Ein Terabyte in einer Harddisk

Buffalo HD-H1.0TFBS2/3G: 3,5 Zoll-Harddisk mit einem Terabyte

Zwischen 1994 und 1995 lebt meine Freundin in New York, und ich nahm schamlos jede Gelegenheit und jeden Journi-Rabatt der damals noch existenten Swissair in Anspruch, um in den grossen Apfel zu fliegen.

Dabei drehte sich meine Welt um Fabiana, aber CompUSA in Manhattan kriegte bei jedem Trip ein bisschen was von meiner Zeit und ziemlich viel von meinem Geld. Ich erinnere mich, glückselig eine 500-Megabyte Harddisk aus dem Laden getragen zu haben, die ein paar hundert Franken billiger war als in der Schweiz.

Heute bringt Buffalo einen entfernten Verwandten meines damaligen Superkaufs in Japan auf den Markt. Die HD-H1.0TFBS2/3G weist eine Kapazität von einem Terabyte (1000 Gigabyte oder das 2000fache der Platte, die ich 1996 gekauft habe) für ungefähr den gleichen Preis auf den Markt – schätzungsweise wird das Gerät unter 500 Dollar kosten, wenns in den USA ankommt, also wohl 500 Euro in Europa (denn inzwischen wissen wir, wie die Firmen die Europäer abzocken).

Möglich wird die hohe Dichte durch “perpendicular magnetic recording”, was mir anlässlich des 50. Geburtstages der Harddisk vor ein paar Monaten ein Experte erklärt hat, was ich aber längst wieder vergessen habe. Einfach gesagt werden die magnetischen Ladungen auf der Harddisk nicht mehr horizontal angelegt, sondern vertikal, was Platz spart.

Ich erinnere mich aber auch etwas gelernt zu haben über neue HD-Verfahren mit hoch erhitzten Leseköpfen, welche die Kapazität weiter steigern werden – und da dieser Sumo-Ringer einer Harddisk von Buffalo noch keine heissen Teile aufweist, ist noch weit mehr von der guten, alten Harddisk zu erwarten.

[via Engadget]

Rocky, Robo Cop und Mad Max auf iTunes

MGM bringt eine eigene Kollektion in den Apple-Store

Lieber spät als nie: Hollywood-Filmgigant Metro Goldwyn Mayer (die mit dem Löwen) hat sich endlich überzeugen lassen, eine eigene Kollektion auf iTunes anzubieten.

In den USA sind damit Filme wie “Dances with Wolves”, “Ronin” und die im Titel erwähnten Blockbuster für rund zehn Dollar in “nahe-DVD-Qualität” erhältlich.

Klingender Lippenstift

Sony’s neue Player-Serie NW-E: USB-Sticks mit 3-Zeilen-Display

Von Blau über Pink nach Gold und Schwarz: Die Farben der neuen Sony “Walkman E-Serie” von USB-Stick-Musikplayern sind so ausgefallen wie das Gerät selber: Gar nicht. Spielt aber wohl keine Rolle, denn mit 1,2, oder 4 Gigabyte Kapazität und angeblich bis zu 30 Stunden Laufzeit sind die Lippenstift-Spieler durchaus attraktiv (wir wollen für einmal auf den running gag des iPod-Killers verzichten).

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Endlich erschrecke ich nicht mehr wegen SMS

SIGNAL

SIGNAL

Mein Job kann es mit sich bringen, dass ich abends spät noch vor dem Computer sitze und wahllos durchs Netz surfe seriös für neuerdings-Beiträge recherchieren muss. Da kann es durchaus mal passieren, dass mir jemand ein SMS schreibt und ich deshalb furchtbar erschrecke. Auch (bzw. gerade wenn) ich das Handy auf “Lautlos” habe, vibriert mein Nokia-Knochen nämlich vor sich hin und dies macht auf meinem Glasschreibtisch ziemlich viel Krach (und nein, wenn ich zu Hause bin, will ich mein Handy nicht in der Hosentasche rumtragen). Eine Alternative wäre ja, das Handy nicht auf “Lautlos” zu stellen aber dann kriege ich Probleme mit meiner Mitbewohnerin. Insofern finde ich SIGNAL ein gar nicht so schlechtes Produkt (die Kollegen von Übergizmo finden es ja das Hinterletzte). Wenn man nämlich sein Handy in das Plastikgefäss stellt, beginnt dieses (das Plastikdings, nicht das Handy) zu blinken. Genug dezent um keine “innocent bystanders” zu stören, jedoch immer noch auffällig genug, um vom Bildschirm aufzuschauen. Ebenfalls gut eignen dürfte sich SIGNAL in Bibliotheken (hinter die Bücher liebe Kommilitonen!) oder überall dort, wo Leute konzentriert am arbeiten sind. Für umgerechnet ?15 gäbe es SIGNAL bei puremodern – dummerweise muss man sich zur Zeit acht bis zehn Wochen gedulden. puremodern muss nämlich zuerst neue Geräte aus Europa nachbestellen …

Added Value:
SIGNAL

Vaio G meets SSD

Vaio G

Vaio G

Die VAIO Notebooks von Sony sind ja seit jeher dafür bekannt, viel Leistung und gutes Design zu bieten (dass sie dafür auch nicht ganz billig sind, ist daher eigentlich meistens auch zu verkraften). Die neuen VAIO G Modelle finde ich speziell cool weil man (als Option) statt einer Festplatte auch einen SSD mit einer Kapazität von 32GB einbauen kann. Die VAIO G’s (mit Carbongehäuse!) laufen zwar nur auf einem Core Solo Prozessor mit 1.33GHz, verfügen dafür aber standardmässig über mindestens 1GB RAM. Spart man beim Gewicht, wo’s nur geht, wiegt das VAIO G knapp 900g. Greift man auf den grösseren Akku sowie ein DVD-Laufwerk zurück, wiegt das Notebook um die 1150g – dafür kriegt man angeblich eine Akkulaufzeit von bis zu 12h! In Anbetracht des bloss 12 Zoll grossen Screens dürfte jedenfalls nicht viel Strom für das Display draufgehen. Will man ein VAIO G mit DVD-Laufwerk, grossem Akku sowie einem 32GB SSD, muss man umgerechnet knapp ?2000 zahlen. Vorerst sind die schicken Subnotebooks mit SSD jedoch nur in Japan zu haben.

Added Value:
VAIO G1ABNS

[via Übergizmo]

iPod war nicht der Lebensretter

Und wieder wird eine Internet-Legende demontiert: iPods taugen nicht als Schutz vor Kugeln.

Der perfekte PR-Anlass für Apple zum 100-Millionsten iPod-Jubiläum: ein US-Soldat in Tikrit überlebt, weil sein treuer (HP-) iPod die Gewehrkugel schluckt, auf der sein Name stand.

So wurde die Geschichte jedenfalls rumgeboten.

Jetzt korrigiert Wired und beruft sich auf eine Bloggerin, die mit dem Soldaten gesprochen haben will, dem das Missgeschick passiert ist:

«Die schussichere Weste hat Kevin gerettet. Dank dem iPod hat Kevin überhaupt erst gemerkt, dass er angeschossen worden war. Er berichtet, dass er in ein Scharmützel geraten sei und danach nicht einmal bemerkte, dass er eine Kugel abgekriegt hatte.

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Shuffle-Killer mit Video

Epoq’s mini-Mediaplayer ist so gross klein wie ein Brief Streichhölzer. Der kleine kann Video und hat einen Lautsprecher.

Eine Freundin hier findet, sie wolle keinen iPod Shuffle zum Joggen: “Zu klein. Den verlier ich.” Stimmt ja wohl, aber dann wär doch bloss ein bildschirmloses Stück Alu weg.

Nicht so im Fall von Epoq’s Kleinst-Mediaplayer, der den Massen des Shuffle (41 x 27 x 10mm) sehr nahe kommt: 66×50×11 mm und eine Design-Kreuzung aus Video-iPod und Retro-Tasten. Übrigens scheint der durchaus bekannte Hersteller von Displays keine Webseite zu haben, ich konnt sie jedenfalls nicht finden – eigenartig sowas, heutzutage.

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Nano-Kraftwerke in der Blutbahn?

Das Energieproblem ist gelöst. Jedenfalls das für Kleinst-Geräte, wie sie uns Mediziner und Futurologen à la Ray Kurzweil dutzendweise in die Körper pflanzen wollen: Wissenschafter des Georgia Tech haben einen Nano-Generator entwickelt, der aus der geringsten kinetischen Energie seiner Umgebung Gleichstrom erzeugen kann.

Die Idee dahinter ist weniger, die Winzkraftwerke millionenweise zu streuen wie Landminen und damit die Energie der im Wind wiegenden Grashalme zu gewinnen, als vielmehr mit ihrer Hilfe beispielsweise den nötigen Strom für den Herzschrittmacher aus der Energie des Blutstroms des Patienten zu produzieren – ähm. Die Pumpe wird von einem Gerät angepeitscht, das seine Energie aus ihrer Aktion gewinnt. Ist schon fast ein Perpetuum Mobile – Träger des Nanogenerators müssen allerdings täglich viertausend Kalorien mehr zu sich nehmen…

Jedenfalls basieren die Stromerzeuger auf Zink-Oxyd-Nanostrukturen, die sich durch Halbleitereigenschaften und piezo-elektrische Effekte auszeichnen. Wenn sie durchgebogen werden, entsteht eine Spannung, und der Nano-Generator gewinnt daraus einen Gleichstrom. Wer’s genauer wissen will, kann das Pressrelease oder die neuste Ausgabe von Science konsultieren. Der Artikel kann online bezogen werden. Für 10 Dollar.

Fernsehen wie bei Jack Sparrow auf der Black Pearl

Fernseher in speziellen Designs haben wir hier ja auch schon mal gesehen. Was die japanische Firma Runat jedoch neuerdings anbietet, dürfte bislang ziemlich unerreicht sein. Der 14-Zoll Fernseher sieht ja noch ziemlich normal aus aber der DVD-Player im Steuerrad-Look sowie der CD-Player mit dem Herz von Davy Jones dürften wohl nicht in jedes Wohnzimmer passen.

Runatu PotC TV

Runatu PotC TV

Besonder cool finde ich die Fernbedienung, die einem Kompass nachempfunden ist. Umgerechnet ?180 für den Fernseher und ?50 für den CD-Player sind ja eigentlich auch nicht viel. Dass diese Geräte jedoch den Sprung nach Europa schaffen werden, wage ich jedoch zu bezweifeln.

Runat PotC CD-Player

Runat PotC CD-Player

Runat PotC Fernbedienung

Runat PotC Fernbedienung

Added Value:
Runa Net: Pirates of the Caribbean

[via Akihabara]

Nokia 5070 – das ?100-Handy

Mit dem 5070 präsentiert Nokia ein Handy am unteren Ende des Sortiments. Primär will der finnische Handyhersteller damit Kinder und Teenager ansprechen.

Nokia 5070

Nokia 5070

Das neue Nokia 5070 wurde “with the needs of young consumers in mind” entwickelt. Es ist nämlich primär billig und verzichtet auf allerlei Schnickschnack, den grossmehrheitlich nur die “erwachsenen” User wünschen. Mit “young consumer” dürfte Nokia jedoch maximal Kinder meinen. Wenn ich mir nämlich im Bus die Teenies bzw. deren Handys so anschaue, geht unter einem Nokia N-series oder einem Sony Ericsson K800 nichts mehr. Insofern dürften sich Teenager mit einem 160 x 128 Pixel-Screen, einer VGA-Cam, EDGE und Infrarot wohl nicht zufrieden geben (auch wenn dies, rational gesehen, eigentlich meistens ausreichen würde). Sogar MP3-Klingeltöne, ein Radio, den gefürchteten Lautsprecher und einen E-Mail Client findet man auf dem 5070. Da die meisten Leute die geschossenen Fotos auch auf den PC übertragen wollen, ist es jedoch schade, dass das Nokia 5070 kein Bluetooth unterstützt (gut, mit einer VGA-Kamera schaut man sich die Fotos vielleicht besser nur auf dem Handybildschirm an). Aber ansonsten kriegt man für die ?100 (ohne Vertrag und Mehrwertsteuer) eigentlich ziemlich viel geboten. Das in rot und blau erhältliche Nokia 5070 soll noch vor dem Sommer auf den Markt kommen. Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht primär Kinder/Teenies, sondern ältere Leute ansprechen wird. Diese wollen schliesslich häufig einfach Handy, mit welchem sie telefonieren und SMS schreiben können.

Added Value:
Nokia 5070 Data Sheet