iPhone im Test:
Das Fazit

 

Wohl kaum je wurde ein Gadget mit höheren Erwartungen herbeigesehnt als das Apple iPhone. Eigentlich war es fast unmöglich, diese enormen Hoffnungen zu erfüllen, und doch waren am Ende die meisten Testberichte mehrheitlich positiv. Im letzten Teil unseres Tests fassen wir zusammen, was das iPhone bietet und eben auch nicht bietet und fragen uns: Wer sollte es kaufen, wenn es nach Europa kommt?

Die Korrespondenten von neuerdings.com haben sich inzwischen wieder vom New-Gadget-Rausch erholt und haben auch schon erste weniger begeisternde Erfahrungen mit dem brandneuen iPhone gemacht. Zeit für ein möglichst nüchternes Fazit, was angesichts des weiter anhaltenden Hypes nicht leicht fällt. Einigen Quellen zufolge hat Apple am ersten Wochenende 700’000 iPhones verkauft, während andere Schätzung aber nur von ca. 300’000 sprechen. So oder so ist das vermutlich die erfolgreichste Gadget-Einführung der Geschichte.

 

frog iphone

Erfahrungsgemäss mögen die meisten Leute ihr Handy nicht besonders, da es kompliziert zu bedienen und in den meisten Fällen auch noch relativ hässlich ist. iPod-Besitzer hingegen lieben ihren Medienplayer meistens, weil er so schick aussieht und problemlos funktioniert. Das iPhone hat den Anspruch, der iPod unter den Mobiltelefonen zu werden, also das erste Handy, das nicht nur leistungsfähig ist, sondern auch ästhetisch gefällt und wirklich einfach zu bedienen ist.

Und dieses Versprechen löst das iPhone durchaus ein. Der iPod ist nicht der featurereichste MP3-Player auf dem Markt, und genauso ist das iPhone nicht das am besten ausgestattete Telefon. Aber die revolutionäre Benutzeroberfläche, der exzellente Webbrowser und die hervorragenden Multimedia-Features machen das iPhone ganz klar zu einer Klasse für sich. Und das meinen wir im positiven wie auch im negativen Sinn.

» weiterlesen

Auch Nicht-iPhones bald mit 8GB

SanDisk 8GBIch kann mich noch an Zeiten erinnern, als man der Hirsch war, wenn man eine 16MB SD-Karte besass (ich kann mich sogar an Zeiten erinnern, da gabs noch gar keine SD-Karten, aber lassen wir das…) – heute ist alles anders. Bei den “normalen” SD-Karten sind Kapazitäten von 8GB keine Seltenheit mehr, bei den hauptsächlich in Handys anzutreffenden microSD-Karten jedoch schon. Wie SanDisk bekannt gegeben hat, wurden nun erste Exemplare mit Kapazitäten von 6GB und 8GB zu Testzwecken an Handyhersteller und Netzbetreiber verschickt.

Lustig finde ich Jeff Kost, seines Zeichens bei SanDisk für Mobile Consumer Solutions zuständig, welcher bemerkt, dass man mit einer 8GB microSD-Karte bei einem Handy über dieselbe Kapazität verfüge wie beim grössten iPhone. Jetzt reiten sogar Konkurrenten auf der Google-Suchbegriffwelle… Wie teuer die Ende Jahr erscheinenden microSD-Karten sein werden, ist übrigens noch nicht bekannt.

Pressemitteilung

iPhone = Bierkutscher?

Bislang habe ich mich ja (sehr bewusst) aus diesem ganzen iPhone-Hype herausgehalten. Was Engadget jedoch herausgefunden hat, vermag sogar mich so früh am Morgen zu “entzücken” (oder mir mindestens ein kurzes Lächeln zu entlocken). Die automatische Worterkennung hat nämlich Wörter im Repertoire, von welchen viele Eltern wünschten, dass diese ihren Kindern unbekannt wären. Das Spektrum reicht dabei vom berühmt-berüchtigten “F-Word” bis zur etwas vulgären Bezeichnung für das Ende des Mastdarmes. Man könnte fast sagen, dass das iPhone flucht wie ein Bierkutscher (das geht dann wohl eventuell unter “Befriedigung von Kundenbedürfnissen”).

iPhone-Fluch

Wer schon am Morgen früh seine Ladung Flüche braucht, kann sich drüben bei Engadget die komplette Liste anschauen.

Pack das MacBook in den Ständer

Floater Macbook

Laptops sind eine tolle Sache. Man kann sie fast überall hin mitnehmen und kann auch unterwegs produktiv sein. Einige Leute wollen aber dennoch nicht auf den Komfort einer “richtigen” Tastatur oder eines 22 Zoll Displays verzichten (wer kanns ihnen schon übel nehmen?). Nebst einem Laptop auch noch einen Desktop-Computer zu besitzen, ist jedoch teuer und verursacht unter Umständen auch einige Probleme, wenn es darum geht, seine Daten zu organisieren. Lange Rede, kurzer Sinn: man kann auch einfach einen Monitor und ein Keyboard ans Notebook anschliessen, hat dann aber das Problem, dass auf dem Schreibtisch meistens ein kleines Chaos herrschen wird (die Hinführung zur Problematik wäre somit abgeschlossen, kommen wir zur Problemlösung).

» weiterlesen

Das Haus ist flach

Das DH1 Disaster House aus vorgefertigten Holz-Einzelteilen kann man selber bauen.

Sperrholz-Haus

Der flache Karton revolutionierte die Herstellung und den Vertrieb von Möbeln, die CNC-Fräse ermöglichte die Herstellung präzise gefertigter Bauteile auch in kleinen Mengen (Fabbing).

Der kalifornische Architekt Gregg Fleishmann bringt diese Vorteile zusammen:

Man nimmt wasserfest beschichtetes Birkensperrholz (nachhaltig), einen Bauplan als computerlesbare Datei (CAD) und eine computergesteuerte Schneidemaschine (Laser oder Wasser). Als Ergebnis erhält man die puzzleartigen Einzelteile, aus denen sich diese Schutz/Spiel/Gartenhütte zusammenbauen lässt.

Was man noch aus Sperrholz machen kann, zeigt Fleishmann auf seiner sehenswerten Site.

(Via TreeHugger)

Lippen ins rechte Licht rücken

Nützliche Technik für Frauen war bisher rar gesät. Mit dem Lip Lights Lipgloss zeigt sich endlich eine Lösung für all jene Damen, die Probleme haben, Lippenstift in der Dunkelheit aufzutragen.
Lip Lights

Lip Lights


Der Trick am Lippenstift ist der Applikator. In ihm sind zwei LEDs eingebaut, die während des Schminkvorgangs die Lippen illuminieren und so helfen, korrekt zu arbeiten. Überprüfen kann man die Ergebnisse mit dem Applikatorgriff selbst, der als Spiegel gestaltet ist. Und bei den fünf verfügbaren Farben, die so klingende Namen haben wie “Pink Sea Shell” oder “Sienna Sunset”, wird sicher für jede Dame etwas passendes dabei sein.

Aktuell kann man Lip Lights leider nur in Australien kaufen, dort kostet er 32 australische Dollar (etwa 20 Euro).

[via Gizmodiva]

Dreigeteilte Gadgetblog-Charts

Die neuerdings.com Gadgetblog-Charts wurden zwischenzeitlich durch einige Blogs ergänzt, welche es prompt in die Top 5 schaffen.

Nachdem die letzte Ausgabe nur kleine Sprünge in den Charts hat vorweisen können, gab es im vergangenen Monat schon etwas mehr Bewegung. Die beiden Blogs “Daily Gadget” und “Stereopoly” wurden in der letzten Ausgabe der Gadget-Blogcharts noch gar nicht erfasst, befinden sich nun aber auf den Plätzen 2 und 4. neuerdings.com ist demzufolge vorerst mal auf den 3. Rang abgerutscht.

Spannend ist die Dreiteilung der Top 15. Golem ist natürlich immer noch mit einem riesigen Abstand auf dem 1. Platz, doch dahinter öffnet sich ein kleines “Mittelfeld” mit einer Technorati-Authority von plusminus 150 bis 180. Danach gibt es wieder einen Bruch und der “Long Tail” mit 75 und weniger eingehenden Links folgt auf den Rängen 5 bis 15.

» weiterlesen

iPhone im Test:
Der Browser

Das iPhone ist drei Geräte in einem, liess uns Apple bei der Produktvorstellung wissen: ein iPod, ein Telefon und … ein revolutionäres Internet-Device. Auf dem iPhone läuft nicht irgendein abgespeckter Telefonbrowser, sondern eine angepasste Version von Apples Safari. Schauen wir uns mal an, was der Benutzer davon hat.

Die Mobiltelefonbranche versucht seit Jahren, den Kunden die Segnung des mobilen Internet-Zugangs näherzubringen. Schliesslich will man Geld an Datenverkehr, Inhalten und “Mobile Commerce” verdienen. Zuerst war da das komplett gefloppte WAP, dann orientierte man sich an den Japanern mit ihrem iMode-Erfolg und schwenkte zu HTML über. Heute haben die meisten Smartphones einen HTML-fähigen Browser, der oft aber sehr eingeschränkt ist. Nur wenige Modelle unterstützen beispielsweise JavaScript.

Das iPhone will das komplett ändern und stellt erstmals einen Browser in einem Mobiltelefon vor, der ein direkter Abkömmling eines Desktop-Browsers ist. Das iPhone verwendet eine adaptierte Version von Apples Safari. Nun kann man von Safari halten, was man will (ich persönlich bin Mac-, aber nicht Safari-Fan), aber das ist allemal besser als die bisherigen Browserkrücken in den anderen Smartphones.

Und tatsächlich, schon die ersten Erfahrungen mit dem iPhone-Safari sind bestechend: Auch komplexe Homepages werden einwandfrei gelayoutet wiedergegeben, wenn auch natürlich deutlich verkleinert.

img_1268.jpg
» weiterlesen

iPhone im Test:
Was passiert mit anderen SIM-Karten?

Das iPhone wird bisher nur von AT&T vertrieben und läuft nur auf dem Netz dieses Operators. Da liegt die Frage natürlich nahe, wie sich das iPhone verhält, wenn man eine andere SIM-Karte reinsteckt. Wir haben das ausprobiert.

Die SIM-Karte aus dem iPhone zu entfernen, ist ausgesprochen simpel: Man steckt das Ende einer Büroklammer in das kleine Loch neben dem SIM-Slot an der Oberseite des Geräts, und schon schiebt sie sich raus. Das ist also ähnlich wie beim Treo, aber erheblich einfacher als bei den meisten anderen Telefonen.

img_1278.jpg

Die mitgelieferte AT&T-SIM trägt ironischerweise ein “3G”-Logo. Ob das ein versteckter Hinweis auf eine spätere Öffnung zum schnelleren Funknetz oder nur ein Zufall ist, sei mal dahingestellt.
» weiterlesen

iPhone im Test:
Telefon und Voicemail

Ach, fast hätten wir’s vergessen: Das iPhone ist natürlich auch ein Telefon. Und zwar eins, das mit ein paar sehr innovativen neuen Ansätzen aufwartet.

Immer wieder bin ich beim Testen neuer Mobiltelefone (und besonders Smartphones) verblüfft, wie kompliziert und umständlich man einen eigentlich einfachen Vorgang wie Telefonieren doch machen kann. Da muss man sich oft durch mehrere Menüstufen quälen, nur um eine einfache Telefonnummer zu finden. Und von Voicemail wollen wir gar nicht erst reden, das ist sowieso eine Geissel der Menschheit…

Auch hier will Apple gern Linderung verschaffen. Die eigentlichen Telefonfunktionen des iPhone sind nicht revolutionär, aber sehr geradlinig umgesetzt und komfortabel zu bedienen. Aber bei der Voicemail geht Apple wirklich ganz neue Wege. Für intensive Voicemail-User ist das iPhone möglicherweise das perfekte Gerät schlechthin.

img_1305.jpg

» weiterlesen