Allen Aufsichtsräten zugleich in die Augen schauen

Microsoft Office Roundtable ist ein Videokonferenz-System, welches das ganze Sitzungszimmer erfasst. Sechs Mikrofone sorgen dafür, dass die sprechende Person im Bildausschnitt erscheint.

Die Mitarbeiter seien begeistert gewesen, schwärmt Tom Keating von TMCnet.com. Sie durften Micrtosofts Panorama- Videokonferenzlösung ausprobieren. Dem amerikanischen (Geek-) Geschmack entspricht offenbar sogar das Design des Geräts. Uns beeindruckt eher die Funktionalität – so sie denn im Echteinsatz ähnlich funktioniert wie im Test von Keating.

Die Tischstation besteht im Wesentlichen aus fünf Videokameras und sechs Mikrofonen. Sie erfasst 360 Grad des Raums und setzt die Bilder der Kameras zu einem Panorama zusammen, das dann als ganzes via USB und PC an die gegenseite weitergeleitet wird – ziemlich beeindruckend, aber offenbar nur verfügbar mit einer eigenen Serverlösung für Videokonferenzen von Microsoft oder via deren Live-Serverdienst “Office Live Meeting 2007″.

Nichts desto trotz dient die Maschine auch für Videokonferenzen mit simplen Gegenstationen wie Skype, hat Keating ermittelt:

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Nimm dir den iPod zur Brust

Bikini mit iPod-Steuerung

Bikini mit iPod-Steuerung

Ich weiß gerade nicht, wie lange ich auf dieses Gadget gewartet habe (und ob überhaupt), aber er ist endlich da: Ein Bikini mit einbauter iPod-Steuerung. Nach dem Herrenanzug mit iPod-Steuerung kommt nun ein Kleidungsstück für Damen, denen das Kabelgewusel zu unpraktisch ist.

Gebaut hat den iPod-Bikini eine koreanische Firma. Mit Hilfe einer kabellosen Steuerung am Rande des Bikinis kann man bequem alle relevanten Funktionen erreichen, ohne das zarte iPod-Gebilde mit Sand und Sonnenmilch zu verdrecken.

Da kann der Sommer ja kommen!

[via Spluch]

Toshibas Desktop-Ersatz Satellite X200

In Frankreich hat das “Journal du Geek” Toshibas Gamer-Notebook Satellite X200 vorgestellt.

Der Desktop-Ersatz kommt mit 17-Zoll-Monitor mit 1,440 x 900 Auflösung, einem 2GHz Intel Core 2 Duo T7300, 256MB NVIDIA GeForce 8700M GT Grafikkarte, 2GB RAM, einer 200GB Harddisk mit 4200RPMs, eingebauten Harmon Kardon Lautsprechern, Bluetooth 2.0, WiFi, einem DVD burner, 1.3-MP Kamera, einem Fingerabdruck-Scanner und ExpressCard-Einschub.

Der flache Riese bietet sogar genug Platz für ein Zahlenpad im Keyboard. Offiziell ist noch nichts zu finden (ich bin vielmehr auf der Toshiba-Seite bei der Flash-Präsentation für das Portégé R400 hängen geblieben), aber angeblich soll das Satellite X200 in Europa für ?1,599 verfügbar werden.

[via journaldugeek]

Echtzeit-Verfolgung im Telefon

Kaum noch Wünsche offen lässt Falcom’s Mambo 2 – ausser dem nach einem dezenteren Design. Das Quadband GSM/GPRS-Telefon ist ein hochsensibler GPS-Empfänger und -Standortfunker.

Die Deutsche Falcom stellt diesen “Advanced Personal Tracker” namens Mambo II vor – ein GPS-Gerät von hoher empfindlichkeit, das zugleich ein Mobiltelefon ist.

Die Hauptfunktion des Geräts besteht allerdings im Tracking/Tracing, das heisst, in der Verfolgung jener Person, welche den Mambo mit sich rumschleppt. Dazu kann das Gerät die ermittelten Koordinaten via Mobiltelefon-Datendienst GPRS in Echtzeit an eine Zentrale oder den eigenen Webserver übermitteln. Zugleich dient es dem Träger als Telefon, aber beispielsweise via Blueetooth oder USB-Kabel in Verbindung mit einem PDA oder einem Notebook-Computer auch als Routenplaner.

Die Helix-Antenne im schwarzen Knopf verstärkt die Empfindlichkeit des SirfStar III GPS-Empfängers und macht das Gerät indoor-tauglich. Der 1300 mAh Li-Ion-Akku wird via Mini-USB-Buchse aufgeladen, der Energiehaushalt mit einem 3D-Bewegungssensor optimiert (sprich, der Empfänger schaltet sich ein, sobald er bewegt wird). Die Position des Geräts kann auch via SMS oder Email von einer Zentrale aus angefordert werden.

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Get up, stand up

Wer regelmässig neuerdings.com liest, wird wissen, dass ich ein ausgesprochen grosser Fan von ausgefallenen Weckern bin. Wieder einmal mehr habe ich nun das Vergnügen, ein Modell mit Weckgarantie vorzustellen und wieder einmal mehr handelt es sich erst um ein Designkonzept, und nicht um ein fertiges Produkt.

Das Prinzip der “Carpet Alarm Clock” von Sofie Collin und Gustav Lanberg ist äusserst simpel: wenn der in der Fussmatte eingebaute Wecker zu klingeln beginnt, muss man mit beiden Füssen auf die Matte stehen (also aufstehen), um ihn wieder auszuschalten. Die “Variante Damian” (Handy in die Hand nehmen, Handywecker ausschalten und weiterschlafen) dürfte somit der Vergangenheit angehören (zumindest in der Theorie). Wie gesagt, zur Zeit handelt es sich bloss um ein Konzept, aber wer weiss, vielleicht kan man diesen Wecker ja schon bald bei Sharper Image kaufen?

Carpet Alarm Clock

[via CrunchGear]

Mit Stil gegen den Mac-Hitzetod

Im Sommer haben Notebooks Probleme. Sie werden einfach zu heiß. Dagegen hilft die vielleicht teuerste Notebookstütze der Welt.

 Balmuda-Images Products X-Base X17M X17M 1 W400

Ok, teuer ist die Balmuda X-Base schon. 345 Dollar/258 EUR/426,8 SFr sind schon viel Geld für einen Notebookständer. Aber stell dir mal vor, wie die Leute von Balmuda in ihrer Werkstatt stehen, in der es so schön nach gefrästem Metall riecht. Und wie sie einen massiven Block Aluminium unter Vernachlässigung aller Effizienz- und Produktivitätsüberlegungen in ein MacBook-Accessoire verwandeln, das man am liebsten permanent anfassen möchte.

Wenn dich das nicht überzeugt, hier alle Vorteile als Liste:

  • Aus massivem Aluminium gefräst
  • 7° weniger Hitze im MacBook durch Aluminium-Heatsink
  • Kabelhalter auf der Rückseite
  • Verstellbarer Tastaturwinkel von 2° bis 8°
  • Rutschfeste Füße vorne und Gleiter hinten für leichteres Bewegen

Die folgenden Bilder lassen das Herz eines jeden Technikfreundes übergehen vor Freude.

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irivers “Unit2″ im B&O-Design

“Einheit 2″ heisst irivers Multimediacenter fürs Heim: “UNIT2″. Ein modulares Mediacenter mit automatischer Schiebetür.

UNIT2 iriver-small

UNIT2 iriver-small

Auch wenn uns noch nicht ganz klar ist, um was genau es sich da handelt (das scheint die Absicht von iriver zu sein, den zerstückelten Bildern auf der koreanischen Webseite zu schliessen jedenfalls): Es hat einen Haufen Features.

Wenn sich die automatischen Schiebetüren öffnen, wird die Einheit zu einem Triptychon mit Bildschirm in der Mitte. Er ist nicht nur berührungssensitiv, sondern abnehmbar. Wir stellen uns vor, dies dient dazu, die aufgezeichneten “desperate housewifes” auch an Orten gucken zu können, wo man normalerweise liest (im Bett).

Denn die Basis ist TV-Empfänger, Harddisk-Recorder, Hifi-Center, DVD-Player, Ladestation und WLAN-Accesspoint in einem.

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Wegwerfnummer gegen Telefonspam

Was es gegen Spam schon lange gibt, nämlich eine Einmal-/Wegwerf-Adressen, gibt es jetzt auch zum Telefonieren.

Unter einmalnummer.de kann man sich mit einer einfachen Webmaske eine zufallsgenerierte Nummer zuteilen lassen, die wahlweise zwischen einer Stunde und einem Monat lang gültig ist. Schliesslich gibt man seine eigene Nummer für die Weiterleitung ein (geht nur mit deutschen Festnetznummern).

einmalnummer 2007-06-22

einmalnummer 2007-06-22

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Wie man ein iPhone schrumpft

Apple empfindet offenbar das iPhone als etwas zu vollschlank. Lars jedenfalls ist aufgefallen, dass das hype-Teil auf der Webseite von Apple geschrumpft ist. Alles eine Frage der Perspektive.

Oder der Handgrösse.

[via BoingBoing, Lars.org]

flickr – The story continues

Wie bereits vor zwei Tagen angekündigt kam heute Nacht eine weitere Meldung des flickr-Supports zum Thema Zensur von Fotos.

Wer allerdings große Überraschungen erwartet, der wird enttäuscht.

Soeben haben wir die Einstellung unseres Filtersystems für deutsche Mitglieder unserer Community geändert. Ab sofort können Nutzer mit deutscher Flickr-ID auch Fotos sehen, die als ?Mittel? eingestuft sind. Wie schon mehrmals betont, geht es hier keinesfalls um Zensur, sondern darum, den gesetzlichen Vorschriften in Deutschland zu entsprechen. Diese Vorschriften erlauben zum Beispiel gemäß dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) keine öffentliche Darstellung sogenannter jugendgefährdender Inhalte.

Eine Lösung, “die dennoch die gesetzlichen Bestimmungen für den Jugendschutz erfüllt”. Kurios genug, dass Friedemann Schindler, seines Zeichens Leiter von jugendschutz.net, diese Begründung zurückweist.

Ihm zufolge gehe die Lösung “über die gesetzliche Verpflichtung hinaus”, da flickr rein rechtlich als Host-Provider gilt, der nur dann Inhalte sperren muss, wenn er darauf hingewiesen wird. Viel mehr sei die Filterlösung Teil des Familienfreundlichkeits-Konzepts von Yahoo.

Wir sind auch weiterhin aktiv dabei, verschiedene technische Möglichkeiten und Ansätze zu prüfen, die unter anderem auch dahin gehen, ob und wie wir innerhalb der hohen Anforderungen des deutschen Gesetzgebers das Alter von Nutzern verifizieren können. Denn das würde Euch als Nutzer zusätzliche Möglichkeiten bieten.

Zusätzliche Möglichkeiten, die den mittlerweile zahlreichen Um- und Aussteigern egal sein dürften.