Alle 13 Artikel von Tom Brühwiler auf neuerdings.com:
Immerhin fast eine halbe Ausstellungshalle gross ist der Stand von Hama. Ausser einigen Schaufenstern mit ausgestellten Produkten gibts rund um die blauen Wände aber nichts zu sehen. Grund genug, am klitzekleinen Einlass doch mal zu fragen, was es denn neues gibt und ob man den heiligen Stand auch mal von innen betrachten könne, man wolle schliesslich berichten. Aber nix da, weder Publikum noch Presse (zumindest ich) durften unsere Füsse auf heiligen Hama-Boden setzen.

Kann ich nicht verstehen. Da baut man sich für teures Geld eine kleine Burg in die IFA-Hallen und lässt das Publikum noch nicht mal sehen, was man hat. Na dann gute Zeit, Hama.
Zufall dass ich genau um 14 Uhr am Stand von Fujitsu Siemens eintraf. Nach einem kurzen Gespräch über die Neuheiten stellt sich dann auch heraus, dass nicht mit irgend jemandem, sondern mit dem Senior Vice President und General Manager Germany, Hans-Dieter Wysuwa spreche, dem der Name Blogwerk sogar nicht ganz unbekannt ist. Hohe Ehre für mich, hohe Ehre aber auch für ihn, denn etwas verpätet trifft auch noch der Vorstand eines grossen deutschen Medienunternehmens ein, das sich die Neuheiten am Fujitsu Siemens Stand zeigen lässt. Dank der Einladung von Herrn Wysuwa, “im Hintergrund” mitzuhören, habe ich doch noch etwas mehr über die Neuheiten erfahren.
Aber kommen wir zu den Highlights am Stand von Fujitsu Siemens. “Follow me TV” als Weltpremiere ist das grosse Thema, das sich über den grössten Teil des Standes zieht. Herzstück von “Follow me” ist das Activy Media Center, ein digitaler DVD/HDD Rekorder mit eingebautem AV-Server. Der Dual Tuner ermöglicht Timeshifting, also zeitversetzes Ansehen von Sendungen. Das ist an sich ja nichts neues. Interessant aber wird es, wenn die Familie ein anderes Programm sehen will. Drückt man “Follow me TV” auf der Fernbedienung, schaut man das gewünschte Programm einfach in einem anderen Zimmer, während die Familie “ihr” Programm endlich im Wohnzimmer sehen kann, wenns sein muss auch zeitversetzt. Das Ganze funktioniert natürlich auch mit Musik, Fotos und Videos. Voraussetzung dafür ist die Installation eines Activy Media Players, der mit ca. 249 Euro zu Buche schlägt.
Für mehr Speicherplatz im Netzwerk sorgt bei Fujitsu Siemens das Activy Media Server 150, das sich als reiner Storage-Server ganz einfach ins bestehende Netzwerk einklinken und bis auf 500 GByte Speichervolumen ausbauen lässt, was rund 250 Kinoflimen oder 156′000 MP3-Dateien entsprechen soll.
Eigentlich wäre die Strukturierung des Pioneer-Standes ganz einfach: Da die Auto-Navigation, hier die Flatscreens, dort die Geräte für den DJ von heute. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Auf der Suche nach dem gross und breit angekündigten PDP-5000EX, dem ersten Plasma-Schirm mit voller HD Auflösung von 1920 x 1080 Pixel, werde ich einfach nicht fündig. Doch halt, überall an den Wänden hängen die Dinger ja, nur sagt keiner was davon. Klar, da steht HD TV, aber dass das nun genau “der” Plasma-Bildschirm ist, konnte ich ja nicht wissen. Liebe Pioneer, darauf könnte man doch auch etwas expliziter hinweisen, oder?
Pioneer zeigt aber auch, wie sich die lästige Lautsprecherverkabelung umgehen lässt und präsentiert die Übertragung von Audio-Daten via Powerline. Das Powerline-Konzept XW-PSS01 schickt die Daten über das vorhandene Stromnetz und wird von den entsprechenden Lautsprechern wieder empfangen. Mittels Fernbedienung kann von jedem Lautsprecher aus die Basisstation (mit zwei USB-Eingängen, Front-Audioeingang und zwei herkömmlichen analogen Eingängen) gesteuert werden. Nun fragt sich nur noch, was HiFi-Enthusiasten davon halten, die wertvollen Audio-Daten via Stromnetz zu verbreiten.
In der Abteilung DJ-Equipment sind vor allem junge Leute zu sehen. Angehende oder bereits bestandene DJ’s wippen hin und her und mixen Songs mit den bereitsgestellten CD-Decks und Mischpulten. Schade nur, dass der gemixte Sound für die Umstehenden nicht zu hören ist. Vielleicht aber auch besser…
Last but not least die Autoradios und Navigationssysteme. Was mich dort ziemlich erstaunt hat war, dass aussergewöhnlich viele Japaner um die Geräte standen. Hier ein Foto, da ein Foto, man könnte fast annehmen, sie arbeiteten für die Konkurrenz.
Fazit: Funktionell und ganz aufgeräumt der Stand. Nur die Emotionen wollten nicht so ganz aufkommen.
… ist natürlich auch an der IFA ein Thema. In Sachen LCD-Bildschirm scheint LG derzeit die Nase vorn zu haben. Der Prototyp mit 100 Zoll Bildschirmdiagonale macht dabei optisch, auch wegen der Auflösung von 1920 x 1080 (Full HD) ganz schön etwas her. Allerdings gibts das Teil noch nicht zu kaufen, was wohl angesichts des zu erwartenden Preises auch nicht viel bringen würde. Die Dame links im Bild meinte zudem, wenn ich ihn mitnehmen wollte müsse ich mir wohl noch ein paar Koreaner zum tragen suchen. Naja, habe ich den Bildschirm halt dagelassen. Der Transport mit dem Flugzeug wär ja auch eher schwierig gewesen.

Toshiba, mir bisher weniger in Zusammenhang mit Mobiltelefonen bekannt, bringt mit dem T 608 ein Handy auf den Markt, das nur 9,9 mm dick ist, 81 Gramm wiegt und damit wohl zu den dünnsten Handys die derzeit am Markt sind, zählt.

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Wer Commodore sagt, der schwelgt wohl meist in Erinnerungen an alte Zeiten. Doch Commodore ist zurück am Markt, diversifiziert aber mit der Gravel Produktereihe ganz schön in Richtung MP3, Movie und Co.. Der Gravel In-Pocket Multimedia-Player liegt ziemlich handlich in der Hand und lässt sich mit einem Joystick, der auf der Rückseite des Geräts eingebaut ist, auch ganz einfach bedienen.


Der Player erlaubt das Abspielen von Musik (MP3, WAV, WMA) genauso wie das Zeigen von Fotos und Filmen in den Formaten MPEG2, MPEG4, DivX, XviD. Der Player ist zudem eng mit der Commodore-eigenen Plattform commodoreworld.com verzahnt, wo der User über einen persönlichen Account weitere Videos, Musik, TV-Sendungen und mehr via der eingebauten WiFi-Schnittstelle direkt aus dem Internet herunterladen kann. Erhältlich ist der Gravel In-Pocket Player ab Ende Jahr für 299 Euro (1GB Speicher) oder 329 Euro (3 GB Speicher).
Das gleiche System gibts, in einer etwas anderen Form, auch für das Heimkino zuhause. Die Gravel In-Home MediaBox ist nicht nur ein Festplattenrecorder sondern bietet ebenfalls Zugriff auf die Online-Dienste von Commodoreworld.

Die Mediabox wird sowohl mit 80GB Festplattenkapazität (549 Euro) oder 160 GB (599 Euro ) angeboten.
Merian präsentiert auf der IFA den neuen elektronischen Reisebegleiter scout Navigator. Zumindest virtuell, denn das Gerät gibt es bisher nicht zu sehen. Der Merian scout Navigator soll denn auch ausschliesslich auf einer proprietären Hardware-Plattform erhältlich sein. Der unter Windows CE 4.2 betriebene PTA (Personal Travel Assistant) soll über einen Intel XScale Prozessor mit 312 Mhz, einen hochauflösenden TFT LCD-Touchscreen, sowie über “mehrere” Gigabyte Speicher verfügen.
Im Grundsatz ist das Gerät nichts anderes als ein Navigationsgerät, wie es schon aus dem Auto bekannt ist. Zusätzlich soll der scout Navigator aber über ausführliche Informationen von Point of Interests, gesprochene Texte, bewegte Bilder und Hörspiel-Einlagen verfügen, um dem Nutzer Informationen zu seinem Aufenthaltsort zu geben. Natürlich wird der Navigator einem den nächsten Weg zum gewählten Ort aufzeigen, allerdings zeigt sich hier noch ein grosser Mangel: Die Software wird über keine Informationen zu Gehwegen, Zugverbindungen und ähnlichem beinhalten. Das führt, wie man am Stand von Merian zugeben musste, unter Umständen dazu, dass das Gerät den Besucher zum Spaziergang an der Strasse auffordert, anstatt einem durch den schönen Park zu lotsen.
Preise und die genauen Daten zum Merian scout Navigator sind noch nicht bekannt, allerdings sieht man die Zielgruppe für das Gerät eher bei der “gehobenen Kundschaft”. Verkaufsstart im Frühling 2007.
Mit Becker steigt nach Acer nun ein weiterer Hersteller auf den Zug des Ferrari-Brandings auf. Der Traffic Assist Pro in Ferrari-Rot sieht optisch ganz schön gut aus, auch wenn das Rot im einen oder anderen Fahrzeug vielleicht etwas gar aufdringlich wirkt. Neben den reinen Navigationsfunktionen kann das Gerät aber auch Musik spielen. Via SD-Card oder USB-Stück mit MP3 oder WMA-Files gefüttert , spielt das Gerät auch während dem Navigieren Musik und zeigt Titel, Interpret (aus dem ID3-Tag) und die abgelaufene Titelspielzeit an. Im Lieferumfang ist auch eine bereits mit Karten aus 37 Ländern geladene 2 GB-SD-Card, basierend auf Navteq-Daten, enthalten.
Mein kurzer Test des Gerätes endete aber abrupt. Egal welches Ziel ich eingab, ich erhielt stehts nur folgende Meldung:

Da kann ich nur hoffen, dass der Traffic Assist Pro auf den Strassen mehr Informationen zu bieten hat.
Samsungs neuer MP3-Player YP-K5 ist so neu, dass die hübschen Damen am Stand auch auf konkrete Nachfrage gar nicht viel darüber zu berichten wissen. Klar ist aber, dass der Player mit 1, 2 oder 4 GByte Speicherkapazität ausgeliefert und MP3-, WMA- und ASF-Files abspielen wird. Der Clou ist der im Gerät integrierte Lautsprecher, der sich elegant ausklappen lässt.
Wer sich anderswo umhört wird aber bald festellen, dass die Player bereits bei Amazon.de für 189 (1 GB), 229 (2 GB) oder 279 Euro (4 GB) vorbestellt werden können. Das Nachsehen haben aber momentan Interessierte aus der Schweiz. Laut Amazon könne der Player nur nach Deutschland und Österreich verschickt werden.
Die ersten Hybrid-Camcorder der Welt, die sowohl auf DVD als auch auf Festplatte aufzeichnen können, gibts bei Hitachi zu sehen. Neben einem Super-Multi-DVD Laufwerk sind beide Camcorder mit einer 8-Gigabyte-Festplatte ausgestattet, so dass die maximale Aufnahmezeit auf bis zu acht Stunden steigt. Mit der Kombination zwischen Festplatte und DVD-Laufwerk können die gemachten Aufnahmen, die im 16:9-Format aufgezeichnet werden, somit gleich vor Ort auf DVD gebrannt und als Erinnerungen verteilt werden.
Mit der Schnellstartfunktion sind die Kameras zudem innerhalb von einer Sekunde aufnahmebereit, laut Hitachi die schnellste auf dem Markt erhältliche Anlaufzeit. Beim Verkaufsstart im November soll der Preis für den DZ-HS303 (3.31 Megapixel) bei 999 Euro liegen, die DZ-HS301 mit 1.3 Megapixel wird 699 Euro kosten.
