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Wer hat Angst vor Chromebooks:
Wie Microsoft sich auf einem Nebenkriegsschauplatz verzettelt

Microsoft will nach Aussage des neuen Chefs Satya Nadella künftig in einer Cloud- und Mobile-First-Welt als Innovationstreiber mitmischen. Dass sich der erste Offensivschlag da gegen Chromebooks richtet, überrascht. Der Konzern hat sich viel auf die Schultern geladen und er dürfte so noch weiter hinterher laufen.

Microsofts CEO Satya Nadella spricht zu Mitarbeitern. Alle Bilder: Microsoft

Microsofts CEO Satya Nadella spricht zu Mitarbeitern. Alle Bilder: Microsoft

Es ist eigentlich nicht ganz gerecht, dass zwei Unternehmen, die sich mittlerweile so ähnlich sind wie Google und Microsoft, mit zweierlei Maß gemessen werden. Beide vermarkten Betriebssysteme und Services, treten aber nur sporadisch als eigene Hardware-Hersteller auf. Beide wollen eine gewichtige Rolle beim Thema Cloud mitsprechen, beide wollen “Mobile first” sein und es dabei nicht belassen. Beide wollen am liebsten auf jedes elektronische Gerät, das wir täglich nutzen: auf Smartphones, Tablets, PCs, Smartwatches, Fitness-Gadgets, Fernseher, Autos oder das Zuhause der Nutzer.

Unterschiedlich sind nur die Herangehensweisen und die Startpunkte: Google ist die treibende Kraft für mobile Geräte und will Microsoft bei Laptops ein wenig des 90-prozentigen Marktanteils abjagen. Bei Microsoft ist es anders herum: das dominierende Geschäft in der PC-Sparte ist nicht mehr lukrativ, doch bei mobilen Betriebssystemen kommt man nicht über einen mageren Marktanteil von 4 Prozent heraus. Google liegt hier bei 80 Prozent. Und nun gilt die erste Amtshandlung der neuen Strategie, die Microsoft-Chef Satya Nadella vorgestellt hat, erst einmal dem Machterhalt bei den Laptops: Er will Googles Chromebooks angreifen.

Microsofts Lowcost-Laptops
1718Microsofts Lowcost-Pläne für das WeihnachtsgeschäftMicrosoft-CEO Satya Nadella
MS-Nadella-Day1-C-468-RMicrosofts CEO Satya Nadella spricht zu Mitarbeitern. Alle Bilder: Microsoftms-nadella-satya-2014-02-The-Garage-484TheCore
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Raspberry Pi B+:
Kleines, aber feines Update des Bastel-Microcomputers

Der beliebte Bastel-Minicomputer Raspberry Pi ist einer verbesserten Version erschienen. Die Unterschiede fallen erst auf den zweiten Blick auf, der Preis ist gleich geblieben. Das sei noch keine Version 2 des Raspberry Pi, beeilen sich die Anbieter zu erwähnen. Aber es sei die vollendete Evolution des ersten Modells.

Die Änderungen auf einen Blick. Bilder: Raspberry Pi Foundation, Element 14

Die Änderungen auf einen Blick. Bilder: Raspberry Pi Foundation, Element 14

Der Raspberry Pi kam in den zwei Jahren seines Bestehens bereits in so vielen Experimenten und schlüsselfertigen Produkten zum Einsatz, wir könnten ein ganzes Blog nur dafür einrichten. Nun hat das Model B, die stärkere der beiden Varianten, von der Raspberry Pi Foundation ein Update spendiert bekommen.

Der Raspberry Pi B+ ist nur eine leichte Weiterentwicklung, aber weiterhin ab Werk für 26 Euro zu haben. Größte Veränderung: bessere Energieeffizienz, vier statt zwei USB-Schnittstellen und ein Micro-SD- statt eines SD-Karten-Slots.

Raspberry Pi Model B+: leicht aufgemotzter Tüftel-Computer
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Logitech K310:
Waschbare Tastatur im Alltagstest

Wer lange Texte schreiben muss, aber gleichzeitig am PC auch noch Computerspiele spielt, hat bei der Tastaturauswahl oft ein Problem. Beides stellt an eine Tastatur unterschiedliche Ansprüche. Nach langer Suche entschied ich mich dann, die Version K310 von Logitech zu erwerben. Ob sie den Ansprüchen stand hält, erfahrt ihr im Test.

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Die Tastatur kommt mit einem Reinigungspinselchen

Bislang nutzte ich eine mechanische Tastatur von Microsoft. Sie war unglaublich laut, hatte einen sehr schweren Tastenanschlag. Bis der Tastendruck von der Tastatur tatsächlich erkannt wurde, brauchte es schon etwas Kraftaufwand. Das hat die Tastatur beim Vieltippen zu einer schlechten Wahl gemacht.

Als ich in den letzten Tagen immer wieder Schmerzen in den Fingerknöcheln spürte, nachdem ich längere Texte getippt hatte, entschied ich mich, eine neue Tastatur zu kaufen. Für das reine Tippen hätte ich eigentlich am liebsten eine sehr flache Tastatur, wie ich sie auf dem Chromebook 11 von HP habe. Fürs Gaming sind diese Tastaturen aber denkbar ungeeignet, weil ich im Halbdunkel die einzelnen Tasten klar erfühlen muss, möchte ich ein Spiel über Maus und Tastatur spielen.

Waschbare Tastatur für den Vielgebrauch
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iCloak Stik:
Handliche Tarnkappe fürs Internet

Mit einem simplen USB-Stick soll man nahezu jeden Computer der Welt im Handumdrehen in eine abgesicherte Arbeitsstation verwandeln können – neugierige Mitmenschen und staatliche Institutionen haben dann ebenso wenig eine Chance wie Viren und andere Schadsoftware. Das versprechen die Macher des iCloak Stik, die aktuell auf Kickstarter um Unterstützer werben.

iCloak Stik

iCloak Stik

Aus meiner persönlichen Sicht ist es eine wichtige Grundlage einer funktionierenden Demokratie, dass sich Menschen ohne Angst vor Überwachung und Repressionen austauschen können. Wie gerade dieser Tage herauskam, sieht das ja beispielsweise die US-amerikanische NSA etwas anders und klassifiziert alle Menschen, die sich fürs anonyme Surfen via „Tor“ interessieren als Extremisten. Am anderen Ende der Skala finden wir die Electronic Frontier Foundation, die gerade zur Nutzung von Tor aufruft und in diesem Artikel einige populäre Irrtümer aufklärt.

Die gute Nachricht ist aber: Es gibt jede Menge Tools und Möglichkeiten, um sich gegen allzu neugierige staatliche Institutionen zu schützen. Die schlechte Nachricht: Sie erfordern oft einiges an Fachwissen. Die Macher des „iCloak Stik“ wollen das nun erheblich vereinfachen. Man steckt diesen USB-Stick in einen Computer, startet den Rechner neu und schon ist man geschützt – innerhalb der Grenzen des Machbaren. Das folgende Video zeigt wie das funktioniert und aussieht:

iCloak Stik
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Cerevo Enebrick ausprobiert:
Reserveakku macht USB-Tastaturen Bluetooth-fähig

Enebrick von Cerevo ist ein Reserveakku, der sich auch als Ständer für mobile Geräte verwenden lässt. Das eigentlich Besondere aber: Enebrick verbindet eine beliebige USB-Tastatur über Bluetooth mit Smartphone oder Tablet – ideal für Vielschreiber.

Cerevo Enebrick Akku und Bluetooth-Adapter (Bilder: Frank Müller)

Cerevo Enebrick Akku und Bluetooth-Adapter (Bilder: Frank Müller)

Jahrelang habe ich auf Apples Wireless Keyboard geschrieben, weil ich die Tastatur für Tablet, Smartphone und Rechner verwenden konnte und mich nicht bei jedem Gerät an ein anderes Tippgefühl und leicht anders angeordnete Tasten gewöhnen musste.

Dann verfiel ich Tastaturen mit mechanischen Schaltern, die sich leider nur per USB anschließen lassen und damit für iPad und iPhone ausfallen. Enebrick schließt diese Lücke, denn der Energieklotz ist mehr als nur Reserveakku und Halter für mobile Geräte. Wir haben schon einmal über Enebrick berichtet, jetzt hatte ich Gelegenheit, einen der ersten auszuprobieren.

Das folgende Video zeigt, dass man auch mit einem original iPad der ersten Generation und einer USB-Tastatur mit mechanischen Schaltern sehr gut schreiben kann.

Cerevo Enebrick
Cerevo Enebrick Akku und Bluetooth-AdapterCerevo Enebrick Akku und Bluetooth-AdapterCerevo Enebrick Akku und Bluetooth-AdapterCerevo Enebrick Akku und Bluetooth-Adapter
Cerevo Enebrick Akku und Bluetooth-AdapterCerevo Enebrick
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La Metric:
Der Smart Ticker für Beruf und Freizeit

La Metric ist ein Smart Display, das über eine App konfiguriert werden kann, um alle möglichen Informationen in Form eines Tickers anzuzeigen – von Google Analytics-Daten über Wetter, Termine, Social Network-Nachrichten etc. Auch IFTTT-Rezepte lassen sich einbinden.

La Metric Smart Ticker {pd La Metric;http://lametric.com}

La Metric Smart Ticker (Quelle: pd La Metric)

Ein Retina-Display ist es nicht gerade, auf dem La Metric seine Informationen anzeigt: 8 x 8 farbige Pixel stehen zur Verfügung, um das Icon des Dienstes anzuzeigen, dessen Daten gerade auf dem Ticker erscheinen. Dazu 29 x 8 Pixel für die Tickerdaten selbst. Dafür kann man das Display auch aus der Entfernung gut ablesen, und die pixelige Retro-Optik hat ihren ganz eigenen Charme.

La Metric ist dabei 7 cm hoch, 4 cm tief und 22,5 cm breit. Die Daten werden über ein Ethernet-Kabel oder WLAN auf das Display übertragen. Durch den eingebauten Lautsprecher macht la Metric auch akustisch auf sich aufmerksam, wenn neue Daten eintreffen. Das folgende Video listet die Vorteile auf, die La Metric den Nutzern im Alltag verspricht.

La Metric Smart Display
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Monatsbilanz:
Die 10 meistgeklickten Gadgets im Juni 2014

In unser Monats-Top-10 hat es diesmal ein ganz praktisches Gadget auf Platz 1 geschafft. Und die folgenden neun Plätze sind wieder einmal so bunt wie überraschend besetzt.

Foto: kallejipp / photocase.com

Foto: kallejipp / photocase.com

Kickstarter und Indiegogo haben eine Menge Bewegung in die Techszene gebracht. Über sie können Erfinder und Visionäre sowohl eine Anschubfinanzierung bekommen als auch auf ihre Ideen und Produkte aufmerksam machen. Wir finden das sehr spannend und unsere Leser offenbar auch, wie man immer wieder an den Abrufzahlen sieht. Dabei vergessen wir nicht, uns diese Projekte kritisch anzusehen. Denn zwar hat man als Unterstützer die Chance, neue Gadgets besonders früh und oftmals erheblich günstiger zu bekommen. Aber es besteht immer die Möglichkeit, dass das Projekt anders oder gar nicht umgesetzt wird.

Daneben aber berichten wir über viele andere Dinge, die gerade aktuell vorgestellt wurden oder die wir einfach technisch spannend finden. Und das sieht man auch wieder an dieser Top 10, sortiert anhand der Zugriffszahlen:

Die Top 10 der Leser im Juni 2014
keeo-carbon_your-personal-databasekeeo-carbon_doorKeeoBlackberry Passport (li) und Classic.
goalcontrol_referee_watch_brazucaGoal ControlSolar RoadwaysSolar Roadways
Samsung Galaxy Tab SGALAXY_Tab S_Design_11GALAXY_Tab S_Product_03[1]New Matter MOD-t
New Matter MOD-tNew Matter MOD-tSherlyboxSherlybox
MagnetkofferQwerkywriterQwerkywriterQwerkywriter
Foto: kallejipp / photocase.comvessyl3Vessyl
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Photofast i-Flashdrive HD ausprobiert:
Speichererweiterung für iOS-Geräte – praktisch, simpel und schnell

Der Photofast i-Flashdrive ist ein USB-Stick mit einem zweiten Stecker für Lightning-Buchsen und einer dazugehörigen kostenlosen App. Damit können Inhalte zwischen i-Flashdrive HD und iOS-Gerät ausgetauscht werden – und zwar in beide Richtungen. Wir haben ausprobiert, wie gut das klappt.

Photofast i-Flashdrive HD (Bilder: Frank Müller)

Photofast i-Flashdrive HD (Bilder: Frank Müller)

i-Flashdrive von Photofast ist nicht ganz neu auf dem Markt. Schon vor drei Jahren stellte das Unternehmen eine Version mit 30-Pin-Stecker vor. Jetzt gibt es eine neue Generation des i-Flashdrive HD mit Apples aktuellem Lightning-Stecker. Sowohl USB- als auch Lightning-Stecker sind dabei durch fest sitzende Kunststoffkappen geschützt.

Die Handhabung ist ganz einfach: Zunächst lädt man sich die kostenlose App iFlashdrive HD (Affiliate-Link) herunter. Mit dieser kann man Dateien zwischen iOS-Gerät und i-Flashdrive HD hin- und herkopieren und sogar auf seine Dropbox zugreifen. Das heißt, wenn man online ist, kann man Dateien aus der Dropbox (die sich nicht auf dem iOS-Gerät befinden) direkt auf den i-Flashdrive kopieren – oder umgekehrt. Äußerst sinnvoll, dazu ganz einfach und ziemlich flott.

Photofast i-Flashdrive HD
Photofast i-Flashdrive HDPhotofast i-Flashdrive HDPhotofast i-Flashdrive HDPhotofast i-Flashdrive HD Speed Test
Photofast i-Flashdrive HDPhotofast i-Flashdrive HDPhotofast i-Flashdrive HDPhotofast i-Flashdrive HD
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Just Mobile Xtand Pro ausprobiert:
Der passende Thron für den König der Klapprechner

Xtand Pro von Just Mobile ist eine Halterung, die Apple MacBooks auf Augenhöhe des Nutzers bringen soll. Wir haben ausprobiert, wie sie sich im Alltag bewährt.

Just Mobile Xtand Pro (Bilder: Frank Müller)

Just Mobile Xtand Pro (Bilder: Frank Müller)

Just Mobile nennt Xtand Pro den „passenden Thron für den König der Laptops“. Es ist so ein Zubehörteil, bei dem man sich zunächst fragt, wie nützlich oder notwendig es ist. Schließlich kommt man mit einem MacBook vor sich auf dem Tisch eigentlich hervorragend klar.

Aber in der Agentur, in der ich arbeite, habe ich noch einen zweiten Monitor, dessen Oberkante deutlich höher ist als die des MacBooks. Xtand Pro könnte also ganz praktisch sein, um den Höhenunterschied auszugleichen.

Das funktionierte auch sehr gut. Wirklich überrascht war ich aber davon, wie nützlich ein Xtand Pro auch dann ist, wenn man nur mit einem MacBook ohne zusätzlichen Monitor arbeitet.

Just Mobile Xtand Pro
Just Mobile Xtand ProJust Mobile Xtand ProJust Mobile Xtand ProJust Mobile Xtand Pro
Just Mobile Xtand ProJust Mobile Xtand ProJust Mobile Xtand ProJust Mobile Xtand Pro
Just Mobile Xtand ProJust Mobile Xtand Pro
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PocketScan:
Verblüffender Miniscanner aus Zürich

Der PocketScan des Zürcher Startups Dacuda ist nicht nur besonders kompakt, sondern dank einer patentierten Technologie auch noch verblüffend einfach zu bedienen. Jetzt suchen die Macher auf Kickstarter nach Unterstützern.

Zum Einscannen reicht eine Wischbewegung aus.

Zum Einscannen reicht eine Wischbewegung aus.

Geräte wie Drucker oder Scanner kann man zwar immer weiter verkleinern, aber ab einem bestimmten Punkt gibt es eine physikalische Grenze. Sollen sie dann noch kompakter werden, muss man sich etwas Neues einfallen lassen. Man denke hier nur an den Zuta Pocket Printer, der selbsttätig über ein Blatt Papier fahren soll. Erst wenn die Macher im Januar 2015 ihre Geräte laut Plan verschicken, werden wir sehen, ob das tatsächlich in der Praxis so klappt.

Ähnlich verhält es sich nun mit dem PocketScan. Allerdings ist das Startup dahinter eine Ausgründung der ETH Zürich, das zudem schon bewiesen hat, das ihre Technik funktioniert. Im folgenden kurzen Video stellen sie ihr Produkt vor:

PocketScan
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