Akkudefekt hat Folgen für Sony

Fehlerhafte oder defekte Notebook-Akkus sind schon seit längerer Zeit ein echtes Problem für Hersteller wie Sony. Vor allem Apple hatte so seine Probleme damit, diverse MacBooks gingen dank defektem Akku einfach mal so in Flammen auf.

So auch das eines japanischen Pärchens, das nun, Berichten des japanischen Fernsehsenders NHK zufolge, Sony und Apple Japan auf 2 Millonen Yen (ca. 12 000 Euro) Schadensersatz verklagt. Grund: Bei der Benutzung des MacBooks ging der Akku in Flammen auf, der Ehemann verbrannte sich dabei die Hand. Doch damit nicht genug, auch die Ehefrau trug einen Schaden davon, der allerdings seelischer Art war. Sie hatte die Verletzung ihres Mannes seelisch so zugesetzt, dass sie medizinische Hilfe in Anspruch nehmen musste.

Da können Sony und Apple nur von Glück sagen, dass dieser Prozess nicht in den USA ausgetragen wird. Dort wäre die Klagesumme sicher um einiges höher ausgefallen.

[Quelle: Herald Tribune]

Die Farbe Lila

Samsung hat nicht nur coole Touchscreen-Handys, sondern auch modische Mobiltelefone auf Lager. Ob das L600 bei den “fashion conscious women” tatsächlich so gut ankommt, kann ich persönlich leider nicht beurteilen, für mich kommt Lila als Handy-Farbe nicht in Frage.

Samsung L600

Was die Tech Specs betrifft, haut einem das L600 nicht aus den Socken, aber wahrscheinlich will die Zielgruppe des lilafarbenen Sliders auch wirklich “nur” SMS schreiben und telefonieren. Seien wir ehrlich: eine 2-Megapixel-Kamera, ein 176 x 200 Pixel Display, ein MP3-Player sowie ein Radio sind für viele Leute absolut ausreichend. Noch diesen Herbst soll das L600 übrigens in den Regal stehen.

[via Engadget Mobile]

Konkurrenz für OLPC und Eee?

Medison CelebrityAus dem Heimatland der billigen Möbel gibt es nun einen mehr als billigen Laptop, welcher Projekte wie OLPC und Asus’ Eee mindestens ein klein wenig alt aussehen lässt. Ohne viel Tamtam hat Medison, eine IT-Firma aus Schweden, nämlich den Medison Celebrity lanciert. Der Laptop mit 14-Zoll Display kostet sagenhafte $150 (ca. ?115) und glänzt mit Fedora Linux als Betriebssystem. Wer jetzt aber denkt, dass ansonsten nur absoluter Ramsch verbaut wurde, irrt gewaltig: 1.5GHz Celeron Prozessor, 256MB RAM, 40GB Festplatte, CD/DVD Laufwerk, WLAN (802.11g) sowie drei USB-Ports sind zwar nicht gerade “state of the art”, reichen aber a) den meisten Leuten völlig aus und kommen b) bei diesem Preis ja schon fast einem kleinen Wunder gleich (ich frage mich aber auch ernsthaft, ob Medison wirklich kostendeckend produzieren kann).

Den Medison Celebrity kann man direkt online bestellen (innerhalb Europas ist die Lieferung scheinbar sogar gratis). Medison spricht von Lieferzeiten zwischen vier und sechs Wochen. Mal schauen, irgendwie sieht das Angebot zu gut und die Website zu schlecht aus, um wahr zu sein. Und auch das Blog des CEOs hat nicht wirklich einen vertrauenserweckenden Touch.

» Medison Celebrity
» Medison

[via Engadget]

Update: Das Angebot sieht immer wie mehr nach Abzocke aus (siehe z.B. die Diskussion bei Engadget – Link oben). Wir raten deshalb davon ab, den Medison Celebrity zu bestellen.

Western Digital bringt Update für die My Book-Linie

WB My Book 2GB

LaCie hat es vorgemacht, Western Digital zieht nun nach und hat die komplette My Book Dual Drive-Serie einem Größen-Update unterzogen. So stecken in den Gehäusen künftig nicht mehr zweimal 750GB, sondern zwei 1TB-Laufwerke.

Erweitert wurden sowohl die USB/Firewire-Platten My Book Pro Edition II und My Book Premium Edition II als auch die Gigabit Ethernet-Variante My Book World Edition II.

Letztere gefällt duch ihre NAS-Architektur (Network-Attached Storage – hängt am Heimnetz, nicht am PC) und den Zugriff auf die Datenbestände von überall aus der Welt. WD liefert dazu eine Spezialsoftware mit, die das Durchsuchen der Daten auf der heimischen Festplatte aus dem Internet Explorer (kein Wort über die Unterstützung anderer Browser) von auswärts erlaubt. Ausserdem bieten die MyBooks RAID1 Datenspiegelung.

Erhältlich sind sie ab sofort zu einem Preis von etwa 750 bis 799 Euro.

[Produktseite: Western Digital]

Samsung’s iPhone:
Das P520

Irgendwie habe ich das Gefühl, als wären alle Touchscreen-Handys, die zur Zeit auf dem Markt sind, von derselben Person designt worden (und ich bin in den unendlichen Weiten des Internets nicht der einzige). Das neue P520 von Samsung sieht schliesslich dem LG Prada ziemlich ähnlich, welches wiederum dem iPhone von Apple ähnelt (oder war es etwa andersrum?). Jedenfalls sieht das neue von Samsung sieht nicht nur gut aus, es lässt auch mit den Tech Specs aufhorchen: Touchscreen, 3-Megapixel-Kamera, WLAN, EDGE, microSD-Slot plus 50MB interner Speicher. Und dazu ist das P520 bloss 8.9mm dick (nicht 9mm! – 8.9mm…). Was will man mehr…

SGH P520 Samsung

Leider ist noch nicht bekannt, wann es erscheinen wird – und einen Preis konnten wir auch noch nicht ausfindig zu machen. Aber mich wird der neuste Touchscreen der iphonigen Welle jedenfalls interessieren..

[via Übergizmo]

Wenns plötzlich knallt

Clarion DriveEye

Clarion DriveEye

Bei einem Autounfall will oft niemand schuld sein und jeder die Ampel auf Grün gesehen haben. Die DriveEye-Kamera von Clarion kann dabei möglicherweise etwas Klarheit verschaffen. Bei einem Unfall hält sie nämlich die letzten 20 Sekunden vor und nach dem Aufprall im Speicher fest. Dadurch, dass die DriveEye ein Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung hat und über keine beweglichen Teile verfügt, sollte sie bei einem kleinen Auffahrunfall nicht gleich kaputt gehen (ich wage jedoch zu bezweifeln, dass sie grössere Unglücke problemlos übersteht).

Besser als nichts ist das DriveEye allemal, aber irgendwie werden mir nicht genug Daten gesammelt. So würde mich zum Beispiel auch die eigene Geschwindigkeit, oder was sich hinter dem Auto abgspielt hat, interessieren. Zur Zeit ist das DriveEye nur in Japan erhältlich und kostet dort umgerechnet circa 300 Euro.

Clarion DriveEye

[via Tech Digest]

Die Maus mit Füßen treten

In Zeiten intensiver Mausnutzung habe ich mir schon des öfteren eine Alternative gewünscht. Denn wenn das Handgelenk wegen Überanstregung schmerzt, ist die Arbeit nicht nur schmerzhaft, sondern auch nervenzehrend.

Eine Lösung für dieses Problem könnte Footime sein, eine Maus zugeschnitten für den Gebrauch mit den Füßen. Für den stolzen Preis von 199$ kann man sich das Gerät nach Hause holen. Das Funktionsspektrum umfasst Scrollfunktion, programmierbare Tasten und ein sandalenartiges Cursorpad, das man sich um den Fuß kletten kann.

Foot Controlled Mouse

Gemacht ist diese Maus sicherlich nicht nur für all jene, die ihren Computer sehr intensiv nutzen (Grafikdesigner, Architekten, Gamer), sondern auch für all jene, die ihre Hände nicht benutzen können.

 

[Bezugsquelle: Bili Inc]

Gequetschte Hacker-Stützen

Nerds (die bebrillte Streberform des Geek) haben ein Problem: Ihr analer Ordnungswahn ist nicht mit der Menge an Hackerzeitschriften zu vereinbaren, die sie konsumieren (nein, nicht “ct’” – gesammelte Papier-Ausgaben der “Datenschleuder“, 20 gesammelte Jahrgänge von “Phrack” oder “XAKEP” muss es schon sein). Wer Ordnung halten will, braucht irgendwas, um das ganze Material stehenderweise präsentieren zu können.

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Kostbare Stille:
Effiziente Lärmkiller

Im Test von Neuerdings haben zwei Noise-Canceling Kopfhörer hervorragend abgeschlossen – der teure Bose “Quiet Comfort 3″ und der wesentlich günstigere Panasonic “RP-HC500″. Teil III des Lärmbekämpfer-Tests.

Teil I: Die Noise-Canceling Technologie
Teil II: Preiswerte NC-Kopfhörer

bose

Sie werden beide im schmucken Etui geliefert, und sie wirken beide im Vergleich zu den billigeren Modellen in unserem Test sehr solide. Und noch eins haben der Bose “Quiet Comfort 3″ und der Panasonic “RP-HC500″ gemeinsam: Sie machen dem Krach sehr effizient den Garaus. Wenden wir uns zunächst dem Bose zu, denn bei diesem Modell handelt es sich gemäss unzähligen Testberichten um den Klassensieger.

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Sonys’ neuer Walkman verschmäht den eigenen Codec

So langsam scheint Sony erkannt zu haben, dass ihre eigenbrötlerischen Dateiformate nicht die Zukunft sind. Aktuellstes Beispiel ist der im August kommende neue Walkman NWD-B105F. Mit ihm verschwindet ATRAC, ein Musik-Codec-Relikt aus MiniDisc-Zeiten, von den mobilen Musikabspielern.

Sony NWD-B105F

Künftig kann man auf den Walkman-Geräten nur noch MP3 und WMA-Dateien abspielen. Zusammen mit ATRAC wird außerdem SonicStage eingemottet, die bisherige Musikverwaltungssoftware. Anstatt dessen soll der Walkman unter Windows 2000/XP/Vista automatisch die verfügbaren MP3-Dateien auf dem Rechner aufspüren und in den Flash-Speicher kopieren. Erinnert mich irgendwie an die Funktionen, die der iPod schon vor Jahren hatte. Nur dass man dafür nach wie vor iTunes braucht. Alternativ besteht natürlich auch die Möglichkeit, den Speicher via Drag&Drop zu füttern.

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