Desaströses Win-Safari:
Schritt zurück für Apple

Apple ist eine tolle Firma, kein Zweifel. Am meisten beeindruckt mich an Steve Jobs’ Keynotes immer der Satz: “And we will be starting shipping these tomorrow.” Also nicht: “Vielleicht im Q-4″ (was eh niemand glaubt), oder: “Ihr könnt sofort bestellen” (aber wann es kommt, sagen wir nicht), sondern dass sie wirklich das Zeug fertig haben. Normalerweise.

Gestern lancierten sie auch noch ein Produkt, bei dem man sowieso erwartet, dass man es bald bekommt: eine neue Software. Safari, den geliebten Browser der Mac-Gemeinde, in einer Version für Windows.

Die Presse und die Blogger waren kurz begeistert (auch Hans Dorsch kommentierte hier bei uns: “Ein überaus schlauer Zug.”), aber auch wirklich nur ganz, ganz kurz. Denn es braucht keine Hacker, die nach Sicherheitslücken suchen (was sie auch machen, mit grossem Erfolg).

So sieht neuerdings.com mit Safari aus:

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Wanduhr für Keyboard-Fetischisten

Eine Wanduhr im Look einer Keyboard-Taste – wieso eigentlich nicht. Diese vier Prachtsexemplare gibt es in der Variante “Esc”, “Enter”, “Home & “Ctrl” (wieso nennt man “Esc” in Deutschland eigentlich nicht “Flucht” oder “Flüchten”? “Ctrl” heisst dort ja auch “Strg”…) und kosten umgerechnet je ?12. Irgendwie fände ich diese Uhren noch ganz nett, wenn sie nur nicht in diesen, für Keyboards so untypischen, Farben gehalten wären.

Keyboard Geek Uhr

Mookie Gifts: Command Key Wall Clocks

[via Übergizmo]

WWDC Keynote:
iPhone hat Web 2.0 eingebaut

Web 2.0-Entwickler lieben Macs. Und Apple liebt Web 2.0-Entwickler. Deshalb schenkt Steve Jobs ihnen die Möglichkeit, Web-Anwendungen direkt für das iPhone zu schreiben.

Apple iPhone
Da können sich Nokia und Konsorten warm anziehen. Denn hier hat Apple der technikverliebten Anhängerschaft eine Steilvorlage für Millionen neuer Anwendungen an der Bleeding Edge der Technik geliefert.

Die Web-Apps nutzen den eingebauten Safari-Browser und können nahtlos auf die bereits im iPhone enthaltenen Services, wie beispielsweise Telefonanruf, E-Mail-Versand oder Ortsanzeige über Google Maps zugreifen.

Die tief im System eingebauten Fähigkeiten sind für die Web-Programme nicht verfügbar. Das ist aber zu verschmerzen, denn so kann auch eine schlampig geschriebene Alpha-Version das Telefon des Early Adopters nicht ins Nirvana reißen. Man will ja schließlich noch telefonieren können.

Zum iPhone.

WWDC Keynote:
Apple
spendiert Safari für Windows

Boom. Nachdem Apple mit iTunes schon den Windows-Musik-Markt annektiert hat, greift Steve Jobs jetzt nach dem Web – und veröffentlicht Safari 3.0 für XP und Vista.

 Safari 3.0

Vielleicht müssen Mac-User in Zukunft nicht jedem Call-Center-Mitarbeiter erklären, dass Safari tatsächlich der beliebteste Browser der Welt ist – am Mac.

Denn damit hat er eben trotzdem nur 5 % Anteil am Gesamtbrowserkuchen. Und weil Apple in absehbarer Zeit nicht die Verbreitung der Windows-Plattform erreichen wird, portieren die Programmierer eben ihre schönen Programme auf die Windows-Plattform. Ein überaus schlauer Zug. Und er bringt sogar uns Mac-Anwendern was.

Gönnerhaft können wir demnächst dem Sitznachbarn mit seinem Firmenrechner im Zug sagen: Na, so arm bist du auch nicht dran. Immerhin darfst du iTunes und Safari verwenden.

Wir werden unsere Serverlogs in den nächsten Tagen genau beobachten. Den ersten Besucher mit Safari 3.0 für Windows werden wir hier mit einem Post begrüßen.

So, und jetzt alle zum Pflichtdownload

WWDC Keynote:
Mac OS X Leopard neu, neu, neu

und noch sieben mal neu. Steve Jobs hat zehn Neuigkeiten von 300 in Mac OS X 10.5 vorgestellt.

osx leopard Desktop

osx leopard Desktop


(Dieses Bild sagt lauter Wow als ein ganzes Vista. Foto Apple)

  1. Neuer Desktop: Der Desktop hat jetzt eine transparente Menüleiste. Das Dock hat jetzt einen Boden und einen dreidimensionalen Look. Vor allem neu sind aber die Stacks: Eine neue Art von Ordnern, die lose Dateien zu einem Haufen bündeln, dessen Inhalt man durchstöbern kann. Wenn ich mich richtig erinnere, geistert dieses Feature schon seit ungefähr zehn Jahren durch die Mac-Szene. Aber erst die neuen System-Features wie CoreAnimation und 64-Bit-Technik machen dieses Augenfutter möglich.
  2. Neuer Finder: Viele Mac-Anwender wissen überhaupt nicht, was der Finder ist. Viele Anwender, die wissen, was der Finder ist, mögen ihn nicht. Zudem wird dieses Dateiwerkzeug immer mehr zum Anzeige- und Auswahltool – so wie iTunes für Dateien. Da ist es doch logisch, dass er auch gleich aussieht wie iTunes. Und weil Cover Flow in iTunes so viel Spaß macht, haben es die Entwickler gleich mit in den neuen Finder eingebaut.
  3. Quick Look: Neue Funktion im Finder. Damit kann man die meisten Dokumente (schnell) anschauen, ohne das entsprechende Programm zu öffnen.

Weiterlesen für die nächsten sieben Neuigkeiten und ein Bild der neuen Apple Website.

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Diese Woche, Kinder, wird’s was geben …

Diese Woche dürfte nicht gerade langweilig werden: nebst Apple wollen auch Sony sowie Sony Ericsson einige neue Produkte vorstellen.

Jobs KeynoteJuhu – es ist wieder Montag! Sprich, wir dürfen wieder alle in die Mine und haben (im Normalfall) fünf Tage bis zum wohlverdienten Wochenende vor uns. Diese Woche dürfte aber, mindestens in Gadget-technischer Hinsicht, ziemlich spannend werden. Heute Abend um 19:00 (CET) wir nämlich Steve Jobs zu seinen Jüngern sprechen und eventuell einige neue Apple-Produkte, mindestens aber die Features von Mac OS X Leopard vorstellen. Einerseits hätten die iPods mal etwas Auffrischung nötig, andererseits hatte Apple in letzter Zeit scheinbar fast alle Ressourcen für das iPhone sowie Leopard eingesetzt. Da käme es ziemlich überraschend, wenn Zeit und Geld auch noch für neue Produkte ausgereicht hätten. Aber eben – Apple ist eigentlich immer für eine Überraschung gut.

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neuerdings – Der Wochenrückblick Ausgabe 18

Vergangene Woche war das Billig-Notebook von Asus ein grosses Thema. Jedoch kamen auch die Mac-Fans sowie die Freunde ausgefallener Handys ebenfalls auf ihre Kosten.

Woche vom 4. Juni bis zum 10. Juni 2007

Die Statistiken sprechen auch diese Woche wieder Bände. Das Billigst-Notebook von Asus namens Eee hat es den Lesern eindeutig am meisten angetan. Kein Wunder, wenn man einen Laptop mit 512MB RAM, wohl bis zu 16GB SSD und WLAN maximal ?220 bezahlen muss, ist es nicht überraschend, dass solch ein Angebot das Interesse der Leute weckt. Auf den Pressefoto schaut es so aus, als ob der Eee über mindestens zwei USB-Ports verfügen wird. Da auf dem Teil eine entschlackte Linux-Distro laufen wird, ist anzunehmen, dass die Geek-Community schon bald einige interessante Dinge mit dem Eee wird anzustellen wissen.

Asus Eee 701

Asus Eee 701

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Die Catcam:
Mr. Lees Reporter-Werkzeug

Jürgen Perthold und seiner selbstgebauten «Catcam» verdankt Mr. Lee eine bemerkenswerte Karriere: Der Kater ist der erste Deutsche Katzen-Fotoreporter.

CatcamWir berichten drüben auf medienlese.com über die erstaunlichen Dokumentationen des vierbeinigen Fotografen; hier wollen wir uns mit dem technischen Hintergrund befassen.

Dieses Gerät hier mag nämlich nicht nach viel aussehen, aber es ist ein hochentwickeltes in mehreren Versuchen gebasteltes, extrem sensitives funktionierendes Stück Hightech billig-1MP-Kamera, welches auch den härtesten Kriegseinsätzen Catfights gewachsen ist und dank einer speziellen Schaltung (Achtung – Lötarbeit) jede Minute ein Bild schiesst.

Einblick in die Bauanleitung:

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P’9521 – Der Alublock von Porsche

HUMMER ist nicht die einzige Luxusmarke mit eigenem Handy. Ab August soll auch ein Mobiltelefon von Porsche erhältlich sein.

Porsche P9521

Porsche P9521

Nach HUMMER, Lamborghini, Ferrari und Mercedes steigt nun auch der Sportwagenhersteller Porsche ins Handy-Business ein und will im August das P’9521 unter die Leute bringen. Das Klapp-/Drehhandy (einfach das Bild unten anschauen, dann versteht man, was ich meine) mit Aluminium-Gehäuse (gefräst aus einem massiven Aluminiumblock!) erinnert irgendwie stark and das LG PRADA, wird aber von Porsche in Zusammenarbeit mit Sagem hergestellt. Jedoch hat Porsche mit dem P’9521 ebenfalls eine eher zahlungskräftige Klientel im Visier. ?1200 soll das Handy nämlich kosten! Na ja, einen Fingerabdruckleser kriegt man wohl nicht umsonst und auch eine 3.2 Megapixel Kamera mit LED-Blitz oder ein 2.2 Zoll Bildschirm mit QVGA-Auflösung sind nicht gerade Low-End, aber für das Geld kriegt man ja ein ganz viel andere schöne Sachen (zum Beispiel acht Asus Eee!) :-) Mobiles Internet wird vorerst dank EDGE zur Quasi-Realität. Nächstes Jahr soll angeblich auch ein Modell mit WLAN folgen (und dann hoffentlich auch UMTS), wodurch man das “Quasi” dann eigentlich streichen könnte.

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Leichenbeseitiger und Nasebohrer

Ein Wochenend-Zeitvergeuder: Nach aussergewöhnlichen Ansichten der Erde beschert uns Google teils sehr gewöhnliche Ansichten unserer Strassen. Und Fans sammeln Nasenbohrer, Halbnackte und Verbrecher.

googlestreetview4

googlestreetview4

Dank Google Earth kennen wir unsere Erde aus der Satellitenpersepektive; wir haben aus hunderten von Kilometern Höhe Indianerköpfe mitsamt iPod-Kopfhörern in der Wüste gesehen, geheime Militäranlagen und Flugzeuge über dem Ozean.

Mit der lückenlosen Fassadenansicht “Streetview” (die wir anlässlich der Lancierung bereits berichtet haben) kommt jetzt eine neue Dimension in Google Maps hinzu: Der ganz normale Alltag auf unseren Strassen mit all seinem Wahnsinn. Den könnte man zwar auch draussen vor Ort angucken, aber wer hat denn schon in Berlin oder Zürich Gelegenheit, einem CHP-Officer beim Ausstellen eines Tickets zuzusehen, oder die Touristen an Fishermans’ Wharf zu beobachten, oder folgende Beseitigung einer Leiche in den Hügeln hinter Las Vegas?

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