WWDC Keynote:
Mac OS X Leopard neu, neu, neu

und noch sieben mal neu. Steve Jobs hat zehn Neuigkeiten von 300 in Mac OS X 10.5 vorgestellt.

osx leopard Desktop

osx leopard Desktop


(Dieses Bild sagt lauter Wow als ein ganzes Vista. Foto Apple)

  1. Neuer Desktop: Der Desktop hat jetzt eine transparente Menüleiste. Das Dock hat jetzt einen Boden und einen dreidimensionalen Look. Vor allem neu sind aber die Stacks: Eine neue Art von Ordnern, die lose Dateien zu einem Haufen bündeln, dessen Inhalt man durchstöbern kann. Wenn ich mich richtig erinnere, geistert dieses Feature schon seit ungefähr zehn Jahren durch die Mac-Szene. Aber erst die neuen System-Features wie CoreAnimation und 64-Bit-Technik machen dieses Augenfutter möglich.
  2. Neuer Finder: Viele Mac-Anwender wissen überhaupt nicht, was der Finder ist. Viele Anwender, die wissen, was der Finder ist, mögen ihn nicht. Zudem wird dieses Dateiwerkzeug immer mehr zum Anzeige- und Auswahltool – so wie iTunes für Dateien. Da ist es doch logisch, dass er auch gleich aussieht wie iTunes. Und weil Cover Flow in iTunes so viel Spaß macht, haben es die Entwickler gleich mit in den neuen Finder eingebaut.
  3. Quick Look: Neue Funktion im Finder. Damit kann man die meisten Dokumente (schnell) anschauen, ohne das entsprechende Programm zu öffnen.

Weiterlesen für die nächsten sieben Neuigkeiten und ein Bild der neuen Apple Website.

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Diese Woche, Kinder, wird’s was geben …

Diese Woche dürfte nicht gerade langweilig werden: nebst Apple wollen auch Sony sowie Sony Ericsson einige neue Produkte vorstellen.

Jobs KeynoteJuhu – es ist wieder Montag! Sprich, wir dürfen wieder alle in die Mine und haben (im Normalfall) fünf Tage bis zum wohlverdienten Wochenende vor uns. Diese Woche dürfte aber, mindestens in Gadget-technischer Hinsicht, ziemlich spannend werden. Heute Abend um 19:00 (CET) wir nämlich Steve Jobs zu seinen Jüngern sprechen und eventuell einige neue Apple-Produkte, mindestens aber die Features von Mac OS X Leopard vorstellen. Einerseits hätten die iPods mal etwas Auffrischung nötig, andererseits hatte Apple in letzter Zeit scheinbar fast alle Ressourcen für das iPhone sowie Leopard eingesetzt. Da käme es ziemlich überraschend, wenn Zeit und Geld auch noch für neue Produkte ausgereicht hätten. Aber eben – Apple ist eigentlich immer für eine Überraschung gut.

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neuerdings – Der Wochenrückblick Ausgabe 18

Vergangene Woche war das Billig-Notebook von Asus ein grosses Thema. Jedoch kamen auch die Mac-Fans sowie die Freunde ausgefallener Handys ebenfalls auf ihre Kosten.

Woche vom 4. Juni bis zum 10. Juni 2007

Die Statistiken sprechen auch diese Woche wieder Bände. Das Billigst-Notebook von Asus namens Eee hat es den Lesern eindeutig am meisten angetan. Kein Wunder, wenn man einen Laptop mit 512MB RAM, wohl bis zu 16GB SSD und WLAN maximal ?220 bezahlen muss, ist es nicht überraschend, dass solch ein Angebot das Interesse der Leute weckt. Auf den Pressefoto schaut es so aus, als ob der Eee über mindestens zwei USB-Ports verfügen wird. Da auf dem Teil eine entschlackte Linux-Distro laufen wird, ist anzunehmen, dass die Geek-Community schon bald einige interessante Dinge mit dem Eee wird anzustellen wissen.

Asus Eee 701

Asus Eee 701

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Die Catcam:
Mr. Lees Reporter-Werkzeug

Jürgen Perthold und seiner selbstgebauten «Catcam» verdankt Mr. Lee eine bemerkenswerte Karriere: Der Kater ist der erste Deutsche Katzen-Fotoreporter.

CatcamWir berichten drüben auf medienlese.com über die erstaunlichen Dokumentationen des vierbeinigen Fotografen; hier wollen wir uns mit dem technischen Hintergrund befassen.

Dieses Gerät hier mag nämlich nicht nach viel aussehen, aber es ist ein hochentwickeltes in mehreren Versuchen gebasteltes, extrem sensitives funktionierendes Stück Hightech billig-1MP-Kamera, welches auch den härtesten Kriegseinsätzen Catfights gewachsen ist und dank einer speziellen Schaltung (Achtung – Lötarbeit) jede Minute ein Bild schiesst.

Einblick in die Bauanleitung:

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P’9521 – Der Alublock von Porsche

HUMMER ist nicht die einzige Luxusmarke mit eigenem Handy. Ab August soll auch ein Mobiltelefon von Porsche erhältlich sein.

Porsche P9521

Porsche P9521

Nach HUMMER, Lamborghini, Ferrari und Mercedes steigt nun auch der Sportwagenhersteller Porsche ins Handy-Business ein und will im August das P’9521 unter die Leute bringen. Das Klapp-/Drehhandy (einfach das Bild unten anschauen, dann versteht man, was ich meine) mit Aluminium-Gehäuse (gefräst aus einem massiven Aluminiumblock!) erinnert irgendwie stark and das LG PRADA, wird aber von Porsche in Zusammenarbeit mit Sagem hergestellt. Jedoch hat Porsche mit dem P’9521 ebenfalls eine eher zahlungskräftige Klientel im Visier. ?1200 soll das Handy nämlich kosten! Na ja, einen Fingerabdruckleser kriegt man wohl nicht umsonst und auch eine 3.2 Megapixel Kamera mit LED-Blitz oder ein 2.2 Zoll Bildschirm mit QVGA-Auflösung sind nicht gerade Low-End, aber für das Geld kriegt man ja ein ganz viel andere schöne Sachen (zum Beispiel acht Asus Eee!) :-) Mobiles Internet wird vorerst dank EDGE zur Quasi-Realität. Nächstes Jahr soll angeblich auch ein Modell mit WLAN folgen (und dann hoffentlich auch UMTS), wodurch man das “Quasi” dann eigentlich streichen könnte.

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Leichenbeseitiger und Nasebohrer

Ein Wochenend-Zeitvergeuder: Nach aussergewöhnlichen Ansichten der Erde beschert uns Google teils sehr gewöhnliche Ansichten unserer Strassen. Und Fans sammeln Nasenbohrer, Halbnackte und Verbrecher.

googlestreetview4

googlestreetview4

Dank Google Earth kennen wir unsere Erde aus der Satellitenpersepektive; wir haben aus hunderten von Kilometern Höhe Indianerköpfe mitsamt iPod-Kopfhörern in der Wüste gesehen, geheime Militäranlagen und Flugzeuge über dem Ozean.

Mit der lückenlosen Fassadenansicht “Streetview” (die wir anlässlich der Lancierung bereits berichtet haben) kommt jetzt eine neue Dimension in Google Maps hinzu: Der ganz normale Alltag auf unseren Strassen mit all seinem Wahnsinn. Den könnte man zwar auch draussen vor Ort angucken, aber wer hat denn schon in Berlin oder Zürich Gelegenheit, einem CHP-Officer beim Ausstellen eines Tickets zuzusehen, oder die Touristen an Fishermans’ Wharf zu beobachten, oder folgende Beseitigung einer Leiche in den Hügeln hinter Las Vegas?

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Mac OS X mit ZFS

OSX-Leopard

OSX-Leopard

Die Keynote-Address seiner Apple’schen Hoheit anlässlich der WWDC findet zwar erst nächsten Montag statt, doch bereits heute wurden einige Details zu Mac OS X “Leopard” bekannt. Angeblich geschah dies versehentlich, aber irgendwie weiss ich bei diesen Sachen jeweils nicht, ob diese “versehentlich veröffentlichten” Informationen nicht eventuell minutiös geplant waren. Wie dem auch sei – die seit längerer Zeit erwartete neueste Version von Mac OS X wird nämlich nicht wie bislang auf dem Dateisystem HFS+, sondern auf ZFS basieren, welches ursprünglich von Sun Microsystems stammt. Die Unterschiede bzw. Vorteile genau zu erläutern, würde nicht nur das maximal zulässige Mass an Geekigkeit pro Quadratmeter Blog sprengen, sondern auch etwas über meinen Horizont hinausgehen. Deshalb zitiere ich rasch aus der Wikipedia:

Neben den Möglichkeiten, Daten gegen Festplattenausfälle zu sichern, wird außerdem jeder einzelne Block im Dateisystem mit einer Prüfsumme versehen, so dass Datenfehler im Dateisystem [...] automatisch erkannt und ggf. ohne manuellen Eingriff behoben werden können. [...] Auch stellt ZFS sicher, dass der Zustand des Dateisystems zu jeder Zeit konsistent ist und deshalb auch beispielsweise nach einem Stromausfall kein Überprüfen des Dateisystems (per fsck) notwendig ist.

Unter dem Strich heisst der Wechsel primär mehr Stabilität bzw. Datensicherheit. So wie wir Apple kennen, wird man aber sicherlich auch noch aus anderen Dateisysteme lesen und in andere Systeme schreiben können. Alles andere wäre schliesslich der reine Selbstmord.

Die echt kabellose Zukunft

Amerikanische Wissenschafter haben ein funktionierendes System für die kabellose Energieübertragung demonstriert.

Ich habe das am 1. April schon irgendwo gesehen und nach den ersten paar Sätzen entschieden, dass es sich um einen Aprilscherz handeln müsse. Jetzt ist es US-Wissenschafter aber offensichtlich wirklich gelungen, grössere Energiemengen kabellos zu transferieren – in der Versuchsanlage brachten sie eine 60W-Glühbirne zwei Meter von der Energiequelle entfernt zum Leuchten, berichtet die BBC heute .

Demnächst werden wir also nicht nur kabellos im Internet surfen, sonern zugleich im Starbucks das Notebook aufladen. Oder in den Waggons der Schweizer Bundesbahnen, deren inzwischen unnütze Aschenbecher noch immer nicht in Steckdosen umgewandelt worden sind.

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Vodafone erfindet das Handy 2.0

Vodafone möchte auch ganz modern sein und baut sein Vodafone-Life-Portal um. Dazu gibt es eine Internet-Flatrate für 9,95 Euro im Monat, die aber doch einige Haken hat.

vodafone Handy 2.0

So preist Vodafone sein Angebot:

Eine DVD ersteigern, während Sie in der Bahn sitzen? Die neuesten Videoclips auf dem Weg zur Arbeit anschauen? Vodafone macht es möglich. Halten Sie die Welt des Internets auch unterwegs in Ihrer Hand. Ab dem 15. Juni 2007 ist es soweit: Dann bietet Vodafone das ?echte Internet? auf dem Handy an – und das auch noch zu einer Flatrate für 9,95 Euro extra pro Monat*. Möglich ist dies beispielsweise durch die Suchmaschine von ?Google?, die im Vodafone live!-Portal zu finden ist. Vodafone hat zudem strategische Partnerschaften mit den angesagten Internetanbietern Google Maps, YouTube, eBay und MySpace geschlossen, so dass kaum ein ?Surferwunsch? offen bleibt.

Das klingt eigentlich ganz nett und ist wahrscheinlich für viele der Nutzer auch ausreichend – bis sie merken, dass sie mehr wollen, als ein wenig Surfen. Und dann bleiben doch ein paar Wünsche offen. Hier die Details:

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HTC Touch – Schon wieder ein besseres iPhone?

Und wieder einmal mehr ist im Internet von einem “besseren iPhone” die Rede. Smartphone-Spezialist HTC hat nämlich das HTC Touch angekündigt, ein Handy mit einem berührungssensitiven Display, welches ähnliche Spielereien zulässt wie das iPhone (auf der Touch-Website gibt es eine coole Demo). Und schlecht sieht das Teil also überhaupt nicht aus. HTC hat die Technologie mit dem Namen TouchFLO gemäss eigenen Angaben selbst entwickelt und auch bereits patentieren lassen – ob da eventuell noch ein kleiner Rechtsstreit im Anmarsch ist? Ferner kann man mit dem Touch via WLAN oder EDGE ins Internet. Webseiten werden dank dem 2.8 Zoll Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel auch in einer halbwegs anständigen Grösse angezeigt. Im Gegensatz zum iPone muss man sich beim Touch jedoch mit 128MB ROM und 64MB RAM begnügen.

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