mit dem Newton vorher schon da, aber das Ding nicht funktioniert, und Palm hat es schliesslich mit “Graffiti” zum Funktionieren gebracht. Die Palm-Software war bis heute allen andern Handheld-Betriebssystemen haushoch überlegen, und ich war ein Fan der Produkte (aber schon bald nicht mehr der Firma) – bis heute.

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Jobs sagt den Mobildiensten, wo’s lang geht

Bilder von Steve Jobs’ Triumph über die Smartphone-Industrie

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Ich habs bis zuletzt nicht geglaubt: ein iPhone macht Apple von der Qualität der Telkos abhängig. Aber die Demo des Geräts, der ich heute morgen zusammen mit 4000 andern beigwohnt habe, hat mich überzeugt – Apple hat mal wieder ein Gerät zusammengestellt, das nicht nur in sämtlichen Belangen besser ist als alle andern. Die Zusammenarbeit mit dem US-Mobilnetzanbieter Cingular beweist auch, dass Steve sich den Dienstleistern nicht ausliefern will.

Der ins iPhone eingebaute “Visual-Voicemail”-Service ist nämlich keine Geräte-eigenschaft, sondern ein neuer Service, den Cingular für das iPhone aufschaltn muss – Voicemails können einzeln per Klick auf den Bildschirm abgerufen werden und müssen nicht mehr mühsam eine nach der andern angehört werden.

Das beweist, dass Jobs der Telekom-Industrie sogar Verbesserungen aufzwingen kann, welche diese nicht gern hat. Umgekehrt scheint Cingular auch seinen Standpunkt klargemacht zu haben: Die wollen wohl ihren eigenen Musikdienst auch auf dem iPhone implementieren, ansonsten hätte Jobs sicher auf die nahtlose Integration des iTunes-Shop auf dem iPhone hingewiesen – davon war aber bisher keine Rede. Weitere Bildlein von Steve Jobs auf der Bühne nach der Pause.

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Apple iPhone – nun ist es definitiv da!

Schon seit einiger Zeit wurde gerätselt und gemunkelt – nun ist es definitiv da: Apples iPhone.

Ich glaube, dass es schon lange her ist, seit es im Vorfeld einer Keynote Speech von Steve Jobs einen so grossen Hype gegeben hat. Kommt das iPhone? Kommt es nicht? Nun steht fest: es kommt – und wie … Ich gebe einfach mal schnell einige Fakten durch und lasse die Bilder für sich sprechen:

- das iPhone ist Handy, MP3-Player iPod und “Surf-Gerät” in einem
- gesteuert wird es über einen 3.5 Zoll Touchscreen im Format 16:10 (nach etwas Pythagoras und etwas Trigonometrie zwecks Verifizierung komme ich zum Schluss, dass das Display 7.5cm x 4.5cm gross ist). Mit 160ppi (!) sollte somit eine Auflösung von 480 x 270 Pixel resultieren (aber eventuell sind meine Mathe-Künste auch nicht mehr die besten)
- der Touchscreen schaltet sich automatisch aus, wenn er in die Nähe des Gesichts kommt (z.B. wenn man telefoniert)
- mit einer Dicke von 1.16cm ist es dünn, sehr dünn
- als OS dient Mac OS X (!), wodurch auch iTunes, Safari und Konsorten auf dem iPhone laufen
- ins Internet gelangt man via WLAN oder via EDGE
- bis zu 8GB Speicher sorgen für genügend Platz für Soundfiles usw.
- in den USA ist es ab Juni erhältlich (4GB für $499 und 8GB für $599, beide mit einem Zweijahresvertrag bei Cingular), hierzulande gegen Ende 2007

    iPhone

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    Sonys teurer Winzling

    Und noch ein Ultraportabler: Sony kündigt die Ankunft des Vaio UX Micro an, der in Europa den wohlklingenden Namen VGN-UX1XN tragen wird. Nicht ganz nachvollziehbarer Unterschied der beiden Abkömmlinge eines Japanischen Vorfahren ist die Preisdifferenz: Das ultraportable Vista-Gerät wird in den USA für 2500$ über die Theke gehn, in Europa (United Kingdom) werden allerdings 2000£ fällig – das sind bei aktuellem Wechselkurs 2979 Euro, wohingegen der US-Preis 1917 Euro ausmacht. Anders gesagt: wäre da nicht das Problem der anders angelegten Tastatur, so würde es sich lohnen, den Kauf des Mini-Vaio mit einem Ausflug nach New York zu verbinden…

    Vielleicht sind die Geräte ja ganz fest verschieden – Engadget weiss das auch noch nicht so genau. Jedenfalls kommt der Leichtgewicht-PC ohne Harddisk und bringt dafür 32 Gigabyte Flash-Speicher, was eine kürzere Startzeit des neuen Windows Vista und längere Batterielebenszeit verspricht (und Sony die Hoffnung auf den Verkauf der brandneuen 8-Gigabyte Memorysticks).

    Die technischen Daten: 1.3GHz Intel Core Solo U1500 Prozessor, 4.5-Zoll Bildschirm mit 1024 x 600 Pixel, 1GB RAM, Bluetooth 2.0, 802.11g Wifi, USB 2.0, Firewire, und Memory Stick Duo, ausserdem Wireless WAN mit EDGE (hm… was genau war das jetzt wieder? Wimax? GSM 5. Generation? Irgendwas schnelles jedenfalls, oder?).

    OQO Model 02:
    Der UMPC lebt!

    blog1

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    Als ich Mitte der neunziger Jahre im Hörsaal der Uni Vorlesungen auf meinem videokassettengrossen Sharp-Handheldcomputer (unter Dos 5.0) mittippte, hätten mich die Blicke der Komilitonen und -innen schon fast umgebracht. Inzwischen tippen ihre Kids ihre SMS auf dem Handy, und wir rennen alle mit Palm-PDA oder Smartphones in der Gegend rum. Aber eigentlich hätte ich gern einen echten PC im Hosentaschenformat – beispielsweise den “OQO Model 02″

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    Sansa Express:
    Der bessere Shuffle?

    Der Festspeicher-Konzern Sandisk macht an der CES seine Absichten manifest, mit Mediaplayern in allen Formfaktoren der übermächtigen Konkurrenz von iPod und Zune (najaaa…) den Rang abzulaufen – und wird mit jedem vorgestellten gerät überzeugender.

    Apples kleinster iPod namens Shuffle hat zwar den Formfaktor vom USB-Stick auf einen Ansteck-Clip gewechselt, hat aber noch immer keinen Bildschirm zur Kontrolle der abgespielten Musikstücke – Sandisks “Express” dagegen sieht aus wie der alte Shuffle, hat aber ein paar beeindruckende Verbesserungen gegenüber dem Apple-Stick.

    Zunächst weist der 1-Gigabyte-Player ein kleines organisches Display (OLED) auf, mit dem man die Playlist betrachten und Musikstücke gezielt auswählen kann; ausserdem verfügt er über einen Micro-SD-Schlitz, in den man die derzeit verfügbaren Micro-Speicherkärtchen (am besten von Sandisk…) bis 2 Gigabyte stopfen kann und damit eine ganz gehörige Kapazität erreicht. Und wer damit nicht zufrieden ist, der schaltet ganz einfach um auf Radio: Einen FM-Empfänger hat Sandisk dem Winzling auch noch verpasst.

    Der Spass kostet noch dazu mit 60 rund 10 Dollar weniger als Apples Shuffle und sieht nicht viel schlechter aus.

    Der HP-Microsoft-Home-Server

    An der CES hat Bill Gates laut Engadget in der Keynote erklärt, weshalb er glaubt, dass die Konsumenten reif sind für einen Server in jedem Haus.

    Ich glaub, es gibt nur einen Grund: Weil Microsoft gerne zusammen mit Hewlett-Packard die entsprechenden Geräte/Software verkaufen möchte.

    Zum Beispiel den HP MediaSmart, das ist diese Kiste hier, die zusammen mit der neuen “Microsoft Windows Home Server”-Software die digitale Zentrale in jedem Haushalt werden soll, auf der alle Dateien und Musik, Videos und die digitalen TV-Aufnahmen gespeichert werden und von jedem PC oder mit entsprechendem Adapter ausgerüsteten Unterhaltungsgerät abgerufen werden können (unsereins hat sowas ja längst mit einem alten PC und Linux gelöst…).

    Keine Angaben zu Preis und Technik, soweit. das Gerät soll automatische Sicherungskopien anlegen, einfach zu bedienen und simpel zu erweitern sein und dergleichen.

    Macht aber nichts, die Konkurrenz ist eh schon da. Etwa die wie immer falsch, zu früh oder unglücklich vermarktende Sony mit ihrem LocationFree TV-Server. Oder Apple mit dem zweifellos heute von Steve Jobs präsentierten Gerät, das Video und Musik in der Wohnung via Funktechnik auf alle angeschlossenen Geräte weiterleiten kann.

    Sansa Connect:
    Der bessere Zune?

    Die Speicherspezialisten aus Milpitas zielen mit ihren Mediaplayern à la Sansa View und Sansa Express nicht nur auf Apple mit der iPod-Linie, sondern nimmt jetzt auch das Hause Microsoft mit seinen ehrgeizigen Zune-Plänen ins Visier: Der 4-Gigabyte MP3-Player Sansa Connect weist selbstredend auch ekine Harddisk, sondern nur stromsparenden Flash-Speicher und einen Slot für Micro-SD-Kärtchen mit 2 Gigabyte Kapazität auf. Vor allem aber ist der Player mit dem 2,2 Zoll-Bildschirm Wifi-enabled – will heissen, er baut seine verbindung zum PC (oder direkt zu den Downloaddiensten, ab denen Musik gekauft werden kann), via Funknetzwerk auf. dabei können anders als bei Microsofts Zune auch öffentliche Hotspots für die direkte Verbindung ins Internet für en Zugriff auf die Musikspeicher oder ein persönliches Fotoalbum genutzt werden. Das befähigt ihn auch, Internet-Radio zu empfangen. Zudem verfügt das Funk-gerät natürlich auch über die ad-hoc-Verbindung zu andern Playern, die es wie Microsofts Zune erlauben, Musik mit Freunden zu “teilen”.

    In den USA kommt der kommunikative Geselle im späten März für 250 Dollar auf den Markt.

    Keine Taser für Europäer

    Wer “Consumer Electronics Show” (CES, die Grossveranstaltung in Las Vegas, woher uns grade all die Gadget-Meldungen um die Ohren fliegen) mit “Messe für Unterhaltungselektronik” übersetzt, muss über die Bücher: Die Firma “International Taser”, Herstellerin der umstrittenen Stromschocker, mit denen unter vielen anderen Zwischenfällen kürzlich ein paar wildgewordene Campus-Polizisten an der Uni Los Angeles einen widerspenstigen Bibliotheksbesucher “gezähmt” haben, bietet ab sofort den neuen persönlichen Taser C2 mit (349$) oder ohne (249$) Laser-Zielgerät für den privaten Gebrauch Schutz an.

    In vier modischen Farben ist die Stromkanone verfügbar, die den “Phasern” aus Raumschiff Enterprise so wunderbar ähnelt.

    Und hier kommt der Dämpfer an alle, die grade eine Bildgalerie derjenigen Leute vor sich sehen, die sie gern mal tasen (nicht zu verwechseln mit teasen) würden: Das Gerät darf nicht nach Übersee verkauft werden, wie die Webseite von “Taser International” (???) verkündet…

    LG Z1 – ebenfalls für SideShow gerüstet!

    Letzte Woche haben wir über das Z1 Notebook von LG berichtet. Damals war ausser den grundlegenden Eigenschaften noch nicht viel bekannt. Mit diesem Post auf CrunchGear wurden nun zwei weitere (nicht gerade irrelevante) Facts bekannt. 1.) das Z1 sieht auch aussen hammermässig aus und 2.) verfügt das chice Notebook ebenfalls über einen Zweitscreen für das Vista-Feature Sideshow (siehe auch den Post über das Asus W5Fe). So wies ausschaut, wird dieses Zweitdisplay mit einem Chocolate-ähnlichen Touchpad gesteuert – cool!

    LG Z1 SideShow

    [via CrunchGear]