Test:
Dell Ultrasharp 2407WFP 24-Zoll Monitor

Ein (leider nur in den USA) spottbilliges Spitzengerät

Gleich vorweg: Wenns um Elektronikgeräte geht, könnt Ihr Europäer einem schon leid tun. Dieser brandneue Nobel-Bildschirm kostet bei Dell in den USA 629 Dollar – und in Europa umgerechnet 1416 US-Dollar: 1082 Euro auf der offiziellen Dell-Webseite. Irgendwie scheint der Texaner seinen Werbe-Spruch “Go Big!” für die Riesenbildschirme in Europa ganz anders zu verstehen als hierzulande…

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Zu europäischen Preisen hätte ich mir die zweieinhalb A4-Seiten Bildschirm wohl nicht geleistet, aber nachdem ich einem Freund hier einen neuen Monitor besorgen musste und im Fachhandel die 20- und 22-Zoll Breitformat-Geräte für weniger als 300 Dollar gesehen hatte, schrumpfte mein geliebter Sony 17-Zöller zu Hause unaufhaltsam vor sich hin.

Dies vor allem auch deshalb, weil ich keinen TV-Apparat besitze und mein Windows Media Center in der Arbeitsecke meiner winzigen San Franziskaner Wohnung zugleich Heimkino und Stereoanlage spielen muss. Vom Sofa aus werden da zumindest Widescreen-DVD auf dem Bildschirm zum “fern-seh” Vergnügen der buchstäblichen Art.

Eine kleine Recherche am Wochenende zeigte, dass der Sprung von 17 auf 22 Zoll und von 1200 auf 1600 Pixel Bildbreite wohl nicht ausreichen würde, und ich nahm die neue Generation der 24-Zoll-Schirme (Auflösung 1920 mal 1200 Bildpunkte) unter die Lupe.

 

Für den Dell sprach nicht nur der Preis (ursprünglicher Listenpreis rund 750 Dollar), sondern auch Details wie der eingebaute USB-Hub mit vier stromversorgten Ausgängen und zwei Kartenlese-Slots, vor allem aber die Verstellbarkeit in drei Dimensionen bis hin zum 90-Grad hochkant-Kippen.

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Joost tokens added

Hello,

We have added new tokens to your account, so you can invite more people to participate in the Joost beta testing program.

To invite others, please go to https://www.joost.com/betatest/invitations.html and enter their email addresses. They’ll be sent an invitation and a password to start participating right away.

Best regards,
The Joost team

Wer will?

Update: Sind leider beide schon weg, siehe Kommentar.

Powerline funktioniert:
Zu Unrecht lange ignoriert

Habe seit kurzem in Home Office in der Wohnung unter der Wohnung. Wie sich zeigt, ein interessanter Fall für alle möglichen IT-Usecases, denn ich will natürlich nichts doppelt zahlen, vor allem kein Internet und Telefon.

Daher versuche ich unter anderem, das Internet von oben mit Powerline zu holen. Die Idee hatte der freundliche Elektriker, den ich schon beauftragen wollte, durch die Decke zu bohren, der dazu aber offenbar keine Lust hatte (oder meine nicht sehr hohe Zahlungsbereitschaft realistisch einschätzte), als er sich erinnerte, wie kompliziert die Verkabelung hier im Haus (einer ehemaligen Fabrik) war, als die obere Wohnung umgebaut wurde.

Powerline ist eine Technik, die ich nicht richtig auf meinem strategischen Radar habe, weiss gar nicht wieso, ist nämlich eigentlich super, und über WLAN ärgere ich mich sowieso jeden zweiten Tag, und hier jeden Tag, weil das Signal von oben (vermutlich dicke Decke und ganz entgegengesetztes Ende der Wohnung) einfach zu schwach ist.

Dabei hatte ich seit Jahren zwei devolo MicroLink dLAN Ethernet Adapter (Affiliate-Link) rumliegen, die ich mal privat von Swisscom Innovations geschenkt bekommen habe dafür, dass jemand einen halben Tag in meine damalige Wohnung durfte und dort messen, wie schnell unter realen Bedingungen man mit WLAN von einem Zimmer ins andere funken konnte (als Resultat dieser Feldtests wird heute Bluewin TV nicht mit WLAN-Verbindungen vom ADSL-Modem zur Settopbox installiert, sondern nur mit Kabel, glaube ich).

Die Installation dieser Dinger ist unglaublich einfach: Einstecken und läuft. Die mitgelieferte Software braucht man nur, wenn man das Signal verschlüsseln will, was auch schnell geht – man muss nur eine “Security-ID” eintippen, die auf den Adaptern angebracht ist: » weiterlesen

Philips VOIP841 im Test – Skypen ohne PC

Mit dem VOIP841 präsentiert Philips ein erstklassiges und gut designtes Schnurlostelefon, welches sowohl für normale Festnetzanrufe als auch für Skype-Telefonate benutzt werden kann.

Philips VOIP841 im Test

Philips VOIP841 im Test

Ein wunderschönes Schnurlostelefon ist mir da zwecks Test geliefert worden. Das in trendigem schwarz gehaltene VOIP841 von Philips ist ein Hingucker, zumal das Handset inklusive Ladestation sicherlich auf jedem Designermöbel eine gute Figur macht und Besucher vor Neid erblassen lässt. Aufhorchen lassen aber auch die Techspecs: Das Gerät ist viel mehr als ein Schnurlostelefon: Nebst Gesprächen über die Telefonleitung kann man nämlich auch Audioverbindungen über das Internet oder genauer gesagt, via Skype aufbauen (ohne dass der Computer eingeschaltet sein muss!). Dies ist nicht nur cool (weil geekig) und komfortabel, sondern spart auch Geld.

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GPS-Radarwarner mit Laser-Detektor

Pogo Alert von Origin Technologies – in der Schweiz zweifellos illegal

Das Global Positioning System GPS wird ja eigentlich in der Regel für die Navigation von A nach B verwendet. Dabei lassen sich in die Geräte mit den interaktiven Routen allerdings nette Zusatzinformationen einbauen, die teils aktuell via Handy-Netz übermittelt werden – bei TomTom zum Beispiel Stau- und Baustellenmeldungen, und bei vielen Herstellern auch Radarfallen.

Origin Technologies vertreibt allerdings einige Geräte, die nicht den Weg zu etwas hin, sondern um etwas herum weisen – um eben diese Radarfallen, worauf beispielsweise dieser kleine Geselle namens Pogo Alert spezialisiert ist. Abgesehen von den mit Koordinaten gespeicherten radarfallen, deren Nähe via GPS ermittelt wird, weist das Winzgerät auch einen laser-Detektor auf, um noch die letzten Reste Verantwortungsbewusstsein nachhaltig zu zerstören.

Über den Zweck solcher Warner kann man wahrlich streiten, und wer dafür bereit ist rund 500 Dollar auf den Tisch zu legen, offenbart eine Raser-Haltung, die meiner Meinung nach eine Zwangs-Verkehrsschulung rechtfertigt.

Trotzdem kann ich über das absurde Gesetz, welches die Schweiz auf den 10. Januar in Kraft gesetzt hat, nur den Kopf schütteln: Radarwarngeräte waren bei den Eidgenossen ja schon immer illegal, und das finde ich richtig; dass der Pogo Alert in diese Kategorie fällt, scheint mir auch klar.

Dass jetzt aber neuerdings Routenplaner verboten sein sollen und sogar eingezogen und zerstört werden können, wenn sie Radarfallen oder Rotlichtkameras anzeigen können, das ist vollkommen absurd. Etwas deutlicher als der knappe Text auf der Webseite des ASTRA ist zwar diese Wegleitung, aber sie beantwortet einige Fragen noch immer nicht, wie beipielsweise die, ob Polizisten bei Verkehrskontrollen inskünftig das Recht haben, mein Treo Smartphone (mit all meinen Privaten Daten!) auf “illaegale Warn-POIs” zu überprüfen. Ich habe deshalb dem ASTRA ein enstprechende Anfrage zugestellt. Zumindest scheint die blosse Fähigkeit, Warn-Pois nachzuladen, noch kein Grund für die Illegalität eines geräts zu sein – und das ist gut so. (Die Antwort des Budnesamtes für Strassen werde ich umgehend nach Eingang hier publizieren).

Diese Fähigkeit hat nämlich via GoogleMaps für Mobiltelefone demnächst jedes Handy. Ganz zu schweigen von all den Routenplanern wie jenen von TomTom, die offenbar im zentralen Alpenraum nicht einmal mehr verkauft werden können – Mein Treo mit der TomTom-Software wird also bei meinem nächsten Heimatbesuch an der Grenze beschlagnahmt oder wie?

Das ist insofern völlig idiotisch, als Einheimische über jede Rotlicht-Fotofalle im Bilde sind und zugleich die Lokalradios fröhlich weiter Radarfallen melden (was laut dem zuständigen Bundesamt demnächst “überprüft” werden soll).

Ich werd mir sicher keinen Pogo Alert zulegen, aber ich kann nur hoffen, dass mein Palm Treo bis zum nächsten Heimaturlaub wieder legal ist. Oder aber, dass der Grundgedanke hinter dem Gesetz konsequent umgesetzt wird: Demnach sind Radioempfänger und Mobiltelefone inskünftig in Fahrzeugen illegal, können eingezogen und zerstört werden.

Auf den Spuren Jacques Cousteaus

Schnorchelst du noch oder tauchst du schon? Mit den Mini U-Booten von U-Boat Worx kann man auf bis zu 50m Tiefe die Unterwasser-landschaft erkunden.

uboat-worx

uboat-worx

Die Unterwasserschätze dieser Welt muss man mal gesehen haben: Korallen, Fischschwärme, Schiffwracks … Normales Sporttauchen oder gar Schnorkeln ist jedoch nichts für den ambitiösen Geek von heute. Ein U-Boot muss her. Ab knapp ?100’000 ist man mit einem C-Quester am Start und kann trockenen Fusses die Unterwasserlandschaft erkunden. U-Boat Worx hat sowohl einen Einsitzer als auch einen Zweisitzer im Angebot, welche beide bis auf 50m Tiefe tauchen können und über Luftreserven für bis zu 36h verfügen. Mit einer Batterieladung kann man 2.5h durch die Tiefen des Meeres düsen (das Ladegerät möchte ich ja mal sehen), was jedoch auf Grund des konstant herrschenden Drucks von 1 bar für den Körper keine Gefahr darstellt. Damit man für die anderen U-Boot Piloten ebenfalls keine Gefahr darstellt, bietet U-Boat Worx ein viertägiges Seminar an, in welchem man zum U-Boot Piloten ausgebildet wird. Auch wenn ich mir garantiert nie solch ein Teil kaufen werde – den Spass mal auszuprobieren wäre sicherlich eine tolle Erfahrung.

Added Value:
U-Boat Worx

Diese Box rockt!

RockBox: Alternative Firmware für MP3-Player von Archos über iRiver bis iPod

player (3 of 3)

player (3 of 3)

Rund 270 Entwickler arbeiten an diesem Projekt, und es wird täglich besser: Wer einen ab Werk kaum bedienbaren Player wie den iRiver H340 besitzt, den ich hier rumliegen habe, kann diesen Jungs gar nicht genügend danken für ihre “RockBox”. Dieses in verschiedensten Releases verfügbare alternative Betriebssystem für diverse Musikplayer ist weit mehr als nur Kosmetik. Die Dutzenden von Darstellungs-Templates, der umfangreich konfigurierbare Equalizer, die Bildbetrachtungs- und MPEG-Player-Software, der Einschlaf-Timer, die Playlist-Editierfunktion und die rund vier Dutzend Zusatzprogramme von Games wie Jewels bis zur Stoppuhr und sogar einer Version von DOOM sind für mich nur nette Dreingaben.

Die RockBox ist in meinem Fall essentiell: Sie macht meinen iRiver überhaupt erst brauchbar.

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neuerdings – der Wochenrückblick

Jeden Sonntag picken wir einige der interessantesten Posts der vergangenen Woche heraus und lassen die News der letzten Tage Revue passieren.

Woche vom 26. Februar 2007 bis zum 4. März 2007

Kommen wir zuerst zu den News aus der Apple-Welt. Einerseits werden die Apple TVs scheinbar erst Mitte März ausgeliefert und andererseits ist letzte Woche eine neue Version von Parallels Desktop erschienen. Besonders cool ist dabei die Coherence-Funktion, welche es erlaubt, Windows-Anwendungen einfach so im Mac OS zu starten. Man muss also nicht mehr wie früher ein separates Windows-Fenster öffnen, womit es noch einfacher ist, Windows-Programme auf dem Mac laufen zu lassen.

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Die Zahl der Woche

80%

Gemäss dem Marktforschungsinstitut Gartner werden 80% aller Computerdiebstähle “intern” verübt. Sprich, der Kollege am Arbeitsplatz lässt das Notebook mitgehen wenn man bereits Feierabend gemacht hat. Was man dagegen tun kann? Laptop anketten (bringt nicht wirklich viel, zumal die meisten Schlösser einfach geknackt werden können), das Gerät so kennzeichnen, dass ein gewisser Wiedererkennungseffekt besteht (z.B. durch Sticker etc.) oder den Laptop tracen lassen (z.B. via Computrace).

21 Zoll, beschreibbar

Wacoms Cintiq 21UX: Ein Zeichenblock, der so manchen Monitor in den Schatten stellt

wacom

Seit ich die ersten Grafik-Tabletts gesehen habe, wollte ich so ein Ding. Die Vorstellung, den Schritt von der realen- in die digitale Welt bei grafischen Arbeiten gewissermassen auszulassen, hat mich immer fasziniert. Und zeichnen mit der Maus macht nun mal ganz einfach keinen Spass.

Die drei verschiedenen kleinen Tabletts, die ich in den vergangenen jahren besessen habe, kamen zwar nur grade für Retouschen an meinen Fotos und gelentliche Amateurzeichnungen zur Anwendung – aber für viel mehr sind sie auch nicht gedacht. Die Übersetzung der Bleistiftstriche von einem A6-grossen, druckempfindlichen Eingabefeld auf den 17-Zoll-Monitor macht nämlich feine Pinsel- oder Kreidestriche rasch zu elefantösen Balken.

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