Optimus Maximus:
ab 20. Mai vorbestellen

Das Optimus Maximus-Keyboard von Art Lebedev geistert schon seit längerer Zeit durchs Internet (neuerdings hat letzten Herbst darüber berichtet). Meistens sah es aber so aus, also würde das Keyboard mit frei wählbarer Tastaturbelegung (auf den Tasten sind kleine OLEDs festgemacht, welche einen beliebigen Buchstaben bzw. ein beliebiges Icon anzeigen können) gar nie auf den Markt kommen. Vielerorts wurde das Optimus Maximus als Vaporware verschrien. Nun hat Art Lebedev bekannt gegeben, ab dem 20. Mai Vorbestellungen entgegenzunehmen und ab Dezember 2007 in einer ersten Runde total 800 Stück zu produzieren. Diese Meldung ist zwar auch kein Garant dafür, dass das Keyboard wirklich produziert wird, aber immerhin scheint ein Produktlaunch nun etwas realistischer. Ach übrigens: etwa $1500 muss man auf dem Schweizer Nummernkonto haben, damit man sich ein Optimus Maximus leisten kann. Insofern könnte die Kalkulation mit bloss 800 Geräten eventuell doch aufgehen …

optimus maximus

optimus maximus

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Optimus Maximus

Revolution bei Digg.com erfolgreich

Keine “Zensur” mehr auf Digg.com: Gründer Kevin Rose stoppt die Löschung von Beiträgen und User-Accounts.

Nachdem die Gemeinschafts-Lesezeichen-Site Digg.com am Mittwoch aufgrund des Posting-Verkehrs “Aufständischer” Benutzer beinahe zum erliegen kam, haben die Chefs des Dienstes offenbar am Donnerstag klein beigegeben und die Löschung von Posts und Benutzer-Konti gestoppt. Digg-Gründer Kevin Rose erklärte in seinem Blog gar, lieber opfere er Digg.com, als dass er den juristischen Bedrohungen durch eine grosse Firma nachgebe.

Digg.com hatte am Mittwoch angefangen, Beiträge von Benutzern zu löschen, die auf einen Hack zur Umgehung des Kopierschutzes von Blu-Ray und HD-DVDs verwiesen. Eine andere Firma hatte Digg mit einer gerichtlichen Verfügung dazu aufgefordert, weil die Postings ihre Urheberrechte verletzten. Schliesslich begann Digg auch, die Konti von Benutzern zu löschen, die den Schlüssel für den Kopierschutz immer wiederneu “diggten”.

Das ganze führte zu einem Aufstand der Benutzer, die am Mittwoch schliesslich Tausende von Hinweisen auf den Hack veröffentlichten, bis die Verantwortlichen des Dienstes am Donnerstag die Löschaktionen stoppten.

Da hatten zwei Stories über den Vorfall bereits 35’000 Diggs erhalten, berichtet “Computerworld” – heute waren sie allerdings aus den Topten verschwunden.

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Creative ZEN – Like a rolling stone …

Creative hat heute den ZEN Stone vorgestellt und wieder einmal mehr schaut es so aus, als ob Apple ein dominantes Design durchsetzen konnte. Der ZEN Stone mit seiner Kapazität von 1GB spielt nicht bloss in derselben Liga wie der iPod shuffle, sondern sieht dem kleinen MP3-Player von Apple auch verblüffend ähnlich. Formatemässig kommt der ZEN Stone mit MP3s, WMAs sowie Audibles zurecht, auf den Player gelangen die Files via USB und Drag & Drop. Eine Akkuladung reicht für bis zu 10 Stunden Musikgenuss. Hier muss man gegenüber dem shuffle einige kleine Abstriche machen – dafür kostet der ZEN Stone auch nur ?40. Der kleine MP3-Player ist in schwarz, weiss, grün, blau, rot und pink erhältlich und sollte schon bald in den Regalen stehen.

Creative Zen Stone

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ZEN Stone

Nokias Expansion in Schwellenländer

Nokia kündet insgesamt sieben neue Handys an und zielt damit auf Märkte in Schwellenländern ab.

Und plötzlich rumpelte es in meiner Inbox: Nokia hat mal wieder einige Handys auf den Markt gebracht. Sieben um genau zu sein. Ausnahmsweise handelt es sich jedoch nicht um hochgezüchtete Superhandys mit allerlei Funktionen, sondern um Mobiltelefone für Schwellenländer. Dabei scheint sich Nokia vor allem auf Indien zu konzentrieren – in Anbetracht von gut 1 Milliarde Einwohnern sicherlich ein lukrativer Markt. Ich möchte es euch nun ersparen, jedes Handy im Detail vorzustellen – einige coole Features möchte ich aber dennoch erwähnen.

Nokia 1208

Nokia 1208


Nokia 1208

Da hätten wir zum Beispiel das Nokia 1200 mit fünf verschiedenen Adressbüchern. In Schwellenländern ist es nämlich häufig so, dass sich eine ganze Familie oder teilweise sogar ein gesamtes Dorf ein Handy teilen müssen (das Bussword hier heisst “Phone Sharin”). Insofern macht es Sinn, auf mehrere Adressbücher zurückgreifen zu können. Ferner verfügt das 1200 über ein kleine Lampe und ein staubfestes Display. Ein Preis von ?35 bzw. ?40 für das 1208 (hat dieselben Funktionen wie das 1200, verfügt aber über einen Farbbildschirm) scheint zwar auf den ersten Blick richtig billig zu sein. Bei einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von circa ?520 wäre es wohl utopisch, davon auszugehen, dass sich nun halb Indien solch ein Handy wird leisten können (was natürlich durch das Prinzip des Phone Sharings etwas relativiert wird).

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WMF 1 – Kaffee “reduced to the max”

WMF 1b

WMF 1b

Ausnahmsweise möchte ich nun das Augenmerk nicht auf “brown goods” sondern auf “white goods” richten. Ich kenne nur wenige Leute, die ihr Leben ohne Kaffee bestreiten können (meine Mitbewohnerin gehört zum Beispiel zu dieser speziellen Sorte Mensch – die findet aber auch IE 5 besser als Firefox …). Ich bin kaffeemässig etwas unterprivilegiert und muss noch mit rudimentärsten Mitteln Kaffee machen. Deshalb habe ich mir schon oft gewünscht, den Morgenkaffee etwas schneller in meine Tasse schütten zu können. Nespresso ist mir aber zu teuer und irgendwie weder männlich noch geekig genug – beides Merkmale, welche die WMF 1 aufweist (na ja, mindestens semi-männlich ist sie schon – sozusagen die Margarine der Männlichkeit …). Man braucht nur eine Tasse Wasser in den Tank zu schütten und ein handelsübliches Kaffeepad einzulegen und nach 1 Minute hat man frischen Kaffee in der Tasse. Die Maschine ist wirklich so simpel wie nur möglich gehalten – schliesslich hat sie nur einen Knopf. Zwei Mankos hat die WMF 1: einerseits muss man diese ollen Kaffeepads verwenden und andererseits ist die Lieblingstasse wohl nicht mit der Aushöhlung kompatibel. Dafür ist die Kaffeemaschine schön klein und kann somit fast überall aufgestellt werden. Die WMF 1 ist in den Farben rot, grün, gelb und schwarz erhältlich und soll im Juni auf den Markt kommen – einen Preis konnte ich bislang noch nicht ausfindig machen.

WMF 1 a

Added Value:
WMF 1

[via CrunchGear]

Ein USB-Stick zum um den Hals hängen

usb-neck-strap

usb-neck-strap

Eine Zeit lang war es ziemlich “in”, Schlüssel und so an einem Lanyard um den Hals zu tragen (hierzulande vielleicht nicht so aber als ich 2000/2001 in den USA war, trugen vom Teenie bis zum Banker fast alle so ein Teil). Inzwischen mag es nicht mehr so der grosse Hit sein, aber an Messen oder Firmenevents sieht man immer noch einige Leute mit solchen Dingern rumlaufen. Mein Lieblings-Geek-Store Brando hat nun ein Lanyard mit integriertem USB-Stick auf den Markt gebracht. Auch wenn dies auf den ersten Blick wohl eher für Firmenkunden interessant erscheinen mag (man kann die Lanyards auch mit Logos etc. bedrucken lassen), dürfte das Teil für Privatuser auch nicht ganz unnütz sein. Da der USB-Stick in die Schnalle eingearbeitet wurde, nimmt er nicht wirklich viel Platz weg. Zudem hat man immer einen USB-Stick dabei (wer geht schon ohne Schlüssel aus dem Haus?), ohne aber ein klobiges Ding an seinem Schlüsselbund herumtragen zu müssen. Knapp ?30 muss man für das Lanyard mit 2GB Stick zahlen – schade nur, dass es nur in gelb erhältlich ist.

Brando

Added Value:
Brando USB Neck Strap

[via Übergizmo]

Flip – YouTube-Videos leicht gemacht

Flip

Flip

Eine Website namens YouTube soll ja ziemlich populär sein und den einen oder anderen Besucher anziehen. Wie das bei Community-Geschichten halt so ist, lebt YouTube jedoch davon, dass die User eigenen Content hochladen. In meinem konkreten Fall filme ich mein überaus spannendes Leben einfach mit meiner Handykamera – eine “richtige” digitale Videokamera ist mir einfach zu teuer bzw. mein Leben gibt nicht genug her, damit ich so einen Kauf legitimieren könnte. Genau hier setzt Pure Digital mit dem Flip an. Beim Flip handelt es sich um eine kleine Videokamera, welche für YouTube und Co. optimiert ist. Über die Auflösung konnte ich leider nichts in Erfahrung bringen – gemäss Hersteller kann Flip in “TV quality” aufnehmen, womit jedoch kaum HDTV die gemeint sein dürfte. Flip zeichnet sich dadurch aus, dass sowohl die Datenübertragung auf den Computer als auch die Bearbeitung äusserst einfach gelingen. In den USA ist es sogar möglich, den Flip einfach in ein Geschäft zu bringen und dann eine Stunde später eine DVD mit dem Filmmaterial abzuholen. Insofern ist es fraglich, ob der Flip auch hierzulande auf den Markt kommen wird. Bei einem Preis von umgerechnet ?85 für die 30-Minuten-Variante bzw. ?110 für die 60-Minuten-Version wäre es jedenfalls keine schlechte Sache.

Added Value:
TheFlip

[via Tech Digest]

Blogwerk-Gadgetblogcharts:
Ausgabe 1.0 der Top 10

Die Rangliste der meistbeachteten deutschen Gadget-Blogs ab sofort monatlich auf neuerdings: Der “Golem” ist nicht einzuholen, die deutsche Version von Gizmodo läuft ausser Konkurrenz – und “neuerdings.com” liegt auf Platz zwei.

blogwerkgbc1.jpg
Grün: Anzahl verlinkender Blogs; rot: Anzahl Links. (Hinweis: Golem.de hätte den Rahmen der Grafik gesprengt – genaue Daten siehe Tabelle im Haupttext.) Quelle: Technorati.com

Wir waren verblüfft: Die Deutsche Blogosphäre hat zwar Dutzende von Blogs zu Medienthemen aufzuweisen, aber ausgerechnet die so beliebten Gadgetblogs mit News und Bildern von neuen Produkten für die Technikverliebten sind schon fast an zwei Händen abzuzählen. Wir sind auf wenige mehr als zehn gestossen, als wir – analog zu den neuen “Medienblogcharts”, die wir auf medienlese monatlich präsentieren werden – die Rangliste nach Technorati-Relevanz auch für Gadgetblogs erstellten.

Weiter auffallend ist der riesige Abstand von “Golem” auf den zweiten Rang (den wir zu unserer Freude besetzen): Man kann sich darüber streiten, ob Golem.de nicht eher der Newsdienst ist, als den er sich im Untertitel bezeichnet, aber wir fanden, das Gefäss hat alle Charakteristika eines Blogs, von Kommentaren über die Registrierung bei Technorati bis zu den Tippfehlern.

Eindeutig ein Gadgetblog und zweifellos ein wichtiges ist die deutschsprachige Version von Gizmodo.com, aber leider ist die Publikation bei technorati nicht als eigenständiges Gefäss erfasst – und damit fällt es in unserer Rangliste (derzeit) noch durch die Maschen.
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Flash Survivor – der USB-Stick, der alles überlebt

Corsair Flash Survivor

Corsair Flash Survivor

USB-Sticks gibts ja viele doch der Flash Survivor von Corsair ist wohl der einzige, der das Zeugs hätte, um als “Ordonnanz USB-Stick 07″ durchzugehen (kleiner Schweizer-Witz am Rande, sorry). Im Gegensatz zu anderen Geräten mit ähnlichem Namen ist er jedoch nicht wirklich überteuert und ist dabei auch noch ziemlich belastbar (schon wieder so eine Andeutung …). Der Flash Survivor ist nämlich bis zu einer Tiefe von 200m wasserdicht (wenn ich 200m unter dem Meeresspiegel bin, habe ich mir schon einige Male gewünscht, einen USB-Stick dabei zu haben) und ist auch sonst ziemlich belastbar. Wer auch in der freien Wildbahn auf USB-Speicher angewiesen ist und kein Risiko eingehen will, dürfte sich für den Flash Survivor interessieren. Richtige Use Cases kommen mir aber so spontan gerade nicht in den Sinn. Die 4GB Version kostet umgerechnet ?45 während man für die 8GB Variante ?95 zahlen muss.

Added Value:
Corsair Flash Survivor

[via Übergizmo]

Feisty Fawn meets Dell?

ubuntu logoVor einem Monat haben wir hier bei neuerdings darüber berichtet, dass Dell in Zukunft Rechner ausliefern will, die statt Windows eine Linux-Distribution vorinstalliert haben. Damals war jedoch noch nicht bekannt, um welche Distribution es sich handeln wird. Wie Gizmodo nun aber in Erfahrung bringen konnte, will Dell Ubuntu vorinstallieren. Zumal Ubuntu eine der beliebtesten und am einfachsten zu bedienenden Distrubutionen ist (sogar ich habe schon damit herumgespielt), kommt Dells Entscheidung nicht ganz überraschend. Da es sich auch noch nicht wirklich um eine offizielle Information handelt, sind zur Zeit leider noch keine weiteren Informationen bekannt. Übrigens: sucht mal bei Google Image Search nach Ubuntu – interessante Logos gibts dort …

Added Value:
Ubuntu

[via Gizmodo]