Der Empfänger macht sich dünn

Wer häufiger mal mit dem Laptop unterwegs ist und dabei auf eine echte Maus nicht verzichten kann oder will, der kennt das Problem: Jedes MalNano Receiver wenn man den Laptop auspackt, muss man erstmal Kabel oder Funkempfänger einstöpseln. Mit der VX Nano Cordless Laser Mouse und ihrem winzig kleinen Empfänger will Logitech die Sache vereinfachen- er steht nur 8mm aus der Buchse heraus. So soll man ihn einfach im USB-Port stecken lassen können. An sich eine nette Idee, nur besteht immer die Gefahr, dass bei einem Stoß auf den Empfänger das Innenleben des Laptops in Mitleidenschaft gezogen werden könnte.

Das Funktionsspektrum der Maus macht einen durchaus anständigen Eindruck. Mit dem Scrollrad kann man je nach Bedarf scrollen, mal schneller und mal langsamer- ein Antippen des Rädchens sorgt für die nötige Feinjustierung. Die fünf Tasten lassen sich per Software auf die persönlichen Bedürfnisse belegen. Dank Lasertechnik ist die VX Nano Cordless außerdem etwas genauer als herkömmliche optische Mäuse.

Logitech VX Nano Cordless

Kostenpunkt: 69,99?. Erhältlich ab August 2007.

Für eine Faust voll Video

JVC hat in den USA einen HD-tauglichen Festplatten-Videorekorder von Handflächengrösse angekündigt. Der GZ-HD3 ist der kleine Bruder des im Juni in Europa lancierten GD-HZ7.

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Bisher hat mich digitales Video nicht zu begeistern vermocht: Zu gross sind die Kompromisse in der Bildqualität, zu hoch ist aber vor allem der Aufwand, um aus dem aufgenommenen Material etwas vorzeigbares Zusammenzuschneiden, zu vertonen etc. – und dabei müssen auch noch ständig riesige Datenmengen hin- und hergeschoben werden. Nichts für ungeduldige Menschen wie mich.

Die neue Generation der hochauflösenden Harddisk-Videocams könnte allerdings für einen Gesinnungswechsel sorgen. Zum einen stimmt hier die Bildqualität, zum andern fällt die Fummelei mit CD und DVD weitgehend weg. Die Verlockung wird zusätzlich gesteigert durch kleine und leichte Geräte wie die grade präsentierte JVC GD-HZ3.

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Kostbare Stille auf Knopfdruck

Neuerdings hat vier Noise-Canceling-Kopfhörer vom billigen Philips “HN050″ über den preiswerten JVC “NA-HC100″, Panasonic “RP-HC500″ bis zum Bose “QuietComfort 3″ getestet. Teil I/III: Die Technologie.

Teil II: Preiswerte NC-Kopfhörer

noise cancelling

Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, den Krach der typischen Alltagsumgebung – im Zug, am Arbeitsplatz gleich neben der Baustelle, auf dem heimischen Balkon in der Abflugschneise des Flughafens – einfach ausblenden zu können?

Nur wenige Leute wissen, dass sie das eigentlich könnten. Ausgerüstet mit dem richtigen Kopfhörer, ist die fast absolute Stille nur einen Knopfdruck entfernt. Wir haben vier der Wundermuscheln ausprobiert und sind von den Resultaten grösstenteils überzeugt.

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neuerdings – der Wochenrückblick Ausgabe 23

Vergangene Woche waren vor allem die neuen Laptops von Asus, aber auch neue Lösungen von Logitech und Keyspan beliebte Themen bei neuerdings.com

Woche vom 16. Juli bis zum 22. Juli 2007

Überraschend kommt es nicht: die neuen, kleinen Laptops von Asus waren letzte Woche bei den neuerdings.com-Lesern hoch im Kurs. Da hätten wir einerseits die ersten Fotos vom Asus Eee, dessen Erscheinen viele Geeks (ich inklusive) kaum mehr erwarten können. Zur Repetition: der Eee ist ein superbilliger Laptop von Asus, welcher mit bis zu 16GB Flashspeicher und einem 7-Zoll-Display ausgeliefert werden soll. Statt Windows läuft jedoch eine für den Eee angepasste Linuxdistro, wodurch nicht nur Boot-Zeiten von circa 10 Sekunden, sondern auch Erweiterungen durch fleissige Programmierer möglich werden sollten.

Asus Eee

Ebenfalls von Asus, jedoch in einer deutlich anderen Preisklasse, ist der Asus U3. Bei diesem Subnotebook haben die taiwanesischen Ingenieure nur die feinsten Zutaten verwendet: Santa Rosa Prozessor, Nvidia Grafikkarte, ExpressCard-Slot, HDMI-Anschluss, sowie ein 13.3 Zoll Display. Im Gegensatz zum Eee soll der U3 jedoch nicht bloss $200, sondern $2’000 kosten.

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Die Zahl der Woche:
Die schnellste Internetverbindung

40 Gigabit pro Sekunde

oder anders ausgedrückt: 5 Gigabyte pro Sekunde (übrigens: normale Festplatten können pro Sekunde zwischen 50MB und 60MB aufzeichnen). Die 75-jährige Sigbritt Löthberg aus Karlstad (Schweden) dürfte mit ihren 40 Gbps wohl mit deutlichem Abstand die schnellste Internetleitung der Welt haben. Ihr Sohn Peter, welcher inzwischen für Cisco arbeitet, hat die Leitung sozusagen zu Demozwecken verlegt, um zu zeigen, dass billige Glasfaserleitungen auch in den eigenen vier Wänden Realität sein können. Wie Löthberg der schwedischen Zeitung “The Local” sagte, sei übrigens der schwierigste Teil der ganzen Übung gewesen, Windows auf dem PC seiner Mutter zu installieren …

The Local: Sigbritt, 75, has world’s fastest broadband

GPS führt direkt in Kirschbaum

Ein 37jähriger deutscher Lieferwagenfahrer hat am Samstag gemäss Meldungen der AFP in der Schweiz seinem Routenplaner etwas gar zu sehr vertraut.

Der Mann folgte der Frauenstimme seines GPS, obwohl die ihn in einen Fussgängerweg und an mehreren Fahrverbotsschildern vorbei führte.

Als er schliesslich in der engen Gasse steckenblieb, versuchte der Mann sein Fahrzeug zu wenden, beschädigte dabei Strassenleuchten und blieb schliesslich mit seinem Wagen im Geäst eines Kirschbaumes hängen. Gemeindearbeiter mussten den verkeilten Lieferwagen mit Motorsägen freimachen. Der Fahrer wurde mit 650 Franken (390 Euro) gebüsst. Ausserdem wird er sich wohl ein anderes GPS zulegen.

Merke: Die Prioritätenreihenfolge lautet: Menschen, Tiere, Fahrzeuge (oder Bäume) im Fahrzeugpfad meiden, Verbotsschilder beachten, dem GPS folgen – und nicht umgekehrt.

Klingende Golfbälle mit Gehirn

Das schöne am 5.1-Kanal Multimediasystem Sony DAV-IS10 ist, dass man es kaum sieht: Die fünf Lautsprecher haben die Grösse von Golfbällen. Ausserdem konfiguriert sich das System selber.

Seit Jahren besteht das Kinoerlebnis zu Hause nicht nur aus augenschmeichelnden Grossbildschirmen, sondern auch aus dem Mehrkanal-Surroundsound, der den Kinosaal erzittern lässt. Die Nebenwirkung im eigenheim besteht in überall herumhängenden oder -stehenden mehr oder weniger kleinen Lautsprecherboxen und einem kolossalen Subwoofer, der irgendwo im Designer-Wohnzimmer viel Platz wegnimmt.

Zumindest die fünf Boxen lässt Sony jetzt mit der DAV-IS10 beinahe verschwinden: Die Lautsprecherchen der Anlage sind grade mal etwas grösser als ein Golfball und lassen sich so in den unauffälligsten Winkeln des “Vorführraums” verstecken.

Das auf der ifa Ende August präsentierte System verfügt über eine weitere, mehr als nur kosmetische Neuerung: Es konfiguriert sich selber und sorgt dafür, dass unsachgemässe Lautstärkeregelung den Raum-Effekt nicht zunichte macht, um den es bei der Anschaffung einer solchen Anlage letztendlich geht.

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Windows Vienna = Windows 7

Se7en

Se7en

Der Windows Vista-Nachfolger heisst nicht wie angenommen “Vienna”, sondern “7” (mindestens ist das die interene Microsoft-Bezeichnung) und soll in zirka drei Jahren auf den Markt kommen. Interessanterweise wird es auch von “Windows 7″ noch 32-bit-Versionen geben – ich war bislang der Meinung, dass fortan alles nur noch auf 64 bit laufen soll. Zudem überlegt sich Microsoft angeblich, im Zusammenspiel mit dem Betriebssystem eine Art Abonnementsdienst anzubieten, wobei jedoch noch keine Details bekanntgegeben wurden (meine Vorahnung: ein Dienst namens “.win”, mit welchem man Online-Backups erstellen, Fotos und Webseiten publizieren kann). Drei Jahre sind ja noch eine lange Zeit – um den Windows-Fans das Warten etwas zu versüssen, soll nun gegen Ende Jahr endlich das erste Service Pack für Vista erscheinen.

[via Engadget]

Klangpüppchen im Retro-Design

Brando Angel Speaker

Brando Angel Speaker

Gadgethersteller Brando ist bei uns bisher eher bekannt geworden für praktische Kühlaggregate, doch die Firma aus Hong Kong hat auch noch etwas mehr zu bieten. Die “Angel Speakers”, zu haben in den aparten 70er-Jahre-Farben rot-orange und grün, lassen sich einfach per USB-Port betreiben und per Klinkenstecker an ein Gerät nach Wahl stöpseln. Kostenpunkt für die “Tanzpüppchen”: 10 Dollar pro Stück. Zu haben bei Brando selbst.

Tivolis Kristallradio

Vor ein paar Jahren hat Tivoli mit hightech-Monoradios im Retro-Look einer totgeglaubten Sparte neues Leben eingehaucht. Das blieb sogar mir nicht verborgen, obwohl ich genau nie Radio höre – deswegen würde ich auch niemals ?189 für ein stinknormales Radio bezahlen.

Tivoli Special Edition

Ich würde aber noch viel weniger ?4’200 für eine Special Edition des Tivoli Number One Radios bezahlen, auch wenn sie mit dem Gehäuse aus handgemachtem Kristall noch so toll ausschaut (ob man damit wohl wahrsagen kann?). Von der Sonderanfertigungen des schwedischen Designers Per Sundberg gibt es bloss 30 Stück, wer eine will, sollte also möglichst schnell zugreifen.

Scandinavian Design: Tivoli Radio

[via Engadget]