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Kleinsatellit der Universität Stuttgart:
Ein “Laptop” fliegt ins All 3/3

Der Flying Laptop, ein Kleinsatellit, der an der Universität Stuttgart entwickelt wurde, soll nächstes Jahr ins All starten. Wie kommen seine Daten auf die Erde – und können diese von jedermann gelesen werden?

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In der Satellitenkommunikation werden in der Regel zwei Bereiche unterschieden: das Telemetry, Tracking and Control (TT&C)-System und das Daten-Downlink-System (DDS). Das TT&C-System wird für die Übertragung der Housekeeping-Daten (Zustandsdaten des Satelliten), zum Empfang der Kommandos und zur Positions- bzw. Orbit-Bestimmung verwendet. Es muss äußerst zuverlässig arbeiten, benötigt dafür aber nur Datenraten von einigen KBit/s für den Uplink (Boden -> Satellit) und etwa 100 KBit/s für den Downlink (Satellit -> Boden). Das Daten-Downlink-System, das die Nutzlastdaten überträgt, muss nicht ganz so zuverlässig sein, doch höhere Datenraten erreichen.

Flying Laptop, Bilder: Universität Stuttgart
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Kleinsatellit der Universität Stuttgart:
Ein “Laptop” fliegt ins All 2/3

Die Universität Stuttgart hat unter dem Namen “Flying Laptop” einen Kleinsatelliten entwickelt, der voraussichtlich nächstes Jahr ins All starten und dann die Erde beobachten soll. Wie funktioniert dies im Einzelnen?

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Um Aufnahmen zu machen stehen drei verschiedene Lagekontrollmodi zur Verfügung: Der Inertial Pointing Mode (Mode 3), der Nadir Pointing Mode (Mode 4) und der Target Pointing Mode (Mode 5).

Im Target Pointing Mode ist der Satellit während des Überfluges auf ein festes Ziel auf der Erdoberfläche ausgerichtet. Die Drehrate ist maximal 1°/s und folgt einer nichtlinearen “Glockenkurve”. Dies ist der anspruchsvollste Modus im Hinblick auf die Kontrollalgoritmik und die geforderte Lagegenauigkeit.

Im Nadir Pointing Mode zeigen die Nutzlastkameras “senkrecht nach unten” (in Nadirrichtung) und im Inertial Pointing Mode können die Kameras (oder jede Seite des Satelliten) auf ein Ziel am Sternenhimmel, beispielsweise einen Stern, die Sonne oder den Mond, ausgerichtet werden. In diesem Modus dreht sich der Flying Laptop nicht, seine Lage wird inertial festgehalten. Die Sternenkameras, faseroptischen Kreisel, das GPS und die Reaktionsräder werden in den Pointing Modes verwendet. Die Magnetometer und Magnetspulen können optional hinzugeschalten werden, um die Reaktionsräder zu entsättigen.

Flying Laptop, Bilder: Universität Stuttgart
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Kleinsatellit der Universität Stuttgart:
Ein “Laptop” fliegt ins All 1/3

Große Aufmerksamkeit erzeugte, obwohl er am Ende kaum sendete, ein “aus der Raumstation geworfener Astronaut” – der Suit Sat war ein Amateurfunk-Sender im (leeren) Raumanzug. Nun soll als Nächstes also ein alter Laptop aus der Raumstation geworfen werden? Nein, so verhält es sich nicht ganz…

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Während Satelliten früher eher große Projekte waren, wird in den letzten Jahren versucht, gerade mit kleinen und günstigeren Lösungen zu punkten. So mit den vielen Cube-Sats, Mini-Satelliten, die gleich im Dutzend einer großen, bezahlten Nutzlast beigefügt werden und so viele, unabhängige Kleinexperimente erlauben. Ähnlich war der Gedanke beim Über-Bord-Werfen eines ausgedienten Raumanzugs mit einem Amateurfunksender an Bord, das keine großen Zusatzkosten verursachte. Allerdings können solch kleine Erdtrabanten leicht zu Weltraummüll mutieren, der dann andere Satelliten gefährdet.

Flying Laptop, Bilder: Universität Stuttgart
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“Beam me up, Scotty”:
Der Communicator ist da!

Oft wird behauptet, der “Communicator” aus Raumschiff Enterprise sei Vorbild für die heutigen Mobiltelefone gewesen. Für einige Modelle trifft dies definitiv zu. Doch nun hat “The Wand Company” das “Original” zum Leben erweckt!

Käpt’n Kirk macht eine Bewegung mit dem Armgelenk, ein messingfarbener, durchlochter Deckel fliegt auf, ein zwitscherndes Geräusch ertönt – und die Funkverbindung zur “Enterprise” steht! Meist folgt nun ein “Scotty, beam me up” – es ist mal wieder brenzlig und Kirk muss die Fliege machen. Doch mit dem coolen “Communicator” wirkt dies stets ultra lässig, auch wenn der Expeditionscrew schon Laserstrahlen und geschmolzene Steine um die Ohren fliegen.

Viele Mobiltelefonhersteller haben versucht, dieses Feeling auszunutzen, ob Mokia mit dem “Communicator 9000” oder Motorola mit den “StarTac” (statt “Star Trek”)-Handys, den ersten Handys mit Klappdeckel, die seinerzeit fast zu Statussymbolen wurden.

Startrek Communicator, Bilder: The Wand Company
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Deus Ex Aria bringt clevere Gestensteuerung für aktuelle Smartwatches

In Zukunft können wir unsere Smartwatches ohne Tasten bedienen. Einfach Finger bewegen und so Optionen wechseln oder gar das Smartphone steuern. Deus Ex Aria möchte dies ermöglichen.

Finger steuern andere Geräte. Praktisch. (Foto: Deus Ex Technology Ltd)

Finger steuern andere Geräte. Praktisch. (Foto: Deus Ex Technology Ltd)

Ein kleiner Sensor ist es, der Gestensteuerung und smarte Armbanduhren zusammenbringen will. Diesen trägt man als Clip direkt am Band der Uhr und vereinfacht die Kontrolle ungemein. So die Theorie.

Deus Ex Aria
Praktisch für den Alltag. (Foto: Deus Ex Technology)Fällt kaum auf. (Foto: Deus Ex Technology)Einsatzgebiete. (Foto: Deus Ex Technology)Finger steuern andere Geräte. Praktisch. (Foto: Deus Ex Technology Ltd)
An der Pebble. (Foto: Deus Ex Technology)
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Internet überall? Besonderheiten und was zu beachten ist

Nach Aussagen des Branchenverbands Bitkom ging 2014 etwa jeder zweite Deutsche im Alter zwischen 16 und 74 Jahren mobil ins Internet. Immer mehr Menschen rufen unterwegs ihre E-Mails ab, agieren auf sozialen Netzwerken und beziehen wichtige Informationen aus dem Netz.

Damit verbunden ist eine Reihe von Vorteilen, auch im Berufsleben. Allerdings gibt es einiges zu beachten bei mobiler Internetnutzung – angefangen bei den Kosten bis hin zu Sicherheitsaspekten. Hier haben wir einige Tipps zusammengestellt, die sowohl für Einsteiger gedacht sind als auch für diejenigen, die schon länger mit Smartphone oder Tablet das Internet nutzen und einen neuen Tarif abschließen oder den Datenverkehr sicherer gestalten möchten.

© Unsplash (CCO-Lizenz) / pixabay.com

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Bose QC25 im Test:
Geschlossenes System plus Geräuschunterdrückung

Wenn man absolut genug von der Welt hat und endlich seine Ruhe will, ist ein geschlossener Kopfhörer die optimale Wahl. Der Bose QC25 ermöglicht diese Abschottung auch unterwegs.

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Nach dem In-Ear-Kopfhörer QC20 mit aktiver Geräuschunterdrückung, der dank seines Tragekomforts mein Liebling für Musikgenuss unterwegs geworden ist, bringt Bose ein Modell mit ähnlicher Technik, doch die Ohren umfassenden Muscheln. So etwas hatte man bis vor ein paar Jahren nur zuhause in Gebrauch, unterwegs wäre man mit so einem Satz “Mickymausohren” zu sehr aufgefallen. Doch seitdem Kopfhörer für unterwegs auch in besonders knalligen Farben angeboten werden, zeigt mancher auch hier ungeniert, dass er den Größten hat…

Der QC25 kostet dasselbe wie der QC20: knapp 300 €. Dafür wiegt er 220 statt 42 g, ist also im Gepäck etwas schwerer und voluminöser. Statt eines Akkus wird er mit einer Microbatteriezelle betrieben, die in Alkali-Ausführung 35 Stunden halten soll. Das klingt jetzt erstmal ungünstiger, hat aber den Vorteil, dass man nicht plötzlich ohne Geräuschunterdrückung dasteht, wenn die Batterie leer ist, sondern eine andere einsetzen kann. Dies kann natürlich auch ein Akku sein.

Etwas irritierend nur die “Abschaltwarnung” bei sich leerender Batterie: Zunächst blinkt die Einschaltkontroll-LED, was eher die Umgebung des Musikhörers als jener selbst wahrnehmen wird. Wenn es ernst wird, wird dagegen nicht etwa nur die Geräuschunterdrückung abgeschaltet, sondern der Ton rhythmisch stummgeschaltet. Hört man ein Hörbuch oder einen anderern Wortbeitrag, stört dies, bis der aktive Zweig abschaltet oder man selbst den Schalter umlegt: Rein passiv ist der QC25 dann durchaus wieder zu gebrauchen, besser als der QC20, der passiv deutlich im Klang nachlässt.

Bose QC25 im Test (Bilder: W.D.Roth)
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“Gedächtnis der Nation”:
Der “alte Ami” erzählt von AFN und RIAS

Gespräche mit Zeitzeugen als Videoaufnahmen sammelt das Projekt “Unsere Geschichte: Das Gedächtnis der Nation”. Dazu werden einerseits bereits bekannte “Gesichter” gefilmt, andererseits kann man auch selbst Videos einreichen.

Rik de Lisle ist ein amerikanischer Radio-DJ, dessen Karriere beim AFN begann. Dort machte er auch den Spruch “Rock’n Roll is just a state of mind” bekannt, mit dem seine Show “Old Gold Retold” endete. Später wechselte er zum RIAS und erlebte dort den Fall der Mauer.

In den Folgejahren arbeitete er als DJ bei Privatsendern und als Rundfunkberater.

Von den “Ami-Jahren”, der damals ebenso wie heute vorhandenen Diskriminierung, den unangenehmen, aber auch den lustigen Erlebnissen erzählt er nun in 18 Youtube-Videoclips. » weiterlesen

Arctic P324 BT im Test:
Leichtes Bluetooth-Headset für die Fitneß

Sporteln ohne Kabelsalat? Entsprechende Bluetooth-Headsets sollen es möglich machen. Wie läuft das in der Praxis? neuerdings.com hat es getestet.

Der PC-Kühlungshersteller Arctic macht nun ja auch in Kopfhörern. Die ersten waren noch etwas schwerer, doch mit dem P324 BT ist nun ein Sport-Headset mit nur 78 g im Angebot. Das gibt es in 6 Farben, neben schwarz und weiß auch lila, rosa, apfelgrün und jeansblau, wobei die beim Tragen nicht sichtbaren Teile des rosa Modells, die waschbaren Ohrmuschelüberzüge, weiß gehalten sind. Ansonsten sind sie alle gleich.

Das klingt schon mal positiv: Die Schaumstoff-Ohrmuschelüberzüge üblicher Walkman-Kopfhörer überstehen Joggen samt Schweißausbrüchen nicht so lange. Und abgewetzte Überzüge soll man auch als Ersatzteil nachkaufen können.

Im Gegensatz zu den ersten Arctic-Kopfhörern und vielen anderen Sport-Headsets sitzen die P324 BT zwar sicher, doch ohne Druck auf den Ohren. sie sind wirklich leicht und angenehm zu tragen. Der Funktionsumfang ist ebenfalls gut: Es kann telefoniert und Musik gehört werden, mit Steuerbarkeit von Titelauswahl und Rufannahme sowie Lautstärke in beiden Modi. Doch wie steht es mit dem Klang?

Arctic P324 BT im Test, Bilder: W.D.Roth
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Smartphones auf dem neuesten Stand – was ein gutes Gerät heute können sollte

Mit der wachsenden Verbreitung von Smartphones und allgegenwärtigem mobilen Internet hat sich unsere Art zu kommunizieren in den letzten Jahren grundlegend verändert. Immer mehr Verbraucher sind in den letzten Jahren vom klassischen Handy auf ein Smartphone umgestiegen.

© helloolly (CC0-Lizenz)/ pixabay.com - http://pixabay.com/de/iphone-smartphone-schreibtisch-518101/

Smartphones – die Gewinner der mobilen Endgeräte – © helloolly (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Laut Branchenverband-BITKOM machten Smartphones im vergangenen Jahr mehr als 90 Prozent des Umsatzes am Handymarkt aus. Klassische Handys geraten immer weiter ins Hintertreffen.

Damit ändert sich auch die Nutzung. Smartphones sind eher mobile Taschen-Computer, mit denen man eben auch noch telefonieren kann. Es reicht, sich in der U-Bahn oder an der Busshaltestelle mal umzusehen: Statt in eine Zeitung oder ein Buch zu schauen, greifen viele Nutzer zum Smartphone – und lesen, spielen, chatten, rufen E-Mails ab.

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