Das iPhone der Neunziger:
Psion

Vor zehn Jahren brachte Psion einen neuen Handheldcomputer auf den Markt: Die Serie 5 – und wäre damit beinahe eine Weltmarke geworden.

Psion Serie 5

Psion Serie 5

Zwischendurch ein wenig Gadget-Geschichte:

Vor zehn Jahren war Psion eine feste Größe im Handheld-Markt. Geschäftsleute, die heute einen Blackberry besitzen, hatten damals einen kleinen Psion-Computer in der Tasche. Erst die Serie 3 und später – viel zu selten – den Nachfolger, die Serie 5.

Was die wenigsten wissen: Die Serie 5 war eine vollständige Neuentwicklung. Neue Chips, ein neues Betriebssystem, neue Middleware (integrierte Software) und komplett neue Software.

Die Geschichte dieses Produkts ist auch die Geschichte eines furchtlosen britischen Computerherstellers, der es beinahe geschafft hätte, eine weltweit erfolgreiche Marke zu werden. Diese Geschichte von Psion ist Andrew Orlowski, Redakteur bei The Register, den längsten Artikel wert, der je in diesem Fachorgan erschienen ist.

Mit knapp 40 Druckseiten fast schon ein Buch. Auf jeden Fall ein lesenswertes Stück Technikgeschichte: Psion: the last computer.

Viele neue bunte Inspirons

Dell hat in den USA die neuen Modelle der Laptop-Reihe Inspiron veröffentlicht. Sie bestechen nicht nur durch ein frisches Design, sondern auch durch die Features bis hin zum Blu-Ray-Laufwerk.

Dell Inspiron

Ich schwöre inzwischen seit bald vier Jahren auf Dell, also eigentlich seit ich von der Desktop- in die Laptop-Welt gewechselt habe, und obwohl ich gelegentlich mit einem MacBook liebäugle, schafft es Dell immer wieder, mich zu überzeugen. In den USA hat der Computergigant soeben die Inspiron-Reihe aufgefrischt. Was ich da auf der Dell-Seite zu sehen bekomme, lässt das Macbook wieder ein bisschen in den Hintergrund rücken. Einerseits hat Dell den Notebooks ein neues Design verpasst und bietet die Dinger nun in acht verschiedenen Farben (inklusive Pink) an, andererseits hat sich bei den Tech Specs auch einiges getan:

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iPhone-Schlangesitzen

Welche Züge der iPhone-Wahn mittlerweile annimmt, ist gestern besonders offensichtlich zu Tage gekommen: Um fünf Uhr früh New Yorker Zeit wurden die ersten iPhone- Süchtigen vor dem Applestore an der Fifth Avenue gesichtet.

Die Plätze in der ersten Reihe kann man aktuell noch nicht als harterkämpft bezeichnen, und doch scheinen sich die beiden Wartenden als echte Helden zu fühlen. Sie wollen auch tatsächlich bis Freitag abend bleiben und sind mit allem nötigen angereist: Beide sind ausgestattet mit Sitzkissen, Getränken und Nahrungsmitteln.

Der erste in der Schlange, namentlich bisher bekannt als Greg, ist nach eigenen Angaben ein bereits im Ruhestand befindlicher Single, was ihm alle Zeit der Welt gibt, ‘sein iPhone’ zu bekommen. Was Greg mit dem iPhone will: “Anschauen und sehen, wie es funktioniert.”

iPhone Waiter

[via AppleInsider/Vicarious Music]

Kabelloses Internetradio mit Stil

Tivoli Audio war bisher eher bekannt für stilvolle, aber zumeist altmodische Radios, die nicht viel mehr können als normalen Antennenempfang. Nun aber präsentieren sie mit dem NetWorksGo und dem NetWorks Table Radio auch Produkte, die sich in die digitale Richtung begeben.

Was von den alten Funktionen der Tivoli-Radios übrig bleibt ist übrigens lediglich der FM-Empfänger. Dazu kommt allerdings die Streamingfähigkeit für Formate wie MP3, WMA und Real Audio-Streams ohne zusätzliche Technik.

Tivoli NetWorksGo

Tivoli NetWorksGo


Bisher ist die Liste der empfangbaren Internetradios begrenzt, da Tivoli selbst eine Liste vorgibt. Dennoch soll es dem User möglich sein, eine Mail an Tivoli zu schicken und seinen Lieblingssender in die Liste hinzufügen zu lassen. Ein einfaches Firmwareupdate liefert dann die dafür nötigen informationen.

Beide Radios lassen sich sowohl per Ethernet als auch per WiFi betreiben. Während das NetWorks Table Radio ein klassisches stationäres Modell darstellt, lässt sich das NetWorksGo mittels Batterien auch perfekt von Raum zu Raum tragen.

Auf den Markt kommen sollen die beiden Radios im Herbst, ein Preis ist bisher noch nicht bekannt.

[via SlipperyBrick]

Auch Multifunktionsdrucker können Gadgets sein

Drucker zu verkaufen muss eine echt langweilige Sache sein. Was soll man als Argument sagen? “Druckt jetzt 22 Seiten pro Minute statt vorher 18?” Interessiert nur Nerds. “Das neue Modell verbraucht 3% weniger Toner aus der Konkurrent”? Interessiert nur Controller. Die meisten Drucker qualifizieren sich nun mal nicht als Gadgets und lösen nicht diesen direkten “Haben will!”-Reflex aus, der uns alle antreibt.

Als ich letzte Woche bei einem Lexmark-Pressetermin war, erschlugen einen denn auch die meisten Slides mit je 2000 Zeichen Text. So musste man sich bei den Präsentationen auf kleine Details konzentieren, etwa dass alle Präsentatoren immer “Street Price” sagten, aber “Unverbindliche Preisempfehlung” meinten.

Doch halt. Es gab auch ein Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax) namens Lexmark X850e MFP , das mit integrierter Festplatte und Monitor einige nette Features auf Lager hatte – wie die vielen, grossen, bunten Bilder beweisen:

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Das Rätsel des neuerdings-Phantoms

Kleine Erklärung in eigener Sache: Wer sich über das nette Porträtbild eines überaus sympathischen Herrn im Neuerdings-Feed heute Morgen gewundert hat, wie beispielsweise leu, den wollen wir nicht zu lange auf die Folter spannen.

Ich hab grad mal wieder gelernt, dass man in der Blog-Client-Software nicht das wichtigste Erzeugnis als Standard-Blog vordefinieren sollte. Sonst rutschen eben die Bilder für die private Webseite schnell mal in den Gadget-Newsdienst.

Mit Fazer-Kanonen auf Mückenstiche schiessen

Wie ein auf “Betäubung” geschalteter Star-Trek-Fazer brennt Beurers “Mückenstichheiler” die juckenden Beulen von der Haut. Garantiert ohne Brandnarben.

Mueckenstichheiler

Mueckenstichheiler

Also, du hast es wieder mal nicht geschafft, die Stechmücken aus deiner Umgebung zu vertreiben. Dann bereite dich schon mal auf einen oder mehrere Mückenstiche vor.

Damit die Mücken nämlich schön lange von deinem Blut trinken können, spritzen sie Proteine in die Einstichstelle, die verhindern, dass dein Blut gerinnt.
Schlau, aber schmerzhaft, denn dein Körper mag diese Proteine nicht und reagiert mit schmerzhaften, juckenden Beulen.

Hoffentlich hast du jetzt kühlendes Gel dabei oder – als technikverliebter Naturgeniesser – den Insektenstichheiler von Beurer. Er ist eben so einfach anzuwenden wie die Fazer auf der Enterprise:

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Sternschnuppen an der Zimmerdecke

Das Sega HomeStar Pro Planetarium bringt den Sternenhimmel ins Wohnzimmer – mit maximalen 2,7 Metern Durchmesser.

10,000 Sterne an einem verblüffend realistischen Himmel verspricht diese schwarze oder silberne Kugel an die Zimmerdecke oder eine Wand zu werfen. Wer also zu faul ist, sich in einer lauen Sommernacht nach draußen zu begeben, kann sich – je nach Beschaffenheit seines Obdachs – von den leuchtenden Punkten und zuschaltbaren Linien mit Sternbildern eine Lektion in Astronomie erteilen lassen. Oder wars doch Astrologie?

Die melonengrosse Wundermaschine wird mitsamt zweier CD des Nachthimmels der nördlichen Hemisphäre geliefert – einmal mit und einmal ohne Hilfslinien zum erkennen der Sternbilder. Als Bonus gibts die Mond-Disc, die aus den eigenen vier Wänden ein Raumschiff macht und es dicht über die Oberfläche des Erdtrabanten gleiten lässt.

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Schwarze Löcher für Stechmücken

Sidney Louis McCarty IV stellt die Prinzipien der Stechmückenbekämpfung auf den Kopf: Er setzt die Opfer als Lockmittel ein.

skeeterbag

skeeterbag

Sid McCarty züchtet Hunde auf seiner Farm in Florida. In vielen Jahren hat er eine Meisterschaft darin entwickelt, mit verteilten Ventilatoren die Temperatur für die kleinen Hunde immer im richtigen Bereich zu halten. Gleichzeitig hat er versucht, die lästigen Moskitos von seinen Hundewelpen fernzuhalten – was ihm nicht gelungen ist.

Irgendwann fiel ihm dann auf, dass die Ventilatoren in der Nähe der Hunde nicht nur warme Luft, sondern auch böse Mücken durch ihre Propeller zogen.
Da musste er nur noch einen Auffangbeutel montieren und schon war der Moskitofänger fertig. Den verkauft er seitdem unter dem Namen Skeeterbag.

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Keine Panik auf der Titanic

Brando USB Panic Button

Brando USB Panic Button

Brando, ich liebe dich! Ohne deine Gadgets wäre der Alltag viel zu trist und grau! Insofern finde ich auch deinen “Stress Panic Button” ein tolles Gadget. Geht man mal wieder den schöneren Dingen im Leben nach (und damit ist ganz sicher nicht Arbeit gemeint) und der Chef oder die Freundin betritt plötzlich den Raum, muss man nur den in gefährlichem Rot gehaltenen “Panic Button” betätigen und schon erscheint auf dem Bildschirm ein Excel-Sheet. Wer im Büro eh nur seriös arbeitet und auf dem PC nie in die unendlichen Weiten des Internets abschweift, sich aber von Zeit zu Zeit mal etwas abreagieren muss, kann mit dem Alarmknopf auch eine Explosion oder ein “Boss Punch Out” auf den Bildschirm zaubern. Wie bei Brando eigentlich üblich, wird das Teil natürlich via USB an den Computer angeschlossen, ist von Haus aus nicht mit Mac OS kompatibel und kostet mit ?14 nicht wirklich viel. Meine Wertung: Nutzen = 0, Spass & Geekiness = 10.

Link:
Brando: USB Stress Panic Button