Der verrückte Mr. Thanko

Seine Firma stellt allerlei verrücktes Zubehör für Geeks her, aber der Chef der Firma Thanko in Japan ist selber nicht weniger originell, wie sich im Interview mit Akihabara zeigt.

Das gewinnt zusätzlich an Vergnüglichkeit durch die Tatsache, dass der Interviewer kaum viel besser Englisch spricht als Mr. Yamamitsu.

http://www.dailymotion.com/swf/4tcCSZHleTMtDbp4K

Mac Pro nun auch mit 8-Core Prozessor

Und plötzlich war er da: der Mac Pro mit total acht Prozerssorkernen. Für knapp $4000 kann man sich in einen Mac Pro mit zwei 3GHz Clovertown Prozessoren unter den Schreibtisch stellen. Wenn man jedoch etwas mehr als das absolute “Basic Setup” haben will, kann man schnell mal $8000 auf den Tisch legen. Dafür dürfte es dann aber an Leistung sicherlich nicht mangeln.

Mac Pro

Added Value:
Mac Pro 8-core

Coke verkauft Strohhalme für Pepsi

…nein,nicht ganz, aber Sony einen iPod-Adapter für Bravia-HD-Fernseher, das TDM-IP iPod-Dock.

Was ist das sicherste Zeichen in der IT-Welt, dass ein Produkt den Übergang vom Bestseller- zum Markstein-Status geschafft hat? Wenn Sony statt die unsäglichen eigenen Formate plötzlich das Fremdprodukt unterstützt.

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San Francisco – LA in 60 Minuten…

Ich bin sicher, das hier ist längst über alle Europäischen TV-Sender gegangen: Frankreichs TGV hat den Geschwindigkeitsrekord für Überland-Züge mit 574.8 Stundenkilometern gebrochen. Dass dafür spezielle Loks und eine eigens präparierte Strecke ausserhalb von Paris nötig waren, ist Nebensache.

Wirklich. Denn was mich hat nachlesen lassen, war Gizmodos Zusatz, wonach Arnold der Österreicher eine Delegation zu dem Rekordversuch geschickt hat, die ihm im heimischen Sacramento (wohin der Goubernator jeweils per Jet von Los Angeles pendelt) Bericht erstatten sollen – Kalifornien träumt nämlich seit Jahren von einem Hochgeschwindigkeitszug.

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Bringt HP den Maybach-Laptop?

Schon den ganzen Tag macht im Internet ein Gerücht die Runde, das besagt, dass HP in Zusammenarbeit mit Maybach ein Luxus-Notebook auf den Markt bringen soll. Urheber dieser Nachricht ist das russische Blog tech2.ru, welches am 1. April (???) berichtet hat, dass einer ihrer Reporter einige Fotos des neuen Maybach-Notebooks schiessen konnte. Hier einige Fotos:

maybach1

maybach2

tech2.ru schreibt weiter, dass das Modell wohl unter der Produktbezeichnung “HP Maybach ns42″ auf den Markt kommen soll und unter anderem mit einem Core 2 Duo Prozessor sowie einem 64GB SSD ausgerüstet sein soll. Wie man auf den Fotos sehen kann, soll das Gehäuse mit Leder verziert sein. Meine persönliche Meinung: Fake! Schaut euch doch mal diese Fotos an: das Maybach-Logo sieht aus, als wäre es aus Pappe und überhaupt sieht es so aus, als ob jemand einfach ein stinknormales HP-Notebook etwas verziert hätte. Heute wurde der Post mit einem Update versehen: aufgrund des grossen Interesses habe tech2.ru HP gebeten, diese Meldung zu kommentieren (das habe ich natürlich auch und habe natürlich noch nichts gehört). Aber sind wir doch mal ehrlich. Maybach ist eine superexklusive Marke, welche von ihrer Exklusivität lebt. Wer einen Maybach kauft, macht das nicht zuletzt auch, weil er sich sicher sein kann, dass nur wenige Leute ebenfalls einen Maybach besitzen. Würde Maybach tatsächlich seinen Namen auf solch ein schrottig aussehendes Notebook setzen, wäre das für den Wert der Marke absolut schlimm (das wäre ja ein regelrechtes Paradebeispiel für eine Fallstudie). Vielleicht liege ich ja falsch, aber ich glaube, dass sich da jemand einen kleinen Jux erlaubt hat …

Added Value:
tech2.ru
Maybach

Update: HP hat nun offiziell dementiert, dass sie ein solches Modell in ihrem Sortiment haben oder etwas genauer: “HP does not have a notebook by the name you referenced…”. Auch wenn dies kein strenger Beweis dafür ist, dass es sich um ein Fake handelt (sie könnten es ja absichtlich dementieren, weil sie etwas Buzz-Marketing betreiben wollen oder weil sie das Produkt persönlich präsentieren wollen), glaube ich dennoch, dass wir dieses Thema abhaken können.

Taschensaft via USB

Ausprobiert: Universal Mobile Device Battery von APC (UPB10-EC)

[Gastbeitrag von Michael Sennhauser]

Ich habe etliche Geräte im Einsatz, welche über USB aufgeladen werden können. Meinen Treo natürlich, meinen Ipod, meinen Iriver, mein Oono-DAB-Pocket Recorder und meinen M-Audio-Flash Recorder, sozusagen mein zentrales Arbeitsinstrument. Und dem geht, dank eingebautem Lion-Akku, immer mal wieder mitten im Interview der Saft aus. Ich kann ihn dann zwar mit Adapter ans Netz hängen, oder am Notebook weiter besaften ? aber feldtauglich ist das nicht.

Seit ein paar Tagen kann mich aber auch ein langer Interview-Tag im urbanen Dschungel nicht mehr schrecken: Ich habe mir die Universal Mobile Device Battery von APC (UPB10-EC) gekauft.

Das Ding hat etwa die gleiche Grösse wie ein normaler Ipod der neusten Generation, wird mit einem USB-Standard- auf USB-Mini-Kabel und einem kleinen Netzadapter geliefert und lädt meinen Ipod mit einer Ladung drei bis vier mal vollständig auf. Für den Flash-Recorder dient mir das kleine Pack als Zusatzakku oder Ladegerät mit Reserven für rund 20 Stunden Aufnahmebetrieb.

Verbinde ich das mitgelieferte Kabel via grossem USB-Stecker mit dem Netzgerät (oder jeglichem USB-Anschluss mit Saft) und via USB-Kleinstecker mit dem APC, dann wird das Gerät geladen (von Null auf Hundert in rund vier Stunden). In der umgekehrten Konfiguration mit dem Standard-USB-Stecker am APC habe ich mobilen Saft für jedes USB-Gerät mit Mini-Buchse (oder ich stecke die proprietären Ipod- oder Treo-Kabel ein). Eine eingebaute Elektronik unterbricht die Stromausfuhr, sobald das Zielgerät nicht mehr saugt, auf Tastendruck zeigt ein eleganter weisse LED-Balken den aktuellen Füllstand des Gerätes an.

Für 75 Schweizer Franken (hier) ein sehr brauchbares Alltagsgerät. Ich habe es seit einer Woche im Einsatz, über die Langzeittauglichkeit kann ich noch nichts sagen. Aber bei dem Preis reicht mir notfalls auch bloss ein Jahr harter Praxis, bis Ersatz fällig wird.

Kopierschutz Ade:
EMI auf iTunes ohne DRM

Der Anfang vom Ende des Kopierschutz? EMI auf iTunes als Testfall für die Plattenlabel

apple.jpgSteve Jobs scheint ein Durchbruch gelungen zu sein: EMI bietet seine gesamte Kollektion ab Mai auf Apples iTunes-Musikstore auch in einer kopierschutzfreien Version an. Sollte sich das Angebot als Erfolg erweisen, werden die andern grossen Label wohl nicht umhin können, den bei den Kunden verhassten Kopierschutz ebenfalls fallen zu lassen.

Darin steckt indes ein Pferdefuss: sollten EMI-Verkäufe eine negative Tendenz aufweisen, wird das mit Sicherheit als Resultat des Verzichts auf den Kopierschutz ausgelegt werden (Beweise hin oder her – das ist Politik, nicht Logik) und bei den Plattenmultis übernehmen sofort die Betonköpfe wieder das Szepter.

Gemäss offizieller Pressemitteilung von Apple wird am Mai die ganze Kollektion des Musiklabels EMI in einer Version ohne Kopierschutz und in wesentlich besserer Qualität im Format AAC kodiert zur Verfügung stehen wird – wobei sich der Preis pro einzelnem Lied auf happige 1,29 Euro um satte 30% erhöht. Dabei zahlen die Kunden in Europa (zum teil wohl auch wegen der Abgaben an die Urheberrechts-Gesellschaften) bereits heute deutlich mehr pro Song als die Amerikaner mit 99$-Cent.

Das neue Angebot ist kein Ersatz für die EMI-Kollektion, sondern wird als Ergänzung zur bisherigen, kopiergeschützten und lediglich in 128kbs (gegenüber der neuen Qualität von 256kbs) vorliegenden Kollektion von EMI angeboten.

Kunden erhalten alerdings die Möglichkeit, ihre bereits gekauften, kopiergeschützten Titel für einen Aufpreis von 30 Cent pro Song im neuen Format gewissermassen “upzugraden”.

Die internationale Gruppe “defective by design” (ungefähr “kaputt als Design-Feature”) feiert die Meldung als Sieg über DRM und sammelt Ideen für ein Danke-Geschenk an Steve Jobs.

“iPhone #149″:
(Noch) kein Gewinner

Weil weniger als 149 Leute an unserer Verlosung teilnahmen, bleibt das iPhoney 149 der Alpha-Serie vorerst im Blogwerk-Tresor.

47 Einsender wollten das Telefon gewinnen – das sind aber leider 102 zu wenig. Das kommt uns insofern gelegen, als wir einen Tippfehler berichtigen müssen: Aus (Datums-) technischen Gründen ist im Posting ein “y” verloren gegangen. Ausserdem hat sich im nachträglichen Test herausgestellt, dass das Gerät doch nicht mit T-Mobile kompatibel ist.

Der Preis unserer 1-April-Aktion besteht aus einem “iPhoney”, das sich vom Apple iPhone durch seinen um ein Vielfaches dünneren Formfaktor abhebt:

iphoney 1

iphoney 1

Weil damit offenbar falsche Erwartungen geweckt wurden, verzichten wir auf den ausführlichen Test und schreiten gleich zum Fazit:
Positiv: Unglaublich dünn, leicht und faltbar.
Negativ Lässt sich weder einschalten noch zu irgendeiner sonstigen Aktivität bewegen. Auswechseln des Hintergrundbildes beansprucht zu viel Druckertinte.

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iPhone #149 zu gewinnen!

Vorserien-iPhone im exklusiv-Test – und in der neuerdings-Verlosung! OHNE Simlock! Anleitung zur Teilnahme unten.

appleIch nehm alles zurück: Das iPhone ist COOOOL! Weshalb ich das weiss? Weil ich heute den halben Tag mit dem 149sten Gerät aus der Vorserien-Produktion herumgespielt habe!

Erster Eindruck: Absolut umwerfend, handlich und extrem filigran.

Zwar weist das Gerät, das mir heute Morgen (gestern, vielmehr, denn inzwischen ist hier in San Francisco früher Sonntagmorgen) von Joan Steiner von Outcast-PR in San Francisco übergeben wurde, noch einige Bugs in der Firmware auf (es ist sogar mehrfach abgestürzt), aber ich kann zumindest sagen: das Interface ist so genial, wie wir es uns nach Jobs Präsentation erhofft haben, und die Sprachqualität des Flachmanns ist hervorragend.

Nach Rücksprache mit Outcast haben wir von Blogwerk beschlossen, das Gerät, das NICHT “SIM-locked” ist und damit auch auf andern Netzen als beim Apple-Vertragspartner Cingular genutzt werden kann, als absolut exklusives Gadget in Europa zu verlosen. Es wird eines der ersten iPhones überhaupt sein, welche in Europa in Betrieb genommen werden!

Für ausführliche Tests hat die Zeit heute nicht gereicht, aber die kleine Gruppe ausländischer Journis, welche die Geräte mit den Vorseriennummern B146 bis B155 bei Outcast abgeholt haben, konnte sich (mich eingeschlossen) vor Aufregung kaum halten.

Die iPhones kamen noch ohne Verpackung und Handbuch, aber zumindest die Telefon-Funktionen sind extrem intuitiv zu nutzen, und nach dem Einlegen meiner SIM-Karte von T-Mobile konnte ich bereits Anrufe auf dem GSM-Netz tätigen. Selbstredend habe ich als erstes zu Hause via Docking-Kabel das Hintergrundbild auf dem (laut Joan nur in der Vorserie etwas flau wirkenden) Bildschirm ausgewechselt und sofort angefangen, den Test im Bild festzuhalten – wobei ichs irgendwie hingekriegt habe, meine Kamera zu vermurksen.

Der ausführliche Testbericht folgt deshalb am Montag, hoffentlich mit einer Serie Fotos, wenn ich eine Digicam auftreiben kann.

Die Verlosung allerdings lassen wir gleich jetzt und hier steigen, und wir haben uns für einmal was neues ausgedacht:

Weil unser Gerät die Vorseriennummer B149 trägt (ist auf der Rückseite eingraviert), gewinnt, wer genau als 149ste Person seine Teilnahme an der Verlosung anmeldet.

Und damit die Geschichte nicht ganz so einfach ist, geschieht dies für einmal nicht per Kommentar, sondern per Mail an: gewinnspiel| at |blogwerk| Punkt |com (Nachtrag vom 2. April 2007: Wer’s noch nicht gemerkt hat – Bitte nächstes Posting lesen…

Bitte mit genauem Absender und Postadresse. Es entscheidet die Reihenfolge des Eingangs der Mails auf unserem Server, nicht die Sendezeit im Mailheader! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mitarbeiter von Blogwerk nehmen selbstredend nicht an der Verlosung teil. Mehrfach-Mails vom gleichen Absender werden nicht akzeptiert und aus der Liste der eingehenden Mails gelöscht, die Zählung erfolgt in der bereinigten Liste. Und damit keinerlei Konfusion entsteht und niemand behaupten kann, er habe geglaubt, der 149. Kommentar gewinne, schalten wir die Kommentarfunktion für einmal ab.

Am Montag veröffentlichen wir den Namen des Gewinners oder der Gewinnerin in einem separaten Posting.

Bleistifte aus Verstorbenen

Für manche mag das etwa so anstössig sein wie die Pointe von “Soilent Green”, aber einen künstlersichen Charakter kann man der Idee von Nadine Jarvis nicht absprechen: Die Produktdesignerin hat eine ganze Reihe von Verwendungszwecken für die Asche verstorbener Entworfen, darunter die Möglichkeit, mindestens 250 Bleistifte aus einem einzigen Verwandten herzustellen, die dann wohl dafür sorgen sollen, dass die Erinnerung an den Verblichenen recht lange Schwarz auf Weiss erhalten bleibt.

[via BoingBoing]