neuerdings – der Wochenrückblick

Jeden Sonntag picken wir einige der interessantesten Posts der vergangenen Woche heraus und lassen die News der letzten Tage Revue passieren.

Woche vom 23. April 2007 bis zum 29. April 2007

the cloudKommen wir zuerst zu einer erfreulichen Meldung, die hoffentlich auch bald in anderen Teilen der Welt Schule macht: seit letzter Woche betreibt “The Cloud” im Finanzviertel von London nämlich ein flächendeckendes WLAN. Bis Ende Mai können dies die Bewohner von London noch gratis nutzen, danach wird das Angebot kostenpflichtig. Ein Monat kostet dann £12, also circa CHF30 und ist somit in meinen Augen ziemlich günstig (für ADSL zahle ich pro Monat ja CHF49), sofern denn die Bandbreiten nicht gerade ähnlich sind, wie anno 1997. Lustig finde ich, dass die Hotspots in Parkbänke und Strassenlampen eingebaut wurden. Gäbe es ein ähnliches Angebot in der Schweiz, würde ich jedenfalls sofort meinen ADSL-Anschluss künden und auf so was wechseln. Offline zu sein ist schliesslich gar nicht schön …

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Die Zahl der Woche

$14’400’000’000

Und wieder einmal mehr sind die Genossen aus Redmond hier in der Rubrik “Die Zahl der Woche” zu Gast. Oben stehende Zahl repräsentiert Microsofts Umsatz – nota bene im ersten Quartal 2007. Im Vergleich zum ersten Quartal 2007 2006 bedeutet dies eine Umsatzsteigerung von 32%! Zum Vergleich: Weltherrschaftsanstreber Google konnte in den ersten drei Monaten “nur” $3.66 Milliarden Umsatz verbuchen. Logischerweise kann man die Umsatzsteigerung bei Microsoft mit dem Launch von Vista und den damit verbundenen Folgekäufen (Office etc.) erklären, aber eindrücklich ist die Zahl dennoch. Übrigens: unterm Strich resultierte für Microsoft noch ein Reingewinn von knapp $5 Milliarden

Ein wahres Faltrad

“One” des britischen Designers Thomas Owen: Das nächste grosse kleine Ding nach dem Micro-Scooter?

Wenn demnächst in den Pendler-Zügen Europas Männer auftauchen, die etwas mit sich rumschleppen, das den Hutschachteln reisender Damen aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts gleicht, dann dürfte dies den Durchbruch von “one” bedeuten.

 

Die Hutschachtel lässt sich nämlich mit wenigen Handgriffen in ein etwas exotisch gestyltes, aber angeblich sehr bequemes Fahrrad auseinanderklappen. Das Konzept des Briten Thomas J Owen kann mit einigen cleveren Details aufwarten.

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Das Skype-UFO von Buffalo

BuffaloSkype-Freisprecheinrichtungen (“Speakerphones”) sind ja schon seit längerer Zeit auf meiner Favoritenliste. Bislang führt der Communicator von Polycom meine inoffizielle Rangliste immer noch mit deutlichem Abstand an. Das BSKP-CU202/SV von Buffalo (was für ein wohlklingender Name) sieht zwar auf den ersten Blick nicht so aus, als ob es den Communicator vom Thron stossen könnte, hat aber einen deutlichen Vorteil. Im Gegensatz zum äusserst teuren Communicator kostet es nämlich bloss ?60. Dafür sieht es meiner Meinung nach nicht wirklich stylish aus und irgendwie habe ich das Gefühl, dass Buffalo nicht über dasselbe Know-How in Sachen Speakerphones verfügt wie der Branchspezialist Polycom. Das BSKP-CU202/SV ist mit Skype kompatibel und wird via USB an den Computer angeschlossen, eine separate Stromzufuhr ist nicht notwendig. Auch wenn es auf der Herstellerseite heisst, dass keine Treiberinstallation notwendig sei, ist das BSKP-CU202/SV leider nur mit Windows kompatibel. Mal schauen, aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass man für so wenig Geld ein wirklich gutes Speakerphone erhält.

Added Value:
Buffalo BSKP-CU202/SV

[via EverythingUSB]

Bringt Sony Ericsson ein Ferrari-Handy?

Ich glaube eher nicht – beginnen wir aber von vorne. Wieder einmal mehr kursieren im Internet Fotos von einem angeblich neuen Handy. Ganz neu wäre es in diesem Fall nicht, da es sich um eine Ferrari Special Edition des Sony Ericsson K800 handeln soll. Matt Hickey von CrunchGear regt sich schon tödlich über den moralischen Zerfall der Firma Sony Ericsson auf, vergisst dabei aber einige wichtige Dinge. Erstens gab es nie eine Pressemitteilung von Sony Ericsson – dies schliesst zwar nicht automatisch aus, dass es das Telefon nicht geben könnte, ist aber dennoch etwas dubios. Zweitens existieren komischerweise nur Fotos von der Handy-Rückseite – auch das macht mich etwas skeptisch. Zu guter letzt das wohl wichtigste Indiz dafür, dass es sich um ein Fake handelt: bald schon kommt das Sony Ericsson K810 auf den Markt – wieso sollte Sony Ericsson also jetzt noch eine Special Edition eines “Auslaufmodells” präsentieren? Vielleicht liege ich ja falsch aber irgendwie kann das nicht echt sein …

SE Ferrari 810

Philips präsentiert Mäuse für User mit Sauberkeitsfimmel

Philips DirtfreeIch weiss haargenau, wieso ich eine dunkle Maus besitze: lange Zeit hatte ich eine weisse Microsoft-Maus und diese sah schnell mal äusserst eklig aus (ich würde diese Behauptung gerne fotografisch belegen, doch leider habe ich besagte weisse Maus schon fortgeworfen). Den Entwickler-Geeks von Philips muss es ähnlich ergangen sein, denn nun präsentiert Philips gleich vier Mäuse, welche “schmutzresistent” sind. Eine davon ist zwar eine stinknormale Kabelmaus, die anderen drei Modelle sind jedoch schnurlos und benötigen bloss alle sieben bzw. zwölf Monate eine neue Batterie. Die spezielle Oberfläche sorgt bei den Mäusn dafür, dass sich kein Schmutz ansammelt und die Mäuse auch nach einiger Zeit noch schön weiss sind. Ab Mail sollen die kleinen Nager erhältlich sein, ein Preis steht noch nicht fest.

[via Tech Digest]

I’m a Barbie Girl …

Wieder einmal mehr wird Konvergenz zum Thema. Heute lautet das Motto: “Barbie meets MP3″. Mattel, Hersteller der wohl bekanntesten Blondine der Welt, hat nämlich heute angekündigt, eine “hybrid fashion doll” auf den Markt zu bringen: halb Barbie, halb MP3-Player. Die Player werden unter dem Namen “Barbie Girls” vermarktet und können sowohl MP3s als auch WMAs abspielen. Die 512MB Speicher hauen einen zwar nicht gleich aus den Socken, können aber via miniSD-Slot erweitert werden. Der Player selbst kostet ?45, kann aber mit ?7 teuren “accessory packs” erweitert werden. Diese Packs umfassen weitere Kleidungsstücke, Haustiere etc – süss, oder??

Barbie Girls

Added Value:
BarbieGirls

[via Übergizmo]

Die Moleskine-Festplatte

Nebenan bei imgriff.com hatten wir gerade einen Text über die Renaissance des Notizbuchs. Was ich aber via Trackback im bellobene-Blog gefunden habe, passt noch besser hierher:

moleskinefestplatte_big1.jpg

Früher haben wir uns geheime Tresore fürs Taschengeld in dicke Bücher geschnitzt, heute versteckt Sebastian Delmont eine externe Festplatte in einem Moleskine. Die genaue Anleitung gibt es im Blog des Bastlers. Viel Spaß beim Nachbauen, aber Vorsicht: Für den Dauerbetrieb könnte das möglicherweise nicht so gut geeignet sein.

(Foto von Sebastian Delmont)

Taschenmesser-MP3-Player

Victorinox “s.beat MP3″: Das Schweizer Taschenmesser mit Musik

blog1

Es dürfte sich um einen der schärfsten MP-Player auf dem Markt handeln: Der Schweizer Taschenmesser-Hersteller Victorinox führt in seiner immer breiter werdenden Palette von Sondermodellen auch das s.beat an – ein Basis-Klappmesser mit 2 Klingen, Schere, Nagelfeile und Schraubendreher – und eingebautem Musikplayer.

Das lässt sich glücklicherweise mit einem Knopfdruck aus dem Messer herauslösen und kann so auch auf Flugreisen mitgeführt werden – das Messer selber bleibt dabei im eingecheckten Koffer.

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Konvergenz:
Flaschenöffner meets USB-Stick

Das Thema Konvergenz geht in die zweite Runde: USB-Stick meets Flaschenöffner. Auch das ist wieder eine Idee der Sorte “wieso bin ich da nicht drauf gekommen?”. Das Prinzip ist schnell erklärt: man nehme einen Flaschenöffer, kreuze diesen mit einem 1GB USB-Stick und vermarkte ihn unter dem Namen Popdrive. Und hey, umgerechnet ?22 ist ja nun wirklich nicht viel Geld! Zudem dürfte die Mischung Bier und USB in Geekkreisen ziemlich gut ankommen. Ich bin mir absolut sicher, dass es den Popdrive eines Tages als Blogwerk-Werbegeschenk geben wird…

Popdrive

Added Value:
Popdrive

[via CrunchGear]