Apple TV im Test, Teil 3:
Multimedia nach Apple-Art

Links zu Teil 1 und Teil 2.

In den ersten beiden Teilen unseres Tests konnten wir feststellen, dass der Apple TV ein schönes Gerät ist und keine Mühe bei der Installation macht. Wie bewährt sich der jüngste Apple-Spross aber im täglichen Einsatz als Multimedia-Center?

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Im Prinzip ist der Apple TV nichts anderes als eine Verlängerung für iTunes ins Wohnzimmer, und demenstsprechend bringt die kleine Box alle Vor- und Nachteile von iTunes mit. Als Vorzug wäre da sicher die einfache Bedienung zu nennen. Wer mit einem iPod umgehen kann (und wer kann das nicht?) kommt auch mit dem Apple TV sofort zurecht. Die Benutzeroberfläche sieht nicht nur super aus, sondern ist auch logisch strukturiert. Schöne 3D-Animationen an jeder Ecke machen Lust aufs Erforschen der Möglichkeiten.

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Apple TV im Test, Teil 2:
Anschliessen und Konfigurieren

Link zu Teil 1: Die Hardware.

Apple will mit dem Apple TV den Multimedia-Konsum am heimischen Fernseher simpler machen, und darum wird Wert auf Einfachheit gelegt. Während man bei vielen Konkurrenzprodukten besser ein Diplom in Netzwerk-Engineering mitbringt, ist die Inbetriebnahme des Apple TV auch für Nichttechniker problemlos.

Voraussetzung und Einschränkung ist allerdings, dass man iTunes auf dem PC bzw. Mac benutzen muss, denn nur mit dieser Apple-eigenen Software kann der Apple TV zusammenarbeiten. iPod-User werden mit dieser Tatsache wohl gut leben können, aber Besitzer anderer MP3-Player werden damit Steine in den Weg gelegt. Auch wer Musik oder Filme in anderen Formaten als dem Apple-eigenen gekauft hat, guckt in die Röhre: Das anderswo verwendete Windows-DRM unterstützt der Apple TV nicht.

Aber schreiten wir zur Inbetriebnahme: Zwei Kabel reichen eigentlich zum Anschluss an den Fernseher: Strom und das digitale HDMI, das von den meisten HD-fähigen Fernsehern unterstützt wird. Wenn das analoge Component-Signal genutzt werden soll, sind hingegen gleich fünf Chinch-Stecker nötig.

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Zwei Kabel, und schon ist der Kleine zufrieden.

Ebenso flott geht der Anschluss ans Internet von der Hand. Falls man sich über WLAN verbinden will (heutzutage wohl der Normalfall) wählt man einfach das richtige Netz aus den empfangbaren aus

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Zur Verbindung mit dem richtigen PC bzw. Mac muss nun noch auf beiden Geräten ein Sicherheitscode eingegeben werden, und das war’s auch schon. iTunes behandelt den Apple TV genau wie einen iPod. Auch die Einstellmöglichkeiten sind identisch: Man kann festlegen, welche Playlisten, Podcasts, Filme, Bilder usw. auf den Apple TV übertragen werden sollen. Und schon läuft die Synchronisierung an.

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Apple TV im Test, Teil 1:
Die Hardware

Bei der spektakulären Steve-Jobs-Show im Januar ging vor lauter iPhone-Hysterie das zweite neue Apple-Produkt fast etwas unter: Apple TV, die Multimedia-Box, die den PC bzw. Mac mit dem Fernseher verbindet. Auf das iPhone müssen wir noch ein paar Monate warten, aber den Apple TV gibt es seit letzter Woche zu kaufen. Zeit also für einen ausführlichen Test des multimedialen Wunderkästchens.

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Auf den ersten Blick ist die Funktionalität dieser kleinen Set-Top-Box recht begrenzt. Sie hat eigentlich keine andere Aufgabe, als Content (Video, Audio, Bilder) vom PC auf den Fernsehschirm bzw. die Stereoanlage zu bringen. Damit soll sie also nicht einen vollwertigen Media-Center-PC ersetzen, sondern stellt eine Kompromisslösung für multimedialen Mediengenuss dar.

Ähnliche Produkte gibt es ja nun von anderen Herstellern schon länger. Aber wer sich schon mal mit einer dieser Lösungen herumgeärgert hat, weiss: Da ist noch viel Raum für Verbesserungen. Und Apple wäre nicht Apple, wenn bei dieser neuen Set-Top-Box nicht alles etwas einfacher gehen würde als bei der Konkurrenz.

Wie immer bei Apple kommt auch dieses Produkt in stilvoller Verpackung daher.

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Heute zu gewinnen:
Palm Treo 750v

GEWINNSPIEL – Preis vom Hersteller gesponsert. Testbericht nicht.

Palm Treo 750vGEWINN
Zu gewinnen ist heute ein Palm Treo 750v, zur Verfügung gestellt von Palm, im Wert von ca. EUR 600 / CHF 900 ohne Vertrag, vodafone-gebranded (dafür steht das “v”), aber nicht SIM-locked.

ÜBER
Siehe Damians neuerdings-Testbericht vom 15. März.

Ich habe ihn nur kurz getestet und fand vor allem den Konversationsmodus beim SMSen toll. Alle Nachrichten von und an dieselbe Person stehen untereinander, und wenn man eine SMS schickt, wird das Gerät dadurch nicht blockiert.

GEWINN-MECHANISMUS
Um nicht wieder so einen Stress zu machen wie am Freitag (obwohl es lustig war), verlosen wir heute den Gewinner wieder einfach aus allen Kommentaren, die bis heute um 23.59 Uhr auf diesen Beitrag eingehen. Bitte nur einen Kommentar pro Person.

GEWINNER
Nach Aussortieren der Doppelten, Minderjährigen und Internen (Damian und ich) bleiben 105 Personen. Habe wie üblich in Excel mit einer Formel gelost, die Zahlen zwischen 1 und 105 ausgibt. Dann zehnmal F9 gedrückt, dann wieder hingeschaut. Es war die Nummer 45, die gewonnen hat: Marc Hitzmann aus Hamburg Ort weiss ich noch nicht. Zufällig hat sich Marc letztes Mal zu einer missglückten Verlosung kritisch geäussert; das darf er auch weiterhin machen. Allerdings können auch Leute gewinnen, die sich positiv äussern – so geht’s mit dem Zufall. :-) Herzlichen Glückwunsch!

CeBIT 2007 – Mein persönlicher Rückblick

Die CeBIT 2007 – gemäss eigener Tagline “The leading business event for the digital world” – ist inzwischen Vergangenheit. Rund 480’000 Besucher konnte die Messe dieses Jahr anziehen. Ich war einer davon.

Auf einem riesigen Messegelände haben während einer Woche die insgesamt 6’153 Aussteller ihre neuen Produkte und Dienstleistungen präsentiert. Ich war zum ersten Mal an der CeBIT und habe mir natürlich hauptsächlich die Angebot im Consumer-Bereich angeschaut. Ein Grossteil der Ausstellungfläche war jedoch B2B-Lösungen gewidmet, welche ich natürlich überhaupt nicht einschätzen kann. Nichtsdestotrotz konnte ich mir einige interessante Sachen anschauen und allgemeine Trends erkennen – die Hammerneuigkeit gabs an der CeBIT jedoch nicht. In diesem Beitrag möchte ich auf die CeBIT zurückblicken und einige der oben genannten Themen aufgreifen.

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Wohl das grösste Problem der CeBIT ist die etwas schwammige Positionierung irgendwo zwischen Fachmesse für Unternehmenskunden und Consumer-Event. Da mit 380’000 von 480’000 Besuchern der Grossteil zur Gruppe “Fachbesucher” gezählt wird, ist es eigentlich erstaunlich, dass noch so viele Firmen mit Endusern als Zielgruppe an der CeBIT ausstellen. Klar – Nokia, Apple, HP und Co. waren nicht mehr an der CeBIT präsent aber im Prinzip gäbe es für den Privatanwender immer noch viel zu sehen. “Gäbe” weils schlichtweg nicht so viele coole Neuigkeiten zu sehen gab. Zu den grossen Neuigkeiten gehörten die USB-Bildschirme von Samsung (bzw. DisplayLink), der UMPC Q1, welcher meiner Meinung nach massloss überschätzt wird (entweder will man einen richtigen Laptop und ist dann auch bereit, den extra mitzuschleppen oder man will einen Handheld, der bequem in die Jackentasche passt – ein UMPC ist weder Fisch noch Vogel) sowie das Sony Ericsson W660. Alle anderen Sachen kannte man bereits von der CES oder der 3GSM. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass man an der CeBIT nicht viel Neues gesehen hat, wenn man regelmässig neuerdings.com oder ein anderes aktuelles Gadgetblog liest. Dennoch war es interessant, mal auf dem LG Mobile PRADA Handy herumzudrücken oder einen ego-Laptop aus der Nähe zu sehen. Als normaler Messebesucher hätte ich dafür einfach nicht die ?38 Eintritt bezahlt.

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Die Zahl der Woche

$400 Millionen

Jobs-iPhone

Jobs-iPhone

Gemäss David Yoffie, Professor an der renommierten Harvard Business School, hat Steve Jobs mit seinem iPhone-Launch “Gratiswerbung” im Gegenwert von circa $400 Millionen generiert. Bisher sei es noch nie vorgekommen, dass eine Firma mit einer Produktlancierung in den Medien eine so grosse Resonanz erhalten habe. Auch wenn ich solchen Schätzungen immer sehr skeptisch gegenüber stehe – einen Funken Wahrheit hat diese Zahl sicherlich. Da sogar mein Lieblingsblatt “Berner Zeitung” dem iPhone einen Artikel gewidmet hat, kann man schon davon ausgehen, dass Steve Jobs weltweit von ziemlich viel Gratiswerbung profitieren konnte.

[via Yahoo]

MoGo Mouse X54 – der Expresscard-Nachfolger der kleinen Bluetooth-Maus

An der CeBIT präsentierte Newton Peripherals den Nachfolger der MoGo Mouse: die MoGo Mouse X54. Wir haben ja bereits vor einigen Monaten über das Vorgängermodell berichtet – hier die Kurzzusammenfassung: die MoGo Mouse kommuniziert via Bluetooth mit dem Computer und wird im PCMCIA-Slot verstaut und aufgeladen. Mit dem Nachfolgemodell X54 wird Newton Peripherals dem Stand der Technik gerecht, denn die MoGo Mouse X54 wird nun nämlich im im ExpressCard-Slot verstaut. Zudem verfügt die Lasermaus nun über einen dritten Mousebutton sowie ein Scroll-”Rad”. Wie mir der Chef von Newton Peripherals an der CeBIT versicherte, sei die Maus ein Riesenhit und spätestens nach zwei Tagen mit einer MoGo Mouse will man nicht mehr zu einer normalen Maus zurückwechseln. Da wir in Kürze ein Testexemplar erhalten sollten, werde ich dies gleich selbst beurteilen können.

MoGo und Bluetooth

MoGo und Bluetooth

Die MoGo Mouse X54 sowie der Bluetooth Dapter

Update: Ich habe soeben bemerkt, dass auf dem USB-Stick, den ich an der Showstoppers-Presseveranstaltung erhalten habe, unter anderem die Pressemitteilung (und damit auch eine unverbindliche Preisempfehlung) von Newton Peripherals gespeichert ist. UVP: $80
Added Value:
Newton Peripherals

Sony SRX-R110CE – wenn ein HD-Beamer nicht genug ist…

Ich kenne bereits einige glückliche Leute, welche stolze Besitzer eines HD-Beamers sind (Peter H. aus D. ist zum Beispiel einer). Was ist nun aber, wenn eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel einfach nicht genug ist? Der Sony SRX-R110CE muss her! Mit einer maximalen Auflösung von 4096 x 2160 Pixel richtet sich der Beamer weniger an Privatanwender als an Unternehmen, welche die Riesenkiste in den Bereichen “E-Cinema”, CAD oder Virtual Reality einsetzen können. Bei der Inputmethode stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl: XGA (ich nehme an, dass es sich dabei um einen normalen VGA-Anschluss handelt), DVI oder SDI, wobei man im High-End Bereich wohl eher auf SDI zurückgreifen will. Wer also unbedingt solch einen Beamer haben will (woher er das Bildmaterial hernimmt, ist nicht mein Problem), kann sich den SRX-R110CE für plusminus ?100’000 kaufen.

SRX-R110

SRX-R110

Zu gross geratener Zwerg

Sub-sub-Notebook oder Klapp-UMPC: FlipStarts smarter Backstein

FlipstartAls HP in den frühen neunziger Jahren das erste Omnibook herausbrachte, musste ich eins haben: A5-Format, 30MB Flash-Speicher, 286er Prozessor, Graustufen-LCD und keine mechanischen Teile: Windows und Office wurden aus dem ROM geladen.

Das alles gab allerdings nicht den Ausschlag, die paar Tausender für das Gerät auf den Tisch zu legen, sondern die aus dem Gehäuse ausziehbare, an einem Kohlefaser-Streifen steif in der Luft hängende Mini-Klapp-Maus vermochte mich zu überzeugen: Das war das ultimative mobile Arbeitsgerät.

Als Sony vor drei Jahren die ultrakompakten Vaio-Subnotebooks mit integriertem DVD-Brenner, Wifi, Bluetooth, Kamera und hochaufgelöstem 16*9-Bildschirm herausbrachte, musste ich eins haben. Es war das endgültige mobile Arbeitsgerät.

Ende Monat bringt Microsoft-Mitgründer Paul Allens neue Firma ihren FlipStart auf den Markt: 1,1 GHz Prozessor, Windows Vista, Sidekick-Monitor, 30GB Harddrive und 512MB RAM. Und ich glaube, das muss ich nun wirklich nicht haben.

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CeBIT Standtour:
Belkin

Belkin zeigt an der CeBIT viele erfrischende Lösungen für zu Hause. Dazu gehören USB-Hubs und lustige Laptop-Ständer.

Belkin Stand

Belkin Stand

Auch wenn die CeBIT 2007 inzwischen offiziell vorbei ist, möchte ich es nicht unterlassen, den Stand des californischen Zubehörherstellers Belkin kurz zu präsentieren. Von allen Produkten, die ich an der CeBIT gesehen habe, haben mich diejenigen von Belkin nämlich am meisten fasziniert. Und dies, obwohl es sich dabei eigentlich um, sagen wir mal, banale Sachen wie USB-Hubs handelt. USB-Hubs sind meistens ja keine Dinge, die durch ihr sagenhaftes Design auffallen. Zudem hat man häufig den Eindruck als hätte der Hersteller einfach ein Stück Plastik genommen und darin vier USB-Ports untergebracht. Belkin hat erkannt, dass das Aussehen den Usern nicht egal ist und hat deshalb die USB PLUS Hubs entwickelt. Diese sehen nicht nur cool aus, sondern verfügen auch über eine Kabelführung, die dem Kabelgewirr auf dem Schreibtisch ein Ende bereiten soll. Die USB PLUS Hubs gibt es entweder mit vier oder mit sieben USB-Ports, wobei zwei Ports an der Oberseite angebracht sind.

USB PLUS Hub

USB PLUS Hub

Belkin USB PLUS Hubs gibt es in braun und in weiss

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