iPhone im Test:
Was passiert mit anderen SIM-Karten?

Das iPhone wird bisher nur von AT&T vertrieben und läuft nur auf dem Netz dieses Operators. Da liegt die Frage natürlich nahe, wie sich das iPhone verhält, wenn man eine andere SIM-Karte reinsteckt. Wir haben das ausprobiert.

Die SIM-Karte aus dem iPhone zu entfernen, ist ausgesprochen simpel: Man steckt das Ende einer Büroklammer in das kleine Loch neben dem SIM-Slot an der Oberseite des Geräts, und schon schiebt sie sich raus. Das ist also ähnlich wie beim Treo, aber erheblich einfacher als bei den meisten anderen Telefonen.

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Die mitgelieferte AT&T-SIM trägt ironischerweise ein “3G”-Logo. Ob das ein versteckter Hinweis auf eine spätere Öffnung zum schnelleren Funknetz oder nur ein Zufall ist, sei mal dahingestellt.
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iPhone im Test:
Telefon und Voicemail

Ach, fast hätten wir’s vergessen: Das iPhone ist natürlich auch ein Telefon. Und zwar eins, das mit ein paar sehr innovativen neuen Ansätzen aufwartet.

Immer wieder bin ich beim Testen neuer Mobiltelefone (und besonders Smartphones) verblüfft, wie kompliziert und umständlich man einen eigentlich einfachen Vorgang wie Telefonieren doch machen kann. Da muss man sich oft durch mehrere Menüstufen quälen, nur um eine einfache Telefonnummer zu finden. Und von Voicemail wollen wir gar nicht erst reden, das ist sowieso eine Geissel der Menschheit…

Auch hier will Apple gern Linderung verschaffen. Die eigentlichen Telefonfunktionen des iPhone sind nicht revolutionär, aber sehr geradlinig umgesetzt und komfortabel zu bedienen. Aber bei der Voicemail geht Apple wirklich ganz neue Wege. Für intensive Voicemail-User ist das iPhone möglicherweise das perfekte Gerät schlechthin.

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neuerdings – der Wochenrückblick Ausgabe 20

Die letzte Woche war vor allem von einem bestimmt: Dem iPhone. An ihm kam doch keiner vorbei, und auch hier wurde fleißig um alles rund um das Thema gebloggt.

Woche vom 24. Juni bis 1. Juli 2007

Thema der Woche, nicht nur für uns bei neuerdings.com war ohne Frage die Markteinführung von Apples iPhone. Neben fast schon obligatorischen ersten Eindrücken, Teststrecken und Erfahrungsberichten konnten wir auch vom Wahnsinn rund um den Verkaufsstart berichten: Vom Schlangesteher bzw. -sitzer Greg, die Meinung anderer zum neuen Wundergerät und natürlich die Liveblogs der Kollegen Andreas Goeldi und Peter Sennhauser.

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Die Zahl der Woche – 15 Jahre GSM in Deutschland

15 Jahre

Abseits von iPhone-Verkaufszahlen und dem Hype drumherum gab es diese Woche ein Jubiläum im Mobilfunkbereich zu feiern: Vor 15 Jahren, am 30. Juni 1992, startete das D-Funknetz mit GSM-Standard in Deutschland und läutete das Ende des C-Netzes ein. Was heute Standard ist, brauchte seinerzeit allerdings etwas länger, um den Weg zur breiten Masse zu finden: Gerade einmal 2 Geräte waren für das neue Netz verfügbar (das Motorola International 3200 und das Nokia 1011).

Heutzutage gibt es Statistiken zufolge weltweit über 2,463 Milliarden GSM-Nutzer (UMTS-Nutzer eingeschlossen).

[via heise]

iPhone im Test:
Konnektivität und Routenplanung

Es bringt keinen Mobilfunkstandard der dritten Generation, aber das iPhone ist gemacht zum Surfen im Internet – nicht via EDGE, sondern via Wlan/WiFi – und in diesen Funknetzen ist es zu Haus. Dafür ist Edge sehr wacklig und Bluetooth kaum zu gebrauchen. Googlemaps sind schmuck und hilfreich für Stätdetouristen. Als Routenplaner im Auto taugen sie kaum.

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Genau so stelle ich mir das vor: Auspacken, einschalten, Aktivieren (ähhhh…) – und lostelefonieren, surfen, mailen, simsen etc.

Abgesehen von der Blösse, die sich AT&T wie schon fast erwartet gegeben und mich frühzeitig ins Bett gezwungen hat, war die Erfahrung wie erhofft. Als ich morgens aufstand, fand ich ein betriebsbereites iPhone mit Telefonnummer vor.

In diesem Testbericht geht es um die Konnektivität des Geräts, und es versteht sich, dass die USB-Anbindung auch an Windows XP reibungslos funktionierte. In iTunes tauchte das iPhone sofort auf, und auch im Explorer meldet es sich an – allerdings nur als Kamera und nicht als Massenspeicher, wie ich gehofft hatte.

WLAN: Einklinken und vergessen

Die Anbindung ans Wlan erledigte sich ebenfalls in fünf Sekunden: Das Telefon zeigt unaufgefordert eine Liste der verfügbaren Netze an. Ein Fingertipp auf mein eigenes fragt – nach dem Passwort. Keine Angaben über die Verschlüsselungstechnik, WPA-PSK TKIP oder WEP oder wie sie alle heissen und was einem viele andere Geräte auch noch abfragen – das iPhone merkt offenbar selber, woran es ist.

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Ein Beitrag direkt ab iPhone

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[Edit: Das Bild wurde selbstredend später ab Desktop eingefügt. Die Tippfehler im Text bleiben zur Dokumentation stehen.]

Ich schreibe diese Zeilen in einem Starbucks in San Francisco. Nach ein paar Stunden habe ich mich einigermassen mit dem keyboard abgefunden – und es sich mir: Anfaenglich funkte die Worterkennung staendig in die Tippversuche und wollte aus Deutsch permanent Englisch machen. Aber zum einen lernt die Software konstant die neuen Begriffe hinzu – ich bringe meinem Iphone also grade Deutsch bei -und zum andern erkennt es an der Sprache der Webseite, dass Hilfe suf English grade nicht erwuenscht ist.
Trotzdem ist die Tipperei mit einem Zeigefinger weder bequem noch schnell. Dafuer hilft der Browser nach Kraefyen mit. Wenn er ein Formular in einer Webseite erkennt, oeffnet Safari automatisch die tastatur und laesst den Anwender sehr angenehm von Feld zu Feld huepfen.
Umlaute gibts aber trotz deutschsprachiger Webseite keine…

iPhone im Test:
E-Mail und Organizer-Funktionen

Fast alle halbwegs anständigen Mobiltelefone bieten heutzutage E-Mail, eine Kalenderfunktion und ein Kontaktverzeichnis, das sich mehr oder weniger gut auch mit dem PC synchronisieren lässt. Da will das iPhone natürlich nicht zurückstehen, zumal es im Preisbereich der besten Smartphones angesiedelt ist. In diesem Teil nehmen wir die eher businessbezogenen Funktionalitäten unter die Lupe.

Eins hat Apple von anfang an deutlich gesagt: Das iPhone will nicht dem Blackberry den Titel des erfolgreichsten Business-Mobiltelefons streitig machen. Dafür ist das Featureset auch falsch priorisiert. Und doch will Apple denjenigen, die das iPhone zumindest teilweise auch im beruflichen Alltag nutzen, etwas bieten.

E-Mail

Beim Synchronisieren mit einem Mac übernimmt das iPhone gleich die Kontoeinstellung vom Mac-Mailprogramm, auf Windows diejenigen aus Outlook. Das ist durchaus praktisch. Später lassen sich noch manuell weitere Konten hinzufügen. Das iPhone kann problemlos mehrere Mailkonten gleichzeitig handhaben.

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iPhone im Test:
Multimedia

“Das iPhone ist der beste iPod, den wir je gebaut haben”, kündigte Steve Jobs im Januar vollmundig an. Ein mutiges Versprechen. Wie schlägt sich das iPhone mit seinem begrenzten Speicherplatz als Multimedia-Gerät?

4 bzw. 8GB, das ist nun nicht gerade viel Platz für umfangreiche Musiksammlungen, Videoplaylisten oder Fotoalben. Wer das iPhone als Medienplayer benutzt, kommt nicht um Selektion und Optimierung herum. Wohl dem, der sauber aufgeräumte Playlisten hat. Die Synchronisierung mit iTunes funktioniert genau gleich wie beim iPod, und mit vielerlei Parametern kann man steuern, welche Inhalte auf das Gerät kopiert werden sollen.

Wenn der Auszug aus der Mediensammlung mal rüberkopiert ist, fängt sofort der Spass an. Dank dem grosszügigen Display und dem neuen Touchscreen hat Apple der eingebauten iPod-Software eine ganz neue Oberfläche spendiert, die mehr mit iTunes als mit dem alten iPod-Interface zu tun hat.

Musik

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Schönstes Feature ist sicher Coverflow, das bereits von iTunes bekannt ist. Es macht einen Höllenspass, per Fingerschnipp durch seine Musiksammlung zu scrollen. Ein Fingerdruck wählt ein Album aus, und ein weiterer den Titel. Wer es etwas konventioneller mag, dreht das iPhone in die Vertikale und kriegt die gleichen Informationen als Liste dargestellt.

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iPhone im Test:
Die Benutzeroberfläche

Seit der Ankündigung des iPhone hat eine Sache die Gadgetfans besonders heiss gemacht: Die faszinierende, neuartige Benutzeroberfläche, die Steve Jobs da im Januar vorführte. Und in den letzten Tagen wurde durch ausführliche Video-Demonstrationen die Vorfreude noch zusätzlich angeheizt. Kann das iPhone in der Realität halten, was der Hype verspricht? Ist es wirklich eine Revolution bezüglich Benutzerfreundlichkeit?

Als Smartphone-User ist man ja nun wirklich nicht verwöhnt: Je nach Produktfamilie muss man sich mit fummeligen Joysticks (Nokia), vorsintflutlichen Menüstrukturen (Palm), miserabel aufs Mobilgerät geschrumpften PC-Metaphern (Windows Mobile) oder überforderten Möchtegern-Betriebssystemen (Blackberry) herumschlagen. Man kann wirklich nicht sagen, dass irgendeine Smartphone-Familie uneingeschränkt gute Bedienbarkeit und problemlose Leistungsfähigkeit gleichzeitig bieten würde.

Und da kommt nun Apple und bietet gleich drei Revolutionen auf einmal: Erstens läuft auf dem iPhone ein solides, richtiges Betriebssystem, nämlich eine Minimalversion von Mac OS X. Zweitens sieht die Benutzerfläche völlig neu, freundlich und flüssig aus. Und drittens wird das Ding nicht mit seltsamen Joysticks, Rädchen oder Stiften bedient, sondern ganz einfach mit dem Finger. Kann so viel Gutes wirklich wahr werden? Um es vorwegzunehmen: Grösstenteils ja.

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Bitte hier drücken: Der Homescreen zeigt alle Anwendungen auf einen Blick.

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iPhone im Test:
Die Hardware

Das iPhone ist ein wirklich schönes Gerät, das sieht man schon auf den Bildern. Doch wie fühlt es sich in Wirklichkeit an? Ein Blick auf die Hardware.

Dass Apple vermutlich der Gadgethersteller mit dem höchsten Designanspruch ist, ist bestens bekannt. Vom iMac über die MacBook-Serie und den iPod bis hin gar zu Apples Servermaschinen, immer haben die Produkte aus Cupertino einen hohen ästhetischen und funktionalen Anspruch.

Das ist natürlich auch beim iPhone nicht anders. Im Gegenteil: Apples unbescheidenes Ziel, das Mobiltelefon neu zu erfinden, stellt natürlich höchste Ansprüche ans Produktdesign. Und die kann das iPhone grösstenteils erfüllen.

Von Grösse und Gewicht her ist es vergleichbar mit gängigen Smartphones anderer Hersteller. Neben einem Nokia E61, das bereits zu den kompaktesten Smartphones gehört, wirkt es allerdings um einiges schlanker und eleganter.

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