Sternschnuppen an der Zimmerdecke

Das Sega HomeStar Pro Planetarium bringt den Sternenhimmel ins Wohnzimmer – mit maximalen 2,7 Metern Durchmesser.

10,000 Sterne an einem verblüffend realistischen Himmel verspricht diese schwarze oder silberne Kugel an die Zimmerdecke oder eine Wand zu werfen. Wer also zu faul ist, sich in einer lauen Sommernacht nach draußen zu begeben, kann sich – je nach Beschaffenheit seines Obdachs – von den leuchtenden Punkten und zuschaltbaren Linien mit Sternbildern eine Lektion in Astronomie erteilen lassen. Oder wars doch Astrologie?

Die melonengrosse Wundermaschine wird mitsamt zweier CD des Nachthimmels der nördlichen Hemisphäre geliefert – einmal mit und einmal ohne Hilfslinien zum erkennen der Sternbilder. Als Bonus gibts die Mond-Disc, die aus den eigenen vier Wänden ein Raumschiff macht und es dicht über die Oberfläche des Erdtrabanten gleiten lässt.

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Schwarze Löcher für Stechmücken

Sidney Louis McCarty IV stellt die Prinzipien der Stechmückenbekämpfung auf den Kopf: Er setzt die Opfer als Lockmittel ein.

skeeterbag

skeeterbag

Sid McCarty züchtet Hunde auf seiner Farm in Florida. In vielen Jahren hat er eine Meisterschaft darin entwickelt, mit verteilten Ventilatoren die Temperatur für die kleinen Hunde immer im richtigen Bereich zu halten. Gleichzeitig hat er versucht, die lästigen Moskitos von seinen Hundewelpen fernzuhalten – was ihm nicht gelungen ist.

Irgendwann fiel ihm dann auf, dass die Ventilatoren in der Nähe der Hunde nicht nur warme Luft, sondern auch böse Mücken durch ihre Propeller zogen.
Da musste er nur noch einen Auffangbeutel montieren und schon war der Moskitofänger fertig. Den verkauft er seitdem unter dem Namen Skeeterbag.

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Keine Panik auf der Titanic

Brando USB Panic Button

Brando USB Panic Button

Brando, ich liebe dich! Ohne deine Gadgets wäre der Alltag viel zu trist und grau! Insofern finde ich auch deinen “Stress Panic Button” ein tolles Gadget. Geht man mal wieder den schöneren Dingen im Leben nach (und damit ist ganz sicher nicht Arbeit gemeint) und der Chef oder die Freundin betritt plötzlich den Raum, muss man nur den in gefährlichem Rot gehaltenen “Panic Button” betätigen und schon erscheint auf dem Bildschirm ein Excel-Sheet. Wer im Büro eh nur seriös arbeitet und auf dem PC nie in die unendlichen Weiten des Internets abschweift, sich aber von Zeit zu Zeit mal etwas abreagieren muss, kann mit dem Alarmknopf auch eine Explosion oder ein “Boss Punch Out” auf den Bildschirm zaubern. Wie bei Brando eigentlich üblich, wird das Teil natürlich via USB an den Computer angeschlossen, ist von Haus aus nicht mit Mac OS kompatibel und kostet mit ?14 nicht wirklich viel. Meine Wertung: Nutzen = 0, Spass & Geekiness = 10.

Link:
Brando: USB Stress Panic Button

Sommer, Sonne, Sonnenschein und Akku leer?

Kuriositätenhändler Brando aus Hong Kong präsentiert mit dem Universal Solar Charger ein via Sonnenlicht funktionierendes Ladegerät für Handys und andere Gadgets.

USB Solar Charger

USB Solar Charger

Brando in Hong Kong hat uns mal wieder ein kleines Gadget beschert. Ausnahmsweise handelt es sich jedoch tatsächlich um etwas nützliches und nicht bloss um eine Apparatur der Gattung “Kuriositäten des Internets” (welche wir zwar auch zu schätzen wissen…). Der “Universal Solar Charger” erlaubt es nämlich, mittels einem der grössten Energiespender unseres Universums Handys und andere Geräte aufzuladen: der Sonne. Die Idee ist zwar nicht ganz neu, jedoch dennoch schön anzusehen. Die beiden Solarzellen, welche eine Fläche von circa 15cm x 15cm aufweisen, wandeln Sonnenlicht (sofern gerade welches “zur Verfügung” steht) in Strom um und speichern diesen in der eingebauten Batterie. Geht einem dann beim iPod oder Handy der Saft aus, kann man das Gadget auch mitten in der Pampa wieder aufladen. Damit dies auch mit möglichst vielen Geräten funktioniert, legt Brando gleich acht verschiedene Steckeradapter (inklusive USB) bei und stellt sicher, dass man mit verschiedenen Spannungen arbeiten kann (4.5V, 5V, 6.3V und 9V). Für knapp ?55 hat man den Solar Charger in seinem Rucksack – wieso eigentlich nicht?

Link:
Brando: USB Solar Charger

Die Zahl der Woche:
iTunes Music Store ist Nummer 3

13.8%

Wie das amerikanische Marktforschungsinstitut NPD Group (in Deutschland wohl ein eher unglücklicher Name für eine Firma) bekannt gegeben hat, werden knapp 14% aller in den USA verkaufter Musik heruntergeladen (sprich, nicht mehr als anfassbare CD gekauft). Der iTunes Music Store mit einem US-Marktanteil von knapp 10% macht hierbei natürlich einen Grossteil der Downloads aus und ist inzwischen (hinter Wal-Mart und Best Buy) auch der drittgrösste Musikhändler in den USA.

Apple now third-largest U.S. music retailer

[via Engadget]

Allen Aufsichtsräten zugleich in die Augen schauen

Microsoft Office Roundtable ist ein Videokonferenz-System, welches das ganze Sitzungszimmer erfasst. Sechs Mikrofone sorgen dafür, dass die sprechende Person im Bildausschnitt erscheint.

Die Mitarbeiter seien begeistert gewesen, schwärmt Tom Keating von TMCnet.com. Sie durften Micrtosofts Panorama- Videokonferenzlösung ausprobieren. Dem amerikanischen (Geek-) Geschmack entspricht offenbar sogar das Design des Geräts. Uns beeindruckt eher die Funktionalität – so sie denn im Echteinsatz ähnlich funktioniert wie im Test von Keating.

Die Tischstation besteht im Wesentlichen aus fünf Videokameras und sechs Mikrofonen. Sie erfasst 360 Grad des Raums und setzt die Bilder der Kameras zu einem Panorama zusammen, das dann als ganzes via USB und PC an die gegenseite weitergeleitet wird – ziemlich beeindruckend, aber offenbar nur verfügbar mit einer eigenen Serverlösung für Videokonferenzen von Microsoft oder via deren Live-Serverdienst “Office Live Meeting 2007″.

Nichts desto trotz dient die Maschine auch für Videokonferenzen mit simplen Gegenstationen wie Skype, hat Keating ermittelt:

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Nimm dir den iPod zur Brust

Bikini mit iPod-Steuerung

Bikini mit iPod-Steuerung

Ich weiß gerade nicht, wie lange ich auf dieses Gadget gewartet habe (und ob überhaupt), aber er ist endlich da: Ein Bikini mit einbauter iPod-Steuerung. Nach dem Herrenanzug mit iPod-Steuerung kommt nun ein Kleidungsstück für Damen, denen das Kabelgewusel zu unpraktisch ist.

Gebaut hat den iPod-Bikini eine koreanische Firma. Mit Hilfe einer kabellosen Steuerung am Rande des Bikinis kann man bequem alle relevanten Funktionen erreichen, ohne das zarte iPod-Gebilde mit Sand und Sonnenmilch zu verdrecken.

Da kann der Sommer ja kommen!

[via Spluch]

Toshibas Desktop-Ersatz Satellite X200

In Frankreich hat das “Journal du Geek” Toshibas Gamer-Notebook Satellite X200 vorgestellt.

Der Desktop-Ersatz kommt mit 17-Zoll-Monitor mit 1,440 x 900 Auflösung, einem 2GHz Intel Core 2 Duo T7300, 256MB NVIDIA GeForce 8700M GT Grafikkarte, 2GB RAM, einer 200GB Harddisk mit 4200RPMs, eingebauten Harmon Kardon Lautsprechern, Bluetooth 2.0, WiFi, einem DVD burner, 1.3-MP Kamera, einem Fingerabdruck-Scanner und ExpressCard-Einschub.

Der flache Riese bietet sogar genug Platz für ein Zahlenpad im Keyboard. Offiziell ist noch nichts zu finden (ich bin vielmehr auf der Toshiba-Seite bei der Flash-Präsentation für das Portégé R400 hängen geblieben), aber angeblich soll das Satellite X200 in Europa für ?1,599 verfügbar werden.

[via journaldugeek]

Echtzeit-Verfolgung im Telefon

Kaum noch Wünsche offen lässt Falcom’s Mambo 2 – ausser dem nach einem dezenteren Design. Das Quadband GSM/GPRS-Telefon ist ein hochsensibler GPS-Empfänger und -Standortfunker.

Die Deutsche Falcom stellt diesen “Advanced Personal Tracker” namens Mambo II vor – ein GPS-Gerät von hoher empfindlichkeit, das zugleich ein Mobiltelefon ist.

Die Hauptfunktion des Geräts besteht allerdings im Tracking/Tracing, das heisst, in der Verfolgung jener Person, welche den Mambo mit sich rumschleppt. Dazu kann das Gerät die ermittelten Koordinaten via Mobiltelefon-Datendienst GPRS in Echtzeit an eine Zentrale oder den eigenen Webserver übermitteln. Zugleich dient es dem Träger als Telefon, aber beispielsweise via Blueetooth oder USB-Kabel in Verbindung mit einem PDA oder einem Notebook-Computer auch als Routenplaner.

Die Helix-Antenne im schwarzen Knopf verstärkt die Empfindlichkeit des SirfStar III GPS-Empfängers und macht das Gerät indoor-tauglich. Der 1300 mAh Li-Ion-Akku wird via Mini-USB-Buchse aufgeladen, der Energiehaushalt mit einem 3D-Bewegungssensor optimiert (sprich, der Empfänger schaltet sich ein, sobald er bewegt wird). Die Position des Geräts kann auch via SMS oder Email von einer Zentrale aus angefordert werden.

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Get up, stand up

Wer regelmässig neuerdings.com liest, wird wissen, dass ich ein ausgesprochen grosser Fan von ausgefallenen Weckern bin. Wieder einmal mehr habe ich nun das Vergnügen, ein Modell mit Weckgarantie vorzustellen und wieder einmal mehr handelt es sich erst um ein Designkonzept, und nicht um ein fertiges Produkt.

Das Prinzip der “Carpet Alarm Clock” von Sofie Collin und Gustav Lanberg ist äusserst simpel: wenn der in der Fussmatte eingebaute Wecker zu klingeln beginnt, muss man mit beiden Füssen auf die Matte stehen (also aufstehen), um ihn wieder auszuschalten. Die “Variante Damian” (Handy in die Hand nehmen, Handywecker ausschalten und weiterschlafen) dürfte somit der Vergangenheit angehören (zumindest in der Theorie). Wie gesagt, zur Zeit handelt es sich bloss um ein Konzept, aber wer weiss, vielleicht kan man diesen Wecker ja schon bald bei Sharper Image kaufen?

Carpet Alarm Clock

[via CrunchGear]