Handyschutz mit Peinlichkeitsfaktor 5

Wegwerf-Schutzhüllen für den Handygebrauch am Badestrand sind keine schlechte Idee. Die billig-Gag-Vermarktung von “Skins” hingegen schon.

Es passt nicht – höhö. Es ist zu eng – hihi. Am Ballermann auf Mallorca dürften die “Skins”-Handyschutzhüllen der Grölhit des Jahres werden. Und im Sommerloch der Saure-Gurken-Zeit stürzen die Medien sich dankbar auf jeden erwähnenswerten Gag, und sei er noch so billig.

skins

skins

Wir sind da keine Ausnahme. Allerdings finden wir “Skins” trotz der ärmlich originellen Anlehnung an Präser einfach praktisch: Es ist Sommerzeit, und Handys müssen vor ungewohnten Umwelteinflüssen geschützt werden – in unserem Fall allerdings weniger vor Sand, Sonnenöl und Meerwasser als vor Büroschweiss. Das Verpackungsdesign der niederländischen Herstellerin Innovalife allerdings finden wir jenseits der gesunden politischen Inkorrektheit – das ist dämlicher Sexismus. Frage an die Damen: Trägt irgendjemand sein Handy an dieser Stelle?

Nichts desto Trotz funktioniert das Produkt – mit kleineren Handys – hähäha:

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Viele, viele bunte iPhones

Der Hardware-Färber Colorware war ja schon mal bei neuerdings.com zu Gast. Nach iPods und verschiedenen Laptops hat Colorware nun auch das Handy aller Handys ins Sortiment aufgenommen, womit Jonathan Ive wohl nun alle Haare zu Berg stehen dürften.

Colorware iPhone pinkColorware iPhone hinten

Wer bereits stolzer iPhone-Besitzer ist, kann sein Wunderhandy gegen eine Gebühr von $149 in die Farbe seiner Wahl umspritzen lassen. Bei fünf verschiedenen Optionen und total 29 zur Verfügung stehenden Farben ergeben sich übrigens gut 20 Millionen mögliche Kombinationen – wer mit dem Standarddesign nichts anzufangen weiss, sollte also sicherlich eine Farbkombinationen finden, die ihm oder ihr gefällt. Natürlich kann man nicht nur iPhones einschicken und umspritzen lassen, sondern auch gleich bei Colorware ein farbiges Handy bestellen (4GB iPhone: $649 – 8GB iPhone: $749), wobei es wohl klar sein dürfte, dass Colorware nicht nach Europa liefert.

Colorware

Wer ist eigentlich Paul?

Es gibt mittlerweile ja wirklich für jeden Zweck Seiten, wo man Gleichgesinnte finden und sich mit ihnen in Verbindung setzen kann. Studenten haben ihr studiVZ, der Autonarr sein autoki, und Geschäftspartner kontaktieren sich gerne mal über Xing. Auch für Eltern und Familien gibt es mittlerweile schon einige Plattformen. PaulsMama verbindet die Funktionen diverse Startups miteinander.

Der Markt an StartUps, die sich an Familien und Mütter richten, ist mittlerweile so vielfältig wie das Netz selber. Alle verfolgen unterschiedliche Ansätze: netmoms, mamily und mamiweb zum Beispiel verbinden Mütter und bieten den persönlichen Erfahrungsaustausch, während man bei FamilyOne Familienalben und Stammbäume erstellen kann.

PaulsMama ist eine Familien-Community, die (werdenden) Eltern,logopaulsmama.jpg Großeltern, Geschwistern, Onkeln, Tanten – oder kurz: allen Freunden und Verwandten einen Platz zum Austauschen, Diskutieren, Fragen, Helfen und Entdecken bietet!

Schaut man sich das Benutzungsmöglichkeiten der Seite genau an, findet man viele Funktionen anderer Web 2.0-Dienste wieder. Man kann Fotos und Videos hochladen, diese zu Alben zusammenfügen und sie seinen Kontakten oder der ganzen Welt zugänglich machen, kann einen persönlichen Geburtstagskalender anlegen, einen Familienstammbaum entwerfen und sich mit anderen Eltern austauschen über alle kleinen und großen Probleme, die Kinder so mit sich bringen.
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Itzy-bitzy, teeny-weeny…

Fujitsu F704 - Bikini Girl

Fujitsu F704 - Bikini Girl

Wer benötigt schon ein wasserfestes Handy? Das ist doch eigentlich nebensächlich, denn wir alle sind auf das Bikinifoto reingefallen und haben diesen Artikel angeclickt. Anyway … Fujitsu bringt in Japan mit dem F704i dieses wasserdichte Klapphandy auf den Markt. Mit einer Dicke von 1.7cm soll es angeblich das dünnste wasserdichte Klapphandy der Welt sein (so spontan könnte ich dies weder be- noch widerlegen) und soll es bis zu 30 Minuten unter Wasser aushalten. Ferner kommt es mit einer 1.3-Megapixel-Kamera und einem WMA-Player. Eigentlich überhaupt nicht spektakulär, aber dafür gibts ja das Bikini-Foto…

Fujitsu F704

Fujitsu F704

[via CrunchGear]

Kampf der MP3-Abgabe

iPod-CH

iPod-CH

Meine lieben Mitschweizer, die Stiftung für Konsumentenschutz ruft zum Kampf gegen die MP3-Gebühr auf! Vor exakt einer Woche hat das Bundesgericht die vorgezogene Gebühr auf MP3-Player gutgeheissen (wir haben darüber berichtet). Die Stiftung für Konsumentenschutz will nun die Gebühr via Parlament verhindern (sprich, das Parlament dazu bringen, den fraglichen Artikel im Urheberrechtsgesetz zu ändern) und ruft zu einer E-Mail Aktion auf. Alle auf mp3@konsumentenschutz.ch eingegangenen E-Mails werden dann im September den Parteipräsidenten übergeben. Auf der Homepage der Stiftung findet sich übrigens ein Mustertext, den man einfach in die E-Mail einfügen kann. Wie so oft würde ich meinen, “nützts nüt, scho schadts nüt”…

Stiftung für Konsumentenschutz

Licht für den Garten? Klingt gut!

Wer gerade darüber nachdenkt, seinen Garten nicht nur mit Pflanzen oder Möbeln zu verschönern, sondern endlich auch mal stilvolle Beleuchtung und Lautsprecher zu installieren, der dürfte mit den Ibiza Lautsprechern von Oluce im wahrsten Sinne des Wortes seine helle Freude haben.

oluceibiza

Die Kunststofflampen in Milchglasoptik gibt es sowohl zum an die Wand schrauben als auch zum Hinstellen. Die Lautsprecher sind versenkt in den Lampenschirmen und reichen wohl allenfalls zur dezenten Hintergrundbeschallung, nicht für rauschende Gartenpartys. Und obwohl sie für draußen gemacht sind, sind sie nicht wasserfest. Man sollte man sie also nicht im Regen stehen lassen.

Wer sich jetzt immer noch berufen fühlt, die Lautsprecherlampen kaufen zu wollen, der sollte schon mal sein Sparbuch plündern – sie kosten zwischen 700 und 900 Euro. Pro Stück.

[via Wired]

Samsung patentiert das Joystick-Handy

In meiner gesamten Handy-Karriere habe ich bislang nur zwei Spiele gespielt: Snake auf meinem Nokia 3210 und Minigolf auf dem Sony Ericsson T300 (bei letzterem war übrigens die Multiplayer-Option besonders cool). Seither waren mir die Games irgendwie zu doof oder zu teuer (wobei mich Shoot Knut ja schon reizen würde). Was Samsung aber erst gerade hat patentieren lassen, könnte eventuell meine Rückkehr in die Handy-Gamingwelt bedeuten: ein Klapphandy, in welchem der untere Teil als Joystick dient.

Samsung Joystick Patent

Tolle Sache. Da die Handys auch immer leistungsfähiger werden und über immer bessere Bildschirme verfügen, könnte das doch richtig Spass machen (zum Beispiel könnte man endlich mal einen Baller-Flugsimulator auf dem Handy spielen). Also ich kanns kaum erwarten, bis Samsung das erste Handy mit diesem Feature lanciert. Wer die Details wissen will, kann unten die gesamte Patentanmeldung durchlesen (nur ein Bundesgerichtsentscheid ist noch langweiliger zu lesen)

USPTO: Joystick apparatus for portable terminal

[via Engadget Mobile]

Eine Wagenladung iPod-Docks

Philips lanciert noch diesen Monat neue iPod-Docks, welche die Musik von Apples schickem MP3-Player auch ins Wohn- oder Schlafzimmer bringen.

Philips AJ300

Philips AJ300

iPod und iTunes sind tolle Erfindungen, aber der Durchschnittsbürger will oft auch Musik hören, ohne den Computer einschalten zu müssen. Die Lösung heisst iPod-Dock und ist alles andere als neu (verliert aber eigentlich auch nie an Reiz). Philips bringt nun vier schicke Modelle auf den Markt, welche ein breites Spektrum von Bedürfnissen abdecken. Da hätten wir zum Beispiel den Radiowecker AJ300 (Bild oben rechts) mit zwei Mal 6 Watt Ausgangsleistung und wOOx-Technologie für satte Bässe. Natürlich kann man sich nicht nur vom Radiosender seines Vertrauens, sondern auch von der Lieblings-Musik auf dem iPod wecken lassen. Der Radiowecker ist ab sofort für ?130 erhältlich. Wer etwas mehr Wert auf Power legt, ist mit der DC199 Mikroanlage eventuell besser beraten:

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Präsentationen ferngesteuert

keyspanremote

keyspanremote

Ich weiß nicht, wie oft ich in der Uni mittlerweile Präsentationen mit Beamer und Laptop halten musste – aber es war oft genug, damit ich mich für alternative Steuerungen zu interessieren begonnen habe, denn auch mit Funkmaus lassen die Präsentationen eher schwer steuern.

Keyspan nimmt sich jetzt dieses Problems an und bringt eine Fernbedienung für Laptops auf den Markt, mit der man alle relevanten Funktionen nutzen kann. Neben den üblichen Mausfunktionen (übrigens inklusive Cursorfunktion) verfügt das Gerät auch über einen Laserpointer, eine Lautstärkesteuerung und einen Knopf, um den Bildschirm schwarz zu schalten – um die Aufmerksamkeit des Publikums auch mal auf den Präsentator zu lenken. Dank der angegebenen Reichweite von 30 Metern kann man sich nun auch entspannt in grösserer Distanz vom Rechner platzieren.

Die Fernbedienung braucht keine spezielle Software: Plug and Play funktioniert sowohl unter Windows als auch Mac OS X. Fragt sich nur, wer bereit dazu ist, für das Ding 79 Euro auf den Tisch zu legen.

[via engadget]

Kamera für die YouTube-Filmer

In Zeiten von Videocasts und Youtube ist das Stichwort “User Generated Content” immer mit von der Partie. Mit der im September auf den Markt kommenden Net-sharing CAM Sony’s NSC-GC1 versucht Sony nun, einen Fuß in die Tür der Hobbyfilmer zu bekommen.

sonyNSCGC1

sonyNSCGC1

Das Funktionsspektrum weist sie auf jeden Fall als Kamera für exakt diese Zwecke aus: 5-Megapixel-Sensor, Videoaufnahmen im MPEG-4 Format (Auflösung entweder 15 Bilder pro Sekunde in QVGA oder 30 Bilder pro Sekunde in VGA) und die Möglichkeit, die aufgenommenen Filmchen direkt vorformatieren zu können, um sie danach direkt online zu stellen, ist sicher eine feine Sache für Amateure.

Auch normale Fotos kann man mit der Kamera schießen, ein entsprechender Blitz ist eingebaut.

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