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350 Jahre Computertechnik kommen unter den Hammer! Handelt es sich etwa um Fälschungen aus dem fernen Osten? Nein, keine Sorge, nicht der Vorschlag-, sondern der Auktionshammer wird in Aktion treten: Meilensteine – und auch Stolpersteine – der Computertechnik sind im Angebot.

Von Blaire Pascal bis zu Wozniak und Jobs: Historische Computer zu verkaufen (Bild: Breker Auktionen)
Das Versteigerungshaus Auction Team Breker, das sich auf antiquarische Technik und hochwertige Spielsachen spezialisiert hat, konnte letzten November einen Original Apple-I-Computer für 492.000 Euro versteigern. Nach diesem Erfolg hat Breker für den 25. Mai eine noch weit reichhaltigere Computersammlung zur Versteigerung angesetzt:
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Google hat auf der Keynote der eigenen Entwicklerkonferenz I/O Verbesserungen in fast allen Geschäftsfeldern vorgestellt: Mobile, Suche, Chrome, Maps, Google+. Die Verbesserungen sind durch die Bank stark, bieten aber wenig Begeisterungspotenzial für solche Zuschauer, die völlig neue Produkte erwartet hatten. Ein Highlight war deswegen der abschließende Auftritt des lange verschollenen Mitgründers Larry Page, doch auch mit möglichen Killer-Anwendungen sparte Google keinesfalls.

Racer – ein Spiel, für das sich mehrere Android-Geräte koppeln lassen. Alle Bilder: Google
Ja, wir haben mehr erwartet, oder eigentlich eher: etwas Anderes. Ein neues Nexus-Phone vielleicht, stärkere Offline-Funktionalität für Chrome OS, vielleicht sogar endlich das Zusammenwachsen von Android und Chrome OS oder gar Android für Notebooks zu Gunsten von Chrome OS. Google hatte die Chance, die Listendarstellung der Suche komplett mit dem Knowledge Graph zu ersetzen, Maps voll und ganz zu personalisieren. Das sagenumwobene neue X-Phone wäre natürlich auch ganz nett gewesen.
All das gab es in der dreistündigen Keynote nicht. Keine neue Android-Version, obwohl die für Googles jährliche Entwicklerkonferenz fast schon usus ist, kein neues Smartphone, wenig Neues zu Chrome OS, nichts Neues zu Google Glass außer einigen Schwenks der Kamera ins Publikum, wo einige Träger der Google-Brille übellaunig dreinblickten. Nein, ein echtes Hardware-Highlight hat heute gefehlt. Google selbst hat diese Erwartungen durch die Politik der ständigen Produktverbesserungen geschürt und nun ein wenig enttäuscht – wäre da nicht der beeindruckender Auftritt von Larry Page am Schluss der Show gewesen.
Google I/O 2013 - Verbesserungen im Kleinen
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Der neue Stylus Adonit Jot Touch 4 soll Kreativen am Tablet noch mehr von dem Gefühl vermitteln, das sie aus der analogen Welt kennen. Vor allem zwei Verbesserungen sollen den Unterschied ausmachen.

Adonit Jot Touch 4
Einer der Punkte, die das iPhone von seinen Touchscreen-Handy-Vorläufern 2007 abgehoben hat, war die konsequente Fingerbedienung. Andere Systeme wie Windows Mobile setzten damals stattdessen auf einen Stylus, um auch kleine Bedienelemente zu ermöglichen. In der Realität haben dann doch alle versucht, ihr Touchscreen-Handy mit dem Finger zu bedienen – entweder weil sie keine Lust hatten, den Stylus hervorzukramen, oder weil sie den schon längst verloren hatten…
Und während diese Fingerbedienung so erfolgreich war, dass sie heute gar nichts mehr als etwas Besonderes erscheint, ist sie an einer Stelle einem Stylus eben doch unterlegen: wenn es um Präzision geht. Hierzu gehören alle Situationen, in denen jemand sein Tablet als digitalen Skizzen-, Zeichen- oder Malblock benutzen will. Hersteller Adonit hat sich dabei auf besonders präzises Arbeiten spezialisiert und der neue Stylus Jot Touch 4 soll hier noch einmal zulegen.
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Für all die Abenteurer dort draußen will Earl das passende Tablet sein. Es kommt mit rauen Umgebungen zurecht, bei denen andere Tablets längst aus Protest den Dienst einstellen. Und es bietet diverse nützliche Features.

Earl ist ein Tablet mit Outdoor-Ambitionen.
“Outdoor” – der Ruf der Wildnis. Menschen vereint mit der Natur, im Wettstreit mit den Elementen. Fernab von Luftverschmutzung und dem Lärm der Großstadt. Passt zu diesem Bild ein Tablet? Sicherlich kein iPad, aber vielleicht ja “Earl”. Denn Earl macht viel mit und es will vor allem hilfreich zur Seite stehen. Der Blick auf die reinen technischen Daten hilft da mal wieder nur wenig weiter. Es kommt mehr auf die Ideen im Detail und die Funktionen der Software an.
Earl E-Ink Outdoor Tablet
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Mit dem Kickstarter-Projekt “Casetop” wird das eigene Smartphone zu einem einfachen Laptop. Das soll sowohl mit iPhones, als auch mit zahlreichen Android-Handys und BlackBerry-10-Geräten funktionieren.

John Andrus mit dem Casetop.
Dass Smartphones “Computer in der Hosentasche” sind, ist inzwischen mehr als nur ein Spruch: Mehrkern-Prozessoren im Gigahertz-Bereich und teils erstaunlich leistungsfähige Grafik heben die kleinen Alleskönner auf ein Niveau, das vor einigen Jahren noch dem klassischen PC vorbehalten war. Warum sollte man aber diese Rechenkraft eigentlich in der Hosentasche verkümmern lassen? John Andrus stellt deshalb das Casetop vor: Man steckt sein Smartphone ein und erweitert es so zu einem simplen Laptop.
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Gerade hat der taiwanesische Hersteller Acer in New York das Touchscreen-Laptop Aspire R7, das Tastatur-Tablet Aspire P3 und das Tablet Iconia A1 vorgestellt. Vor allem das Acer Aspire R7 sticht heraus: Das Display lässt sich dank seiner neuartigen Halterung auch über der Tastatur schwebend platzieren.

Das Display lässt sich weitgehend frei über der Tastatur platzieren. (Klicken für eine größere Version)
Mit einem Star-Trek-Teaser hatte Acer die Ankunft einer neuen Art von Notebook angekündigt und nun haben sie es der Öffentlichkeit gezeigt: das Acer Aspire R7. Die technischen Daten findet ihr weiter unten aufgelistet, aber die sind nicht der entscheidende Punkt. Viel wichtiger ist, dass sich Acers Ingenieure offensichtlich Gedanken gemacht haben, wie sich ein Touchscreen-Laptop besser konstruieren ließe. Ob ihr Entwurf nun ein Geniestreich ist oder doch schon die Grenze in Richtung Schnapsidee überschritten hat, werden die Kunden zu beurteilen haben.
In der Bildergalerie seht ihr die offiziellen Pressebilder und Fotos, die Johannes Knapp für neuerdings.com in New York gemacht hat:
Acer Aspire R7, Aspire P3, Iconia A1 (33 Fotos: Acer, Johannes Knapp)
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Android als Betriebssystem für Laptops? Mehr als ein vages Gerücht ist das nicht, was seit einigen Wochen durch die Landschaft geistert. Über die Möglichkeit nachzudenken, lohnt sich dennoch: Android als Betriebssystem für PCs hätte durchaus seinen Reiz.

Google Android
Wir wollen hier nicht schon wieder das Windows-8-Fass aufmachen. Fakt ist, dass das System nicht jedem gefällt. Wer also einen neuen Laptop will und Windows 8 nicht mag, der beißt auf die Zähne oder schaut sich derzeit nach Alternativen um: Mac OS X, Windows 7, Ubuntu, Google Chrome OS. Auch die sind nicht für jeden gleichermaßen geeignet. Also warum nicht auf auf dem guten alten Rechner ein paar Alternativen zusätzlich? Schließlich werden auch für Smartphones bis Ende des Jahres mehr als ein halbes Dutzend Betriebssysteme zur Verfügung stehen.
Im Prinzip wäre auch Android auf einem Laptop denkbar. Das ginge mit oder ohne Touch-Funktion. Schon lange lässt sich Googles mobiles Betriebssystem via Bluetooth mit einer Tastatur und einer Maus benutzen. Laut einem Gerücht der Digitimes sollen erste Hersteller gar bereits erste Android-Laptops (Androidbooks) bis Ende des Jahres auf den Markt bringen. Die Digitimes hatte mit ihren Gerüchten zuletzt nur noch selten Recht. Die Idee ist trotzdem interessant: Android auf Laptops – was wäre wenn?
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Lange Zeit galt Bluetooth als Übertragungsstandard ohne Zukunft. Doch heute ist es relevanter denn je und wird von immer mehr Internetanbietern und Herstellern unterstützt.

bluetooth
Manche Technologien vollbringen innerhalb kürzester Zeit den Sprung vom Experiment zur Lösung für die Masse. Andere hingegen existieren für eine Dekade in zwar nicht unbedingt kleinen, aber wenig beachteten Nischen, erleben dann jedoch trotz konkurrierender Systeme einen verspäteten zweiten Frühling. So etwa Bluetooth, der in den 90er Jahren entwickelte Industriestandard zur Datenübertragung, dem trotz zahlreicher Implementierungen seit jeher ein leicht eingestaubtes, wenig schmeichelhaftes Image anhaftet. Denkt man bei WLAN an Flexibilität, Produktivität und das digitale Zeitalter, assozierte zumindest ich Bluetooth bisher eher mit Taxi- und LKW-Fahrern, die via Headset mit ihrem in einer Gürteltasche befindlichen Handy telefonieren.
Doch als ich mir vor einiger Zeit eine Jambox von Jawbone zulegte, lernte ich den Datenübertragungsstandard zu lieben. Wie viele andere tragbare Lautsprecher verbindet sich die Jambox mit einer beliebigen, Bluetooth unterstützenden Musikquelle, etwa einem Smartphone oder Tablet. Im Gegensatz zu Drahtloslautsprechern, die per WLAN mit Songs versorgt werden, funktioniert dies auch an Orten, wo kein WLAN vorhanden ist – meines Erachtens nach der entscheidende Vorteil der Bluetooth-Lösung. Ein anderer Pluspunkt von Bluetooth: Es benötigt weniger Energie als WLAN und schont somit die Akkus mobiler Geräte. Sofern man die Musik nicht per Wi-Fi aus dem Web streamt.
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Das NASA-Teleskop Kepler ist dem “Goldilocks-Planeten” dicht auf den Fersen. So nennen Astronomen bisweilen den gesuchten Doppelgänger unserer Erde. Inzwischen wurden zahlreiche Kandidaten ausgemacht, aber noch war kein perfekter Treffer darunter. Ein künftiges Teleskop könnte das ändern – und sogar Anzeichen für Leben auf fremden Planeten finden.

Die bisher kleinsten Planeten, die in einer Habitablen Zone entdeckt wurden. Rechts zum Vergleich: die Erde. Wie die Planeten tatsächlich aussehen, ist (noch) nicht bekannt. (Bild: NASA)
Normalerweise befassen wir uns hier bei neuerdings.com mit sehr irdischen Dingen: Smartphones, Tablets, Digitalkameras und allerlei Kuriosem. Aber wahrscheinlich geht es vielen von euch so wie mir und ihr seid fasziniert von oder zumindest interessiert an Weltraumforschung. Das ist ein Grund für dieses kleine Spezial und den Ausflug in ferne Welten. Ein anderer: Die Technik hinter Forschungsinstrumenten wie dem Kepler-Teleskop ist schlichtweg verblüffend.
Ferne Welten, entdeckt von der Kepler-Mission (Quelle: NASA)
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Über ihr Kickstarter-Ziel von 27.000 US-Dollar müssen sich die Macher des Udoo Mini-PC keine Gedanken mehr machen – es ist längst überschritten. Kein Wunder, versprechen sie doch einen Traum für Elektronikbastler, der einen Minimalcomputer à la Raspberry Pi mit Arduino kombiniert und sowohl mit Linux als auch Android funktioniert.

Der Udoo ist ein Mini-PC, der zugleich kompatibel zum Arduino Due ist.
Aktuell haben die Udoo-Macher bereits fast 200.000 US-Dollar via Kickstarter eingesammelt und dabei bleiben noch 50 Tage Zeit. Wer die DIY-Szene verfolgt, wird sich darüber nicht lange wundern: Sowohl der Mini-PC Raspberry Pi als auch der Mikrocontroller Arduino sind hier große Hits. Schließlich ermöglichen sie Experimente und Prototypen für kleines Geld.
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